Tag 10 Hluhluwe oder enttäuschtMit großen Erwartungen fuhren wir Richtung Hluhluwe NP. Im gleichnamigen Ort, der jetzt nicht gerade mein Lieblingsort werden wir, bekamen wir das nötigste. Sprit für unseren Rowdie, Geld für unseren Geldbeutel und was zu essen für unseren Magen. Zwar waren die Supermärkte nicht großartig bestückt, aber das wichtigste konnte man kaufen.
Die Einfahrt ging schnell. Wildcard vorgezeigt und das übliche ausgefüllt.
Entspannt machten wir uns auf dem Weg Richtung Hilltop.
So eine Straße habe ich selbst in Südafrika noch nicht erlebt. Schlagloch reihte sich an Schlagloch. meist war der erste Gang gefragt und trotzdem hatte man ständig Angst in einem Pothole zu verschwinden. An einige Schlaglöcher tasteten wir uns ganz vorsichtig heran, da sich kleine Elefanten locker darin verstecken konnte.
Ja und dann dies Landschaft. Schön hügelig. Aber alles komplett abgebrannt. kein Strauch, kein Stück Wiese das nicht betroffen war. Das sah wirklichst übel aus.
Schnell abgebogen Richtung des schönen Picknickplatzes direkt am Fluss. Aber auch hier nur verbrannte Erde und eine miserable Gravelroad. Der Picknickplatz selbst liegt atemberaubend und ist vollkommen uneingezäunt. Wirklich herrlich.
Tiere? Fehlanzeige. Absolut null.
Halt! Stimmt nicht. Eine Giraffe, aber das Beweisfoto dazu habe ich verbockt.
Also weiter zum Hilltop Camp. Toll gelegen.
Check Inn schnell und effektiv.
Unser Bungalow wirklich toll. Nur eines der zwei Badezimmer war teils überschwemmt. aber man will es kaum glaube, das wurde erstaunlich schnell gerichtet.
Insgesamt ein sympathisches Camp. Bei uns total ruhig. Alles ordentlich und sauber. Das Restaurant mäßig und der Shop noch mäßiger. Wir haben uns ausgesprochen wohl gefühlt.
nachmittags Pirschfahrt zum Seme Lookout. Naja gepirscht hat sich nichts. Tiere waren keine da. Na fast keine.
Ein schönes Rhino mit Nachwuchs wurde ausführlich abbelichtet. Leider haben genau an der Stelle keine Büsche gebrannt. 😈
Beweisfoto:

Wir waren echt enttäuscht. Aber wenigstens haben wir gut geschlafen.
Um 6.15 am Morgen waren wir wieder auf der Pirsch.
Ziel war der Magangni Loop.
Trotz verbrannter Landschaft Rhinos ohne Ende:


Wahlbergs Adler



Scheußlich diese verbrannte Landschaft:



Kuckucksweih? (ich weiß nicht wirklich was das ist)



Bevor wir zu einer Mittagssiesta zu unserem Bungalow fuhren macht wir noch einen Abstecher über den Nzmani-Loop. tolle Strecke mit 2 Wasserquerungen. Leider auch in miserablem Zustand. Einmal hatte ich wirklich Angst hängen zu bleiben. Jedenfalls aktuell nicht mit einem PKW zu fahren.
Im Camp wenigstens ein paar Affen.



Nachmittag ging es dann erst zum bereits vertrauten Picknickplatz.
Auf dem Weg dahin ein tolles Rhino, das uns aber nicht mochte.

Überraschung dann am Platz. Wunderbar Elefanten zu Fuß beobachten zu können.
Leider geben die Bilder nicht wieder wie schön es war sich frei zu bewegen und dabei immer die Elefanten zu beobachten.
Die Bilder entstanden leider alle direkt gegen die Sonne, aber es war ein tolles Erlebnis.



Später lief uns noch eine schöne große Büffelherde über den Weg.




Ein traumhafter Sonnenuntergang versüßte uns dann doch noch die 1,5 Tage mit denen wir insgesamt nicht so richtig glücklich waren. Was wohl auch an der verbrannten Landschaft lag.
Aber das Hilltop-Camp hat uns wirklich gut gefallen.
No cats today. 🙁
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania