Ausgeraubt in der Chobe Savanna Lodge!!!

81 Antworten · 17,8k Aufrufe · gestartet 17. Feb. 2014 von ruppilinde
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Themenstarter10 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #1
🙁 Hallo an alle Caprivireisenden. Meine Frau und ich wurden im Januar während des Schlafens in unserem Chalet in der Chobe Savanna Lodge überfallen und ausgeraubt. Als ich von einem Geräusch erwachte, wurde ich, unter dem Mosquitonetz im Bett liegend, von einer Taschenlampe geblendet und angezischt,dass ich ruhig sein solle. Da waren sie ,zwei Einbrecher, wie ich vermute auch schon wieder weg. Schaden alles zusammen ca. 1700 Euro. Eine sehr gefährliche Situation,die in einer Lodge dieser Preisklasse einfach nicht passieren darf! Nach Berichten im Tripadvisor ist das in dieser Lodge schon öfters passiert ,darum müssen alle zukünftigen Gäste gewarnt werden.Es war keinerlei Securitypersonal in der Nacht auf dem Gelände und nach ewig langem Hupen mit der Notgashupe kam dann endlich mal wer um nachzufragen was los ist. Die Lodge ist weit ab vom "Schuß" und im Notfall scheißt sich kein Mensch was um einen. Und der Überfalltip kam bestimmt von einem der "netten" Bediensteten. Meine Frau kann heute noch nicht richtig schlafen. Die Bewertungen für die Lodge sind zwar super,aber so ein Überfall macht alles zunichte. Es war mir auch wieder eine Lehre: Übernachtet man in einer billigen Klitsche,passt man auf sein Zeug besser auf,aber in einer teuren Lodge fühlt man sich ja viel sicherer und rechnet nicht mit sowas,und das war mein Fehler!!
4'451 Beiträge · seit 200817. Feb. 2014 · #2
Hallo ruppilinde,

vielen Dank für Deine Schilderung. Es tut mir wahnsinnig Leid, das Ihr sowas erleben musstet. 😠

Bis jetzt dachten wir , das in Botswana sowas nicht vorkommen würde, wir haben uns dort immer sehr sicher gefühlt. Ich glaube aber , das es mit eine hochwertige oder wie Du schreibst "Klitsche" weniger zu tun hat. 😉

In den Medien wird immer mehr und desöffteren von Einbrüche/Überfälle überal auf dieser Welt geschrieben. 🙁

Wieso schreibst Du , das Du Schuld bist? Hattet ihr die Tür nicht abgeschlossen oder war es dort sowie schon selbst erlebt ,keinen Schlüssel an der Tür ?

Ich hoffe das es bald ein wenig "verblasst" und Ihr wieder einen weiteren Urlaub ins südliche Afrika planen werdet. 🙂

herzliche Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2014
1'086 Beiträge · seit 200917. Feb. 2014 · #3
Hallo ruppilinde,

es ist bedauerlich, was Euch da passiert ist. Mich würde interessieren was die Lodge dazu sagt.

Gruß Klaus
1'125 Beiträge · seit 200617. Feb. 2014 · #4
Hallo, Ruppilinde,
Leidensgenossen.
Ich möchte Dir den Tipp weitergeben, den mir das Forumsmitglied Jaw gegeben hat. Wenn Deine Frau immer noch nicht schlafen kann, leidet sie garantiert unter einem Trauma. Lasst Euch psychotherapeutisch helfen - und das möglichst bald. Ich selber habe mich fast zu spät dafür entschieden.
Alles Gute!
Rodrigo
Omnia vincit amor
2'610 Beiträge · seit 200717. Feb. 2014 · #5
Hallo Ruppilinde,

du hast mein vollstes Mitgefühl - ganz ehrlich!!!!!

Könntest du uns vielleicht noch mitteilen, warum du glaubst Schuld zu sein? Ich finde, dass du dich nicht mit Schuldgefühlen schlecht machen sollst. Die Täter ward doch nicht ihr!!! Was hat die Lodgeführung unternommen???Hattet ihr da wenigstens anschließend Unterstützung?

Rodrigo hat absolut Recht, ihr solltet euch professionell helfen lassen, wenn die Schlafprobleme anhalten! Ich selbst habe 1 ganzes Jahr und vergitterte Schlafzimmerfenster gebraucht um einen Einbruch in D zu verkraften.

Liebe Grüße und Kopf hoch
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter10 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #6
Guten Morgen an alle! Vielen Dank für euren Zuspruch! Hier ein paar anmerkungen zu den Fragen: Die Haupttüre des Chalets war verschlossen,die Terrassentür vor unserem Bett hatte ich geschlossen aber leider nicht verriegelt. Mit meinem Fehler meinte ich ,dass ich unsere Wertsachen im Zimmer rumliegen ließ(Fotoapparat,Objektiv,Zoom,Kleines Netbook). Ich hätte nämlich nie geglaubt,dass wer einbricht ,während wir im Zimmer sind. Da fühlte ich mich in dieser doch recht teuren Lodge einfach zu sicher. Die anderen Raubzüge in dieser Lodge ,die Reisende im Tripadvisor beschrieben haben,passierten während eines Tagesausflugs,oder während die Gäste beim Abendessen waren. Der Direktor der Chobe Game Lodge,die gehört zusammen mit der Chobe Savanna Lodge,fuhr mit uns am nächsten Tag zur Polizeistation in Namibia um den Vorfall aufnehmen zu lassen.Er entschuldigte sich bei uns und ist seither mit uns in Kontakt um uns evt. Neuigkeiten zu berichten. Sonst ist da nichts mehr zu erwarten. Ich möchte euch noch sagen,dass dieser Vorfall unsere Reiselust kein bißchen dämpft und wir schon wieder "auf gepackten Koffern sitzen". Viele liebe Grüsse an alle Reisenden von Rupert und Irmi.
2'060 Beiträge · seit 201317. Feb. 2014 · #7
Hallo,

erstmal mein tiefes Mitgefühl! Wir hatten daheim einmal Einbrecher während unserer Abwesenheit, die haben meine Zudecke abgezogen, um daraus einen Sack für das Diebesgut zu machen. Der fand sich später im Garten wieder, aber ich konnte in dieser Bettwäsche nicht mehr schlafen! Es dauert schon, bis man dieses ungute Gefühl überwinden kann.

Meiner Meinung nach musst du dir aber keine Schuld geben. Wir haben nie Foto etc. nachts in den Safe gegeben, wenn wir im Raum waren. Und was das Verriegeln der Türen betrifft, so ist dies in manchen Unterkünften wie Luxury Tents gar nicht möglich, da kann man leicht auch von außen eine Zeltplane öffnen oder aufschlitzen.

Außerdem möchte ich persönlich in der Wildnis nicht hinter verriegelten Türen schlafen; wenn es die Temperaturen erlaubten, hatten wir immer die Terrassentür oder die vordere Zeltplane offen, um den Himmel oder Tiere am Wasserloch vor dem Einschlafen beobachten zu können, und um die herrliche Luft zu genießen.

Freileich, wenn was passiert, macht man sich Vorwürfe... Schwierig!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
466 Beiträge · seit 201017. Feb. 2014 · #8
wir können euer Fassungslosigkeit, euer Entsetzen, eure Eigenschuldzuweisung und die Nachwirkungen des Überfalls all zu gut verstehen - auch wir sind Ende Dezember im Caprivi nachts auf Campsite ausgeraubt worden.

Es passierte um 3:30h in stockfinsterer Nacht - wir schliefen im Dachzelt und jemand "Informiertes" schlug die Seitenscheibe unseres Wagens ein und verschwand grad mit dem Rucksack indem unsere gesamte Barschaft war! Ich war binnen einer Minute unten auf der Leiter und hab wohl weiteren Diebstahl dadurch verhindert - Foto- und Laptop-Rucksack blieben so im Auto! Geldbeutel mit Kreditkarten und Ausweispapiere blieben zum Glück unentdeckt!
Wir vermuten auch ganz stark dass die Räuber einen Tip von Beschäftigten bekommen haben, beweisen läßt sich das natürlich nicht.

