Mickey-BGL205 Beiträge · seit 201328. Aug. 2014 · #22
Hi Chrissie,
schöner Bericht und tolle Fotos bisher ! In 14 Tagen sitzen wir in BergenDal und werden gerade grillen - da vergeht die Zeit mit deinem Bericht doch schneller 😁 😁
Bamburi541 Beiträge · seit 200730. Aug. 2014 · #24
Hallo Chrissie,
ich bin auch dabei! Bei uns geht es im Oktober endlich mal wieder in den ruger - auch von Nord nach Süd - und ich bin gespannt auf Deinen Reisebericht 😄
Leider haben wir in Punda Maria nur noch eine Hütte bekommen... ich hoffe, es ist nicht sooooo gruselig... 🙄
Grüßle Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200630. Aug. 2014 · #25
Vielen Dank für euer nettes Feedback. 😁 Es sind ja ganz schön viele FoMis, die in nächster Zeit in den Krüger fahren. Mein Neid ist mit euch. Und ich muss in den KTP 🤪
Hallo Alexa, wann geht's denn in den Krüger?
Hi Nane, schön, dass du auch dabei bist. Das Foto ist sicherlich nicht perfekt, aber dennoch gefällt es mir auch gut.
Hallo Michael, prima, dass ich dir die Zeit vertreiben kann. Und da wir parallel in Urlaub fahren, wird dich die Schreibpausse dann nicht stören. 😎
Hallöle Lil, wenn ich dir Appetit auf den nördlichen Krüger machen kann, erfüllt der RB seinen Zweck.
Hi Anja, die Hütten gefallen u n s nicht so sehr, aber ihr seid ja bestimmt einen großen Teil des Tages auf gamedrive. Lass dir die Vorfreude auf keinen Fall davon verderben!
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200630. Aug. 2014 · #26
Punda Maria - Shingwedzi Die Nacht ist wesentlich ruhiger als die gestrige. Sowohl der Wind ist kaum zu hören, als auch die Hyänen. Nur morgens hören wir Impalas schnauben. Pünktlich um sechs verlassen wir bei wolkenlosem Himmel das Camp, um noch einmal den Mahonie Loop zu fahren. Anfangs begegnen wir Impalas, Kudus, einzelnen Kronenduckern und Steinböckchen sowie zwei Rangern zu Fuß auf Patrouille.
Landschaftlich ist die Strecke schön, aber nicht sehr tierreich.
Auf ca. 15 km gibt es außer ein paar Vögeln gar keine Tiere zu sehen. Nach einer Wasserscheide geht es etwas bergab, hier fallen uns mehrere Termitenhügel auf.
Erst vor dem Wasserloch Witsand sind wieder ein paar Impalas sowie Ducker zu sichten.
Nach dem Frühstück laufen wir den Paradise Flycatcher Trail im Camp. Man läuft zum Teil über Stock und Stein an dichtem Gestrüpp vorbei. Beeindruckend sind die großen Euphorbien. Am Zaun gibt es ein paar Bänke. Wir setzten uns kurz hin, bekommen aber keine Vögel zu sehen, und Christian ist wieder am Drängeln 😈 , schließlich müssen wir um 10:00 h auschecken. Den Trail sollte man nur machen, wenn man etwas Zeit hat, sonst kann man sich das Ganze sparen.
Richtung Shingwedzi geht es über die H 13-1
und der S 59 (Dzundzwini -Schleife) zur Hauptstraße H 1-7, wo ein Chamäleon vor uns die Straße quert.
Dzundzwini Hill
..jetzt kaum noch zu sehen
Hier ist mehr los:
An einem Wasserloch, das leider zu weit entfernt von der Straße zum Fotografieren liegt, sind vier Giraffen, ein Elefant und Impalas versammelt. Wir verbringen eine Weile mit dem Fotografieren von Grauschnabeltokos, von denen das Weibchen ein Insekt im Schnabel hat.
Im gleichen Baum ist auch noch ein Perlkauz, den wir leider nicht so gut auf den Chip speichern können.
Wir erreichen das Shingwedzi Camp kurz vor 13:00 h. Das Einchecken dauert etwas, dann können wir unseren Bungalow beziehen.
