Khaudum

22 Antworten · 3'956 Aufrufe · gestartet 03. März 2014 von Africa4x4
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201203. März 2014 · #1
Hallo zusammen,

für unseren Afrikatrip im Sept/Okt 2014 wollen wir u. a. den Khaudum NP durchqueren. Diverse WebSites weisen darauf hin, dass dies neuerdings nur noch im Gespann zweier 4x4 Wagen möglich sein soll ... ? Diverse Berichte von "Alleinfahrern" gibt es aber auch auf diesem Forum.

Hat jemand aktuelle Informationen aus seinem Besuch des Khaudum NP (wir wollen den "Klassiker" angehen, d. h. vom Noden, dann Khaudum Camp, weiter zum Sikereti Camp und im Süden wieder Richtung Tsumkwe Lodge).

Allfällig plant jemand auch diese Tour (wir sind [vorraussichtlich] per 9.10.2014 am "north gate" ...).

Grüsse
Fritz
zuletzt bearbeitet 03. März 2014
33 Beiträge · seit 201203. März 2014 · #2
Hallo Fritz,

wir kommen zwar aus der gleichen Richtung und haben den selben Plan, aber leider schon am 03. und 04.10.2014.

Viel Glück bei der Suche und erlebnisreiche Tage in Afrika.

Übrigens: wir suchen ebenfalls noch ein "Begleitfahrzeug"!

Beste Grüße
Sachse
zuletzt bearbeitet 03. März 2014
33,1k Beiträge · seit 200604. März 2014 · #3
Hallo Fritz,

es waren schon immer offiziell zwei Fahrzeug vorgeschrieben. Kontrolliert wird es nach der Erfahrung vieler meistens nicht (ich habe auch schon andere Erfahrung gemacht) - also musst Du das selber entscheiden Aber meine Meinung ist: Es hat ja einen Grund warum zwei Fahrzeuge vorgeschrieben sind...

Grundlegende Informationen findest Du u.a. hier:
- http://www.met.gov.na/Documents/Khaudum%20National%20Park.pdf
- http://www.travel-namibia.com/khaudum-national-park/

Oder diesen "lieblichen" Thread 😉
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/279000-khaudum-sigaretti-camp-are-closed-down.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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195 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #4
Hallo Christian,

ohne die ganze Diskussion noch einmal lostreten zu wollen:
In dem von Dir verlinkten "offiziellen" PDF vom MET steht
... The Ministry of Environment and Tourism recommends a minimum of two vehicles per party...
"Recommends" entspricht nach meinem Verständnis nicht einer verpflichtenden Vorschrift, auch wenn ich andere Aussagen auch kenne.
zuletzt bearbeitet 04. März 2014
53 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #5
Hallo,
@ Piolet, ich verstehe es nicht ganz, warum ihr immer versucht jedes Wot, Satz, so zu drehen bis es euch passt! Warum könnt ihr nicht es so nehmen wie es da steht: RECOMENTS. Die wissen schon warum.
Ich selber habe im letzten Jahr zwei Personen in einem Pic Up angetroffen, die sich so hoffnungslos festgefahren haben das sie nicht mehr raus kamen. Die beiden Haben 3 Tage da gesessen!!!!
Nun akzeptiert doch, wenn die das empfehlen. Natürlich sind schon VIELE, VIELE, alleine durch den Park gefahren, aber wenn es dich erwischt???
Ich kann nur den Kopf schütteln
Jochen
Gast04. März 2014 · #6
Hallo,
piolet schrieb:
ohne die ganze Diskussion noch einmal lostreten zu wollen:
In dem von Dir verlinkten "offiziellen" PDF vom MET steht
... The Ministry of Environment and Tourism recommends a minimum of two vehicles per party...
"Recommends" entspricht nach meinem Verständnis nicht einer verpflichtenden Vorschrift, auch wenn ich andere Aussagen auch kenne.
Es kommt drauf an, welche "offizielle" PDF zum Khaudum NP Du Dir auf der MET-Website anschaust. In einer anderer PDF des MET ("Khaudum Fact Sheet1") steht «Park rules stipulate you must take a minimum of two vehicles as a precaution against mechanical mishaps or becoming bogged down in the thick sand or, after rains, mud. ». Das MET sorgt also selbst für Konfusion. Wie das in der Praxis bislang gehandhabt wurde, ist hier hinreichend dokumentiert.