Wir haben uns hinterher auch Vorwürfe gemacht warum wir die Wertsachen nicht mit ins Dachzelt genommen haben, aber was will man denn noch mit hoch nehmen? Verhindern kann man so einen Einbruch sicher nicht - und wer weiss zu was die Räuber sonst noch fähig sind?!
Überrascht hat uns vor allem die Dreistigkeit mit der bei uns und noch dreister bei euch vorgegangen wird. Scheinbar guckt die Polizei da nur zu...wir haben jedenfalls keinerlei Hoffnung auf einen Ermittlungserfolg und das irgend etwas von den anderen Gegenständen im Rucksack jemals wieder auftaucht!
Die Herrn Polizisten vertrösteten uns morgens damit dass man die Diebe schon fassen würde wenn sie versuchen würden die Euros und die US-Dollar zu tauschen. Man würde den Strassensperren bescheid geben - tatsächlich wußte die Strassensperre vor Katima aber am nächsten Tag nichts von dem Vorfall als wir diese passierten um in die Stadt eine neue Scheibe zu organisieren! Unfähigkeit in Reinstform...
Was uns enttäuscht hat ist die Tatsache dass wir nicht von der Campleitung gewarnt worden sind. Wenn jemand in der Stadt sein Auto abstellt muss man immer damit rechnen dass das Auto aufgebrochen wird; uns war aber nicht bewußt dass das auch passieren kann wenn man im Dachzelt schläft - wir haben unsere Lektion schmerzhaft gelernt!

Als Sofortmassnahme habe wir dann bei jedem Übernachtungsstop alle Rucksäcke und Taschen auf ein Bergeseil aufgefädelt und das demonstrativ mit einem Vorhängeschloss ans Lenkrad geschlossen. So sehen die Buben hoffentlich! dass mit einem schnellen Griff hier nichts zu holen ist.

Wir können nur jeden warnen der unterwegs ist (besonders im Caprivi) und besondere Vorsicht walten zu lassen. Allerdings sehe ich kaum ein Chance sein Eigentum zu schützen bei soviel Dreistigkeit und Gewaltbereitschaft!

Wir lassen uns die Lust auf Namibia dadurch allerdings nicht vermiesen...

Viele Grüße
Frank und Elke
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
53 Beiträge · seit 201317. Feb. 2014 · #9
hALLO FSausS,
bitte schreibt doch den Namen des CP. wo man bei euch einbrach. Man sollte das ruhig machen, denn dann sind andere gewarnt und man meidet, wenigstens für eine Weile die CP.

Ich lese hier oft wir sind daund da überfallen, oder eingebrochen, warum nicht die Namen der Plätze nennen.
LG
J.
Themenstarter10 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #10
Hallo Frank und Elke! Eure Geschichte ist ja auch der Hammer. Da kann man bei uns Vieren ja fast von "Gleichgeschädigten"reden. Es erschreckt mich schon,wie dreist die Räuber auch bei euch waren . Mit eurem Satz" Wer weiss zu was die Räuber sonst noch fähig sind" sprecht ihr mir aus der Seele. Wer weiss was passiert wäre ,wenn ich aus dem Bett gesprungen und auf den Einbrecher losgegangen wäre. Man weiss ja nicht ob der mit gezogener Machete oder Messer vor dem Bett steht.Unter dem Mosquitonetz,angeblendet von einer Taschenlampe ist man total ausgeliefert und man kann froh sein dass einem selber nichts passiert ist. Aber vielleicht wären Gummiknüpel und Pfefferspray unter der Decke nicht schlecht für die zukünftigen Reisen in Afrika. Wenn man in Afrika mit der Polizei zutun hat,ist das fast schon wieder lustig,weil einem sofort klar wird,dass nichts passiert und der Polizist wahrscheinlich sogar ein Euroscheinchen der Beute abbekommt. Aber so isses halt. Jedenfalls wünsch ich euch beiden noch viele tolle Reisen in Afrika und viel Gesundheit und nochmals danke für euren Bericht.Rupert und Irmi
3'883 Beiträge · seit 201117. Feb. 2014 · #11
Ja, bitte, teilt die Namen der Campsites mit, auf denen eingebrochen wurde. Das ist zwar keine Sicherheit, denn die Halunken könnten weiterziehen, aber warnt Touristen, sich vorzusehen.

Wir wollen im September in den Caprivi und hoffen, wir bringen alles wieder mit nach Hause, was wir dabei haben.

