Wenn Ihr aber mit vollem Auto parken wollt, dann fahrt ins Wecke Voigts Center. In dem Parkhaus etwa bis in die 3. oder 4. Etage fahren
Vorsicht Gerd, ich hatte zwar einen Landcruiser mit old emu Fahrwerk und keinen Hilux, aber mit meinem Auto konnte ich nicht mit Dachträger in dieses Parkhaus fahren, weil es viel zu niedrig ist. Ich glaube eigentlich nicht, dass da ein Hilux mit Dachzelt reinpasst.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Stephan M425 Beiträge · seit 200709. Juli 2013 · #82
Hallo,
danke Jaw, dass du dasThema parken mit Dachzelt ansprichst. Dieses Jahr bin ich das erste mal mit Dachzeltaufbau unterwegs und habe auch die Beführchtung, dass ich dann nicht in ein Parkaus (Wernhill) reinpasse. Welche (bewachten) parklätze kann man im Stadtzentrum empfehlen? Wie ist die Parksituaton im Marua Mall?
sehe viele Autos mit Dachzelt in Wernhill, Gustav Voigts. Im Hilton ist es jedoch defnitiv zu niedrig.
Welche (bewachten) parklätze kann man im Stadtzentrum empfehlen? Wie ist die Parksituaton im Marua Mall?
Maerua ist zur Zeit (etwa bis Ende des Jahres) eine Katastrophe, da die Mall um 40 % erweitert wird. Parkplätze sind während der Bauphase rar. Bei Superspar kannst Du parken... wenn es nicht gerade am Wochenende, nach 17 Uhr, zwischen 13 und 14 Uhr ist...
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
marilou126 Beiträge · seit 201309. Juli 2013 · #84
DANKE, Gerd, für deine ausführliche, konkrete und objektive Antwort!
Wir haben 4 Kinder zwischen 8 und 15 dabei, die 2 älteren sehen quasi schon erwachsen aus. Werden uns bei Stopps und so einfach gut umsehen. In Spitzkoppe sind wir nur 1 Nacht.
Ja, Verunsichererung zieht mögliche Diebe an. Danke für's daran erinnern. Eigentlich weiss ich es. Und ich bin grundsätzlich kein ängstlicher Mensch und fühlte mich bisher in Afrika immer sehr wohl und heimisch. Hoffe, dieses "Heimatgefühl" kommt wieder auf, sobald ich afrikanischen Boden betrete 😉
Weiss noch jemand wie's um den Waterberg ist? Dort sind wir 2 Nächte auf dem CS.
Wir, 2 Frauen Ü 60, werden Ende Juli für 4 Wochen allein das Land bereisen. Als wir vor etwa 10 Monaten angefangen haben zu planen, habe ich her im Forum gefragt und die Antwort bekommen, das sei überhaupt kein Problem. Nun lese ich, dass es besser sein, in Gruppen unterwegs zu sein usw. Hat sich in weniger als einem Jahr die Lage so geändert?
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Juli 2013 · #88
Hallo Irma, ja, die Überfälle scheinen sich zu häufen und ja, die Lage hat sich verschlechtert und nicht verbessert. Warum das so ist, kannst Du hier oder in Rodrigos Thread lesen - im wesentlichen Desinteresse der Polizei, die Täter zu verfolgen.
Aber ich kenne immer noch eine Menge Leute - ich gehöre auch dazu - die nach wie vor das Land alleine oder zu zweit bereisen. Allerdings werde ich die Augen noch weiter offen halten, noch weniger irgendwelche Anhalter mitnehmen, die Türen meines Wagens in den Städten von innen verriegeln, damit ich beim Ampelstopp nicht bestohlen werden kann und vor allen Dingen abends nicht in den dunkelsten Ecken rumlaufen (auch nicht in den Touristenzentren).
Da ich im allgemeinen auch nicht campe, wenn ich mit Frau oder Freunden unterwegs bin, sondern in Lodgen oder auf Farmen wohne, schätze ich trotz des einen geschilderten Falles Tigerquelle die Gefahr etwas geringer ein als wenn ich campe oder mit dem Wohnmobil unterwegs wäre. Und wenn ich wirklich mal campe, dann so weit vom Schuss, dass ich mit unfreundlichem Besuch nicht rechnen muss.
