Mit Familie in Tansania

26 Antworten · 4'182 Aufrufe · gestartet 29. Mai 2014 von sisa
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #1
Im Sommer werden wir mit drei Kindern (10,14,16 Jahre) nach Tansania reisen. Ich war dort vor 20 Jahren während des Studiums zu einem Praktikum in Arusha. Wir freuen uns sehr auf diese Reise, aber je mehr wir planen und lesen, desto unsicherer werden wir. Die Reise scheint gut geplant, die Distanzen während der Safari nicht zu lang. Wir werden auch einige Tage auf Sansibar verbringen. Wir sind geimpft etc.
Im Grunde brauche ich etwas Zuspruch von erfahrenen Afrikareisenden, dass es keine völlig doofe Idee ist mit drei Kindern nach Tansania zu reisen.
Für etwas Ermutigung in dieser Hinsicht wäre ich super dankbar
LG
Sigrid
7'296 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #2
Hallo Sigrid,

warum soll das eine doofe Idee sein?
Ihr habt die Reise offenbar gut geplant und euch um Impfungen gekümmert. Also passt doch Alles.

Ich hätte mich im Alter eurer Kinder gefreut, mal über den Bayrischen Wald hinaus zu kommen. Ich habe lange gebraucht, bis ich das Alles nachholen konnte. Freut euch, dass ihr euren Kindern das schon mitgeben könnt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201129. Mai 2014 · #3
Hoi Sigrid

Es ist keine völlig doofe Idee mit drei Kindern nach Tansania zu reisen. 🙂
...
Wenn es das war was Du lesen wolltest und jetzt alle Deine Zweifel sich verflüchtigt haben dann solltest Du nicht weiterlesen sondern Dich weiter freuen...
...
Und da Du doch weitergelesen hast: Wenn Du noch durchbigst was Ihr in Tansania macht kann ich diese Aussage vieleicht sogar begründen... 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter3 Beiträge · seit 201429. Mai 2014 · #4
Danke schon mal für die Antworten 🙂
Also da die Kinder vor allem Tiere sehen wollen haben wir die Klassiker im Norden gebucht.
7.8 Flug von Frankfurth nach Arusha
8.8. Ausruhen vom flug
9.8 Lake Manyara
10.8 - 12.8 Serengeti
13.8 -15. 8 Ngorogoro - Tarangire
dann Sansibar bis 22.8
Eigentlich sind wir hier in Europa eher mit dem Zelt unterwegs. In Afrika werden wir zum ersten mal einen organisierte Tour machen...; Wegen der Kids wollten wir die Risiken minimieren.
Wahrscheinlich macht man sich halt immer zu viel Sorgen
LG
Sigrid


.
117 Beiträge · seit 201129. Mai 2014 · #5
Hallo Sigrid,

wie kommst du denn darauf, daß das eine "doofe" Idee sei ???
Die allermeisten Sorgen machen sich zu Hause immer die jenigen, die mit Afrika nix am Hut haben und höhstens mal mit dem Finger auf dem Atlas diesen Kontinent gestriffen haben 😄 Mit der richtigen Vorbereitung geht da (fast) alles!

Wir, auch "Happy Family" sind genau einen Monat vor Euch in Tanzania und machen den gleichen Klassiker, nur, dass wir Sanzibar am Anfang der Tour gesetzt haben. Ich bin mir sicher, ihr werdet unterwegs auf einige Familien treffen.

