KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201126. März 2015 · #62
Hallo Pico,
m.E. ist es ein Dik Dik
picco6'369 Beiträge · seit 201126. März 2015 · #63
Hoi Koalandrea
Koalandrea schrieb:Hallo Pico
🙄 🤩 DAS geht natürlich gar nicht!!! Klaut sie mir doch mein geliebtes zweites 'c' in Picco! 🤩 🙄 😮 😉 😄 😎
An ein Dik Dik hab ich natürlich auch gedacht, aber 'meine' Dikdik's sehen irgendwie anders aus, vor allem die Schnauze...kann ja sein dass ich mich irre...
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201126. März 2015 · #64
Sorry Picco
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201127. März 2015 · #65
Wie schon geschrieben, kann man im Tarangire NP wirklich viele Elefanten antreffen. Hier eine Tankstelle ...
... und dort die Badeanstalt. Wir haben sehr lange gestanden und uns den Spaß angeschaut. Es ist schon interessant zu beobachten, wie rücksichtsvoll die Tiere im Umgang miteinander sind.
Unser letzter Abend im NP ist angebrochen und wir genießen noch einmal den tollen Ausblick. Die Elefanten lassen sich von uns nicht stören.
Mein Mann sammelt noch Holz für ein Feuer ...
... und wir backen ein letztes mal Brot.
Am nächsten Tag verlassen wir diesen wunderschönen NP. Die letzte Nacht bevor wir nach Arusha zurückkehren, verbringen wir auf der Zion CS - nicht weit vom Park entfernt. Nicht zu vergleichen mit den CS in den Parks, aber eine gute Alternative.
Wir bezahlen 30 US$ pro Person, bekommen keine Quittung, werden noch ein zweites mal angesprochen, ob wir nicht bezahlen wollen und ein wenig genötigt, doch in einem der beiden 'Kunstmärkte' vor der CS etwas zu kaufen. Als wir deutlich sagen, daß wir wirklich nichts davon haben möchten, fordert man uns auf, doch etwas zu kaufen, um einfach nur die Künstler zu unterstützen. 😠 Den Nachmittag verbringen wir damit, das Auto aufzuräumen, die Sachen zu packen und so langsam alles startklar für die nächste Etappe zu machen. Am Abend kommt noch ein zweites Pärchen, welches mit eigenem Auto und Dachzelt reist. Wir erfahren über die Langzeitparkmöglichkeiten, die auch im Internet angeboten werden und wir sind ziemlich begeistert. Es ist Silvester und am späten Nachmittag reist noch eine größere Gruppe Kinder an, die auch in Zelten schlafen. Das ist schon lustig ... Silvester einen Klassenausflug auf den Campingplatz. Zum Abendessen genehmigen wir uns eine Flasche Rotwein und sind dann lange vor Mitternacht zu unser letzten Nacht im Dachzelt verschwunden. Im Dorf gibt es eine Party und man kann die Musik hören. Aber es stört uns nicht und so verschlafen wir in aller Ruhe den Beginn des Jahres 2015.
01.01.2015
Guten Morgen ... liebes neues Jahr. Auf das es ein gutes und glückliches Jahr werde. Während wir noch so vor uns her dösen, hören wir plötzlich lautes Geschrei. Es kommt aus der Siedlung, die hinter der CS liegt. Zunächst glauben wir noch, dass es vielleicht eine Art Neujahrsbrauch ist. Wir machen uns auch keine großen Gedanken, als es wieder schreit ... diesmal aber etwas näher dran. Als es dann auf der CS plötzlich auch schreit und Autos gestartet werden, macht mein Mann noch Witze ... die Löwen kommen, Schatz. Beide schauen wir aus unserem Dachzelt und sind ziemlich erschrocken, als direkt an unserem Auto zwei Löwen unruhig vorbei rennen. Die Kinder aus den Zelten sind alle in den Autos und werden weg gefahren. Inzwischen sind auch ein paar Maasai eingetroffen, die gemeinsam mit ein paar anderen Leuten die Löwen jagen. Diese sind offensichtlich durch ein Loch im Zaun in die CS gelangt und finden nun nicht mehr heraus. Der Zaun ist ein Maschendrahtzaun, den die Löwen wahrscheinlich gar nicht erkennen. Einer rennt mit vollem Schwung dagegen und kehrt dann ziemlich unmutig zurück. Wir verstehen nicht, warum die Leute die Löwen nicht in Ruhe nach dem Ausgang suchen lassen, statt sie durch die Gegend zu hetzen. Aber ihr könnt sicherlich verstehen, dass wir froh waren, noch oben auf dem Dach zu sein. Die Nachbarn schauen inzwischen auch aus Ihrem Dachgeschoß und so beobachten wir gemeinsam gespannt das Geschehen. Irgendwann dann müssen die Löwen den Ausgang gefunden haben und wir hören nur noch fürchterliches Geschrei und Getöse. Nach einer halben Stunde kehren dann ein paar der Leute wieder zurück auf die CS und erzählen uns, dass ein Rudel von 10 Löwen sich dem Dorf genähert hat und sie nun zwei erlegt hätten. Auch wenn wir verstehen können, dass die Dorfbewohner ihr Vieh vor den Löwen schützen müssen, waren wir recht traurig und konnten die Freude der Jäger nicht teilen. Ganz besonders merkwürdig finden wir, dass irgendwann auch die Maasai kommen und Bilder von den erlegten Löwen zeigen - auf ihrem iPad - was für eine verrückte Welt. 🤪
Durch die ganze Aufregung kommen wir später los, als geplant, aber es ist nicht so weit bis Arusha (ca. 130 km). Was wir am ersten Tag nicht geschafft haben, holen wir jetzt nach. Wir besuchen das Cultural Heritage Centre in Arusha und sind begeistert. Der Souvenirladen fesselt uns nicht, aber die große Ausstellung mit den wunderbaren Bildern. Es ist einfach unglaublich, was für farbenfrohe Bilder man dort sehen kann. Und wieviel unterschiedliche Techniken hier zu sehen sind. Wirklich wert, besucht zu werden.
Als wir in der Arusha Safari Lodge ankommen, begrüßt man uns wieder sehr nett. Heute bekommen wir ein kleineres, aber auch sehr nettes Haus.
Zunächst sammeln wir unsere Sachen zusammen (wir hatten ein Teil unserer Ausrüstung in der Lodge gelassen) und packen dann final die Koffer (bzw. Taschen). Den Nachmittag verbringen wir dann am Pool ... auf mal wieder schön.
02.01.2015
Heute heißt es nun weiterziehen. Ein letztes Frühstück auf der netten Terrasse des Lodge ...
Um 10:00 Uhr sind wir bei Serengeti Select Safaris verabredet zur Übergabe des Autos. Alles klappt schnell und reibungslos und so können wir dem Kaffee nebenan einen kleinen Besuch abstatten - das gehört wohl der Schwester von Daniel Staub. Wir gönnen uns zwei Vitaminbomben und danach geht es mit dem Taxi ab zum Flughafen in Arusha. Wir fliegen nach Pemba - eine Woche zum Tauchen 😎
Heute ist total klares Wetter - eigentlich ideal, um den Killi nachher zu sehen ... das hier müsste der Mount Meru sein.
Hier sind wir schon im 'Sicherheitsbereich' des Flughafens. Alles etwas kleiner geraten 🙂
Und auch die Flieger sind nicht groß.
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201130. März 2015 · #66
Die Kaffeeplantage in und um Arusha sehen von oben sehr beeindruckend aus.
Wie schon geschrieben, haben wir große Hoffnung, den Kilimandscharo zu sehen. Eigentlich gibt es keine Wolke am Himmel, bis auf die eine ... 🙁
Der Pilot sitzt direkt vor uns und schaut auch immer wieder, ob man nicht doch noch irgendwann einen Blick erhaschen kann. Aber es soll wohl nicht sein.
In Zanzibar landen wir zwischen und starten mit einer Stunde Verspätung den letzten Abschnitt nach Pemba, der dann auch nur noch gute 20 Minuten dauert. Wow ... was für ein Bild.
Wir sind angekommen ...
... und unser Gepäck auch 🙂
Die Auswahl an Unterkünften auf Pemba ist nicht so üppig und viele sind sehr teuer. Wir haben uns für das Kervan Saray Beach Resort von Swahili Divers entschieden. Das 5* Padi Tauchcenter hat viele gute Kritiken im Internet bekommen und so viel uns unsere Wahl nicht schwer. Dieses mal klappt es auch mit dem Abholen. Ein junger Mann strahlt uns mit seinen weißen Zähnen an und fragt, ob wir Frank und Andrea seien. Na klar ... dann mal hinein ins Vergnügen. Das Auto würde sicherlich durch keinen TÜV mehr kommen, aber wen kümmert es hier. Es wird eine Kassette mit HipHop eingelegt, wir werden gefragt, ob die Musik passe und los geht es. Unterwegs holen wir noch die Schwester des jungen Mannes ab, die uns bis zum Schluss begleitet und den Geräuschpegel des Radios mit ihren Diskussionen noch lautstark übertönt. 🙄 Der Flughafen liegt im unteren Drittel der Insel und so dauert die Fahrt eine reichliche, nicht ganz erholsame Stunde. Es ist warm und die vermeintliche Klimaanlage bläst uns nur warme Luft in die Gesichter. Wir passieren kleinere Dörfer und geniessen die tolle Landschaft. Unheimlich viele Banananfelder, Mango- und Papayabäume gibt es hier. Immer wieder treffen wir unterwegs auf Ochsenkarren, die voll beladen mit Früchten sind.
Endlich angekommen bringt uns der Fahrer zum Restaurant, wo wir vom Manager der Anlage begrüßt werden.
Er übergibt uns den Schlüssel und führt uns zu unserem Haus. Eine Einweisung bekommen wir später, er hätte jetzt schnell noch etwas anderes zu tun 😐
Alexa1'249 Beiträge · seit 201230. März 2015 · #67
Liebe Koalandrea, ich bin zwar noch nicht ganz durch, möchte mich aber jetzt einfach mal ganz herzlich für Deinen tollen und informativen Bericht bedanken! Irgendwann wollen wir auch so eine Tour machen und mit Deinem Bericht und den schönen Bildern hat man eine sehr gute Vorstellung von der Reise! Wirklich sehr schön! Danke und liebe Grüße, Alexa
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201130. März 2015 · #69
Liebe Alexa,
vielen Dank für die lieben Worte. So eine Reise nach Afrika ist wirklich ein schönes Ziel und man behält es für immer im Herzen.
Liebe Annick,
ja ja ... ich erinnere mich. Musste oft an Dich denken. Auch wenn wir das special offer nicht bekommen konnten (Du erinnerst Dich vielleicht, dass es erst ab der zweiten Januar Woche galt) - wir hätten ins Manta gehen sollen. Aber mehr an dieser Stelle nicht .
Liebe Grüße Euch beiden - Andrea
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201130. März 2015 · #70
Er zeigt uns auch schnell noch das Zimmer ... nicht schlecht - eben wie im Internet abgebildet.
Auf den ersten Blick ist alles prima. Es gibt keinen Kleiderschrank, aber noch ein drittes Bett, wo wir die Rucksäcke abstellen können. Ruben zieht seiner Wege und wir beginnen auszupacken ... und erforschen das Haus ... und staunen ... und schlucken ... und sind fassungslos 🤩 Die Bettwäsche ist durchlöchert und hat diverse unschöne Rostflecken.
Das Bad ist ein offenes Bad, was wir von den Malediven kennen. Da hat man auch mal einen Palmenwedel oder irgendwelche Blüten auf dem Boden zu liegen, aber das hier sieht schon anders aus. Die Ecken sind schmutzig, die Toilettenbürste steht ohne jeglichen Schutz da.
Dem Spülkasten fehlt der Deckel.
Das Waschbecken sieht nicht nur unlecker aus, es läuft auch nicht richtig ab.
Zum Schluss noch ein Blick auf die Dusche ...
Der kleine schwarze Strich sind Ameisen ... immer und immer ... und man weiß nicht, ob sie einem auf den Kopf fallen, wenn man duscht.
Ich höre jetzt auf, sonst ärgere ich mich wieder.
Zum Abendessen fragen wir vorsichtig herum, wie es bei den anderen ausschaut und siehe da ... wir sind nicht die einzigen. Da wir die ganze Woche im Paket inklusive des Tauchens gebucht haben und im Voraus bezahlen mussten, bleibt keine Alternative. Es war zu teuer, um auszuweichen.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201130. März 2015 · #71
Hallo Andrea,
ich finde es sehr erfreulich, dass die Nichtraucherbestimmungen in Eurer Unterkunft so streng sind:
Da wir die ganze Woche im Paket inklusive des Rauchens gebucht haben
. Für Eure Gesundheit wäre es aber besser, ihr würdet mit dem Rauchen aufhören. 🤪
LG aus HH,
Karsten
PS: Und Danke für den schönen Bericht. Auf Pemba war ich noch nicht. Aber diese Unterkunft macht auch keine Lust darauf. 🤢
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201130. März 2015 · #72
Upps ... Danke 🙂
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #73
Auch wenn die Unterkunft nach unserer Meinung kein gutes Preis - Leistungsverhältnis aufweist, lassen wir uns den Urlaub nicht vermiesen. Ganz schön ist, das es verschiedene Sitzgelegenheiten gibt, wo man sich zurückziehen kann. So zum Beispiel diese kleine Bank hier mit Blick aufs Wasser ...
... oder auch dieses Plateau aus Holz, auf dem zwei große Sitzgruppen stehen, in denen man richtig lümmeln kann.
