Topper008Themenstarter74 Beiträge · seit 201210. Dez. 2013 · #1Hallo liebe Community,
nachdem ich mich die letzten Wochen ausführlich mit Euren Fragen/Antworten und Reiseberichten befasst habe, steht unsere Buchung (Flug, Geländewagen mit Dachzelt) kurz bevor.
Vorab habe ich noch ein paar offene Fragen, bei welchen ich mich über zahlreiche Antworten freuen würde.
1) Hab 4x4 Adventure Ltd. und Tanzanian Pioneers bisher angeschrieben. Habt ihr weitere Mietwagenunternehmen welche ihr für eine Selbstfahrertour über zehn Tage empfehlen könnt?
2) Meint ihr, dass die verschiedenen Camps im Februar 2014 kurzfristig anzusteuern sind oder sollte ich da vorab reservieren?
3) Welche Nationalparks inkl. Campsite könnt ihr mir für die zehn Tage empfehlen?
4) Gibt es neben den Nationalparks im Norden weitere Flecken, welche Euch besonders gefallen haben?
5) Welche Region und welche Unterkunft könnt ihr mir auf Sansibar empfehlen?
Der Plan ist, dass wir von FRA mit Ethopian Airlines nach JRO fliegen. Hier in Arusha den Geländewagen samt Equipment entgegennehmen und zehn Tage später wieder zurückbringen. Dann mit dem Flieger von JRO nach ZNZ. Hier ebenfalls zehn Tage Strand, schnorcheln und tauchen. Von Sansibar mit der Fähre zurück auf's Festland und mit dem Flieger von DAR mit Quatar Airways nach FRA. Spricht aus Eurer Erfahrung etwas gegen diese Planung?
Besten Dank allen Rückmeldern vorab!
Gruß, Tobi
picco6'369 Beiträge · seit 201110. Dez. 2013 · #2Hoi Tobi
Versteh ich das richtig, Du hast Reiseberichte über Tansania gelesen, Dich für den Norden des Landes sowie untypischerweise Auto zum Selbstfahren mit Dachzelten entschieden und die Hin- und Rückflugtickets bei unterschiedlichen Airlines gekauft und trotz all dem fragst Du wo man im Norden hin soll und ob es im Februar ohne Buchung überall Platz hat?
Sorry, nimms mir nicht übel, aber das macht für mich keinen Sinn!
Zuerst muss man doch wissen was man sehen will, und erst dann entscheidet man sich...odrr?
OK, Selbstfahrer mit Dachzelt ist für die Einen das Non-Plus-Ultra, die anderen (dazu gehöre auch ich) werden darin keine Vor-, aber viele Nachteile sehen, vor allem da in Tansania die meisten Autos diese tollen Safari-Hubdächer haben, wo man stehend freie Rundumsicht geniessen kann und nicht nur aus den Fensterschlitzen äugt, aber was die Parks angeht solltest Du Dir doch schon eine Meinung gebildet haben bevor Du Dich für den Norden entscheidest, oder nicht?
Und wenn Du das gemacht hast dann weisst Du sicher dass Februar Hochsaison ist, da die grossen Herden dann wohl in Ndutu sind!
Und dementsprechend die Plätze voll Touristen sind, zwischen derer Autos dann Eures mit den Dachzelten steht, dort wo's am lautesten ist weil die Bodenzeltler zwischen der ersten Dämmerung und halb neun Einer nach dem Anderen losfährt...und Ihr mittendrinn auf dem Parkplatz...
Na ja...
Die zehn Tage werden dann wohl etwa so aussehen:
-Tag 1: Ankunft, Auto entgegennehmen, einkaufen
-Tag 2: Fahrt in den Tarangire NP
-Tag 3: Im Tarangire NP, abends Fahrt nach Mto wa Mbu
-Tag 4: Im Lake Manyara NP
-Tag 5: Fahrt in die Serengeti
-Tag 6: In der Serengeti
-Tag 7: In der Serengeti (Ndutu)
-Tag 8: In der Serengeti, Nachmittags Fahrt auf den Ngorongoro
-Tag 9: Im Ngorongoro (Eventuell drückt man Dir da einen Guide auf) und Fahrt nach Mto wa Mbu
-Tag 10: Lake Manyara NP, Rückfahrt nach Arusha, Auto zurückgeben
Topper008Themenstarter74 Beiträge · seit 201211. Dez. 2013 · #3Hallo Picco,
naja fast 🙂
Danke erstmal für Deine Rückmeldung inkl. Tipps ! ! !
