Drei Wochen zu dritt in Namibia ...

Reisebericht 94 Antworten · 31,6k Aufrufe · gestartet 06. Aug. 2014 von mike303
1'651 Beiträge · seit 201429. Sept. 2014 · #81
Mike schrieb
[Die Mutter beobachtete das ganze eine Weile recht argwöhnisch. Irgendwann ging einer von den beiden quasi zu Boden! Er wurde von seinem "Bruder" so heftig zurückgedrängt, dass er rückwärts einknickte und mit lautem Trompeten auf seinem Hinterteil landete. Das war dann wohl zu viel und Mama griff ein[/quote]

Hallo Mike,

Diese Szene haben wir genau so am 11.06.14 beobachtet. Wir hatten auch das Gefühl, dass die Elefantenmutter dem "Bösewicht" ganz schön die Leviten gelesen hat. Auch wir hatten die Kamera schon im Rucksack eingepackt. Allerdings hatten wir noch die Hände voller Getränke und konnten aus diesem Grund nicht so schnell reagieren. Danke für Deinen Bericht, da wir keine Fotos davon haben, hätten wir das Erlebnis fast vergessen.

LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2014
354 Beiträge · seit 201411. Okt. 2014 · #82
Hallo Mike,

ich bin hier auch noch eingestiegen. Dein Bericht ist sehr interessant, da vieles an unsere Reise im Mai erinnert (Tsondab Valley z.B.) und einiges wir hoffentlich im April nächsten Jahres zu sehen bekommen werden.

Liebe Grüße
Anne
www.pleuro.de Namibia 2014...die mit den Wolken reisen. Eine Hommage an Namibia - Unsere Reise in Bildern (2015) Namibia in Wolken - eine Bilderreise (2017)
Themenstarter284 Beiträge · seit 201313. Okt. 2014 · #83
Hallo Anne,

es freut mich, dass du kurz vor Ende unserer Reise noch aufgesprungen bist!
@All:
Leider haben mich die Rechnerprobleme nochmal eingeholt nachdem ich dachte es sei gelöst. Der Prozessor meines PCs hat das zeitliche gesegnet und ich war einige Zeit damit beschäftigt, diesen Fehler zu finden. Leider war das ein teurer Spaß, denn es war kein kleiner Billigprozessoer, sondern ein teures High-End-Teil 🙁

Aber jetzt geht es mit den letzten Etappen weiter!
Liebe Grüße
Michael
Meine Reiseberichte: Drei Wochen zu dritt in Namibia ...: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283595-drei-wochen-zu-dritt-in-namibia.html Die Hunde sind los! Zu dritt in Botswana 9.2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298322-die-hunde-sind-los-zu-dritt-in-botswana-9-2019.html Gruppenreise Tansania September 2022: https://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/302189-reisebericht-gruppenreise-tansania-september-2022.html
Themenstarter284 Beiträge · seit 201313. Okt. 2014 · #84
Tag 18
Heute ist unser letzter offizieller Tag im Etosha und wir machen uns auf den Weg in Richtung Osten. Und natürlich sehen wir auch heute wieder reichlich Tiere. Aber vieles habt ihr ja nun schon gesehen. An einem Wasserloch können wir nur wenige vom Wasser entfernt parken und Elefanten auf der anderen Seite des Wasserlochs beobachten. Irgendwann hatten die Dickhäuter genug und marschierten ab...
... oder doch nicht. Sie umrundeten das Wasserloch und marschierten direkt vor unserem Auto vorbei und schauten mal kurz, was wir denn da so machen. Als einer wieder ein paar Meter entfernt war und die Atmung wieder einsetzte, habe ich es dann doch gewagt, die Kamera zu heben und ein Bild zu machen:
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Auch wenn wir nun schon einige Giraffen hatten, will ich euch diese hier nicht vorenthalten.
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Zum Abschluss von Etosha gab's dann noch ein paar Vögel zu sehen. Bislang waren diese, genau wie Löwen eher Mangelware (aber ich denke wir können uns nicht beschweren):
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Und an diesem Tag fanden wir dann auch noch die Flamingos, die wir in Walvis Bay so sehr vermisst hatten!
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Der Abschied von Etosha fiel schwer, denn das waren einige wirklich unvergessliche Tage mit Eindrücken, die uns sicher noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Und wir wussten auch nicht, dass wir sehr bald nochmal hierhin kommen würden. Und hätten wir gewusst, was unsere nächste Adresse bringt, dann wäre der Abschied vielleicht auch etwas leichter gefallen!
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2014
Themenstarter284 Beiträge · seit 201313. Okt. 2014 · #85
Weit sind wir nicht aus dem Nationalpark herausgefahren - es waren nur ein paar Meter, dann bogen wir schon wieder von der Hauptstraße ab nach Onguma! Highlight Alarm!!!! 🤩
Wir folgten der Beschilderung zum Tree Top Camp und wurden mit feuchten Tüchern zur Erfrischung empfangen. David, der Leiter des Camps empfing uns herzlich und servierte erst einmal ein paar Drinks im "Haupthaus".
Das gesamte Tree Top Camp steht auf Stelzen und besteht aus dem erwähnten Hauptgebäude und links und rechts davon jeweils zwei auf Stegen erreichbaren Hütten. Türen gibt es nicht, alles ist offen. Natürlich kann man nachts auch die Zeltplane schließen, aber dann hat man weniger Besuch von Fledermäusen und es ist deutlich weniger spannend, wenn draußen die Löwen brüllen, während man warm eingekuschelt im Bett liegt und in die Natur schaut!

