Südafrika 2014 "you'll never know"

Reisebericht 374 Antworten · 46,0k Aufrufe · gestartet 21. Sept. 2014 von lionfight
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201305. Okt. 2014 · #81
Hallo Steffi,
schön, dass Du mit dabei bist.
Nicht ganz einfach die Sache mit Tembe. Es lohnt irgendwie schon. man darf nur keine zu hohen Erwartungen haben.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
6'152 Beiträge · seit 200606. Okt. 2014 · #82
hallo Joe,

kaum ist man mal in Urlaub in nicht im Forum , hat man gerade was Reiseberichte anbelangt einiges aufzuholen und Dein RB interessiert mich besonders, da auch wir im Februar Tembe gebucht haben, bis dahin haben sie vielleicht anderes Personal, anderen Koch, Guide usw.
Bisher habe ich in RB nicht viel negatives über Tembe Camp gelesen, aber heute so und morgen so, das hat ma überall, finde es nur schade, denn es beeinträchtigt schon den Urlaub.
Na jetzt bin ich mal gespannt wies weitergeht.
Ach ja , danke für die tollen Bilder - habe mir auch die Bootsfahrten usw. notiert, danke für die Tipps.
Einen schönen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201306. Okt. 2014 · #83
Hallo Hanne,
Tembe hat, ei allen Schwächen (die wirklich zahlreich sind) schon einen gewissen Reiz.
besonders wenn man wirklich große und alte Elefanten mit kleinen roten Augen sehen will.

Essen ist
- Frühstück gut
- Lunch ordentlich
- Dinner Braten und kurzgebratenes schlecht, Currys dagegen gut.

Man kann damit leben.


Gruß!
der Joe
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Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201307. Okt. 2014 · #84
Tag 9, die Morgenpirsch oder "sind die Elefanten immer um 8.00 an diesem Wasserloch"

Leider starteten wir zur Morgenpirsch mit der selben Besetzung. Ein paar mal mussten wir für Ruhe sorgen, auch wenn das nicht unsere Art ist. Aber was zu viel ist, ist zu viel.

Der Tag begann sehr dunstig, was man als Fotograf nicht so gerne mag, aber es ist sehr stimmungsvoll.





Ein Red Duiker aus nächster Nähe:


Nach einiger Zeit erfolglosen Suchens erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt oberhalb eines Wasserlochs. Wir durften sogar ein bisschen zu Fuß umherstreifen.
Und wir hatten Glück. Eine schöne Herde Elefanten vergnügte sich am Wasserloch.
Zwar war es sehr feucht, was aber für schöne frische Farben sorgt.















Warum hat dieser Elefant so rote Augen? Ist mir mehrfach im Tembe aufgefallen. Ist mir bisher noch nie aufgefallen.




Die wirklich naive Fragerei und das Geplapper unserer Mitreisenden erspare ich Euch lieber. Es sollte bei der Abendfahrt noch schlimmer werden.

Giraffen sind nicht sehr häufig anzutreffen:


Nyalas treiben sich auch innerhalb des Camps rum und beobachten einen auf der Terrasse:


Mal ein unrasiertes Bild von mir:


Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum wirklich wunderbaren Hide. Ein Traum für alle Elefanten-Fans.


Gruß!
der Joe
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zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2014
5'479 Beiträge · seit 200908. Okt. 2014 · #85
Mir gefällt vor allem Dein Portrait. Ich finde es sehr schön, wenn man ein Bild der Protagonisten hat, so dass der Bericht nicht so anonym ist.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201308. Okt. 2014 · #86
Topobär schrieb:Mir gefällt vor allem Dein Portrait. Ich finde es sehr schön, wenn man ein Bild der Protagonisten hat, so dass der Bericht nicht so anonym ist.
Ich werde es meinem Sohn ausrichten.
Der spielt immer gerne mit solchen Bildern rum. Natürlich mit Papas Kamera.

Es gibt später auch noch ein Bild auf dem wir alle drei sind.


