Navigation

9 Antworten · 1'587 Aufrufe · gestartet 13. Okt. 2014 von Toeb
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201413. Okt. 2014 · #1
Hallo zusammen,

nachdem ich schon eine Weile hier mitgelesen habe, hier nun mein erstes echtes Post.

Wir fahren in 10 Tagen für knapp drei Wochen von Windhoek über Etosha und Botswana nach Vic Falls.
Wir haben ein Garmin GPS-Gerät (reines GPS, keine Karten) und zwei iPhones (bisher mit Open Streetmap). Ein Kumpel hat mir jetzt noch die Soviet Military Maps empfohlen. Die finde ich aber nicht fürs iPhone sondern nur für Android.
Gibt es die auch fürs iPhone? Wie habt Ihr sonst so navigiert?

Viele Grüße
Toeb
1'335 Beiträge · seit 200613. Okt. 2014 · #2
Hallo Toeb,

wenn Du ein Garmingerät hast, warum möchtest Du mit dem Iphone navigieren?

Ich rate Dir, das Garmin zu nutzen und Dir die tracks4africa karten für das Gerät zu kaufen
(Namibia und Botswana, ggf. Zimbabwe). Angesichts der Kosten für eine solche Reise ist die Anschaffung nicht hoch!
  • Bei den t4a-Karten hast Du sicherlich alle Straßen drin, die auch existieren (bevor welche aufschreien: ja es gibt auch Ausnahmen, aber die sind selten!)
  • Du erhältst mit den Karten die Information über die Dauer der Strecke, die Du fahren möchtest. Diese Information ist meiner Ansicht nach nicht nur Gold sogar Diamanten wert! Dann weisst Du, wie die Strecke zu befahren ist!
  • Die Navigation über Iphone bedeutet, permanenter Anschluss an der Autobatterie. (Entstehen dabei Kosten, wenn das Iphone sich immer mit den Satelliten verbindet?)
  • Ein Garmingerät ist auf längeren Betrieb eingestellt, ein Iphone nicht!
ch habe selbst ein Iphone und finde die Idee total abstrus, mein Garmingerät damit zu ersetzen.
Ich erstelle zu Hause mit Basecamp Routen, die ich aber nicht auf das Iphone übertragen kann. Da ist mir doch mein Garmin ein Schatz! Auch tracken kann man mit dem Iphone nicht….

Ich bin bestimmt ein Iphone-Anhänger, beruflich und privat für mich richtig wichtig! Aber es wie mit vielen Dingen:
Ein Gerät, das für einen Zweck gemacht ist, ist besser als ein Gerät, dass die zusätzliche Funktion anbietet.

Das ist so wie mit Tesafilm. Damit könnte ich auch eine Wunde verschließen. Aber Pflaster ist einfach besser! 😵

Es grüßt
Cora
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1'162 Beiträge · seit 201213. Okt. 2014 · #3
Hallo Toeb,

die von Dir zu befahrende Strecke ist so einfach, dass man eigentlich gar kein Navi braucht. Eine ganz normale Straßenkarte reicht völlig aus. Umso überlüssiger ist die doppelte Navi-Absicherung.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
14 Beiträge · seit 201413. Okt. 2014 · #4
Nicht jedes Gerät ist für eine Auto-Navigation wirklich geeignet. Mein Oregon 600 zähle ich zum Beispiel dazu. Keine Sprachansagen, kleines Display und eine manchmal doch recht fragwürdige Navigation.
Ausserdem gibt's doch sehr viele Menschen (ich zähle dazu) die halten das Vorplanen von Routen über Mapsource oder Basecamp als überflüssig, da dies die Aufgabe eines Navis ist.

Wenn du nicht gerade durch's tiefste Hinterland fahren möchtest, reichen die OSM-Maps bestimmt aus. Wir sind mit Navigon-Karten gut gefahren.
1'335 Beiträge · seit 200613. Okt. 2014 · #5
oxyd21 schrieb:
Ausserdem gibt's doch sehr viele Menschen (ich zähle dazu) die halten das Vorplanen von Routen über Mapsource oder Basecamp als überflüssig, da dies die Aufgabe eines Navis ist.
.
Das gilt nur, wenn Du den Weg fahren möchtest, den Dir das Navi vorschlägt. Ich möchte aber die Wege fahren, die ich fahren möchte. Und das kann so ein Navi (noch) nicht wissen.

In Afrika ist der Weg das Ziel. Daher sind meine Wege nicht die schnellsten, aber die schönsten.
Und damit ich das nicht verpasse, brauche ich Routen.