Beste Grüße

Guido
53 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #7
Hallo Guido,
Was willst Du sagen????? Es gibt Tausende Webseiten. Ich verstehe nicht warum ihr immer wieder versucht alles klein zu reden.
Zwei Autos sollte man sein und so ist es. Hört doch bitte auf immer wieder was anderes zu schreiben.
J.
195 Beiträge · seit 201304. März 2014 · #8
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass auch die "offiziellen" Aussagen nicht eindeutig sind.

Wie man damit umgeht muss dann jeder selbst entscheiden. Das Risiko muss man ja sowie so selbst tragen.
221 Beiträge · seit 200804. März 2014 · #9
Hallo Fritz,

wir waren vor einem Jahr mit zwei Defendern im Khaudum; herrlich.
Aber unabhängig was geschrieben wird, mit einem Auto möchte ich dort nicht unterwegs sein.
Wenn da irgend etwas passiert, möchte ich nicht warten, bis jemand kommt und hilft. Wir haben
jedenfalls kein einziges Auto gesehen; aber jede Menge Tiere, vor allem Elefanten, die auch mal
zwei Meter neben dem Auto standen.

Viel Spass beim Planen.
Georg
7'267 Beiträge · seit 200604. März 2014 · #10
Hallo

Ich denke es geht hier nicht wirklich darum was sein MUSS und was nicht.
Vor Ort wird es eh so gehandhabt, dass es nicht kontrolliert wird.

Viel wichtiger, wenn man in solch einsamen Gegenden unterwegs ist, sind die Vorkehrungen welche für den Notfall getroffen werden.

In einsamen Gebieten (wie z.B. dem Khaudum) ist es wichtig, dass man einen Plan B hat. Sehr sinnvoll ist es mit min. zwei Fahrzeugen zu fahren. Die gegenseitige Hilfe ist so sehr schnell möglich.

Wenn das aus irgend einem Grund nicht geht, ist für mich ein Sat-Phone durchaus eine weitere Option. Wichtig ist, dass man auch entsprechende Leute kennt die man anrufen kann und die einem dann auch helfen können.

Diese Regel hat aber nicht mit dem Khaudum zu tun. Es gibt viele Gebiete die nicht in Nationalparks sind und wo es absolut keine Kontrolle über die Anzahl Fahrzeuge gibt. Es ist eine Grundregel die beachtet werden sollte. Wer das nicht macht, riskiert damit sein Leben.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 04. März 2014
Gast04. März 2014 · #11
Hallo Jochen,
Windhuk 34 schrieb:Was willst Du sagen?????
Das habe ich meines Erachtens so geschrieben, dass man es nicht fehlinterpretieren kann. Was genau versteht Du nicht?
Windhuk 34 schrieb:Es gibt Tausende Webseiten.
Ich habe mich erkennbar nur auf die offizielle Website des MET und das Forum hier bezogen und nicht auf irgendwas auf tausenden anderen Websites. Das MET ist nun mal das Ministerium, das die Regel festlegen und kommunizieren muss.

Beste Grüße

Guido
276 Beiträge · seit 201104. März 2014 · #12
Hallo Africa4x4

Wir sind Ende Nov. 2012 von Norden her durch den Khaudum gefahren.
Abgesehen von 2 Autos "recommended" oder nicht, kann das bei der Parkeinfahrt gar nicht kontrolliert werden, da es kein Einfahrtsgate gibt, wo dich jemand aufhalten könnte. Und auf der Parktafel sowohl von Süden, wie von Norden her steht nur 4x4 only und nichts von 2 Autos!
Am Khaudum-Camp, wo du zur Rangerstation fahren musst um die Parkgebühr zu bezahlen, können sie ja mitten im Park sowieso nichts mehr machen, du kannst dich schlichtweg dumm stellen und auf das Parkschild verweisen.
Das Khaudum-Camp war übrigens gratis und hatte je eine (!) kalte Dusche und WC.

Der tiefsandige Teil beginnt im Norden sofort an der Abzweigung von der B8 (siehe Bild) und keiner kann dich hindern dort zu fahren, denn bis zur Parkgrenze sind es noch 44km (55km bis zum Camp). Außerdem gibt es dort zumindest bis zum Cumugcashi Village mehr Verkehr. Wenn es dir unheimlich wird, kannst du bis zum Village immer noch umkehren.
Schwierig (siehe Bild) ist auch, dass es etwa bis zum Village mehrere Spuren gibt und du die richtige rechtzeitig finden musst, sonst kann es passieren, dass du plötzlich auf einer breiteren Lastwagenspur oder ganz schlechten, tiefen fährst. Die 'richtige' Spur ist einmal links, dann wieder rechts.
Je weiter du in den Süden kommst, umso weniger tief wird es (etwa ab Mitte des Parks).

