STStefan81Themenstarter3 Beiträge · seit 201401. Nov. 2014 · #1Hallo zusammen,
ich war im Februar/März mit einer Freundin in Südafrika. Mit dem Mietwagen waren wir unter anderem in Waterberg, Pilanesberg und den Drakensbergen unterwegs, und es war eine tolle Zeit. Jetzt wollen wir im Dezember und Januar noch einmal für 4 Wochen nach Afrika. Tansania steht ganz oben auf der Liste.
Dazu habe ich mir den Tansania Reiseführer von Stefan Loose geholt und bin gerade sehr verunsichert. Das Buch liest sich wie eine einzige große Werbung für Guides (die man demnach für ALLES braucht) und wie eine einzige große Warnung vor dem Selbstfahren: Schlechte Straßen, mörderischer Verkehr, willkürliche Obrigkeit, Schmiergeldforderungen, Bettelei am Straßenrand, explodierende Preise für Weiße, Sprachbarrieren, gefährliche Sicherheitslage...
Hier im Forum habe ich dagegen schon viel von begeisterten Selbstfahrern gelesen und möchte deshalb gerne die Frage in den Raum stellen: Ist Tansania ein Land, das man als Selbstfahrer ohne Sorgen (aber mit der üblichen Vorsicht) bereisen kann, oder hat man damit mehr Ärger als Freude?
Von den 4 Wochen im Land würden wir vielleicht 2 Wochen als Selbstfahrer in und um die Parks verbringen wollen. Mit Daniel Staub von den Tanzanian Pioneers habe ich schon gemailt, und er hätte einen Landy im Januar für uns und würde uns auch bei der Tourplanung unterstützen. Zu den 2 Wochen als Selbstfahrer würde auch noch eine Woche Sansibar kommen.
Ich freue mich auf eure Meinungen.
Stefan
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200601. Nov. 2014 · #2Hallo Stefan,
ich wüsste nicht, was gegen eine Reise als Selbstfahrer spricht. Zum "mörderischen Verkehr" kann ich nur sagen, dass es selbst mit dem Rad angenehm zu fahren war - sogar in der Millionenstadt Dar es Salaam. In der Rush Hour ist halt viel Stau, was mit dem Auto vermutlich nervt.
Schmiergeldforderung habe ich nur einmal erlebt. Das war nach der inoffiziellen Einreise nach Zanzibar ohne Einreisestempel und das spätere Nachholen im Immigration Office. Bezahlt habe ich am Ende aber nichts.
Sprachbarrieren waren gering. Es gab zwar Dörfer, in denen die Menschen nur Maa oder Kiswahili sprachen, aber da musst Du als Autofahrer im Gegensatz zum Radfahrer ja nicht anhalten und übernachten oder etwas zu essen kaufen. Und letztlich konnte immer irgendjemand Englisch.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
bongolander408 Beiträge · seit 201401. Nov. 2014 · #3Das hängt davon ab, wie Du Dich als Fahrer selbst einschätzt und welche Erfahrung mit Allrad Du hast. Wenn Du von Dir sagst, Du bist ein zügiger Fahrer (was immer ds heisst), dan lass es. Eine extrem defensive Fahrweise ist ausserhalb der Parks auf keinen Fall fehl am Platze. Unfälle passieren natürlich relativ viele, hängt aber auch ab, wo Du fährst. In Arusha ist es nicht sehr angenehm.
Als Europäer hast Du mit Polizisten, die Schmiergeld fordern, praktisch nichts zu tun, ich lebe schon sehr lange hier und habe vielleicht zei oer drimal in den Jahren bezahlt, wenn ich wirklich etwas falsch gemacht habe. Ein Problem ist die Sprache, aber da Du Dich ohnehin in touristischen Gegenden aufhältst, gibt es da genug, die Englisch sprechen.
Dass es den Mzungupreis gibt, ist klar, passiert mir immer wieder, obwohl ich die Preise kenne. Ich zahle halt nicht und gehe woanders hin. Bettelei am Strassenrand kann Dich kaum stören, wenn Du sowieso nur vorbeifährst. Die Sicherheitslage ist nicht schlechter, eher besser als in Südafrika, ausserhalb er Grossstädte ohnehin sehr wenig Kriminalität (aber sie gibt es!!). Es ist eher die Kleinkriminalität, die nervt.
