Chobe & Okavango November & Dezember?

26 Antworten · 5'528 Aufrufe · gestartet 26. Dez. 2014 von Miriam-Axel
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Themenstarter51 Beiträge · seit 201428. Dez. 2014 · #21
Vielen lieben Dank an Euch alle, Eure Tips, Ratschläge & Empfehlungen haben uns schon viel geholfen!!! Zu speziellen Themen/Fragen melden wir uns noch, aber die Hauptentscheidung ist erstmal getroffen - mir ist immer noch etwas schwindlig vom Tempo 🤩
... und natürlich sind auch Eichhörnchen und Kaninchen sehenswerte Tiere ... 😛
LG, Miriam
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2014
1'920 Beiträge · seit 200828. Dez. 2014 · #22
Miriam-Axel schrieb:Also ... gebucht über skyscanner -> opodo. Hin Condor ist direkt, zurück BA über Johannesburg nach Dubai, von dort mit Emirates nach FRA.
27.10. -> 30.11.2015
Wir sind auch noch ganz baff und begeistert 🤪
Heimzus 23 h ist schon heftig 😣 ...aber der PREIS ist HEISS 😎
956 Beiträge · seit 200928. Dez. 2014 · #23
Bloke schrieb:
TanjaH schrieb:Hi ihr zwei!

Das erste Mal Afrika UND keine 4x4-Erfahrung - Ich würd euch wirklich dringend davon abraten. Nutzt diese Zeit lieber in Südafrika und/oder Namibia

Liebe Grüße, Tanja
Schätzle 😘

Mallorca soll auch sehr schön sein 😛
Ach Honey, heißt das, du kommst ENDLICH mal mit mir mit nach Malle? Dann wäre ich ja das glücklichste Schätzle weit und breit 😘 😄 Aber es stimmt schon, ich bin generell äußerst ängstlich, würde nie allein auf Tour gehen, sollte hinlänglich bekannt sein 😄


Aber jetzt mal genug Off-Topic.

Miriam, Axel, schön, dass ihr nach Afrika fliegt. Die Chance, dass ihr es lieben werdet, ist groß. Sehr groß sogar. Ich möchte euch einfach raten, dass ihr euch gut vorbereitet. Wenn schon keine Erfahrung da ist, dann wenigstens theoretisches Wissen und ganz viel Infos aus dem Forum betreffend Fahrzeiten, Ausrüstung, Track-Conditions, Umgang mit Wildtieren.

Denn es kann durchaus mal vorkommen, dass man hängen/stecken bleibt. Dass man lange Tiefsandstrecken und Wasserdurchfahrten bewältigen muss. dass man sich durch Engpässe manövrieren muss. Dass man einen Platten hat. Oder zwei. Dass man sich bei der Menge an Lebensmitteln/Wasser/Sprit verschätzt. Dass Hippos, Elefanten, Schlangen und Co auf dem Campingplatz einfach vor euch stehen. Dass eine Hyäne in euren Kochtopf schaut. Dass euch Paviane beklauen wollen. Dass der Regen mal sintflutartig fällt. Dass das Auto nicht so tut, wie es tun sollte. Dass die Zeitplanung aufgrund unvorhersehbarer Umstände arg durcheinander gerät. Dass man stundenlang gar nichts sieht, auch wenn man es sich noch so sehr wünscht. Aber das alles gehört dazu und Teil des Abenteuers und des Erlebnisses 🙂

Bei der Reisezeit (Rück am 30.11.) würde ich übrigens den Chobe & Moremi Part ans Ende legen. Auch wenn es mal regnen kann. So könnt ihr in Namibia schon Erfahrung sammeln. Ist auch von der Dramaturgie besser. Ich glaub ja, dass ihr von Etosha begeistert sein werdet, wenn ihr es VOR Botswana macht. Viele Autos, viele Menschen, aber halt auch sehr viele Tiere.

Nehmt euch auf alle Fälle Zeit für Botswana, plant mehrere Nächte an der Chobe Riverfront, in Savuti und im Moremi ein. Wir hatten unsere besten Sichtungen heuer (zw Mitte und Ende November) an der Chobe Riverfront, rund um Savuti und Third Bridge (Mboma Island). Third Bridge und Xakanaxa liegen nah beieinander, ich würde in beiden Camps übernachten und bei genug Zeit durchaus auch zwei Nächte in einem der Camps verbringen. Savuti mindestens zwei Nächte, drei oder vier sind auch kein Fehler. Müsst nur schauen, dass ihr genug Sprit dabei habt, wenn ihr euch länger im Norden tummelt. Bei uns war es übrigens möglich, den direkten Weg von Khwai zum Chobe zu nehmen, die Wasserdurchfahrt war ok. Haben vorher am Gate gefragt und eine perfekte Anleitung bekommen.

Das ist übrigens das Wichtigste. Redet mit den Leuten. Den Rangern, den anderen Reisenden. Helft, wenn ihr könnt. Dabei erfährt man nicht nur wichtiges über Straßenzustände sondern auch über Tiersichtungen. Und Spaß macht es auch.

lg, Tanja
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2014
112 Beiträge · seit 201202. Jan. 2015 · #24
Hi!
Ich würde zu dieser Jahreszeit auch eher IM Uhrzeigersinn fahren, sprich: zuerst Namibia, und danach Botswana! So werdet Ihr begeistert sein, ansonsten sehe ich jetzt schon die Enttäuschung auf Euren Gesichtern.
Noch ein paar Worte zum Savuti:
Wir haben im Oktober 2013 Ilona Hupe und Manfred Vachal auf der Savuti Campsite getroffen und das stimmt, damals waren fast gar keine Tiere zu sehen, und alles war staubig und öd. Das lag daran, dass der Savuti Channel ausnahmsweise Wasser führte und daher die Tiere woanders waren als sonst. Die beiden waren SEHR enttäuscht und meinten, sie würden "ihren Savuti" kaum wiedererkennen! Entsprechend schlägt sich das im Reiseführer von 2014 nieder.
Trotzdem hat es sich gelohnt! Und ich glaube nicht, dass es immer so ist, dass man wenige Tiere sieht.
Fragt einfach mal die Ranger an der Campsite, die wissen meistens, ob irgendwo was Interessantes gesichtet wurde.
Solltet Ihr Euch allerdings für Moremi und Savuti entscheiden, wäre es tatsächlich anzuraten, vorher ein 4x4-Training zu absolvieren, was mindestens Tiefsandfahrten einschließt, aber idealerweise auch Wasserdurchfahrten. Im Moremi ist es ratsam, immer Einheimische oder erfahrene Tourguides zu fragen, bevor man ein Wasser durchfährt!

Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Peter
Wohnen, wo andere Urlaub machen, Urlaub machen, wo keiner wohnt!
8'672 Beiträge · seit 201002. Jan. 2015 · #25
pc_espe schrieb:
Wir haben im Oktober 2013 Ilona Hupe und Manfred Vachal auf der Savuti Campsite getroffen und das stimmt, damals waren fast gar keine Tiere zu sehen, und alles war staubig und öd. Das lag daran, dass der Savuti Channel ausnahmsweise Wasser führte und daher die Tiere woanders waren als sonst.
Peter
Der Savuti Channel führt nun schon einige Jahre lang wieder Wasser, nicht nur ausnahmsweise 2013. Aber ich habe auch festgestellt, dass es zwischen 2013 und 2014 einen großen Unterschied im Moremi/Chobe gab. 2013 war alles unheimlich staubig, 2014 richtig frisch und klar. Es gab 2014 viel mehr Regen und Wasser.

Tiere haben wir 2014 auch nicht sooo viele gesehen in der Savuti Marsh, aber toll war's trotzdem, vorallem das große Löwenrudel!

Wie es dieses Jahr sein wird, kann keiner sagen (wäre ja aber sonst auch langweilig 😎 )!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2015
4'129 Beiträge · seit 200802. Jan. 2015 · #26
Eine ganze Region abzulehnen, nur weil die Campsite und ihre direkte Umgebung zerfahren und staubig ist... - (die Umgebung kann übrigens in der Regenzeit ziemlich unstaubig sein, was deutlich unangenehmer ist)
naja, ich weiß nicht, ob man da nicht vielleicht doch noch einmal genauer hinschauen möchte.

...nun gut, man kann die Hupe/Varel zwar verstehen, so, nach vielen Reisejahrzehnten. "Natürlich" war das alles früher einmal "besser"... - gab ja auch viel weniger Touristen die aufgrund eines Hupereiseführers (und anderer Reiseführer) nach Botswana fuhren... 😎
So what, was will man denn im weltberühmten Chobe?
Savuti ist eine der spannendsten Regionen der Welt - und entsprechend frequentiert!
Mal sieht man was, mal viel, mal kaum was. Ja, so ist das in der Wildnis.
Und der Savuti Channel führt nun seit 4 Jahren endlich wieder Wasser, nach fast 40 Jahren. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes!
In der Savuti Region kann man sich tagelang aufhalten.
Was schert einen die Campsite und deren direkte Umgebung! Da muss man doch nur zur Nacht hin! (Das einzige was stört ist der hohe Preis - und den muss man halt hinnehmen, wenn man den "Rest" haben will.)

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2015
5'479 Beiträge · seit 200927. Jan. 2015 · #27
Wir sind gerade zurück aus Chobe/Savuti während der Regenzeit.

Grundsätzlich hat Ihr zu dieser Zeit den Vorteil, dass der Wasserstand im Delta und in Savuti sehr niedrig ist. Die permanenten Furten sind somit einfacher zu bewältigen als in der Trockenzeit.

Regenzeit bedeutet auch nicht, dass es permanent regnet. Wir hatten zu Anfang eine lange Trockenperiode. Da gab es noch nicht einmal mehr Pfützen auf den Wegen. Das hat sich dann nach ein paar schweren Gewittern geändert. Danach gab es dann einige Schlammschlachten auf den Pisten zu schlagen, da sich in den Vertiefungen dass Wasser sammelt, bis es nach ein paar Tagen wieder verschwunden ist.

Tierbeobachtungen sind selbstverständlich seltener und schwieriger als in der Trockenzeit. Dafür ist die Landschaft saftig grün und viel ansprechender. Wir haben jedenfalls genug gesehen und waren sehr zufrieden.
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