Was man im Khaudom jedoch braucht, ist ein Auto mit hohem Bodenabstand, damit die Bodenplatte nicht streift (dann geht nichts mehr) und vernünftige Bereifung, d.h. möglichst breite und grobstollige Reifen (eine Katastrophe was manche Vermieter so auch auf 4x4-Hilux montieren). Wenn du dann noch den Reifendruck verminderst und etwas Erfahrung mit Tiefsand hast, dann behaupte ich, man kann ohne nur einmal steckenzubleiben durchfahren. Da gibt es schlimmere Strecken (tiefsandig bergauf und so) anderswo.

Sehe also das Tiefsandige nicht so sehr als Problem, als wenn man nur ein Auto hat und eine Panne. Was dann auf wenig befahrener Strecke?

Für den Khaudom mit einem Auto würde ich nur auf der tiefsandigen mittleren Piste fahren, da wird im Notfall früher jemand kommen. Kurzausflüge links oder rechts zu Wasserlöchern sind O.K., da fester Boden.
Die östliche Piste, meiner Meinung landschaftlich schöner, war den Spuren zu urteilen nach viel weniger befahren und daher für nur ein Auto risikoreicher. Sie führt durch Wälder mit vielen vor längerer Zeit umgefallenen Bäumen, die die Piste blockieren, und durch Flußlandschaften (Vorsicht bei Regen: in Sumplöchern kann man leicht steckenbleiben und man kommt ohne 2 Auto oft nicht mehr heraus, da habe ich viel mehr Respekt als vor Tiefsand). Leider kommt man dann auch nicht am Tari Kora Wasserloch vorbei, wo bei uns ein ständiges Kommen und Gehen von Elefanten geherrscht hat.

Grüße
Norbert


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33,1k Beiträge · seit 200604. März 2014 · #13
Hi Norbert,

ohne das nun in zahlreichen Threads diskutierte wieder hoch zu bringen, nur nochmal ganz deutlich:
Am Khaudum-Camp, wo du zur Rangerstation fahren musst um die Parkgebühr zu bezahlen, können sie ja mitten im Park sowieso nichts mehr machen, du kannst dich schlichtweg dumm stellen und auf das Parkschild verweisen.
Auch in Namibia gilt: "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe". Und auf dem Permit stehen ganz eindeutig diese Regeln, so wie eben auch in den Factsheets etc.. Wenn es suer läuft, droht nur eine Strafe von N$ 400, wenn es schlecht läuft, droht ein Verweis für Khaudum (auf schnellster Strecke) oder für alle staatlichen namibischen Parks.

Man kann natürlich alles machen wie man will (meistens sind die Leute die sich "daneben benehme" die, die sich am meisten aufregen wenn Restriktionen noch strenger werden). Man schaue sich die Reisegruppe in Etosha vor einigen Jahren an, die einfach einen "Weg" gefahren sind, wo kein Verbotsschild stand (wie kann das bloß sein, dass nicht alle 5 Meter ein "Durchfahrt verboten" steht 😉 - abgesehen davon, dass es nicht mal eine richtige Spur war, geschweige denn ein Weg). Tage später wurden sie mit Helikoptern ausgeflogen - 100.000 Namibia Dollar später!

Regeln sind ja im Grundsatz aufgestellt worden, da sie einen Sinn haben!

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 04. März 2014
5'479 Beiträge · seit 200904. März 2014 · #14
travelNAMIBIA schrieb:Regeln sind ja im Grundsatz aufgestellt worden, da sie einen Sinn haben!
Wenn alle nach dem Motto leben würden, hätten wir wahrscheinlich noch einen Kaiser.

Nur weil Behörden eine Regel aufstellen, hat sie noch lange keinen Sinn. Da sollte eigentlich jeder schon mal die Erfahrung gemacht haben, was für ein Unsinn dabei rauskommen kann, wenn der Amtsschimmel wiehert. Da gibt es Fälle, da stehen einem die Haare zu Berge.

Als mündiger Mensch sollte man sich immer Gedanken machen, ob eine Regel tatsächlich sinnvoll ist.

Ich halte die Regelung im Khaudum zumindest für fragwürdig. Ich kenne eine Vielzahl von Strecken in Namibia, die mindestens genauso schwierig zu befahren sind und wo es keine mit dem Khaudum vergleichbaren Restriktionen gibt. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Fahrzeuge, sondern wie die Vorbereitung der Reisenden für einen eventuellen Notfall ist.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200604. März 2014 · #15
Hi Topobär,
Ich halte die Regelung im Khaudum zumindest für fragwürdig.
Und genau darum geht es leider nicht! Es geht nicht darum was wir/du/ich finden, sondern was die Regel besagt. Und nur weil es andere Strecken gibt, wo es vielleicht nötiger ist, macht es ja keinen Unterschied, dass es nun mal für Khaudum so festgeschrieben steht. Diese Einstellung kann ich einfach nicht nachvollziehen, vor allem wenn es im schlimmsten Fall um das Leben eines Menschen geht.

