Windhoek: Raubüberfälle

44 Antworten · 8'895 Aufrufe · gestartet 27. Juni 2013 von Leon
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33,1k Beiträge · seit 200628. Juni 2013 · #21
Hallo Stephan,
Ist das Parken z.B. im Parkhaus bei Wernhill als sicher zu bezeichnen?
Wo kann ich in Swakopmund (keine Übernachtung) sicher parken? Gibt's da was bewachtes? Ich gehe jetzt mal davonaus, dass die "Parkwächter" am Straßenrand nicht unbedingt ne Garantie sind.
Ich persönlich, der ich ja nun in Windhoek lebe und fast täglich irgendwo mein Auto parke (ohne das jemals was abhanden gekommen ist, ich bedroht wurde etc.) würde mein Auto da parken wo ich hin will. Natürlich kommt es ein wenig darauf an ob Du mit Unmengen am sichtbarem Reisegepäck unterwegs bist. Ansonsten wird da geparkt wo man parken muss... wenn ein Parkwächter dort steht, ist schön und gut (und er hat sich dann auch seine 2 Dollar verdient - besser als wenn er bettelt oder klaut), wenn nicht, dann eben nicht....

Wichtig ist das eigene Verhalten: Wer als Tourist auffällt ist überall in der Welt eine Zielscheibe von Betrügern und Dieben. Heute Independence Ave/Fidel Castro St lief ich zu meinem geparkten Auto und traf auf zwei Touristen, die von 10 Makalani-Verkäufern umlagert wurden. Kein Wunder: Safarihose, Safariweste, Safarihut und Wanderstiefel an - und das in Windhoek, ob die in München auch so rumlaufen?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
4'129 Beiträge · seit 200828. Juni 2013 · #22
...traf auf zwei Touristen, die von 10 Makalani-Verkäufern umlagert wurden. Kein Wunder: Safarihose, Safariweste, Safarihut und Wanderstiefel an - und das in Windhoek
Ach, du kannst aber auch gemein sein, Christian! 😉 😁
Diese Leute finden sich alle ganz schick und tragen ihre Safarikleidung mit einem gewissen Stolz. Sie meinen, das gehöre dazu, das mache man so. Haben sie doch durch soo viel Werbung gesehen: Safari-behütet blickt der Abenteurer in die glutrote untergehende Sonne, im Hintergrund der Elefant...

Stell dir mal vor, keiner der Touristen würde mehr so rumlaufen, - eine ganzer Handwerkszweig würde in die Knie gehn und vom Selbstbewussstsein der Klienten ganz zu schweigen 😗 - die möchten sich doch so fühlen, wie es ihnen auf den Reise-Prospekten entgegenströmte... - und das glauben sie damit eingekauft zu haben.
- Und ehrlich gesagt, ich find es wirklich immer sehr interessant anzusehn: Das ist Real-TV. Wir fotografieren solche Leute schon seit Jahren... und wären enttäuscht, wenn uns die Motive ausgehen würden. 🤪

Grüßle lilytrotter


@ Leon
Vielen Dank für deine Beschreibung und deine erweiterten Hinweise. Ein Glück, dass es euch gut geht. Ich finde es sehr sinnvoll, dass hier solche Vorfälle berichtet werden, schweigen halte ich für falsch. Selbst wenn nicht "häufig" etwas passiert so ist es doch immer wieder nötig sich in seinem Verhalten zu überprüfen. Wir selbst sind einmal in WDH knapp einem Handtaschenraub "entkommen" indem wir ZUFÄLLIG einen Buchladen betraten, die beiden Männer direkt hinter uns, als der Ladenbesitzer erschien, machten sie auf dem Absatz kehrt und rannten raus. Der Ladenbesitzer klärte uns auf. Tja. Glück gehabt.