Liebe Grüße Gerd
marilou126 Beiträge · seit 201309. Juli 2013 · #89
Rocky1964 schrieb:
marilou schrieb:...Weiss noch jemand wie's um den Waterberg ist? Dort sind wir 2 Nächte auf dem CS...
Hi,
wo wollt Ihr da genau campen?
Wir waren auf dem NWR Waterberg Plateau Park. Da hatte ich keine Sicherheitsbedenken und nie das Gefühl, daß man da nicht sicher ist.
Rocky
Danke, Rocky!
Wir werden auf dem "Waterberg Rest Camp" sein. Wahrscheinlich ist es nicht dasselbe wie das NWR Waterberg Plateau Park. Oder doch? Wir haben zwar ein Programm mit Übernachtungen usw., aber noch nicht ganz alle Details erhalten. Und aus dem Internet bin ich nicht ganz schlau geworden...
Hat sich in weniger als einem Jahr die Lage so geändert?
es hat sich objektiv NICHTS geändert an der Sicherheitslage - subjektiv mag das anders ausschauen. Der gehäufte Übergriff auf Touristen kommt immer mal wieder vor, und hier im Fall von 4 bewaffneten Raubüberfällen um/in/bei Okahandja ist es immer ein und die selbe Tätergruppe. Sobald man alle von diesen gefasst hat, geht die Überfallrate wieder auf 0. Schlecht für das Image von Namibia als Reiseland ist es natürlich und schlecht für den Betroffenen im Einzefall auch. Das ändert aber nicht an den touristischen Gesamtreisemöglichkeiten.
Laut Statistiken (ja ja, ich weiß, die kann man auslegen wie man will, sind aber definitiv aussakräftiger als "eigene Erfahrungen" und der geballte Frust der AZ ;-)) gibt es in den vergangenen 12 Monaten weniger Raubüberfälle, weniger Morde, Diebstähle usw. (leider sieht es bei der häuslichen Gewalt anders aus 🙁 - aber davon ist man als Tourist wirklich verschont.)
Ich kann langsam diese Panikmache, die auch primär nur in diesem Forum und von der Allgemeinen Zeitung "aufgebauscht" wird nicht so richtig nachvollziehen. Ich fühle mich, und ich bereise das Land sehr viel, überall genauso sicher wie vor einem oder fünf Jahren, ja, sogar genauso sicher wie in Hamburg, Frankfurt und München... Ich benehme ich auch genauso wie in den genannten Städten und meide Orte, die mir nicht geheuer sind (zB. Okuryangava in Windhoek bei Nacht, Mümmelmansberg in Hamburg - sogar am Tag usw.).
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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ROron74324 Beiträge · seit 200809. Juli 2013 · #91
Danke Christian!
Wir waren zwar vor 6 Monaten da, ich habe mich aber - wie schon die letzten 15 Jahre - kein einziges mal unsicher gefühlt.
Wenn ich mir anschaue, wie die "Neulinge" hier teilweise schon verunsichert sind, frage ich mich, ob diese noch einen entspannten Urlaub genießen können, wenn sie ständig mit irgendwelchen "Angriffen" rechnen. Und wegen der Entspannung fahren wir doch alle dahin, oder?
Aufpassen ist ja gut, aber man sollte es nicht übertreiben.
Solche Negativerlebnisse, wie sie geschildert wurden, können einfach überall passieren. Nach der deutschen Kriminalstatistik gibt es allein in Deutschland jährlich ca. 50.000 Raubdelikte. Diese gehen oft genug auch schlimm aus. Wer hat denn noch den Fall in Erinnerung, wo 2012 ein Mann von einer osteuropäischen Bande willkürlich auf einem deutschen Autobahnparplatz ausgewählt wurde und dann wegen Gegenständen im Wert von etwas über 3.000 EUR auf eine üble Art umgebracht wurde. Kommt deswegen irgendjemand auf die Idee Autobahnparkplätze in D zu meiden? Oder fragt mal die Leute die im ostsächsichen Grenzgebiet wohnen. Die schützen sich teilweise auch wie die reichen Leute in Südafrikanischen Großstädten und die deutsche Polizei steht dem allzuoft machtlos gegenüber, weil die Täter einfach in den Wald oder über die Grenze verschwinden (ein bisschen vergleichbar mit dem namibischen Bush).
