Altersruhesitz in Namibia

46 Antworten · 13,8k Aufrufe · gestartet 12. März 2015 von Matatu
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2'772 Beiträge · seit 200621. März 2015 · #21
Gerd1942 schrieb:

weißt Du eigentlich wie schwer es für einen Nigerianer/Kongolesen, Sambier etc. ist, eine Daueraufenthaltsgenehmigung für Deutschland zu bekommen?
... mit dem (kleinen) Unterscheid, dass diese Menschen nicht selber für ihren Lebensunterhalt aufkommen, sprich ein paar Tausend Euronen Rente/Pension mitbringen, sondern vom Dt. Staat leben... Da wirfst Du wieder mal Äpfel mit Birnen in einen Topf.

Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 21. März 2015
1'794 Beiträge · seit 201321. März 2015 · #22
..................soll ja auch gut schmecken so ein Obstsalat im Töpfchen 😄 😁 😄 !

Schönes WE für alle!

LG NOGRILA
1'737 Beiträge · seit 201021. März 2015 · #23
... mit dem (kleinen) Unterscheid, dass diese Menschen nicht selber für ihren Lebensunterhalt aufkommen, sprich ein paar Tausend Euronen Rente/Pension mitbringen, sondern vom Dt. Staat leben... Da wirfst Du wieder mal Äpfel mit Birnen in einen Topf.
Ganz so sehe ich das nicht. Im Prinzip finde ich es absolut richtig, dass die Messlatte zum Aufenthalt in Afrikanischen Ländern höher gelegt wurde. In der Vergangenheit gab es genug Weltenbummler ohne Kapital, die sich in Südafrika, Namibia usw. aufhielten und nur schwerlich für sich selbst sorgen konnten. Was, wenn diese Leute schwer erkranken? Soll dann der Staat aufkommen, wenn kein Geld für Arztkosten oder ein Rückflugticket vorhanden ist? Als Rentner mit ausreichender Pension, wird es auch heute noch möglich sein, wie die Beispiele zeigen.

Pascalinah, Du vergleichst nun den Asylbewerber oder Wirtschaftsflüchtling mit den vermeintlich wohlhabenden Europäern, der Vergleich hinkt für mich ebenfalls.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
1'737 Beiträge · seit 201021. März 2015 · #24
Hallo Drechselschorsch, das hat auch niemand behauptet.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
59 Beiträge · seit 200821. März 2015 · #25
Hallo Christian,
die Information von Home Affairs war 2013: Man muß als Rentner mind. 5 Jahre TRP haben, dann kann man PRP beantragen.
Wir hatten 3 Jahre das TRP und haben mit der 4. Beantragung für TRP gleichzeitig PRP beantragt.
Daraufhin wurde unser PRP-Antrag bewilligt.
Jetzt haben wir seit fast 2 Jahren unsere PRP und sind im Besitz einer ID-Card.

Gruß Helmut
Afrika: Ein Stück "Back to the Roots"
5'538 Beiträge · seit 200821. März 2015 · #26
Hallo Pascalinah,

Ach herrje.... Wasn Zirkus

ich habe nur auf diesen Satz geantwortet. Mehr nicht. Und es ist ein Zirkus, den die europäischen Behörden veranstalten, wenn man ein Visum oder gar eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt. Warum sie das machen, ist dabei für mich völlig unerheblich.

... mit dem (kleinen) Unterscheid, dass diese Menschen nicht selber für ihren Lebensunterhalt aufkommen, sprich ein paar Tausend Euronen Rente/Pension mitbringen, sondern vom Dt. Staat leben... Da wirfst Du wieder mal Äpfel mit Birnen in einen Topf

Und was Du hier behauptest, sind Unterstellungen gegenüber allen Menschen, die hier gerne leben UND ARBEITEN würden, wenn man sie denn liese. Da wollen die wenigsten Antragsteller vom Staat leben. Wir brauchen diese Menschen, wenn wir unsere Rente auch noch im Jahre 2040 vom Staat bekommen wollen, denn die sind meistens jung und zahlen - wenn man sie arbeiten lässt - Steuern und Abgaben wie Du und ich.