Ob Selbstfahren das Gelbe vom Ei ist, lasse ich dahingestellt, ich bekomme für das gleiche Geld ein Auto mit Fahrer und Campingausrüstung und Koch und, und, und. Und kann mich auf das Wesentliche konzentrieren, das Fotografieren zB. Und an den Parkgates kann ich herumschauen, während der Fahrer sich um die Bezahlung kümmert. Obwohl ich das Auto habe und die Ausrüstung würde mir nicht im Traum einfallen, damit in die Serengeti zu fahren, aber Geschmäcker sind verschieden. Es gibt hier Leute, die möchten das nicht, andere aber schon. Ich gehöre dazu. Ich brauche daheim nicht mehr als Abenteurer gesehen zu werden, mein ganzes Leben war Abenteuer genug, andere aber sind noch nicht so weit. Ich war es in jungen Jahren auch noch nicht.
Was immer Du für Dich machen willst, ist richtig.
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201101. Nov. 2014 · #4Hallo Stefan,
Erst mal herzlich willkommen hier im Forum!
Lass Dich nicht verunsichern, es ist so, wie Johannes sagt - wie Du es machst, wird es richtig sein. Ich bin begeisterter Selbstfahrer (u.a. ist es das Abenteuer, das mich reizt, genau wie Johannes sagt 😄 ), kenne aber auch die andere Seite (Fahren mit Driver-Guide), und es war ebenfalls toll. Was Du als Selbstfahrer erleben kannst inklusive Pannen und Abzocke, erfährst Du in meinem RB "Daumendrücken ...", (Südtanzania 2013, s. meine Signatur). Für die andere Seite: lies einen der tollen RBs von Picco oder Butterblume!
Wazungu-Preise wirst Du am Straßenrand zahlen (und da hilft Feilschen ein wenig, macht auch Spaß!), nicht aber bei den Großeinkäufen im Supermarkt.
LG aus dem sonnigen HH,
Karsten
Edit: Und der von THBiker ist auch toll!
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200801. Nov. 2014 · #5Hallo Stefan,
Ich kann dich sehr gut verstehen. Habe auch schon den Reiseführer Tansania von Stefan Loose verschlungen! 😎
Wir haben lange gezögert bis wir uns für eine Reise mit Driver entschlossen haben. 🙂
Die Zukunft wird uns sagen ob es eine gute Entscheidung war........ 🤪
Wir fliegen Ende Dezember nach Arusha. 😄
Das nächste Mal fahren wir aber bestimmt als Selbstfahrer wieder hin! 😎
Es grüsst
Annick
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201001. Nov. 2014 · #6Hallo Johannes
Ich bekomme für das gleiche Geld ein Auto mit Fahrer und Campingausrüstung und Koch und, und, und.
Diesen Satz hast Du ja schön öfter verwendet. Leider kann ich Deine Kalkulation nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich mir die Preise von Tanzanian Pioneers anschaue und zusammen rechne für 2 Personen:
100 US$ fürs Auto
2x 6 US$ für Campingausrüstung
30 US$ bei sagen wir 130 km/ Tag
5 US$ Versicherung
macht unterm Bruchstrich ca. 150 US$/ Tag
- Investitionskosten für das Fahrzeug sind gleich hoch
- Reparaturaufwand und Wartung sagen wir 20% geringer als bei wechselnden Fahrern
- Versicherung etwa gleich, wenn ein entstandener Schaden beglichen werden soll, sonst habe ich ja anschliessend kein Fahrzeug mehr
- Kosten für Campingausrüstung ebenfalls gleich
Was bleibt da noch für Fahrer, Koch, Park- und Übernachtungsgebühren für die beiden?
Habe ich einen groben Denkfehler? Wenn nein, grenzt es für mich an Selbstausbeutung oder die Hoffnung auf ein gutes Trinkgeld zum Überleben. Soll das der richtige Weg sein?
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
STStefan81Themenstarter3 Beiträge · seit 201401. Nov. 2014 · #7Danke schon einmal euch allen.
Das beruhigt mich doch ein bißchen, nachdem der Reiseführer von Stefan Loose sich so las, als wäre er von einem um Touristen konkurrierenden Land in Auftrag gegeben worden - so viele Warnungen wie da drin stehen.
Natürlich habe ich mir auch "geführte" Angebote angeschaut, aber als Selbstfahrer fühlt es sich doch freier und nach mehr Abenteuer an - selbst wenn man dann vielleicht nicht die besten Spots sieht. Werde jetzt mal noch mehr Reiseberichte hier lesen - vielen Dank für die Tipps.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200901. Nov. 2014 · #8Liebe Christa,
Was bleibt da noch für Fahrer, Koch, Park- und Übernachtungsgebühren für die beiden?
