casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #141
25. und 26.09.09.2013 Namutoni / Windhoek Pension Moni / Fahrt nach Dolomite
Wir erreichen am frühen Nachmittag Gate des Etosha Nationalparkes.
Auf dem asphaltierten Weg nach Namutoni begegnen uns die ersten Elefanten und Giraffen, die wir etwas achtlos liegenlassen.
An der Rezeption bekommen wir das Chalet Nr. 1 und beziehen es gleich.Über einen Holzsteg gelangt man dorthin. Das Chalet ist ganz nett eingerichtet.
Nach kurzer Ruhezeit wollen wir einen Kleinigkeit essen. Der Weg zum Restaurant (ca. 300 Meter) fällt meiner Frau wieder sehr schwer. Es ist superheiß. Im Innenhof des Forts bestellen wir Wasser und zwei griechische Salate. Leider sackt Kerstin der Kreislaug total ab, sie droht dauernd ohnmächtig zu werden. Das Essen lässt sie zu zwei dritteln stehen. Ich sehe ihr an, daß es diesmal wirklich Ernst ist. Nach ca. 1 ½ Stunden meint sie : „Ich glaube, unser Urlaub ist jetzt vorbei !“. Ich bin der gleichen Meinung und rufe die Notfallnummer unserer Krankenversicherung an. Ich erkläre die Situation, sie wollen uns zurückrufen und uns eine Krankenhausempfehlung geben. Nach ca. 20 Minuten kommt dann der Anruf. Es sei eine harte Nuss in Namibia. Die einzige Empfehlung wäre in Windhoek die Medi Clinic, die sei ihrer Erfahrung nach als exzellent eingestuft und habe bis zum CT alle wichtigen Gerätschaften. Wir sollten vorher schon einmal eine E-Mail-Adresse angeben, damit er mir nötige Formulare zumailen könne.
Irgendwie schafft es Kerstin dann zurück zum Chalet und legt sich hin. An der Rezeption hilft mir eine nette Angestellte, das Dokument per Mail zu erhalten und auszudrucken. Drei Formulare !
Auf dem Weg zurück zum Chalet komme ich mit dem Auto direkt an einem großen Elefantenbullen vorbei, der mich jetzt nicht größer interessiert. Nervlich total fertig fülle ich die Dokumente aus und lege mich hin. Mir ist nicht ganz gut, Kerstin auch nicht. Unsere Mägen ! Jetzt geht fast die ganze Nacht durch abwechselndes Toilette-gehen und Übergeben angesagt. Ich entleere mich aus beiden Richtungen komplett, Kerstin nur oben herum. Wir haben beide das Dinner in Taranga in Verdacht !
Was für eine elende Nacht ! Wir schlafen beide schlecht !
Nach einigen Stunden Schlaf wachen wir beide völlig gerädert auf. Wir benötigen etwas Zeit, um in die Gänge zu kommen. Beim Zähneputzen muss ich noch einmal kotzen. Ansonsten ist mein Verdauungstrakt komplett leer. Die Immodium haben den Durchfall wenigstens gestoppt. Kerstins Kreislauf ist wenigstens so, dass wir nach einer Tasse Tee den Weg zur Rezeption antreten können. Die jetzt Dienst habenden Dame hat keine Lust, uns mit dem Scan der Dokumente zu helfen. Sie interessiert sich auch nicht für unsere Notlage. OK, Afrika ! Aber so etwas macht mich echt wütend !
Wir treten die Reise an und lassen auf dem Weg zum Gate achtlos Giraffen und Elefanten stehen. Die Dame am Gate interessiert sich wenigstens für Kerstins Situation. Sie wünscht Ihr alles Gute ! Die 535 KM nach Windhoek ziehen sich ganz schön. Kerstin fährt sogar ein gutes Stück. Im Sitzen geht es ihr nicht so schlecht. Von unterwegs ruft sie in der Pension Moni an, die uns für zwei Nächte ein günstiges Zimmer geben. Uff ! So erreichen wir völligst gerädert gegen 13:15 Uhr und bei stahlgrauem Himmel die Pension Moni. Sie liegt 4 KM von der Medi Clinic entfernt, was für uns ganz praktisch ist. Schließlich wissen wir nicht, wie das alles weitergeht ! Erfolglos versucht die auch etwas unmotiviert wirkende farbige Rezeptionistin unsere Versicherungsdokumente zu faxen, was leider nicht funktioniert. Ok, dann in der Clinic. Das Zimmer ist sachlich eingerichtet, für den günstigen Preis und unsere Zwecke aber 100 % OK. Wir fallen wie die Toten auf Bett und überlegen, erst morgen in das Krankenhaus zu fahren.