Gruß
Steffi
Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2014
655 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #6
Liebe Sigrid,
Wie Wolfgang geschrieben hat: Welche Chance für Euch und Eure Kinder!! Ihr habt ja offensichtlich gut vorgesorgt für diese Reise. Ein bisschen Unsicherheit bleibt doch immer, bevor man auf die Pad geht. Sie wird für Euch alle sicher wunderbare Erfahrungen bringen. (Eine meiner Enkelinnen konnte ich, als sie 11 J. war, für Namibia begeistern. Im nächsten Jahr kommt sie das dritte Mal mit!!!!!!!!)
Meine Mutter wuchs von 1926-1936 (da war sie 7 Jahre alt) mit drei Geschwistern im Süden von Tansania im Bezirk Tukuyu auf. Da waren die Bedingungen so ganz anders als heute. Alle 4 Kinder haben das Leben dort geliebt (meistens...)
Wenn Du möchtest, leihe ich Dir gerne ein tansanisches Schulbuch aus mit Bildern und den dazu gehörigen Worten auf Kiswaheli. Dann können sich die Kinder ein paar Brocken raussuchen für unterwegs (den Scan krieg ich grad nicht hin...).
Von Herzen alles Gute und viele wunderbare Erlebnisse und
lb Gruß von Helga
0
7'296 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #7
helga schrieb:Wenn Du möchtest, leihe ich Dir gerne ein tansanisches Schulbuch aus mit Bildern und den dazu gehörigen Worten auf Kiswaheli. Dann können sich die Kinder ein paar Brocken raussuchen für unterwegs
... grundsätzlich eine gute Idee, ein paar Brocken Kiswahili zu lernen. Nach meiner Erfahrung freuen sich die Menschen in Afrika immer, wenn man versucht, deren Sprache zu sprechen. Nirgendwo wird das aber so deutlich wie in Kenya und Tanzania. Auch Menschen, die perfekt Englisch sprechen, grüßen oft erst einmal auf Kiswahili, heißen einen willkommen oder fragen, wie es einem geht. Wenn man darauf antworten kann, bricht man einige Barrieren. Ist auch nicht so schwierig.

Es gibt einige Seiten im WWW, auf denen man die wichtigsten Ausdrücke findet. Sogar bei Youtube findet man kurze Videos, in denen man die Wörter auch gleich in der Aussprache hört. Sind nicht alle gut, aber ein paar gute sind dabei ...

Gruß
Wolfgang
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7'296 Beiträge · seit 200629. Mai 2014 · #8
sisa schrieb:Eigentlich sind wir hier in Europa eher mit dem Zelt unterwegs. In Afrika werden wir zum ersten mal einen organisierte Tour machen...; Wegen der Kids wollten wir die Risiken minimieren.
... spätestens hier ist doch jeder Brösel von "doofer Idee" weggeweht ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201130. Mai 2014 · #9
BikeAfrica schrieb:
sisa schrieb:Eigentlich sind wir hier in Europa eher mit dem Zelt unterwegs. In Afrika werden wir zum ersten mal einen organisierte Tour machen...; Wegen der Kids wollten wir die Risiken minimieren.
... spätestens hier ist doch jeder Brösel von "doofer Idee" weggeweht ...

Gruß
Wolfgang
Definitiv!!!
Was wäre ich froh hätte ich das schon als Kind erleben dürfen!!!
Und solange die Kinder die Regeln die der Driverguide vorgibt beachten besteht auch keine Gefahr!
Also bei den Tieren nicht die Arme aus dem Auto hängen, nicht aussteigen, nicht streicheln, ausserhalb abgeschlossener Grundstücke nicht unbeaufsichtigt sein usw...die Kids müssen halt begreifen dass die wilden Tiere keine 'lieben' Tiere sind und sich streicheln lassen, sondern sich zur Wehr setzen oder Krankheiten haben können, aber da liegt es an den Eltern klar zu machen dass man keine Tiere berühren soll.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
211 Beiträge · seit 201130. Mai 2014 · #10
Du wirst dich allerhoechstens ahinterher ergern, nicht alleine herum gereist zu sein.
Dass die Malariaprophylaxe puenktlich genommen werden muss ist bei dir sicher selbstverstaendlich 🙂
116 Beiträge · seit 200930. Mai 2014 · #11
Hallo Sigrid

Das ist keine schlechte sondern eine gute Idee.

Wir waren 2009 (Namibia) 2012 (Botswana, Namibia) mit unseren Kindern in Afirka mit Dachzelt und in Lodges unterwegs. Wir sind immer mit einer befreundeten Familie gereist. Den Kindern hat es immer super gefallen. Am liebsten würden sie jedes Jahr mehrmals nach Afrika.

