WIWirbeideThemenstarter57 Beiträge · seit 201516. Apr. 2015 · #1
Hallöchen, ich schon wieder 😗
Also ich saß gestern abend mal da und habe ein paar Reiseberichte gelesen und ein bisschen gesurft nach Sehenswürdigkeiten etc, somit ist meine erste grobe Route entstanden.
Könnt ihr mir mal sagen ob das für Ersttätter realisierbar ist und auch vernünftig ?
Habe mich nur auf den Norden konzentriert, da die Strecken schon wahnsinnig sind... Könnt ihr mir sagen ob ich was extrem wichtiges vergessen habe oder ob ich etwas extrem sinnloses drin habe? 😉
1. Tag Windhoeck (Ankunft) 2. Tag Windhoeck 3. Tag Windhoeck - Namib Naukluft NP (236km ca. 5 Stunden) 4. Tag Namib Naukluft NP 5. Tag Namib Naukluft NP - Swakoumnd (103km ca. 2 Stunden) 6. Tag Swakoumnd 7. Tag Swakoumnd - Spitzkoppe (242km ca. 5 Stunden) 8. Tag Spitzkoppe - Kaokoland (388km ca. 8 Stunden) 9. Tag Kaokoland 10. Tag Kaokoland - Etosha NP (328km ca. 6 Stunden) 11. Tag Etosha NP 12. Tag Etosha NP 13. Tag Etosha NP 14. Tag Etosha NP - Waterberg Plateau Park ( 280km ca. 6 Stunden) 15. Tag Waterberg Plateau Park 16. Tag Waterberg Plateau Park - Windhoeck (306km ca. 6 Stunden) 17. Tag Windhoeck Abflug
-Damit hätten wir noch 1 Tag Puffer drin, falls was sein sollte... Vom Urlaub her, wollten wir eigentlich 3 1/2 Wochen gehen, hätten also daher noch mehr Puffer..
Bin über eure Tipps jetzt schon dankbar 😘
Grüße
freshy3'883 Beiträge · seit 201116. Apr. 2015 · #2
Hallo ihr beide, ein Tag in Windhoek zu Beginn finde ich als Einstieg gut. Was mir fehlen würde, ist Sesriem mit den Dünen der Namibwüste. In Swakopmund würde ich 1 Tag länger verbringen, es gibt dort viel zu sehen und zu tun.
Was stellt ihr euch unter Kaokoland vor? Um es zu erleben, braucht es mehr als 2 Tage Zeit. Oder meint ihr nur den Schlenker über Palmwag und dann ab Richtung Kamanjab bzw. Etosha? Anbieten würde sich statt Kaokoland das sehr interessante Damaraland mit Twyfelfontein.
Die Dauer des Aufenthalts im EtoshaNP ist angemessen, hier ist wie in Sesriem eine Buchung erforderlich. Was wollt ihr am Waterberg machen? Falls ihr Wanderer seid, ist er sehr zu empfehlen. Er liegt jedoch abseits, und wir zumindest hatten keine Tiersichtungen.
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200816. Apr. 2015 · #3
Hallo Wirbeide,
Ich empfehle dir einfach die klassische Tour. Da kann nichts schief gehen und du hast Zeit dir die tolle Landschaft anzugucken.
Windhoek, 2 Nächte macht keinen Sinn.
Du hast vergessen uns zu sagen ob du campst oder nicht. Wann soll es los gehen?
