Champagner8'672 Beiträge · seit 201002. Juni 2013 · #42
Hallo Uli,
ob du es glaubst oder nicht - ich hatte eben schon im Kopf eine Antwort formuliert, bevor ich deinen Post gelesen hatte! 🙂 Hab nämlich endlich deinen Bericht auf meinem besseren Rechner gelesen und die Fotos von der Vingerklip Lodge bewundert!
Schreiben wollte ich unter anderem: Irgendwann steht auch für mich Namibia mal wieder auf dem Programm und eins ist sicher: die Vingerklip Lodge wird dabei sein !!! Deine Bilder haben mich endgültig überzeugt!
Schade, dass es jetzt dauert, bis es weitergeht - aber ich muss morgen auch wieder arbeiten, von daher..... es sei dir verziehen 😎 !
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201102. Juni 2013 · #43
Birgitt schrieb: sehr schöne Bilder hast du gemacht, speziell von der Vingerklip Lodge. Da waren wir auch immer sehr gerne.
Danke. Es folgen ja noch 2 Tage Vingerklip Lodge und noch ein paar schöne Fotos.
Champagner schrieb: Irgendwann steht auch für mich Namibia mal wieder auf dem Programm und eins ist sicher: die Vingerklip Lodge wird dabei sein !!! Deine Bilder haben mich endgültig überzeugt!
Ja, wirklich eine tolle Lodge.
Schade, dass es jetzt dauert, bis es weitergeht - aber ich muss morgen auch wieder arbeiten, von daher..... es sei dir verziehen 😎 !
Ja, leider. Aber vielleicht schaffe ich ja noch einen Tag, wenn ich früher nach Hause kommen sollte.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201104. Juni 2013 · #44
Champagner schrieb:
Schade, dass es jetzt dauert, bis es weitergeht - aber ich muss morgen auch wieder arbeiten, von daher..... es sei dir verziehen 😎 !
LG Bele
Liebe Fomis,
eigentlich müsste ich ja meine Tomaten pflanzen, aber damit Bele nicht so lange warten muss 😉 , stell ich jetzt noch schnell einen Tag auf der Vingerklip Lodge ein. Ich stell mal den Text ein und füge Zug um Zug die Bilder ein. Das ist mittlerweile die beste Methode, wo es am wenigsten Probleme mit den Bilder gibt.
LG Uli
Dienstag, 7.Mai 2013
Nach einem vorzüglichen Frühstück machten wir uns auf zu einer Wanderung zur Vingerklip. Wir wählten nicht den direkten Weg sondern gingen einmal um den Plateauberg herum. Wir hatten ja den ganzen Tag Zeit. Wir gingen schon um 8:00 Uhr los. Mittag wurde es immer so heiß und dann wollten wir lieber am Pool liegen. Von weiteten sieht die Vingerklip wie ein Finger aus aber ja näher man kommt umso anders wirkt sie. Wir gingen auf dem gleichen Weg wieder zurück.
Um 11:00 Uhr waren wir wieder an der Lodge und tranken eine Kaffee. Den gibt es dort jederzeit umsonst. Auf unserer Terrasse genehmigten wir uns noch einen kleinen Imbiss und gingen dann an den Pool. Es war einfach viel zu heiß um was anderes zu tun. 😗 Und im Schatten konnten man es ganz gut aushalten. Und wenn uns zu heiß wurde dann schwammen wir wieder eine Runde. 😄 Das Gamedrive-Auto war immer noch kaputt. Um 16:30 Uhr gingen wir wieder zum Sundowner ins Eagles Nest hoch. 🙂
Das Abendessen nahmen wir dieses mal unten in der Lodge ein. Es gab wieder ein Buffet mit: Kohlsuppe, Oryxbraten, Fisch, Springbocklasagne, versch. Gemüse und als Nachspeise Kuchen. Wir fanden das Essen in der Lodge besser als oben im Eagles Nest. Und gestern war teilweise das Fleisch schon kalt.
Den Rest des Abends verbrachten wir auf unserer Terrasse und beobachteten das Wasserloch. Es kamen auch einige Tiere vorbei.
Übernachtung: Vingerklip Loge (61.-€ p.P. HP, gebucht über TUI 3=2) Gefahrenen km: keine
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TiaRosario215 Beiträge · seit 201204. Juni 2013 · #45
Hallo Uli, habe voller Neid die Bilder von der Vingerklip Lodge betrachtet. Meine Freundin und ich konnten uns ausnahmsweise in diesem Punkt nicht einigen und so landen wir heuer im August auf der Omburu Working Farm. Wird bestimmt auch interessant, aber die Vingerklip Lodge wäre mein Favorit gewesen.