Shingwedzi Es ist unser 3. Aufenthalt im Shingwedzi Camp. Bisher hatten wir immer einen Bungalow am Zaun (BD2D= schmales Doppelbett). Leider liegen der Eingang und der Grill auf der dem Zaun abgewandten Seite, so dass man nicht wie zB in Satara beim Grillen das Geschehen am Zaun beobachten kann. Dieses Mal haben wir uns für die Kategorie BD3 (3-Bettzimmer) entschieden, um mehr Platz zu haben. Hier die Bilder von der SanParks-Homepage. Aufgrund der Flut 2013 sind alle Bungalows renoviert worden, so hatten wir keinen Boiler mehr im Raum und die Terrassenmöbel sind gegen andere ausgetauscht worden. Das Video entspricht eher dem aktuellen Zustand. Vom Restaurant kann man das Geschehen im Flussbett beobachten. Der Swimmingpool war bei unseren Besuchen nie überlaufen. Der größte Pluspunkt aber für uns ist, dass man vom Camp aus game drives in alle Richtungen machen kann, viele führen an Flussläufen entlang.
Wir packen unsere Sachen aus, essen, lesen, faulenzen und schauen uns im Camp und im Shop um, bevor wir zum gamedrive starten. Die kleine Brücke hinter dem Camp ist gesperrt, trotzdem hat einer die Absperrung umfahren. 😐 Ein weiterer hält sich an die Regeln und dreht wie wir auch um. Wir nehmen den Weg am Fluss Richtung Engelhardt Damm. Wir sehen Wasserböcke, Impalas und auf der anderen Flussseite zwei Elefanten. Wir fahren weiter, und auf einmal kreuzen Elefanten unseren Weg. Ein letzter Elefant –so denken wir - steht am Pfad und wartet ab. Nix mit ein oder zwei weiteren, es sind bestimmt insgesamt 15 Elefanten. Immer wieder kommt noch ein Nachzügler. Uns gegenüber warten auch schon zwei Autos aufs weiterfahren.
Der Stopp am birdhide bringt nur ein kleines Krokodil . Wir haben bis zur Campschließung noch etwas Zeit und fahren daher noch auf der anderen Seite vom Camp raus. Bis auf ein paar Hippos, die aber zu weit weg zum Fotografieren sind, machen wir keine aufregenden Beobachtungen mehr.
Unsere Nachbarn zur linken Seite – es scheint eine große Familie zu sein- ist sehr laut (wie auch am nächsten Tag). Von ihnen abgesehen, ist es ruhig. Wir lassen uns Süßkartoffeln, Kartoffeln, Gemsquash mit Fleisch schmecken. Danach gibts noch Amarula und dann ab ins Bett, denn morgen warten die ersten Kätzchen auf uns 😁
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200631. Aug. 2014 · #28
Mickey-BGL schrieb:Kätzchen hört sich immer gut an 😉 Die Gegend um Shingwedzi schaut ja landschaftlich sehr schön aus - vielen Dank für die Bilder!!
Landschaftsbilder von Shingwedzis Umgebung waren bis auf den Sonnenuntergang und die Elefantenbilder nicht dabei - die anderen waren noch von Punda Marias Umgebung. Aber Shingwedzis Umgebung ist wirklich schön, hoffe, meine Bilder in den nächsten Posts werden das noch vermitteln können. LG Chrissie
Susi651'127 Beiträge · seit 201101. Sept. 2014 · #29
Hallo Chrissie,
eure Landschaftsbilder aus dem Norden des Parkes sind wirklich sehr schön. Wir hatten im vergangen Jahr im Norden auch sehr wenige Tiere, aber landschaftlich ist es dort oben einfach traumhaft und wir waren meistens ganz alleine unterwegs. Ich würde allerdings beim nächsten Mal wahrscheinlich genau wie ihr im Norden starten und mich dann in den Süden des Parkes "vorabeiten".
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200601. Sept. 2014 · #30
Hallo Susi, vielen Dank für dein Lob. Wir sind schon das zweite Mal von Nord nach Süd durch den Krüger und für uns ist es die „richtige“ Reihenfolge. Im Prinzip fanden wir es nur um Punda Maria herum etwas wenig Tiere, von Shingwedzi aus hatten wir eigentlich immer diverse Sichtungen.
