Susi651'127 Beiträge · seit 201108. Sept. 2014 · #61
Hallo Michael,
habe gerade mal zur Einstimmung auf unseren Urlaub (bis Swakopmund haben wir einige gleiche Ziele deinen Bericht in einem Stück gelesen. Wirklich ganz tolle Bilder 🤩 🤩 🤩 . Leider haben wir uns gegen Tsondab entschieden, und verbringen auf dem Weg nach Swakopmund eine Nacht in Barchans Dune und eine Nacht an der Blutkuppe (dort campen wir 😉 ). Hoffe mal, das bereuen wir nicht. Eure Fotos von Tsondab und vorallem die, die ihr aus dem Flugzeug aufgenommen haben, gefallen mir nämlich besonders gut.
Den von Euch bereisten Norden (Vingerklip, Etosha) haben wir 2010 bei unserem ersten Besuch in Namibia kennengelernt, in Düsternbrook sind wir dieses Jahr zum Abschluss auch für 2 Nächte 😉 .
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201308. Sept. 2014 · #62
Hallo Dagmar, hallo Susi, es freut mich, wenn euch (und natürlich auch den anderen) der Bericht und die Bilder gefallen - und es ist schön, wenn man es auch mal gesagt bekommt. Irgendwie hatte ich in den letzten Tagen den Eindruck, dass recht wenig los ist im Forum, das liegt wohl an der Urlaubszeit. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wieder ein paar Etappen ergänzen kann. Bilder habe ich noch genug. 🙂 Allerdings musste ich schon ein paar schöne Bilder aus dem Bericht aussortieren, da wir alle drei keine Bilder von uns selbst im Internet veröffentlichen wollen. Gerade bei der nächsten Etappe fallen dann leider einige "wichtige" Bilder raus. Viele Grüße Michael
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201308. Sept. 2014 · #63
Wisst ihr was, wenn ich gerade den Rechner an habe, schreibe ich einfach ein Stück weiter ...
Tag 14 Der letzte Abend hat sehr abrupt geendet, irgendwann war plötzlich das Licht aus. Wir waren nicht vorgewarnt und wissen bis heute nicht, ob das gewollt war oder ein technischer Defekt, aber nach 2 Wochen macht einem so etwas nichts mehr aus. Inzwischen wachen wir auch immer schon einige Zeit vor Sonnenaufgang auf, so dass ich die Gelegenheit für einen kleinen Fotospaziergang zum Sonnenaufgang auf dem Lodgegelände nutzen kann. Und wie das so ist, fällt mir 5 Minuten vor Sonnenaufgang ein, dass der Blick vom Eagles Nest um diese Zeit auch ganz nett sein könnte. Gesagt getan, 5 Minuten reichen, aber die Pumpe ging dann doch ganz ordentlich und von morgendlicher Kälte war auch nichts mehr zu spüren (besonders nach der Treppe). Wenn ihr dort seid: Es lohnt sich, besonders wenn man dann ganz alleine dort oben ist!
Nach dem Rückweg hat man dann auch ausnahmsweise einmal das Gefühl, das Frühstück verdient zu haben! Bevor es auf die nächste Etappe geht machen wir zusammen noch einen kleinen Ausflug zur Vingerklippe, wenn man schon hier ist, ist das eigentlich ein Muss. Und dieses Ziel ist auch leicht zu finden, da es nicht nur von weitem gut sichtbar und eigentlich nicht verfehlbar ist, der Weg ist zusätzlich für alle, die den Felsen sonst nicht sehen, gut ausgeschildert!
Heutiges Ziel ist Kamanjab. Da die Strecke nicht besonders lang ist, entscheiden wir uns für eine andere Route von Vingerklip zur Hauptstraße und entdecken eine interessante Landschaft. Es wachsen hier recht viele Bäume, die sogar ziemlich grün sind. Doch sie wachsen direkt aus dem Geröll.
Wir sehen auch einige Rinderfarmen mit wohlgenährten Rindern, aber keinerlei Grasflächen. Auch hier gibt es nur Bäume und Geröll. Weiß einer von euch, wovon die Tiere dort leben? Wir konnten es uns absolut nicht erklären. Nach der Durchquerung einiger Trockenflüsse mit unserem seit Swakopmund nicht mehr ganz so sauberen Auto,
erreichen wir irgendwann auch wieder die Hauptroute nach Khorixas, eine schier endlos lange Straße (ich glaube wir haben mehrere 100 solche Bilder...).
