Erika2'338 Beiträge · seit 200712. März 2014 · #21
Hallo miteinander
Bushtruckers schrieb:
Einige Naturschutzgruppen haben sich zusamengetan, um die "Papercity" (ein dubioses, weisses Zeltcamp) am Sekenani Gate genauer zu untersuchen. Es passt ueberhaupt nicht in die Landschaft und vor einigen Wochen ist ganz in der Naehe ein gewilderter Elefant gefunden worden.
Haben uns vor ein paar Tagen auch gewundert, was dieses riesige Chinesencamp soll. Wollten sogar hinfahren, aber die Zufahrt war wegen Strassenbauarbeiten gesperrt. Hab es aus der Ferne fotografiert, weil es wirklich wie ein Fremdkörper in der Landschaft steht:
@Mzeekenya Nett, dass du dir unseretwegen Sorgen machst, aber unser Fahrzeug ist in Tansania stationiert.
Mzeekenya527 Beiträge · seit 201312. März 2014 · #22
Erika schrieb:
@Mzeekenya Nett, dass du dir unseretwegen Sorgen machst, aber unser Fahrzeug ist in Tansania stationiert. Viele Grüsse immer noch aus Kenia Erika
Ach nein Erika, Sorgen mache ich mir keine - dazu seid ihr zu lange in Afrika... Aber mein Hinweis gilt auch jenen, die die neuen Vorschriften in Kenia (noch) nicht kennen. Interessant wäre sicher für manchen von uns, wo in Tansania man den Wagen stehen lassen kann? Danke für einen entsprechenden Hinweis und weiterhin Spass. Gruss M.
Mzeekenya527 Beiträge · seit 201312. März 2014 · #23
ssbecker schrieb:
Mzeekenya schrieb:Übrigens, Erika, seid ihr euch bewusst, dass ihr eueren Wagen (mit vermute ich mal deutschen Schildern) nur noch drei Monate in Kenia stehen lassen könnt und nicht mehr wie früher ein volles Jahr. Wenn ihr länger in Kenia bleibt, kann es passieren, dass die Polizei das Auto bei einem road block beschlagnahmt (und sei es nur, um eine grössere Summe Geld zu erpressen). Also: nach spätestens drei Monaten aus dem Land rausfahren - z.B. nach Tansania oder Uganda - und am nächsten oder übernächsten Tag wieder nach Kenia rein. Kein Problem - nur: was macht ihr, wenn der Wagen acht Monate stehen soll? Gruss M.
Hallo,
woher stammt diese Info und ist diese irgendwo in einem offiziellen Dokoment nachvollziehbar ?
Seit 1.1.3013 Gesetz. Auskunft darüber erhält man an jedem Police block, bei der Einreise an den Grenzen und bei der Automobile Association of Kenya. Seit 3013 kann man deshalb PKW mit ausländischen Schildern nur noch 3 Monate versichern. M.
Hast Du das irgendwie schriftlich, denn dann kann ich es an meine Freunde mal weiter schicken. Nicht, dass die dann irgendwann "dumm" da stehen!
Danke & viele Grüße Christian
P.S. 3013 ist ja auch noch etwas hin 😉
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Erika2'338 Beiträge · seit 200712. März 2014 · #25
Hallo Christian
Werden in einigen Tagen wieder bei JJ's (Jungle Junction) in Nairobi übernachten, wo ja einige Fahrzeuge mit ausländischen Nummernschildern untergebracht sind. Der Besitzer Chris weiss da bestimmt Genaueres. Melde mich dann wieder, wenn ich die Antwort gekriegt habe.
Mzeekenya527 Beiträge · seit 201312. März 2014 · #26
travelNAMIBIA schrieb:OFF TOPIC ------------------ Hallo Mzeekenya, Hast Du das irgendwie schriftlich, denn dann kann ich es an meine Freunde mal weiter schicken. Nicht, dass die dann irgendwann "dumm" da stehen! Christian P.S. 3013 ist ja auch noch etwas hin 😉
Hallo Christian, nein, ich konnte selbst beim AA nichts Schriftliches erhalten... Ich habe ab 2011 in Kenia gelebt und bin dann selbst in Nairobi von den "Strassenpolizisten" auf diese 3 Monate hingewiesen worden. Das Problem ist ja auch, dass man Versicherungen in Kenia für PWs mit ausländischen Schildern nur noch für 3 Monate bekommt. Wird man ohne Versicherung angetroffen, gibt es extreme Probleme mit der Polizei (die kontrollieren bei Blocks ja meist nur die Versicherungsplakette). Mein Freund, der seit 7 Jahren in Nakuru wohnt (mit D-Schildern) sagte mir, dass die 3-Monatsregel noch immer bestehen würde. Aber vielleicht erfährt Erika von Chris Handschuh etwas Näheres. Bei ihm stehen ja immer 60 und mehr Fahrzeuge von Touris, die 6, 8 und 10 Monate im Land bleiben. Gruss M.