Und der Blick von hier am Abend ist auch nicht schlecht.
03.01. - 07.01.2015
Um 08:00 gibt es jeden morgen Frühstück. Porridge, Pancakes, Eier, Toast und Obst - dazu gewürzten oder ungewürzten Kaffee. Der gewürzte Kaffee schmeckt nach Zimt und Ingwer und ist nicht jedermanns Sache.
Danach geht es zum Tauchen. Bis auf Anzug und Computer bekommen wir die Ausrüstung in der Tauchschule, die gleich neben dem Restaurant liegt.
Auch die Ausrüstung lässt zu wünschen übrig. Auf dem Bild ist deutlich zu sehen, dass der Tank nicht dicht ist. Uns so gibt es immer irgendetwas, was nicht in Ordnung ist.
Mag sein, dass wir diesbezüglich etwas verwöhnt sind. Deutsche Tauchschulen sind auch im Ausland sehr streng und wir haben bisher immer einwandfreie Ausrüstung bekommen. Aber man darf auch nicht vergessen - wir sind noch immer in Afrika. Da sieht man offensichtlich auch dieses Thema etwas lockerer. Gut, dass wir wenigstens eigene Computer haben.
Zu unser großen Freude erfolgt die Fahrt mit einem Schlauchboot. Da wird sich der Rücken aber freuen. 😮
Am Vormittag werden immer zwei Tauchgänge hintereinander gemacht. Zwischendurch gehen wir dort an Land, wo ein schöner einsamer Strand ist, nehmen einen kleinen Snack zu uns und achten darauf, dass die Oberflächenpause eingehalten wird. Eine Druckkammer gibt es auf der Insel nicht 🙁
Es gibt um Pemba herum sehr viele und sehr schöne Tauchgebiete. Und man muss nicht weit fahren. Uns haben insbesondere die großen Steilwände gefallen. Leider kann man aber auch hier und da die Auswirkungen vom noch weit verbreiteten Dynamitfischen sehen.
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #74
Auch wenn wir keine UW Fotoexperten sind und dies auch kein Taucherforum ist ... dennoch ein paar Bilder.
Ein Schwarzfleckenkugelfisch ...
Warzenschnecken sehen immer wieder toll aus.
Und erst der Weisstüpfelkofferfisch.
Ein Drachenkopf mit fast perfekter Tarnung.
Und natürlich der Anemonen-Feuerfisch.
Der Antennen - Rotfeuerfisch flüchtet ...
Die Masken - Egelfische halten Mittagsschlaf.
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #75
Gegen 14:00 sind wir immer zurück. Dann gibt es Mittag und wer möchte, der kann am Nachmittag noch einmal zum Tauchen fahren. Wir sind nach dem Tauchen und Essen platt - da bleibt nur noch Mittagsschlaf. Am späten Nachmittag gehen wir dann entweder ein bisschen am Strand entlang oder wir liegen auf dem Plateau, lesen und warten auf den Sonnenuntergang.
Der Strand hier im Resort ist nicht sehr schön. Zum einen ist er sehr steinig, zum anderen wird aber auch überall Seegras angebaut.
Gut zu wissen - wenn man nur 5 oder 10 Minuten läuft, gibt es herrlich schöne und einsame Strände. Wir hätten uns gewünscht, dies vom Hotelpersonal zu erfahren und nicht erst von anderen Gästen.
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #76
08.01.2015
Heute ist unser letzter und einziger 'freier' Tag. Da wir morgen fliegen, gehen wir heute nicht mehr tauchen. Nach dem Frühstück machen wir einen ausgiebigen Strandspaziergang und beobachten ein wenig die Seegrasbauern. Das ist wirklich harte Arbeit und bei dem Wetter würden wir ganz schön ins Schwitzen geraten. Für den Nachmittag haben wir uns ein Taxi bestellt. Es soll uns zum nördlichsten Punkt von Pemba bringen ... dort steht ein Leuchturm, auf den man hinaufsteigen kann. Auch das haben wir nur von Gästen erfahren. Der Taxifahrer ist fast pünktlich und versteht nicht, warum er nicht warten soll. 'Gehen Sie auf den Turm - ich warte'. Wir lehnen dankend ab und erzählen ihm, dass wir am Strand zurücklaufen wollen. Er lächert nur verwundert und schüttelt den Kopf. Was für verrückte Touristen. Der Leuchtturm ist schon sehr alt, nicht sehr schön, aber man hat einen tollen Ausblick.
Der Leuchtturmwärter erzählt die Geschichte des Ortes in Deutsch. Unglaublich toll - er ist super stolz und freut sich über ein reichliches Trinkgeld.