Der Rest der Strecke ist wenig aufregend, doch die Eindrücke der zuvor gefahren Route beschäftigen uns noch, bis wir bei Kamanjab zur Otjitotongwe Cheetah Farm abbiegen. Nach der Vingerklip Lodge ist dies ein echtes Kontrastprogramm! Aber es ist keinesfalls schlechter! Natürlich sind wir wegen der Geparden hier und näher kann man sie wohl kaum erleben! Seit ich ein Kind war (und das ist schon ziemlich lange her), habe ich immer davon geträumt Raubkatzen einmal ganz nah zu erleben - dies ist der Tag, an dem dieser Traum endlich wahr wurde! Man kann davon halten was man will, es ist sicher nicht artgerecht, aber wir fanden es toll. Die Bilder davon zeige ich aber aus den zuvor genannten Gründen nicht, ich hoffe ihr könnt es mir verzeihen. Dafür sind hier noch zwei Bilder von der Fütterungstour,
Am Abend lassen wir bei leckerem Essen noch einmal die Eindrücke dieses Tages Revue passieren, es war schon wieder ein Tag mit echten Highlights (wie jeder einzelne zuvor!!!).
Clamat1'425 Beiträge · seit 201308. Sept. 2014 · #64
Hi Michael,
vielen Dank für deinen wunderschönen Reisebericht und die fantastischen Bilder. Eure Route war auch ein Teil unserer diesjährigen Reise und viele Bilder haben einen ganz enormen Déjà-vu-Effekt 😛 Man merkt bei deinem Bericht ganz deutlich, dass das Namibia-Virus extrem hinterhältig ist: es schleicht sich langsam ein, verbreitet sich im ganzen Körper und ist nie mehr heilbar 🤩
Champagner8'672 Beiträge · seit 201008. Sept. 2014 · #65
mike303 schrieb:Wisst ihr was, wenn ich gerade den Rechner an habe, schreibe ich einfach ein Stück weiter ...
Das war eine sehr gute Idee 🙂 ! Das Gepardenfoto ist genial - und zwar zu 50% wegen der Katzen (und ich denk jetzt nicht drüber nach, wie die dort hingekommen sind) sowie zu 50% wegen des Grases! So was gibts nur in Namibia (behaupte ich jetzt mal ganz naiv...)!
Und gut, dass es dieses Hinweisschild an der Vingerklip gibt - mir wäre durchaus zuzutrauen, sie nächstes Jahr zu übersehen.... 🤩 !
Topobär5'479 Beiträge · seit 200909. Sept. 2014 · #66
Die Haltung der zahmen Geparde ist zwar nicht artgerecht, trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es den Tieren dort gut geht und sie sich wohl fühlen. Die ganze Körpersprache der Tiere drückt dies aus. Man darf auch nicht vergessen, das Geparde zu den ganz wenigen Wildtieren gehören, die sich domestizieren lassen, was auch schon seit jahrtausenden praktiziert wird. Mir ist es allemal lieber, wenn die Farmer die Geparde in dieser Form nutzen, anstatt sie einfach als Schädlinge abzuknallen.
Susi651'127 Beiträge · seit 201109. Sept. 2014 · #67
mike303 schrieb: so dass ich die Gelegenheit für einen kleinen Fotospaziergang zum Sonnenaufgang auf dem Lodgegelände nutzen kann. Und wie das so ist, fällt mir 5 Minuten vor Sonnenaufgang ein, dass der Blick vom Eagles Nest um diese Zeit auch ganz nett sein könnte. Gesagt getan, 5 Minuten reichen, aber die Pumpe ging dann doch ganz ordentlich und von morgendlicher Kälte war auch nichts mehr zu spüren (besonders nach der Treppe). Wenn ihr dort seid: Es lohnt sich, besonders wenn man dann ganz alleine dort oben ist!
Hallo Michael,
eine tolle Idee und ein schönes Foto. Ich "fürchte" wir müssen auch noch einmal auf die Vingerklip Lodge 😉 .
speed66751 Beiträge · seit 201110. Sept. 2014 · #68
Hallo Michael,
hab erst jetzt geschafft alles nachzulesen. Ganz toller Bericht mit suuuuuper Fotos!!! Besten Dank fürs Teilen, viele Grüße, speed
Hanne6'152 Beiträge · seit 200613. Sept. 2014 · #69
Susi65 schrieb:Hallo Michael,
habe gerade mal zur Einstimmung auf unseren Urlaub (bis Swakopmund haben wir einige gleiche Ziele deinen Bericht in einem Stück gelesen. Wirklich ganz tolle Bilder 🤩 🤩 🤩 . Leider haben wir uns gegen Tsondab entschieden, und verbringen auf dem Weg nach Swakopmund eine Nacht in Barchans Dune und eine Nacht an der Blutkuppe (dort campen wir 😉 ). Hoffe mal, das bereuen wir nicht. Eure Fotos von Tsondab und vorallem die, die ihr aus dem Flugzeug aufgenommen haben, gefallen mir nämlich besonders gut.