Wir werden kurz vor euch (22.7. - 5.8.) den Norden Tansanias als Selbstfahrer im Dachzelt bereisen. Die Kinder sind mittlerweile 13, 14, 15, und 19 Jahre alt. Leider werden wir uns wahrscheinlich nicht begegnen.

Andere Freunde von uns gehen regelmässig nach Tansania mit geführten Touren und nehmen ihre Kinder auch immer mit (11, 14 Jahre)

Alleine würde ich nicht unbedingt als Selbstfahrer reisen. Campen mit anderen macht mehr Spass, man kann sich ergänzen und gegenseitig helfen. Ausserdem fühle ich mich sicherer und es hat Vorteile wenn wir in Afrika als grosse Gruppe auftreten (Überfälle, korrupte Beamte etc)

Gruss Daniel
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201430. Mai 2014 · #12
Danke für die aufmunternden Kommentare
wir planen jetzt munter weiter
Im Verlauf kommen uns sicher noch tausend Fragen....
LG
Sigrid
26 Beiträge · seit 201305. Juli 2014 · #13
Hallo Sigrid,
habe Deinen Eintrag leider gerade erst gelesen.

Wie ich schon in anderen Beiträgen schrieb, werden wir auch in diesem Sommer mit den Kids im Norden Tansanias unterwegs sein - wenn auch ein paar Tage kürzer als Ihr. Meine Mädels sind 9 und 12, camping-erfahren, aber nicht grad camping-begeistert. Noch sagen sie, dass sie lieber in die Türkei fahren würden (weil so viele Freunde das auch machen und da so coole Strandhotels sind). Aber warten wir mal ab, was sie hinterher sagen ...

Am meisten Stress hatte ich übrigens wegen der Impfungen. Die 3 Tollwut-Spritzen hatten heftige Nebenwirkungen! Aber ich halte sie inzwischen (ich hätte das eigentlich schon viel früher machen sollen!) für unumgänglich bei meinen tierbegeisterten Kindern.

Wir besuchen die NPs/NCAs Arusha, Manyara, Serengeti und Ngorongoro. Insgesamt 4Ü Arusha, 4 Ü on Tour. Und anschließend noch 9Ü Zanzibar (6 Strand, 3 Stone Town).

vg,
Yra


PS: Ein Tipp: Da man ja z.B. in Seronera nachts nicht aus dem Zelt gehen darf und die sanitären Anlagen evtl. übel sein können, habe ich Toiletten-Beutel extra für Frauen gekauft und vorher zu Hause mit den Mädels geübt!
http://www.TickerFactory.com/
2'338 Beiträge · seit 200705. Juli 2014 · #14
Hallo yra, du schriebst:
PS: Ein Tipp: Da man ja z.B. in Seronera nachts nicht aus dem Zelt gehen darf und die sanitären Anlagen evtl. übel sein können, habe ich Toiletten-Beutel extra für Frauen gekauft und vorher zu Hause mit den Mädels geübt!
Ist das neu, dass man nachts in Seronera nicht aus dem Zelt gehen darf?
Die sanitären Anlagen waren bei uns nicht übel, sondern wurden jeden Tag geputzt. Einziger Wermutstropfen waren für uns Warmduscher die kalten Duschen.

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
26 Beiträge · seit 201305. Juli 2014 · #15
Erika schrieb:

Ist das neu, dass man nachts in Seronera nicht aus dem Zelt gehen darf?
Die sanitären Anlagen waren bei uns nicht übel, sondern wurden jeden Tag geputzt. Einziger Wermutstropfen waren für uns Warmduscher die kalten Duschen.

Viele Grüsse
Erika
Uns wurde gesagt, dass aufgrund der Möglichkeit, dass nachts Löwen und anderes Viechzeugs durch das Camp streifen, ein Toilettengang nicht empfohlen / unverantwortlich sei.
In den Luxus-Camps soll man - so gelesen - wohl eine Lampe vor das Zelt stellen können und wird dann vom bewaffneten Ranger zur Toilette begleitet. Das gibt es in den einfachen Camps natürlich nicht.