Ich hab tatsächlich die Reiseberichte gelesen und will nach wie vor als Selbstfahrer mit Dachzelt losziehen.
Die grobe Auswahl der NP ist schon gemacht,jedoch habe ich auf einen Spezialtipp gehofft. Da wir das Land zum ersten Mal bereisen,habe ich keine Ahnung ob es eventuell auch kleinere,sehenswerte NP neben den Großen gibt.
Die Hochsaison in Tansania kann ich noch nicht gut genug einschätzen,sind da tatsächlich soviele Touristen unterwegs? Mit dem Krüger oder Etosha wird es ja hoffentlich nicht vergleichbar sein...
Gruß,Tobi
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #4Was spricht gegen ein Bodenzelt? Dann kannst Du auch das Safari-Hubdach nutzen.
Wir haben den Mietwagen für unsere Selbstfahrer-Tour bei 4x4 Adventure Safari gemietet.
Der Routenvorschlag von Picco ist sehr gut. Reservierung ist auf den public campsites nicht möglich.
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200611. Dez. 2013 · #5Hallo Topper,
du fragst:
Welche Region und welche Unterkunft könnt ihr mir auf Sansibar empfehlen?Wir waren im Februar 2013 2 Wochen auf Zanzibar. An der Ostküste kann ich dir das "Blue Oyster Hotel" empfehlen, in Stone Town das "Zanzibar Coffee House". Da fühlt man sich einfach wohl. Die letzte Nacht waren wir "Dhow Palace Hotel", ist edel, tolle Zimmer, aber recht unpersönlich vom Personal her.
Hier: findest Du meinen Reisebericht, da sind auch Bilder von den Hotel drin:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/278398-zanzibar-da-wo-der-pfeffer-waechst.html?start=12LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Eto557 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #6Hallo Tobi,
Deine angedachte Reiseplanung entspricht in etwa meiner Tansania-Reise 2010, Reisebericht nachstehend, nur dass ich mich habe fahren lassen und nicht gezeltet habe. Das Blue Oyster auf Sansibar wurde schon empfohlen.
Die Hochsaison in Tansania kann ich noch nicht gut genug einschätzen,sind da tatsächlich soviele Touristen unterwegs? Mit dem Krüger oder Etosha wird es ja hoffentlich nicht vergleichbar sein...
An den
Hot Spots sieht das nicht anders aus, aber es gibt genügend ruhige Gegenden, wo Du als Selbstfahrer ungestört bist.
Freundliche Grüße
Eto
picco6'369 Beiträge · seit 201111. Dez. 2013 · #7Hoi Tobi
Etosha und Krüger kenn ich nicht, aber im Tarangire wirst Du wenig Andere sehen, im Lake Manyara wird der südliche Teil ebenfalls recht Touristenleer sein, in der Serengeti bleiben die Meisten um Seronera rum, schon in Ndutu wirst Du trotz der Gnu's wenige Autos sehen, selbst im Ngorongoro kann man den Anderen ausweichen!
Lediglich wenn ein Leo oder ein Gepard gesichtet wird gibts Ansammlungen...wir waren meist alleine, weil wir meist schnell von Seronera weg sind.
Wir sprechen uns halt jeweils vorher mit dem Fahrer ab, damit er etwas gefordert wird und wir auch was zu sehen bekommen ohne dass zehn Auto's drumherumstehen.
Aber auf den Campingplätzen (und die sind relativ einfach...kein Vergleich mit dem was ich so vom südlichen Afrika lese, aber das können Andere besser beurteilen) hats viele Leute in der Zeit!
Mein Tipp: Wenn möglich reist mit Bodenzelt, dann könnt Ihr morgens früh los ohne zusammenzupacken und Ihr könnt das Safaridach benutzen, wie Topobär schon schrieb!
