Mabe schrieb:Hier ist doch konkret von der Chobe Savanna Lodge die Rede, die m.W. in Namibia ist. Wieso "greift das jetzt auf Botswana über"?
Letzlich ist es vielleicht nicht mal entscheidend, in welchem Land die Tat geschieht, gerade, wenn es die grenznahen Bereiche sind. Bei der Verfolgung durch die Behörden oder die Konsequenzen kann das allerdings durchaus unterschiedlich gehandhabt werden
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
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Margrit403 Beiträge · seit 200617. Feb. 2014 · #22
Ja ich kann hier auch ein bisschen!!!! mitschreiben. Uns wurden im 2013 bei Nata die Natels geklaut, wir sind & waren auch nicht blauäugig und sind des Reisens versiert, das seit Jahren. Bei der Polizei war man dermassen verblüfft und meinte, was in Nata am hellheiteren Tag!!!!!!! Ich hatte unseren „perfiden“ Vorfall auch hier geschildert. http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/279470-raubueberfall.html?start=66#301338
Einmal mehr, man muss einfach auf der Hut sein und solange, dass man ( wie wir ) mit einem blauen Auge davon kommt, hat man Glück. Wir hörten auf unserer letzten Reise üble Räubergeschichten, ob immer alles stimmt/e, sei dahin gestellt. Aber in jedem Fall hinterlässt es Spuren, was nachvollziehbar ist.
Gruss Margrit
RUruppilindeThemenstarter10 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #23
Hallo Margit! Wenn ich mir die ganzen Beiträge bis jetzt anschaue,bin ich schon baff,was alles passiert an Diebstählen und Überfällen. Durch den Umstand,dass uns trotz unserer vielen Reisen bis jetzt noch nie was gestohlen wurde,sind wir wahrscheinlich auch ein wenig naiv und unvorsichtig geworden. Du bringst es auf den Punkt mitdem was du schreibst,nämlich man muß einfach auf der Hut sein und solange man mit einem blauen Auge davon kommt hat man Glück gehabt. Passieren kann einem sowas immer auf Reisen,davor ist keiner sicher. Aber dafür auf's Reisen verzichten will ich nie und nimmer und auch hier in diesem Forum keiner,da bin ich mir sicher. Liebe Grüsse von Rupert und Irmi
Clamat1'425 Beiträge · seit 201317. Feb. 2014 · #24
Hi Ruppilinde,
trotz allem was euch passiert ist, was mit Sicherheit sehr, sehr unschön war, finde ich eure Einstellung total klasse. Das Leben geht weiter, auch ohne Lapi oder Kamera (da würde ich persönlich auch durchdrehen, wenn mir die geklaut werden würde 🤢 )
Hut ab vor so viel positivem Denken und damit verbundener Lebensqualität.
Das ist eine ganz beachtliche Leistung 🤩
Wünsche euch noch ganz viele schöne Urlaubstage
(und Behörden versagen nicht nur in den "Bananenrepubliken", auch in Deutschland versagen viele 🙁 )
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200617. Feb. 2014 · #25
ruppilinde schrieb:Aber vielleicht wären Gummiknüpel und Pfefferspray unter der Decke nicht schlecht für die zukünftigen Reisen in Afrika.
... das mit dem Pfefferspray würde ich noch mal überdenken. Ich hatte nach 'nem halben Dutzend Hundeattacken in Namibia auf späteren Reisen für solche Fälle ein Pfefferspray mit. Damit es schnell erreichbar war, befand es sich in der Lenkertasche. Da war ich auch schnell genug dran, als einmal sieben kläffende Hunde durch ein Loch im Farmzaun auf mich zu rannten.
In Gambia wurde es bei einer Polizeikontrolle dann leider auch schnell entdeckt und als verbotene Waffe eingestuft. Erst wollte man mich ins Gefängnis stecken und am Ende wurden "nur" 90 min Verhör und ein Protokoll daraus, das ich unterschreiben musste. Das Spray wurde natürlich konfisziert.