Allerdings würde ich Windhoek nie meiden. Und gefällt es dort ausnehmend gut! Passieren kann es einem in Otjiwarongo, Okahandja, Keetmannshoop, Khorixas und jedem anderen Ort - auch auf einigenCampsites sind schon Leute beklaut/überfallen worden. Also, grundsätzlich: Wachsam sein und nix offen liegen lassen und keine Begehrlichkeiten wecken... - wobei das alles viel leichter gesagt als getan ist.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2013
7'296 Beiträge · seit 200628. Juni 2013 · #23
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:
und traf auf zwei Touristen, die von 10 Makalani-Verkäufern umlagert wurden. Kein Wunder: Safarihose, Safariweste, Safarihut und Wanderstiefel an - und das in Windhoek, ob die in München auch so rumlaufen?
Du kannst Windhoek ja nicht mit München vergleichen.
Wenn Du in Windhoek als Tourist zu erkennen bist, hast Du die lästigen Verkäufer am Hals.
In München ist das anders. Wenn Du dort als Einheimischer zu erkennen bist, wirst Du alle 20 Meter von einer Gruppe Japanern nach dem Weg zum Hofbräuhaus gefragt. 😉

Aber Du hast schon recht. In Namibia sind Touristen meist als "Crocodile Dundee" verkleidet und die Klamotten von oben bis unten in der Regel auch noch nagelneu. Das ist mir bisher in keinem anderen afrikanischen Land so dermaßen aufgefallen. Keine Ahnung, woran das liegt ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
709 Beiträge · seit 201128. Juni 2013 · #24
ja, statt solchen Schicki-Micki-Neuen-Teuren-Marken-Safariklamotten dazu tourimäßiges Näggermanverhalten, erkennbarer Mietwagen usw, kann man auch gleich sich ein Schild "Touri-Depp" umhängen.

Auf vielen Farmen wo wir waren, liefen aber die Einheimischen europäischer Abstammung auch in Safariklamotten rum, aber dies waren keine Schicki-Micki-Neuen-Teuren-Marken-Safariklamotten, den Sachen sah man den Gebrauch an und es sah authentisch aus.

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
7'296 Beiträge · seit 200628. Juni 2013 · #25
... ich schreibe hier auch noch mal ein Erlebnis von einem versuchten Rucksackdiebstahl rein. Ist auch in Windhoek (bereits vor über 10 Jahren) passiert, könnte aber auch überall anders stattfinden, daher einfach mal zum Sensibilisieren ...

Ich war mit meiner Reisepartnerin zu Fuß unterwegs und hatte 'nen Tagesrucksack über der rechten Schulter hängen, damit nicht der ganze Rücken verschwitzt. Meine Bekannte lief rechts neben mir. Links saßen ein paar Jugendliche/junge Männer auf 'ner Mauer.
Einige Meter weiter kam von links noch so 'n Typ in der Altersklasse. Er hatte 'nen riesigen Sack geschultert und lief so, als ob der schwer wäre (war wohl nur Styropor oder zerknülltes Papier drin). Er kam aus 'ner Einfahrt und kreuzte den Bürgersteig. Es sollte so aussehen, als wolle er den Sack in ein Auto laden.

Ich habe schon gepeilt, dass da möglicherweise etwas nicht stimmt. Praktisch direkt vor mir "rutschte" ihm der Sack von der Schulter, was mich dazu verleiten sollte, mich im Reflex zu bücken und ihm zu helfen. Stattdessen blieb ich aber einfach nur stehen. Auf meine reflexartige Reaktion vertrauend, sprang er nach rechts und wollte hinter mir kreuzend nach meinem Rucksack greifen und abhauen. Ich habe seinen Arm mit meinem linken Arm einfach abgeblockt, so dass er keine Chance hatte, in die Nähe des Rucksacks zu kommen. Mit einem dümmlichen Grinsen zog er ab und ich ging einfach weiter, als wäre nichts gewesen, drehte mich aber kurz um. Die anderen Typen, die dort saßen, hatten das genau beobachtet und sich genauso eins gegrinst. Ich war mir ziemlich sicher, dass die alle zusammengehörten und dass es keine gute Idee wäre, dem gescheiterten Dieb noch kurz den Unterschied zwischen "Mein" und "Dein" zu erklären.
Hätte der Typ sich meinen Rucksack greifen können, hätte die anderen Typen wahrscheinlich wie zufällig irgendwo meinen Laufweg behindert oder mir ein Bein gestellt, wenn ich versucht, den Dieb zu verfolgen.