Ich für mich würde bei Sansibar einige Tage abzwacken und bei der Safari dranhängen...auch der Arusha NP ist sehenswert, eine Wanderung vom Ngorongoro zum Lake Natron hat auch ihren Reiz, den Ol Doinyo Lengai besteigen eventuell auch...und Ihr könntet die Serengeti von Ost nach West durchqueren!
OK, ich bin kein Typ der länger als einen Tag am Strand liegen mag... 😗
baobab2195 Beiträge · seit 200911. Dez. 2013 · #8Hallo Tobi,
ich würde Sansibar ganz weglassen. Ist vom Klima her in unseren Sommermonaten viel angenehmer und wenn man die Insel wirklich kennenlernen möchte, kann man einen Urlaub nur dort verbringen.
LG Ina
Topper008Themenstarter74 Beiträge · seit 201212. Dez. 2013 · #9@ Topobär: Die Ängste meiner Frau sprechen gegen ein Bodenzelt...zudem bin ich ähnlich groß gewachsen wie Du, was die Nächte im kleinen Zelt nicht unbedingt gemütlicher machen.
@ Pascalinah: Danke für die drei Tipps...insbesondere das Blue Oyster gefällt mir sehr gut 🙂
@ Eto: Da bin ich beruhigt, dass es in der Serengeti noch stille Plätze gibt. Denke diese wird man beim ersten Besuch auch finden.
@ Picco: Aus Euren Reiseberichten kann ich schon entnehmen, dass ein Bodenzelt wirklich die bessere Alternative ist. Wie gesagt, hier kommt meine Mitbewohnerin ins Spiel, welche ein Bodenzelt beim ersten Camping seit gefühlten 100 Jahren ignorieren - und im Auto schlafen - würde.
@ Ina: Sansibar war als Ausklang angedacht, da die Zeit in den verschiedenen NP zwar unfassbar schön, aber eben auch anstrengend ist. Lohnt sich Sansibar hierfür dann oder könntest Du auch die Küste auf der Ostseite empfehlen?
Joerg3'175 Beiträge · seit 200612. Dez. 2013 · #10Hallo Topper 008!
also ich wuerde auch ein paar Tage von Zanzibar abzwacken und wie bereits erwaehnt fuer Arusha NP usw.dranhaengen.
Das Klima ist zu dieser Zeit auf ZNZ irre, da geht man am Stock, wie im Treibhaus.
Die angegebenen Plaetze dort sind klasse.
Tagestour mit Safari Blue ist ein MUSS und natuerlich der abendliche Besuch von Forodhani/Fressmeile beim Hose of Wonders.
Ich kenne am Oldeani ein als Selfcatering house hergerichtetes Farmhaus, das ein idealer Ausgangspunkt fuer Tagestouren nach Tarangire,Manyara und Ngorogoro ist.
es befindet sich knapp unterhalb der Cutline in Mitten einer Kaffeplantage. Mit gigantischem Blick Rihtung Manyara.
Wir sassen da beim sundowner und dann sahen wir die Bueffelaus dem Kaffe kommen und hinter her sprang der Loewe und riss den Bueffel war echtklasse, kann ich nur empfehlen.
Falls Interesse besteht melde dich dann gebe ich Dir die Kontaktdetails
Gruesse aus Katima Mulilo
Joerg
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201012. Dez. 2013 · #11Hallo Topper
Zum Bodenzelt.
Erkläre mal Deiner Frau, wie gefährlich es ist, wenn Sie nachts schlaftrunken mal raus muss und auf der wackeligen Leiter eine Stufe verfehlt. Ein Grund, warum ich nie in so ein Dachzelt steigen würde. Das kann Dir im Bodenzelt nicht passieren.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Erika2'338 Beiträge · seit 200714. Dez. 2013 · #12Hallo zusammen
Picco schrieb:
Und dementsprechend die Plätze voll Touristen sind, zwischen derer Autos dann Eures mit den Dachzelten steht, dort wo's am lautesten ist weil die Bodenzeltler zwischen der ersten Dämmerung und halb neun Einer nach dem Anderen losfährt...und Ihr mittendrinn auf dem Parkplatz...
