Gamedrive Objektiv Setup - Ausrüstung Botswana

84 Antworten · 18,1k Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2013 von CyberMicha
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5 Beiträge · seit 201230. März 2013 · #61
Option 1 und 2 kannst du direkt vor Ort entscheiden. Ich würde dir noch ein Einbeinstativ dazu empfehlen. Gute Erfahrungen habe ich mit meinem 100-400er an der Vollformatkamera gemacht. Mit der Kombi 70-200 und dem 2x TC wirst du gut dabei sein.
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6'369 Beiträge · seit 201130. März 2013 · #62
Hoi fittken
fittken schrieb:Was haltet ihr von einer Nikon D3100 mit 18-105mm Nikon Objektiv?

Reicht das Objektiv oder sollte ich auf ein Tamron mit 200m umsteigen?
Nein, es reicht nicht!
Nimm die Kamera mit für Landschaft usw,
Da Du als Student auf's Geld achten musst schlag ich Dir den Kauf einer (eventuell gebrauchten) Bridge-Kamera vor.
Natürlich ist die Bildqualität bei schlechten Witterungsverhältnissen schlechter als bei einer Spiegelreflex, aber dafür kanst Du Formatfüllend fotografieren auch wenn die Tiere 30m entfernt sind!
Ich hab seit der Südtansania-Tour mit meiner Fuji Finepix HS20 EXR (klick mich um im Ebay Gebrauchte zu finden) fotografiert und meist ganz gut mit den Spiegelreflexkameras mithalten können, vor allem wenn man den Preisunterschied bedenkt!
Ein 400er Objektiv kostet mehr und das Problem des Staubeindringens während des Objektivwechsels hast Du dann auch noch...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter167 Beiträge · seit 201230. März 2013 · #63
Um mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen:

Habe mir heute die D7100 gegönnt.

Also wird das Lineup wie folgt aussehen:
D7100 + 70-200 + bei Bedarf der TC
D300s + 24-70

Erste Tests mache ich in einer Woche auf Teneriffa auch wenn die D7100 dort primär für die Milchstrassenfotografie eingesetzt werden wird.

LG Micha
Reisefotografie
12 Beiträge · seit 201231. März 2013 · #64
picco schrieb:Hoi fittken
fittken schrieb:
Ein 400er Objektiv kostet mehr und das Problem des Staubeindringens während des Objektivwechsels hast Du dann auch noch...
Deinen Argumenten kann ich zwar folgen und 105mm reichen bei weitem nicht für Tierfotografie, aber den Staubaspekt sehe ich komplett konträr. Eine Spiegelreflex kann ich wenigstens zerlegen und ausblasen, eine Komplettkamera ohne Wechselobjektiv nicht.

Ich hab schon 2 Kameras "verschließen" durch Staub der durch die Zoomoptik in die Kamera gelangte und sich dort schön sichtbar am Sensor niedergelassen hat. Das verhaut dir dann so ziemlich fast jedes Foto weil du den Schmutz nicht entfernen kannst.
277 Beiträge · seit 201331. März 2013 · #65
Danke für eure Ratschläge.

Ich sehe schon, das Studium muss schnell enden und mein Konto gefüllt werden. 😉

Afrika ist ein teures Unterfangen für mich...
31 Beiträge · seit 201331. März 2013 · #66
Hallo liebe (Hobby-) Fotografen,

auch auf die Gefahr hin wieder etwas Off Topic abzugleiten:

Wie handhabt Ihr denn den Objektivwechsel vor Ort und schafft es, dass keine Sandkörner "ins Getriebe" kommen? 😵

Viele Grüße!
Tengonaut.
110 Beiträge · seit 201031. März 2013 · #67
Tengonaut schrieb:
Wie handhabt Ihr denn den Objektivwechsel vor Ort und schafft es, dass keine Sandkörner "ins Getriebe" kommen? 😵
1. Zwei Gehäuse
2. Wechsel der Objektive unterwegs sind dringend vermeiden - wenn nur im Auto - sonst im Quartier