Ich hatte dir seinerzeit meine Kalkulation in Form einer Excel-Tabelle gemailt. Das lässt sich dort wunderbar nachvollziehen. Ich habe einfach sämtliche Kosten (auch die Nebenkosten, die für Fahrer-Guide, Koch etc. anfallen) selbst in Erfahrung gebracht und ein Angebot erstellt, bei dem ich mir im Hinblick auf die Entlohnung der beteiligten Menschen, in den Spiegel schauen kann. Wenn alle Zwischenhändler ausgeschaltet sind und man direkt mit dem tansanischen Tour Operator fährt, klappt das so wie Johannes es schreibt. Ansonsten sind noch etwa 30$ für einen externen Fahrer fällig. Allerdings hatten wir den ganzen folgenden Schnickschnack nicht: Reisesicherungsschein, Hochglanzangebot etc. und die Lodgebuchungen habe ich auch selbst erledigt.
Und vor allem haben wir uns nie um irgendwelche Fahrzeugreparaturen kümmern müssen.
@ all,
das einzige Problem welches ich für
mich als Selbstfahrerin in Tansania sehe ist, einen geeigneten, preiswerten und trotzdem
zuverlässigen Mietwagen mit adäquater Campingausrüstung und Hubdach zu mieten. So lange mir so etwas nicht über den Weg läuft, werden wir in Tansania weiterhin mit Driver-Guide unterwegs sein. Ich habe nämlich nur immer eine begrenzte Anzahl Urlaubstage zur Verfügung und die möchte ich nicht in Werkstätten verplempern. Dafür ist mir Reisen in Tansania dann doch zu teuer.
@ Stefan,
der Stefan-Loose-Reiseführer ist von einem in Europa ansässigen Reiseunternehmen geschrieben worden. Unter diesem Aspekt solltest du zwischen den Zeilen lesen. Natürlich verdienen die mehr Geld an geführten Reisegruppen mit Lodgeunterkunft. Trotzdem ist dieser Reiseführer im Moment das aktuellste, was es auf dem deutschprachigen Markt gibt und hält auch viel Insiderwissen bereit, welches ich in keinem anderen RF so gefunden habe, u.a. weil die Autoren länger im Land gelebt haben.
Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
picco6'369 Beiträge · seit 201101. Nov. 2014 · #9Hoi zämä
Ist ja schon beinahe alles gesagt...
Einzig noch einige Anmerkungen, z.B. zum Abenteuerfaktor:
Wenn das Fahren an und für sich für Dich das Abenteuer ist dann musst Du selbst fahren, wenn allfällige Probleme mit dem Auto selbst und eventuell ohne Hilfe lösen für Dich zum Abenteuer gehören dann ebenfalls selbst fahren.
Bei allem Anderen sehe ich keinen Unterschied was Abenteuer angeht.
Wenn man mit Guide unterwegs ist und die Tiere selbst spotten will dann sagt man ihm das halt, wenn mans deutlich genug sagt wird er halt einfach fahren und Euch spotten lassen, wenn auch sicherlich ungern.
Auch alles andere kann man mit Driverguide genauso selbst machen wie wenn man selbst fährt, ausser eben das selbst Fahren... 😄
Was man aber nur mit Driverguide kann ist sich beim Spotten helfen lassen oder sich sogar alles zeigen lassen (würd ich nicht wirklich mögen...), das geht als Selbstfahrer kaum.
Ich für mich bevorzuge die Driverguide-Variante und ich habe so auch schon etliche Abenteuer erlebt, kenne jedoch auch die Selbstfahrervariante aus zwei Reisen, wobei ich nur einmal selbst gefahren bin, nämlich im nach Dauerregen völlig verschlammten Lake Mburo NP in Uganda. 😎
Das was sich offenbar einige Selbstfahrer unter einer Driverguide-Tour vorstellen, nämlich fixes Tagesprogramm mit möglichst vielen eng zusammengepackten Sichtungen/Erlebnissen hab ich noch nie erlebt und diejenigen, die solche Vorstellungen davon haben wohl auch noch nicht... 😉
Tansania lässt sich sicher recht gut selbst erfahren, ob als Selbstfahrer oder mit Driverguide, es ist vor allem Geschmacksache.
bongolander408 Beiträge · seit 201402. Nov. 2014 · #10Ich sage es nur ungern, aber ein wenig sollte man sich über Preise informieren.
Fahren mit Driverguide.
Es ist so wie ich es sage, es kostet nicht mehr, wenn ich ein Auto mit Fahrer miete. Das ist keine geführte Tour, da fährt der Fahrer so, wie es ihm gesagt wird. Und macht alle Arbeit. Ich habe auch noch den Vorteil dass ich ein Auto mit Hubdach habe, von wo ich einen 360Grad Runumblick habe, und nicht aus Windschutzscheibe und Seitengucklöchern alles betrachte und Fotografiere. Was will ich auf dieser Reise machen? Fahren oder Betrachten? Daheim zeigen, was ich kann oder was ich gesehen habe?