Wenn es einem wirklich passiert, sollte man sein Zeug halt "abgeben". Materielle Verluste sind immer ersetzbar und ohne weiteres versicherbar. In den aktuellen Fällen ist ja sonst, Gott sei dank, nichts schlimmeres passiert.
Deswegen einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und den Urlaub genießen und nicht hinter jedem Busch einen Strolch vermuten. Ich fliege kommende Woche wieder nach Kapstadt, wo es viel, viel "gefährlicher" als in Nam ist und freue mich riesig darauf, ohne den geringsten Gedanken daran zu verschwenden, was mir alles passieren könnte.
VG
Ronald
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Juli 2013 · #92
Hallo Christian, hallo Ron,
danke für Eure Beiträge. Auch ich war immer der Ansicht, dass dieses Thema hier viel zu hoch gespielt wird. Aber das ist halt eine Frage der Sichtweise. Wenn die Betroffenen hier schreiben, dann ist das ein persönliches Schicksal, das uns hier alle noch mehr beeindruckt als wenn es "nur" in der AZ steht. Und wir haben hier schon einige Threads gehabt, wo Betroffene von Ihrem Unglück berichtet haben, was dann unweigerlich zu der Folgediskussion geführt hat. Die werden wir aber nicht verhindern können und ich meine auch nicht wollen.
Und dass dann bei Neulingen und sogar bei alten Hasen Unsicherheit entsteht, ist ganz. normal. Da helfen keine Statistiken, keine Verweise auf Hamburg, Köln oder München. Ich habe früher selbst so argumentiert. Aber das wird den Betroffenen und den Anfragenden nicht gerecht. Wir wollen alle dieses Thema nicht überbewerten, aber es existiert. Und deswegen wiederhole ich zum Schluss Rons Rat:
Deswegen einfach den gesunden Menschenverstand einschalten und den Urlaub genießen und nicht hinter jedem Busch einen Strolch vermuten.
ron74 schrieb:Solche Negativerlebnisse, wie sie geschildert wurden, können einfach überall passieren. Nach der deutschen Kriminalstatistik gibt es allein in Deutschland jährlich ca. 50.000 Raubdelikte. Diese gehen oft genug auch schlimm aus. Wer hat denn noch den Fall in Erinnerung, wo 2012 ein Mann von einer osteuropäischen Bande willkürlich auf einem deutschen Autobahnparplatz ausgewählt wurde und dann wegen Gegenständen im Wert von etwas über 3.000 EUR auf eine üble Art umgebracht wurde. Kommt deswegen irgendjemand auf die Idee Autobahnparkplätze in D zu meiden?
Sorry, aber diese ewigen Relativierungen, Verharmlosungen und Verweise auf Fälle in Deutschland sind genau so daneben und substanzlos wie die teilweise Panikmache. Die Kriminalität in Namibia ist deutlich höher als in Deutschland, aber - und da hat Christian Recht - eine gravierende Verschlechterung in letzter Zeit ist bislang objektiv nicht erkennbar.
Hier wurden zuletzt 4-5 Fälle intensiver behandelt und leider waren auch 2 FoMis betroffen. Jeder Fall ist wirklich schlimm und wenn in irgendeiner Form Bekannte betroffen sind, berührt einen das noch mehr. Aber in Namibia werden pro Jahr 3.000 bis 4.000 Raubüberfälle begangen (insgesamt - nicht nur hingegen Touristen). Aus den 4-5 hier zuletzt intensiv thematisierten Fällen abzuleiten, dass die Kriminalität steigt und Namibia gefährlicher wird, ist objektiv nicht nachvollziehbar.
Wenn das so viele um den Schlaf bringt, dann wäre es meines Erachtens sinnvoll zu versuchen, mal aussagekräftigeres Zahlenmaterial zu bekommen. Ich halte das für unwahrscheinlich, aber rein theoretisch könnte es ja sein, dass die Gesamtzahl der Raubüberfälle in Namibia zwar nicht steigt, aber innerhalb dieser Gesamtzahl der Anteil an Raubüberfällen gegen Touristen ansteigt. Aussagekräftigeres Zahlenmaterial könnten Nampol, die deutsche Botschaft oder auch größere Reiseveranstalter wie Michael Iwanowski haben. Die allumfassende 100% perfekte Statistik wird es wegen Dunkelziffern, teilweise schlampiger Polizeiarbeit usw. nicht geben, aber aussagekräftiger als unsere Spekulationen wird das allemal sein.
Einstweilen ist meine Einschätzung die gleiche wie vor 5 Jahren: Die Kriminalität in Namibia ist höher, aber nicht so hoch, als das ich von Reisen nach Namibia abraten würde. Gewisse Häufungen an Vorfällen gab es immer wieder mal, z.B. waren vor ein paar Jahren Trans Kalahari Inn, Düsternbrook und Okonjima auch mehrfach von Diebstahl/Raub betroffen. Aber dann war auch wieder Ruhe.
Nach wie vor bin ich für jeden Fall dankbar, über den hier halbwegs nüchtern berichtet wird. Das kann anderen helfen, die Sinne zu schärfen und bestimmte Risikosituationen zu vermeiden.
Beste Grüße
Guido
Hier noch die offizielle Statistik zum Delikt Raub:
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201109. Juli 2013 · #94
Gute Post Guido!
Man darf auch nicht vergessen, je mehr Mitglieder auf diesem Forum, je öfter kann es passieren das man von solchen 'Fällen' hört.
Trotzdem, danke an Die Berichte, die andere immer wieder wach rütteln! It is Africa afterall Come prepared!
Ich war noch im Dezember in der Omaruru Game Lodge! Hätte es nicht für möglich gehalten das dort so etwas passieren könnte. Es waren sogar Bekannte von uns betroffen! Augenöffner, auch für uns! 😊
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Jetzt habe ich doch noch eine Frage: Wir haben für eine Nacht eine Unterkunft in einem Projekt in Katatura gebucht. Ich bin davon ausgegangen, dass wir dort sicher sind. Aber wenn das schon auf einer Gästefarm nicht überall gewährleistet ist... Wie schätzt ihr das ein?
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Juli 2013 · #96
Hallo Irma,
Wir haben für eine Nacht eine Unterkunft in einem Projekt in Katatura gebucht.
Hallo zsammen ich war für drei Wochen mit einer Reisegruppe in Namibia unterwegs. Ok wir wurden natürlich um die gewissen"Problem" herum geführt aber manchmal waren wir auch alleine unterwegs. in Swakop und Windhouk sogar als Frauen alleine und wir hatten überhaupt keine Schwierigkeiten. Die Menschen waren immer sehr freundlich und wenn man nicht gerade provozierend die grosse Kamara oder das Geld offensichtlich mit sich trägt gibts nicht mehr Krimilinalität als in Europa. Auch in den Lodges fühlte ich mich immer sicher. Malaria war kein Thema da es leider keinen Regen gab und dadurch auch im Etosha keine Malaria auftrat viele grüsse
Ein Menschenleben ist hier in Namibia sicher weniger wert, es sterben Leute fuer ein paar N$. Die Spanne arm-reich ist extrem, was man als Urlauber im Geldbeutel hat sind hier oft Jahresgehaelter. Vor kurzem habe ich hier gelesen, dass 2 Frauen 15.000 NAD Bargeld gestohlen wurden. Wer schleppt so viel mit sich rum? Ich nicht? Leider ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch und die normalen Gehaelter sehr bescheiden, die Lebenshaltungkosten sind im Verhaeltnis zu D hoeher. Und es gibt kein Sozialsystem. Ich frage mich bei vielen schwarzen Kollegen, wie sie ueberleben koennen. Wir schwelgen nicht im Luxus, verdienen ein Vielfaches und trotzdem kann ich nicht viel fuer die Altersvorsorge auf die Seite legen.