@Drechselschorsch: Hoffentlich suchen uns von diesen "Wirtschaftsflüchtlingen" noch viel mehr heim, damit wir nicht in einem Land leben müssen, das überaltert, überschuldet und ohne Zukunft ist.

Liebe Grüße
Gerd

Ach ja - ich werde mich jetzt aus diesem Thread wieder zurückziehen, denn wie die Diskussion jetzt weitergeht, ahne ich schon.
1'166 Beiträge · seit 200821. März 2015 · #27
Sorry, eigentlich will mich nicht politisch äußern, darauf muss ich allerdings antworten.

Ich glaube nicht, dass uns Wirtschaftspflüchtlinge aus Afrika weiterhelfen: Sie besitzen in der Regel keine qualifizierte Ausbildung. Deutschland braucht aber Facharbeiter und Ingenieure. Zum anderen bekommen Sie als Wirtschaftspflüchtlinge in der Regel auch keinen Aufenthaltstiel.

Zuwanderer können auch nicht das marode Rentensystem der BRD retten. Sobald sich diese an die deutsche Geselschaft angepasst haben, werden sie auch nur noch 1,4 Kinder/Frau zur Welt bringen. Sie können also den demographischen Wandel nicht aufhalten.

Qualifizierte Zuwanderer braucht Deutschland, für die ist aber oft Nordamerika oder Australien attraktiver. Wenn die Poltik sich nicht all zu dumm anstellt, gelingt uns das evtl. mit den meist qualizierten Flüchtlingen aus Syrien.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 21. März 2015
3 Beiträge · seit 200821. März 2015 · #28
Liebe Forumsteilnehmer,

seit 5 Jahren lebe ich mit meinem Mann nun permanent auf Sonnleiten. Man kann sagen, wir leben hier in einem Paradies.

Dieser Artikel, der in der Zeitschrift "Chrismon" erschien empört uns sehr. Uns wurde auch versprochen, dass wir den Artikel vor Drucklegung erhalten. Dies ist nicht geschehen. Es wurden viele Unwahrheiten geschrieben. Traurig, dass Journalisten sich erst freundlich und nett zeigen .Aus der Sicht eines Journalisten ist natürlich ein "Aufreißer" interessanter als die Wahrheit zu berichten, dass es sich auf Sonnleiten wunderbar leben läßt. Diese Anlage ist einzigartig in Namibia.

Liebe Grüße
Birgitt
1'794 Beiträge · seit 201321. März 2015 · #29
Hallo Birgitt, herzlich willkommen im Forum und danke für deine Einschätzung.

Kannst du uns mehr über den Weg berichten, den man beschreiten muß, um so etwas wie bei euch zu realisieren, insbesondere interessiert uns wie es Läuft, wenn man noch nicht im Rentenalter ist uns alles rund um den Huaskauf sowieso 🙂 !.

Schöne Grüße nach Windhoek.

LG NOGRILA
983 Beiträge · seit 201121. März 2015 · #30
Es gibt in Namibia nur einen Weißen, der sehr willkommen ist:

Den, der viel Geld in die Wirtschaft investiert, ohne dort leben zu wollen. 😄

Sich ein Haus zu kaufen, ist sehr einfach. Unterschreiben beim Notar, bezahlen und fertig. Das bringt aber rein gar nichts, wenn es um eine Aufenthaltsgenehmigung geht. Bei extrem steigenden Immobilienpreisen (+ 20 % pro Jahr und mehr) sind Ausländer, die durch ihre Käufe das Preisniveau noch mehr nach oben treiben, schon gar nicht willkommen 😐

Willst du dort mit einer Aufenthaltsgenehmigung leben, bist du nicht willkommen, sondern wirst ggf. mit viel Tam-Tam geduldet. Und nur dann, wenn du

a) viel Geld in die Wirtschaft investierst (2,5 Mio NAD und mehr) und um ein Work Permit für dein eigenes, von dir gegründetes Unternehmen bittest. Investierst du weniger, bekommst du i. d. R. ein Permit für 1-2 Jahre, aber riskierst, dass es nicht verlängert wird, wenn keine florierende Entwicklung deines Unternehmens gegeben ist (Ist Bekannten von mir so ergangen: Die haben jetzt dort Haus und Grund sowie Firma, aber kein Permit mehr ...)

b) Wenn du über 60 bist und (soweit mir bekannt) ca. 2000 Euro p.P. fixe lebenslange Rente beziehst (mit Nachweis) und entweder Glück hast oder mit Rechtsanwalt und einem langen Atem (mehrere Jahre) Druck machst, bekommst du ggf. ein Permit (kenne aber auch viele, die es trotz der Rente nicht geschafft haben). Alle Stories, die was anderes erzählen, sind fast immer 5 Jahre und älter ...

c) Wenn du einen sehr seltenen Beruf hast, der nicht von einem Einheimischen besetzt werden kann. Dann gibt es ein Work Permit.

d) du bist Chinese 😄
Beste Grüße rhh64
Gast21. März 2015 · #31
rhh64 schrieb: Bei extrem steigenden Immobilienpreisen (+ 20 % pro Jahr und mehr) sind Ausländer, die durch ihre Käufe das Preisniveau noch mehr nach oben treiben, schon gar nicht willkommen 😐
Richtig. Und da bin ich auch auf jeden Fall auf der namibischen Seite.
2'349 Beiträge · seit 200921. März 2015 · #32
Ich möchte in diesem Thraed nicht wirklich diskutieren und werde ihn vermutlich auch nicht weiter verfolgen,aber:


ES GIBT KEINE REGELN ODER FESTE BEDINGUNGEN dafür, dass man ein work permit oder residence permit bekommt.


Es ist typisch deutschg bzw. europäisch zu denken, wenn ich so und so viel Euro investiere und dies und das mache, dann bekomme ich das bzw. dann berechtigt mich das zu irgendwas.


Manche Leute bekommen schon nach 2-8 Wochen ein residence permit, mache nach 2 , mache nach 10 Jahren und viele gar nicht...


Auch steht nirgends geschrieben wie viel Geld man in Namibia investieren muss oder wie viel Geld bzw. Vermögen man besitzen muss oder odas man Rente beziehen muss oder wie viele Arbeitsplätze man schaffen muss. etc. ....

Das mag EVTL. alles förderlich sein, doch nirgends stehen da genaue Bedingungen dafür das dies oder bestimmte Summen bzw. Zahlen dafür nötig sind...!

Ich bin erst 33 Jahre alt (ich habe seit 8 Jahren temporary residence) und habe noch keinen Cent in die Wirtschaft Namibias investiert, keine festen Arbeitsplätze geschaffen und ich habe auch kein großeses Privatvermögen und ich habe trotzdem im November 2015 permanent residence für Namibia bekommen und ich kenne Leute, die haben innerhalb von 14 Tagen permanent residence bekommen.

Irgendwelche Aussagen wie "m,an muss mindestens 2 oder 5 Jahre im Land gelebt haben" oder man muss so viele N$ investiert haben oder .... ist quatsch!

NIRGENDS steht das und NIRGENDS ist das in irgendeiner Form festgelegt.

Liebe Grüße

Otjikoko

P.S. Ich bin übrigens kein Chinese!
zuletzt bearbeitet 21. März 2015
983 Beiträge · seit 201122. März 2015 · #33
Otjikoko schrieb:

ES GIBT KEINE REGELN ODER FESTE BEDINGUNGEN dafür, dass man ein work permit oder residence permit bekommt.


Es ist typisch deutsch bzw. europäisch zu denken, wenn ich so und so viel Euro investiere und dies und das mache, dann bekomme ich das bzw. dann berechtigt mich das zu irgendwas.


Da hast du Recht. Das stimmt.

