christinaThemenstarter235 Beiträge · seit 200908. Sept. 2014 · #1Hallo Fomis
Habe gerade im südafrikanischen Forum gestöbert. Das klingt gar nicht gut. Hat jemand von euch auch schon diese Erfahrung gemacht?
http://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php?t=196921Chobe won't see me again!!!!
Just returned from a wonderful trip to Zimbabwe and on our return through Botswana we made a detour through Kasane to spend a day in Chobe. We went to pay our entrance fee for the following day as we wanted to an early game drive in the morning followed by a boat trip for the afternoon. On paying we were informed that restrictions on game drives on the river front were being enforced. We could not do the river front drive till 9am and then we had yo be off the riverfront road again at 2pm. Only tour operators were allowed during prime game viewing times. We were told of a cut line along the transit road that we could use to get down to the riverfront much further along. This cut line was seriously deep sand and quite difficult driving.
Fees to enter Chobe are P120pp and p50 the vehilcle for private individuals.
To enter the park with a tour operator you pay P70.
Now if they are going to cut our prime game viewing time from 12 hours to 6 hours surely they must also reduce the fees accordingly.
I was very distressed by all this and won't be returning.
It seems as if they only want the overseas dollars!!!!!!!
Love Botswana but when I am made to feel like I am not welcome I won't return.
M@rie1'680 Beiträge · seit 200708. Sept. 2014 · #2lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
christinaThemenstarter235 Beiträge · seit 200908. Sept. 2014 · #3Na da sieht man mal wieder, das Namibia-forum hat eindeutig die Nase vorn! 😛
Gastieren zur Zeit in Ostafrika und waren deshalb schon längere Zeit nicht mehr auf der Botswanaseite
Einen schönen Abend noch!
C
wessi13 Beiträge · seit 201204. Okt. 2014 · #4Ich war Mitte Sept 2014 in Chobe (2 Wochen früher als in 2013; als man jederzeit in Sedudu hereinfahren konnte)
In Sedudu muss man bezahlen und dann schicken sie einen nach Nantanya (ca. 20km von Sedudu) und dann muss man ca. 8-9km offroad fahren, bis man an die Riverfront kommt; sprich man verliert ca. 50 min. und ist nicht da, wo man eigentlich hin will... Das bleibt den "tour operators" vorbehalten... damit das Ganze "ökologisch besser ist".
Die Tour Operators fräsen dann mit hoher Geschwindigkeit die voll besetzten Fahrzeuge (incl. grössere LKWs) durch den Chobe Park. Die Typen schneiden einen, fahren einem vor die Linse und überholen einen, wo immer es geht. Wenn man ein "sighting" hat, kommen die einfach dazu und stellen sich dazwischen, damit die zahlende Kundschaft auch was sieht. Das kommt besonders gut, wenn man einen gewissen Abstand zu den Tieren halten will (und was ja auch selbstverständlich sein sollte) und die Lichtrichtung für gute Fotos nutzen will. Bei einem Leoparden, den ich gefunden hatte, standen ruckzuck 12 Fahrzeuge. Das Gute daran war, dass die nach 10 min weiter mussten und ich stehen bleiben konnte; sprich ich konnte in der entsprechenden Distanz dem Leoparden beim Laufen beobachten.
Wie auch immer, das Ganze ist ein Witz. Es geht nur um Kohle... Niemand nimmt Rücksicht auf die Tiere und dass sie ungestört dort sich bewegen können. Die Iphone-Knipser Fraktion muss ja auch ein Bild bekommen; sprich man muss nah ran... 🤢
Mittlerweile ist der Chobe River voll mit Booten, dass es schwierig wird, Richtung Fluss zu fotografieren, ohne dass man ein Boot im Bild hat.