Danke für den Bericht und die Fotos! Ist immer viel Arbeit, aber wenn es dann funktioniert - und auch die Bilder dort sind, wo sie sein sollen - hat man auch ein Erfolgserlebnis. Freu mich auf die Fortsetzung. Viele Grüße, Irene.
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201106. Juni 2013 · #46
Mittwoch, 8.Mai 2013
Schon wieder ist ein Jahr vorbei und ich durfte auch heuer meinen Geburtstag in Namibia feiern. 🙂
Nach dem Frühstück gingen wir um den südlichen Plateauberg bis zur Vingerklip und dann auf dem direkten Weg zurück. In der Ferne sahen wir wieder Giraffen und ein Oryx sprang vor uns aus dem Busch.
Der Rundweg dauerte 3 Stunden und so waren wir wieder um 11:00 Uhr zurück. Dieses mal nahmen wir ein Lunch in „Ingrids Blick“ ein. Dort hat man einen tollen Blick auf das Wasserloch, wo auch Mittags einige Tiere kamen.
Einige Vögel leisteten uns auch Gesellschaft.
Außerdem entdeckten wir noch den zweiten Pool und den Whirlpool.
Den Nachmittag verbrachten wir wieder faul am Pool und trafen noch auf diesen Kameraden.
Um 16:30 Uhr sollte ja der Gamedrive starten. Das Auto war repariert (pünktlich zu meinem Geburtstag). 🙂
In der Zwischenzeit waren auch Andrea und Vilem angekommen. Ich kenne Andrea vom Forum (Andrea444) und wir haben uns im Vorfeld einige Mails geschickt und des öfteren telefoniert.
Als wir dann um 16:30 Uhr dann der Rezeption waren, hieß es, dass das Auto keinen Sprit hätte. 😈 😈 😈 Wie?, keinen Sprit für das Auto und das bei einer so großen Lodge???? Schon sehr komisch. 😐 😐 Also gingen wir halt zum Sundowner wieder hoch ins Eagles Nest. Wir hatten ja für das Abendessen einen Tisch reserviert.
Und so erlebten wir einen tollen Sonnenuntergang im Eagles Nest. Andrea und Vilem wussten nicht, dass ich Geburtstag hatte und so gab es dann noch ein paar Umarmungen.
Wir unterhielten uns über die bisherigen Erlebnisse und die Zeit bis zum Essen verging sehr schnell. Mein Geburtstagstisch war reichlich mit Blumenblüten gedeckt und der nette Kellner führte mich an den Tisch und erzählte, dass es noch einen „Birthday Cake und Sparkling Vine“ gäbe. Das war ja eine nette Überraschung. Zum Essen gab es Lammeintopf, Oryx, Porc, Gemüse, Nudeln und Polenta. Das Essen wir aber leider wieder etwas kalt. Unter in der Lodge war es definitiv besser.
Zum Nachtisch gab es dann meinen Geburtstagskuchen mit einem Gläschen Sekt. Der Kuchen war sehr lecker.
Zum Schluss sang der Kellner noch das „Amarula-Lied“. Ein wirklich sehr schöner Geburtstag. Ich habe selten so oft "Happy Birthdy, Lady" gehört, wie an diesem Tag.
Auf unserer Terrasse feierten wir dann noch mit einem Gläschen Metaxa mit Andrea und Vilem weiter und vielen dann um 23:00 Uhr todmüde ins Bett.
Übernachtung: Vingerklip Loge (61.-€ p.P. HP, gebucht über TUI 3=2) Gefahrenen km: keine
Fazit Vingerklip Loge: Wir fanden die Lodge ganz toll. Da wir über TUI das 3=2-Angebot gebucht hatten, kostete uns die Übernachtung mit Frühstück und Abendessen nur 61.-€. Wir haben es auch gut 3 Tage ausgehalten. Man kann kleine Wanderungen machen. Die Pools sind auch sehr schon angelegt. Vom Eagles Nest hat man einen super tollen Blick und kann man den Sundownerschön geniesen. Nur das Essen fanden wir in der Lodge selbst deutlich besser. Das Fleisch war oben immer total durchgegart und teilweise schon kalt. Alle Angestellten waren sehr, sehr nett, besonders der "Boy" (leider habe ich seinen Namen vergessen) an meinen Geburtstag. Das wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Nur schade, dass es mit dem Gamedrive nicht geklappt hat. That’s Africa.