Ich habe übrigens auch sehr viel "ggf." gesagt und relativierende Formulierungen verwendet ... Ein paar Regeln, die man dann vor Gerichten einklagen kann, gibt es aber schon ... 😎

Und deine Geschichte beginnt vor mehr als 5 Jahren ... 😗

Du hast als Nicht-Chinese 🤪 einfach großes Glück gehabt. Gratuliere dir zum PRP! 🙂

Ich bin in Namibia nur noch Tourist - und das - um es mit Wowi zu sagen - ist gut so 😄

Damit beende ich meine Beteiligung an nicht-touristischen Themen hier endgültig! 🙂
Beste Grüße rhh64
zuletzt bearbeitet 22. März 2015
Gast22. März 2015 · #34
Otjikoko schrieb:
ES GIBT KEINE REGELN ODER FESTE BEDINGUNGEN dafür, dass man ein work permit oder residence permit bekommt.
Nein. Aber es gibt einen Immigration Act, der zumindest eine Art Wegweiser ist und ein paar Eckpfeiler nennt. Der ausserdem aus dem Jahr 1993 stammt und seitdem anscheinend noch nicht aktualisiert wurde.
Auszug hieraus in Bezug auf PRP:
"The board may authorize the issue of a permit to
enter and to be in Namibia for the purpose of permanent
residence therein to the applicant and make the authorization
subject to any condition the board may deem
appropriate"
Otjikoko schrieb:Auch steht nirgends geschrieben wie viel Geld man in Namibia investieren muss oder wie viel Geld bzw. Vermögen man besitzen muss oder odas man Rente beziehen muss oder wie viele Arbeitsplätze man schaffen muss. etc. ....

Das mag EVTL. alles förderlich sein, doch nirgends stehen da genaue Bedingungen dafür das dies oder bestimmte Summen bzw. Zahlen dafür nötig sind...!
Nein, die Bedingungen setzt das Board bei Home Affairs fest, und sie können und müssen jeden Fall einzeln bewerten hinsichtlich dieser Bedingungen, und zusätzlich derer die im Immigration Act stehen.
Otjikoko schrieb:Ich bin erst 33 Jahre alt (ich habe seit 8 Jahren temporary residence) und habe noch keinen Cent in die Wirtschaft Namibias investiert, keine festen Arbeitsplätze geschaffen und ich habe auch kein großeses Privatvermögen und ich habe trotzdem im November 2015 permanent residence für Namibia bekommen und ich kenne Leute, die haben innerhalb von 14 Tagen permanent residence bekommen.
!
Also erstmal hast du vergessen zu erwähnen, dass du auch niemanden geschmiert hast 😉
Dann hoffe ich doch mal, dass du dein PRP im November 2014 bekommen hast, sonst wärst du ein Hellseher 😛
Ausserdem gratuliere ich dir zum PRP - ganz sicher hast du nicht einfach nur Glück gehabt. Warum sollte es mit Glück zusammenhängen, wenn jemand ein PRP bekommt? Wenn er es nicht bekommt, ist es ja auch nicht Pech, sondern wird als Willkür ausgelegt, und es wird vermutet dass es daran liegt dass man kein Chinese sei. Ich weiss nicht, warum man nicht einfach mal davon ausgehen kann, dass das Board wirklich seine Arbeit macht.
Ich denke du hast schlichtweg andere Bedingungen erfüllt, zB Familie die hier lebt, und viele Freunde, die dir die wirklich enorm wichtigen Letters of Recommendation geschrieben haben. Man beachte die zweite Bedingung für PRP im Immigration Act - ich bin sicher, da hatte das Board bei dir keinen Zweifel, und ich freu mich für dich.
Ich persönlich kenne niemanden, der nach nur 14 Tagen PRP bekommen hat. Man müsste den jeweiligen Fall kennen, um zu verstehen warum das so schnell ging. Unser Antrag nach einem Jahr wurde abgelehnt mit der Begründung, dass wir die Bedingungen nicht erfüllen. Bei Nachfrage wurde uns gesagt, wir seien noch nicht lange genug da...und ich weiss, wir hatten nur zwei Recommendation Letters von Namibiern, die uns naturgemäss auch erst ein Jahr kannten. Das war dem Board nicht gut genug.
Ich hoffe, es wird jetzt ein bisschen verständlicher wie das hier läuft. Es hat nichts mit Willkür zu tun, sondern jeder Fall ist anders, und darum wird jeder Fall auch individuell geprüft, und darum muss für ein PRP auch das gesamte Board anwesend sein (was nicht immer der Fall ist und darum auch Verzögerungen verursachen kann).
Für ein Work Permit gelten andere Bedingungen, klar.
zuletzt bearbeitet 22. März 2015
2'349 Beiträge · seit 200922. März 2015 · #35
Hallo Woma,

vielen lieben Dank für deine Glückwünsche und deinen Beitrag! 😉

Ja, ich meinte natürlich, dass ich seit November 2014 ein permanent residence permit für Namibia besitze! NICHT 2015! 😄