Den von Euch bereisten Norden (Vingerklip, Etosha) haben wir 2010 bei unserem ersten Besuch in Namibia kennengelernt, in Düsternbrook sind wir dieses Jahr zum Abschluss auch für 2 Nächte 😉 .
Liebe Grüße
Susi
hallo Susi, Dir wird Barchan Dune wird Euch sehr gut gefallen, die Zimmer sind in die Dünen gebaut sehr grosszügig, Hannetjie und Willem sehr sehr gastfreundlich, Ihr werdet es geniessen. Schönes Wochenende wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201316. Sept. 2014 · #71
Ich glaube, es ist Zeit etwas weiter zu machen ... Tag 15 Leider müssen wir die Geparden verlassen und machen uns auf den Weg in Richtung Etosha. Unterwegs sehen wir unendlich viele Termitenbauten in unterschiedlichsten Farbtönen, die teilweise auch ganze Baumstämme umschließen. Warum das so ist, durften wir ein paar Tage später lernen. Auch Warzenschweine sehen wir am Straßenrand reichlich. Allerdings sind die Schweine immer verschwunden, wenn ich die Kamera zücke... Die Etappe ist glücklicherweise nicht zu lang und die Formalitäten halten am Gate sich auch in Grenzen. So haben wir noch den Nachmittag, um die Gegend um Okaukuejo zu erkunden. Zu den ersten Tieren die wir sehen gehören Springböcke, die wir ja schon kennen.
Unglaublich wird es am Okondeka Wasserloch, hier tummeln sich unglaublich viele Tiere, so dass wir dieses Wasserloch in den nächsten Tagen dann auch immer wieder mal angefahren haben. Auf diesem Bild sind nur ein paar zu sehen, aber es waren hunderte!!!
Aber auch unterwegs kreuzten immer wieder Tiere unseren Weg oder beobachteten vom Straßenrand einfach die Lage...
Ein Stück weiter erlebten wir dann einige kleinere Buschfeuer. Interessant dabei war, dass viele Tiere recht furchtlos in der Nähe der Feuer blieben und unmittelbar nach dem Erlöschen der Flammen zurückkamen und zwischen den noch rauchenden Resten umher liefen!
Etwas später war es dann soweit - aus dem Nichts tauchten "unsere ersten Elefanten" auf. Das ist schon was anderes als im Zoo! Und vor allem sind diese hier deutlich größer, als die Elefanten daheim in der Wilhelma!
Auch wenn dieser hier reichlich Staub aufgewirbelt hat, so war er doch friedlich, dennoch waren wir fluchtbereit, die Distanz war ja wirklich nicht besonders groß. Und das Glück blieb uns auch noch weiter wohlgesonnen, es war ja noch unser erster Tag im Etosha und schon lief uns der nächste Dickhäuter über den Weg. Na ja, genaugenommen lief es nicht es humpelte stark und war leider schwer angeschlagen. Wir haben dieses Nashorn am nächsten Tag nochmal gesehen und würden gerne wissen, ob es überlebt hat, die Verletzungen sahen recht schlimm aus und wir konnten auch einige Hyänen entdecken, die das Nashorn beobachteten.