Grüße

Mischa
Tier- und Landschaftsbilder Namibia 2010/ 2011 - Südafrika 2013
1'287 Beiträge · seit 200802. Apr. 2013 · #68
Tengonaut schrieb:
Wie handhabt Ihr denn den Objektivwechsel vor Ort und schafft es, dass keine Sandkörner "ins Getriebe" kommen? 😵
Hallo,

Wechsel immer im Auto auf der windabgewandten Seite. Bei viel Wind, Fenster zu. Kamera und Objektive in einer Tasche lagern. Wir haben immer zusätzlich ein Tuch über der Tasche.
Verhindern lassen sich Staubkörner allerdings nicht. Daher unbedingt einen Blasebalg und Pinsel kaufen und mitnehmen.
Darüber hinaus mit der Reinigungsfunktion der Kamera und dem Staubtestbild vertraut machen. Zur Not sieht man es auch, wenn man einen hellen einheitlichen Hintergrund fotografiert. Regelmässig während des Urlaubes testen, ob Staub auf den Bildern zu sehen ist.

Aber keine Panik im schlimmsten Fall, bietet so manche Fotosoftware die Möglichkeit der nachträglichen Entfernung Flecken an. Ist natürlich nicht so doll, aber besser als nix.

Natürlich will ich das gleich mal bildlich untermalen hier ein Bild vom Malawisee nachträglich mit Aperture "gereinigt".


Sensor und Objektiv verstaubt


Staubkörner nachträglich entfernt.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2013
1'287 Beiträge · seit 200802. Apr. 2013 · #69
fittken schrieb:Danke für eure Ratschläge.

Ich sehe schon, das Studium muss schnell enden und mein Konto gefüllt werden. 😉

Afrika ist ein teures Unterfangen für mich...
Hallo Fittken,

lass Dich nicht verrückt machen. Schlimmer, als mit vermeidlich ungenügender Kameraausrüstung zu reisen ist es, gar nicht zu reisen. Während meiner Studienzeit hatte sich ein befreundetes Studentenpärchen so sehr in die Frage der Fotoausrüstung verrannt, dass sie sich eine Leica mit einem sündhaft teuren Objektiv kauften. Die Folge war, dass sie kein Geld mehr für irgendwelche Reisen hatten. In der Zeit bin ich mit einer einfachen (anlogen) Spiegelreflexkamera mit Setobjektiv durch Neuseeland gefahren. Natürlich sind die Bilder nicht die besten, aber das liegt sicher zu mehr als 90% an meinen Fähigkeiten und nicht an der Ausrüstung.
Wenn Dir Afrika gefällt, dann ist die "Gefahr" groß, dass Du wieder kommst. Dann kannst Du immer noch bessere Fotos machen. Oder wenn Du richtig weise bist, keine mehr.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2013
277 Beiträge · seit 201307. Apr. 2013 · #71
Überlege mir das 55-30mm für meine D3100 für 235€ zu bestellen, was haltet ihr davon?
6'369 Beiträge · seit 201107. Apr. 2013 · #72
Hoi Fittken

Ich hoffe Du meinst 55-300mm...
Das ist dann 467mm Kleinbildäequivalent...das reicht zwar sicher für einiges, aber viele meiner Fotos brauchten halt zwischen 400 und 1224mm Kleinbildaequivalent.
Ob das Objektiv vom Zoom abgesehen zu brauchen ist kann ich jeoch nicht beurteilen...
Du kannst es versuchen, fürs gleiche Geld bekommst Du eine brauchbare Bridge.
Du wirst halt mehr Landschaft drauf haben und teilweise mit Bildausschnitten arbeiten müssen, um Tiere zu fotografieren, aber handumkehrt ist meine schönste Leopardenaufname in 2m Abstand entstanden...da wirds mit 55mm schon nach unten nicht mehr reichen 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
277 Beiträge · seit 201307. Apr. 2013 · #73
Danke dir.

Von einer Bridge hält mich ab, dass ich mir extra vor 2 Jahren die die DSLR gekauft habe.

Werde dann wohl das Objektiv nehmen, klar 300mm ist sicher nicht für alle Situationen geeignet, aber ansonsten bekommt es gute Bewertungen.