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Ich denke das Bild zeigt es einigermaßen. Auf der Terrasse kann man entspannt sitzen und das Wasserloch beobachten.
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Dieses Camp ist einfach ein Traum!
Auf der Terrasse befindet sich auch die Dusche, das ist dann schon ungewöhnlich wenn man beim Duschen Giraffen, Antilopen und Hyänen beobachten kann. Das mit dem Beobachten ist natürlich gegenseitig! Dieser Geselle hier musste dann sozusagen für ein Nacktfoto herhalten (das erklärt den verstörten Blick), denn er stand direkt vor der Terrasse als ich duschte und so nahm ich erst die Kamera und kümmerte mich erst dann ums anziehen.
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Am Nachmittag machten wir noch eine kleine Sundowner Tour und Riets unser Fahrer erklärte uns alles was wir wissen wollten, insbesondere auch vieles zu den überall aufragenden Termitenbauten. Unterwegs fanden wir endlich auch mal einen dieser herrlich bunten Vögel in Schussdistanz:
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Als Highlight der Tour sahen wir noch einen Geparden, der faul die Abendsonne genoss - endlich auch mal ein Gepard in freier Wildbahn!
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Nach unserer Tour brannte auf der Terrasse des Haupthauses / Lapa ein Lagerfeuer und das Team um den Küchenchef bereitete das Essen vor. Dieses wird hier gemeinsam von allen Gästen (also maximal 8!) an einem großen Tisch eingenommen. Chef Erasmus erklärt mit Stolz das Menü, das auch hervorragend schmeckte. Mann was geht's uns gut!!!
Allerdings merken wir auch, dass man hier üblicherweise früh zu Bett geht. Während wir noch diverse Drinks genießen und in der Runde der Gäste plaudern, poliert das Team zum wiederholten Male das Besteck bis auch wir es verstehen und in Richtung Bett aufbrechen.
Der Steg zur Hütte ist mit Laternen beleuchtet und in der Hütte ist das Moskitonetz heruntergelassen und die Nachttischlampen sind eingeschaltet, was für ein Komfort!
Während wir uns bettfertig machen, fliegen uns Fledermäuse um die Ohren und machen kopfüber hängend eine kurze Pause unter dem Reetdach der Hütte.
Und dann passiert es! Bisher haben wir an jedem Abend vorsichtig unter die Decken geschaut, damit sich da kein Tier versteckt hat. Ausgerechnet heute nicht...
Meine Frau greift unvorsichtig unter die Decke ... und da fühlt es sich warm an. Sie springt erschreckt zurück und ist glücklicherweise unverletzt! Das hätte auch schief gehen können!!!
Bei genauer Untersuchung konnten wird den Eindringling dann als Wärmflasche entlarven, die definitiv ungefährlich und vor allem nicht bissig war! 😛
Nach dem Schrecken überwog dann doch die Freude darüber, denn die Nächte im Juni sind schon recht frisch.
Natürlich haben wir die Zeltplane offen gelassen, nach über zwei Wochen in Namibia denkt man irgendwie anders... Während wir draußen das eine oder andere Tier hören schlafen wir bald friedlich ein und schrecken nur einmal kurz auf als irgendwo ein Löwe brüllt.
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2014
1'651 Beiträge · seit 201413. Okt. 2014 · #86
Michael schrieb
Auf der Terrasse befindet sich auch die Dusche, das ist dann schon ungewöhnlich wenn man beim Duschen Giraffen, Antilopen und Hyänen beobachten kann. Das mit dem Beobachten ist natürlich gegenseitig! Dieser Geselle hier musste dann sozusagen für ein Nacktfoto herhalten (das erklärt den verstörten Blick), denn er stand direkt vor der Terrasse als ich duschte und so nahm ich erst die Kamera und kümmerte mich erst dann ums anziehen.
Die erste Frage ist, ist es ein weibliches Tier, oder männliches Tier?

