Neue Lodge Bwabwata

43 Antworten · 8'631 Aufrufe · gestartet 01. Okt. 2014 von travelNAMIBIA
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1'680 Beiträge · seit 200713. Aug. 2015 · #41
FSausS schrieb:wenn Camper und Luxus-Lodge sich beissen...frag ich mich warum solche Nobelherbergen überhaupt noch Campsites anbieten...
weil das reine Anbieten der Campsites nicht impliziert, dass die Lodge-Einrichtungen mitbenutzt werden können 😗 es hat doch einen Grund warum sich für Camping entschieden wurde, warum also Campen aber gleichzeitig nicht auf die Vorzüge der Lodge verzichten wollen? entweder die Vorzüge nutzen wollen, aber dann eben auch als Lodgegast dafür bezahlen oder eben campen.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
1'667 Beiträge · seit 201113. Aug. 2015 · #42
Hallo,

da bin ich ganz der Meinung von Marie und Christian. Wir sind überzeugte Camper, weil wir Camping mögen, nicht, weil wir eigentlich den Luxus der Lodge wollen und es nur nicht bezahlen können oder wollen.

So gibt es halt Lodges (meistens die etwas größeren und weniger exclusiven z.B. Palmwag), die die Gäste im Restaurant oder am Pool "mischen", andere Lodges haben einen extra Pool für Camper (z.B. Kubu Lodge) oder die Camper müssen halt unter sich bleiben.

Daran kann ich nichts Schlimmes finden. Ich campe sowieso nur dort an Lodges, wo es keine abgelegenen einsamen Sites gibt.

Wir waren auch schon im Moremi in hochpreisigen Lodges. Ich hätte es dort als Gast extrem unmöglich gefunden, wenn am Abend im Restaurant jede Menge weiterer Gäste aufgetaucht wären. Ich suche mir ja so eine teure Lodge (900 €/N) auch danach aus, wie familär und exclusive das ist. Da gibt es dann 8-10 Zelte mit max. 20 Personen, man kommt ins Gespräch, sitzt gemeinsam am Tisch und am Feuer. Da möchte ich am Buffet und am Pool nicht mit Campern drängeln 😉

Wenn ich eine einsame Campsite in Roiiputs habe, möchte ich ja auch nicht, dass die Gamedrivecars aus der Lodge bei mir Picknick machen 😉

Warum der Ton des Managers in diesem Fall so unhöflich geworden ist, mag ich nicht beurteilen. Wir wissen ja nicht, welche Diskussion voraus ging 🙂

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
5'479 Beiträge · seit 200913. Aug. 2015 · #43
Ich denke, das Wichtigste ist eine vernünftige Kommunikation und daran scheint es bei Nambwa noch zu mangeln. Auch wenn ich als Camper gerne das Restaurant einer Lodge besuche, kann ich auch damit leben, wenn dies nicht gestattet ist und ich mich selbst versorgen muss. Wichtig ist, dass die Camper von vornherein wissen, was auf sie zukommt. Ein sehr gutes Positiv-Beispiel dafür ist Mowani. Da wird ganz klar gesagt, dass die Lodge nicht für Camper zur Verfügung steht. Trotzdem werden die Camper nicht wie Kunden zweiter Klasse behandelt. Die Angestellten auf der Campsite sind ausgesprochen höflich, hilfsbereit und zuvorkommend. Man wird behandelt, wie die Gäste auf der Lodge. (Habe da einen sehr guten Vergleich, da ich sowohl Lodge als auch Campsite schon besucht habe.

Was dagegen gar nicht geht, ist auf der Homepage anzukündigen, dass Camper die Leistungen der Lodge in Anspruch nehmen können und Sie dann vor Ort so rüde abzukanzeln. Das ist schlechter Stil und schlechte Kommunikation.

Ich denke, man muss auch unterscheiden, was für Leistungen Camper in Anspruch nehmen wollen. Ich kann gut nachvollziehen, wenn Leistungen, die die Lodgegäste mit Ihrem hohen Übernachtungspreis mit bezahlt haben (z.B. Pool, Hides, etc.), den Campern vorenthalten werden. Bei Leistungen für die die Camper auch bezahlen, sieht die Welt schon ganz anders aus. So z.B. bei Restaurantbesuchen und Gamedrives. Wo gibt es das denn sonst auf der Welt, dass man im Hotel-Restaurant nur Essen darf, wenn man Übernachtungsgast ist. Ich kenne auch in Afrika viele Lodges die selbst gar keine eigene Campsite betreiben, trotzdem aber Camper als zahlende Gäste gerne in Ihrem Restaurant willkommen heißen.
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3'700 Beiträge · seit 200913. Aug. 2015 · #44
Wir hatten letztes Jahr ein ähnliches Erlebnis mit einem weißen südafrikanischen Mangager in einer der Selous-Lodges. Das farbige, einheimische Personal war übrigens sehr gastfreundlich. Nach der Tour habe ich mich an das Unternehmesmanagement in Dar gewandt und man war dankbar für mein Feedback und hat sich entschuldigt. Ob sie dem Manager tatsächlich beigebogen haben, dass Camper zukünftige Lodgegäste sein könnten (dies war nämlich der Grund unseres Besuchs), kann ich natürlich nicht sagen. Aber an meinem Ärger wollte ich auch nicht tatenlos ersticken!

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de