Hier noch ein paar Bilder aus dem Camp:
ich mag die Haubenbartvögel (crested barbet) sehr, habe aber bisher nie ein „anständiges“ Foto hinbekommen
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200601. Sept. 2014 · #31
Ich werde - zumindest was unseren Aufenthalt im Shingwedzi Camp betrifft- mal von der üblichen tageweisen Berichterstattung abweichen und dafür die jeweiligen Loops beschreiben, die wir gefahren sind.
S56 Mphongolo Loop Der landschaftlich herrliche Mphongolo Loop beginnt (oder endet je nach Sichtweise 😉 ) ca. 10 km nördlich von S. und endet am Picknickplatz Babalala. Zwischendurch gibt es zwei Verbindungsstraßen zur H 1-7. Wir sind die S 56 wei Mal gefahren, jeweils morgens. Stellenweise hat man einen Blick auf den Fluss bzw. führen kleine Looproads näher an den Fluss heran. Wenn man (fast) alle Loops abfährt, immer wieder stehen bleibt und am Picknickplatz Babalala eine Pause einlegt, kann man locker den ganzen Vormittag mit der Runde verbringen.
An einer besonders malerischen Flussstelle steht ein Klaffschnabel im Wasser.
Im dichten Gras versteckt liegen Kudus, da erspare ich mir, ein Foto zu schießen. Auch ein Pavian streift durchs hohe Gras. Auf einer Lichtung stehen mehrere Giraffen beim Äsen.
In einer Stichstraße sichten wir einen Milchuhu.
Christian entdeckt einen Schopfadler, leider mal wieder im Gegenlicht (ist erst unsere zweite oder dritte Schopfadlersichtung, aber jedes Mal im Gegenlicht 😈 ). An Vögeln sehen wir des Weiteren Tiputips, Tauben und Tokos.
Auch mehrere der flinken treesquirrels tummeln sich in der Gegend herum. Von einem entgegenkommenden Fahrzeug werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass in der Nähe zwei Löwen sein sollen. Gespannt fahren wir den Weg ab und stoßen auf zwei Autos. Halb im Gebüsch liegt ein Löwenpärchen. Leider ist unsere Sicht sehr eingeschränkt. Hier vermissen wir einen SUV. Zweimal können wir sie halbwegs bei der Paarung beobachten. Irgendein Büschel ist immer im Blickfeld. 😵
Auch wenn die Löwendame mehr zu erahnen als zu sehen ist, könnt ihr mir glauben- sieht ein Löwe sonst so glücklich und entspannt aus? 😄
Am Picknickplatz Babalala lassen wir uns einen Gasgrill bringen und bereiten uns ein opulentes Frühstück mit Rührei zu.
Über die Hauptstraße fahren wir zurück. Nachdem wir in den vergangenen Jahren keine Chamäleons entdeckt haben, können wir uns dieses Mal nicht beklagen:
Ein Elefant und Zebras sind unsere nächsten Sichtungen.
An einer Brücke sitzt ein Kampfadler im Baum. Wir machen ein anderes Pärchen darauf aufmerksam, die über die Sichtung sehr erfreut sind.
schielender Kampfadler 😄
Ein Büffel blockiert die Straße. Vorsichtig tasten wir uns an ihn heran. Dann verschwindet er im Gebüsch.
Die S 55, auch riverloop genannt, lohnt sich nicht. Weder der Fluss noch Impalas sind zu sehen. Alles ist mit Mopanebusch zugewachsen. Von der Brücke aus sehen wir einen Büffel wie tot im Schlamm liegen. Wir sind besorgt um ihn, aber als wir nachmittags noch mal an die Stelle kommen, ist er zum Glück verschwunden.
Es ist nach 12:00 h, als wir zurück in Shingwedzi sind.
Nane421'362 Beiträge · seit 201101. Sept. 2014 · #32
Wow, das sind ja beeindruckende Bilder 😁 😁 !! Wow, was ihr alles gesehen habt !! Klaffschnabel kenn ich nur aus Büchern 🤨 und wie kann man bitte Milchuhus im Baum entdecken 😗 und der schielende Kampfadler ist ja nun super gut getroffen 😄 😄 Aber der Löwe ist ja auch der Hammer; musste so lachen über den Gesichtsausdruck 😄 🤪 ... Bitte weiter soo... ICH WILL AUCH WIEDER IN DEN KRUGER 🤪 LG, Nane 🙂
Alexa1'249 Beiträge · seit 201202. Sept. 2014 · #33
Mensch Chrissie, Ihr hattet ja Wahnsinns-Sichtungen 🤩 Toll, die Löwen, trotz Gemüse drumherum! Dann schreib mal schnell weiter, irgendwo hab ich mitbekommen, dass Du bald schon wieder auf Reisen bist...?