Wenn jemand meint, Selbstfahren sei das, was ihm am besten liegt, dann ist das okay.
Selbstfahren
Jetzt ist man der Meinung, man sei unabhängiger und nicht durch Vorgaben belastet. Das ist nur sehr bedingt richtig. Auch als Selbstfahrer muss man SC vorbuchen, hat seinen gegebenen Ablaufplan, muss sich an Zeiten und Routen halten. Wo ist die Differenz? Ich komme nicht billiger davon, habe nur das Gefühl, das grössere Abenteuer erlebt zu haben. Allerdings ein kleiner Unfall mit einem Motorradfahrer in Arusha (ich wünsche es keinem, ich hatte deren zwei, und es ist furzegal wer schuld hat) macht aus dem Abenteuer ein Niemehrwiederunddankeschön.
Trotzdem möchte ich nicht abraten, beide Varianten haben ihren Reiz, ich empfehle auch keine geführte Tour. Ich stelle nur die Vor- und Nachteile Selbstfahren und Auto mit Fahrer mieten entgegen.
Allerdings wäre für mich schon alleine die Gucklochvariante im gemieten Landrover ein Hindernis. Ichhabe das selbst, und verzichte gerne bei einer Fotosafari darauf.
Alles was ich schreibe ist meine eigene Meinung, beruht auf Erfahrunge, die ich auf vielen Reisen auf fast allen Kontinenten gemacht habe. Als Selbstfahrer!. Hier bin ich das erste Mal völlig anderer Meinung, wie ich persönlich reisen will.
Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
Erika2'338 Beiträge · seit 200702. Nov. 2014 · #11Hallo zusammen
Bongolander schrieb:
Auch als Selbstfahrer muss man SC vorbuchen, hat seinen gegebenen Ablaufplan, muss sich an Zeiten und Routen halten. Wo ist die Differenz
Entschuldigung Johannes, wenn ich dir widerspreche.
Die Public Campsites in der Serengeti muss man nicht vorbuchen. Es reicht, wenn man am Gate die Anzahl Tage angibt, die man auf den Campingplätzen verbringen möchte. Man kann sogar später in Seronera beliebig verlängern und nachbezahlen. Es interessiert zudem auch niemanden, auf welchem Platz (Lobo oder Seronera) man schlussendlich campiert, Hauptsache ist, dass man bezahlt hat.
Nur die Special Campsites und natürlich Lodges müssen vorgebucht werden. Wir waren letzten Dezember froh, dass die so flexibel sind, da damals das Wetter nicht mitspielte und wir deshalb umdisponieren mussten.
Liebe Grüsse
Erika
Erika2'338 Beiträge · seit 200702. Nov. 2014 · #12Hallo Johannes
Bin gerade vom Buschtelegraf darauf aufmerksam gemacht worden, dass du mit SC ja tatsächlich die Special Campsites gemeint hast. Du hast natürlich recht, die muss man wirklich vorbuchen, wenn man die unbedingt möchte. Wobei ich bezweifle, dass man die SC während der Hochsaison als Einzelperson problemlos kriegt, da die Plätze vermutlich wegen der höheren Einnahmen vorzugsweise eher an Gruppen mit mehreren Leuten vergeben werden.
Liebe Grüsse
Erika
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201102. Nov. 2014 · #13Hallo,
wie uns Daniel von Tanzanian Pioneers sagte, ist es fast unmöglich, die SCs der Serengeti für Selbstfahrer zu buchen, genau aus dem Grund, den Erika nannte 😗 .
Alles andere sei in der Regel aber kein Problem - so haben wir im Februar (!) sogar eine SC bei Ndutu bekommen.
LG aus dem sonnigen HH,
Karsten
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200602. Nov. 2014 · #14KarstenB schrieb:Hallo,
wie uns Daniel von Tanzanian Pioneers sagte, ist es fast unmöglich, die SCs der Serengeti für Selbstfahrer zu buchen, genau aus dem Grund, den Erika nannte 😗 .
Das stimmt so aber überhaupt nicht. Vielleicht meinte er ja "in der Hauptsaison" oder "bei kurzfristiger Buchung" etc.
Wir zumindest haben nun schon das zweite Mal über Daniel unsere SC, auch in der Serengeti, gebucht. Und Freunde von uns, die erst im August fahren, ebenfalls. Alles ohne Probleme.