Auch die Tierdichte war dieses Jahr viel geringer als in den letzten Jahren. Das mag aber daran liegen, dass es mehr Regen im Süden gab (so wie man mir sagte)
Vielleicht war die Tourguide Dichte auch nur deshalb so hoch, weil ich dieses Jahr 2 Wochen früher dort war... Wie auch immer, Chobe war immer "mein" Highlight und ich wollte immer wieder dort hin zurück. Das hat sich nach dieser Reise für mich geändert. Ich werde andere Destinationen suchen / besuchen. Wenn Botswana meint, dass Sie so etwas "ökologisches" tun, dann sollen sie das machen, aber ohne mich. Schade.
Ich werde das Thema weiter verfolgen; vielleicht ändert es sich ja auch wieder zum Guten...
freshy3'883 Beiträge · seit 201104. Okt. 2014 · #5Wie unterschiedlich die Erfahrungen doch sein können!
Wir sind am 25. September 2014 morgens um ca 10:30 Uhr Uhr am Sedudu Gate in den Chobe NP eingefahren, hatten uns zuvor bei einem Tour Guide erkundigt, dass der früheste Termin um 09:00 Uhr sei. Probleme gab es keine. Grund dafür könnte sein, dass wir eine Übernachtung im Restcamp Ihaha gebucht hatten. Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Allerdings wurden wir belehrt, dass wir den NP 24 Stunden später verlassen müssten oder einen Tag nachzahlen. Wir hatten viele Tiersichtungen bis ca 20 km in den Park hinein, dann zeigte sich das Wild nur noch vereinzelt. Den Rückweg mussten wir auf der "Inlandroute" zurücklegen, die sehr viel tiefsandiger ist als die Riverfrontroute.
Auf einem Bootstrip am Nachmittag davor berichtete eine namibische Guide im Ruhestand, sie hätten morgens mit Freunden eine Fahrt an der Riverfront entlang unternommen. Wenn sie Schwierigkeiten gehabt hätte, wäre das sicherlich zur Sprache gekommen.
Die Anzahl der Boote auf dem Chobe hielt sich an diesem Morgen in Grenzen, doch während wir selbst auf dem Wasser waren, kam uns der Verkehr sehr dicht vor. Übrigens hat der Chobe zur Zeit einen sehr viel höheren Wasserstand als im vergangenen Oktober. Die Auswirkungen zeigten sich in Maun und noch am Lake Ngami. Auf einem Rundflug konnten wir sehen, dass viele Pads im Wasser endeten.
LG freshy
marimari2'240 Beiträge · seit 201104. Okt. 2014 · #6Hallo,
wir waren im August in Kasane und mit einem der genannten Fräser unterwegs- schrecklich 😈 - wir hatten einen Pit Stop bei den Löwen und mit uns ca. 30 andere Fahrzeuge auch. Nö, da muss ich auch nicht mehr hin. Von Kasane u. Chobe Riverfront waren wir einfach nur enttäuscht. Auch die sogenannten Bootstouren waren sehr gewöhnungsbedürftig - ein Boot nach dem anderen drängte sich zu den Tieren 😮 Sonnenuntergangsstimmung mit Hochspannungsmastgarantie (oder sonstige Antennen) im Hintergrund...
Gruss M.
wessi13 Beiträge · seit 201205. Okt. 2014 · #7Hallo Freshy
vielleicht war ich nicht präzise genug:
Um 6:00h morgens konnten wir nicht in Sedudu rein... nur Nantanya. Ab 9:00h morgens wäre die Einfahrt möglich gewesen...
D.h. wenn das gute Licht und die interessanten Tiere weg sind, darf ich als Selbstfahrer auch mal schauen. Zu der Zeit war ich aber schon an der Riverfront, wie beschrieben, via Nantanya....
Diese Beschränkung gibt es offiziell seit 2012. 2013 wurde sie bei mir nicht angewandt... erst 2014... 2015 werden sie es bei mir nicht anwenden können 😎
inimu221 Beiträge · seit 200805. Okt. 2014 · #8Hallo,
ich finde Nantanya leider nicht auf der Karte, weder T4A noch Google Maps.
Kann mir wer helfen bitte?
lg
Inimu
Ale tb48 Beiträge · seit 201205. Okt. 2014 · #9hi,
ich denke es war der Eingang bei ngoma gemeint
kartelg
Ale
wessi13 Beiträge · seit 201205. Okt. 2014 · #10Sorry, ich habe eine Schreibfehler gemacht. Richtig ist Nantanga
Inimu, Du hast recht, diese Bezeichnung ist weder in T4A noch in Google zu finden.
In T4A heisst die es: Jct S=Nogatsaa Area (aber Richtung Waterfront)
Der Punkt liegt auf der A33, bevor es auf die gerade Strecke geht...
Gibt mal in GoogleMaps diese Koordinaten ein: -17.9216214, 25.0194582 ==> dieser punkt heisst Nantanga Gate
ALM2'319 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #11Nipun auch ich noch mit meinem Senf... grins....
Also wir waren Mitte August diesen Jahres in Kasane und entschieden uns, an einem Morgen früh im Chobe die Riverfront abzufahren. Wir kamen um Punkt sechs Uhr morgens am Sedudu Gate an. Präsent waren bereits ca. acht, neun Lodge-Safari-Wagen. Wir wurden daraufhingewiesen, dass strokt die Einbahnstrassenregelung gilt. Sprich kurz nach dem Gate musste man rechts abbiegen und hinunter an den chobe fahren. Unten angekommen, durfte man nur noch links abbiegen und der Riverfrontpiste folgen und dies is zur Serondela Picnic Site. Von dort weiter zum Ngoma Gate bzw. Ihaha Camp oder wieder zurück Richtung Sedudu Gate, aber auf der...wir nannten sie Oberpiste.
Die Einbahnregelung macht ein Self Drive zu einer langweiligen Unternehmung. Wir fuhren daher auch nach ca. dreieinhalb Stunden wieder raus aus dem NP. Große Tiersichtungen waren ebenfalls fehl am Platz. Enttäuscht waren wir, denn die Chobe Riverfront war für uns immer ein Garant für großartige Tiersichtungen und Idylle.
Gruß vom Alm
Giselbert699 Beiträge · seit 201005. Okt. 2014 · #12Hallo,
wir haben die gleichen Erfahrungen gemacht im Chobe wie Wessi. Absolut unverschähmtes Verhalten seitens der Fahrer.
Wir waren entsetzt. Zum Glück hatten wir keine Fahrzeiten-Einschränkungen. Ob wir uns den Chobe nochmal antun, ist für uns noch offen.
Gruß Giselbert
!
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201105. Okt. 2014 · #13Dumela,
sitze gerade in der Chobe Safari Lodge. 🙂
Gestern allg. Bootstour, heute früh einen schrecklichen Gamedrive mitgemacht.
Und ich kann alle negativen Beiträge bestätigen! Die Fahrer fahren mit einem Affenzahn, dass man auf den Wagen - die nur mit 5-6 Leute besetzt waren- Angst hatte. Ich war froh, am Ende noch ein paar Giraffen zu sehen, ansonsten Elis, Kudu,Impala, eine Sabble- Antilope - sonst nix.
Die Vogelsichtungen der anderen Gäste wurden durch rasante Fahrten zunichte gemacht. Bei der Ausfahrt um 9.00 Uhr warteten vor dem Gate zahlreiche Autos.
Am Mittag hatten wir dann eine private Boot-Tour. Wir waren ganz allein auf dem Fluss - mit einem hervorragenden Guide (Jeff). Viel gelernt und die Abstände zu allen Tieren respektiert.
Viele Grüße
Strelitzie
OXoxyd2114 Beiträge · seit 201407. Okt. 2014 · #14Wir hatten eine 6 stündige Pirschfahrt gemacht, da ist der Fahrer ziemlich gesittet gefahren. Die Safari-Jeeps werden auf verschiedene Eingänge verteilt, so kann die Anfahrt zur tour schon mal 40min dauern.
Wir haben Chobe als puren Kommerz und Massentourismus erlebt.
marc21191 Beiträge · seit 200708. Okt. 2014 · #15Hoi zäme
Ein Tagestrip ab Kasane ist sicher nicht das Gelbe vom Ei. Je weiter weg von Kasane man im Chobe ist, desto einsamer wird es.
