VAValThemenstarter11 Beiträge · seit 201304. Mai 2013 · #1Guten Morgen Zusammen,
Vielen Dank an Euch alle für euere Beiträge und für dieses Forum.
Wir planen mit einer Freundin unsere erste Reise nach Namibia in Oktober und haben 1000 Fragen 😉
Ich habe widersprüchliche Dinge gelesen, was Oktober als Reisemonat angeht.
Was sind euere Erfahrungen ? die Wasserstände sollten niedriger daher günstig um Tiere zu beobachten aber sehr heiss und die Regenwahrscheinlichkeit ist höher. Gibt es eine beste Reisezeit überhaupt? Wie sieht es mit Campen in Oktober aus? Abzuraten wegen den Temperaturen?
Wir überlegen uns die Victoria Falls anzuschauen,. Da auch wie sieht es in Oktober aus? Rentiert es sich ?
Sobald wir unseren Tour geplant haben, würde ich ihn hier posten um euere Meinung dazu zubekommen.
Vielen Dank für euer Feedback
Val
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200704. Mai 2013 · #2Hi Val,
zuerst einmal ein Willkommen im Club !
Oktober ist ein sehr guter Monat für die Tierbeobachtungen. Wie du schon selbst schreibst, kommen die Tiere zu den Wasserstellen, da musst du dich nur hinstellen und warten. Zum Campen finde ich es auch ideal, du frierst nachts nicht im Zelt 😁 . Nur tagsüber im Camp (wenn ihr Siesta macht in der Hängematte 🙂 )solltet ihr euch ein schattiges Plätzchen suchen, da ist es schon ordentlich heiß. Wir waren letztes Jahr den kompletten Oktober in Zimbabwe unterwegs, es waren tagsüber bis zu 45°C, doch der Regen hielt sich in Grenzen ( nur zum Ende des Monats ein paar kurze, heftige Gewitter), aber das kann jedes Jahr anders sein.
Vic Falls hat natürlich sehr wenig Waser, aber imponierend sind die Fälle trotzdem.
Wenn du weitere Fragen hast, nur her damit: hier werden Sie geholfen.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
VAValThemenstarter11 Beiträge · seit 201304. Mai 2013 · #3Vielen Danke für die schnelle Antwort Jambotessy ...
Die Damen müssen erstmal ihren Tour planen 🙂
Nicht einfach ...es gibt so viel zu sehen.
Wir wollen auch die Zeit und das Land auf einer Seite geniessen und auf der anderen Seite vieles sehen und erleben 🙂
Die 999 weiteren Fragen kommen noch !!
Viele Grüsse
Val
Burschi4'140 Beiträge · seit 200905. Mai 2013 · #4Hi Val,
wegen der Regenarmut in diesem Jahr werden sich sicher viele Tiere an den Wasserstellen drängen und die Weide wird weitgehend dort abgegrast sein. Also für Beobachtungen günstige Veraussetzungen. Der Winter ist vorbei, also sind die Temperaturen zum Campen in der Nacht angenehm, es wird aber ein paar Stunden dauern, bis die Hitze des Tages verschwunden ist. Zum Fahren brauchst du auf jeden Fall eine Klimaanlage im Auto.
Möglicherweise werden die Vicfalls sehr kümmerlich sein. Aber da kannst du dann wenigstens fotografieren. Wir hatten im Februar so viel Wasser, dass wir praktisch ununterbrochen geduscht wurden und kaum Fotos machen konnten.
Allerdings musst du auch mit Veldfeuern rechnen, denn Blitzschläge können das ausgetrocknete Land z u dieser Zeit oft in Brand setzen.
Von den Temperaturen her ist vielleicht der September die bessere Reisezeit, da ist es noch nicht ganz so heiß. Aber eigentlich rentiert sich das Land zu jeder Jahreszeit. Es gibt immer was zu sehen und zu erleben. Ich bevorzuge inzwischen eher unseren Winter, da kann ich dem Dauergrau Deutschlands entkommen und habe im südlichen Afrika möglicherweise alles schön grün und warm.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Steelers315 Beiträge · seit 201008. Mai 2013 · #5Hallo Val,
ein herzliches Willkommen im Forum.