Es kann ja auch jeder selber entscheiden, ob er sich an die Regel hält oder nicht. Aber ich denke man sollte auf eine solche Regeln hinweisen und auch mögliche Szenarien aufzeigen, "wenn es dann in die Hose geht". Das Geschrei ist schnell ganz groß und die Kosten noch viel größer (mal abgesehen davon, dass Fahrzeugvermieter meist auch einen Passus zu Khaudum im Vertrag haben).

Viele Grüße aus Windhoek (heute sehr sonnig)
Christian

Nachtrag:
Als mündiger Mensch sollte man sich immer Gedanken machen, ob eine Regel tatsächlich sinnvoll ist.
Da stimme ich Dir 100 % zu - es änder aber an diesem Fall nichts, v.a. nicht wenn man seine Gedanken nicht denen zur Verfügung stellt, die die Regeln gemacht haben/ändern können. Regeln (= häufig Gesetze) sind eben keine Auslegungssache - außer man ist mit den Konsequenzen einverstanden.
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zuletzt bearbeitet 04. März 2014
Themenstarter4 Beiträge · seit 201204. März 2014 · #16
Hallo Norbert

vielen Dank für Deine sachliche und für mich wertvolle Information. Sieht aus wie in Zambia auf der Strecke zum und durch den Kafue NP. Kann ich Dir ebenfalls empfehlen - ist ebenfalls mit einem Fahrzeug (wie von Dir beschrieben) möglich.

Danke nochmals und Gruss
Fritz
276 Beiträge · seit 201104. März 2014 · #17
Hallo Christian

Die Behauptung, es stünde überall man dürfe nur mit 2 Autos in den Khaudum fahren ist einfach so nicht richtig.

Wie wir im Nov. 2012 dort waren ist am Fact-Sheet von NWR folgendes gestanden:

For your own safety, travel in the park with a minimum of two 4x4 vehicles.

Und das heisst bei mir immer noch nicht, dass ich mit 2 Autos fahren muss. Auch in der heutigen Ausgabe steht nichts anderes.
Hier der Link: http://www.met.gov.na/Documents/Khaudum%20National%20Park.pdf

In anderen Papieren steht immer 2 vehicles recommended (lt. Wörterbuch empfohlen, vorgeschlagen und nicht muss).

Und natürlich ist mir auch klar, dass es andere Stellen gibt, wo steht, dass es 2 Autos sein müssen.

Aber klar, ob es mind. 2 Autos sein müssen, oder es nur empfohlen ist ist das nicht.
Würde mich eben dumm stellen und dort dieses offizielle Papier vorzeigen.

Natürlich schützt Unwissenheit nicht vor Strafe, aber Regeln müssen klar ersichtlich deklariert sein. Wenn z.B. keine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Straße steht, sei es weil das Schild umgefahren wurde, dann brauche ich auch keine Strafe zahlen.
Beim Khaudom steht klar 4x4 only, , nichts von 2 Autos und im Norden steht das Schild schon sehr weit von der Nationalparksgrenze weg.
Weiters steht - im Gegensatz zu vielen Wegen im Nabib-Naukluft - kein Schild, dass die Weiterfahrt nur mit Permit erlaubt. D.h. ich kann in den Park auch ohne eines hinein. So scheinen das auch die Ranger zu sehen, denn wir sind nach der Einfahrt in den Park an einem Auto mit einem Rangeroffizier vorbeigekommen, der uns nur eingeschärft hat ja auf den Pads zu bleiben, aber sich nicht im mindestens für ein Permit interessiert hat.
Ebenso an der Rangerstation, da hatten sie ein Formular zum Ausfüllen und eine Kasse, anscheinend regulärer Standart und keine verbotene Einfahrt. In meinen Augen klar, denn Verbote müssen klar gekennzeichnet werden. Sollte auf dem Permit, wenn man heute dort hin kommt, etwas von 2 Autos stehen und das bemängelt wird, dann eben dumm, aber freundlich stellen und sich auf das obige Fact-Sheet berufen und natürlich den Ranger um Rat fragen, welchen Weg man denn nur mit einem Auto nehmen soll etc. Das hilft fast immer.
Über die Wegverhältnisse sollte man sich natürlich immer informieren.