Aber nein ! Wir raffen uns gleich auf ! Durch dichten Windhoeker Innenstadtverkehr (Schulschluss) geht es mit dem Navi zur modern wirkenden Medi Clinic.
In der 24 Stunden Ambulanz werden wir freundlich und kompetent empfangen. Nach ca 10 Minuten und einigem Formularkrieg dürfen wir in eine mit Vorhängen abgetrennte Behandlungskabine. Hier stehen etliche sehr modern wirkende Geräte, was schon einmal ein gutes Gefühl gibt. Mit Versicherungen würden sie grundsätzlich nicht zusammenarbeiten, hier geht alles Cash oder per Kreditkarte. Dann erscheint eine sehr nett, besorgt und kompetent wirkende Krankenschwester, die Kerstin detailliert nach ihren Beschwerden fragt. Sie erzählt die ganzen Geschehnisse, worauf Temperatur und Blutdruck gemessen werden und ein EKG erstellt wird. Ein Checkbogen wird abgefragt und schließlich Blut abgenommen. Dann kommt ein ebenfalls sehr kompetent wirkender Arzt. Er befragt Kerstin nochmals und tastet sie ab. Das EKG sei OK, sie habe keine akuten Herzprobleme. Er sei sich sicher, dass sie sich den Magen verdorben habe und sie durch den Nährstoffmangel solch einen schwachen Kreislauf habe. Er wolle noch definitiv eine Blinddarmentzündung ausschliessen, deswegen wolle er noch ein großes Blutbild haben. Gleichzeitig würde auch noch ein Malariatest mitgemacht. Das Ergebnis bekämen wir morgen früh, sollten uns aber keine zu großen Sorgen machen. Uns fällt ein Stein vom Herzen. Jetzt bekäme Kerstin noch einen Liter Infusion mit einem Nährstoff-Schmerzmittel-Mix. Wenn die Blutwerte OK wären, könnten wir unsere Reise fortsetzen. Dann wird der Zugang gelegt und ich gehe mit dem netten Rezeptionisten nach nebenan, wo die Blutprobe untersucht wird.
Aber erst, wenn Cash auf dem Tisch liegt. 1060 Na $. Das Geld ist uns komplett egal. Dann warte ich mit Kerstin, daß die Infusion durch ist. Wir verabschieden uns herzlich, gehen nebenan in den Spar zum Einkaufen. Inzwischen regnet es heftig und es donnert. Die Leute hier freuen sich darüber. Mit Getränken, Bananen und Käsewürfeln bereichert geht’s erleichtert aber immer noch todmüde zurück zur Pension.
Dort funktioniert leider das Internet nicht. Eigentlich wollten wir den Nordteil der Reise auslassen und uns für 3 Nächte eine Zwischenstation buchen. Kerstin schlägt vor, bei positiven Blutwertenmorgen nach Dolomite zu fahren. Wieder über 500 KM ! Neee ! Kerstin: Doch ! Ich Ok ! So gegen 18:15 Uhr fällt sie in einen todesähnlichen Schlaf. Ich folge gegen 20:00 Uhr. Ein aufregender, sehr anstrengender Tag geht zu Ende. Und wieder eine neue Lebenserfahrung gesammelt. Wenn Du hier kein Cash oder Kreditkartenlimit hast, oder weit weg von der Medi Clinic bist, solltest Du besser nicht ernsthaft krank werden.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201016. Nov. 2013 · #142
Uff, Carsten, jetzt kann ich endlich wieder ruhig schlafen - Ihr macht aber auch Sachen 🙄 ! Immerhin lernt man - als Mitlesende - auch aus solchen Sachen etwas und wüsste im Notfall dann schon ein bisschen Bescheid. Vielen Dank also fürs Übermitteln Eurer Erfahrungen!
Hoffentlich kommt jetzt endlich wieder Ruhe und vorallem Wohlbefinden in Eure Reise - ich bin gespannt!