Ich schreibe ja NICHT, dass die Vergabe von Aufenthaltsgenehmiguingen willkürlich geschieht (obwohl man das als Außenstehnder sicherlich sehr oft glauben könnte,...), aber wie gesagt, der Glaube, dass man eine bestimmte Zeit mindestens hier (d.h. in Namibia) leben muss und/oder (eine bestimmte Zahl an) Arbeitsplätze schaffen muss oder eine bestimmte Summe Geld ins Land investieren oder besitzen muss oder Rente beziehen muss ist falsch!

Dazu gibt es keine definierten Regelungen und KEIN Ausländer hat aus irgendwelchen Gründen ein "einforderbares Recht " in Namibia leben zu dürfen! Egal, welche Bedingungen er erfüllt!

Das Ministry of Home Affairs kann Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer gewähren, doch muss es dies NICHT tun!

Egal welche Bedingungen vom Antragsteller erfüllt sein sollten.

Es gibt Leute, die warten seit 4-7 Jahren auf Antwort Ihres permanent oder temporay residence Antrages.... Und Antwort heißt nur, einen Brief in dem steht ob es bewilligt wurde oder eben auch nicht...

Ich habe meine permanent residence zweinenhalb Jahre nach Antragstellung bewillgt bekommen... Vor der Antragstellung habe ich 6 Jahre lang hier gelebt. Den Antrag auf permanent residence hätte ich aber schon sehr viel früher stellen können!

Liebe Grüße

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 22. März 2015
2'349 Beiträge · seit 200922. März 2015 · #36
Hallo Drechselfrosch,

ich denke auch, dass natürlich (und das denken fast alle, die in den letzen Jahren PRP bekommen haben und auch die meisten professionellen Agenten, die PRP und TRP für Klienten besorgen) schon sehr viel Glück dazu gehört!

Das "Board" vom Ministry of Home Affairs diskutiert über jeden Antrag und stimmt über jeden einzelnen Antrag demokratisch ab.

Dabei entscheiden sie an Hand von vom Antragsteller genannten bzw. nachgewiesenen Fakten bzw. Gründen, ob der Antragsteller ein permit bekommt oder nicht.

Auch medizinische Gutachten über die Gesundheit des Antragstellers und polizeiliche Führungszeugnisse von Namibia und vom Heimatland des Antragstellers und Schulzeugnisse, Ausbildungsnachweise, Bankauszüge, und eine ausführlicher vom Antragsteller formulierter Brief, warum er solch ein permit haben möchte bzw. warum es für den namibischen Staat von Vorteil wäre, ihm dieses zu gewähren, usw. müssen vorgelegt werden.

Wenn du magst, kannst du das natürlich als Willkür definieren. Das ist Ansichtssache... 🙂

Schönen Sonntag euch allen!

Ich klicke mich aus dem Thread aus.

@ rhh64: Ich habe erstmals vor zweineinhalb Jahren PRP beantragt! Nicht vor mehr als 5 Jahren.

@ Woma: Meine Mutter (die auch im Nov. 2014 PRP bekommen hat) und ich haben noch nie auch nur einen einziegen Letter of Recommendation von Namibiern bekommen und auch noch nie einen bei Home Affairs eingereicht! Das selbe gilt für alle PRP-Inhaber, die ich kenne (wobei diese meist schon seit deutlich über 5 Jahren PRP besitzen).

Es spielt offiziell keine Rolle wie lange ihr schon in NAM seid. Das man mind. 2, 3 oder 5 oder ??? Jahre hier leben muss, bevor man PRP bekommt, wurde mir auch Jahre lang falsch erzählt... Ihr könntet rein theoretisch morgen wieder einen Antrag stellen und mit "genug Glück" in ein paar Monaten eine Bewilligung eures PRP-Antrages erhalten.