Gruß!
der Joe
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6'152 Beiträge · seit 200608. Okt. 2014 · #87
moin Joe,

sicher für Dich ne blöde Frage, aber wenn mans nicht kennt, kann man zum Hide laufen oder muss man fahren. Danke schon mal für die Antwort.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2014
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201308. Okt. 2014 · #88
Hanne schrieb:moin Joe,

sicher für Dich ne blöde Frage, aber wenn mans nicht kennt, kann man zum Hide laufen oder muss man fahren. Danke schon mal für die Antwort.
Liebe Grüsse
Hanne
Gibt nur blöde Antworten, keine blöden Fragen.
Man muss fahren. Ist aber nicht sehr weit. Das klappt aber problemlos. Fahren einen zur gewünschten Zeit hin und zur gewünschten Zeit zurück.
Ist der beste Hide auf dem ich bisher war. Viele Elefanten.
Nur einsam ist er nicht. Können schon mal 10-15 Personen dort sein.


Gruß!
der Joe
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Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201308. Okt. 2014 · #89
Tag 9, der Hide und ein unvergessliches Erlebnis

Den Hide im Tembe sollte man unbedingt besuchen. Der Transfer ist schnell und problemlos organisiert (und klappt auch). Der Hide selbst liegt an einem recht großen Wasserloch und man soll sich nicht von den Bildern täuschen lassen. Einige der Aufnahmen sind bei 600 mm + 1,5x Crop entstanden.
Trotzdem unbedingt hingehen.

Es gibt tolle Spinnen zu sehen:


Wasserböcke




Natürlich Nyalas:




Und natürlich Elefanten. Viele Elefanten:

















Die Abendfahrt war eigentlich vollkommen ereignislos. außer, dass in unserem Landy inzwischen 8 Deutsche saßen.
Geplappert wurde über Streichelparks und wie man da hinkommt. Hinkommt. Hinkommt. Ach es war schrecklich.

Nur einmal war Ruhe.
Mucksmäuschenstill.

Ein gewaltiger, uralter Elefant stand an einem Wasserloch:


Un er suchte uns. Er kam 2x zu unserem auto.
Schaute jeden scharf aus seinen roten Augen an und schnüffelte jeden mit seinem Rüssel an.
Er hat fast keine Stoßzähne mehr, aber unglaublich durchdringende Augen mit denen er mit jedem von uns Blickkontakt aufnahm. Ich war in den letzten Jahre nah an Elefanten. Oft sehr nah. Aber das war das erste mal, dass mir klar wurde was er mit uns machen könnte.
Es war eindringlich. Es war so ungeheuer faszinierend. Ich hatte Gänsehaut. Selbst jetzt beim schreiben. Es war intensiv. Es ist unvergesslich.
Kann man sich der Faszination dieses Anblicks entziehen?




Gruß!
der Joe
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1'247 Beiträge · seit 200909. Okt. 2014 · #90
Hallo Joe

Da wir am 16. Oktober Richtung JoBurg abfliegen und bisher so ziemlich eure Route abfahren (einfach umgekehrt), bin ich vor ein paar Tagen ebenfalls zugestiegen. Deine Walbilder (aber natürlich nicht nur die!) sind der Hammer, vor allem das Bild mit der (scheinbaren?) Spiegelung auf der Schwanzflosse! Mit welchen Einstellungen und Brennweiten kriegt man so etwas hin? Ich habe schon so viele Walsichtungen mitgemacht (Tofino, Hermanus, Inhambane, Tadoussac), aber ich habe nicht annähernd so schöne Bilder hingekriegt.

Auch dein Schreibstil ist sehr farbig; man glaubt, dabeizusein 😎

Tembe haben wir auch gebucht und wenn ich auch von anderer Seite eher schlechtes gehört habe: landschaftlich sieht er sehr schön aus. Oder sind das einmal mehr deine Bilder?

Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung und hoffe, ich kann vor dem Abflug noch den einen oder anderen Tag bei dir mitreisen.