Im ersten Fall sehe ich pure Angst im Blick, im zweiten Fall nur purer Neid.

LG Hartwig
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354 Beiträge · seit 201413. Okt. 2014 · #88
Hallo Mike,

ich habe gerade noch mal die Daten verglichen. Wir hätten uns ja fast in der Tsondab Valley Lodge getroffen. 🙂 🙂 Ihr wurdet auch von den beiden Praktikanten begrüßt und habt auch den Flug mit Hans Schreiber gemacht. Wir haben allerdings nicht auf dem Dach übernachtet, dafür aber auch den Sternenhimmel, allerdings auf dem Campground (da stand so ein schöner Baum), fotografiert.
Du kannst Dir das ja in meinem gerade aktuellen RB anschauen. 🙂

Auf die Bagatelle und Koimasis freue ich mich schon jetzt.

Liebe Grüße
Anne
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zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2014
Themenstarter284 Beiträge · seit 201318. Okt. 2014 · #89
Tag 19
Die Nacht war kalt, aber unser Bett war schön warm. Am Wasserloch vor unserem Zimmer tummeln sich einige Tiere und auch wir denken erst mal an Frühstück...
Die Tassen sind vorgewärmt! Da schmeckt der Kaffee gleich nochmal besser. Und es gibt Nutella!!!!
Frisch gestärkt gehen wir wieder mit Riets auf Pierschfahrt, Und auch hier werden wir erst mal überrascht: Im Auto liegen Decken und auch Wärmflaschen, eine gute Idee, denn der Morgen ist kalt und der Fahrtwind tut noch einiges dazu.
Unsere Hoffnung: Ein Profi findet vielleicht die Löwen, die wir bisher nicht entdecken konnten. Es ist erstaunlich wie er gleichzeitig fährt, nach Tieren Ausschau hält und gleichzeitig Spuren am Boden verfolgt. Aber zu unserer Beruhigung findet er zwar einige Löwenspuren (wir haben sie ja nachts auch gehört), aber die Löwen selbst findet auch er nicht. Dennoch entdeckt er Tiere, die wir erst später oder gar nicht gesehen hätten.
Hier zum Beispiel ein Dik Dik
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oder auch einen Bienenfresser, der sich in der Morgensonne wärmt
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Während wir weit entfernt einen einzelnen Elefanten erspähen, sieht Riets dort eine ganze Herde (wir sehen sie auch nach seiner Erklärung noch nicht), und vermutet, dass sie langsam zu einem Wasserloch zieht. So macht er sich auf den Weg und stellt irgendwann unvermittelt den Motor ab und wartet. Es dauert auch gar nicht lange bis es im Gebüsch raschelt und einige Minuten später zieht die Elefantenherde direkt am Auto vorbei. Besonders schön: Es sind auch einige kleine dabei!
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So verbringen wir wieder einen interessanten Vormittag und sind zum Lunch zurück im Tree Top Camp. Den Nachmittag genießen wir faul in der Lodge, lassen uns verwöhnen und beobachten die Tiere, die zum Wasserloch kommen - eigentlich hätten wir auch einfach hier bleiben können.
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Themenstarter284 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #90
Tag 20
Heute heißt es Abschied nehmen von Onguma, und das fällt wirklich nicht leicht! Aber wir sind ja noch nicht am Ende, ein Highlight haben wir noch vor uns. Davor liegt aber noch eine richtig lange Etappe. Das Ziel liegt runde 500 km weiter südlich, kurz vor Windhoek.
Normalerweise sollte man keine so lange Etappe an einem Stück einplanen, aber es war machbar, wenn auch ziemlich ermüdend. Nach dem Passieren mehrerer Gates brachte uns ein kleines Schild ins Grübeln:
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Es ist doch Winter, also Trockenzeit und außerdem sieht das Schild aus, als würde es da schon länger stehen. Also erst mal geradeaus!
Erkenntnisgewinn: Das Schild war ernst gemeint! 🙂
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Aber nach kurzer Betrachtung der Situation entschied ich mich für die Durchfahrt. Beim nächsten Wasserlauf sah es dann etwas anders aus. Irgendwie gab es deutlich mehr Strömung und auch die Böschung war deutlich steiler, so dass wir dann erst mal umdrehten und doch die Umleitung wählten.
Duesternbrook selbst liegt wunderschön auf einem Hügel und bietet quasi einen Rundumblick in die wunderbare Landschaft.
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Ein idealer Platz für unsere letzten beiden Sundowner dieser Reise!
Das Abendessen findet im Haupthaus im Speisezimmer statt. Alle Gäste nehmen gemeinsam mit dem Gastgeber und Eigentümer von Duesternbrook, Herrn Vaatz, an einer Tafel Platz. Der Raum ist mit Kerzen beleuchtet und wir bekommen ein leckeres Menü serviert. Während des Essens entwickeln sich interessant Gespräche und Herr Vaatz entpuppt sich als hervorragender Gastgeber.
Dieser und auch der folgende Abend werden uns sicher lange in Erinnerung bleiben, da sie etwas ganz besonderes waren.