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take off1'674 Beiträge · seit 201206. Juni 2013 · #47
Hallo Uli,
schöne Bilder, die du uns da von der Vingerklip zeigst. Besonders die Vogelbilder finde ich super.
Aber etwas ist mir auf deinem Geburtstagsbild mit dem Kellner doch aufgefallen: Nicht nur dass er seine Hand vor dein Gesicht hält, nein auch sein "Hosenstall" ist nicht ganz geschlossen und ein Zipfel lugt heraus. 🤩 Ich meine natürlich ein Zipfel seines Hemdes 😄
Und wenn nun einer der Herren meint "that's Africa", so muss ich das leider verneinen - das passiert auch hier zu Lande. Also meine Herren, sofern ihr dort noch hinschauen könnt, immer mal wieder kontrollieren, dass da nichts rauslugt. 😗
ich lese bei Deinem RB natürlich ab der ersten Minute fleißig mit und ich bin begeistert!!! Du bringst Eure Erlebnisse wunderbar rüber, gespickt mit tollen Fotos. Vielen Dank für Deine Arbeit. 🙂
Deinem Fazit zur Vingerclip-Lodge kann ich nichts hinzufügen. Wir haben es ähnlich positiv erlebt, allerdings war bei uns vor drei Jahren an beiden Abenden das Essen im eagles nest sehr gut und einen Game-drive konnten wir auch machen. Der Preis über TUI ist unschlagbar, da hattet Ihr wirklich ein kleines Schnäppchen an Land gezogen.
Bin schon sehr gespannt auf die weiteren Fortsetzungen.
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201107. Juni 2013 · #49
take off schrieb: Aber etwas ist mir auf deinem Geburtstagsbild mit dem Kellner doch aufgefallen: Nicht nur dass er seine Hand vor dein Gesicht hält, nein auch sein "Hosenstall" ist nicht ganz geschlossen und ein Zipfel lugt heraus. 🤩 Ich meine natürlich ein Zipfel seines Hemdes 😄 Liebe Grüße Dagmar
Hallo Dagmar, leider war das das einzige scharfe Bild was ich hatte. 😄
bayern schorsch schrieb: Vielen Dank für Deine Arbeit. 🙂
Keine Ursache. 🙂
Der Preis über TUI ist unschlagbar, da hattet Ihr wirklich ein kleines Schnäppchen an Land gezogen.
Diese 3=2-Angebote gibt es aber in der Nebensaison des öfteren. Nur lohnt es sich nicht auf jeder Lodge 3 Tage zu bleiben. Auf der Opuwo Country Lodge möchte ich z.B. keine 3 Tage verbringen.
LG Uli
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Hallo Uli, nun bin ich auch aufgesprungen und muss etwas grinsen beim Lesen. Vor der Treppe an der Vingerklip Lodge habe ich auch Respekt. Wir sind nur eine Nacht dort, aber wir freuen uns sehr darauf (Deine Bilder lassen doch einiges erwarten). Grinsen muss ich, weil ich am 8. Mai auch Geburtstag hatte, nur war ich nicht in Namibia. 🙁 ==> Aber es dauert nicht mehr lang 😄 Bei unserer ersten Namibia Tour hatten wir einen einzigen Löwen (Nachts beim Sundowner, Halali) und letztes Jahr im KTP wenigstens ein paar mehr. Jetzt bin ich gespannt wie es mit Deinem Bericht und deiner Ankündigung endlich Löwen weitergeht. Gruß, Marcus
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201109. Juni 2013 · #51
Donnerstag, 9.Mai 2013
Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von Andrea und Vilem und fuhren Richtung Kamanjab. Dort wollten wir noch Tanken und vor allem Geld holen, da wir dann bei Camp Aussicht nur bar zahlen konnten und nach Klein Liechtenstein es ja keinen Geldautomaten mehr gibt. Als erstes fuhren wir in Kamanjab an die Tankstelle. Das hat ja noch geklappt.
Also wir jedoch zum Supermarkt fahren wollten, stellten wir fest, dass dieses zu hatte. 😈 Wieso das? 😐 Oh. Mist heute war ja Feiertag. Daran hatten wir wirklich nicht gedacht. 😠 Dann müssen wir morgen wohl oder übel nochmal nach Kamanjab fahren. 😐
Mittags waren wir dann auf der Gästefarm Klein Liechtenstein und wurden dort erst mal von den beiden Hunden Rocco und Pluto begrüßt. Und dann natürlich von Sonja. Wir tranken erst mal etwas und unterhielten uns mit Sonja. Später kam auch Michael dazu und es gab Kaffee und Kuchen. Dann bezogen wir unser Zimmer und legten uns an den Pool. Und ich schrieb die letzten 2 Tage meines Reiseberichtes weiter. Wenn ich das nicht gleich mache, dann habe ich wieder die Hälfte vergessen. 😄 Die Fliegen am Pool waren allerdings äußerst lästig. 😈
Den Sundowner genossen wir auf der Poolterrasse. Zum Abendessen gab es dann Kudufleisch mit Bohnen, Reis und Salat und zum Nachtisch ein Früchte-Gelee. Und dazu natürlich ein gutes Fläschchen Chateau Libertas. Der Abend verging mit netten Gesprächen sehr schnell.
Übernachtung: Klein Liechtenstein HP 640 N$ p.P. Gefahrene km: ca. 200 km
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Liebe Uli, vielen Dank für den schönen Reisebericht und die tollen Bilder. Ich bewundere die fleißigen Schreiber immer. Mein Reisetagebuch beschränkt sich in Kurzform auf gefahrene Kilometer, Unterkunft, Unternehmungen, Essen. Wir waren November 2012 in Namibia und ich habe es nun endlich geschafft mein Fotobuch fertigzustellen. Als letztes Schmankerl würde ich aber noch gerne eine Karte einfügen. Deine Karte mit Reiseverlauf aus der ersten Seite gefällt mir sehr gut. Wir haben zwar den Reiseverlauf mit unserem GPS festgehalten aber die daraus resultierende Karte könnte auch sonstwo sein. Kannst Du mir einen Tipp geben? Ich freue mich schon auf die Fortsetzung deines Reiseberichts denn Namibia ist für Ende 2014 schon wieder in Planung. Suems
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201111. Juni 2013 · #53
Hallo Suems,
ja das RB schreiben ist schon aufwendig. Aber nette Kommentare geben oft einen Motivationsschub. Für die Karte haben wir das Programm Base Camp von Garmin und die T4A Karte Namibia verwendet. Es geht aber auch ganz gut mit Google- Maps. Dort kann man sich auch eine Route zusammen stellen. Hoffe ich konnte dir helfen.
Heute Abend gibt's noch einen Teil.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201111. Juni 2013 · #54
Freitag, 10. Mai 2013
Nach dem Frühstück durften wir mit Michael und Sonja eine Farmrundfahrt machen. Er sagte uns aber gleich, dass er einen Kudu schießen möchte und wir hoffentlich kein Problem damit haben. Nein – haben wir natürlich nicht. Schließlich brauchen wir ja was zum Abendessen. 😄
Als ersten sahen wir gleich ein paar Giraffen und ein Warzenschwein.
Dann kam der erste Kudu – der entkam aber. Glück für den Kudu 😗 – Pech für Michael. 😮 Wir hatten noch einen Arbeiter von Michael dabei. Wow, was hatte der für ein gutes Auge. Er sah die Tiere immer sofort. Bei zweiten Kudu hat’s dann geklappt. 😎
(Das Bild lade ich jetzt lieber nicht hoch)
Er wurde mit einer Seilwinde auf Auto geladen und dann gings zur Farm zurück. Das Kuduweibchen unter uns. 😐 Auf der Farm wurde es dann geschlachtet und Michael fuhr es dann zum Metzger nach Kamanjab.
Super, wir konnten also mitfahren und Geld holen. In Kamanjab gingen wir dann in den Supermarkt zum Geldautomaten. Schöner Mist „Out of Order“. 😈 😈
Wir standen etwas fragend am Automaten 😐 und überlegten was wir jetzt tun. Dann kam ein Junge und deutete nach draußen. Ach, vielleicht gibt es da ja auch noch einen. Wir gingen also nach draußen und schauten uns um. Da war aber keiner. 😐 Dann kam wieder der nette Junge, wir glauben er konnte nicht sprechen und deutete um die Ecke. Aber da war nichts. 😐 Und dann sahen wir ihn. 😁 Er stand direkt vor uns, in einem kleinen LKW und ein bewaffneter Sicherheitsmann stand auch davor. 😄 😄 So etwas hatten wir auch noch nicht gesehen. Ein mobiler Geldautomat – auch nicht schlecht. Und jetzt wissen wir auch warum das GeldAutomat heißt. 🤩 Sicherheitshalber hoben wir gleich beide Geld ab, damit uns das nicht nochmal passiert.