Gruß
Wolfgang
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2'664 Beiträge · seit 201228. Juni 2013 · #26
Die ältesten Klamotten und ausgetretene Schuhe und alter Schlapphut sind die beste und gemütlichste Kleidung im Urlaub. Meistens lasse ich die Hälfte auch noch da für die alten ehemaligen Arbeiter, die glückselig darüber sind.
Vor allem outet man sich nicht als potentielles Beuteobjekt.
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2013
7'296 Beiträge · seit 200628. Juni 2013 · #27
Rocky1964 schrieb:
Auf vielen Farmen wo wir waren, liefen aber die Einheimischen europäischer Abstammung auch in Safariklamotten rum, aber dies waren keine Schicki-Micki-Neuen-Teuren-Marken-Safariklamotten, den Sachen sah man den Gebrauch an und es sah authentisch aus.
... wenn die Sachen gebraucht und vielleicht auch ein _bisschen_ schmutzig sind, wirkt das schon wieder anders. Aber in nagelneu und dann noch die Kamera vor dem Bauch baumelnd erkennt man den offenbar unerfahrenen Touristen schon aus großer Entfernung. Und wenn man dann noch kalkweiß aus Europa eintrifft, trägt man quasi ein großes Schild mit sich, auf dem steht: "Beklaut mich". Das kann jeder sehen, nur man selbst nicht. Das ist das Fatale ...

Gruß
Wolfgang
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2'060 Beiträge · seit 201328. Juni 2013 · #28
travelNAMIBIA schrieb: ob die in München auch so rumlaufen?
Anders: mit Lederhose und Seppelhut als Bayern verkleidet! 😄
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
7'296 Beiträge · seit 200628. Juni 2013 · #29
Berg-Eule schrieb:
travelNAMIBIA schrieb: ob die in München auch so rumlaufen?
Anders: mit Lederhose und Seppelhut als Bayern verkleidet! 😄
... erkennt man aber schnell an der Bügelfalte in der Lederhose ...

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter23 Beiträge · seit 201329. Juni 2013 · #30
📎 h64fde44_2013-06-30.pdf

Hallo Forum-Mitglieder,

jetzt weiß ich wenigstens aufgrund der letzten Kommentare welcher "Dresscode" mich im Namibia-Urlaub vor Überfällen schützt ... bloß blöd, dass der potentielle Dieb/Räuber von außen nicht erkennt, welche "Klamotte" die Pkw-Insassen anhaben.

Ich hab mal ... statt an der Sepplhosn/Schicki-Micki-Diskussion teilzunehmen - meine Notfallliste erstellt:

=======================================================================================================================================

Notfallliste (Bearbeitungsstand: 30.06.2013)

Diese Liste/Dokumente sollte in einer – wasserfesten - Tasche/Beutel in jedem Koffer/Tasche (z.B. hinter dem Innenfutter mit Tape an der Kofferschale befestigt) verwahrt werden.
Zusätzlich sollte diese Liste (mit allen Dokumenten) gescannt, in einer „Cloud“ und/oder auf USB-Stick und/oder Server (Zuhause) gespeichert sowie bei einer Vertrauensperson (die man im Notfall um Hilfe/Sperrung bitten kann) hinterlegt werden.


Von allen Kreditkarten und EC-Karten notieren:
  • Kartennummer (bei LH-Karten auch die LH-Mitgliedsnummer); Gültigkeitsdauer
  • Sperrtelefonnummer (aus In- und Ausland; mit internationaler Vorwahl): oft sind die Nummern nicht mehr aktuell; besser vorher testen; nur bei AE erreicht man einen realen Sachbearbeiter, ansonsten muss man die Daten über ein EDV-System durch die Telefontasten eingeben. Manche Sperrnummern musste ich über 30 mal anrufen, bis eine Leitung frei war (das kann Stunden dauern und den Mißbrauch der Karten erleichtern).
  • Mail-Adresse der Kartenanbieter: bei einigen KK-Anbietern hat es bis zu 6 Stunden gedauert, bis die Telefonleitung frei war; ich hab dann die Sperrung per Mail mitgeteilt.
  • Bank, BLZ, Kontonummer der Hausbank, von der abgebucht wird: Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse des Sachbearbeiters der Hausbank notieren, da die Sperrung über die Hausbank u.U. schneller geht als über die Telefonautomaten der KK-Anbieter
  • Sperrnummer für SIM-Karte des Mobilphones und eigene Handynummer notieren