Eine Frage vorweg: meinst du dieses Jahr im Oktober? Dann seid ihr nämlich reichlich spät dran...
Zur Reisezeit kann ich nur sagen, dass ich September / Oktober ideal finde. Wir waren letztes Jahr zu dieser Zeit in Namnibia, Botswana und an den Vic Falls. Die Tierbeobachtung ist ideal (etwas ganz anderes als im April / Mai wie wir im Vergleich festgestellt haben 😉 ).
Die Victoria Falls haben natürlich weniger Wasser als nach der Regenzeit, waren für mich aber dennoch schön. MAn kann wenigstens Fotos machen ohne nass zu werden.
Auch Campen ist zu dieser Jahreszeit sehr gut möglich. Wir hatten ledigich eine Nacht, in der es Morgens mit 8°C recht frisch war.
Viele Grüße
Daniela
siri14 Beiträge · seit 201310. Mai 2013 · #6Hallo zusammen,
ich bin siri, die andere Hälfte der Namibia Reise im Oktober. 🙂
Wir haben mittlerweile den Flug fest gebucht und sind vom So. 29.9. (14h) bis Fr. 18.10.(16h) in Namibia, das sind dann 18 volle Tage plus die 2 Ab-/Anreisetage-Reste.
Unsere Reiseroute haben wir uns wie folgt vorgestellt:
2 Ü Windhoek. Dann Dienstag früh Aufbruch Richtung Etosha Nationalpark. Fahrt über die B1 nach Otjiwarongo (Waterberg Plateau) und dann wissen wir nicht, ob wir über Tsumeb weiterfahren müssen entlang der Railroad Tracks und dann nach Namutoni zum Etosha, oder ob es eine kürzere Route gibt? Geht das in 1 Tag gut, so dass die nächste Übernachtung schon beim Naturpark wäre?
5x Ü Etosha. Dann wollen wir mindestens 4 Tage im Etosha bleiben. Wir haben allerdings keine Ahnung wie wir den am besten „abarbeiten“. Von allem, was wir gesehen haben, „macht man“ quer durch den südlichen Teil und nicht rundherum oder mittendurch? Könnt ihr uns da bitte helfen, auch wo wir am besten übernachten und welche Gebiete darin besonders sehenswert sind? Das wäre dann Dienstag abend, Mi-So. Sonntag früh Weiterfahrt.
[Von Etosha wären wir nun supergerne zu den Wasserfällen nach Ruacana oder gar Epupa gefahren (wollten ursprünglich sogar zu den Victoria Falls), aber mittlerweile glauben wir, dass das zeitlich zu stressig wird Das scheinen über 500km einfach zu sein. Wir wollen uns nicht stressen. Was meint ihr? Die Entfernungen scheinen da ja RIESIG zu sein.]
3xÜ Twyvelfountain Gegend.So auf Di/Mi. Also dann werden wir noch mal unspezifischer.... Wir haben wir gedacht, wir fahren über Okaukuejo und Outjo , Khorixas, Richtung Great Table Mountain. Wir möchten gerne den versteinerten Wald sehen und die Felsmalereien in Twyvelfontein. Dafür gehen wohl nochmal 2-3 Tage drauf.
Donnerstag früh Weiterfahrt.
Dann möchten wir unbedingt die Robben sehen. Cape Cross. Von da würden wir gerne die Küste entlang fahren, wenn das möglich ist, nach Swakopmund und Walvis Bay. Wir haben dafür etwa 3 Tage veranschlagt. Dann sind wir wieder bei Sonntag.
Dann haben wir noch 4 Tage übrig. Die würden wir dann noch für die Namib (Sossouvlei) Sesriem, Naukluftberge verwenden und Rückfahrt nach Windhoek.
