Bringen wir es zu Ende.
Vor allem die Leopardin musste das. Unten wartete ja der Nachwuchs auf sein Frühstück.
Und genau da lag das Problem. Der Impala-Bock bewegte sich keinen mm mehr.

Nicht links, nicht rechts und nach unten erst recht nicht. Der Kill hatte sich komplett in einen Ast verhakt.Und was macht man, wenn man etwas lösen will= Genau!
Man fängt das hin und her schaukeln an.
Der Leo machte genau das.
Kräftig abstoßen ...

... und ab gehts

Und das ganze nur mit dem gewaltigen Biss in den Kadaver

Und nochmal kräftig abstoßen ...

Wer hat schon einmal eine fliegende Katze gesehen?




Dann kräftig zerren und drehen

Dann das ganze ein bisschen zurecht rücken.

Und dann fiel das Impala. Und mit ihm der Leopard. Bestimmt 4-5 m nach unten.
Der Leopard sah es gelassen.
Wir nicht, weil ja drunter das Kleine saß. Aber es ging alles gut.

Wir haben die Pirschfahrt danach abgebrochen
Uns irgendwo hingestellt und erstmal gesammelt.
Elvis der Fahrer war noch mehr fertig wie wir. "Ich fahre seit über 20 Jahren hier, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen."
Es war einfach atemberaubend und unvergesslich.
Wir hatten noch einmal ein intensives Erlebnis in diesem Urlaub, eins von der Sorte, die man auch nur selten sieht. aber "unser Leopard" wird immer unvergesslich sein.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania