GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200719. Aug. 2013 · #1Liebe Mosambik- und Simbabwe-Kenner
In 10 Tagen geht es bei uns für 6 Wochen los.
Geplant war eine Rundreise von Südafrika über Simbabwe und Mosambik zurück nach Johannesburg.
Konkret wollten wir nach dem Grenzübergang bei Mutare in den Gorongosa NP und nachher südwärts nach Vilanculos, Inhambane und Bilene und dann über den Limpopo Transfrontier Park in den Krüger NP.
Aufgrund der Überfälle in der Region Gorongosa bis Save scheint ein Umplanung notwendig.
Frage 1:
Über welchen weiter südlich liegenden Grenzübergang und über welche Strecke lassen sich die erwähnten Küstenorte in Mosambik doch noch sinnvoll anfahren ?
Frage 2:
Kennt jemand von euch die Strecke Parfuri-Mapai-Machaila-Mabote-Mapinhane?
Ist der Abschnitt Machaila-Mabote überhaupt befahrbar?
Frage 3:
Falls wir ganz auf Mosambik verzichten müssen, sind wir um Verbesserungsvoschläge zu folgender Alternativ-Route froh:
Tag 27: Marondera Campsite -> Chimanimani NP
Tag 28: Berg-Wanderung
Tag 29: Berg-Wanderung
Tag 30:Chimanimani NP -> Masvingo (Great Zimbabwe)
Tag 31: Great Zimbabwe Ruinen
Tag 32: Great Zimbabwe Landschaft
Tag 33: Masvingo -> Gonarezhou NP
Tag 34: Landschaft Region Save/Runde
Tag 35: Landschaft Region Mwenezi
Tag 36: Gonarezhou NP -> Krüger NP
Tag 37: Krüger NP Nord
Tag 38: Krüger NP Nord -> Satara
Tag 39: Satara
Tag 40: Lower Sabie
Tag 41: Lower Sabie
Tag 42: Krüger NP -> Johannesburg
Tag 43: Fahrzeugabgabe, Stadtrundfahrt, Abflug
Wer kann uns auch bei den ersten beiden Fragen helfen ?
Gruss von Girwal
Sabine1141 Beiträge · seit 200919. Aug. 2013 · #2Hi , leider habe ich keine Antwort sondern schließe mich dir an, wir starten am 29.08. also nächste Woche, erst Zimbabwe und dann eigentlich über Espungabera nach Mosambik, aber wir sind jetzt auch unsicher und hatten überlegt eine Nacht im Gonarezhou zu bleiben und am nächsten morgen über den kleinen Grenzübergang Chiqualaquala einzureisen (Visa haben wir schon). Dann an einem Tag nach Morrungulo oder Vilanculos.
Wir wissen aber nicht wie die Strecke ist. Man würde nördlich am Banhine NP langfahren und dann entweder südlich oder nördlich bei Machaila Village abbiegen.
Also wäre super, wenn uns jemand weiterhelfen kann.
Gruß Sabine1
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200720. Aug. 2013 · #3Hallo Sabine1
Schön, dass wir fast zeitgleich in gleicher Richtung los legen (wir starten am 31. August in Johannesburg ebenfalls über Simbabwe nach Mosambik)!
Nur sehe ich die Querung von Mosambik nicht ganz so einfach wie du:
1. Ist mir nicht klar, ob der Grenzübergang bei Chicualacuala auch tatsächlich offen ist und
2. gibt T4A für die Strecke vom Gonarezhou NP bis Vilanculos eine Strecke von 541 km an und eine Fahrzeit von 16:03 Stunden (und man findet auf dieser Strecke mehrfach die Hinweise " "offroad/sand" und "dangerous drift in road") und
3. wissen wir nicht, ob diese Strecke durchgehend befahrbar ist oder ob gar völlig unpassierbare Stellen dazwischen liegen.
Unter derartigen Umständen dürfte dies nicht in 1 Tag machbar sein.
Wer weiss mehr dazu?
Gruss von Girwal
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201220. Aug. 2013 · #4Würde Euch vorschlagen, im Forum der SA 4x4 Community nachzuschauen. Dort gibt es immer wieder Updates über Gefahrenbereiche und befahrbare Strecken. Da sind viele Südafrikaner regelmäßig unterwegs.
H.
Sabine1141 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · #5Hi Girwal,
ja das stimmt es sind 500 km und die Zeitangabe habe ich auch so in etwa, aber ich dachte das kann nicht sein und ist
nicht korrekt.
Also der Grenzübergang sollte offen sein, allerdings erst ab 8 Uhr in der früh.
Was macht ihr denn um nach Moz zu kommen?
LG Sabine1
Sabine1141 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · #6Hi, vielen Dank für den Tipp
Sabine1
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200723. Aug. 2013 · #7Liebe Mosambik-Kenner
Meine ursprünglichen Fragen haben bisher nur ein sehr kleines Echo ausgelöst.
Ich erlaube mir deshalb, die beiden wichtigsten Fragen nochmals zu stellen und hoffe auf Info zur geplanten Strecke oder zu noch besseren Strecken-Ideen.
Weiss eventuell Erika (als zeitlich jüngste Mosambik-Spezialistin) etwas mehr?
Konkret wollten wir nach dem Grenzübergang bei Mutare in den Gorongosa NP und nachher südwärts nach Vilanculos, Inhambane und Bilene und dann über den Limpopo Transfrontier Park in den Krüger NP.
Aufgrund der Überfälle in der Region Gorongosa bis Save scheint ein Umplanung notwendig.
Frage 1:
Über welchen weiter südlich liegenden Grenzübergang und über welche Strecke lassen sich die erwähnten Küstenorte in Mosambik doch noch sinnvoll anfahren ?
Frage 2:
Kennt jemand von euch die Strecke Parfuri-Mapai-Machaila-Mabote-Mapinhane?
Ist der Abschnitt Machaila-Mabote überhaupt befahrbar?
Gruss von Girwal
Erika2'338 Beiträge · seit 200723. Aug. 2013 · #8Hallo Girwal, du schriebst:
Weiss eventuell Erika (als zeitlich jüngste Mosambik-Spezialistin) etwas mehr?
🙄 😵 😮
Wir waren in den letzten Jahren nur noch im Norden von Mosambik unterwegs, d.h. nördlich der Linie Mutare -Beira. Im Süden waren wir schon lange nicht mehr, und damals war ja dort noch alles normal.
Deine Frage könnte vielleicht das Auswärtige Amt oder deine Botschaft in Maputo beantworten. In letzter Zeit ist scheinbar kein gravierender Zwischenfall mehr passiert. Oder maile doch mal einige Lodges wie z.B. Pomene an, die wissen vielleicht auch Näheres. Auch im Gorongosa NP werden sie wissen, ob in letzter Zeit Touristen von Süden her durchgekommen sind. Ich persönlich wäre zuversichtlich, dass die geplante Route so machbar ist. Schliesslich ist das ja eine lebenswichtige Hauptverkehrsader, welche schon im Interesse der Regierung offengehalten werden muss, wenn vielleicht auch auf gewissen Strecken mit Militärkonvois. Ist ganz interessant, haben wir auch schon erlebt.
Die andere von dir gefragte Strecke kenne ich nicht, nur diejenige vom Krügerpark über Massingir.
Gruss
Erika
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200726. Aug. 2013 · #9@ Erika
Vielen Dank für deine Aufmunterung die ursprüngliche Strecke über Chimoio und Save zu fahren.
Obwohl ich eher für meinen Mut als für Hosenscheisserei bekannt bin, werde ich dies jedoch nicht tun ohne aktuelle Lagebeurteilung Mitte September.
Übrigens:
Die Anfrage an die Botschaft in Maputo und an das Auswärtige Amt sind bereits unterwegs.
Allerdings steht die Antwort noch aus.
Und:
Wenn im ganzen Forum niemand eine Auskunft zu meiner alternativen Strecke über Mapai-Mabote machen kann, dann kann dies auch ein Indiz dafür sein, dass jene Region sich eher für eine Expedition mit vielen Unbekannten als für eine reine West-Ost-Durchquerung eignet.
@ Swakop 1952
Danke für den Verweis auf das Forum der 4x4 Community.
Leider ist dort weniger Information zur aktuellen Lage in der Region Chimoio-Save zu finden als in diesem Forum. Und von der Strecke über Mapai-Mabote findet man gar nichts.
Meine Folgerung:
Beide Strecken dürften Garant sein für überraschende und unangenehme Momente.
Die Frage, ob es sich lohnt auf der einen Strecke den Kopf und auf der anderen Strecke das Auto zu opfern, bleibt bei der momentanen Informationslage offen.
Gruss von Girwal
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200727. Aug. 2013 · #10]Hallo Sabine1
Meine Anfrage an die Schweizer Botschaft in Maputo wurde heute wie folgt beantwortet:
Die Reisehinweise nehmen u. a. auch direkt Stellung zu Ihren Fragen 1 und 2 bezüglich Provinzen Sofala und Manica. Von Reisen in die betroffenen Gebiete wird abgeraten.
Auszug:
Provinzen Sofala und Manica: Seit Anfang April 2013 kommt es auf der Hauptstrasse Maputo – Beira bei Muxunque (nördlich von Rio Save) immer wieder zu bewaffneten Überfällen mit Todesopfern und Verletzten. Ein Überfall erfolgte auch auf einen vom Militär begleiteten Konvoi. Über die Urheberschaft bestehen noch Unklarheiten. Weitere Überfälle in den zentralen Regionen der Provinzen Sofala und Manica können nicht ausgeschlossen werden.
Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in diese Regionen wird abgeraten. Kann eine Reise aus wichtigen Gründen nicht verschoben werden, wird empfohlen, die aktuelle Sicherheitslage in dieser Region sorgfältig abzuklären und empfohlene Schutzmassnahmen (z.Bsp. Polizei- oder Militäreskorte) in Anspruch zu nehmen
Die Reisehinweise werden regelmässig aktualisiert.
In Bezug auf Frage 3 und 4 kann ich Ihnen mitteilen, dass je nach Witterungsbedingungen die Strecke von Chicualacuala von 4x4 Fahrzeugen benutzt wird.
Ebenso bestehen alternative Routen via den Krügernationalpark nach Mosambik.
Ich hoffe diese Info (aktualisiert am 26.08.2013) muntert euch auf den Weg über Chicualacuala zu nehmen.
Gruss von Girwal
W3Windhuk 3453 Beiträge · seit 201328. Aug. 2013 · #11Hallo Girwal,
versuche es doch mal bei dem:
http://www.mozguide.com/index.php/forum/indexGruss
Jochen
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200728. Aug. 2013 · #12Hallo Jochen
Vielen Dank für deinen Hinweis, welcher sich in der Zwischenzeit schon ausbezahlt hat.
Ich habe soeben ganz konkrete Informationen zur angefragten Strecke
Chicualacuala - Mapei - Machaila - Mabote - Mapinhane - Vilanculo
erhalten wie Strassenzustand, Fahrzeiten, Tankstellen und Campsites.
Darauf basierend hat sich meine Risikobeurteilung deutlich entschärft und ich halte es jetzt für wahrscheinlich, dass wir uns und unser Auto mit wenig Schaden da durch bringen.
Gruss von Girwal