LG
Marc
Champagner8'672 Beiträge · seit 201008. Okt. 2014 · #16marc21 schrieb:
Ein Tagestrip ab Kasane ist sicher nicht das Gelbe vom Ei. Je weiter weg von Kasane man im Chobe ist, desto einsamer wird es.
LG
Marc
Guten Morgen,
ich habe inzwischen beides erlebt und kann Marc vollumfänglich zustimmen! Es ist wie Tag und Nacht.... 🤩 Leider sind die Möglichkeiten im Park zu übernachten beschränkt - aber wer die Chance dazu hat, sollte es tun.
Schönen Tag und Grüße von Bele
GUGuido.Gast08. Okt. 2014 · #17Hallo,
Champagner schrieb:
ich habe inzwischen beides erlebt und kann Marc vollumfänglich zustimmen! Es ist wie Tag und Nacht.... 🤩 Leider sind die Möglichkeiten im Park zu übernachten beschränkt - aber wer die Chance dazu hat, sollte es tun.
Wenn man in Ihaha nichts bekommt oder einem das zu teuer ist, kann man auch günstig auf der neuen Mandsview Campsite übernachten und ist von da aus frühmorgens in 15-20 Minuten am Ngoma Gate.
Beste Grüße
Guido
freshy3'883 Beiträge · seit 201108. Okt. 2014 · #18Champagner schrieb:marc21 schrieb:
Ein Tagestrip ab Kasane ist sicher nicht das Gelbe vom Ei. Je weiter weg von Kasane man im Chobe ist, desto einsamer wird es.
LG
Marc
Guten Morgen,
ich habe inzwischen beides erlebt und kann Marc vollumfänglich zustimmen! Es ist wie Tag und Nacht.... 🤩 Leider sind die Möglichkeiten im Park zu übernachten beschränkt - aber wer die Chance dazu hat, sollte es tun.
Schönen Tag und Grüße von Bele
Das ist es vermutlich!
Dadurch, dass wir uns "antizyklisch" verhalten, nämlich erst in den NP einfahren, wenn die anderen schon wieder hinausfahren, und nach gemütlicher Fahrt an der Riverfront entlang eine Nacht auf Ihaha bleiben, sind wir dem Stress sowohl 2013 als auch 2014 entgangen. Klar, der frühe Vogel fängt den Wurm, aber auch die Spätaufsteher finden noch was zum Fressen bzw. fotografieren. 🙂 Besonders der Abend bietet ebenfalls gutes Licht.
Auch von der Campsite in Ihaha aus kann wer will bei Bedarf um 6:00 Uhr auf Pirschfahrt gehen bis die Guides mit ihren Touriwägelchen den NP überfallen. Immerhin sind es vom Sedudu Gate bis dorthin 33 km. So wenig gepflegt Ihaha ist, ziehe ich die Campsite jederzeit dem Rummel in der Chobe Safari Lodge vor.
Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.
LG freshy
shanta85 Beiträge · seit 200908. Okt. 2014 · #19Hallo Guido
Du erwähnst die Campsite Mandsview. Diese würde mich auch interessieren, nur finde ich keine Infos über dieses Camp.
Warst Du da & wo kann man denn diese Campsite reservieren oder buchen?
Bin Dir dankbar, über weitere Angaben über Mandsview, da ich auch bald in dieser Gegend weile.
LG Shanta
Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren,
ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.
GUGuido.Gast08. Okt. 2014 · #20Hallo,
Entschuldigung, ich habe geschlampert. Tausche ein s gegen ein i und ein w fehlte auch noch
http://mwandiview.com/Ich bin da dieses Jahr nur dran vorbei gefahren. Es liegt halt direkt an der Straße und Bäume müssen auf dem recht großen Platz erst noch wachsen. Wenn man den ganzen Tag auf Game Drive an der Riverfront oder im Chobe NP ist, dann ist es nur für die Nacht sicher völlig OK. Ihaha kostet zu zweit 80 EUR. MwandiView nur 17 EUR. Das ist ja eine gewisse Differenz...
Beste Grüße
Guido