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Themenstarter284 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #91
Tag 21
Der nächste Tag startet entspannt und wir dürfen mit Jan zur Fütterung von Circa (ein Name aus de rgriechischen Mythologie), der dreibeinigen Gepardin mitkommen. Leider musste ihr nach einer Verletzung ein Hinterbein amputiert werden, doch wir haben den Eindruck, dass sie gut damit zurechtkommt und hier ein tolles Zuhause gefunden hat. Das Vertrauen zwischen ihr und Jan ist unglaublich, zumal diese Gepardin nicht mit Menschen aufgewachsen ist!
Wir genießen diesen Augenblick, insbesondere, da wir die einzigen Gäste bei der Fütterung sind und so auch eine Menge Informationen bekommen.
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Unser nächster Programmpunkt startet erst am Nachmittag, so dass wir uns noch etwas entspannen können.
Auch direkt um Duesternbrook gibt es einige Tiere zu entdecken insbesondere die Klippschliefer sind nicht nur zahlreich, sondern auch nicht so scheu, wie wir sie sonst erlebt haben.
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Auch am Wasserlauf unterhalb des Hauses ist einiges geboten. Nach einem Warzenschwein tauchen auf einmal Paviane auf und sorgen für Unterhaltung.
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Themenstarter284 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #92
Irgendwann nach dem Mittagessen ist es dann soweit, die Cats unlimited Tour mit der Fütterung von Geparden und Leoparden startet. Bereits bei der Fahrt durchs Gehege werden wir „verfolgt“.
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Bei der Fütterung merkt man, dass es wirklich keine Streicheltiere sind, auch wenn einzelne ganz nett um einen Nachschlag bitten:
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Nach den Geparden geht die Fahrt ins Leopardengehege. Mit dem Wissen, dass Leoparden durchaus gefährlich sein können, ist es schon ein echt spannendes Gefühl, wenn man zum ersten Mal einen Leoparden ohne Gitter (mitunter auch wirklich sehr nah!) vor sich hat. Die Schönheit und Anmut dieser Katze ist wirklich beeindruckend!
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Und im nächsten Moment wirkt „unser Leopard“ vertraut wie eine Hauskatze. Die Bewegungen und das Verhalten ähneln sich doch sehr.
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Wir können kaum genug davon bekommen und die Kameras laufen heiß. Hier noch ein Bild, das mir immer wieder besonders gefällt:
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Themenstarter284 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #93
Im Anschluss nehmen wir noch an einem Game Drive teil. Dabei erleben wir die grandiose Landschaft um Duesternbrook und sehen noch einmal einige Tiere.
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In dieser Landschaft sind sie, wenn sie nicht durch ihre Größe unübersehbar sind, deutlich schwerer zu entdecken, als in der Ebene des Etosha Parks und wir staunen immer wieder wie unser Guide die Tiere entdeckt.
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Zum Abschluss sehen dann sogar noch einige Flusspferde, die unsere Sammlung an Tiererlebnissen komplettieren.
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Damit ist unsere Reise nun fast zu Ende. Der letzte Abend vergeht wie im Flug und wir können sagen, dass Duesternbrook einen würdigen Abschluss unserer Tour darstellt. Und da das hektische Deutschland an diesem letzten Abend noch so weit weg ist, denken wir einfach nicht daran und genießen lieber die letzten Augenblicke.
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2014
Themenstarter284 Beiträge · seit 201327. Okt. 2014 · #94
Tag 22
Heute ist Abreisetag! Irgendwie wollen wir es nicht wahr haben, aber es ist unvermeidlich. Glücklicherweise ist es nicht mehr weit nach Windhoek, so dass beim Frühstück keine Eile aufkommt, und wir die letzten Augenblicke an diesem schönen Ort noch ganz entspannt genießen können.
Beim Rückweg zur Hauptstrasse sind wir dann auch mutiger und wählen nicht die Umleitung. Neue Erkenntnis: Es hätte auch beim Hinweg problemlos geklappt!
Das letzte Stück nach Windhoek dauert nicht lange und nach dem letzten Volltanken geben wir unser ehemals weißes Auto bei Asco ab und lassen uns anschließend zum Flughafen fahren.
Mit uns im Shuttle ist ein Paar, dass nur einen Tag nach uns an der Küste (Swakopmund + Cape Cross) war. Von ihnen erfuhren wir, dass auf das bei uns glücklicherweise klare und nebelfreie Wetter ein recht heftiger Sandsturm folgte, der ihr Auto ordentlich beschädigt hat, Lack und Scheiben waren danach wohl ziemlich matt. Da hatten wir wohl richtiges Glück gehabt!