Gegen Ende zu haben wir relativ viele Tage, da kommt wieder der Wunsch nach den Wasserfällen direkt nach Etosha auf....
Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu unübersichtlich und der eine oder andere von euch kann uns helfen, das Grundgerüst noch in die eine oder andere Richtung zu verfestigen.
Was wir gesehen haben, sind Gästehäuser vergleichbar mit Pensionen hier und noch ganz günstig, zumindest in der Windhoek Gegend. Wir haben aber auch mit dem Gedanken gespielt, ein Auto mit Zeltaufbau zu mieten und dann "oben" zu übernachten. Ich bin allerdings nicht so begeistert. Wäre das finanziell attraktiver?
Hallo Daniela,
was meinst zu mit reichlich spät dran? Spät dran wofür?
LG
siri und val
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200610. Mai 2013 · #7Hallo siri,
1 Ü in Windhoek reicht den Meisten, v.a. da ihr nur 18 Tage für die gesamte Reise habt.
2 Ü bei/um Twyfelfontein reichen.
3 Ü Swakopmund, dann könnt ihr einen Vormittag die Living Desert Tour und einen Vormittag die Delfin-Robben-Bootsfahrt machen. Nach Cape Cross müsst ihr dann nicht mehr zwingend.
Eure 4 Resttage würde ich bei Sesriem (2 Nächte) und dann vielleicht 2 Ü in der Kalahari verbringen.
Ansonsten beschreibst Du eigentlich eine normale "Standard-Einsteiger-Tour". Ich würde sie in jedem Fall anders herum planen, damit ihr Etosha als absolutes Highlight im Oktober am Ende der Reise habt.
Was wir gesehen haben, sind Gästehäuser vergleichbar mit Pensionen hier und noch ganz günstig, zumindest in der Windhoek Gegend. Wir haben aber auch mit dem Gedanken gespielt, ein Auto mit Zeltaufbau zu mieten und dann "oben" zu übernachten. Ich bin allerdings nicht so begeistert. Wäre das finanziell attraktiver?
Gästehäuser findest Du nur in größeren Städten. Günstig ist campen und ansonsten Gästefarmen.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201110. Mai 2013 · #8Hallo Siri, hallo Val,
wir sind auch im Oktober in Namibia und haben vor ca. 3 Wochen unsere letzte Unterkunft festgemacht, bei besonderen Wünschen vor allem im Etosha haben wir letztendlich über mehrere Reiseveranstalter anfragen müssen, weil schon fast ausgebucht , das meint Daniela mit "spät dran".
Also, mit den Unterkünften vor allem im Etosha würde ich mich ranhalten. Ich würde da die Nächte (die fünf, die Ihr plant, sind schon toll) auf verschiedene Camps aufteilen, z.B. 1x Halali, 2x Okaukuejo, 2x Dolomite (die einzige Möglichkeit, in den Westen des Parks zu kommen) oder 2x Halali, 1x Okaukuejo oder ein oder zwei Nächte außerhalb des Parks, z.B. Onguma. Das würde ich auch davon abhängig machen, wo noch was frei ist.
Zu den Wasserfällen wollten wir auch , haben uns dann aber dagegen entschieden, weil uns viele Forumsmitglieder geschreiben haben, das im Oktober das Spektakel nicht ganz so aufregend ist.
Wir fahren dieses Jaht das zweite Mal nach Namibia, beim ersten Mal sind wir über 5000km gefahren in 3 1/2 Wochen, diesmal hoffen wir mit der Hälfte der Kilometer auszukommen, um auch mal ein Stück zu Fuß gehen zu können und an einem Angebot der jeweiligen Lodge teilnehmen zu können. Ich finde Eure Idee, mehrere Nächte in einer Gegend zu bleiben und die Wasserfälle wegzulassen, deshalb ganz sinnvoll. Wenn Euch Namibia gefällt (und die Infektionsgefahr beim Afrikavirus ist extrem hoch) kommt Ihr sowieso wieder und schaut dann das an, was diesmal nicht gepasst hat.