Im Supermarkt gönnten wir uns dann noch ein Eis und kauften noch ein wenig ein. Am Nachmittag gab es wieder Kaffee und Kuchen. Wir gingen noch eine Runde schwimmen und lasen ein wenig in unseren Ebooks.
Der Leberwurstbaum:
Noch ein Sonnenuntergang:
Zum Abendessen gab es dann Kudu-Stroganoff mit Nudeln, Karotten und Salat und zum Nachtisch Früchte mit Vanillesoße.
Michael erzählte uns am Abend sehr viele lustige Storys. Und ruck zu war es dann 23:30 Uhr. Schade, dass wir morgen schon wieder fahren mussten. Hier war es wirklich sehr schön und unterhaltsam.
Übernachtung: Klein Liechtenstein HP 640 N$ p.P. Gefahrene km: ca. 200 km
Fazit Klein Liechtenstein: Sonja und Michael sind sehr nette Gastgeber und wir haben uns sehr gut verstanden und viel gelacht. Man erfährt so einiges über das Farmleben und die Rinderzucht. Bei der Farmrundfahrt haben wir doch einige Tiere gesehen. Das Essen war klasse. Wir können die Gästefarm uneingeschränkt weiter empfehlen.
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201114. Juni 2013 · #55
Samstag, 11. Mai 2013
Nach dem Frühstück mussten wir uns leider von Sonja und Michael und den Hunden verabschieden. Wir fuhren Richtung Palmwag über den Grootberg Pass. Dort sahen wir unsere erste größere Herde Springböcke.
In Palmwag gabs dann noch eine Veterinärgrenze und wir tankten noch. Auf den Weg sahen wir noch viele Springböcke und Kudus. Wir machten einen Abstecher nach Sesfontein und stärkten uns dort mit Kaffee und Toast.
Fort Sesfontein:
Unser Auto wurde sogar gewaschen, was aber nur von kurzer Dauer war. Nämlich bis zum Joubert-Pass. Da staubte es dann wieder gewaltig. Unser kleines "Schnuckerli" hatte ganz schön zu schnaufen.
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201114. Juni 2013 · #56
Und irgendwann sagte dann unser Navi „Bitte rechts abbiegen“ zu Camp Aussicht. Da war aber nirgends ein Schild. Es ging zwar ein Weg rechts weg und am Boden an einem Stein war ein kleiner blauer Pfeil zu sehen, aber sonst nichts. 😐
Wir fuhren noch einige 100 m weiter. Da kam aber auch nichts. Also drehten wir wieder um und vertrauten mal unserem Navi. Es hingen auch keine Schilder herum, wie ich es im Internet gelesen hatte. Martin fragte schon nach einem „Plan B“. 🤨
Nach ca. 6 km kamen wir aber dann doch an und wurden von Marius Steiner begrüßt. 🙂 Ich sagte zu ihm, dass wir den Abzweig ohne Navi nicht gefunden hätten. Aber er erklärte uns, dass wir von der anderen Seite gekommen sind, der inoffizielle Weg. 😄 Am offizielle Weg (wir hätten noch 15 km weiter fahren müssen) steht dann auch ein Schild zum Camp Aussicht und die andere Schilder. 😎
Camp Aussicht liegt etwas höher und man hat eine tolle Aussicht über das Tal. Das Zimmer war einfach ohne großen Luxus mit einem kleinen Waschbecken in der Ecke. Es gab jeweils 2 Außentoiletten für Frauen und Männer mit einer tollen Aussicht und 2 „Eimer“-Duschen. An einem Baum gab es eine Vogeltränke, an der natürlich immer Betrieb war. Marius lebt dort oben alleine. Diesmal machte gerade seine Schwester Heidi Urlaub und er hatte noch eine Kochhilfe.
Unser Zimmer:
Die Toiletten mit Aussicht (extra für ANNICK fotografiert)
Die Dusche:
Zum Sonnenuntergang gingen wir auf den Aussichtsberg. Da gab es sogar einen Hochstand und man hatte eine tolle Rundumsicht.