Fazit:
Wow, was für ein Land, was für eine Zeit, was für ein Urlaub!!!!!
Es waren 21 Tage vollgepackt mit Highlights, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden. Und eines ist klar: Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein!
Was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Nichts!
Es war ja quasi perfekt. Schön wäre etwas weniger Schlepperei mit der Fotoausrüstung, mit einem 13 kg Rucksack durch die Gegend marschieren war schon manchmal anstrengend (speziell im Wüstensand), aber was soll ich daheim lassen? Ich habe nahezu alles benutzt, was ich dabei hatte und hätte mich sicher geärgert, wenn ich irgendein Bild nicht hätte machen können.
Nächstes Ziel Aus den 16.000 Bildern ein Fotobuch erstellen und evtl. auch noch einen Kalender (ist ja auch ein schönes Geschenk!). Und dann ... na ja eigentlich könnten wir dann mal langsam beginnen die nächste Tour zu planen... aber erst mal sind unsere bisherigen Favoriten Irland und Schottland wieder dran.

Ich hoffe ihr habt ein wenig Spaß beim Mitlesen gehabt. Bei denjenigen, die schon in Namibia waren, sind vielleicht ein paar Erinnerungen wieder aufgefrischt worden, bei den anderen ist nun evtl. die Neugier geweckt.
Zum Schluss nochmal ein großer Dank an alle hier im Forum, denn das Forum war während der Vorbereitung unsere beste Informationsquelle!

Viele Grüße
Michael
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zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2014