Seitdem fahre ich ohne Pfefferspray, da ich nicht weiß, wo es erlaubt und wo es verboten ist. Jedenfalls war diese Situation bei der Polizei auch nicht so toll.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
W3Windhuk 3453 Beiträge · seit 201318. Feb. 2014 · #26
Hallo, ich bin oft auf CP und dann sehe ich auch sehr oft, das Mietwagenfahrer sehr unüberlegt handeln. ZB. alle Wagentüren sind offen. Sehr viel liegt auf dem Rücksitz, also Cameras,Labtop,Rucksäcke und andere teure Artikel. Man selber ist damit beschäftigt Feuer an zu machen, oder man unterhält sich mit jemand anderen usw. Das Dachzelt ist aufgestellt, bei vielen hängt der Überzug an der Seite runter und da kann man sich gut hinter verstecken. Ich bin schon oft zu den Gästen gegangen und habe sie gebeten doch bitte ihre Wagentüren zu schließen, was glaubt ihr wie oft ich zuhören bekam, was mich das denn anginge, obwohl ich ihnen erklärt habe das da schnell jemand etwas entnehmen könnte. Also was macht man? Man sagt nichts mehr. Sollte natürlich nachts etwas passieren finde ich die Idee mit dem Horn,Sirene, garnicht schlecht, zumal sie nicht teuer ist. Und die hört jeder. Gruß J.
hallo, wir haben auch überlegt z.B. einen Strahler mit Bewegungsmelder zu installieren...an ein Horn haben wir bisher nicht gedacht 🤨 Spätestens nach ein paar Fehlalarmen wird man das Ding abstellen - und dann haben die Buben wieder freie Hand. Oder wie will der Bewegungsmelder zwischen vorbeiziehenden Tieren und Halunken unterscheiden? Die Diebstähle geschehen so schnell dass man auch keine Chance hat das zu verhindern. Im Januar in Windhoek ist einem Bekannten direkt vor einer Werkstatt im Norden der Stadt die Seitenscheibe eingeschlagen worden und der Täter ist auch hier mit einem Rucksack entkommen - am helligten Tag und es standen Menschen rings rum! Die Täter waren mit einem Auto vorgefahren, einer sprang raus, schlug die Scheibe ein und schwupps war er wieder im Auto und sie brausten davon. Gegen solches Vorgehen nützt kein Alarm und kein Scheinwerfer - da helfen nur Gitter an den Scheiben - aber wer will sich schon selbst einsperren...
Wir werden als nächstes versuchen unsere Seitenfenster mit Folie gegen Eingriff zu sichern - die macht es schwer nach dem Schlag ins innere des Wagens zu greifen da die Scheibe ja noch steht und es Zeit kostet diese herauszubrechen. Und Zeit ist gerade das was die Diebe nicht haben! Mietwagen sind aber sicher nicht mit dieser Art von Prävention ausgestattet 😕
Wenn die Polizei in dieser Hinsicht nicht erfolgreicher wird und Strafen bei gefassten Tätern keine abschreckendere Wirkung haben, kann man Neulingen fast nur anraten in diesem Land keinen Urlaub zu machen oder nur in Shorts und Tshirt zu reisen...
LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Hallo, Frank schreibt: Wenn die Polizei in dieser Hinsicht nicht erfolgreicher wird und Strafen bei gefassten Tätern keine abschreckendere Wirkung haben, kann man Neulingen fast nur anraten in diesem Land keinen Urlaub zu machen oder nur in Shorts und Tshirt zu reisen...
LG Frank
genau das ist meiner Meinung nach das Problem. 😠
Wir wurden in den KTP kurz vor Urikaruus von einem Hillux mit Anhänger in einer Kurve rechts!!!!!! überholt. 😮 Er flog buchstäblich über den Hügel.Ein SA war mit einer Geschwindigkeit unterwegs, weil er den KTP ja nur als Durchgang nutze. 🤢
Es tat einen Schlag und dann war unseren rechter Seitenspiegel ab. Nachdem wir geistesgegenwärtig seine Autonummer fotografierte, war es uns möglich , mit Hilfe von Erik in Urikaruus die Polizei in twee rivieren anzurufen. Den Spiegel sammelte ich ein und dank ein lieber Fomie 😘 der uns sein Panzerband zur Verfügung gestellt hat , konnte dieser Spiegel , den man ja unbedingt braucht , weil an der rechten Seite, provisorisch angeklebt werden.
Wir standen also mit der Polizei in twee rivieren in Verbindung , die den SA auch anhielt 🙁 der aber dann einfach behauptete, wir wären "so komisch gefahren ". Eigentlich war das Fahrerflucht, das hat aber niemand interessiert. 🤢 Wir waren dann in twee rivieren , haben noch ein Protokol erstellt. Dieses ist bei weitem nicht so schlimm, als ausgeraubt zu werden , dennoch schildert es einfach wie die Polizei sich gegenüber uns Touristen verhällt.
Liebe Grüße Cécile 🙂
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zum Thema Notfallhorn: Sowas haben einige Camps ja schon und so etwas stand offenbar auch hier zur Verfügung. Zitat aus dem Eröffnungsposting des Threads «...nach ewig langem Hupen mit der Notgashupe kam dann endlich mal wer ...». Das nützt auch nichts, wenn die Einbrecher in der Nacht schon neben dem Bett stehen.
Ich bin immer dankbar für solche Berichte - insbesondere wenn sachlich berichtet wird. Es ist aber trotzdem schwer, aus solchen punktuellen Berichten irgendwelche Trends abzulesen, z.B. ob die Kriminalität wirklich steigt.
Bezüglich unserer nächsten Afrikatour im Mai weiß ich nun mittlerweile, dass es bei gleich 5 der eigentlich geplanten Übernachtungen innerhalb des letzten Jahres Diebstähle oder Überfälle gab. Da kommt schon mal die Frage auf, was man da eigentlich macht, ob man das noch Urlaub nennen kann und ob man das Geld nicht woanders ausgeben sollte.
Beste Grüße
Guido
W3Windhuk 3453 Beiträge · seit 201318. Feb. 2014 · #30
Hallo, uns ist die Handtasche meiner Frau in Ffm, auf der Zeil geklaut worden. Das Glück war ich hatte die Pässe und Geld bei mir. Jetzt stellt euch mal vor, wir Namibianer, mit Nam. Pass und der ist dann weg. Sollen wir deswegen nicht mehr nach D. fahren? Übrigens der oder die haben die beiden Tragebänder der Handtasche abgeschnitten. Meine Frau hat das nicht gemerkt. Gut wir standen vor Conrad und haben in das Fenster geschaut. Also nie wieder bei Conrad ins Fenster schauen!!!
Lieber J., ich glaube du wirfst hier Äpfel und Birnen durcheinander... Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl findet man überall, was ganz anderes ist es aber wenn sich jemand gewaltsam Zugang verschafft und ggf. sogar vor einer Konfrontation nicht zurückschreckt! Wenn man selbst am helligten Tag in einer belebten Einkaufsmall nicht vor Wageneinbruch sicher ist, dann liegt der Hase doch wo ganz anderes im Pfeffer - oder hört man bei uns in der der Häufigkeit von Zwischenfällen? Mehr Polizeipräsenz und empfindlichere Strafen wäre meiner Meinung nach hier der Ansatz, aber das wird auch keine nächtlichen Überfälle auf Camps oder Lodgen verhindern... Ich sollte mal so einen Burschen in die Finger kriegen 😈
LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Nenette1'309 Beiträge · seit 200918. Feb. 2014 · #32
Hallo, wir wurden mitten in der Nacht vom Sicherheitsdienst der Nata Lodge geweckt und gebeten, die Fenster zu schließen, wohlgemerkt: nicht die große Terrassentür, sondern die kleinen Seitenfenster. Es scheint wohl überall ein etwas problematisch zu sein. Viele Grüße, Nenette
Rocky1964709 Beiträge · seit 201118. Feb. 2014 · #33
Hi,
es scheint schon so, als wenn evtl. Mitarbeiter der CPs oder Lodges Tipgeber sind. Und die Polizei ein Auge zudrückt. Betroffene sind ja die reichen Weißen.
Über dem Gepäck liegt bei uns immer im KFZ eine Decke oder Plane. Türen und Fenster sind beim KFZ immer zu. Nachts werden alle Bungalowtüren abgeschlossen, Fenster max. angekippt.
Wir haben alle Safariwesten, in denen sich die wichtigen Dinge befinden. Ich habe zusätzlich noch eine Ledergürteltasche, durch welche das Koppel gezogen ist.
Nachts liegen die Westen bei uns unter dem Kopfkissen, ebenso die Gürteltasche. Eine starke LED-Taschenlampe ist immer bei der Hand, ebenso Machete und ein Messer mit 24cm Klinge.