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201415. März 2014 · #27
Hallo zusammen
es kann nun gut sein, dass die weisse Papierstadt am Sekenani Gate bald verschwindet. Ich bin froh, dass nicht alle Maasais alles erdulden, obwohl sie ja auch teilweise dazu beigetragen haben. Geldgier ist oft der Grund.
Landverkauf passiert taeglich und anstatt es zu investieren, wird es sinnlos ausgegeben. Doch die Nutztiere werden nicht reduziert, was zu graesslicher Ueberweidung fuehrt.
Uebrigens hat es die letzten 2 Naechte in grossen Teilen Kenia's ganz viel Regen gegeben! Juhui!
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
Mzeekenya527 Beiträge · seit 201315. März 2014 · #28
Bushtruckers schrieb:
es kann nun gut sein, dass die weisse Papierstadt am Sekenani Gate bald verschwindet. Ich bin froh, dass nicht alle Maasais alles erdulden, obwohl sie ja auch teilweise dazu beigetragen haben. Geldgier ist oft der Grund. Liebe Gruesse Elvira
Ich bin der Ansicht, dass Geldgier IMMER der Grund ist! Und gerade die Massai stecken das Geld in zusätzliche Rinder, Ziegen und Schafe und in der Trockenzeit treiben sie ihr Vieh ins Reservat. Weil die Ranger und Warden alle Massai sind, unternehmen sie kaum etwas gegen ihre Brüder. In und um die Mara soll es inzwischen rund 70 tented camps und Lodges geben; 2/3 davon unbewilligte... 🤢 😈
Habe auch gehört, dass es gestern an der Küste heftig geregnet hat - die Regenzeit ist früh in diesem Jahr! Gruss M.
BushtruckersThemenstarter1'580 Beiträge · seit 201415. März 2014 · #29
Hallos
Geldgier ja - leider versaufen (gelegentlich bis zum Tode) auch viele das Geld oder verprassen es sinnlos. Frauen und Kinder nagen dann weiterhin am Hungertuch.
Viele der Rinder, die um und in der Masai Mara grasen gehoeren nicht mal den dortigen Maasais, sondern teilweise reichen Maasais, die entweder Geschaefte haben oder in der Politik sind. Vor allem waehrend Trockenzeiten treiben viele ihre Rinder dorthin und verschlimmern die Situation drastisch. Waehrend der letzten Duerre lagen so viele noch lebende Knochenhaufen (sprich Kuehe) bei den Bomas - es war ein schrecklicher Anblick!
Narok County Council will sich ja die Bewilligungen der Camps ansehen und diejenigen schliessen, die sie nicht vorweisen koennen. Vielleicht sind sie diesmal (die Uebung wurde schon mal vor ein paar Jahren durchgefuehrt) geradliniger. Dem Game Reserve taete es gut, wie auch den darin lebenden Wildtieren.
Hoffen wir, dass das fruehe Einsetzen der Regenzeit nicht heissen wird, dass sie zu frueh aufhoeren wird oder durch einen laengeren Unterbruch Saaten verkuemmern laesst.
Viele Gruesse Elvira
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Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
Erika2'338 Beiträge · seit 200720. März 2014 · #30
Hallo zusammen und travelNAMIBIA
Mzeekenya schrieb:
Übrigens, Erika, seid ihr euch bewusst, dass ihr eueren Wagen (mit vermute ich mal deutschen Schildern) nur noch drei Monate in Kenia stehen lassen könnt und nicht mehr wie früher ein volles Jahr. Wenn ihr länger in Kenia bleibt, kann es passieren, dass die Polizei das Auto bei einem road block beschlagnahmt (und sei es nur, um eine grössere Summe Geld zu erpressen). Also: nach spätestens drei Monaten aus dem Land rausfahren - z.B. nach Tansania oder Uganda - und am nächsten oder übernächsten Tag wieder nach Kenia rein. Kein Problem - nur: was macht ihr, wenn der Wagen acht Monate stehen soll? Seit 1.1.3013 Gesetz. Auskunft darüber erhält man an jedem Police block, bei der Einreise an den Grenzen und bei der Automobile Association of Kenya. Seit 3013 kann man deshalb PKW mit ausländischen Schildern nur noch 3 Monate versichern.
Sind nun wieder bei JJ’s in Nairobi. Wie versprochen, hab ich mich nun bei Chris betr. obigem Thema erkundigt. Er meint, dass es schon immer so gewesen sei, dass ein Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen (auch mit Carnet) nur drei Monate im Land bleiben dürfe. Ausreise in ein Nachbarland und dann wieder Einreise sei aber kein Problem. Man könne aber auch eine Verlängerung beantragen. Dass man sein Fahrzeug in Kenia nur noch für drei Monate versichern kann, ist ihm nicht bekannt.
Ausserdem muss man in Kenia pro Monat 40 U$ (in Tansania 20 U$) Strassenbenutzungsgebühr bezahlen, egal ob das Auto irgendwo eingestellt ist oder fährt. An kleinen Grenzübergängen kann es aber sein, dass die Beamten noch nichts davon wissen 😉 .
Viele Grüsse aus Nairobi Erika
Entschuldigung, dass ich in diesem Thema antworte, aber die Fragen kamen hier zur Sprache.