So würde die Tour aussehen:
1.Tag Ankunft Windhoek, Autoübernahme und Unterkunft 2.Tag Windhoek - Sesriem via Spreetshoogde Pass 3. Tag Sesriem Besuch von Dead Vlei, Sossuvlei, Sesriem Canyon usw.... 4.Tag Sesriem - Swakopmund 5. Tag Swakopmund 6. Tag Swakopmund 7. Tag Swakopmund - Brandberg 8. Tag Brandberg - Grootberg Lodge via Twyfelfontein 9. Tag Grootberg Lodge 10. Tag Grootberg - Etosha Dolomite Camp 11. Tag Dolomite - Okaukuejo Camp 12.Tag Okaukuejo 13.Tag Okaukuejo - Onguma Bush Camp 14 Tag Onguma Bush Camp 15 Tag Onguma - Waterberg 16. Tag Waterberg 17.Tag Waterberg - Duesternbrook Guestfarm oder Immanuel Wilderness Lodge 18Tag Abflug
WIWirbeideThemenstarter57 Beiträge · seit 201516. Apr. 2015 · #4
Hi ihr zwei
@freshy, -ja dachte ich auch, den zweiten Tag erstmal ankommen in Windhoeck, daher dieser Tag
-Ich wüsste jetzt spontan nicht warum ich in Swakopmund, einen Tag länger bleiben sollte, so wie ich gelesen habe gibt es kulturell viel zu sehen da es eine schöne Stadt sein soll, daher legen wir hier einen Zwischenstopp sein, mehr aber auch nicht, gibt es sonst noch was wichtiges?
-Die Namibwüste ist doch im Namib Naukluft NP "enthalten", d.h. wenn wir in dem NP sind schauen wir uns auch die Namib Wüste an, oder habe ich das falsch gelesen ist die woanders?
-Sesriem, könnte man in betracht ziehen, höre ich zum ersten mal, gleicht sich das aber nicht mit der Namib Wüste?
-Waterberg Plateau Park, hier habe ich gelesen das man seltene Tiere zu Gesicht bekommt, nein Wandere sind wir nicht, dann müsste ich das evtl. raus schmeißen, den wir gehen wegen den Tieren hauptsächlich nach Afrika 😉
@ANNICK sorry, ich habe das in einem anderen Beitrag geschrieben daher hier vergessen zu erwähnen Mitte September bis Anfang Oktober Selbstfahrer, Auto mit Dachzelt
-Okay das mit Windhoeck ist ansichtssache, ich finde es gut immer erstmal ein Tag zum "ankommen" zu haben
-Viele Orte sagen mir auf Anhieb gar nichts... Okaukuejo, habe ich gerade mal geschaut, liegt ja im Etohsa NP, so detaliert steht unsere Route nicht, wir werden uns im NP natürlich auch Sehenswürdigkeiten anschauen oder bekannte Orte anfahren
Ansonsten müssen wir uns natürlich noch Lodge´s raus suchen bei denen wir über Nacht parken können
WIWirbeideThemenstarter57 Beiträge · seit 201516. Apr. 2015 · #5
Jetzt habe ich gerade mal geschaut wo Sesriem liegt, dass liegt mir fast zu südlich.... ich habe angst das wir uns mit dem fahren übernehmen, wenn man sich jetzt schon die KM anschaut ist das nicht jetzt schon sportlich?
Damaralnad, liegt schon eher auf der Strecke
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200916. Apr. 2015 · #6
Hallo Ihrbeide,
wie ich finde habt Ihr sehr merkwürdige Vorstellungen und überhaupt keine Ahnung von Namibia.
"Ich wüsste jetzt spontan nicht warum ich in Swakopmund, einen Tag länger bleiben sollte, so wie ich gelesen habe gibt es kulturell viel zu sehen da es eine schöne Stadt sein soll, daher legen wir hier einen Zwischenstopp sein, mehr aber auch nicht" 🙁 "Die Namibwüste ist doch im Namib Naukluft NP "enthalten", d.h. wenn wir in dem NP sind schauen wir uns auch die Namib Wüste an.." 🙁 "Sesriem, könnte man in betracht ziehen, höre ich zum ersten mal.. " 🙁 "Jetzt habe ich gerade mal geschaut wo Sesriem liegt, dass liegt mir fast zu südlich...." 🙁
Unverständliche Grüße Klaus
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201116. Apr. 2015 · #7
Hallo Wirbeide,
zunächst solltest Du "Namib Naukluft" etwas näher definieren - der NP reicht von Lüderitz bis Walfishbay - und mittig liegen die Dünen von Sesriem! Nach Swakopmund sind mir die 2 Fahrtstunden (woher) sehr knapp berechnet, dh. ihr kommt erst gegen Mittag/ Nachmittag in Swakop an. Dann verpasst ihr das grandiose Erlebnis der "Little Five" - steht eigentlich in jedem Reisebericht und ist ein wirkliches Muss. Das sind Tiere, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Die Namib-Wüste kannst Du nicht einfach so "erfahren", sieh Dir mal die Karte von Namibia oben im Reiter "Karten" an!