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #144
27.09.2013 Windhoek nach Dolomite
Kurz vor 07:00 Uhr klingelt der Wecker. Die Mägen fühlen sich besser an, aber immer noch nicht gut. Es hat bis spät in die Nacht geregnet. Beim vorsichtgen Frühstück nehme wir Kautabletten zur Magenregenerierung ein und dann ein Elektrolytpulver, dass Kerstin kaum herunterbekommt. Gegen halb neun geht’s wieder zur Medi Clinic. Die Blutwerte sind 100% OK :-))))))))
Also getankt und zurück zum Auschecken und Einpacken. Wir müssen sogar nur eine Nacht zahlen, was wir als sehr fair empfinden. Auf die erneute Fahrerei habe ich eigentlich gar keinen Bock, aber mit den guten Nachrichten im Kopf und einer gut durchschlafenen Nacht geht es doch besser. Wir wollen alle 100 KM tauschen, was sich erneut als gute Taktung herausstellen wird.
In Outjo tanken wir an einer etwas heruntergekommenen Tankstelle noch einmal voll. Bei ca 420 Nam$ springt der Zähler auf Null zurück und dann ist bei 35 Nam $ Schluss.
Ich frage den zahnlückigen Tankwart „what happened ? It cant'be just 35 Nam $ ?“.
Zahnlücke antwortet stolz und selbstbewusst „the tank is fuuuuuul !!! You have tooo paay 35 Doooolaaar!! !
Ich: „that can't be true ! It must be more „
Zahnlücke : „ The tank is fuuuuuul misteeer !“
Kerstin gibt ihm einen Hunderter und wir schauen uns schulterzuckend an. Hier in Namibia soll man ja immer sooo aufpassen, dass man an der Tanke nicht beschissen wird 😉
Wir fragen ihn nochmal, ob er keine Probleme bekäme ? Er reagiert nicht ! Dann gibt ihm Kerstin aus Versehen 50 Trinkgeld ! Er schaut den Schein an, als ob ihm Satan persönlich erschienen wäre: „Noonooo, thaats toooo muuuuch“. Über die 10 freut er sich sehr und lacht sich über den Irrtum tot ! „50 ? Noonooo...“. Kopfschüttelnd verlassen wir die Tanke mit ca 50 Liter Sprit für 35 Nam$“. Überall um uns herum laufen stolze Herero Frauen in ihren parachtvollen Trachten.
Dann kommt noch die Tanke in Kamanjab. Die ist jetzt völligst heruntergekommen. Allerlei Volk hängt hier herum, die eine Tanksäule ist total verbeult. Niemand kümmert sich um uns. Ein verwahrloster Weisser fragt uns, was wir wollen. Tanken ! Er holt die Tankwartin und sagt :“ They are busy 😉 It needs 15 to 20 minutes 😉 Dann erzählt er mir mit alkoholgetränktem Atem, was er für ein hartes Leben hatte. In London sei er gewesen und er möge keine Engländer. Inzwischen regelt Kerstin auf der anderen Seite das Tanken. Nebenan hält ein Pickup der hinten eine nackte Himba transportiert. Irgendwann wünsche ich dem mich voll labernden Typen alles Gute und ab geht es zu den letzten 70 KM in Richtung Galton Gate.
Das Land hier ist jetzt total abgeweidet und öde. Hoffentlich lassen sie uns wieder in den Park rein und hoffentlich existiert unsere Buchung noch.
Diese Zweifel erweisen sich am Gate als unbegründet. In einem Container erklären wir unsere Geschichte. Die Rangerin grinst uns sagt uns „welcome to Etoscha!“
Hanne6'152 Beiträge · seit 200616. Nov. 2013 · #146
hallo Carsten,
denke , am Morgen nach dem Ergebnis in der Klinik ist Euch Beiden ein Stein vom Herzen gefallen . Gute Entscheidung nach Windhuk zu fahren denn irgendwie hat man immer ein ungutes unwohles Gefühl - und man bekommt es nicht aus dem Sinn,. Bin wirklich froh, dass alles so glimpflich abgelaufen ist- und denke jetzt schreibst Du uns wie entspannt die Reise weiter verlaufen ist. Ein schönes Wochenende und liebe Grüsse an Kerstin wünscht Euch Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #147
@ Champagner
Hoffentlich kannst du dich noch zu einem Kapitel aufraffen.... sonst bist du an meinem Herzkasper schuld!
Ojeoje, hoffentlich hast Du es überlebt ! Möchte ungern Schuld am Verlust eines Forums-VIP's sein 😉
Uff, Carsten, jetzt kann ich endlich wieder ruhig schlafen - Ihr macht aber auch Sachen
Sie ist wohl auf, die Champus 🙂
@ Kathy loves Africa
Danke Dir 😘
oh oh, was schafft ihr denn immer in euren Urlauben??? Letztes Mal die „Rosen“ und jetzt das…
Ja ich weiß ja auch nicht 😕 Im nächsten Urlaub wird es wieder gut sein, haben wir uns vorgenommen. Und wer weiß, wofür es gut war 🙂
@ Annick
Die Medi Clinic macht einen guten Eindruck.
Wir haben uns dort zu 100 % und auch vor allem menschlich gut behandelt gefühlt !
Gute Besserung Kerstin!!!
DIe Docs haben gesagt, daß französischer Käse der Marke Comte das beste Heilmittel ist und so ca 1/2 Jahr nach der Erkrankung mit der Therapie begonnen werden soll 😉 😛
@ Jaffles Danke auch Dir 🙂
Hoffentlich ist damit eure schlechte Serie endgültig beendet!
Jepp, der Rest des Urlaubes war 😎 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 Jetzt kommt der Teil mit den Paradiesen
@ Lil
Aber was war der Grund dafür dass sich Kerstin schon einige Tage zuvor nicht gut fühlte ??? Und die Angstattacken in der Nacht ???
Ja Lil, die Frage haben wir uns auch gestellt und haben vermutlich auch die Antwort gefunden. Wenn man das zehnte Mal da unten ist, kommt man sich vermutlich besonders cool vor und vergisst beim Zähneputzen, dass im Caprivi das Wasser direkt aus dem Fluss gepumpt wird. Wir haben Leitungswasser benutzt. Kerstin hat sich vermutlich vorher schon etwas geholt und hatte ja auch immer Mal Durchfall, genau wie ich.
Ich nehme mal an dass die auch vorbei waren, nachdem ihr wusstet dass die Blutwerte 100% in Ordnung waren ...
Genau so war es.
@ Hanne
denke , am Morgen nach dem Ergebnis in der Klinik ist Euch Beiden ein Stein vom Herzen gefallen . Gute Entscheidung nach Windhuk zu fahren denn irgendwie hat man immer ein ungutes unwohles Gefühl - und man bekommt es nicht aus dem Sinn
Und was für ein Stein uns vom Herzen gefallen ist. Ich nehme es vorweg. WIr haben dann langsam gemacht, haben die geplanten Offroad-Strecken weggelassen und auch Mal einen Tag am Pool verbracht. Und wir hätten schon früher zum Arzt fahren sollen. Dir auch liebe Grüße
Da habt Ihr aber ein schwerwiegendes Problem gehabt, das Ihr jedoch (aus meiner Sicht) hervorragend gemeistert habt. Nicht Jeder fährt mal schlappe 1.000 km hin und zurück, was in Eurer Situation mit Sicherheit die richtige Wahl war.
Was mir aber an Euch Beiden ganz besonders gut gefällt: ( 😉 )
Mit Getränken, Bananen und Käsewürfeln bereichert geht’s erleichtert aber immer noch todmüde zurück zur Pension.
Das zeugt von frischen Lebensgeistern und die habt Ihr bestimmt gut gebrauchen können.
Nach diesen Strapazen kann der Urlaub jetzt so richtig schön werden !!!
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #149
@ Bayern Schorsch
Das zeugt von frischen Lebensgeistern und die habt Ihr bestimmt gut gebrauchen können.
Da hast Du Recht ! Die Laune wurde sprunghaft besser und die Angst (fast) weggeblasen. Die Fahrerei ist mir nach den langen Strecken und dem angegriffenen Nervenkostüm schon etwas auf den Nerv gegangen. Aber wenn wir Dolomite und Epupa und die Orte danach ausgelassen hätten....... was hätten wir da verpasst !
Ich freue mich total auf die nächsten Teile, da jagte ein Highlight das andere.
Und wir haben sogar einen echten Bären gesehen.... 😉
🙄 Puh, wie spannend, und mitreißend... Zum Glück geht es jetzt wieder bergauf!! Ihr habt das ja toll gemeistert!
Und aufs Dolomite freu ich mich jetzt ziemlich...!!! Die nächste Reise ist gebucht 😄 und da werden wir auch 2 Nächte dort verbringen... Ich bin sooooo gespannt!!! Hoffentlich geht es heute weiter 😉 Ich brauch ein wenig Ablenkung von der Schreibtischarbeit... 😎
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #151
@ Nadja & Marco
Und aufs Dolomite freu ich mich jetzt ziemlich...!!! Die nächste Reise ist gebucht 😄 und da werden wir auch 2 Nächte dort verbringen... Ich bin sooooo gespannt!!!