Wir sind gerade in den letzten Tagen über den Lake Natron beim Kleins Gate in die Serengeti gefahren. Übernachtet haben wir jeweils auf Public Campsites bei Lobo und Seronera. Überall durften wir mit unserem Dachzeltfahrzeug auf die Zeltwiesen fahren und mussten nicht auf den Parkplätzen übernachten. Die Dachzeltler sind so sehr in der Minderzahl, dass das toleriert wurde. Auch ein kanadischer Dachzeltler durfte sich mit seinem Fahrzeug zwischen die Bodenzelte stellen. Ja, die Camps waren ziemlich voll, aber die Plätze sind riesig.
Übrigens ist die kleine, verspätete Regenzeit nun voll im Gange. Viele Wege sind unpassierbar geworden. Wir hatten einige happige Schlammschlachten. Haben unvorstellbar viele Gnus gesehen. Die meisten waren um Seronera, aber auch im Western Corridor hat es nur so gewimmelt.
Viele Grüsse aus der Serengeti Stop Over Lodge in der Nähe des Victoriasees 🙂 .
Erika
picco6'369 Beiträge · seit 201114. Dez. 2013 · #13Hoi Erika
Erika schrieb:Überall durften wir mit unserem Dachzeltfahrzeug auf die Zeltwiesen fahren und mussten nicht auf den Parkplätzen übernachten.
Gut zu wissen, hab ich bisher nicht so erlebt!
Die zwei die ich bisher gesehen habe mussten auf dem Parkplatz bleiben...da hat sich wohl was geändert!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200916. Dez. 2013 · #14Da kann ich Erika nur bestätigen. Ich Seronera waren wir ein wenig neidisch auf den deutschen Geländewagen mit Dachzelt, da dieser auf die Wiese fahren durfte, wir unser Auto aber auf dem Parkplatz lassen mussten. Seronera war aber auch die einzige Campsite mit separaten Parkplatz. Ansonsten durften wir überall auf die Wiesen fahren.
Topper008Themenstarter74 Beiträge · seit 201221. Dez. 2013 · #15*danke* an Joerg und Erika.
Die geplante Reise muss nun leider verschoben werden. Wichtige Infos für die zukünfte Planung habe ich nun aber gesammelt, hierfür nochmals danke für alle Rückmeldungen. Grüße, Tobi
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200631. Dez. 2013 · #16Hallo Tobi,
leider lese ich diese Diskussion erst jetzt (war längere Zeit verreist).
Ich gehöre auch zur "Dachzelt-Fraktion" und würde niemals in einem Bodenzelt übernachten. Da wäre ich viel zu nahe an manchen Tieren. Nicht unbedingt den grossen, sondern den vielen kleinen und langen!! Und die Gefahr, wenn man nachts wirklich mal raus muss von der Leiter zu strürzen??? Ist ja wohl etwas weit hergeholt. Genauso gut kann ich im Bodenzelt beim Rauskrabbeln über eine Schlange stolpern.
An einem aufmachbaren Dach sehe ich nicht viel Vorteil, denn ich möchte bei Fahren sitzen und nicht stehen. Und diese paar Zentimeter Unterschied habe ich noch nie als fehlend registriert.
Wir hatten (und werden wieder) bei Tansanien-Pioneers gemietet und waren mit denen total zufrieden.
Ach ja: wir dürften auf jedem Camingplatz selbstverständlich auf die Wiese fahren. Und wir waren auf jedem Platz die einzigen Gäste. Meinen Reisebericht hast Du ja sicher gelesen.
Gruss
Beate
picco6'369 Beiträge · seit 201101. Jan. 2014 · #17Hoi zämä
beate schrieb:Ich gehöre auch zur "Dachzelt-Fraktion" und würde niemals in einem Bodenzelt übernachten. Da wäre ich viel zu nahe an manchen Tieren. Nicht unbedingt den grossen, sondern den vielen kleinen und langen!! Und die Gefahr, wenn man nachts wirklich mal raus muss von der Leiter zu strürzen??? Ist ja wohl etwas weit hergeholt. Genauso gut kann ich im Bodenzelt beim Rauskrabbeln über eine Schlange stolpern.