So ganz verstehe ich Deine Argumentation ehe nicht - Du fragst nach einer Einschätzung Eurer Tour - aber eigentlich steht sie für Dich fest. Die Tagesetappen wären mir viel zu lang! Annicks Tourvorschlag finde ich sehr gut.
Viele Grüße Strelitzie
WIWirbeideThemenstarter57 Beiträge · seit 201516. Apr. 2015 · #8
Reiseklaus schrieb:Hallo Ihrbeide,
wie ich finde habt Ihr sehr merkwürdige Vorstellungen und überhaupt keine Ahnung von Namibia.
"Ich wüsste jetzt spontan nicht warum ich in Swakopmund, einen Tag länger bleiben sollte, so wie ich gelesen habe gibt es kulturell viel zu sehen da es eine schöne Stadt sein soll, daher legen wir hier einen Zwischenstopp sein, mehr aber auch nicht" 🙁 "Die Namibwüste ist doch im Namib Naukluft NP "enthalten", d.h. wenn wir in dem NP sind schauen wir uns auch die Namib Wüste an.." 🙁 "Sesriem, könnte man in betracht ziehen, höre ich zum ersten mal.. " 🙁 "Jetzt habe ich gerade mal geschaut wo Sesriem liegt, dass liegt mir fast zu südlich...." 🙁
Unverständliche Grüße Klaus
Hallo Klaus,
tut mir leid aber du bist leider wieder das beste Beispiel warum ich generell in keinen Forum´s unterwegs bin, klar gibt es euch "Experten" die alles wissen und über uns Neulinge lachen, wenn wir "doofe" Fragen stellen und manchmal etwas nicht so wissen wie man es wissen sollte, aber ich habe meinem Patenkind schon immer gesagt Doofe Fragen gibt es nicht nur doofe Antworten und das ist leider eine von dir.
Mit deinem Beitrag komme ich überhaupt nicht weiter was schade und total überflüssig ist.
Ja wir waren noch nie in Namibia und ich lese erst seit ein paar Tagen intensiv, aber auf sowas kann ich verzichten
Ich werde mir die Info´s aus dem realen Leben holen, Danke an alle dir mir hilfrech geholfen haben!! Ich werde einen Reisebericht schreiben sobald wir wieder zurück in Deutschland sind.
@Strelitzie, die Dünnen meinte ich, ich habe meine Route wirklich nur grob angegeben natürlich mit keinen Detail´s da ich dachte das es sonst zu lang wird, aber ja die Dünnen habe ich mit reingenommen. Klar steht für mich "meine bzw. unsere Tour" ich wollte nur mal wissen ob ich was weglassen kann oder was wichtiges vergessen habe und ob sie für Neulinge generell gut ist, so lasse ich auch auf Tipps Kaokland weg und mache eher Damaraland und Waterberg steht aktuell auf der Kippe
dergnagflow2'535 Beiträge · seit 200716. Apr. 2015 · #9
Also Leute, ich versteh' nicht wirklich, warum man immer mit dieser "Ersttäter-Tour" daherkommt.
Man kann sich durchaus auch mal auf den Norden konzentrieren und Sossusvlei und Konsorten beim zweiten oder auch erst beim dritten Mal machen. Vor allem, wenn "die Strecken zu weit sind"... *Wenn* die Strecken zu weit sind, warum sollte man dann auch noch den Süden einbauen?
Und dass man mal flockig beginnt, eine Route zu planen ohne sich mit allen Details auseinandergesetzt zu haben kommt ja auch vor. Deshalb kann man ja auch mal ein Forum besuchen. Wenn man da allerdings dann gleich angeschnauzt wird, wird mal sich bald wieder verabschieden.
Zur Sache:
Die Route find' ich persönlich sehr schön, wenn ihr 3 1/2 Wochen habt, nimm die und entzerre das noch ein wenig, du wirst die Zeit brauchen, auch wenn du den Süden auslässt.