Anders läuft es natürlich, wenn ich vorher bei NWR die Parkgebühr bezahle und vielleicht auf dem Rechnungsformular steht, dass ich nur mit 2 Autos fahren darf. Dann weiß ich es ja.

Das 2-Auto-Ding ist natürlich Unsinn für den Khaudum, da gibt es längere einsame Strecken in Namibia, wo es wirklich gefährlich ohne 2. Auto werden kann. Hilfe kann ich auch schneller mit einem Satellitentelefon holen, wenn es eine Autopanne gibt, denn es nicht möglich im tiefsandigen Khaudum ein Auto einfach abzuschleppen, da braucht es einen Lastwagen.
Trotzdem ist es anzuraten immer mit 2 Autos zu fahren, denn es könnte auch einen Unfall geben und dann ist noch jemand gleich zur Stelle.

Bin also der Meinung, wenn man Vorsicht walten lässt und nicht ins letzte abgelegene Eck fährt, kann man durchaus mit einem Auto hineinfahren und es eher unwahrscheinlich ist gestraft zu werden, wenn sich selbst NWR ständig widerspricht.

Die Geschichte mit dem Etosha verstehe ich nicht ganz, es ist doch hoffentlich allen klar dass es sehr teuer werden kann (egal ob 1 od. 2 Autos), wenn man sich retten lassen muss aus unwirtlicher Gegend, sei es aus Krankheit, Unfall, Panne oder wenn man sich aus eigenem Unvermögen verirrt hat, ob verbotene Strecke oder nicht. Wars verboten, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man auch noch gestraft wird.

Grüße
Norbert
36 Beiträge · seit 201404. März 2014 · #18
Hallo,

wir haben im August 2012 den Khaudum von Süden nach Norden durchquert und waren mit mehreren Fahrzeugen (Defender und Disco) unterwegs. Persönlich habe ich die "Tiefsand-Strecken" als nicht besonders anspruchsvoll empfunden. Und trotzdem hat ein Fahrzeug geschwächelt und wir haben mehrmals gebuddelt. Dummerweise wurde es irgendwann dunkel. Im Schein der Lampen hätte ich ungern alleine geschaufelt. Außerdem war es fast unmöglich sich als einzelnes Fahrzeug rauszuschaukeln.

Ganz egal ob empfohlen, verboten, erlaubt oder was auch immer.....ein einzelnes Fahrzeug hätte Stress gehabt. Unsere Autos waren noch recht jung, sehr gut gewartet und wir hatten eine top Ausrüstung. Hätte alles nicht geholfen. Am Ende war es die Gruppe, die das Hindernis überwunden hat. War sogar Spaß dabei.

Hoffe ihr habt eine gute Zeit im Khaudum. Mir hat es dort sehr gut gefallen.

Gruß

Stephan
2'530 Beiträge · seit 201122. Okt. 2014 · #19
Ndovu68 schrieb:.....ein einzelnes Fahrzeug hätte Stress gehabt.
Warum soll ein einzelnes Auto mehr Stress haben als zwei oder drei, abgesehen von der Sicherheit die man hat das zwei mehr besser sind in case of Troubel!

Es fahren auch Tourguides mit einem Fahrzeug und Anhänger durch den Khaudum mit 8 Personnen. So auch letzte Woche in Sikereti gesehen.

Ich mußte dreimal Fahrzeugen von Touristen helfen welche im dicken Sand mit 2.5bar Luftdruck fahren, einer davon waren Schweizer! 🤩 Kein Wunder wenn die nächsten Mieter deselben Fahrzeuges Kupplungprobleme bekommen! 🤨 Wir fahren mit 1.2bar in diesem Sand, einfach nur deshalb weil es das Fahrzeug schont und man auch mal ganz schnell aus der Spur fahren kann wenn Gegenverkehr kommt!
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
1'166 Beiträge · seit 200814. Dez. 2014 · #20
Hallo zusammen,

ich habe auch eine Frage zum Kaudom: Ist es ausreichend, wenn man "nur" den südlichen Teil um Sikereti gesehen hat oder "muss" man unbedingt bis in den Norden zum Khaudum Camp?

Wir wollen nämlich nächstes Jahr (Mitte Mai) vom Süden rein- und wieder rausfahren. Zeitlich können wir uns schon einrichten, auch in den Norden zu fahren. Die Frage ist, ob es sich landschaftlich oder der Tiere wegen lohnt. Oder ist es besser noch ein zwei Nächte im Naye Naye Gebiet zu verbringen. Gibt es eigentlich Mitte Mai noch Tiere um die Naye Naye Pans oder sind die dann schon abgewandert?

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)