Wenn man hauptsächlich auf den großen Straßen unterwegs ist, braucht man in der Tat keine Routenplanung.
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14 Beiträge · seit 201413. Okt. 2014 · #6
Cora schrieb:
In Afrika ist der Weg das Ziel. Daher sind meine Wege nicht die schnellsten, aber die schönsten.
Und damit ich das nicht verpasse, brauche ich Routen..
Das lassen wir jetzt mal so stehen. Sieht m.E. auch nicht jeder so, vorallem nicht, wenn er das erste mal dort ist. Ich stehe dazu, dass ich nach 5h D-Strasse keinen Nerv mehr für die Landschaft habe.
2'534 Beiträge · seit 200713. Okt. 2014 · #7
oxyd21 schrieb:Ausserdem gibt's doch sehr viele Menschen (ich zähle dazu) die halten das Vorplanen von Routen über Mapsource oder Basecamp als überflüssig, da dies die Aufgabe eines Navis ist.
Das mag der Fall sein, wenn jemand möglichst rasch von A nach B kommen möchte und sich in der Gegend nicht auskennt. Da gebe ich dir vollkommen recht. Nehme ich in Barcelona einen Mietwagen und muss möglichst zügig nach Lleida in die Rambla Arago, dann geb' ich am Flughafen das Reiseziel ein und erwarte, dass mich das Navi auf dem schnellsten (oder kürzestem) Weg dorthin führt, ohne dass ich vorab in BaseCamp oder sonst wo eine Route plane.

Im *Urlaub* und vor allem im Namibia-Urlaub ist das bei mir etwas *ganz* anderes.
Da ist der Weg das Ziel, die angefahrenen Campsites dienen nur dazu, irgendwo halbwegs "zivilisiert" übernachten zu können. Und die Strecken, die ich dazwischen zurücklegen möchte, kann mir kein Navi der Welt "von selbst" berechnen.

Meine Routen sind im BaseCamp mit zahlreichen Zwischenpunkten versehen, da sie weder die kürzesten noch die schnellsten Verbindungen zu meinen jeweiligen Zielen sind.

Es hängt also immer davon ab, wo und wie jemand unterwegs ist. Wenn man sich nur auf den Hauptstraßen bewegt, braucht man meiner Meinung nach überhaupt kein Navi, da tut's die Papierkarte vom Tourismusboard auch...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter3 Beiträge · seit 201415. Okt. 2014 · #8
Biologe schrieb:die von Dir zu befahrende Strecke ist so einfach, dass man eigentlich gar kein Navi braucht. Eine ganz normale Straßenkarte reicht völlig aus. Umso überlüssiger ist die doppelte Navi-Absicherung.
Ich hätte vielleicht dazusagen sollen, dass wir über das Okawango-Delta fahren. gilt das weiterhin?
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2014
Themenstarter3 Beiträge · seit 201415. Okt. 2014 · #9
Cora schrieb:wenn Du ein Garmingerät hast, warum möchtest Du mit dem Iphone navigieren?
Hallo Cora,

das gute Stück von Garmin ist ein reines GPS-Gerät, kein Navi, es hilft also nicht beim Navigieren. Ich habe jetzt gesehen, dass es auch T4A fürs iPhone gibt. Wäre das nicht ein gutes Mittelding?
https://itunes.apple.com/za/app/tracks4africa-overland-navigator/id594481543?mt=8&ls=1

Viele Grüße
Toeb
4'129 Beiträge · seit 200815. Okt. 2014 · #10
Hallo, Toeb und Willkommen im Namibia-Forum!

Das beste ist immer, sich erst einmal darüber klar zu werden, wo man tatsächlich lang fahren will, dann muss man auch nicht raten, wie man "navigieren" muss. Und dann ist es sehr sinnvoll, das bei einer solchen Frage auch allen mitzuteilen, die sich darüber Gedanken machen sollen.

Bei knapp drei Wochen von Windhoek über Etosha und Botswana nach Vic Falls (und Okavango Delta) geht's mit dem "Naviagtions-Bedarf" gen Null. Denn du bist des Lesens mächtig und es gibt sehr brauchbare Straßenkarten und alles ist ausgeschildert.
Bei deinem Strecken-Zeit-Verhältnis kommst du vermutlich sowieso nicht in die Situation irgendwo hinzufahren, wo tatsächlich "navigiert" werden müsste.
Und wenn, benutze doch einfach dein GPS, wenn du eine zusätzliche Sicherheit willst - das kann man natürlich auch ohne zusätzliche Karten machen! (die Weltkarte ist doch immer aufgespielt) - oder geht's dir um die "Susi", die dir immer vorplappert, wo du abbiegen sollst?

Zu den Sovjetischen Militärkarten: Dein Kumpel ist da vielleicht nicht so ganz auf dem Laufenden, bezüglich der Verwendung solchen Kartenmaterials.

Das Beste scheint mir, du kaufst dir für jedes Land erst mal eine Landkarte.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2014