LG freshy
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1'287 Beiträge · seit 200817. Feb. 2014 · #12
Hallo Rupert,

auch mir tut Eure Erfahrung sehr leid und vielen Dank fürs Einstellen. Gerade wenn man häufiger unterwegs ist und nichts passiert wird man ja eher leichtsinniger.
ruppilinde schrieb: Aber vielleicht wären Gummiknüpel und Pfefferspray unter der Decke nicht schlecht für die zukünftigen Reisen in Afrika.
Ohne hier jetzt eine Grundsatzdiskussion loszutreten, aber jegliche "Bewaffnung" macht die Situation i.d.R. nur gefährlicher. Zumal die "Bewaffnung" ja nur effektiv sein kann, wenn man in der Lage ist diese auch sinnvoll zu nutzen. Ich selbst bin weder im Umgang mit Gummiknüppel noch Pfefferspray vertraut genug, um nicht zu riskieren, dass diese im Ernstfall eher gegen mich verwandt werden würde.

Aus meiner Sicht ist die sicherste Methode, seine materiellen Sachen im Zweifel aufzugeben, als es auf eine Konfrontation ankommen zu lassen.

Schön dass Ihr schon wieder an der nächsten Reise plant.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2014
Themenstarter10 Beiträge · seit 201417. Feb. 2014 · #13
Hallo Carl! Du hast mit deiner Einstellung zur Bewaffnung natürlich vollkommen recht!! Manchmal frusten mich halt meine Gedanken über die Hilflosigkeit in der Situation. Und du sagst es schon richtig,was würde passieren wenn man sich wehren würde? Dinge kann man ersetzen,das Leben nicht. Viele liebe Grüsse von Rupert und Irmi.
1'115 Beiträge · seit 201017. Feb. 2014 · #14
Ich habe letztmals in Windhoek eine Sirene gekauft (Pressluft in 'Spraydose' mit Aufsatz ähnlich wie ein LKW 'Horn'). Die Wirkung dieser Sirene ist etwa Lautstärke Luftschutzsirene. Die Lautstärke ist immens! Wenn ein Einbrecher bei diesem 'Klang' weitermacht ist er entweder taub oder hat Nerven aus Stahlseilen.
Anschaffungskosten etwa 10 € wenn ich mich richtig erinnere.

Gruss Rajang
466 Beiträge · seit 201017. Feb. 2014 · #15
den Namen der Campsite hier auszuplaudern ändert nichts an der "Gefahrenlage" im Caprivi - jede am Fluss gelegene Campsite ist/kann betroffen (sein)! Wahrscheinlich sind die Halunken mit dem Mokoro über's Wasser gekommen und auch so wieder verschwunden.
Die zuständige Polizeistation ist in Kongola - soviel sei hier verraten.

Bissl Hintergrund...

In der Region dort oben sitzen die Campsite- und Lodge-Betreiber zwischen zwei Stühlen... Auf der einen Seite zahlen die Betreiber auf Basis von rechtsgültigen Verträgen ihre Pacht an die zuständige Community - soweit so gut.
Dummerweise versuchen aber auf der anderen Seite die local Chiefs ihre historischen Besitzansprüche an das Land in der Region durchzusetzen - und verlangen auch Pacht von den Betreibern - ohne jegliche Rechtsgrundlage...
Die Betreiber wehren sich natürlich gegen diese (ungerechtfertigten) Pachtforderungen, in dem sie sich auf die laufenden, rechtsverbindlichen Verträge berufen, aber das interessiert die Chiefs natürlich nicht; nötigenfalls versucht man mit Einschüchterung die Betreiber gefügig zu machen!
Letztes Jahr ist einer der local Chiefs aufgrund solcher Machenschaften zu einer hohen Geldstrafe verknackt worden, aber ob dass das Problem löst wage ich zu bezweifeln.
Das zeigt die Misere in der die Betreiber stecken - würden sie zahlen würden sie sich sogar strafbar machen denn das Land gehört nach gültigen Gesetzen dem Staat und nicht den local Tribes, die das aber wohl nicht akzeptieren wollen.

Jeder kann sich jetzt an 5 Fingern einer Hand abzählen wer letztlich davon profitiert wenn die Übernachtungsgäste ausbleiben...und die Betreiber aufgeben müssen!

