afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200901. März 2013 · #61Hallo Heike,
also, da ich ja auch eine Schlangenphobie habe, weiß ich was panische Angst bedeutet!!
Aber, bei allen meinen Aufenthalten, auch bei meinem 6 Wochen Aufenthalt auf einer Gästefarm als Volonteer, wie auch in diesem Urlaub, habe ich außer die schwarze Mamba noch keine Schlangen gesehen. Sicher, ich meide durch hohes Gras zu gehen und trete kräftig auf, was mir ein Einheimischer empfohlen hat. Was ich in Namibia nun gar nicht angetroffen habe, sind Krabbeltiere, Fluginsekten oder Spinnen allgemein.
Du brauchst da kein Netz für! Der kurze Fußweg von einem Chalet zum anderen ist über glattem Felsgestein, kein Gras! Ihr würdet sofort irgend ein Getier bemerken. Ich gehe mal davon aus, dass Du auch eine gute Taschenlampe mitnimmst. Das ich für mich auf mit das wichtigste Reiseutensil. Also entspann für Wüstenquell. Ihr werdet es genießen!!!
Ich weiß nicht, wie mein Reisebericht in Botswana reingekommen ist??
WER KANN MIR HELFEN? Wie kann der Bericht auf die Namibiaseite geschoben werden? HILFEEE!!!!
Liebe Grüße Paula
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200901. März 2013 · #62Mittwoch, 6.2.13
Hurra, es geht nach Windhoek und noch besser, zur Farm Giel ins Autohotel, das sich vis a vis von Ondekaremba befindet. Das Schild wird leider immer übersehen, beim vorbeifahren, da das bunte Eingangstor von Ondkaremba und das Blechkasten von der Seniorenresidenz alle Blicke auf sich ziehen.
Ich werde zuverlässig von meinem Handy um 6 Uhr geweckt. Ich koche noch schnell meine Tasse Kaffee und mache mich stadtfein. Um 7 Uhr gehe ich Rührei und Joghurt essen. Dann zur Rezeption und kontrolliere die unklare Rechnung, und sehe die stimmt ja überhaupt nicht. Weder habe ich Whisky getrunken noch am ersten Mittag einen Lunch zu mir genommen! Die Mitarbeiterin korrigiert noch zwei Mal die Rechnung, bevor ich zahlen konnte. Ich hätte der sonst was erzählen können. Aber da ich Unehrlichkeit hasse, habe ich die Rechnung richtig ausstellen lassen. UNGLAUBLICH! Wieder eine Erfahrung mehr gemacht, dass nicht alles in Namibia richtig und glatt läuft.
Mein Jimmy bringt mich um kurz vor 8 Uhr auf den Heimweg in Richtung Hauptstadt. Unterwegs muss ich sehr oft anhalten, da auf großen Abschnitten der B Straße Ausbesserungsarbeiten am Teerdecke gemacht werden und der Verkehr nur einseitig läuft.
Was mir nicht einleuchtet, warum an vielen Stellen gleichzeitig. „Macht doch erst mal eine Strecke fertig“! Thats Africa!!!
In Rehoboth an einer Tankstelle, lasse ich meinen vollen, nie gebraucten 20Liter Benzinkanister in den Tankfüllen und tanke noch einen Rest nach. Im Tank-Shop nehme ich noch kaltes zu trinken mit und weiter geht nach Norden.
Es ist fast 11 Uhr als ich in Windhoek, in der Independence Avenue parke, um erstens die 3 Ansichtskarten, die ich noch geschrieben habe, zur Post zu bringen und um eine Kleinigkeit in der Mittagzeit zu essen. Ich bleibe wie gewohnt beim Bäcker am Eingang zur Fußgängerzone hängen, da es dort für mich den besten Kuchen gibt. Die letzten 3 Wochen habe ich fast keinen Kuchen gegessen. Der Kaffee schmeckt und ich entspanne mich beim Menschen betrachten, die an mir vorbei eilen. Halb 1 steige ich zum letzten Mal in „meinen“ Jimmy und bringe ihn zu seinem Zuhause, zu ASCO, zurück. Bevor ich starte sende ich Andrea Giel noch eine SMS, dass sie mich gegen 13:30 Uhr bitte von Asco abholen möchte. Gut 200 Meter vor der Mietwagenfirma fahre ich auf die Tankstelle und lasse Jimmy noch einmal satt trinken. Im Shop kaufe ich mir noch 2 kalte Cola und ein Käse-Sandwich für die Wartezeit. Außerdem nehme ich mir noch etwas Bilton für den Rückflug mit. Meine Abschiedszeremonie im Flugzeug ist seit Jahren immer Bilton zu kauen, statt Menü zu essen. Das Fliegeressen bekommt mir nicht!
Bei Asco geht alles wie immer schnell über die Bühne und ich streiche zum letzten Mal über Jimmy’s Lack auf der Motorhaube und danke ihm in Gedanken, dass er mich so gut und zuverlässig überall hingebracht hat. DANKE JIMMY!!!
Mit meinem Gepäck warte ich im Hof mit anderen Kunden auf unsere Abholung bzw. Transport zum Airport. Pünktlich rollt Andrea bei Asco in die Einfahrt und wir begrüßen uns herzlich wie alte Freundinnen, die sich schon ewig kennen und sich lange nicht gesehen haben. Bei dieser Familie habe ich das Gefühl nicht fremd zu sein. Ich komme mir auch nicht wie ein nur zahlender Gast vor, dem man den Hintern pudern muss. Hier wird man mit ehrlicher Herzlichkeit Willkommen geheißen. Die Zeit vergeht wie im Flug, da wir uns pausenlos unterhalten. Und schon erreichen wir die Farm. Das Gepäck bringen wir zum selben Häuschen wie im letzten Jahr und ich lege mich bis zur Kaffeezeit um 15 Uhr auf das Bett und halte Siesta. Der kleine Sohn von Anika, Rigo weckt mich und ich springe vor dem Kaffee noch in den kleinen, sehr sauberen Pool, um mich zu erfrischen. Herrlich. Am Kaffeetisch auf der Terrasse sind fast alle da und alle sind gesund und munter. Eine Stunde wird geplaudert und dann lese ich noch etwas vor der Sundownertour, die Guido, einer der Söhne wieder mit mir unternimmt. Kurz vor 18:00 Uhr geht’s los, Guido ruft und ich laufe mit Kamera und Regenschutz zum Wagen. Ich steige oben auf den Wagen und setze mich auf die Bank. Guido packt derweil die Kühlkiste und die beiden Klappstühle in den Wagen. Ich glaube nicht, dass wir die Stühle gebrauchen werden, denn hinter den Bergen rundherum sind die Wolken schwarz. Ob das gut geht? Gut eine ¾ Stunde fahren wir über das weitläufige Areal und sehen dieses Mal ganz wenig Tiere. Schade, die haben sich schon in Deckung vor dem Regen gemacht. Auf den Weg zur Aussichtshügel, fängt es langsam an zu regnen. Guido strahlt, ich nicht! Egal, die Stühle bleiben im Auto und wir zelebrieren trotzdem den Sundowner. Doppelten Gin Tonic und farmgemachte Wurst knacken wir dazu. Leeeckker!
Es fängt dann doch so stark an zu regnen, das Guido alles schnell zusammen packt und auf die Ladefläche ablegt. Ich steige vorne ins trockene Führerhaus. Hach, wie schön! Hier drin ist es trocken. Auf schnellsten Weg fahren wir zur Farm zurück und ich ziehe mich zum Abendessen um. Anschließend gehe ich ins Farmhaus zum Dinner. Mein letztes Dinner für dieses Mal – schluck! Die Beiden Rottweiler Bronco und Keila kommen mir schon entgegen. Die sind was lieb! Eigentlich habe ich vor solch großen Hunden immer mächtig Respekt. Die beiden sind handzahm und lammfromm. Ich darf wieder auf meinen Stammplatz und langsam trudeln alle an den Tisch. Andrea und Anika seriveren das Essen. Vorweg gibt es einen Thunfischsalat, dann als Hauptgang Kudusteaks und Oryxfilets, mit leckeren schmackhaften Pellkartoffeln ( die ersten die mir hier schmecken), Spinatgemüse, Reis, Soße und Zsatziki. LEECKKER!!!! Einfach klasse! Als Nachspeise hat Anika, die Tochter von Andrea ein frisches Beerensorbet zubereitet. Der gut temperierte Sauvignon Blanc rundet das Festmahl ab. Ich kann behaupten, das war mit das beste Essen auf dieser Reise. Eins ist klar: Ich komme wieder! Gut und gerne könnt ich hier einige Tage aushalten. Da mein Flugeug nach Joburg erst morgen am späten Nachmittag startet, habe ich den halben Tag noch hier auf der Farm. Wie schön!
Nach dem Essen gegen 21:30 Uhr werden meine Augen schwer und ich muss in die Horizontale. Noch eine SMS nach Haus. Ich freue mich nun auch heimzufliegen!
Was war das für ein schöner Tag und ich freue mich auch auf den morgigen Abreisetag.
Ich liege im Bett und träume mit noch offenen Augen. Da ich nur die Fliegengittertür vor dem Eingang geschoben habe und sonst alles offen ist, kommen die nächtlichen Geräusche gut hörbar an mein Bett. Ich liebe es!
Auto-Hotel Farm Giel Übernachtung m. Frühstück und Dinner 640,-N$, Lunch am 7.1.13 50,-N$, Sundownerdrive 160,-N$
Die Farm ist für die erste und letzte Nacht die beste Adresse für mich! Wer ein eigenes Fahrzeug hat, kann es hier gegen eine Monatsgebühr, in einer großen Halle unterstellen.
Ich kann die Farm und Unterkunft wie auch die Küche uneingeschränkt empfehlen!
Gefahren: 272 km
Tigermamba463 Beiträge · seit 200702. März 2013 · #63Hallo Paula,
super - nun ist Dein Reisebericht in der richtigen Rubrik und wird sicher noch viel häufiger gelesen!
Den letzten Teil habe ich nur kurz angelesen, heb ich mir für den späteren Abend auf, wenn ich
vom Essen mit einer Freundin zurück bin. Schade, dass er endet, Dein so gut und unterhaltend
geschriebener Bericht!
Jetzt muss ich mich erstmal um Wäsche kümmern und den Koffer so weit es geht packen, damit
die letzten Tage vor dem Abflug am 6. März nicht zu hektisch werden. Irgendwas fehlt ja doch
immer noch in letzter Minute...
😗
Heike grüsst
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #64Was für ein schöner Bericht!
Und ohne Bilder konnte ich dank deiner Beschreibungen, genau nach voll ziehen.
Wunderbar und großen Respekt!
Liebe Grüße
PS: Stelle keine Bilder rein, denn genauso wie du es beschrieben hast, ist es wunderbar!
Geysir127 Beiträge · seit 201202. März 2013 · #65Ich bin sehr gespannt auf Deine Erzählungen, ich war ja auch alleine im September 2012 unterwegs. Mal schauen, was Du so alles erlebt hast 🙂 !
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #66Hallo Heike,
ich bin ja etwas neidisch, dass Ihr am Mittwoch nach Namibia fliegt. Am liebsten würde ich in deinen Koffer steigen und mitfliegen! Wielangfe bleibt iIhr in Namibia und wie sieht denn Eure Route aus? Du kannst ja hinterher auch etwas von Eurer Reise wieder abgeben?!
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und genießt die Reise voll und ganz.
Heute Abend kommt noch der letzte Teil meines Reiseberichts!
Viel Spaß noch beim Lesen
Paula
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #67Hallo Lotusblume,
vielen Dank für die Lobeshymne über meinen Reisebericht.
Das tut gut. Ich muss mal sehen, ob das mit den Bildern funktioniert.
Sonst lasse ich es wirklich sein.
Liebe Grüße
Paula
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #68Hallo Geysir,
ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen.
Ich selber schreibe jetzt den letzten Tag von meinem Bericht
fnoch ertig und setze ihn nachher rein.
Liebe Grüße
Paula
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #69Donnerstag, 7.2.13
Oh, was habe ich heute Nacht hier gut geschlafen!!! Es ist schon 8 Uhr vorbei als ich aus dem Bad komme. Schnell in die Jeans, Bluse und Sandalen und auf zum Frühstück. Es sind nur noch Andrea und ihr Schwiegersohn anwesend, die mir Gesellschaft leisten. Der Rest der Familie ist schon wieder unterwegs. Gemütlich frühstücken wir und anschließend ziehe ich mir die Stiefel an und marschiere durchs Gelände. Andrea telefoniert vorher noch mit dem Airport und erfährt, dass ich spätestens 2 Stunden vor Abflug einchecken soll. Das heißt, dass ich um 15:15 Uhr da sein soll. Supi, dann bestelle ich mir noch einen Salat zum Mittagessen. Erst kurz vor 12 Uhr komme ich zurück. Ich habe Abschied von der Landschaft Namibias genommen und bin etwas wehmütig. Da muss ich durch! Punkt 12 Uhr bringt Andrea mir meinen Salat und dazu noch einen großen, leckeren Hawaiitoast und eine große Portion von den hauseigenen, blauen und zuckersüßen Weintrauben. Anschließend geht’s in den Pool und lege meine faule Haut noch ein letztes Mal in die Sonne. Das tut gut. Gegen 14 Uhr mache ich mich abreisefertig und gehe wieder zur Terrasse, wo Andrea schon mit dem Kaffee wartet. Von Karl, Anika und Henner heißt es dann Abschied nehmen. Koffer und Rucksack und auch meine Nylontasche mit dem Strandgutholz aus Swakop, packe ich hinten ins Auto und mich vorne. Es geht los. Alle winken und ich drücke heimlich hinter meiner dunklen Sonnenbrille ein paar Tränen ab. Dieser Schnupfen – immer läuft einem die Nase! Ne oh, ne!
Bleib tapfer, altes Mädchen!
Am Airport geht alles ganz schnell. Gepäck raus, umarmen, versprechen wiederzukommen und rein zum Check In. Meinen neuen, leichten Nylonkoffer lasse ich für 50,-N$ in Folie wickeln, da beim Hinflug schon eine Naht aufgegangen ist. Am Check In-Schalter ist alles frei?! Unglaublich! Letztes Jahr standen hier Massen von Menschen beim einchecken. Klasse!
Ich gehe gleich durch zur Pass-Kontrolle und weiter zur „Gepäck-Röntgenanlage“. Auch da keine Beanstandungen. So, und dann warten bis es los geht. In der Zwischenzeit unterhalte ich mich mit einem Pärchen, die zum ersten Mal hier eine Tour in Eigenregie unternommen hat. Beide hat es voll erwischt. Sie sind wie ich, unheilbar mit dem Namibia-Virus infiziert. Sie sind schon wieder am planen für die nächste Tour und ich gebe gerne noch ein paar Tipps für die Planung mit. Wir tauschen unsere Visitenkarten und werden in Kontakt bleiben. Es erfolgt der Aufruf zum Bording. Im Gehen, nehme ich bewusst noch ein paar Mal ganz tief Luft, um ganz viel Namibia mitzunehmen. Der Start erfolgt pünktlich und wir heben ab. Und dann heule ich Rotz und Wasser und bin gut 10 Minuten mit meinen Gefühlen auf Tränenkurs. Last mich man. Ich bin gleich zurück und wieder halbwegs normal!
Pünktlich landen wir in Joburg und dort treffe ich auf die beiden älteren Herren, die ich beim Hinflug auch hier kennengelernt habe. Einem von beiden haben sie den Koffer auf dem Hinflug gewaltsam geöffnet und die darin befindende Spiegelreflexkamera entnommen. Na so ein Pech! Was lernt man daraus? Es gehören keine Wertsachen in den großen Koffer. Die sehen alles!!! Im Airport steuern wir den Souvenirshop an. Es fehlt noch was! Anschließend gehen wir was essen, denn außer Bilton, esse ich beim Rückflug nichts. Da schmeckt nicht und liegt so schwer im Magen. Beim Essen wird viel Erfahrung ausgetauscht, die wir in Namibia erlebt haben. So vergeht die Zeit schnell und der Weiterflug steht an. Im Flugzeug stelle ich entsetzt fest, dass ich im ganz hinten im Mittelteil des Fliegers an der Wand zur Toilette einen Platz habe. Na klasse!! Mein Alptraum! Da kann ich ja nicht mal den Sitz nach hinten lassen zum Schlafen! Ich hadere schon mit dem Schicksal da merke ich , dass ich 4 Plätze für mich allein habe. He, klasse! Da hat das dann doch noch was Gutes. Wenn man als Alleinreisende kaum eine Chance hat, einen Fensterplatz zu bekommen, dann eben einen Schlafplatz!!! Kurz bevor das Flugzeug geschlossen wird, bekomme ich doch noch einen Sitznachbarn. Aber der ist so lieb und überlässt mir die 2 freien Plätze, damit ich liegen kann.
Der Flug ist ruhig, nur die beiden Herren aus Russland, die vor uns sitzen quatschen lautstark ohne Pause. Erst als eine Flugbegleiterin um Ruhe bittet wird es leiser und ich schlafe ein. Ich träume von meine Higlights der Reise, von Rooiklip, Wüstenquell, Ababis, Koiimasis und die Tirasberge, Klein Aus Vista „The Rock Chalet“ und der tollenLandschaft, von Kolmannkuppe und Garub mit seinen wunderschönen Wildpferden und von der liebenswerten Familie Giel. Ich möchte am liebsten nicht wieder aus meinem Traum erwachen, aber ich habe einiges getrunken und so fordert die Natur ihr Recht. Gut, dass ich nicht so weit laufen muss. Ich schlafe wieder ein und werde erst wieder wach, als das große Licht angeht.
Das war ja ‚ne tolle Pille, die ich da gestern in den Mund gesteckt habe! Zum Frühstück nehme ich nur einen Joghurt. Ich esse nachher auf dem Münchner Airport in Ruhe, da ich noch 3 Stunden Zeit habe, bevor meine Flug nach Hamburg weitergeht. Die Zeit vergeht schnell und ich sitze pünktlich in der AirBerlin Maschine. Und dann kommt der Moment auf den ich mich immer riesig freue, wenn ich von meinem Gerd in die Arme geschlossen werde und ich mein Zuhause endlich wieder habe.
Ich hatte einen tollen Urlaub und ich werde wieder aufbrechen zur nächsten Reise, nach meinem NAMIBIA!
Ich hoffe, Euch hat mein Reisebericht gefallen und ich würde mich über eine Rückmeldung und Kommentare sehr freuen, aber auch über Fragen die ich gerne beantworte!
Eure PAULA
Tigermamba463 Beiträge · seit 200703. März 2013 · #70Liebe Paula,
ja, da konnte ich mitheulen bei Deinen Abschiedstränen im Flugzeug, so geht es mir auch jedes Mal:
Noch einmal die afrikanische Luft einatmen auf dem Weg zum Flugzeug...
Man muss sich halt immer sagen:
Nach dem Namibia-Urlaub ist vor dem nächsten Namibia-Urlaub! 🙂
Danke für Deinen toll geschriebenen Reisebericht!!!
Ich fliege am 6.3. allein (SAA über Jburg), meine Freundin kommt am 11.3. nach,
ich hole sie dann am Airport ab. (Ich bleibe insgesamt 3 Wochen in Namibia).
Du fragtest nach unserer Route. Meine Freundin war bereits im November 2011 in Namibia, dabei
hatten wir uns auf die nördlichen Gebiete konzentriert, nun möchte sie auch den Süden kennenlernen.
Vom 7. - 11.3. bin ich auf der Farm Elisenheim bei Freunden (Nähe Windhoek, bei Brakwater)
danach mit meiner Freundin zusammen:
2 Nächte Tsaobis Nature Park bei Karibib
2 Nächte Wüstenquell - Mountain Chalets
2 Nächte Barchane Dune Retreat
2 Nächte Namib Desert Lodge
2 Nächte Eagles Nest "The Boulder"
2 Nächte Fish River Lodge
1 Nacht Alte Kalköfen Lodge
2 Nächte Bagatelle Lodge
1 Nacht Elisenheim
Kann gerne danach berichten, obwohl die meisten Unterkünfte ja
hinreichend bekannt sind.
Ich weiss, es gibt die Suchfunktion.... 😗
aaaaber suche noch eine gute Strecke von Aus Richtung FRC über
Rosh Pinar....
Nette Grüsse
Heike
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200903. März 2013 · #71Hallo Heike,
das sieht ja schon mal klasse aus.
Nur die Strecke über Rosh Pinah kenn ich noch nicht
Das Bouler Chalet ist ja riesig und lliegt neben "The Rock".
Den Aufenthalt in der Fish River Lodge habe ich vor 3 Jahren von meiner Schwester zum Geburtstag bekommen. Wow!
Genießt Eure Zeit in Namibia.In Gedanken bin ich mit dabei.
Guten Flug und allzeit eine gute Pad!
Paula
Namibia07373 Beiträge · seit 200703. März 2013 · #72Hallo Paula
Schade ist dein Bericht vorbei, hätte gerne noch weiter gelesen!
Hoffe, du gehst bald wieder und schreibst wieder 🤪
Vielen Dank!
Liebe Grüsse
Namibia07
Hanne6'152 Beiträge · seit 200603. März 2013 · #73hallo Paula,
danke für Deinen Reisebericht , der sehr kurzweilig geschrieben war.
Alle Achtung, dass Du alleine Namibia bereist hast , bin mir sicher, ich würde
das nie hinkriegen.
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Geysir127 Beiträge · seit 201203. März 2013 · #74Hanne, ich denke, Du unterschätzt Dich da. Außerdem: Ich bin zwar noch nicht so richtig viel rumgekommen, aber Namibia war bisher das Land, was am einfachsten alleine zu bereisen war 🙂 !
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200903. März 2013 · #75Hallo Namibia07,
ja, schade, irgendwie ist jetzt endgültig der Urlaub vorbei!
Nun müssen wir wieder fleißig arbeiten, um im nächsten
Jahr wieder los zukommen. Aber ich bin jetzt schreibtechnisch
auf den Geschmack gekommen.
Der nächste Reisebericht dann auch wieder. Versprochen!
Liebe Grüße Paula
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200903. März 2013 · #76Hallo Hanne,
doch, doch, auch Du schaffst das ohne Probleme
Du mußt Dir nur sagen, dass Du es willst. Allein ist schon was anderes
als zu zweit. Du bist allein, auch auf den Campsites. Aber wie ich schon
im RB geschrieben habe, da hatte ich keine Angst, trotzdem ich im richtigen
Leben nicht immer die Mutigste bin! Ich lebe jetzt immer nach meinem Motto:
Geht nicht, gibt's nicht! 🤩
Du schafft es auch, auch Gysir ist der Meinung.
Liebe Grüße
Paula
TiaRosario215 Beiträge · seit 201203. März 2013 · #77Hallo Paula,
da muss ich Hanne recht geben. Allein so eine Reise - alle Achtung! Ich habe zwar meiner Freundin auch gedroht "Wenn du nicht mit kommst, dann mach ich das allein". Aber ob ich den Mumm dann gehabt hätte, da zweifle ich dran.
