Windhoek: Raubüberfälle

44 Antworten · 8'895 Aufrufe · gestartet 27. Juni 2013 von Leon
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2'060 Beiträge · seit 201303. Juli 2013 · #41
Abgesehen von der Kleidung: Wie viele Einheimische wohnen in Lodges, wie viele Einheimische mieten sich Autos mit hübschem Werbelogo, ...?
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
79 Beiträge · seit 200803. Juli 2013 · #42
Hallo,

Ich bin zwar in Namibia aufgewachsen, lebe nun aber schon seit 14 Jahren in Deutschland und besuche meine alte Heimat regelmäßig alle 9 Monate. Inzwischen werde ich als Touri wahrgenommen, besonders in den ersten Tagen. Vielleicht liegt es an der Kleidung, vielleicht an der blassen Hautfarbe. Ich laufe nicht mit einer Kamera in der Stadt rum und trage keine Sandalen mit Söckchen.

Jedenfalls nehme ich wahr, dass sich meine Gegenüber dann ein wenig erschrecken, wenn ich sie mit fließendem Afrikaans anspreche, z.B. wenn sie mir eine Allgemeine Zeitung verkaufen wollen. Man merkt richtig, dass sie mich anders eingeschätzt haben. Afrikaans-sprechen hilft auch bei den Bettlern, die mit weinerlich-wimmernder Stimme kommunizieren wollen, wie schlecht es ihnen geht. Wenn ihnen auf Afrikaans geantwortet wird, geben sie relativ schnell auf.

Aber für den Durchschnittstouri ist das wohl nicht die optimale Strategie.

Was ich eigentlich sagen möchte: die Namibier, bei denen es ankommt zwischen Einheimischen und Touri zu unterscheiden, sind richtig gut darin. Die schauen tiefer als weiße Socken und Kamera. Vielleicht geht es auch um Dinge wie persönlicher Raum, den wir Europäer deutlich größer bemessen als Afrikaner. Vielleicht liegt es daran, dass sich Touristen für andere Dinge interessieren als Einheimische. Ich erinnere mich an eine Gruppe von Touris, die mit großer Begeisterung an einer Baustelle weiße Quarzsteine, die in Windhoek überall rumliegen hochgehoben und bewundert haben. Für sie waren die weißen Steine was besonderes, für die Einheimischen waren es einfach "Klippen."

Jedenfalls werden alle Touristen als solche wahrgenommen. Da gibt es kaum einen Schutz.

Viele Grüße

Anette
Anette Seiler outinafrica.de
33,1k Beiträge · seit 200603. Juli 2013 · #43
Hallo Berg-Eule,
Wie viele Einheimische wohnen in Lodges
Ich zum Beispiel
wie viele Einheimische mieten sich Autos mit hübschem Werbelogo, ...?
Wenige... einige Jahre lang haben alle Vermieter auf Werbung auf dem Auto verzichtet, da man dachte es würde "Überfälle" herbeischwören. War aber nicht der Fall, also hat man wieder Logos drauf.

Viele Grüße
Christian
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2'060 Beiträge · seit 201303. Juli 2013 · #44
Hallo Christian,
ich meinte mit meinem Beitrag, dass Kriminelle, die in Lodges einbrechen oder Überfälle auf Mietautos machen, relativ sicher sein können, auf Touris zu treffen, weil die Zahl der Einheimischen dort eher gering ist..
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
33,1k Beiträge · seit 200604. Juli 2013 · #45
Hallo zusammen,

zum Thema:
Autofahrer in Windhoek sollten an Ampeln vor dreisten Räubern auf der Hut sein. Ein Hitradio-Hörer ist nach eigenen Angeben gestern gegen 14 Uhr an der Kreuzung der Straßen Mandume Ndemufayo und John Meinert von zwei Männern im Alter von rund 30 Jahren beraubt worden. Einer der Männer habe ihm einen Revolver an die Schläfe gehalten, als er an der roten Ampel stand. Sein Kumpan sei auf der Beifahrerseite eingestiegen, habe von ihm das Portemonnaie gefordert und das Bargeld herausgenommen. Dann seien beide davongelaufen und in der Menschenmenge am Taxistand untergetaucht.
Quelle: Hitradio Namibia - www.hitradio.com.na

Sonnige Grüße
Christian
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