Über die Sauberkeit in Seronera und Simba haben wir gelesen, dass es in der Hauptsaison schon mal problematisch werden kann. Insbesondere, wenn die Wasserversorgung ausfällt (keine Toilettenspülung mehr etc.). Das ist einer anderen Familie letztes Jahr in den Sommerferien passiert.
http://www.TickerFactory.com/
1'450 Beiträge · seit 200605. Juli 2014 · #16
Hallo,

also über die Sauberkeit der Campsites haben wir uns wirklich nirgends beschweren können. Aber es ist doch klar, wenn am Simba-CG alle Touren ankommen und jeder schnell zum Duschen geht, dass hinterher die Duschen schwimmen. Da müsstet Ihr einfach versuchen, vorher zu duschen.

Dass man nachts nicht aus dem Zelt "Sollte" ist normal, denn es laufen ja immer Tiere rum. Verboten ist es aber nirgends!

Und als Tipp: in Seronera waren, als wir dort waren, die ersten 3 Campingplätze an der Strasse total überfüllt. Der letzte dann, der Tumbili CG, war absolut leer. Wir waren auf diesem grossen CG die einzigen Touristen, hatten alle Duschen und Toiletten völlig für uns alleine, während sich nebenan aus unerfindlichen Gründen die Massen gequält haben.

Gruss Beate

PS: wir werden übrigens heuer im November/Dezember genau dieselbe Tour wieder machen, wie wir sie 2012 gemacht haben.
26 Beiträge · seit 201305. Juli 2014 · #17
beate schrieb:Hallo,

also über die Sauberkeit der Campsites haben wir uns wirklich nirgends beschweren können.
Das hört sich doch schon wieder gut an.
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Aber es ist doch klar, wenn am Simba-CG alle Touren ankommen und jeder schnell zum Duschen geht, dass hinterher die Duschen schwimmen. Da müsstet Ihr einfach versuchen, vorher zu duschen.
Ja. Das ist klar. Aber, wie gesagt, hatten wir gehört, dass es auch mal Wasserausfall geben kann und wenn dann die Toiletten mit Inhalt überlaufen und nicht abgespült werden können, kann es bestimmt unangenehm werden. Ich selbst werde damit klar kommen, aber ich will nicht, dass meine beiden Töchter den Spaß am Campen für ein und alle mal verlieren. Und Kinder gehen mit solchen Situationen weniger rational um 🙁
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Dass man nachts nicht aus dem Zelt "Sollte" ist normal, denn es laufen ja immer Tiere rum. Verboten ist es aber nirgends!
Auch klar. Aber wir sind ja hier im Topic "Campingsafari mit Familie". Und ich würde mit meiner 9- und auch mit meiner 12-jährigen Tochter nachts nicht zur Toilette gehen, wenn ich es irgendwie auch anders regeln kann, weil ich mir nämlich nicht sicher bin, wie so ein Zwerg bei plötzlich auftretenden gruseligen Geräuschen reagiert!
Ich glaube, dass ich nicht zu den übervorsichtigen Müttern gehöre. Unsere Töchter haben schon einige, vielleicht etwas "gefährlichere" Sachen mitgemacht, z.B. beim Campen im Outback Australiens und in der Tunesischen Sahara. Aber wenn ich ein Risiko verringern kann und einer Gefahr unproblematisch aus dem Weg gehen kann, dann nutze ich jede Möglichkeit, um meine Kids zu schützen!
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Und als Tipp: in Seronera waren, als wir dort waren, die ersten 3 Campingplätze an der Strasse total überfüllt. Der letzte dann, der Tumbili CG, war absolut leer. Wir waren auf diesem grossen CG die einzigen Touristen, hatten alle Duschen und Toiletten völlig für uns alleine, während sich nebenan aus unerfindlichen Gründen die Massen gequält haben.
Da werde ich auf jeden Fall mal unseren Guide bequatschen, dass wir bis zum letzten CG fahren, um zu gucken, ob wir einen schönen, ruhigen Platz finden können! Danke für den Tipp!
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zuletzt bearbeitet 05. Juli 2014
1'450 Beiträge · seit 200605. Juli 2014 · #18
Hallo yra,