Liebe Grüße

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 22. März 2015
Gast22. März 2015 · #37
Otjikoko schrieb:
Dazu gibt es keine definierten Regelungen und KEIN Ausländer hat aus irgendwelchen Gründen ein "einforderbares Recht " in Namibia leben zu dürfen! Egal, welche Bedingungen er erfüllt!

Das Ministry of Home Affairs kann Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer gewähren, doch muss es dies NICHT tun!

Egal welche Bedingungen vom Antragsteller erfüllt sein sollten.
Es ist richtig, dass es kein einklagbares Recht auf PRP gibt, jedoch gibt es sehr wohl die Möglichkeit, die Ablehnung eines Antrages vor Gericht anzufechten. Wenn man die Bedingungen, die im Immigration Act stehen erfüllt hat, gibt es keinen Grund für HA den Antrag abzulehnen. So wurde es mir von einem Anwalt erklärt - ebenso wurde mir gesagt, dass noch niemand, der geklagt hat verloren hatte.
Otjikoko schrieb:Es gibt Leute, die warten seit 4-7 Jahren auf Antwort Ihres permanent oder temporay residence Antrages.... Und Antwort heißt nur, einen Brief in dem steht ob es bewilligt wurde oder eben auch nicht...
Dafür gibt es eine recht einfache Erklärung: erstens kann es sein, dass man ein wichtiges Dokument nicht mit eingereicht hat, es kann zweitens sein dass ein wichtiges Dokument aus dem Antrag fällt und erst später wieder gefunden wird, wo es nicht mehr zuzuordnen ist, und drittens: wenn man nicht regelmässig nachfragt, kann es passieren dass der Antrag verloren geht. Ich sage bewusst "verloren geht" und nicht "verschwindet", weil ich aufgrund des Fehlens gegenteiliger Beweise davon ausgehe, dass es sich hierbei nicht um Willkür handelt.
Jeder Antragsteller ist verpflichtet, sich nach dem Fortschritt seines Antrages zu erkundigen. Und ich würde das regelmässig machen. Am besten, man kennt jemanden in HA der mit den Anträgen zu tun hat mit Namen und hat die Telefonnummer, dann ergibt sich daraus eine Art persönlicher Kontakt. Ich meine damit nicht, dass Geld den Besitzer wechseln sollte, denn die Mitarbeiter bei HA werden schon vom Staat dafür bezahlt dass sie ihre Arbeit machen, und nichts anderes verlangt man von ihnen: dass sie ihre Arbeit machen. Irgendjemand muss dafür sorgen, dass der Antrag durch die Instanzen geleitet wird und schlussendlich auf dem Tisch landet, wo über ihn entschieden wird.
Wir Deutschen scheuen immer davor zurück, Amtspersonen mit unseren Anrufen zu "belästigen" um einen Vorgang zu beschleunigen (ist in D auch nicht nötig), aber hier ist es wichtig das zu tun.

@Drechselschorsch: ich sage nicht, dass Willkür ausgeschlossen ist, ich sage nur dass man nicht von vorneherein davon ausgehen sollte. Ich weiss nicht, wie ihr euch vorstellt wie so ein PRP Antrag bearbeitet wird, aber ich kann euch versichern, dass da nicht nur eine Person dran beteiligt ist.
Es kann immer mal sein, dass ein Teil eines Antrages herausfällt, oder die gesamte Mappe falsch eingeordnet wird, oder der Karton, wo die Mappe drin ist hinter anderen Kartons verschwindet und für lange Zeit unsichtbar wird, etc pp. Dies ist Afrika, das darf man nie vergessen.
Wenn der Antrag dann trotz aller Widrigkeiten endlich den Weg in die oberen Etagen geschafft hat, ist das Gröbste überstanden. Liegt er dann auf dem Tisch im Besprechungszimmer, muss nur noch das gesamte Board zusammen kommen. PRP Meetings werden nicht so oft anberaumt, und dann kann es sein dass einer oder mehrere Mitglieder nicht anwesend sind - damit vergeht wieder Zeit.
Und der Stapel wird natürlich nicht kleiner.
Letztlich wird der Antrag dann von allen Boardmitgliedern in Augenschein genommen und diskutiert, nach den Vorgaben im Immigration Act und immer das Wohl des namibischen Volkes im Auge, Alle müssen sich einig sein.
Wäre es Willkür, würden ja grundsätzlich keine oder kaum Deutsche, oder generell Weisse, ein PRP bekommen. Ich habe keine offiziellen Zahlen dazu, jedoch weiss ich dass Otjikoko deutsch und weiss ist, und ich kenne noch mindestens zwei weitere Fälle von Weissen, die ebenfalls niemanden bestochen haben, also ist das Argument der Willkür meiner Meinung nach vom Tisch. Es sei denn, das Board entscheidet nach dem Prinzip des absoluten Zufalls, oder mittels einer Quote - dafür fehlt mir aber der Beweis, und somit wúrde ich das niemals behaupten und glaube auch nicht daran.