Wenn ihr mit Air Namibia oder über Südafrika nach Windhoek kommt, dann kommt ihr ohnehin in der Früh oder zu Mittag an. Ein Tag oder ein halber Tag reicht dann für Windhoek vollkommen, das ist nicht das "Afrika" und das "Namibia", das man sich erwartet. Wir sind bis dato jedes Mal am Ankunftstag noch aus der Stadt gefahren, den zweiten Tag Windhoek würde ich mir daher sparen.
Namib Naukluft NP: Da weiß ich nicht genau, was ihr euch da vorstellt. Man kann durchaus von Windhoek nach Swakopmund zwei Nächte einplanen und Gamsberg, Kiuseb Canyon, Blutkoppe etc. besuchen, ob das allerdings beim ersten Mal schon notwendig ist, weiß ich nicht. Wenn ihr mit dem Camper unterwegs seid, plant zwischen Windhoek und Swakopmund beispeilsweise eine Nacht an der Blutkoppe ein und nehmt dann den Welwitschia Drive vor Swakopmund noch mit.
In Swakopmund würde ich euch dann empfehlen, drei Nächte zu bleiben. Man kann einiges unternehmen, von der schon angesprochenen "Little Five Tour", bis hin zu den Ausflugsaktivitäten in Walvis Bay (Katamaran-Tour, Fahrt nach Sandwich Harbour) oder einfach auch eine geführte Quad Tour durch die Sanddünen, falls das etwas für euch sein sollte.
Von der Spitzkoppe aus würde ich langsam Richtung Norden fahren und vor allem Brandberg und Twyfelfontein einbauen. Das ist das, was hier unter "Damaraland" genannt wurde. Da gibt's einige Dinge, die man sich anschauen kann. Und auf jeden Fall hier auch "entzerren", das heisst auch mal einen halben Tag nichts einplanen.
Ich würde dann auch noch die Palmwag Konzession dazunehmen und anschließend beim Westtor nach Etoscha fahren.
Ob man den Waterberg dazunehmen "muss", weiß ich nicht, ich würde als Abschluss eventuell nach Erendi fahren, dort könnt ihr dann noch alle Tiere anschauen, die ihr in Etoscha nicht gesehen habt.
Meine persönliche - nach nun drei Besuchen in Namibia - Ersttätertour würde so aussehen:
1. Tag Windhoek (Ankunft) 2. Tag Windhoek-Blutkoppe über C28 (240 km, ~ 4 Stunden) 3. Tag Blutkoppe - Swakopmund (90 km ca. 1 1/2 Stunden) 4. Tag Swakopmund 5. Tag Swakopmund 6. Tag Swakopmund - Spitzkoppe (über Henties Bay und D1918, ev. noch Cape Cross dazu. 290 km, 4 1/2 Stunden mit Cape Cross) 7. Tag Spitzkoppe - Uis - Brandberg (140 km, 3 Stunden) 8. Tag Brandberg Tagesausflug 9. Tag Brandberg - Twyfelfontein (100 km, 3 Stunden) 10. Tag Twyfelfontein (Felszeichnungen, Burnt Mountain, Orgelpfeifen, relaxen) 11. Tag Twyfelfontein - Hobatere Campsite (Westtor Etoscha, über Grootberg Pass, 290 km, 4 1/2 Stunden) 12. Tag Etoscha West bis Olifantrus 13. Tag Etosha West/Mitte bis Halali 14. Tag Etosha Halali - Erindi 15. Tag Erindi 16. Tag Erindi - Windhoek 17. Tag Windhoek - Abends Abflug
Wenn ihr noch einen Tag übrig habt, würde ich den zwischen Olifantrus und Halali in Okaukuejo einbauen, wenn ihr noch mehr Tage übrig habt, würde ich zwischen Twyfelfontain und Etoscha noch in die Palmwag Area fahren.
Generell wäre für diese Tour ein 4x4 in manchen Bereichen gut, die Strecke ist auf unterschiedliche und sehenswerte Landschaft und Tiersichtungen ausgelegt. Wenn ihr andere Präferenzen habt, gäbe es natürlich andere Möglichkeiten...