Na ja... in 6 Reisen nach Ostafrika hab ich 2 Schlangen gesehen...beide im Gebüsch an einem Bach/Fluss, keine auf einem Campingplatz...hast Du, Beate, schon Schlangen auf einem Campingplatz gesehen?
Nach meiner Erfahrung ist diese Angst wesentlich gesuchter als das mit dem Sturz von der Leiter.
beate schrieb:An einem aufmachbaren Dach sehe ich nicht viel Vorteil, denn ich möchte bei Fahren sitzen und nicht stehen. Und diese paar Zentimeter Unterschied habe ich noch nie als fehlend registriert.
Jede(r) wie er/sie mag!
Aber der Vorteil sind nicht ein paar Centimeter, sondern die Rundumsicht ohne Kopfstützen, Scheibenrahmen usw, selbst an den anderen Köpfen vorbeischauen ist einfacher...weil man mehr Platz hat sich zu bewegen.
Und bevor wieder die Frage kommt: Ja, ich kenn beides, mit und ohne Hubdach, als Selbstfahrer und mit Driverguide, aber nein, ich war noch nie mit dem Dachzelt, aber schon etliche Male mit dem Bodenzelt sowie in Lodges und Guesthouses unterwegs. Und ja, ich bin schon von einer Leiter gefallen (als ich noch auf dem Bau gearbeitet habe), wenn es auch nicht eine Dachzeltleiter war, aber das geht schneller als man denkt!
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200601. Jan. 2014 · #18Hallo Picco,
ja, wir hatten schonmal eine Schlange auf dem Campingplattz. Allerdings nicht in Tansania, sondern in Namibia. Auf unserem Stellplatz an der Spitzkoppe tummelte sich ein Schlanke. Keine Puffotter, wir wissen bis heute nicht, was das für eine Schlange war.
Andererseits bin ich noch nie von einer Leiter gefallen 😁
Gruss Beate
Erika2'338 Beiträge · seit 200701. Jan. 2014 · #19Hallo zusammen
Beate schrieb:
Ich gehöre auch zur "Dachzelt-Fraktion" und würde niemals in einem Bodenzelt übernachten. Da wäre ich viel zu nahe an manchen Tieren. Nicht unbedingt den grossen, sondern den vielen kleinen und langen!! Und die Gefahr, wenn man nachts wirklich mal raus muss von der Leiter zu strürzen??? Ist ja wohl etwas weit hergeholt. Genauso gut kann ich im Bodenzelt beim Rauskrabbeln über eine Schlange stolpern.
Haben gerade kürzlich hier in Tansania einen Wiener mit Bodenzelt getroffen, der uns gesagt hat, dass er niemals in einem Dachzelt übernachten würde und zwar wegen der Baumschlangen und Baumameisen, die nachts ins Dachzelt kommen und einem spiesaken würden 😄 .
Übrigens, auf einem Campingplatz in Seronera (Serengeti) hatten wir jetzt an einem Morgen tatsächlich eine Puffotter, welche dann vom Personal gefangen und ein Stück ausserhalb wieder ausgesetzt wurde. Ausserdem holten Leute auf einem Lodgelände in Mwanza eine grosse Mamba von einem Baum und erschlugen sie postwendend. Dann kroch ebenfalls in Mwanza auf einem Campingplatz neben unserer Parzelle auch noch eine junge Kobra an einem Palmenstamm rum, welche ebenfalls umgebracht wurde. Schlangen gibt es also schon in Tansania, manche wohnen halt auf Bäumen, andere leben auf dem Boden. Wichtig ist, dass das Zelt geschlossen ist, ob nun am Boden oder auf dem Autodach.
Fröhliches Schlangensuchen und Gruss aus der wunderbaren Lake Shore Lodge am warmen Tanganyikasee 😎 .
Erika
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200901. Jan. 2014 · #20Hallo Erika,
by the way: Also hältst Du Louise von der Arbeit ab! Ich habe ihr vor Weihnachten eine Reservierungsmail gesandt. Kannst Du sie netterweise bitten diese zu beantworten? Ich vermutete, dass sie sich über die Feiertage in Südafrika aufhält.
Herzliche Grüße an den Tanganjika
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
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