Herzlichen Dank auch im Namen meiner anonym mitlesenden besseren Hälfte!
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201309. Okt. 2014 · #91
Hallo Thomas,

vielen herzlichen Dank für Deine Zeilen.
Freut mich sehr. 🙂

Meine Bilder sind alle mit dem 120-300 Sigma entstanden.
Bei den Walen reicht aber auch 200mm. Genau weiß man eh nicht wo die springen.
Muss aber ehrlich sagen, dass mir auch noch nie so gute Bilder geklückt sind.

Tembe ist schon interessant. Wir hatten sicher Pech mit unseren Mitfahrern.
Man darf eben nicht zu hohe Erwartungen haben.

Vielleicht sind bis zu Eurem Besuch auch wieder die Löwen da.

Es geht auf alle Fälle zügig weiter.



Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201310. Okt. 2014 · #93
Danke Alexa, das freut mich sehr.
Viel Spaß beim weiterlesen.


Gruß!
der Joe
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Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201310. Okt. 2014 · #94
Tag 10, Abschied von Tembe

Letze Morgenpischfahrt im Tembe.
Noch einmal gaben sich die größten Tiere des Parks die Ehre.

Die Giraffen:




Die Elefanten:


Die wirklich sehr schönen Büffel in dieser wunderbaren Landschaft:




Nach dem Frühstück und den Zahlungsmodalitäten (alles sehr korrekt) machten wir uns ohne große Verabschiedung auf dem Weg. Leider ist es uns nicht gelungen zu irgend jemand eine Beziehung aufzubauen. Schon seltsam für so eine Lodge! Entsprechend neutral bis nicht vorhanden war die Verabschiedung.

Ihr habt schon gemerkt: In all den Tagen "No cats today".
Haben wir auch nicht wirklich erwartet, aber der Hluhluwe und der Imfolozi würden uns bestimmt verwöhnen.


Gruß!
der Joe
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zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2014
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201312. Okt. 2014 · #95
Bevor ich zu meinem Fazit komme noch ein paar Bilder vom Camp.

Die Lage der Zelte ist sehr vereinzelt, was für absolute Ruhe sorgte. Teilweise sind dann aber auch die Wege entsprechend weit und sehr sandig.Gute Schuhe sind also fehl am Platze. Außer guten Wanderschuhen.
Das Camp selbst ist umzäunt, trotzdem sind allerlei Tiere innerhalb des Camps, was für entsprechende Geräusche nachts sorgt. Einige scheinen sich auch einen Spaß daraus zu machen über das Zeltdach zu hüpfen.
Die Zelte sind sehr geräumig. Wir hatten eines der alten Zelte, das schon sehr fleckig war. Optisch nicht so schön. Aber innen war alles sehr sauber und ordentlich. Wir haben uns durchaus wohl gefühlt.




Schöne Veranda mit Platz für 3 Personen. Wir blickten direkt auf den Zaun, was aber nicht störend war.


Der Dreh- und Angelpunkt meines Lebens vor Mr. Tembe, nachdem der Park benannt ist.


Das erste Frühstück (Müsli, Früchte, Säfte und Kaffee), das zweite Frühstück (Toast und Eier), der Lunch (Lasagne oder ähnliches), sowie das Dinner (meistens 2 Gerichte + Gemüse + Beilagen) wurden als Buffet serviert. Das klappte gut. Außer dem Dinner war die Qualität i.O..
Man darf nicht vergessen die Anlage ist sehr groß. Störend empfand ich die einzelnen Länder zusammenzusetzen und dann noch eine Flagge zu plazieren. Auch im Auto war das so. Echter Schwachsinn.
Die Tische waren schön und ordentlich eingedeckt.




Insgesamt fand ich die Stimmung im Camp unschön, teilweise sogar unangenehm. Was einerseits an den Besuchern lag, die größtenteils irgendwie unsympathisch waren, wie auch den Angestellten, die nicht wirklich Wärme ausstrahlten und einfach ihren Job machten.
Bei einer kurzen Ansprache des Manger bedankte er sich für die Unterstützung der Einheimischen, da man ihnen einen Job verschaffte. Und man auch den Park vorwärts brachte. Das fand ich sehr schön.

