90 Elephanten im Hwange mit Zyanid vergiftet

12 Antworten · 4'647 Aufrufe · gestartet 25. Okt. 2013 von christian
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Themenstarter852 Beiträge · seit 200625. Okt. 2013 · #1
Hallo!

Weiß jemand näheres über diese Wilderei:

http://www.iol.co.za/news/africa/zim-elephant-deaths-soar-1.1584080#.Ukr0GmRgaZP

Hier ein sehenswertes Video darüber:

http://worldnews.nbcnews.com/_news/2013/09/25/20689560-poachers-poison-90-elephants-with-cyanide-in-zimbabwe-wildlife-park?lite

Wer ist der Drahtzieher:

http://africajournalismtheworld.com/tag/zimbabwe-poaching/

Wir waren ende September eine Woche dort, haben aber nichts davon mitbekommen. Weiß jemand welche Wasserlöcher betroffen waren?

Nachdenkliche Grüße

Christian
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zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2013
201 Beiträge · seit 200827. Okt. 2013 · #4
Wir waren letzte Woche dort - dass es weit ab der Touristenwege liegt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es liegt mehr oder weniger auf dem Loop Main Camp - Kennedy 1 , Ngweshla, Jambile.
Wir hatten dort übernachtet- alle Wasserlöcher führten Wasser- lediglich Jambile - hier war Simon (dem Warden) der Diesel für die Pumpe ausgegangen.
Wir hatten diese Nachricht dann dem Main Camp überbracht. Allerdings stand man dem wohl nahezu gleichgültig gegenüber. Die kleineren Camps bzw. Picnic Sites wie Deetema, Kennedey, Ngweshla, Jambile haben zwar einen Aufpasser (Warden), aber keine Funkverbindung zum jeweiligen Main Camp oder wie bei Deetema zu Sinamantella.

Wir verbrachten wunderschöne Nächte in den exclusice Camps und zahlten keine 150 US dafür. Und waren jedesmal ganz alleine dort (Bericht folgt noch).
Gast28. Okt. 2013 · #5
Hallo Wolfgang,

es wäre toll, wenn Du Zeit hast mehr zum Hwange und dem traurigen Vorfall zu berichten. Eigentlich möchten wir in paar Tagen dorthin fahren? Stellen uns nun aber wiederholt die Frage, wie sinnvoll das ist?

Vielen Dank - und lebe Dich gut wieder hier ein!

Grüße baboon
33,1k Beiträge · seit 200613. Juli 2014 · #6
Moin zusammen,

aktueller Fall:
"Im Sambesi-Nationalpark in Simbabwe wurden vier Elefanten vergiftet. Die Nationalparkverwaltung Simbabwes Zimparks sprach von einer Vergiftung durch Zyanid. Die toten Tiere wurden nur unweit der Viktoriafälle am Sambesi gefunden. Vor fast genau einem Jahr fielen im Hwange-Nationalpark mehr als 100 Elefanten Zyanid zum Opfer. Zimparks, die Environmental Management Agency und der Victoria Falls Wildlife Trust haben weiteren Ermittlungen eingeleitet." (Quelle: www.hitradio.com.na/nachrichten)

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
699 Beiträge · seit 201014. Juli 2014 · #7
Danke Christian für aktuelle Info. Bei mir kommt unbändige Wut hoch, wenn ich so etwas lese. Was sind das für Menschen, die so etwas tun frage ich mich. Einfach nur grauenvoll.
Gruß Giselbert
1'324 Beiträge · seit 201314. Juli 2014 · #8
Giselbert schrieb:Danke Christian für aktuelle Info. Bei mir kommt unbändige Wut hoch, wenn ich so etwas lese. Was sind das für Menschen, die so etwas tun frage ich mich. Einfach nur grauenvoll.
Gruß Giselbert
Menschen aus ärmsten Verhältnissen, die ums Überleben kämpfen. Vermutlich.
Schlimmer sind die, die dahinter stehen. Damit Handel, die Ausländischen Verwerter usw..


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
22 Beiträge · seit 201416. Juli 2014 · #9
lionfight schrieb:
Giselbert schrieb:Danke Christian für aktuelle Info. Bei mir kommt unbändige Wut hoch, wenn ich so etwas lese. Was sind das für Menschen, die so etwas tun frage ich mich. Einfach nur grauenvoll.
Gruß Giselbert
Menschen aus ärmsten Verhältnissen, die ums Überleben kämpfen. Vermutlich.
Schlimmer sind die, die dahinter stehen. Damit Handel, die Ausländischen Verwerter usw..


Gruß!
der Joe
Sehe ich genauso! Die wahren Täter sind diejenigen, die die Armut anderer ausnutzen und sie zu solchen Taten treiben... 😠
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2014
2'338 Beiträge · seit 200709. Okt. 2015 · #10
Hallo zusammen

Noch immer werden Elefanten im Hwange NP mit Zyanid vergiftet.
Mindestens 22 Wilderer von Rangern getötet.

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/ranger-toeten-mindestens-22-wilderer-simbabwe-882523

Gruss
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
zuletzt bearbeitet 09. Okt. 2015
566 Beiträge · seit 201309. Okt. 2015 · #11
Unschöne Sache das ganze, wenn man schon nicht mal mehr Freund und Feind trennen kann. Erster Ansatzpunkt kann damit nur sein, den Rangern als "Kämpfer an der vordersten Frontlinie" eine wirtschaftlich nachhaltige Perspektive zu bieten. Aber ob das so ohne weiteres in Zimbabwe gelingt....

LG Mogambo 🙂
3'700 Beiträge · seit 200909. Okt. 2015 · #12
Liebe Erika,

seit dem großem Massaker in 2013 sind 14 Elefanten in drei unterschiedlichen Fällen in Simbawe mittels Zyanid gewildert worden: 14 elephants killed by cyanide poisoning in Zimbabwe

Und ich sage voraus, dass die Zustände noch viel schlimmer werden, so lange sich die meisten afrikanischen Eliten und Regierungen einen Dreck um die Lebensumstände der Mehrheit der Bevölkerung kümmern, sondern nur darauf bedacht sind, die Pfründe der eigenen Familie bzw. des Clans oder der Regierungspartei zu sichern. Die Nachfrage wird ja eh von außerhalb Afrikas gesteuert und dort herrschen nicht weniger korrupte Zustände vor!

Offenbar hat auch die Wilderei in Botswana seit Verbot der Trophäenjagd auf kommunalem Land wieder stark zugenommen. Aber das war ja fast voraus zu sehen, wenn das Wild keinen Wert mehr für die armen Locals in den dörflichen Gemeinschaften darstellt und nur als Ungeziefer, Zerstörer der Ernte und Gefahr für Leib und Leben angesehen wird.

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de