Wichtig: Nehmt IMMER genug Wasser mit! Immer volltanken, wenn ihr Tanken könnt. Wenn ihr eine Panne habt, IMMER beim Auto bleiben. Lest euch ein paar hilfreiche Tipps und Tricks durch, wie man sich in entlegenenen Gegenden der Welt verhält.
Schmökert noch mal Reiseführer, besorgt euch eine Karte vom Namibia Tourismus Board und lasst das einfach reifen.
freshy3'883 Beiträge · seit 201116. Apr. 2015 · #10
Nochmals Hallo ihr beiden, nun haben wir Fomis uns doch einige Mühe gegeben, euch weiterzuhelfen. Oder nicht? Uns ist schon klar, dass ihr absolute Anfänger seid, und es reizt uns natürlich, euch davon zu überzeugen, wie wundervoll Namibia ist. Unsere Erfahrungen sind unterschiedlich, das macht sich auch in den Antworten bemerkbar. Ihr habt jetzt einigen Stoff, um Entscheidungen zu treffen.
Es ist in einem Forum wie im richtigen Leben, dass die eine oder andere Person darunter ist, die schlecht aufgelegt ist und keine Geduld hat. Daran die Forumsgemeinde zu messen, finde ich schade.
Ich bin sicher, dass ihr eine schöne Reise haben werdet und bin sehr gespannt auf eure Rückmeldungen.
freut Euch auf Namibia und nutzt weiter das Forum, auch wenn Euch mal eine Antwort nicht so gefällt. Wir haben aus dem Forum nicht nur für den ersten Namibia-Urlaub viele Informationen erhalten, wir freuen uns immer noch (bei Planung des 4. Urlaubs dort) über kompetente Hilfestellung aus dem Forum.
Ich finde die Tour von Dergnagflow ziemlich gut, weniger Fahrerei, wenn Ihr aber wirklich 3 1/2 Wochen fahren könnt, würde ich nochmal über Sossusvlei/Sesriem nachdenken.
In Swakopmund habt Ihr viele Möglichkeiten, Tiere zu sehen, die es sonst in Namibia nicht zu sehen gibt, Robben, Delfine, Pelikane, Flamingos auf einer Bootstour ab Walvis Bay oder die "Little Five" bei einer Wüstentour (Chamäleon, Sidewinder, Gecko...). Swakopmund bietet also nicht nur "Stadt" und ist somit auch für Euch besonders an Tieren Interessierte ein Mekka. Da die Touren nur vormittags angeboten werden, machen drei Nächte schon Sinn, nachmittags kann man dann das Städtchen erkunden, in den Dünen surfen ...
"Orte" wie Okaukuejo im Etosha sind keine Orte im europäischen Sinn sondern Camps zum Übernachten im Park. Die Camps selber sind definitiv keine Sehenswürdigkeiten, aber eben eine Übernachtunsmöglichkeit mitten drin, teis mit beleuchteten Wasserlöchern, die abends von Tieren gut besucht werden. Es lohnt immer, IM Park zu übernachten.
Waterberg finden wir persönlich sehr lohnenswert, da gehen die Meinungen im Forum aber weit auseinander. Wir gehen auch gerne mal ein Stück zu Fuß und haben dort immer viele Klippschliefer und Damara Dikdiks gesehen, aber nie die berühmten Nashörner oder Büffel.
Anstelle Waterberg oder Erindi wäre vielleicht noch Okonjima schön, da kann man Geparden und Leoparden sehen und es liegt auch auf dem Weg zurück nach Windhoek.
Ich würde jeden Tag, den ich zur Verfügung hätte, in den Urlaub stecken, das Land ist groß und die Zeit sowieso schnell um und für den Flug zahlt man das Gleiche, egal ob man 18 oder 25 Tage bleibt.
Noch viel Spass beim Planen und viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Ihr müsst keine Lodges raussuchen, bei denen Ihr nachts parken könnt, sondern müsst, wie hier auch, nach Campingplätzen schauen, oft sind diese an Lodges angegliedert, aber nicht immer. Ihr wollt doch sicher in drei Wochen auch mal duschen, da braucht´s schon einen Campingplatz und die Lodges mögen es sicher nicht, wenn man bei denen vor der Tür nächtigt und man hat dann auch keine sanitären Einrichtungen.