Ich wünsche Euch noch viel Spaß beim Planen und viel Glück beim Buchen!
Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201110. Mai 2013 · #9Hallo,
jetzt habe ich noch Christians Post gelesen. Seine Anmerkung zu Swakopmund kann ich nur unterstreichen, sowohl die Living Desert Tour als auch die Bootsfahrt sind ein Erlebnis und da seht Ihr mit Sicherheit schon hunderte Robben.
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Max Power570 Beiträge · seit 201111. Mai 2013 · #10Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass ihr Selbsterkunder seid. Aus dem ersten Post heraus. Deswegen finde ich Etosha am Anfang auch nicht schlecht. Wir hatten am Anfang unserer Tour 4 Nächte Etosha. Das war viel dachte ich. Und wir fanden es genial (es ist einfach das Highlight). Und da haben wir spontan 7 Nächte 8 Tage draus gemacht. Ging, weil es am Anfang der Reise war. Am Ende geht das nicht. Und es ging auch nur weil wir Camper waren. Da ist immer was frei. Man muss nur Fragen und beharrlich sein. NICHT wegschicken lassen. Auf keinen Fall. Und Bar bezahlen können 😉
Die Tour vom Cris war wirklich super. Ich mach sonst sowas nie - mich rumführen lassen - aber hier wars richtig. Zu Cape Cross. Die Fahrt an der Küste und die Einsamkein bei den Robben war für mich einfach toll. Alleine dort hinfahen und dann ohne andere Touris 100.000 Robben zu haben - unbezahlbar. Vielleicht hatten wir auch Glück, dass sonst keine Touris da waren. Aber ich fande es eine tolle Erfahrung.
Grüße Amos
siri14 Beiträge · seit 201311. Mai 2013 · #11Ganz herzlichen Dank für eure Vorschläge/Anregungen/Hinweise. Wir bauen die Reise schon um und an. 🙂
Unser Hauptaugenmerk liegt tatsächlich auf dem Etosha.
Max, du Hellseher 😁 genau deshalb haben wir so herum geplant. Wenn wir sehr begeistert sind, würden wir da auch noch mehr Tage/Nächte dranhängen wollen.
Ich hoffe und bange nun, dass wir noch Unterkünfte bekommen , aber wir sind auch super flexibel und Val ist immer super positiv drauf, vielleicht hilft das. 🙂
Könnt ihr uns auch Tipps zum Fahrzeug geben? Was brauchen wir unbedingt? Fahren wir nur auf Straßen (im Etosha-Park? 😵 ). Fahrzeug am Flughafen oder erst in Windhoek zur Fahrt zum Etosha nehmen?
Ach ja, wie lange dauert denn die Fahrt von Windhoek zum Nationalpark (ohne Zwischenstopps)? Wir haben zwischen 5-7 Std. ausgerechnet. Wie schnell fährt man da eigentlich so im Schnitt?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Mai 2013 · #12Hallo Siri,
Könnt ihr uns auch Tipps zum Fahrzeug geben? Was brauchen wir unbedingt? Fahren wir nur auf Straßen (im Etosha-Park? ). Fahrzeug am Flughafen oder erst in Windhoek zur Fahrt zum Etosha nehmen?
Ach ja, wie lange dauert denn die Fahrt von Windhoek zum Nationalpark (ohne Zwischenstopps)? Wir haben zwischen 5-7 Std. ausgerechnet. Wie schnell fährt man da eigentlich so im Schnitt?
Ich würde mir mal eine Straßenkarte und einen Reiseführer anschaffen 😉 PKW reicht vollkommen aus, schön ist, wenn er etwas höher liegt, damit man einen besseren Überblick hat. Reine Fahrtzeit Windhoek-Etosha (Südeingang) ist 4,5 Stunden, alles Teerstraße und somit dürft ihr 120 fahren.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
VAValThemenstarter11 Beiträge · seit 201313. Mai 2013 · #13Guten Morgen Zusammen,
Vielen Dank für euere Feedbacks und Inputs , sie helfen uns weiter.