Zum Abendessen gab es dann einen leckeren Eintopf mit Rind und Gemüse, Reis und gem. Salat. Zum Nachtisch einen Puddingkuchen. Wir unterhielten uns noch mit Heidi und gingen dann relativ früh ins Bett.
Übernachtung Camp Aussicht: 600 N$ HP p.P. Gefahrene km: ca. 280 km
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casimodo4'528 Beiträge · seit 200715. Juni 2013 · #57
Hallo Uli,
da ich momentan nicht ganz so oft im Forum bin, habe ich gerade Mal "hinterhergelesen". Das hat sich wirklich gelohnt. In Camp Aussicht werden wir Im September auch sein und dann nach Purros weiterfahren.
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200815. Juni 2013 · #58
Hallo Uli,
Vielen Dank für den tollen Bericht! 😎
Nächstes Jahr werden wir auch im Camp Aussicht übernachten. Danke für die tollen Kloschüsselbilder!!! 😛 Das Ambiente scheint echt der Hammer zu sein. 🙂
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201115. Juni 2013 · #59
ANNICK schrieb:Hallo Uli, Vielen Dank für den tollen Bericht! 😎 Bitte schön Nächstes Jahr werden wir auch im Camp Aussicht übernachten. Danke für die tollen Kloschüsselbilder!!! 😛 Keine Ursache Das Ambiente scheint echt der Hammer zu sein. 🙂 Ja, es ist traumhaft, wenn man keine großen Ansprüche hat
Freue mich auch auf die Fortsetzung. 🤪 Kommt bald
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201115. Juni 2013 · #60
Sonntag, 12. Mai 2013
Um 7:00 Uhr gab es schon Frühstück. Wir wollten ja heute ein Himbadorf besuchen und mussten schon früh los. An der Vogeltränke war Hochbetrieb.
Wir fuhren mit Marius nun die „offizielle“ Straße hinab. Dann sahen wir auch die netten Schilder, wie z.B. „Suche Frau“ 😄 An der Straße begegneten uns gleich ein paar Strauße und überholten uns. Man können die schnell laufen. 😗 😗
Auf einmal sah ich rechts im Busch einen Elefanten stehen. 🙂 „Da, rechts ein Elefant“ rief ich. 🤩
Normalerweise sieht ja Martin immer alle Tiere zuerst. Aber den ersten Elefanten in diesem Urlaub hab ich gesehen.
Marius haute den Stempel rein, fuhr rückwärts und dem Elefanten hinterher. 😗 Kreuz und quer mitten im Busch verfolgte er den Elefanten. Aber der war schnell unterwegs. Ein paar mal sahen wir ihn noch aber dann verschwand er doch hinter ganz dickem Gestrüpp 😐 und Marius konnte mit dem Auto nicht mehr folgen und drehte dann um.
Dann fuhren wir zum ersten Himbadorf. Wir durften überall fotografierten 🙂 und wurden sehr herzlich begrüßt. Marius erzählte uns einiges über die Tradition und Kultur der Himbas, vor allem der Frauen. Anhand ihrer Haarfrisur konnte man z. B. sehen welchen Familienstand sie hatten und ob sie schon Kinder hatten. Das war sehr interessant.
Die Schlafhütte der Kinder:
Die Kinder:
Dann durften wir auch eine Hütte besuchen. Dort wohnte die älteste Himba des Dorfes und eine Mutter mit ihrem Neugeborenen. Erst nach 4 Wochen darf sie mit ihrem Kind die Hütte verlassen. Die älteste Dame zeigte uns die rote Farbe und bestrich unseren Arm damit. 😕 Marius stand vor der Hütte und erklärte uns alles. Diese rote Farbe ist eine Mischung aus Fett und gemahlenem Pulver aus den roten Steinen. Damit reiben sie sich täglich ein. Das ist ihre Körperpflege. Wasser zum Waschen verwenden sie nicht. 😠 Ich fand den Geruch der roten Farbe aber nicht so toll. 😈
Die Himba Frauen breiteten ihren Schmuck aus. Marius betonte aber ausdrücklich, dass wir nichts kaufen mussten. Aber wir kauften dann doch 2 Armreifen und eine Himbapuppe. (Die stinkt aber doch so fürchterlich, dass sie jetzt auf unserem Balkon hängt 😈 😈 )
Dann tanzten die Himbafrauen noch für uns und hatten wirklich Spaß daran. 😄 Also wir weiter fuhren tanzten sie immer noch. 😄
Dann fuhren wir quer durch den Busch zum nächsten Dorf.