Wir verabschieden uns nett und ziehen unseres Weges. Zunächst kommen wir durch eine kleine Siedlung.
Immer wieder sind wir fasziniert von der üppigen Vegetation auf Pemba.
Hinter dem Dorf biegen wir zum Manta Resort ab. Dies ist eine super tolle Anlage mit breitem weißen Strand und wahrscheinlich auch sehr viel saubereren Zimmern. Wir treffen dort ein belgisches Pärchen und deren Freundin, die auch in unserem Resort wohnen. Sie erzählen uns, dass sie gefragt hätten, ob noch Zimmer frei sind und dass sie planen, morgen umzuziehen.
Wir halten uns nicht lange auf, weil wir den ganzen Weg zurück laufen wollen. Es dauert ungefähr 2 Stunden und geht über die Felder immer am Wasser entlang. Und hier gibt es diese wundervollen Strände ...
KoalandreaThemenstarter191 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #77
Immer wieder kann man auch diese kleinen Boote finden, die herrenlos im Wasser umherschaukeln.
Auf den Feldern werden diverse Früchte angebaut, unter anderem auch Erdnüsse. Wir haben bislang noch nie gesehen, wie sie wachsen und müssen daher einen Test machen.
So langsam neigt sich die Sonne und wir kommen gerade noch mit dem letzten Tageslicht in der Unterkunft an.
Auf der gesamten Strecke haben wir drei weitere Urlaubsreports gesehen, die alle fast fertig sind, aber noch nicht geöffnet. Bleibt nur zu hoffen, dass darunter auch eine halbwegs bezahlbare ist, die dem Kervan Saray Beach Resort Konkurrenz macht und damit hoffentlich die Inhaber bewegt, den Unzulänglichkeiten ihrer Unterkunft zu beseitigen. Denn Pemba ist wirklich eine tolle Insel und wert, besucht zu werden. Taucher kommen hier voll auf ihre Kosten.
09.01.2015
Heute treten wir die letzte Etappe unserer 5 wöchigen Reise an. Um 12:00 Uhr geht unser Flieger nach Zanzibar, wo wir noch 6 Nächte bleiben. Wir werden um 09:00 Uhr abgeholt - glücklicherweise dieses mal von einem ordentlichen Taxi mit funktionierender Klimaanlage. Auf dem Weg zum Flughafen müssen wir dreimal eine kleine Strassensperre passieren. Wir fragen, was der Grund dafür ist und erfahren, dass diese Sperren dafür sind, die Nelkentransporte zu kontrollieren. Der Staat hat das Monopol zum Ankauf der Nelken und bestimmt somit den Preis. Dieser ist so unattraktiv, dass immer wieder versucht wird, die eine oder andere Ladung zum Hafen zu 'schmuggeln', um sie dann an die Nachbarländer zu weitaus besseren Konditionen zu verkaufen.
Der Flieger verlässt Pemba pünktlich ... Zanzibar wir kommen. Hier ein Bild von Stonetown - eine beeindruckende Stadt.
Wir haben lange überlegt, wo wir uns auf Zanzibar einbuchen. Eine Option wäre gewesen, an einen der breiten weißen Sandstrände im Norden oder Osten der Insel zu gehen. Gute Resorts gibt es eine Vielzahl und man kann von überall Ausflüge machen. Aber wir wollen keinen Strandurlaub machen, sondern das Flair der Insel aufnehmen. Also entscheiden wir uns letztendlich für ein Hotel direkt in Stonetown. Und dort ist das Tempo Hotel eine sehr gute Wahl ... hier stimmt Preis und Leistung. Alles ist ordentlich und sauber, das Frühstücksbuffet ist sehr vielfältig und solange man nicht direkt zur Strasse hinaus wohnt, ist auch die Geräuschkulisse durchaus akzeptabel.
Das Hotel besteht aus zwei Flügeln ... und jeder hat eine große Terrasse, auf die man sich zurückziehen kann, wenn einem der Pool oder der Strand zu voll wird.
Der Pool hat durchaus eine Größe, welche zum Schwimmen einlädt. Und er wird jeden Tag zweimal gereinigt.
Die Terrasse des Restaurants bietet genug Platz für alle ...
... und der Blick auf das Meer ist auch schön.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201131. März 2015 · #78
Hallo Andrea,
ich war ja nicht dabei, aber:
Der gewürzte Kaffee schmeckt nach Zimt und Ingwer und ist nicht jedermanns Sache.
Kann es sein, dass er mit Zimt und Kardamom gewürzt war? Das wäre dort üblich und schmeckt (imhO) lecker.