Ich habe viele Jahre Kampfsport trainiert und unser Sohn macht das seit über 10a auch.
Wenn wir in Städten vor einem Supermarkt stehen, bleibt einer beim Wagen.
Beim Abheben von Geld sichert einer den anderen.
Die vollständige Sicherheit gibt es nicht.
Man sollte immer souverän, jedoch nie arrogant auftreten. Man sollte nicht wie ein Näggermoan-Touri in weißen Hosen, schickem Hemd und weißer Mütze als Depp rumlaufen. Besser man geht als Einheimischer durch.
Wachsamkeit, egal ob zu Haus, unterwegs, auf dem Rummel, beim Volksfest, beim Einkauf, im Hotel usw ist die beste Vorbeugung.
fotomatte2'517 Beiträge · seit 200918. Feb. 2014 · #34
Also ich habe noch keinen "Einheimischen" gesehen,der so wie von Dir geschildert,herumläuft...( Safariweste,Machete,Messer mit 24 ! cm langer Klinge...)
RUruppilindeThemenstarter10 Beiträge · seit 201418. Feb. 2014 · #35
Hallo Rocky1964! Hier schreibt einer der viel Erfahrung hat. Du gibst wertvolle Tips für Verhaltensregeln,die ich sonst auch anwende,aber halt leider in der Chobe Savanna Lodge vernachlässigt habe,weil ich mich zu sicher fühlte.Aber du hast mir die Regeln wieder ins Hirn gerufen ,auf der nächsten Afrikareise pass ich wieder besser auf! Der Raub war mir eine bittere Lehre!!! Auch die Selbstfahrer können sich aus deinem Beitrag etliches rauslesen. Wünsch dir noch viele tolle Reisen.Gruß Rupert.
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201118. Feb. 2014 · #36
Hallo Rupert, zunächst mein herzlicher Dank an Dich für Deinen offenen Eingangspost - ich kann etwas nachvollziehen, wie es Euch geht, mein Haus in D wurde vor 10 Jahren heimgesucht, ich schlafe noch immer mit verschlossener Schlafzimmertür! Ich wünsche Euch, dass ihr das Trauma gut verarbeitet und ihr wieder angstfrei verreisen könnt.
Für den Fall, dass ich Deine Einträge nicht richtig gelesen - und es überlesen habe, entschuldige ich mich schon jetzt. Aber nach Deinem vorhergehenden Post:
... Du gibst wertvolle Tips für Verhaltensregeln,die ich sonst auch anwende,aber halt leider in der Chobe Savanna Lodge vernachlässigt habe,weil ich mich zu sicher fühlte.Aber du hast mir die Regeln wieder ins Hirn gerufen ,auf der nächsten Afrikareise pass ich wieder besser auf! Der Raub war mir eine bittere Lehre!!! .....
frage ich mich, gegen welche "Regeln" ihr verstoßen habt, was wurde vernachlässigt, welche Sicherheitsvorschriften wurden missachtet? Wurden denn eigentlich auch noch andere Gäste während der Nacht bestohlen, noch in andere Unterkünfte eingedrungen?
Viele Grüße Strelitzie
RUruppilindeThemenstarter10 Beiträge · seit 201418. Feb. 2014 · #37
Hallo Strelitzie! Beziehe mich mit den"Regeln" auf die Vorsichtsmaßnahmen,die Rocky 1964 beschrieben hat. Es sind keine Sicherheitsvorschriften zu beachten,sondern einfache Verhaltensregeln,die er beschrieben hat,die rein aus der Erfahrung erwachsen und mit denen du dich schützen kannst,bzw. es den Übeltätern schwerer machst.Die Erfahrungen ,Tips und Ratschläge,die wir hier lesen können im Forum,nützen uns allen in Zukunft. Wir waren in jener Nacht nur die Einzigen ,die beraubt wurden. Liebe Grüße und sicheres Reisen.
du gibst ein paar sinnvolle Hinweise wie Türen und Fenster zu und Gepäck abdecken.
Aber, den Touristen erkennt man am ehesten an seinem "Safari"-Klamotten und nicht an schickem Outfit mit Hut.