Noch etwas zum Park im allgemeinen.
Tembe ist in erster Linie Park für Elefanten und Nyalas. Tatsächlich ist es der letzte Platz auf Erden in dem die Elefanten ihre alten traditionellen Wanderungen machen. Sie legen dabei riesige Strecken zurück. Es gibt wirklich zahlreiche sehr alte und große Elefantenbullen. Das ist sehr beeindruckend. Während des Bürgerkriegs in Mozambique haben die Südafrikaner einen mächtigen Zaun quer durch den Park getrieben, um zumindest einen Teil der Tiere zu retten. Insgesamt ist der Park eine Erfolgsstory. Zahlreiche Tiere wie die Wildhunde wurden wieder angesiedelt. Auch die Löwen vermehren sich stark im Park, da genügend Nahrung vorhanden ist. Derzeit läuft im Park ein Bluterneuerungsprogramm, sodass ein großer Teil der Löwen nicht da ist. Insgesamt sollen es 40 Löwen sein mit stark steigender Tendenz. Rhinos scheinen stark von Wilderei bedroht zu sein.

Man darf einfach keine falschen Vorstellungen haben. Auch wenn der Park ein Big5 Gebiet ist, darf man nicht erwarten, diese zu sehen.
Die Fahrzeuge dürfen die Straßen nicht verlassen. Und sie haben keinen Kontakt zueinander, was ich nicht nachvollziehen kann.
Wichtig ist noch, dass der Park offiziell als frei von Malaria gilt!

Würde ich nochmal hinfahren? Zuerst dachte ich, sicher nicht. Wenn ich aber die Bilder so sehe, kommt das doch ins Schwanken. Die Lodge selber hat sicher viel Potential nach oben.
Würde ich jemanden empfehlen dahin zu fahren? Ja, durchaus. Man muss nur realistisch an die Sache ran gehen.
Insgesamt war es schöner wie im folgenden Hluhluwe, der für mich wirklich eine einzige Enttäuschung war.


Gruß!
der Joe
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zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2014
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201313. Okt. 2014 · #96
Lieben Dank an alle "Danke"-Drücker und auch an die stillen Mitleser.

Später geht es weiter. Mit vielen Rhinos und Elefanten.
Und der begründung warum mir der Hluhluwe so gar nicht gefallen hat.


Gruß!
der Joe
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Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201313. Okt. 2014 · #97
Tag 10 Hluhluwe oder enttäuscht

Mit großen Erwartungen fuhren wir Richtung Hluhluwe NP. Im gleichnamigen Ort, der jetzt nicht gerade mein Lieblingsort werden wir, bekamen wir das nötigste. Sprit für unseren Rowdie, Geld für unseren Geldbeutel und was zu essen für unseren Magen. Zwar waren die Supermärkte nicht großartig bestückt, aber das wichtigste konnte man kaufen.

Die Einfahrt ging schnell. Wildcard vorgezeigt und das übliche ausgefüllt.
Entspannt machten wir uns auf dem Weg Richtung Hilltop.
So eine Straße habe ich selbst in Südafrika noch nicht erlebt. Schlagloch reihte sich an Schlagloch. meist war der erste Gang gefragt und trotzdem hatte man ständig Angst in einem Pothole zu verschwinden. An einige Schlaglöcher tasteten wir uns ganz vorsichtig heran, da sich kleine Elefanten locker darin verstecken konnte.
Ja und dann dies Landschaft. Schön hügelig. Aber alles komplett abgebrannt. kein Strauch, kein Stück Wiese das nicht betroffen war. Das sah wirklichst übel aus.
Schnell abgebogen Richtung des schönen Picknickplatzes direkt am Fluss. Aber auch hier nur verbrannte Erde und eine miserable Gravelroad. Der Picknickplatz selbst liegt atemberaubend und ist vollkommen uneingezäunt. Wirklich herrlich.
Tiere? Fehlanzeige. Absolut null.
Halt! Stimmt nicht. Eine Giraffe, aber das Beweisfoto dazu habe ich verbockt.