Unsere Route haben wir soweit.
Wir haben anfragen an Logdes und Guest Farms wegen Übernachtungen und warten nun um Antworte .
Die Option camping ist noch offen . Und nun meine Frage : abgesehen davon dass es sich um was ganz anderes handelt , kann es sein dass 4x4 mit Zelt & camping Ausrüstung + camping gebühren am Ende fast genau teuer ( wenn nicht teuerer) als Übernachtungen in Guest Farms usw...? Ich habe mir ein paar Angebote angeschaut ...mit 150 euro / tag aufwärts findet man schon nette ( im internet :-)) übernachtungsmöglichkeiten zu zweit. Sehe ich das richtig? Was sind euere Erfahrungen ? Wir haben zwar Auslandserfahrung aber eben nicht in Afrika ....irgendwann mal ist es das erste mal 🙂
Nächste Frage : ich habe gelesen , dass man an Tankstellen nur Bar zahlen kann? Ist es so ? Und das man am liebsten in Europa Geld wechseln sollte, da die Bankgebühren sehr hoch sind . Empfehlungen?
@ christian : Reiseführer haben wir 🙂 ob die Infos, die drinnen steht noch aktuell sind , ist manchmal fraglich . Meine Erfahrungen nach , Inhalt weicht mit der Praxis manchmal ab. In Ami Reiseführern über Deutschland liest du, dass du von MUC nach STUT in 2 Stunden bist ....ich kenne die Strecke bestens ....ist mir nie gelungen ausser in der Nacht !!!
@ Zeitplanung : es mag schon sein, dass wir ein bisschen spät dran sind, ich kann es nicht beurteilen. Wie gesagt, es ist unsere erste Reise nach Namibia. Leider mehr als 6 Monaten in Voraus können wir aus beruflichen Gründen nicht planen. Ist es mal so - ob gut oder schlecht - sei da hingestellt. Wir werden das beste daraus machen .....wir haben uns gegen einer pauschalreise oder einer fertigen Tour entschieden, weil wir eben flexible sein wollen und nicht Namibia " in einer parallelen Welt" erleben . Vielleicht bin ich etwas naiv 🙂 Es werden also die eine oder andere " sonderüberraschung " geben , die wir im Kauf nehmen werden . Übernachtungsmöglichkeiten zu finden, sortieren usw ...nimmt ja viel Zeit in Anspruch.
" no risk, no fun" 🙂 🙂 ...und wer die 100% Sicherheit braucht , soll Urlaub am Bodensee machen...
Unsere Flüge sing gebucht und wir fliegen in Oktober nach Namibia 🙂
Viele Grüsse
Valentine
Gypsy122 Beiträge · seit 201313. Mai 2013 · #14Guten Morgen Siri und Val
Wir sind seit einer Woche als Ersttäter von einer 4wöchigen Namibiareise zurück. Er war fantastisch und das Afrikavirus hat uns erwischt. Es wird also nicht unsere letzte Reise gewesen sein.
Ich kann euch natürlich nicht so viel Hilfestellung geben wie andere Forumsmitglieder die das Land schon viel besser kennen oder sogar dort leben.
Aber ich will es versuchen. Es wird sicher nicht billiger mit einem 4x4 plus Zeltaufbau und Campingausrüstung. Ich glaube auch nicht dass das der Grund ist für diese Art des Reisens, sondern eher die Freiheit und das Abenteuer das man noch erleben kann. Wir sind zugegebenermassen Warmduscher und haben in Lodges und B&B übernachtet. 😗
Die Frage ist; wie abenteuerlich und improvisationsfähig seid ihr Beiden? Am besten wäre sicher eine Kombination von beidem aber dann habt ihr die Kosten für die ganze Ausrüstung plus die Lodgeunterkünfte. 🙁
Wenn ihr auf guten Strassen , also B und C Routen fahrt braucht ihr sicher keinen 4x4. Aber es gibt immer Ueberaschungen. Wir sind über Rosh Pinah zum Fishrivercanyon gefahren um am Orangeriver entlangzufahren , wunderschön, aber plötzlich war die Strasse weg und ohne 4x4 häten wir umdrehen und die ganze Strecke zurückfahren müssen. Und ehrlich; wer fährt nach Namibia um auf Teerstrassen unterwegs zu sein.