Außerdem was soll das mit Kampfsport, Machete und 24cm Messer?!? Sind wir hier im Krieg? Du läufst doch nicht mit einer Machete durch die Stadt und im Schlaf hast Du sie vermutlich auch nicht griffbereit. Würdest du dich wirklich auf eine gewaltsame Auseinandersetzung mit solchen Leuten einlassen, die evtl. sogar zu mehreren sind? Der Tipp ist vermutlich nicht so empfehlenswert.
Wenn Du wirklich so herum läufst, wie du dich hier beschreibst, dann solltest Du Dir mal überlegen was für Assoziationen das bei einigen Teilen der Bevölkerung, vor allem im Norden weckt..... Leider gibt es immer wieder einige solcher Leute die dann den Ruf und das Ansehen schwer beschädigen (Machete und 24cm Messer habe ich allerdings noch nicht gesehen). Das hilft dann auch nicht die Kriminalität zu senken.
verständnislose Grüße, piolet
P.S.: von Diebstahl sind übrigens nicht nur Weiße betroffen.
Rocky1964 schrieb:Hi,
es scheint schon so, als wenn evtl. Mitarbeiter der CPs oder Lodges Tipgeber sind. Und die Polizei ein Auge zudrückt. Betroffene sind ja die reichen Weißen.
Über dem Gepäck liegt bei uns immer im KFZ eine Decke oder Plane. Türen und Fenster sind beim KFZ immer zu. Nachts werden alle Bungalowtüren abgeschlossen, Fenster max. angekippt.
Wir haben alle Safariwesten, in denen sich die wichtigen Dinge befinden. Ich habe zusätzlich noch eine Ledergürteltasche, durch welche das Koppel gezogen ist.
Nachts liegen die Westen bei uns unter dem Kopfkissen, ebenso die Gürteltasche. Eine starke LED-Taschenlampe ist immer bei der Hand, ebenso Machete und ein Messer mit 24cm Klinge.
Ich habe viele Jahre Kampfsport trainiert und unser Sohn macht das seit über 10a auch.
Wenn wir in Städten vor einem Supermarkt stehen, bleibt einer beim Wagen.
Beim Abheben von Geld sichert einer den anderen.
Die vollständige Sicherheit gibt es nicht.
Man sollte immer souverän, jedoch nie arrogant auftreten. Man sollte nicht wie ein Näggermoan-Touri in weißen Hosen, schickem Hemd und weißer Mütze als Depp rumlaufen. Besser man geht als Einheimischer durch.
Wachsamkeit, egal ob zu Haus, unterwegs, auf dem Rummel, beim Volksfest, beim Einkauf, im Hotel usw ist die beste Vorbeugung.
Gruß
Rocky
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201118. Feb. 2014 · #39
Hallo Rupert,
"Vorsichtsmaßnahmen,die Rocky 1964 beschrieben hat" - oh Gott, nein - das ist ja kein Urlaub! 🤩 Beim Schließen und Verschließen von Fenstern und Türen gehe ich absolut konform - aber ich schlafe doch nicht mit einer Machete oder plane eine abgeschlossene Kampfsportausbildung vor meinem Urlaub zu machen.... Widerstand hat gerade ein Urlauber in Venezuela versucht - zu seinem endgültigen Nachteil! 🙁 Mach Dir also keine Vorwürfe!
Viele Grüße Strelitzie
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201318. Feb. 2014 · #40
Hallo Strelitzie,
ich stimme dir absolut zu: Auch für mich wäre ein Urlaub mit Waffen und dem Gedanken an Kampfsport im Hintergrund keine entspannte Sache.
Aber für mich hört das schon viel früher auf:
Strelitzie schrieb:Beim Schließen und Verschließen von Fenstern und Türen gehe ich absolut konform
Das würde ja bedeuten, dass ich mich nachts einschließen muss wie in einem Gefängnis. Ich dürfte also nicht bei Dunkelheit auf der Terrasse sitzen und Tiere oder Sterne beobachten, denn da könnte mich ja auch jemand überfallen und anschließend das Chalet leerräumen.
Ich habe auch keine Lust, auf die herrliche Luft der Wildnis zu verzichten, denn u. a. auch deswegen fliege ich weit weg vom Smog-verseuchten Europa. Wenn ich so viele Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen muss, macht das wenig Spaß! 🙁
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)