    Kopien anfertigen von:
      • Pass
      • Personalausweis
      • Führerschein (national und international)
      • Impfausweis
      • Reisevoucher
      • Flugticket
      • Kontaktdaten der deutschen Auslandsvertretung im jeweiligen Reiseland
        • Krankenversicherung im Ausland mit Mitgliedsnummer
        • eventuelle Vorerkrankungen und Medikationen
        • Medikamentenunverträglichkeiten / Allergien
        • Name & Kontaktdaten des Hausarztes
        • Notbedarf für lebenswichtige Medikamente
        • Anschrift (incl. Mailadresse) und Versicherungsnummer der Reisegepäckversicherung, Hausratversicherung, Handy-Versicherung, Teilkaskoversicherung: Als Geschädigter muss man den eingetretenen Schaden oft innerhalb von 2-3 Tagen der Versicherung melden. Bei längeren Reisen würde ich das nicht erst nach Rückkehr vom Urlaub, sondern noch während der Reise tun.
        • 2 Passbilder für Ersatzpass
        • Visitenkarten
        • Kontaktadressen und Telefonnummern von Ansprechpartnern Zuhause
        • $ 200 + € 200 „cash“ Die Geldbeschaffung im Ausland ist schwierig und erfordert immer eine Legitimation (schwierig, wenn der Pass erst neu beschafft werden muss).
            • Falls vorhanden, kann mein ein altes Handy als Ersatzgerät einpacken. Dazu eine SIM-Zweit-Karte mitnehmen.
            • Ersatzschlüssel für die Wohnung Zuhause.
            • Zweitschlüssel für den Pkw
            Euer Leon
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2013
4'451 Beiträge · seit 200829. Juni 2013 · #31
Hallo Leon,
das was euch passiert ist, tut mir aufrichtig Leid. Schön, das es dennoch nicht zu schlimm ausgegangen ist. Vielen Dank , das Du es hier im Forum so ausführlich gepostet hast. Es soll uns wiedermal sensibilisieren.
Die Notfalliste ist sehr gut, vielen lieben Dank dafür.
So eine Notfall CD haben wir auch hier Zuhause hinterlegt. Mit alle Versicherungen, Banken, und Sonstiges was im falle eines Falles zu kündigen wäre.

Euch weiterhin schöne Reisen .
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Themenstarter23 Beiträge · seit 201329. Juni 2013 · #32
Hi Cécile,

das Leben zu genießen ... Reisen, Sport, Essen, Trinken, Rauchen, usw. ... ist nie ganz ohne "Nebenwirkungen". Ich jedenfalls will auf einige dieser "Lebensgenuss"-Faktoren nicht verzichten und bin bereit, im Zweifel dafür "die Rechnung zu bezahlen" ... das hat mit Namibia und den 99,99999% dieser sehr freundlichen, humorvollen, lebensbejahenden Menschen in diesem klasse Land nichts zu tun.

Ich wollte mit meiner Mitteilung nur eine Anregung geben, wie man einen eingetretenen Schaden - zeitnah - minimieren kann ... und dass man sich vom Spruch "das Land XY ist ziemlich sicher" gar nichts kaufen kann ... "shit happens"

Pass auf Dich auf ... und lass Dich in das Leben fallen.

Liebe Grüße,

Leon
1'155 Beiträge · seit 200629. Juni 2013 · #33
Leon schrieb:

... das hat mit Namibia und den 99,99999% dieser sehr freundlichen, humorvollen, lebensbejahenden Menschen in diesem klasse Land nichts zu tun.

…diesen Prozentsatz wirst Du nach einem Aufenthalt im Ovamboland, und einem Stadbummel durch Oshakati signifikant nach unten korrigieren müssen… 😵

Gruss, Tom
322 Beiträge · seit 200629. Juni 2013 · #34
Hallo Leon ,

nur noch ein Tipp ,halte NIE an wenn Du von Zivilisten zu einem Halt aufgeforderst wirst...

Wir verlassen Windhoek Ri. Norden , auf der Schnellstraße setzt sich ein schwarzer VW-Bus neben uns und fordert uns wildgestikulierend auf seitl. anzuhalten , wir fahren konstant weiter , jetzt setzt er sich vor uns und verringert das Tempo , läßt sich wieder zurückfallen und deutet wie wild auf unser Fahrzeugheck.Wir fahren konstant weiter ,nach nochmaligen Spielchen verläßt er die Autobahn.
Wir erzählen den Vorfall südafrikanischen Nachbarn , für die war das nichts neues. Ihr Sohn ist auf diesen Trick in SA reingefallen , nachdem er angehalten hat hielt auch das andere Fahrzeug , während der Fahrer abgelenkt wurde zerstach ein Komplize die Hinterreifen und er wurde komplett unter Gewaltandrohung ausgeraubt.