Und natuerlich erkennen die Einheimischen einen Urlauber sofort, selbst als hier lebender wird man wg. Klamotten, Schuhen aus D als Tourist angesprochen. Obwohl ich sicherlich keine europaeische Winterblaesse an mir habe...
Aber deswegen habe ich mich noch nie unsicher gefuehlt. Ein mulmiges Gefuehl kommt bei mir nur auf, wenn gerade wieder auf der farm gewildsert wurde, dann weiss man, dass man im schlimmsten Fall jemandem mit einer Waffe gegenueber steht, den man stoert. Aber das betrifft keine Touristen.
Ein bisschen Bauchgefuehl und Menschenkenntnis hilft auch weiter.
Was ich hier nicht verstehen kann, sind eher die Vorfaelle, wo alte Farmer (Senioren) ueberfallen und misshandelt werden. Das ist einfach unnoetig, wenn man schon klauen muss...
Hallo Irma, ich war sehr regelmäßig in Katutura und in schlimmeren Squattercamps. Ich achte dort auf die Bewachung meines Autos und wenn möglich ist mein Auto leer - geht natürlich nicht, wenn ich mit vollem Campinggerödel unterwegs bin. Aber die Menschen schauen sehr genau wer da warum kommt. Auch die Praktikanten in den Projekten werden gut behandelt, müssen aber halt auf einige Dinge achten. Frage deine Gastgeber, nimm nicht unnötig Sachen mit und du wirst mit Sicherheit gute Eindrücke sammeln.
Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201310. Juli 2013 · #100
Auch ich (und wohl alle hier) liebe dieses herrliche Land, gerade deswegen machen wir uns Sorgen.
Es stimmt wohl, dass in Namibia manches schlechter ist für die Armen als in D, aber das ist noch lange kein Freibrief für Raubüberfälle. Was mich stutzig macht, sind die bewaffneten Überfälle. Wer kein Geld hat, kann sich auch keine Waffe kaufen. Wer Geld für eine Waffe hat, sollte nicht stehlen müssen, er könnte sich für das Geld Nahrung kaufen.
Jens_Dietzel schrieb: Was ich hier nicht verstehen kann, sind eher die Vorfaelle, wo alte Farmer (Senioren) ueberfallen und misshandelt werden. Das ist einfach unnoetig, wenn man schon klauen muss...
Das kann ich leider nicht nachvollziehen. Natürlich tut mir so ein alter Herr genauso leid wie dir, aber meinst du, die Räuber sollten besser junge Touristen überfallen??? Auch in D werden häufig ältere Leute bevorzugt Opfer von Diebereien, weil sie oft einfach zu überwältigende Opfer sind, allerdings sind das meist "nur" Trickbetrüger, es geht eher nicht um Leib und Leben.
Wenn ich überhaupt etwas halbwegs verstehen kann, dann "einfachen Diebstahl", also z. B. jemandem im Vorbeigehen die Handtasche wegreißen oder etwas aus dem Auto klauen.
Aber für bewaffnete Überfälle habe ich nicht das geringste Verständnis - egal wer das Opfer ist. Es hieß in letzter Zeit meist "bewaffnete Männer", d. h. es tun sich mehrere zusammen. Meiner Meinung nach entspringt das nicht einer augenblicklichen Notsituation, sondern ist bereits eine Art organisiertes Verbrechen mit genauen Plänen, wo was zu holen ist, so wie es auch in D Einbrecherbanden gibt.
Wenn in einer Lodge gleich mehrere Bungalows ausgeraubt werden, ist das ein geplantes Vorgehen.
Tja, wer schleppt so viel Bargeld mit sich herum? Sicher gibt es dafür Gründe, auch in D passiert es manchmal, dass jemand einen Geldbeutel mit einer hohen Summe verliert, liegen lässt, ... Aber auch wenn das nicht unbedingt nachvollziehbar ist, so kann man doch nicht argumentieren "die sind selbst dran schuld, wenn sie bestohlen werden".
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)