Benzin kann man nur bar bezahlen deshalb genügend Bargeld mitnehmen. Am besten zu Hause in ZAR umwechseln, denn Namibische Dollar gibt es nicht und der Rand wird 1zu1 angenommen.Sogar Wechselgeld gab es meistens in Rand.
Die kann man dann ja auch wieder zurückwechseln oder aber bei Seite legen für den nächsten Afrikaurlaub denn der kommt bestimmt 😎
Was den Etosha anbelangt würde ich euch empfehlen über das Galton Gate einzureisen und wenn möglich im Dolomite zu übernachten. Ist jeden Euro wert! Wir haben in dem Teil des Parkes sehr, sehr viele Tiere gesehen. Ihr könnt dann quer durch den Park fahren und eure Uebernachtungen ganz nach Gusto aufteilen.
Es ist wie du schreibst, "no risc, no fun " aber das werden sicher Superferien. Ich würde mich am liebsten heute schon wieder in den Flieger setzen.
Schönen Tag aus dem verregneten Luxemburg
Gypsy
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201113. Mai 2013 · #15Hallo Siri und Val,
auch ich würde einen Toyota Hilux mit Campingausrüstung nehmen. Das richtige Afrikafeeling kommt in erster Linie auf einsamen Campingplätzen auf. 🙂 (Also nicht auf den staatlichen im Etosha und Sesriem 😗 .)
Und der muss nicht teuer sein: Schaut mal bei
Kalahari Car Hire (Hubert Hester) vorbei, da findet man für jeden Geldbeutel was. HH ist sehr beliebt hier im Forum, weil seine Autos sehr zuverlässig sind, der Service gut ist und er äußerst kulant ist.
Etosha würde ich so aufteilen: Zelten 2x Onguma (Beim östlichen Parkeingang, viel schöner als die staatlichen Camps im Park), 2x Okaukejo zelten und 2 Nächte Dolomite (dort ist Camping nicht möglich, aber die Lodge ist toll! Wir haben letztes Jahr bei Dertour ein sehr günstiges Angebot gefunden.)
Das sind die einzigen Sachen, die ich von zu Hause aus vorbuchen würde.
Im Unterschied zu einigen anderen würde ich kein Geld zu Hause wechseln, weil der Umtauschkurs sehr schlecht ist. Am Flughafen am Geldautomaten könnt Ihr wesentlich günstiger Geld ziehen. Und sonst gibt es viele ATMs, bei Nedbank kann man 4000 N$ auf einmal ziehen, sonst meist nur 2000N$. In eine Bank würde ich schon aus Zeitgründen nicht gehen, das dauert 😈 !
LG aus dem kalten und bewölkten Hamburg,
Karsten
VAValThemenstarter11 Beiträge · seit 201313. Mai 2013 · #16Hallo Gipsy, Hallo Karsten,
Vielen lieben Dank 🙂 oh je ....hört sich wie Suchtgefahr an !!!! 🙂
Wir werden uns bemühen, hier die namibias "dos" & Don'ts" aus Sicht von Erstättern nach unserem Rückkehr zu posten.
Ich habe an Huber Hester eine Anfrage geschickt.
@ gypsy : könntest du uns verraten, wo ihr übernachtet habt ?