Wir müssen uns einfach damit abfinden, dass Namibia seinen eigenen Weg geht bei der Vergabe von PRP. Laut Immigration Act ist dabei ein wichtiger Faktor, inwiefern der Einwanderer sich in die Gesellschaft einfügen kann und ihr von Vorteil ist. Und das finde ich eine gute Einstellung.

Und nein, ich behaupte immer noch, dass es nichts mit Glück zu tun hat, sondern damit, wie gut man das Board davon überzeugen kann, dass man die oben genannte Voraussetzungen erfüllt.
zuletzt bearbeitet 22. März 2015
2'349 Beiträge · seit 200922. März 2015 · #38
DANKE Woma!

Letzer Beitrag von mir zu dem Thema:

Ich bin der Meinung, dass es den aller meisten Antragsteller NICHT gelingt - durch regelmäßigen Kontakt zu Home Affairs bzw. durcvh häufiges Nachfragen oder sonst wie - die Bearbeitung Ihrer Anträge zu beschleunigen...

Wenn du das kannst, bist du eine von wenigen Ausnahmen. Herzlichen Glückwunsch in dem Fall an dich, für deine sehr guten Beziehungen und/oder dein außerordentlich diplomatisches Geschick!

Und bitte NICHT falsch verstehen: Das soll jetzt NICHT sarkastisch und NICHT negativ gemeint sein, sondern ganz ehrlich, Woma! 😉

Dieses "Glück" und auch das "Glück", dass das Board von Home Affairs an dem Tag der Abstimmung gut drauf ist und sich von deinem Antrag Antrag überzeugen lässt, gehört also schon dazu. 🙂

Ich habe zweieinhalb Jahre auf mein permit gewartet, obwohl offensichtlich KEIN Dokument gefehlt hat oder verloren ging... Und ich bin sicher, dass viele noch sehr viel länger warten OHNE, dass Dokumente verloren gingen, wobei das leider oft vorkommt....

Die Anträge stapeln sich bei Home Affairs und es hat keiner eilig diese zu bearbeiten!

Ich klinke mich nun wirklich aus dem Thema aus! 🙂

LG und schönen Sonntag euch allen,

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 22. März 2015
Gast22. März 2015 · #39
Auch nur ganz kurz: beschleunigen ist wohl falsch ausgedrückt - ich meinte, dass der Antrag dann nicht so schnell verloren geht.
Zweieinhalb Jahre ist guter Schnitt.
2'349 Beiträge · seit 200922. März 2015 · #40
OK, alles klar, Woma.

DANKE! 😉

Ich denke übrigens, dass irgendwelche Letters von Namibiern die mit Abstand unwichstigste Dokument bei so einem Antrag sind.

Die Meinung von Namibiern über dich und deinen Aufenthalt in NAM ist HA mit Sicherheit relativ egal.

Auch kein einziger Agent hat dies jemals gegenüber mir erwähnt...

Und irgendwelche evtl. von Home Affairs genannten Gründe, warum der Antrag angeblich abgelehnt wurde, müssen nicht unbedingt stimmen bzw. müssen nicht unbedingt alle Gründe und/oder die wichtigsten Gründe sein.

LG! 😉

Otjikoko
zuletzt bearbeitet 22. März 2015