Dort wurde gerade einer 14-jährigen die Haare neu gemacht. Sie war jetzt auf Männersuche. Martin hätte sie haben können, wollte sie aber doch nicht. 😗 (Glück gehabt 😉 )
Die fertige Frisur:
Die Kinder aßen gerade ihren Maisbrei aus dem Topf, die Hühner pickten auch daran.
Auch diese Himbas bereiteten ihren Schmuck für uns aus. Dieses mal kaufte sich Martin einen Armreifen.
Wir fuhren noch an etlichen Termitenhügeln vorbei und Marius erklärte uns noch einiges über Termiten.
Außerdem erzählte er uns noch warum nicht alle Bäume von Tieren kahl gefressen werden. (Die Bäume senden einen Bitterstoff aus um sich zu schützen).
Am frühen Nachmittag waren wir wieder zurück und machten erst mal eine kleine Mittagspause. Am Nachmittag kam dann ein Schweizer Ehepaar Inge und Hans aus Basel. Wir unterhielten uns den ganzen Nachmittag. Am Nachmittag gabs dann noch Kaffee und Kuchen. Um 16:00 Uhr kam Marius von einer weiteren Himba-Tour wieder zurück und zeigte uns noch seine Dioptaz-Steine und wir besichtigten dann seine Mine.
Wir durften sogar selber ein paar Steine sammeln. In die Mine konnten wir ein Stück hinein gehen. Dort gab es unheimlich viele Fledermäuse. Martin liebt diese Tiere und hätte lange dort bleiben können. Ich finde die Tiere auch ganz nett aber der Gestank in der Höhle war unerträglich.
Hier zwei leider etwas unscharfe Bilder von den Fledermäusen:
Als wir wieder zurück kamen probierten wir mal die Eimer-Dusche aus. 😄 😄
Das funktioniert so: Den ganzen Tag stehen schwarze 10-Liter-Kanister mit Wasser in der Sonne. Diese heizen sich auf. Man nimmt so einen Kanister und schüttet ihn in den Eimer und hängt ihn wieder auf. Dann öffnet man das Ventil und es kommt schön warmes Wasser aus dem Duschkopf. 🙂
Wir wussten gar nicht, mit wie wenig Wasser man zu zweit duschen kann. Wir haben zusammen incl. Haare waschen ca. 6 Liter gebraucht.
Marius lebt dort oben ja nur vom Regenwasser und muss immer Wasser sparen, vor allem heuer, da es ja nicht so viel geregnet hat.
Unser Sundowner-Bier gab es dieses mal auf der Terrasse und wir hatten einen tollen Sonnenuntergang. 😁
Um 19:30 Uhr gabs dann Abendessen. Hans und Inge haben sich auch zum Essen entschlossen und so saßen wir wieder alle gemeinsam an einem großen Tisch. Es gab: Karottensalat, schwarze Bohnen, „Himba-Kürbis“ und einen Hackfleischauflauf und zum Nachtisch einen Kuchen mit Vanillesoße.
Anschließend wurden noch die Hasen und Stachelschweine gefüttert.
Der Abend verging mit interessanten Gesprächen über Mineralien, Himbas, Frauen und anderen interessanten Themen sehr schnell. Unter tollen Sternenhimmel tranken wir noch einen Absacker und gingen dann nach einem ereignisreichen Tag ins Bett.
Übernachtung Camp Aussicht: 600 N$ HP p.P. Gefahrene km: keine
Fazit Camp Aussicht: Wer auf Luxus verzichten kann (Dusche und Toilette außerhalb vom Zimmer) für den ist es ein absolutes Erlebnis. Wir waren begeistert. Taschenlampe nicht vergessen. Marius ist ein toller Gastgeber und er versucht sehr viel Wissen zu vermitteln. 🙂 Der Himba-Besuch mit ihm war einfach nur klasse. 🙂 Wir haben die zwei Tage sehr genossen und hatten tolle Erlebnisse. Auch die Einsamkeit und der tolle Aussicht waren wunderschön. An diesen Ort werden wir bestimmt noch mal bei einem nächsten Besuch hinfahren. Wir können auch das Camp Aussicht uneingeschränkt weiter empfehlen. 🙂 🙂
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