Werde wohl auch noch mein 18-105mm mitnehmen.
49 Beiträge · seit 201207. Apr. 2013 · #74
Hallo fittken,

ich bin nach Namibia gekommen mit einer Eos 550D u.a. mit Canon EF-I 100- 400. Das war echt blöd, weil ich ständig das falsche Objektiv dran hatte. Zudem ist das mit dem Sand, wie weiter oben bechrieben, solche Sache.
Ich bin nicht pingelig und habe auch auf der Düne7 meine Objektive getauscht. Nur lästig ist das Rumgeschleppe.
Nachdem ich von meiner Kamera durch unfreundliche Menschen hier unliebsam erleichtert wurde, kaufte ich mir in Swakop eine Canon Powershot SX40HS.
Ohne Äpfel und Birnen vergleichen zu wollen, ich ärgere mich noch immer wahnsinnig, dass ich mir die nicht schon in Deutschland gekauft habe und meine " Gute" daheim gelassen habe. Ich benötige Aufnahmen für mich und meine Freunde. Also, zu Erinnerungen.
Dafür genügt diese vollauf. Zudem kann ich jetzt etwas beschwingter auf die Düne klettern. Zum Glück!
1'309 Beiträge · seit 200907. Apr. 2013 · #75
fittken schrieb:Danke dir.

Von einer Bridge hält mich ab, dass ich mir extra vor 2 Jahren die die DSLR gekauft habe.

Werde dann wohl das Objektiv nehmen, klar 300mm ist sicher nicht für alle Situationen geeignet, aber ansonsten bekommt es gute Bewertungen.

Werde wohl auch noch mein 18-105mm mitnehmen.
Hallo Fiiken,
mit dem 18-105mm und dem 55-300mm bist du m:E. einigermaßen gut ausgerüstet. Ich würde mir überlegen, ob du dir für 150€ einen weiteren Body (bspw. D70(s)) gebraucht kaufst, dann musst du keine Objektive wechseln. Ich war vor 3 Jahren mit dem 70-300mm in Botswana unterwegs., Für große Tiere ist das ausreichend, bei Vögeln manchmal knapp bemessen, aber da kann man evtl. croppen.
Viele Grüße,
Nenette
PS: Bilder von mir kannst du hier schauen: http://nenette-f.over-blog.de/albums.html
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
39 Beiträge · seit 201015. Juni 2013 · #76
CyberMicha schrieb:Um mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen:

Habe mir heute die D7100 gegönnt.

Also wird das Lineup wie folgt aussehen:
D7100 + 70-200 + bei Bedarf der TC
D300s + 24-70

Erste Tests mache ich in einer Woche auf Teneriffa auch wenn die D7100 dort primär für die Milchstrassenfotografie eingesetzt werden wird.

LG Micha
Hi Micha,

mich würde interessieren warum das 24-70? Das ist doch für Vollformat und unnötig groß und schwer. Wäre ein 16-85 nicht sinnvoller. Das ist weiter, kleiner und leichter - und außerdem auf APS Sensoren schärfer.

LG, Peter
Grüße aus Hout Bay, Peter www.peterhoehsl.com
2'664 Beiträge · seit 201215. Juni 2013 · #77
fittken schrieb:Überlege mir das 55-30mm für meine D3100 für 235€ zu bestellen, was haltet ihr davon?
Habe mit dieses Jahr das 18-270mm von Tamron gekauft, und getestet.
Der Zoombereich reicht mir völlig aus für Tier- und Landschaftsfotografie. Menschen und Menschensiedlungen interessieren mich nicht. Spatzenfotografen brauchen da wohl ganz andere Brennweiten.

Habe jedoch den Fehler gemacht, einen UV Filter drauf zu setzen, was Lichtstärke und damit Tiefenschärfe gekostet hat, was einen bei manchem Bild nachträglich schon ärgert.

Nun habe ich gelernt, was das Objektiv kann, und was nicht. Auf der Basis muß ich künftig halt damit umgehen.