Vielleicht hat dieser Umstand aber auch gar nichts mit den Überfällen zu tun...und eine Gruppe? hat auf eigene Rechnung gehandelt 😕

Wie soll man jetzt mit solchen Vorfällen umgehen - die betroffenen Campsites meiden?
Die Polizei berichtete am Morgen nach der Tat von einem ähnlichen Vorfall im letzten Jahr auf einer Lodge in der Nähe - wie auch euer Eingangsposting zeigt ist man auf einer Lodge auch nicht sicher. Ich denke auch dass solche Überfälle häufiger passieren als öffentlich gemacht werden...
Vielleicht sollte man auch im Caprivi mit mehr als einem Fahrzeug unterwegs sein...und im Vorfeld schon klären ob es einen Sicherheitsdienst im Camp/auf der Lodge gibt?
Andererseits möchte man auch nicht dass ständig ein Wachmann um einen rumschleicht...
Ein Restrisiko wird wohl immer bleiben 😠


Nachdenkliche Grüße
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
5'479 Beiträge · seit 200917. Feb. 2014 · #16
FSausS schrieb:Wie soll man jetzt mit solchen Vorfällen umgehen - die betroffenen Campsites meiden?
Das geht ja wohl kaum, da Ihr den Namen nicht preisgebt.

Hier rumjammern, ohne Roß und Reiter zu nennen, bringt mich echt auf die Palme. Was soll das? Mitleid einsammeln? Solche Posts bringen keinerlei Erkenntnisgewinn für andere.

Abgesehen davon ist das Einschlagen einer Autoscheibe kein Raub. Auch dieses Thema hatten wir schon wiederholt hier im Forum diskutiert.

Danke an die Thread-Eröffner, die im Gegensatz dazu klare Fakten geliefert haben.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
2'530 Beiträge · seit 201117. Feb. 2014 · #17
Man muß überall auf der Hut sein, nur ist das manchmal nur bedingt möglich!

Wir wurden fast ausgeraubt letztes Jahr auf Red Sands bei Kuruman. 5 Chalets wurden in der Nacht, bei uns haben sie es versucht! 🤩

Freunde von uns wurden im letzten August brutal auf der Omaruru Game Lodge ausgeraubt, wo wir ein halbes Jahr vorher waren!

Nehmt Euch in acht, es wird schlimmer.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
256 Beiträge · seit 201217. Feb. 2014 · #18
Letzten August hatten wir 2 Nächte durchgehend eine Polizeistreife in Ihaha auf dem Camp, die uns bewachte. Diese stellte sich am Abend höflich vor, erklärte uns, dass derzeit nachts über den Fluss Diebe aus Namibia mit dem Boot ins Camp kommen würden und sie deswegen Präsenz zeigen. Wir sollen uns von ihnen bitte nicht gestört fühlen.

Als bei Dunkelheit meine Frau auf die Anlage ging, kam die Streife sofort angefahren uns steltten meine Frau; als sie meine Frau dann erkannten, belehrten die Polizisten sie höflich, dass Löwen fast so gefährlich seien wie die Diebe und sie bitte am Lagerfeuer und den Zelten bleiben soll ... 😁
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2014
1'125 Beiträge · seit 200617. Feb. 2014 · #19
Hallo,
die Zeiten werden ungemütlicher. Wie's im Caprivi aussieht, wissen andere besser. 'Mein' Überfall fand in Zentralnamibia statt und zwar gewerbsmäßig. ich bin immer noch in ps.-th. Behandlung.
Nicht, dass etwas passiert, ist für mich empörend, sondern weit mehr die absulute Interesselosigkeit und Passivität staatl. Stellen, bes. der Polizei. Wenn mir der Polizeichef sagt, es sei nicht die Aufgabe der Polizei, sondern die des Camps, die Verbrecher dingfest zu machen, ist das verantwortungslos. Aber diese Einstellung scheint verbreitet zu sein - also fühle ich mich als Verbrecher sicher und mache immer weiter ...
Und dass das jetzt auch auf Botswana übergreift, ist höchst bedauerlich.
Herzlichen Gruß!
Rodrigo
Omnia vincit amor
1'068 Beiträge · seit 201317. Feb. 2014 · #20
Hier ist doch konkret von der Chobe Savanna Lodge die Rede, die m.W. in Namibia ist.
Wieso "greift das jetzt auf Botswana über"?

Letzlich ist es vielleicht nicht mal entscheidend, in welchem Land die Tat geschieht, gerade, wenn es die grenznahen Bereiche sind. Bei der Verfolgung durch die Behörden oder die Konsequenzen kann das allerdings durchaus unterschiedlich gehandhabt werden

Gruss
Mabe