Also weiter zum Hilltop Camp. Toll gelegen.
Check Inn schnell und effektiv.
Unser Bungalow wirklich toll. Nur eines der zwei Badezimmer war teils überschwemmt. aber man will es kaum glaube, das wurde erstaunlich schnell gerichtet.
Insgesamt ein sympathisches Camp. Bei uns total ruhig. Alles ordentlich und sauber. Das Restaurant mäßig und der Shop noch mäßiger. Wir haben uns ausgesprochen wohl gefühlt.
nachmittags Pirschfahrt zum Seme Lookout. Naja gepirscht hat sich nichts. Tiere waren keine da. Na fast keine.
Ein schönes Rhino mit Nachwuchs wurde ausführlich abbelichtet. Leider haben genau an der Stelle keine Büsche gebrannt. 😈
Beweisfoto:


Wir waren echt enttäuscht. Aber wenigstens haben wir gut geschlafen.
Um 6.15 am Morgen waren wir wieder auf der Pirsch.
Ziel war der Magangni Loop.
Trotz verbrannter Landschaft Rhinos ohne Ende:




Wahlbergs Adler







Scheußlich diese verbrannte Landschaft:






Kuckucksweih? (ich weiß nicht wirklich was das ist)






Bevor wir zu einer Mittagssiesta zu unserem Bungalow fuhren macht wir noch einen Abstecher über den Nzmani-Loop. tolle Strecke mit 2 Wasserquerungen. Leider auch in miserablem Zustand. Einmal hatte ich wirklich Angst hängen zu bleiben. Jedenfalls aktuell nicht mit einem PKW zu fahren.

Im Camp wenigstens ein paar Affen.






Nachmittag ging es dann erst zum bereits vertrauten Picknickplatz.

Auf dem Weg dahin ein tolles Rhino, das uns aber nicht mochte.


Überraschung dann am Platz. Wunderbar Elefanten zu Fuß beobachten zu können.
Leider geben die Bilder nicht wieder wie schön es war sich frei zu bewegen und dabei immer die Elefanten zu beobachten.
Die Bilder entstanden leider alle direkt gegen die Sonne, aber es war ein tolles Erlebnis.







Später lief uns noch eine schöne große Büffelherde über den Weg.








Ein traumhafter Sonnenuntergang versüßte uns dann doch noch die 1,5 Tage mit denen wir insgesamt nicht so richtig glücklich waren. Was wohl auch an der verbrannten Landschaft lag.
Aber das Hilltop-Camp hat uns wirklich gut gefallen.

No cats today. 🙁


Gruß!
der Joe
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2'460 Beiträge · seit 200613. Okt. 2014 · #98
Hallo Joe,
deine Kuckucksweihe ist meiner Meinung nach ein Burchell's Coucal (Centropus burchellii) oder auf deutsch ein Tiputip.
Da habt ihr ja Pech gehabt, dass soviel abgebrannt war und kaum Tiere zu sehen waren, aber wir hatten gefühlsmäßig im Imfolozi-Teil mehr Tiersichtungen. Der Morgendrive dürfte euch jedoch etwas entschädigt haben. Die Wege waren 2013 in beiden Parkteilen gleich schlecht.
LG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter1'324 Beiträge · seit 201313. Okt. 2014 · #99
Hallo Chrissie,
erstmal Danke für die Vogelidentifikation.
So richtig begeistert waren wir nicht im vom Hluhluwe. Morgen geht es in den Imfolozi.


Gruß!
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1'366 Beiträge · seit 201113. Okt. 2014 · #100
lionfight schrieb:Tag 10 Hluhluwe oder enttäuscht

Kuckucksweih? (ich weiß nicht wirklich was das ist)

Ich würde ihn als Senegal coucal (Centropus senegalensis) identifizieren, aber die Experten Marina und Elvira werden dies sicher besser bestimmen können.

Dein Wahlberg Adler gefällt mir. Habe ich noch nie gesehen bzw. wahrgenommen. Vermutlich hätte ich ihn als Raubadler identifiziert 😗 Kennst du die Unterschiede?

Danke für deinen Bericht
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway