robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201306. Aug. 2013 · #1Hi,
wir planen Februar/März 2014 eine 3wöchige Reise zu den Highlights von Namibia. Wir sind noch nicht sicher, wie wir die Reise anlegen sollen:
1) Camping vs. Lodges: Februar/März scheint Nebensaison zu sein, Lodges sollten also auch ohne Vorausbuchung verfügbar sein, oder? Aber ich lese immer von Preisen bis zu € 500.- pro Nacht ... Gibt es auch viele günstigere Lodges in den bekannten Orten? Was wäre ein Durchschnittspreis für ein Zimmer mit Dusche (mit/ohne Frühstück)? Camping kostet ca. 100N$ pro Nacht und Person, oder? Das wäre eine günstige Alternative ...
2) 4x4 oder 2x4?: Hängt irgendwie mit 1) zusammen: Wenn die Lodges zu teuer sind, würden wir einen 4x4 mit Rooftent oder den Bushcamper nehmen. Aber braucht man einen 4x4 in Namibia? Kann man zu den Wasserlöchern auch mit einem 2x4 fahren? Was kann man nicht mit einem 2x4?
Danke für Eure Hilfe
Robert
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Aug. 2013 · #2Hallo Robert,
die meisten Deiner Standardfragen findest Du über die Suche zur genüge beantwortet. Ich fasse aber nochmal kurz für Dich zusammen.
1) Etwa 5 Lodges in ganz Namibia kosten € 500 (wir sind hier ja nicht in Botswana). Die günstigste feste Unterkunft auf dem Lande sind zumeist Gästefarmen oder Tented Camps. Da bist Du mit N$ 700 pppn DBB gut dabei.
2) Hängt vor allem mit Eurer Reisezeit zusammen: Februar ist die Hochzeit der Regensaison und wenn es regnet kann es mit einem 2x4 schwierig werden. ABER: Wenn ihr keine Ahnung von der Bedienung eines 4x4 habt, dann hilft der Euch auch nicht weiter. Und wenn ihr vor einem laufenden Rivier steht, dann ist es egal ob ihr es mit einem 2x4 oder 4x4 tut 😉
Für mich ist Camping kein Urlaub, da ich z.B. im Urlaub nicht kochen will (das mache ich ja schon das ganze Jahr wenn ich nicht im Urlaub bin). Zudem ist es aufgrund des Wetters an der Küste auch im Februar meist recht frisch - würde ich auch nicht in einem Zelt liegen wollen. Ob Campen so toll ist wenn es regnet, weiß ich auch nicht?!
Preislich muss Camping nicht unbedingt günstiger als Gästefarmen, B&B sein.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
wüstenfee749 Beiträge · seit 200606. Aug. 2013 · #3hallo Robert,
in Namibia gibt es natürlich günstigere Lodgen oder auch Gästefarmen. In Botswana wirds da schon schwierig.
wir mischen das gerne, d.h. wir fahren mit Dachzelt und Campingausrüstung und sind dann zwischendurch
auch mal in einer Lodge.
2x4 oder 4x4 - hier streiten sich die Gemüter.
Und es kommt natürlich auch auf die Strecke und die Jahreszeit an.
Wenn es schon mal regnet und die Riviere laufen, dann wird's mit einem 2x4 schwierig.
Vielleicht überlegt Ihr Euch erst die Route , schaut nach den Preisen (Auto, was für Lodgen in Frage kommen würden)
und rechnet ......................
Wie auch immer Ihr Euch entscheiden werdet - ein Billigurlaub wird's sowieso nicht.
lg wüstenfee
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201306. Aug. 2013 · #4Das mit der Regenzeit Februar/März ist ein wichtiger Hinweis. Roof-tent werd ich da mal bleiben lassen, wenn 4x4 Camper dann sowas wie den Bushcamper oder Nissan Trax was auch bei Regen schnell abgebaut ist.
Noch was: Mietwagen: eher Diesel oder Benziner?
Was prinzipielles: Wenn man in einem Campingplatz aufs Klo muss, ist das save oder ist da ständig Gefahr von den Wildtieren?
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
OLollo57 Beiträge · seit 201006. Aug. 2013 · #5Hallo Robert,
wir kommen gerade aus einem 3 wöchigen Namibia-Urlaub (Reisebericht wurde gerade eingestellt). Wir haben immer in Gästefarmen oder Lodges übernachtet. Am teuersten waren die Lodges in den staatlichen NP's. Die hatten wir direkt gebucht. Ich glaube, man kann dies auch über deutsche Reiseveranstalter machen und kommt dadurch preiswerter weg (zumindestens habe ich das hier einige Male gelesen). Aber wenn man im Park übernachten möchte, geht es nicht anders. Gästefarmen fand ich immer interessant. Wir lernten Leute kennen (damit sind die Besitzer gemeint) und bekamen Tipps und Anregungen.
Obwohl wir in der Trockenheit unterwegs waren und eine Strecke rausgesucht haben, bei der ein 4x4 wirklich nicht nötig war, würde ich es jederzeit wieder so buchen. Abgesehen von der Sitzhöhe und der Sicherheit ist es einfach komfortabler auf den Pads. Und 770N$ pro Tag geht auch (bei einem Kurs von 1:13).
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Aug. 2013 · #6Hallo Robert,
hast Du Dich schon mit Namibia beschäftigt, d.h. einen Reiseführer angeschaut? "Wenn man in einem Campingplatz aufs Klo muss, ist das save oder ist da ständig Gefahr von den Wildtieren?" solche Fragen lassen mich daran zweifeln...
Noch was: Mietwagen: eher Diesel oder Benziner?
Das was es gibt nimmt man, viele Vermieter haben nur Benzin oder nur Diesel. Ich persönlich fahre einen Benziner...
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201306. Aug. 2013 · #7Reiseführer nicht, aber online schon viel gelesen. Über das Risiko von Wildtieren in Campsites hab ich aber noch nichts gefunden, ausser Bastelanleitungen für Pinkel-Flaschen damit man nachts nicht aus dem Zelt muss. Ich nehme also an, es kann gefährlich sein.
Würde mich auch interessieren, wie die Namibia-Kenner es mit dem Selbstbehalt bei Mietwagen halten: Ist bei einer mehrere tausend Kilometer langen Reise fast sicher ein Windschutzscheiben-, Reifen- oder Lackschaden zu befürchten und zahlt sich daher eine Versicherung mit 0.- Selbstbehalt aus? Die Aufpreise sind ja gesalzen ...
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Aug. 2013 · #8Hi Robert,
Ich nehme also an, es kann gefährlich sein.
Nein! Da wo Du als Erstling normalerweise in Namibia hin fährst ist es nicht gefährlich!
Selbstbehalt bei Mietwagen
Siehe die tausenden Threads und Meinungen im Forum. Nutze mal oben rechts die Suche wo "Google Suche" steht. Als erste Erklärung und Übersicht hilft auch dieses:
http://www.bwana.de/fahrzeug-informationen-portal/auto-versicherungen-namibia.htmlViele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Erika2'338 Beiträge · seit 200706. Aug. 2013 · #9Hallo robert.vienna, du fragtestt:
Was prinzipielles: Wenn man in einem Campingplatz aufs Klo muss, ist das save oder ist da ständig Gefahr von den Wildtieren?
Ich würde das noch daheim gründlich erledigen, ohne ständige Gefahr von Wildtieren, dort ist es sicher saver 😄
Über das Risiko von Wildtieren in Campsites hab ich aber noch nichts gefunden, ausser Bastelanleitungen für Pinkel-Flaschen damit man nachts nicht aus dem Zelt muss. Ich nehme also an, es kann gefährlich sein.
Manchmal frag ich mich schon, was ihr glaubt, anzutreffen im ach so gefährlichen Namibia. Von den Wildtieren geht ganz bestimmt die geringste Gefahr aus! Und ja, ich würde mir mal einen Reiseführer zulegen, aber das riet dir ja Christian schon.
Viele Grüsse
Erika
OLollo57 Beiträge · seit 201006. Aug. 2013 · #10Hallo Robert,
für uns war die Sache mit der Mietkaution einfach. Wenn man einen Unfall baut, musst du sowieso bezahlen, denn du bist nicht entsprechend den Verhältnissen gefahren. Reifen und Frontscheibe sind ebenfalls auf alle Fälle zu zahlen. Dann bleiben noch Lackschäden, Dellen usw.
Das Risiko sind wir eingegangen und hatten auch Glück. In 3600 km kein Schaden. Wir sind immer in der Mitte der pads bzw. in den Fahrsspuren gefahren und haben auch immer einen Bogen um Büsche mit Dornen gemacht (also quasi um alle Pflanzen 🙂 )
Unser Verleiher sagte uns, dass Lackschäden normaler Verschleiß sind. Nur bei Beulen und Dellen besteht er auf Erstattung. bei der Abgabe hat er sich auch entsprechend verhalten. Wie gesagt, nix etra bezahlt.
Aber es gibt hier auch sicherlich andere Meinungen.
RTRT-Treiber123 Beiträge · seit 201306. Aug. 2013 · #11Hallo Robert,
den Selbstbehalt kann man mittels deutscher Zusatzversicherung abdecken, die sogar günstiger ist als mit erhöhten Mietkosten den Eigenanteil/Selbstbehalt zu senken
z. B.
http://www.selbstbehalt-versicherung-cdw.de/ einfach mal googeln. ....mietwagen selbstbehalt versicherung....
wird aber auch von anderen Versicherungen angeboten.
Gruß
Peter
Nunanani521 Beiträge · seit 201106. Aug. 2013 · #12Zur Frage 2x4 oder 4x4
Erstens kannst Du mit einem Allrad umgehen, bzw. weißt damit umzugehen? Wenn nicht, lohnt sich auch ein 4x4 nicht, wenn es um die Sitzhöhe geht, nimm einen 2x4. In Namibia brauchst Du keinen Allrad, außer Du legst es darauf an... Aber zu den Touristenplätzen kommst Du entspannt ohne Allrad.
Wir mischen auch immer zelten und feste Unterkünfte und fahren Diesel..
Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200906. Aug. 2013 · #13@ Peter,
ich möchte keine Grundsatzdiskussion anstreben aber es sei der Hinweis erlaubt das die erwähnte Versicherung oder auch andere die überall angeboten werden auf PKW in Europa zugeschnitten sind, teilweise werden Fahrten auf nicht-asphaltierten Strassen ausgenommen, teilweise die 4x4-Fahrzeuge als LKW eingestuft und damit nicht versichert, ganz besonders tricky ist eine hier empfohlene Versicherung die nur nach einem Gutachten eines anerkannten Sachverständigen zahlt, dann gibts noch die Variante das nicht gezahlt wird wenn die Hauptversicherung des Vermieters das Risiko nicht abdeckt, glaubt mir, es ist ein weites Feld, ich habe fast alle Anbieter durch und bei mir stapeln sich die Angebote, leider bisher bei jedem ein k.o.-Kriterium gefunden. Ach ja, die Versicherungen über die Kreditkarten sind auch nicht geeignet, die habe ich auch fast alle durch.
Ich möchte nicht bestreiten das es Fälle gab in denen solche Versicherunge gezahlt haben im Fall der Fälle, dann aber eher aus Versehen.
Macht Euch mal die Mühe und schaut ins ganz Kleingedruckte, wie gesagt, für PKW in Europa klasse, aber nicht unbedingt für afrikanische Verhältnisse.
lg sasowewi
robert.viennaThemenstarter255 Beiträge · seit 201306. Aug. 2013 · #14Leute, ihr habt mir schon wahnsinnig geholfen. Als jemand der bisher nur in Asien unterwegs war ist Namibia einfach "das ganz andere", also verzeiht wenn ich Angst vor Wildtieren habe usw.
Nachdem ich jetzt alles gelesen habe, ist meine größte Sorge das Wetter. Eigentlich ist der Etosha und auch ein Abstecher ins Okawango eingeplant, aber
1) regnet es dort Februar/März nur kurze Schauer oder ganze Tage?
2) Wird man hier an den Wasserlöchern die big five zu sehen bekommen oder ist da dann wirklich nichts mehr los, weil sie auch an ungestörten Plätzen Wasser finden? Was sind Eure Erfahrungen mit dieser Reisezeit?
"Man sollte sich darauf einstellen, auch einmal mit einer Schildkröte und Erdhörnchen als Tageshighlight zufrieden zu sein. " 😵
http://www.thomasrichter.de/namibia/reisebericht-namibia-teil6.htmhttp://de.wikipedia.org/wiki/Namibia/KlimatabellenWo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
panther1'296 Beiträge · seit 200706. Aug. 2013 · #15Hallo Robert,
ein kleiner Hinweis. Mit den Big Five wird das nichts im Etosha. Es gibt nämlich keine Büffel 😉
Gruss
Panther
boris1'816 Beiträge · seit 200807. Aug. 2013 · #16panther schrieb:Hallo Robert,
ein kleiner Hinweis. Mit den Big Five wird das nichts im Etosha. Es gibt nämlich keine Büffel 😉
Gruss
Panther
Büffel sind ohnehin schwierig zu sehen in Namibia, gibt es soweit ich weiß nur am Waterberg.
Büffel sind aber eh todlangweilig.
Und: Etosha ist kein Zoo, hab dort z.B. noch nie einen Leoparden gesehen 😠 😠
Grüßle Boris
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201007. Aug. 2013 · #17Hallo Robert,
wenn Du Dich auf campen einigst, ins Okavango Delta willst und Angst vor Wildtieren hast, würde ich Dir abraten. Die CampSites sind nämlich nicht eingezäunt 😉
Stell doch einfach mal Deine angedachte Route hier ein und dann kommen auf jeden Fall noch gute und konkrete Tipps.
Viel Spaß beim Planen
Fleur