Danke und viel Grüsse aus München, wo das Weter nicht besser als in Hamburg oder Luxemburg ist 🙂
Val
spoony154 Beiträge · seit 201013. Mai 2013 · #17KarstenB schrieb:Hallo Siri und Val,
auch ich würde einen Toyota Hilux mit Campingausrüstung nehmen. Das richtige Afrikafeeling kommt in erster Linie auf einsamen Campingplätzen auf 🙂 (Also nicht auf den staatlichen im Etosha und Sesriem 😗 .)
Und der muss nicht teuer sein: Schaut mal bei Kalahari Car Hire (Hubert Hester) vorbei, da findet man für jeden Geldbeutel was. HH ist sehr beliebt hier im Forum, weil seine Autos sehr zuverlässig sind, der Service gut ist und er äußerst kulant ist.
Meine Frau und ich waren im 2011 in Namibia...auch das erste Mal. Sehe es gleich wie KarstenB. Zum Teil bist du ganz alleine auf wunderschönen Campingplätzen. Das hat uns besonders gut gefallen. und auf anderen Campingplätzen lernst du schnell andere Leute kennen. Wir hatten ab und zu auch eine günstige Unterkunft (Gästehaus / Farm) dabei 🙂 Wir fliegen dieses Jahr wieder nach Namibia und werden praktisch nur noch campen 😎 Es gibt nichts schöneres als am Abend gemütlich zu kochen und ein gutes Stück Fleisch auf den Grill zu schmeissen 😄
Gypsy122 Beiträge · seit 201314. Mai 2013 · #18Hallo
Klar kann ich euch sagen wo wir übernachtet haben, wird aber ne lange Liste 😉
Swakopmund Sam s Giardino
Namib Büllsportfarm
Namib Sossus Dune Lodge
Aus Eagles Nest
Fishriver Canyon Lodge
Kalahari Anib Lodge
Windhoek Kalahari Sands Hotel
Erongo Ai Aiba Lodge
Damara Fingerklip Lodge
Damara Twyfelfontain Lodge
Skeleton Coast Terrace Bay
Damara Khowarib Lodge
Etosha Dolomite Camp
Etosha Okaukuejo Camp
Etosha Mushara Lodge
Grotfontain Roy`s Restcamp
Popa Falls Nunda Safari Lodge
Kongola Camp Kwando
Sambia/Livi Zambesi Sun Hotel
Katima Protea Zambesi River Lodge
Das wars, ich weiss ist sehr viel aber wir waren auch einen ganzen Monat unterwegs. Wenn ihr zu einer bestimmten Adresse Fragen habt, kein Problem. Beantworte ich gerne
Herzliche Grüsse
Gypsy
siri14 Beiträge · seit 201314. Mai 2013 · #19Ich hab die Route und Aufenthaltsdauern angepasst. Schlimmstenfalls können wir auch die Fahrtrichtung von Süd nach Nord ändern, wenn wir im Etosha Anfang Okt. nichts finden. Danke für die lange Liste, Gypsy. Val und ich gehen sie heute und morgen mal durch. Hoffentlich klappt das eine oder andere. Einige Namen darauf kommen mir schon bekannt vor. 🙂
Dank eurer Empfehlungen haben wir jetzt so geplant:
1Ü Windhoek
1Ü Waterberg
6Ü Etosha
2Ü Twyfelfontein
3Ü Swakopmund
2Ü Sesriem-Sossuvlei
2Ü Mariental
1Ü Windhoek
Waterberg scheint einen tollen Naturpark zu haben. Lohnt sich ein längerer Aufenthalt dort?
Camping hört sich toll an, aber auch nach Arbeit im Urlaub. Mit einem Kerl dabei oder zwei fände ich es vielleicht noch attraktiv. So bin ich schon ein älteres Semester und Val ist eher zierlich, so dass ich mir Zeltauf- und abbau eher schwierig vorstelle. 😉
Ansonsten kann ich von den Bildern bei der Unterkunftssuche gar nicht genug kriegen. Die Vorfreude ist schon RIESIG. 🤩
LG
siri