also ich selber würde auch nachts nie zur Toilette laufen, nie und nimmer. Wenn es wirklich sehr drückt, dann bleibt immer noch: mit der Taschenlampe ums und unters Auto leuchten und gleich neben das Auto zu pis......
Bis zum Morgen ist es sowieso trocken. Also was solls!
(Hoffentlich werde ich jetzt nicht geschlagen 😮 )

Beate
26 Beiträge · seit 201320. Juli 2014 · #19
Hallo aus Zanzibar!

Wir haben die Safari hinter uns und geniessen jetzt den Entspannungsteil.
Die Tierbeobachtungen waren wirklich grandios, jeden Tag etliche Löwen und nach dem Nashorn im Ngorongoro hatten wir tatsächlich alle Big Five komplett! Meine 12-jährige Tochter hat das Fotographieren für sich entdeckt und war jeden Tag wie gebannt. Die Kleine (in Seronera 9 geworden) hat zwischendurch auch mal Nintendo gespielt, was wir völlig ok fanden.

Nun zum Negativen:
Ich würde niemandem eine Campingsafari im Juli dort empfehlen!
Ich fand die sanitäre Situation auf allen drei Campingplätzen (Mto wa Mbu, Seronera, Simba) unerträglich und ich habe wirklich schon viele Camping touren gemacht. Insbesondere italienische Grossgruppen am gleichen Platz waren ein Problem. Dazu kommt, dass die Campingplätze keine schöne Atmosphäre haben. Natürlich ist die Aussicht am Ngorongoro toll und es ist witzig, einen eigenen Koch zu haben, aber irgendwie kommt auf den Plätzen kaum Kommunikation / Campfire-Feeling auf. jeder zieht sein Ding durch und man weiss nicht, mit wem man das Lager teilt. Das war in Zimbabwe (allerdings Nebensaison) anders und in Nordamerika, Australien und Zentralasien auch.
Ich würde daher (mit Mädchen) jederzeit wieder Tiere gucken fahren, aber nur mit Lodge-Übernachtung.

Ansonsten fand ich die Fahrt von Mto wa Mbu nach Seronera und zurück schon sehr anstrengend und den Kids ging es dabei gar nicht gut. So viele Höhenmeter hoch und runter und die kurvige Strecke bringen empfindliche Mägen echt in Schwierigkeiten.

Isgesamt nicht grad eine Reise, die den Kids Lust auf weitere Campingurlaube bringt. Gut, das wir für die nächsten Sommerferien schon eine Kreuzfahrt nach Spitzbergen gebucht haben 😉

Sorry für das kritische Statement in diesem Campingbegeisterten Forum 😉
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zuletzt bearbeitet 20. Juli 2014
1'450 Beiträge · seit 200620. Juli 2014 · #20
Hallo Yra,

es ist wirklich schade, dass Du so schlechte Erfahrungen machen musstest. Aber das muss nicht unbedingt so sein. Vielleicht liegt es an der Saison?

Wir waren im November unterwegs, im Dachzelt, allerdings als Selbstfahrer. Und wir hatten die meisten Campingplätze für uns allein. Nur am Simba CG am Ngorongoro wurde es wirklich voll. Zum Glück waren wir früher dort als die meisten und konnten so noch einer total saubere Dusche geniessen.

Und da wir zu zweit alleine waren, kam auch überall dieses "Camping-Feeling" auf. Dies vielleicht als Anregung für die nächste Tour.

Wir hatten auch vor, nicht mehr nach Afrika zu fliegen, aber nach 2 Jahren Pause machen wir jetzt im November genau dieselbe Tour nocheinmal. Es war einfach zu schön!!!!

Gruss Beate