Gruß Rocky
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
7'296 Beiträge · seit 200629. Juni 2013 · #35
Tomcat schrieb:
Leon schrieb:

... das hat mit Namibia und den 99,99999% dieser sehr freundlichen, humorvollen, lebensbejahenden Menschen in diesem klasse Land nichts zu tun.

…diesen Prozentsatz wirst Du nach einem Aufenthalt im Ovamboland, und einem Stadbummel durch Oshakati signifikant nach unten korrigieren müssen… 😵
... ich habe im Ovamboland nur nette Menschen kennengelernt. Auch auf dem Markt oder ansonsten in Oshakati. Ich müsste zumindest nichts nach unten korrigieren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
649 Beiträge · seit 200703. Juli 2013 · #36
@Christian:

Du hast Recht, die Touris mit den Zipoff-Hosen und den Safari-Hüten mit Leopardenfell sind immer wieder zu süß...

Aber: Ich möchte mal behaupten, daß es diese Touri-Kleidung nicht braucht, um als Touri identifiziert zu werden. Die Deutschen sind international sofort an ihren bunten Brillengestellen zu erkennen - und wer keine Brille trägt, den verrät seine Haut.....

Auch wenn man sich durch die Touri-Depp-Kleidung als absolutes Greenhorn outet - der Umkehrschluss funktioniert leider auch nicht.... Spätestens auf den zweiten Blick werden wir alle als Touris erkannt.....
98 Beiträge · seit 201303. Juli 2013 · #37
@giraffenmog

Was hast du denn gegen Zippoff-Hosen? Ich find die extrem praktisch. Vor allem wenn man im südafrikanischen Winter fährt. Da hat man wenigstens immer die passende Kleidung am Mann ohne sich umziehen zu müssen.

Aber sonst hast du natürlich Recht. Erkannt wird man immer, egal was man an hat.

Sabine
Gast03. Juli 2013 · #38
Hallo,
giraffenmog schrieb:Auch wenn man sich durch die Touri-Depp-Kleidung als absolutes Greenhorn outet - der Umkehrschluss funktioniert leider auch nicht.... Spätestens auf den zweiten Blick werden wir alle als Touris erkannt.....
Das denke ich auch. Bei vielen signalisieren z.B. Aufkleber der Autovermietung oder Dachzelt am Auto eindeutig: Hier kommt ein Touri. Das kann man nicht kaschieren. Trotzdem gibt es aus Sicht Krimineller sicher Unterschiede. Einige Touris werden durch Kleidung, Verhalten, Körpersprache usw. das Prädikat "als Opfer besonders geeignet" bekommen und andere nicht.

Beste Grüße

Guido
33,1k Beiträge · seit 200603. Juli 2013 · #39
Hallo Giraffenmog, hallo Guido,
Auch wenn man sich durch die Touri-Depp-Kleidung als absolutes Greenhorn outet - der Umkehrschluss funktioniert leider auch nicht.... Spätestens auf den zweiten Blick werden wir alle als Touris erkannt.....
Der erste Eindruck ist wie immer entscheidend 😉 Es macht schon einen gewaltigen Unterschied ob man in Safarikleidung durch Windhoek läuft oder in normaler Kleidung. Ich z.B. sehe genauso aus wie ihr alle... werde dennoch seeehr selten von Straßenverkäufern etc. "belästigt". Keiner muss durch Windhoek oder Swakopmund in Khakifarben mit Safarihut laufen und auch nicht mit Zipper-Hose... ne Jeans, T-Shirt und Baseballcap und ihr sehr wie ich aus 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'664 Beiträge · seit 201203. Juli 2013 · #40
Drechselschorsch schrieb:Guten Morgen zusammen,
wir sind bei unseren Reisen, auch in Windhuk, mit der Kleidung unterwegs die wir auch in Deutschland im Sommer tragen. Trotzdem verrät spätestens die Kamera den Touristen.
Gruß Georg
An der Kamera brauchst Du auch nicht erkannt werden, wenn Du sie in einer undurchsichtigen Einkaufstüte trägst, die Strapsen der Kamera mit den Griffen in der Hand hälst.

Ein weiteres markantes Merkmal der Touristen sind Sandalen mit Söckchen, am liebsten in weiß!