Nach diesen ersten Eindrücken ging es zurück ins Camp, schließlich mussten wir ja pünktlich da sein. Nachdem wir im Vorfeld nicht wirklich viel Gutes über Okaukuejo gehört und gelesen hatten muss ich sagen, dass wir eigentlich ganz positiv überrascht waren. Die Zimmer könnten sicher mal etwas mehr als nur die tägliche Reinigung brauchen, aber alles in allem waren sie doch ok. Auch das oft gescholtene Restaurant war für die Masse an Touristen, die es zu bewältigen hat, fast schon als gut zu bezeichnen. Die Reservierung hat zwar nicht ganz geklappt, aber das Personal hat freundlich improvisiert, so dass wir dann noch einen zusätzlichen Tisch bekamen. Das Essen war durchweg in Ordnung und alles was mir daran wirklich missfallen hat, ist vielmehr auf Touristen zurückzuführen, die sich an einem Buffet einfach nicht benehmen können (Da kann man echt unglaubliches sehen!) - ich finde es reicht, wenn man sich anschaut, was es gibt und sich das nimmt, was man will, man muss nicht mit einem Löffel darin herum matschen und sich dann doch nichts davon nehmen.... Unser größter Fehler an diesem ersten Abend: Wir haben uns keine Getränke im Shop besorgt. So konnten wir den Sonnenuntergang am Wasserloch nicht stilgerecht zelebrieren, aber daraus haben wir gelernt! Nach dem Essen haben wir noch lange Zeit am Wasserloch gesessen und die Tiere beobachtet. Dieses Erlebnis war auch in den folgenden Tagen immer wieder ein Erlebnis und alleine dafür lohnt es sich, auch die eine oder andere Nacht in den Restcamps zu verbringen.
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201316. Sept. 2014 · #72
Abend / Nacht 15 Und wenn ich schon vom Wasserloch berichte, dann muss ich noch ein paar Bilder nachschieben. Heute mal nur Nashörner, aber es waren auch ein paar andere da und wir lernten, dass Elefanten zwar fast geräuschlos laufen können, dafür aber lautstark und sehr geruchsintensiv fur... können 🤢 Aber zurück zu den Rhinos: Die ersten beiden sind keinesfalls am Kämpfen, sie beschnüffeln sich ganz vorsichtig.
Danach hatten wir das Glück eine Mutter mit Kind zu sehen.
Und diese zwei hier, boten auch in der Rückansicht ein schönes Bild.
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201317. Sept. 2014 · #73
Tag 16 Heute bleiben wir noch in Okaukuejo, d.h. kein Packen, Auschecken, Einchecken - nur Tiere gucken!!! 🙂 Zunächst erleben wir einen Sekretär, der mit seinen langen Beinen versucht im hohen Gras zu starten:
Danach gibt's Zebras satt...
Und wo Zebras sind, sind auch die Gnus nicht weit.
Unterwegs treffen wir wieder "unser Nashorn" vom Vortag. Es wirkt noch schwächer und diesmal kommen wir unglaublich dicht heran.
Bei einer kleinen notwendigen Pause im Camp, sorgen wir dafür, dass wir den Fehler vom Vortag nicht wiederholen und decken uns mit Getränken für den Sundowner ein. Ein Blick ins Sichtungsbuch lässt Zweifel aufkommen, ob wir gut sehen, andere haben genau da wo wir waren zur selben Zeit einige Löwen gesehen - wir leider nicht. Also fahren wir nochmal zur Okondeka Wasserstelle, und wieder herrscht hier ein unglaubliches Treiben. Tiere soweit das Auge reicht...
Und siehe da, nicht ganz nah, aber mittendrin liegen tatsächlich zwei Löwen!
Wir hätten sie gerne noch etwas näher gesehen, aber immerhin - Löwen. Nicht weniger spektakulär ist der Auftritt der Giraffen. Sie kreuzen kurz vor uns die Straße auf dem Weg zu einer Versammlung.
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201317. Sept. 2014 · #74
Und heute Abend sind wir gewappnet. Hier ist er, der Sonnenuntergang am Wasserloch! Es ist wieder unheimlich spannend, zu erleben wie die Tiere nacheinander kommen. Heute zeige ich euch mal die Zebras, die im letzten Restlich kommen.
Danach waren die Giraffen dran, die eine unglaublich spektakuläre Ansicht bieten, wenn sie trinken.
Natürlich waren noch viele andere Tiere da, aber ich muss mir ja noch ein paar Bilder für die Fortsetzung aufheben!
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201329. Sept. 2014 · #77
Tag 17 Wie an den Tagen zuvor geht es wieder auf Pirschfahrt und auch dieser Tag wird wieder einige Erlebnisse bringen! Zunächst geht es aber recht unspektakulär zu, aber irgendwie sind Oryx-Antilopen einfach immer wieder schön anzusehen.
Und auch Zebras gibt es heute wieder in allen Varianten...
Dazu kommen Gnus in größerer Anzahl
Natürlich dürfen auch die Giraffen nicht fehlen. Hier sind wir direkt an einer vorbeigefahren und auch nach dem Wenden ist sie zunächst nicht zu entdecken. Da steht wirklich eine Giraffe - vielleicht einen Meter neben der Straße!!!