Beate
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200602. Nov. 2014 · #15bongolander schrieb:.... Das ist keine geführte Tour, da fährt der Fahrer so, wie es ihm gesagt wird. Und macht alle Arbeit. Ich habe auch noch den Vorteil dass ich ein Auto mit Hubdach habe, von wo ich einen 360Grad Runumblick habe, und nicht aus Windschutzscheibe und Seitengucklöchern alles betrachte und Fotografiere.
Also ich wollte mich ja bewusst in diese Diskussion nicht einmischen, weil ich die Reaktionen nur allzu gut kenne.
Aber jetzt läuft es doch in die falsche Richtung.
1. Es braucht nicht jeder ein Auto mit Hubdach. Mir z.B. würde es überhaupt nichts bringen, da es mir viel zu anstrengend ist, den ganzen Tag zu stehen. Und nur im Stehen kann ich ja oben raus schauen.
Ob jetzt der 1/2 m mehr Höhe so viel Unterschied macht, wage ich auch zu bezweifeln.
Für mich ist es einfach Komfortabler, die Tiere schön bequem im Sitzen anzuschauen.
2. Es dreht sich auch nicht unbedingt darum, dass man fälschlicherweise eine "geführte" Tour erwartet. Aber könnt Ihr Euch überhaupt nicht vorstellen, dass es für manche Mitmenschen nicht so angenehm ist, den ganzen Tag mit einem wildfremden Menschen auf fast Hautnähe verbringen zu müssen, dazu evtl. noch Konversation in englisch machen zu müssen?
Ich zumindest kann mir meinen Urlaub so nicht vorstellen. Mir ginge diese Nähe nach ein paar Stunden schon total auf die Nerven. Ich brauche "etwas mehr Luft" um mich.
Beate
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201102. Nov. 2014 · #16Hallo Beate,
Das stimmt so aber überhaupt nicht. Vielleicht meinte er ja "in der Hauptsaison" oder "bei kurzfristiger Buchung" etc.
Ich habe nur zitiert, was Daniel uns per email schrieb. Die Rede war vom Monat Februar 2015, email von Anfang 2104 (was ich jetzt nicht unbedingt als kurzfristige Buchung bezeichnen würde 🤩 ).
LG aus dem sonnigen HH,
Karsten
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200602. Nov. 2014 · #17Hi Karsten,
und: habt Ihr letztendlich Eure SC buchen können oder nicht?
Beate
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201102. Nov. 2014 · #18Hallo Beate,
ja, da wir diesmal nicht in die Serengeti wollten 😄 ! (Schwerpunkt Migration um Ndutu - Lodge und SC)
LG,
Karsten
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200602. Nov. 2014 · #19KarstenB schrieb:Hallo Beate,
ja, da wir diesmal nicht in die Serengeti wollten 😄 ! (Schwerpunkt Migration um Ndutu - Lodge und SC)
LG,
Karsten
OK, alles klar
😄 😄 😛
picco6'369 Beiträge · seit 201102. Nov. 2014 · #20Halli hallo
beate schrieb:Aber jetzt läuft es doch in die falsche Richtung.
Keiner hat was gegen Selbstfahren gesagt, jeder von uns 'Driverguide-Bevorzugern und Selbstfahrer-Erfahrenen' hat gesagt dass das möglich ist selbst zu fahren, dazu haben wir auch unsere Meinung kundgetan und Stefan eine weitere Variante der Reise erklärt, entscheiden muss schon er...
Selbstfahren ist die richtige Richtung für Leute die nur das wollen, wenn sie das aber nur wollen weil sie sich falsche Vorstellungen machen von einer anderen Variante dann ist es eben die falsche Richtung...aber wie Johannes sinngemäss so schön schrieb: Egal was er macht, wenn es für ihn richtig ist ist es richtig für ihn!
Vieleicht nicht für mich...vieleicht nicht für dich...aber für ihn!
Und darum gehts!
beate schrieb:Für mich ist es einfach Komfortabler, die Tiere schön bequem im Sitzen anzuschauen.
Kann ich nachvollziehen (nicht für mich persönlich, ich stehe lieber), ist mit oder ohne Hubdach möglich und hat mit dem Hubdach nichts zu tun.
beate schrieb:Aber könnt Ihr Euch überhaupt nicht vorstellen, dass es für manche Mitmenschen nicht so angenehm ist, den ganzen Tag mit einem wildfremden Menschen auf fast Hautnähe verbringen zu müssen, dazu evtl. noch Konversation in englisch machen zu müssen?
Ja, ich zumindest kann mir das vorstellen (für andere Leute, ich hab keine Probleme damit), aber ob Stefan das will oder nicht soll er doch bitte selbst entscheiden können und das kann er nur wenn er alle Möglichkeiten kennt.