Im Etosha und im Sossusvlei solltet Ihr auf jeden Fall vorreservieren, September und Oktober ist eine begehrte Reisezeit und entsprechend voll. Bei den anderen Gegenden bin ich nicht so sicher, es gibt viele, die auf gut Glück fahren, wir sind da "Warmduscher" und reservieren immer alles vor. Campingplatz in Namibia heisst in der Regel eine sehr überschaubare Anzahl von Plätzen (oftmals nur 5 - 15 Stellplätze) und nicht wie an der Ostsee 400 Stellplätze pro Platz und der nächste Campingplatz ist nicht 5 Km entfernt sondern 100.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2013 haben wir eine fast identische Tour gemacht. Wir waren zwar schon mehrere Male in Namibia, aber für unsere Freunde war es das erste Mal. Unsere Route kannst Du in meinem Reisebericht ( siehe unten ) nachlesen ( wenn Du es nicht schon getan hast ). Also für uns war es ein sehr entspanntes Reisen. Ich finde es schöner, nicht jeden Tag woanders zu sein. So kann man auch das Land besser kennen lernen. Die schönsten Ecken waren Rooiklip, Madisa ( Damaraland ) und Erongo. Unseren Freunden hat die Reise außerordentlich gut gefallen. Wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Planen und genießt eure Reise. Namibia ist ein traumhaft schönes Land. Und wenn ihr anschließend sagt, daß es doch nicht so euer Reiseland wird, ist das auch kein Weltuntergang. 😗 Jeder soll seinen Urlaub so gestalten, wie er es für richtig hält. 😎
Liebe Grüße,
Purzel
ach ja, ,laß Dich bloß nicht ärgern. Die Meisten helfen Dir gerne weiter.
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-)
Reisebericht Namibia 2013
"Nur" eine Einsteiger-Tour
Stefan.67115 Beiträge · seit 201216. Apr. 2015 · #14
Hallo Wirbeide, Eure Tour wird zu einer schönen Reise heranwachsen. Alle Ansichten sind subjektiv. Aus meiner Sicht würde ich folgende Sachen überdenken: Eine Nacht und eine nicht allzu lange Startroute am darauf folgenden Tag reicht zum guten umüberstürzten Start in die Reise. Namibia und Windhoek sind der denkbar unkomplizierteste Ort, um in Afrika "anzukommen" - 2 Nächte ist fast etwas übertrieben. In Sesriem/Sossusvlei empfehle ich, trotz grossem Tourismusaufkommen (ist alles relativ), möglichst nahe an der Hauptsehenswürdigkeit, dem Sossusvlei, zu übernachten. Je kürzer die Anfahrt je mehr kannst Du im Vlei die schönen Morgen- und Abendstunden geniessen. Ich würde da 3 Nächte investieren, denn nicht nur das Sossusvlei, sondern auch dessen nährere Umgebung sind wunderschön anzuschauen. Im Norden sähe ich mich mit deinem Zeitbudget (als nicht-routinierter Autofahrer) vor die Wahl gestellt: Etosha ODER Kaokoveld. Ich ganz persönlich würde mich fürs Kaokoveld entscheiden (z.B. Camp Aussicht oder Sesfontein als Basis mit - geführten - Tagesausflügen in ein Himba-Dorf). Wer gerne Tiere in freier Natur mag, und dafür steht Namibia bei den meisten, wird sich aber mehrheitlich für den Etosha entscheiden. Auf jeden Fall wünsche ich Euch ein schönes Planen - und dann eine gute Reise!! Lieber Gruss Stefan PS: Hallo Reiseklaus, Du scheinst Ferien nötig zu haben (ich empfehle Dir Entspannung in Namibia). Da stellt jemand komplett normale Fragen zu Namibia und muss sich in solchem Ton antworten lassen...?!?! Ich finde das - Sorry! - unanständig.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Apr. 2015 · #15
Moin zusammen,
ich finde das mit einem Tag Windhoek gar nicht so verkehrt. Ich habe das auch immer so gehandhabt und bin die 25 km zum Daan Viljoen Park gefahren, dort den 9 km-Wanderweg gelaufen und habe mich über die ersten Begegnungen mit Tieren gefreut. Das ist zu Fuß ein anderes Erlebnis als dann z.B. in Etosha.