Für die, die sie nicht gesehen haben (so wie zwei von drei Menschen in unserem Auto), hier nochmal mit gestrecktem Hals aus fast derselben Perspektive:
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201329. Sept. 2014 · #78
Aber heute ist Elefantentag!! Auf der Strecke nach Halali gibt es plötzlich Gegenverkehr - im Rückwärtsgang.
Und da das nicht spektakulär genug ist, kommt noch Verstärkung hinzu!
Wir sind nicht ganz unglücklich, dass zwischen den beiden "Jungs" und uns noch zwei Autos sind!!! Und irgendwie ist es auch gar nicht so leicht, rückwärts zu fahren, den Hintermann nicht zu erwischen, zu wenden (dann wird's nämlich für den Vordermann ungemütlich, weil er nicht mehr zurück kann!) und dabei auch noch Bilder zu machen... 🤩 Aber Auto für Auto schaffen wir es dann doch...
Die Windschutzscheibe des silbernen Toyota habe ich etwas abgedunkelt, damit man die angespannten Gesichter nicht sehen kann! Dass die Anspannung nicht ganz gering war haben wir an der nächstliegenden Toilettenstation von den Insassen erfahren. Vielleicht lest ihr zwei ja sogar hier mit!? Wenn ja, stelle ich euch gerne die Bilder dieser Aktion in voller Größe zur Verfügung. Nach dem Wenden sind wir auf einen Seitenweg abgezweigt, um der "Gefahr" zu entkommen - es war genau der Weg, den die beiden Elefanten wählten und wir hatten Glück, dass es keine Sackgasse war!!!
Für alle, die noch nicht das Glück hatten afrikanische Elefanten live zu sehen ist hier noch ein Bild, das zeigt, wie groß manches Exemplar werden kann.
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201329. Sept. 2014 · #79
Auch am Wasserloch von Halali gab es an diesem Abend einige Dickhäuter. Beinahe hätten wir sie verpasst, da nach einer Stunde ohne Tiere unsere Getränke alle waren... Doch kaum war die Kamera verpackt, kamen sie alle an!
Wir vermuten, dass es sich bei den drei Elefanten um eine Mutter mit ihren Kindern (sicher 2 Jungs!) handelte. Plötzlich waren die beiden Nashörner aufgeschreckt. Bei den Elefanten gab es Tumult.
Leider kommt auch die beste Kamera an ihre Grenzen, aber das Bild gehört einfach dazu, denn wir haben nun eine Geschichte wahrgenommen, die vielleicht nur unserer Fantasie entsprungen ist, aber jeder von uns hatte dieselbe Wahrnehmung. Wie gesagt, es gab Tumult - die beiden "Jungs" gingen heftig aufeinander los.
Die Mutter beobachtete das Ganze eine Weile recht argwöhnisch. Irgendwann ging einer von den beiden quasi zu Boden! Er wurde von seinem "Bruder" so heftig zurückgedrängt, dass er rückwärts einknickte und mit lautem Trompeten auf seinem Hinterteil landete. Das war dann wohl zu viel und Mama griff ein!
Sie ging direkt dazwischen und trennte die beiden. Danach standen die drei eine Weile da und Mama schaute von einem zum anderen. Es war ganz klar, die beiden bekamen gerade eine ordentliche Standpauke - auch wenn wir nichts davon hören konnten. Anschließend wurde der "böse Bube" von ihr ein Stück weit vom Wasserloch weggeschickt und der "Verlierer" durfte in Ruhe mit ihr trinken. Während dieser Zeit stand der andere völlig reglos an der ihm zugewiesenen Stelle. Das war eine unglaubliche Szene. Nach dem Trinken zogen Mutter und Sohn zu Nummer drei, es gab ein friedliches shake Hands Rüssel und alle drei zogen friedlich von dannen.
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201329. Sept. 2014 · #80
Doch das war noch nicht genug Dickhäuter-Action für einen Abend! Nachdem es eine Weile ruhig am Wasserloch war (Kamera wieder eingepackt...), tauchte eine Nashornmama mit Baby auf.
Das war richtig niedlich! Doch dann kam ein anderes Nashorn aus dem Gebüsch. Unglaublich wie sich die friedliche Mama auf das andere Nashorn stürzte. Ich sage mal von null auf hundert in unter 4 Sekunden!!! Danach schlugen die Hörner aufeinander und es gab ein paar heftige Schreie aus dem Gebüsch... Das nächste Nashorn wurde dann weniger heftig begrüßt, aber auch hier gab es ziemlich deutliche "Ansagen".