Flüstermodus an: Wenn alles gut geht, sind wir Ende Oktober einige Tage im nördlichen KNP, aber psssst....
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200602. Sept. 2014 · #35
Lil schrieb: neben den traumhaften Löwenbildern 🤪 🤪 🤪 ist euch dieses hier aber auch mega gut gelungen 🤩 .
📎 h3b21e61.jpg
Ich bin ja selten mit meinen Fotos zufrieden, denke immer, die anderen haben bessere Fotos, aber dieses finde ich auch sehr gelungen (ok, die Fotoprofis sehen gewiss noch Verbesserungspotenzial 😗 )
Nane42 schrieb: ICH WILL AUCH WIEDER IN DEN KRUGER 🤪
Lil schrieb: Und mir geht´s wie Nane : ich will auch wieder in den Krüger 🤩 .
ICH AUCH- aber ich glaube, das hatte ich schon geschrieben 😛
Alexa schrieb: Dann schreib mal schnell weiter, irgendwo hab ich mitbekommen, dass Du bald schon wieder auf Reisen bist...? Flüstermodus an: Wenn alles gut geht, sind wir Ende Oktober einige Tage im nördlichen KNP, aber psssst....
In zehn Tagen geht's los 😁 Ihr fahrt in den Krüger -erwähnte ich etwa schon, dass ich alle beneide, die dort demnächst sind 🤪
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200603. Sept. 2014 · #36
S56 Mphongolo Loop -2. game drive Bei unserer 2. Fahrt entlang der S 56 ist es leider sehr bewölkt, so dass die Landschaft nicht so gut zur Geltung kommt.
Nachdem wir gleich zu Beginn auf zwei Elefanten getroffen sind, bleibt die tierische Ausbeute bescheiden, das belegt ein EIntrag in unserem roadbook: "wir freuen uns auch schon über Impalas" 😐
Aber auch über diesen Kingfisher freuen wir uns, obwohl wir uns beim Identifizieren nicht zwischen striped kingfisher (Streifenliest) und brown-hooded kingfisher (Braunkopfliest) festlegen können.
Wir sind froh, als wir den Picknickplatz Babala sehen, denn wir müssen nötig. Die Damentoilette ist kaputt, so dass die Frauen die Behindertentoilette benutzen müssen. Der Parkplatz ist sehr gut gefüllt, es ist kaum noch ein Parkplatz frei. Es ist immer noch sehr stark bewölkt, und man hat das Gefühl, als ob es leicht nieselt. Dennoch gibt es Lichtblicke am Himmel, so dass wir Hoffnung haben, dass es noch wärmer wird. Heute gibt es kein Rührei sondern nur Toast mit entsprechendem Belag.
Wir nehmen wieder die S 56 bis zur ersten Querverbindung. Vom Fluss kommt ein Elefant hoch, Christian gibt schnell Gas. 😄 Hier gibt es viele Farne. Auf Farn folgt dichter Mopanebusch. Landschaftlich ist dieses Stück besonders schön, vor allem wenn man die kleine Loops mitnimmt. Wir halten kurz auf der Brücke, die zu dem privaten Bushcamp Sirheni führt und drehen dann um Richtung Hauptstraße.
Auf der Verbindungsstraße ist absolut tote Hose. 🙁 Dafür lockert die Bewölkung langsam auf und auf der H1-6 ist es lebhafter. Wir entdecken zwei erwachsene Giraffen mit zwei Jungtieren sowie Zebras. Die kleinen Giraffenkälber sind ziemlich aktiv. Sie rennen hin und her, und es sieht so aus, als wollen sie auch die Zebras ärgern.
Zumindest ein Zebra hat genug und wechselt die Straßenseite.
Später müssen wir einen Zwangsstopp einlegen, als ca. 20 Elefanten die Straße queren.