Schade, dass der RB. jetzt zu Ende ist. War gerne dabei!
Liebe Grüße,
Irene.
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200903. März 2013 · #78Hallo Irene,
Ihr alle, könnt mehr als ihr denkt! Es ist nicht das alleine durch das Land fahren,
von Farm zu Farm oder Lodge zu Lodge, es ist das sich mit jemanden anderen
immer und jederzeit auszutauschen, was einem fehlt, das ist in uns Frauen, was uns
davon abhält allein zu reisen. Da schiebt man Argumente vor, wie, was mache ich bei einer Panne oder werde ich vielleicht belästigt , überfallen oder ausgeraubt? Nein, nein, das kann uns auch zu Hause passieren und da wissen wir auch wie wir uns zu verhalten haben. Wir, die Bevölkerung in Europa haben es verlernt allein zu sein. Lieber machen wir alles zusammen oder als Paar soweit alles gemeinsam, sonst könnten die anderen ja denken, bei uns stimmt was nicht. Ich liebe meinen Mann und er liebt mich und wir vertrauen aufeinander. Das ich einmal im Jahr, im Winter in der dunklen Jahreszeit, wenn der Winterblues mich voll erwischt, in die Sonne möchte, findet mein Partner gut. Damit bekomme ich meine gute Laune, mein Selbstbewußtsein steigt und ich selber traue mir wieder viel mehr zu. Und wenn Du allein, so wie ich jetzt unterwegs bist, lernst du dich selber auch mal von einer ganz anderen Seite kennen. Vor Jahren noch hätte ich so wie ihr Zweifler geredet. Traut Euch und macht es! Allein ist nur der oder die, es möchte. Gesprächspartner findet man überall, auch in der hinterletzten Farm. Ich möchte diese Erfahrung, allein nach und durch Namibia gereist zu sein, nicht missen.
Ein bisschen Mut und etwas Selbstbewußtsein gehört aber dazu.
Mit jedem Tag mehr auf meiner Reise, ist das auch mehr geworden!
Allen Alleinreisenden eine gute Reise und viel Spaß.
Der Rest reist eben zu zweit.
Paula
Tigermamba463 Beiträge · seit 200704. März 2013 · #79Das kann ich voll unterstreichen,
was Paula über das "Alleinreisen als Frau" in Namibia schreibt.
Drei Male habe ich es "getan".. und es war immer absolut bereichernd.
Natürlich gab es Pannen, einen zerrissenen Reifen, mitten im Niemandsland
der Tirasberge, natürlich auch gerade kein Handy-Netz... also merkte ich,
ich KANN alleine einen Reifen wechseln... Eine tolle Erfahrung!
Und ja, habe viele nette Kontakte mit anderen Reisenden gehabt, egal ob Paare oder kleinere Grüppchen
Sicher gibt es da auch mal weniger nette Erlebnisse wie auf einer an sich sehr schönen Farm im Erongo. Dort war eine ca 15köpfige Reisegruppe mit FÜHRER anwesend, einige von ihnen unterhielten sich nett vor dem Dinner mit mir.
Im Restaurant selber wurde jedoch strikt differenziert: 15 Reisegruppenteilnehmer plus Führer an einem Tisch, ich an einem Katzentisch ganz alleine..... Das fand ich schon etwas schwer auszuhalten...
Nichtsdestotrotz würde ich immer wieder gerne auch allein in Namibia unterwegs sein.
Heike
afrika-paulaThemenstarter309 Beiträge · seit 200904. März 2013 · #80Hallo Heike,
das habe ich auch erlebt, dass man eine Reisegruppe ganz strikt zusammensetzt!
Bloß keine kleinen Tische, sonst könnte sich ja jemand dazu setzen! 😮 😈 Das hatte ich am 1. Abend in de berühmten Anib Lodge. Gruselig, mit zwei Meter Abstand an einem Einzeltisch zu sitzen wie eine Aussätzige!!!
Da ist eine lockere Tischführung für alle empfehlenswerter!!
Liebe Grüße
Paula