Kostet übrigens mit Piezo-Antrieb inzwichen 399 Euronen in der Bucht. Bei näherer Betrachtung bin ich mit dem ersten Versuch in NAM, BOT, ZIM und ZAM nicht unzufrieden. Aber es lag an mir, wollte nicht mehr ausgeben, und ich hatte absolut keinen Bock mehr, zwei Kameras mit verschiedenen Brennweiten weiter herumzuschleppen. Diesbezüglich hat es sich gelohnt, da Objektivwechsel auch bei größter Sauberkeit für gute Digitalkameras tödlich sind, auch wenn sich jeder einbildet, daß er es besser kann als Andere.
39 Beiträge · seit 201015. Juni 2013 · #78
Swakop1952 schrieb:
Habe jedoch den Fehler gemacht, einen UV Filter drauf zu setzen, was Lichtstärke und damit Tiefenschärfe gekostet hat, was einen bei manchem Bild nachträglich schon ärgert.
Das kann nicht sein. Der Lichtverlust eines UV Filters ist so gering das er unter Laborbedingungen kaum messbar ist. Hast Du vielleicht einen Pol-Filter gemeint? Der schluckt schon mal bis zu 1.5 Blenden, was bei Tageslicht allerdings auch nichts ausmacht.

LG, Peter
Grüße aus Hout Bay, Peter www.peterhoehsl.com
Gast15. Juni 2013 · #79
Hallo,
phoehsl schrieb:Das kann nicht sein. Der Lichtverlust eines UV Filters ist so gering das er unter Laborbedingungen kaum messbar ist.
Kommt drauf an. Sehr hochwertige UV-Filter haben Transmissionraten bis zu 99,9%. D.h. 99,9% des einfallenden Lichtes kommen auf der anderen Seite wieder heraus. Natürlich nur bezogen auf den gewünschten Bereich des Lichtspektrums, denn UV-Anteile soll ein UV-Filter ja nicht durchlassen. Billige UV-Filter haben aber Transmissionsraten von unter 90%. Da braucht man kein Labor sondern den Lichtverlust sieht man.

Das Problem in der Praxis ist, das man selbst mit vermeintlich hochwertigen Markenfiltern nicht unbedingt auf der sicheren Seite ist. Weil das so irrsinnig lukrativ ist, werden viele Fälschungen von Markenfiltern angeboten. Hier ein paar Beispiele:
http://www.amateurphotographer.co.uk/photo-news/538761/photographers-warned-as-bogus-filter-scam-escalates
http://www.ephotozine.com/article/hoya-pro1-digital-fake-filters-found-19275
http://www.1kindphotography.com/2012/02/how-to-tell-difference-between-genuine.html
http://www.flickr.com/photos/mysteryonionpatch/4190998508/

Wenn so viel Licht vom Filter reflektiert wird, dann fehlt das natürlich am Sensor. Mal angesehen davon, das solche Schrottfilter mit minderwertigen Glas und fehlender oder minderwertiger Vergütung die Bildqualität durch Flares etc. generell runter ziehen können.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 15. Juni 2013
39 Beiträge · seit 201015. Juni 2013 · #80
Auch wenn's über 10% Lichtverlust sind hat das wenig Auswirkung auf die Belichtung. 50% Verlust wären gerade mal 1 Blende und selbst das reicht nicht aus um die Bedingungen beim Fotografieren so arg zu verschlechtern das sich das am Bild nachteilig bemerkbar macht.

Viel schlimmer bei den billigen Filtern und den Fälschungen ist die Spiegelung wegen der fehlenden Beschichtung, die quasi das Licht zwischen Filter und Frontlinse, und selbst im Inneren des Filters zwischen Vorder- und Rückseite hin und her schickt. Und das führt zu unangenehmen Lichtreflexen und eventuellen Lichtschleiern in hellen Bildpartien.

Im Grunde genommen ist jeder Filter, egal wie gut oder teuer, ein Eingriff in das optische System - allein schon deshalb weil er das Licht bricht und somit die Lichtstrahlen "versetzt". Es gilt lediglich zu beurteilen ob das zu einem sichtbaren Nachteil führt.

LG, Peter
Grüße aus Hout Bay, Peter www.peterhoehsl.com