Dann würde ich bei 3,5 Wochen Zeit definitiv über den Spreetshoogte Pass zum Sossusvlei/Deadvlei fahren. Swakopmund reißt mich jetzt auch nicht vom Hocker und wird ja auch spaßeshalber als Deutschlands südlichstes Ostseebad bezeichnet, aber von dort eine geführte Tagestour in die Wüste oder Moonlandscape ist schon sehenswert.
Die Spitzkoppe würde ich auch unbedingt in die Route aufnehmen Damaraland und/oder Kaokoveld würde ich je nach Lust und Laune dann spontan entscheiden. Wenn man die Zeit hat, bis zu den Epupa Falls zu fahren, würde ich das tun. Die haben mich seinerzeit sehr beeindruckt.
Ein paar Tage Etosha mit Schwerpunkt der Übernachtungen in Okaukuejo gehören natürlich dazu.
Den Waterberg würde ich mir persönlich sparen. Das fand ich nicht so dolle.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
WIWirbeideThemenstarter57 Beiträge · seit 201517. Apr. 2015 · #16
Guten Morgen zusammen 🙂
vielen lieben Dank für die vielen tollen Anregungen und Vorschläge!!! Ich freue mich riesig!! Mein Mann und ich werden uns mal am Wochenende hinsetzten und all eure Vorschläge einarbeiten, einlesen und für uns überarbeiten und dann eine noch bessere Route für uns zusammen stellen, ich werde sie dann auch nochmal hier posten 😛
Natürlich ist es immer schwierig die perfekte Route zusammen zu stellen, wir werden nie alle zufrieden stellen mit unserer Route, aber das wollen wir auch gar nicht, sondern wir wollen unsere perfekte Route!
Habe mir auch schon bei amaz* tolle Reiseführer bestellt, da kann ja nichts mehr schief gehen 😎
@BikeAfrica, Spitzkoppe hatte ich erst drin, war mir aber von anfang nicht sicher und dann habe ich gehört das es nicht so dolle sein soll und habe es wieder raus genommen, da sieht man mal wie unterscheidlich Ansichten immer sind 🙂
@Stefan.67, wir wollen diese 2 Tage da wir mit Condor erst gegen Mittag/Nachmittag ankommen, wir am nächsten tag Windhoeck uns anschauen möchten und dann für die Rundreise noch einkaufen wollen Ist wirklich ein guter Gedanke die Etappen kürzer zu gestalten und dafür mehr einzubauen.... diesen Gedanke nehme ich mit! Danke Das mit dem Norden muss ich mal schauen viell werden wir uns wirklch vor Ort ganz anderster entscheiden, wäre bei uns nicht da erste mal 😉
@urzel, schön zu hören das ihr so eine ähnliche Route hattet und sie euch gefallen hat, das beruhigt mich wirklich... dein Reisebereicht werde ich mir auch noch durchlesen, Danke!
@chamäleon2011 vielen vielen Dank für deine ganzen Tipps und Anregungen, diese werden wir auf jedenfall beachten beim detailierten Planen!!
@dergnagflow, meine Güte hast du dir eine Mühe für mich gemacht, vielen lieben Dank 😘 Auch das werden wir alles berücksichtigen!!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200618. Apr. 2015 · #17
Wirbeide schrieb: @BikeAfrica, Spitzkoppe hatte ich erst drin, war mir aber von anfang nicht sicher und dann habe ich gehört das es nicht so dolle sein soll und habe es wieder raus genommen, da sieht man mal wie unterscheidlich Ansichten immer sind 🙂
... für mich persönlich eine der schönsten Regionen des Landes. Alleine der Felsbogen oder die Farben der Felsen bei untergehender Sonne ...
Hier mal ein Foto (Qualität nicht so gut, weil eingescannter Papierabzug).
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
OLOlinho10 Beiträge · seit 201320. Apr. 2015 · #18
… also die Spitzkoppe ist ein absolutes Muss!! Einfach fantastisch… Hier mal ein Bild vom letzten November!!