Es ist noch Zeit (wir sind mit einem Pärchen aus den Parallelforum verabredet) für einen kurzen Stopp an der Brücke über den Shingwedzi, bevor wir zum Camp zurückkehren.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200604. Sept. 2014 · #38
S52 Red Rocks road Auch wenn wir hier noch keine Katzen- oder andere besondere Sichtungen gemacht haben, gehört die S 52 zu unseren “must do”-Straßen, wenn wir in Shingwedzi übernachten. Die wunderbare Landschaft und die spezielle Stimmung am Morgen machen die Straße für uns lohnenswert, dazu kommen der Red Rocks und der Tshanga Lookout Point. Bei letzterem sind zwei Tische mit Bänken und ein Plumpsklo vorhanden.
Die komplette S 52 fahren wir dieses Mal einmal morgens, dem Red Rocks Lookout Point statten wir sowohl morgens als auch abends einen weiteren Besuch ab. Um die Red Rocks road bis zum Tshango Aussichtspunkt abzufahren, bevorzugen wir die erste Pirschfahrt des Tages, da man sich Zeit lassen kann und nicht die Uhr im Blick behalten muss.
Gegen 06:15 h geht es los. Auf der H 1-6 entdeckt Christian das erste Highlight: ein Leopard. Leider ist er durch Christians abrupte Fahrmanöver verschreckt, und verschwindet wieder in den Büschen. Wir warten ein paar Minuten, ob er wieder herauskommt aber vergeblich.
Wir fahren zur südlichen Zufahrt der S 52, damit wir relativ früh am Red Rocks Lookout ankommen. Dennoch biegen wir in die S 101 ein. Ein einzelnes Zebra ist die magere Ausbeute für die 3 km lange Strecke.
Leider ist es am Red Rocks Viewpoint bewölkt, wie schön es bei Sonnenschein ist, seht ihr auf diesen Bildern, die ich zwei Tage später aufgenommen habe:
Es liegen viele Zweige auf dem Weg, so dass man auf die Anwesenheit von Elefanten schließen kann, aber bis wir diese sehen, dauert es noch. Als Christian abrupt abbremst, denke ich, dass sein Adlerauge eine Katze oder ähnlich beeindruckendes entdeckt hat, so bin ich dann etwas enttäuscht, als er mich auf eine Ameisenkolonne hinweist.
Am Tshanga Point nehmen wir ein kleines Frühstück (Kaffee und rusk) im Stehen ein. Da es sehr windig ist, verzichten wir auf den kleinen Aufstieg, um eine bessere Sicht über die Ebene zu bekommen. Daher hier ein paar Bilder von 2012:
Später wird es langsam heller und es kommt sogar die Sonne raus.
Hier fehlt die Sonne noch 😉 Nach einer langen Strecke ohne Säugetiere -aber diversen Vögeln- sind begegnen wir endlich Wasserböcken und Zebras.
Wiedehopf
Elsterwürger
Christian entdeckt drei Elefanten, aber für Fotos sind sie zu weit im Gebüsch drin. Aber wir haben Glück, ein Stück weiter treffen wir auf noch mehr Elefanten.
Zurück auf der H 1-6 hält ein Mann neben uns und weist uns auf einen Geparden weiter vorne hin. Wir sind verwundert über die Sichtung eines Geparden, denn eigentlich ist die Gegend um Shingwedzi herum kein Gepard-Habitat. 🤨 Wir haben den Geparden schon fast abgeschrieben, da sehen wir in der S134 vor dem Camp einige Autos. Wir versuchen, einen Blick auf das Objekt der Begierde zu werfen, was schwierig ist: das Gras steht hoch und man muss erstmal wissen, wohin genau man schauen soll. Endlich entdecken auch wir um den Geparden, gute Fotos gelingen mir nicht, dazu ist er zu sehr versteckt im Gras unter einem Baum. Bei so einer Sichtung macht sich natürlich wieder der Nachteil unseres niedrigen Fahrzeugs bemerkbar. 🙁
mamba29835 Beiträge · seit 200604. Sept. 2014 · #39
Hallo Chrissie,
danke für die schönen Bilder. Ihr hattet also auch Cheetah-Glück. 🙂 Deine Fotos erinnern mich an unsere wunderbare Tour im April 2008 als wir 14 Tage schwerpunktmäßig in Nord-KNP verbracht haben. Auch wenn es im Norden angeblich weniger Tiere geben soll, die Landschaft ist einfach traumhaft schön.