Dolomite ist G E I L !!! Wenn es geht und preislich Ok ist, dann nehmt einen der View Bungalows 😎
Hoffentlich geht es heute weiter Ich brauch ein wenig Ablenkung von der Schreibtischarbeit...
Klaudi373 Beiträge · seit 201216. Nov. 2013 · #152
Hallo Carsten, das scheint heute der Tag der Krankengeschichten zu werden. Gleich stelle ich den Beginn unserer "Leidensgeschichte" ein. Wir können 100 %ig mit euch mitfühlen wie es war. Für uns hatte es am Ende ein Gutes: Man bekommt - nach allen Horrorstories die man so hört - doch Vertrauen in die ärztliche Versorgung in Afrika.
Ansonsten folge ich deinem schönen Bericht mit großem Interesse. Kompliment zu den wunderbaren Fotos.
Viele Grüße Klaudia
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200916. Nov. 2013 · #153
Also mal ehrlich: Bei dem, was ihr so alles in euch reingestopft habt, da wundern mich Magenbeschwerden überhaupt nicht. Vielleicht einfach mal ein paar Tage Diät halten, auf Alkohol, Eiscreme und eiskalte Cola verzichten - dann beruhigt sich der Magen-Darm-Trakt auch ganz schnell wieder.
casimodoThemenstarter4'528 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #154
@ Klaudi Danke für die netten Worte 🙂 Oje, da bin ich gespannt, was Ihr erlebt habt !
@ Fritzmann
Also mal ehrlich: Bei dem, was ihr so alles in euch reingestopft habt, da wundern mich Magenbeschwerden überhaupt nicht. Vielleicht einfach mal ein paar Tage Diät halten, auf Alkohol, Eiscreme und eiskalte Cola verzichten - dann beruhigt sich der Magen-Darm-Trakt auch ganz schnell wieder.
Nur zur Info: Kerstin hat mehrere Tage keinen Alkohol getrunken, Kerstin hat kein Eis gegessen. Kerstin hat keine kalte Cola getrunken. Kerstin hat sich bei den Mahlzeiten auf Gemüse und leichtere Kost beschränkt, bzw. nur kleine Mengen gegessen. Sie hat bereits in Deutschland stressbedingte gesundheitliche Probleme gehabt.
Das kam aus meinen geschriebenen Worten aber zugegebenermassen nicht rüber. Da Du weder eine Anrede, noch Smileys benutzt, habe ich mich über Deine Worte geärgert, ist aber kein Problem
wie hat sich eigentlich die Krankenkasse nach Eurer Rückkehr verhalten ? Hatte Ihr Probleme bei der Kostenerstattung ? Wurden Eure Auslagen zu 100% erstattet ?
Gruß Rocky
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
La Leona2'779 Beiträge · seit 200716. Nov. 2013 · #156
@casimodo Danke für die Ergänzung, denn Fritzmann hat unverblümt gesagt was auch ich dachte: zuviel gegessen, zuviel getrunken, davon ev. zuwenig H2O und ev. zuviel Alkohol, zuviel Hitze = ein bewährtes cocktail für Magenverstimmungen.
Ich lese nun auch erleichtert weiter und hoffe dass Kerstin's Herzrasen und Panikattacken wirklich vorbei sind.
Danke für die wunderschönen Fotos und den sehr ausführlichen und informativen Bericht, ich freue mich, denn jetzt gehts ja schon bald nach Purros...
viele Grüsse leona
Gruss Leona
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200916. Nov. 2013 · #157
Das ist genau der Punkt. Der leicht bis deutlich übergewichtige Mitteleuropäer kommt nach Afrika, wird von der Hitze überrascht, bewegt sich noch weniger als im Büroalltag, weil er den ganzen Tag im Auto sitzt, und dann wird reingehauen bis die Schwarte kracht. Drei Hauptmahlzeiten am Tag und zwischendurch gibt es die vielen kleinen Leckereien noch obendrauf. Zum Frühstück schon eine Kalorienaufnahme wie ein Bergmann: Ei, Speck usw. usw. Mittags ein ordentliches Lunch, am Nachmittag bei der Ankunft in der Lodge Kaffee und Kuchen, und abends wartet das Drei-Gänge-Menü mit ordentlich Fleisch, Sahnesaucen und Fett, zum Nachtisch mindestens Eiscreme. Dazu und zwischendurch reichlich Wein, Bier und anderer Alkohol. Völlig geschafft vom anstrengenden Ernährungsprogramm und mit spannender Bauchdecke geht es dann ins Bett. Jetzt muss die Leber zur Höchstleistung auflaufen, um zunächst den Alkohol abzubauen. Wenn der gute Tropfen zum Abendessen dann auch noch säurebetont war, meldet sich auch noch der Magen. An erholsamen Tiefschlaf ist nicht zu denken. Und noch bevor die Fette des Abends abgebaut sind, wartet schon das reichhaltige Frühstück - das muss sein, schließlich liegt ein ganzer Tag in Sitzposition hinter dem Lenkrad vor dem Abenteurer. Und wenn dann auch noch chemische Hämmer in Form von Malariaprophylaxe oder anderen Mittelchen aus den Laboren der Pharmaindustrie dazu kommen, dann gute Nacht arme Leber. Eine Afrikareise ist schließlich kein Vergnügen.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201016. Nov. 2013 · #158
Fritzmann, wenn du ein Schüler von mir wärst, würde ich unter diesen Aufsatz "Thema verfehlt" schreiben! 🤩
Das, was du da in Casimodos Reisebericht ablässt, sind Dinge, die jeder Mitteleuropäer weiß und Carsten und Kerstin sowieso, das sind Weit- und Vielgereiste - hast du nicht verstanden, dass das Problem ein anderes war (zumal Carsten das mit dem Essen ja inzwischen relativiert hat) ? Wenn man sich erbricht und Durchfall hat, dann sind das meistens Keime, gegen die der Mitteleuropäer machtlos ist. Und Carsten hat seinen Fehler ja schon eingeräumt - es war der Leichtsinn, Leitungswasser zu trinken. Genau das, wo vor man immer gewarnt wird, wenn man verreist.... Und was dann wirklich voll auf den Kreislauf gehen kann, ganz egal was man der Leber vorher zugemutet hat (und ich weiß, wovon ich rede, ich sag nur Ägypten...ohne dort Alkohol und fettes Essen genossen zu haben!).
Meine Schwägerin, die so was von gesund lebt, versucht sich nach Ayurveda zu ernähren, keinen Alkohol trinkt, morgens mich mit ihrem Tai-Chi (oder war's Qigong)-Gehample vor dem Frühstück leicht genervt hat im Urlaub....was hat sie gehabt in den ersten Tagen?? Durchfall 😛
Ich hoffe, du findest jemand anderes, dem du deine Vorträge halten kannst - ich würde gerne hier weiterlesen und fürchte, dass Carsten irgendwann die Lust verliert!
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200916. Nov. 2013 · #159
Dann musst du mal ein paar Seiten zurücklesen, dann weißt du was ich meine und dann wirst du erkennen, dass das sehrwohl etwas mit dem Thema zu tun hat.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201016. Nov. 2013 · #160
Ich hab alles gelesen, und ich finde trotzdem, dass du am Thema vorbeischreibst. Es würde mich sehr wundern, wenn Carsten und Kerstin von der Hitze überrascht wären, und es waren nicht irgendwelche Magenbeschwerden, weil sie sich "vollgestopft und nicht bewegt" haben, sondern weil sie sich Durchfall/Kotzeritis bedingt durch das dortige Wasser eingefangen haben. Das wünsche ich nicht mal dir.... 😎
Also mal ehrlich: Bei dem, was ihr so alles in euch reingestopft habt, da wundern mich Magenbeschwerden überhaupt nicht. Vielleicht einfach mal ein paar Tage Diät halten, auf Alkohol, Eiscreme und eiskalte Cola verzichten - dann beruhigt sich der Magen-Darm-Trakt auch ganz schnell wieder.
Der Magen-Darm-Trakt beruhigt sich in einem solchen Fall vorallem dann wieder, wenn die Keime draußen sind!!
Und vielleicht blätterst du selber auch mal zurück!!
Nur zur Info: Kerstin hat mehrere Tage keinen Alkohol getrunken, Kerstin hat kein Eis gegessen. Kerstin hat keine kalte Cola getrunken. Kerstin hat sich bei den Mahlzeiten auf Gemüse und leichtere Kost beschränkt, bzw. nur kleine Mengen gegessen.
Und - ja, heute häng ich mal voll die Lehrein raus - was ich meinen Schülern auch immer wieder gerne mit auf den Weg gebe: Der Ton macht die Musik! Keine Ahnung, was dich dazu verleitet hat, so pampig in Carstens Thread reinzuschreiben (vielleicht November-Depri? Trink ein Gläsle Rotwein 🤪 !)