Eure Meinung und Fragen - Namibia Mai 2013

38 Antworten · 6'803 Aufrufe · gestartet 18. Nov. 2012 von Andrea444
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Themenstarter31 Beiträge · seit 200718. Nov. 2012 · #1
Hallo erstmal,

ich hatte mich 2010 schonmal hier angemeldet und auch gute Tipps bekommen, allerdings hatten wir uns dann doch für Südafrika entschieden. Nun möchte ich wieder auf Euch zurückkommen, weil wir nun Namibia angehen möchten (von Euren tollen Berichten auch neugierig gemacht) und hoffe auf Tipps, die mich befähigen, nun eine vernünftige Route zu machen.

Wir werden im Mai in Namibia mit dem Fahrzeug unterwegs sein, haben 25 Übernachtungen. Hört sich ne Menge an, aber Ihr wisst ja selbst, man kann damit nicht alles machen. Wollen wir auch nicht, denn wir wollen nicht überall nur durchhetzen. Eine Weile lese ich schon hier und im Reiseführer und irgendwie kann ich mich nicht so recht entscheiden. Ich dachte es wäre alles klar und wir würden nach Sossusvlei fahren und dann in den Norden, schon aus dem Grund, weil wir den Süden im Rahmen einer anderen Reise machen wollten. Jetzt bin ich aber darauf gestoßen, dass es südlich von Sossusvlei Richtung Tirasberge auch sehr schön sein soll und ich könnte mir vorstellen, nun doch noch ein Stück weiter südlich zu gehen und die Schleife D707, C13 und C27 noch mit aufzunehmen und erst dann Richtung Norden zu gehen. Könnt Ihr mir das empfehlen und vielleicht noch eine Unterkunft dazu? Ich hab schon über die Kanaan, Koiimasis und Namtib gelesen, hatte aber den Eindruck, dass man dort gar nichts allein machen kann, sondern mit dem Auto herumgefahren wird? Welche der Unterkünfte würdet Ihr mir empfehlen?

Hat jemand von Euch vielleicht schon die 3 Tage-Wanderung mit Tok Tokkie Trails im Namib Rand gemacht und kann mir dazu was sagen? Weiß jemand mit was für Tagestemperaturen man da rechnen muss? Wenn es nämlich zu heiß wäre (man hat ja quasi den ganzen Tag keinen Schatten), dann würde wir das nicht machen wollen.

Ich würde dann auch so planen, dass man vor Swakopmund noch 2 Übernachtungen einschiebt, weil ich igendwie nicht so schnell weg aus dem Namib Naukluft Gebiet möchte. Ich denke, es wird uns dort gut gefallen. Habt Ihr einen Tipp, wo man in der Gegend Naukluftberge noch nett unterkommt? Wahrscheinlich kommen wir dann nicht mit der Zeit hin, um noch nach Epupa hoch zu fahren, aber damit könnten wir leben. Wir würden dann nach Swakopmund in Richtung Spitzkoppe (Unterkunft?) fahren und dann über Brandberg Richtung Twyfelfontein, Palmwag oder Grootberg und vielleicht noch den Westzipfel von Etosha und zurück. Was meint Ihr?

Noch grundsätzlich: muss man Windhoek gesehen haben? Nichts gegen Städte, aber sollten wir mit der Zeit nicht hinkommen (ha, ha, kommt man ja eh nie...), würde ich die Stadt canceln zugunsten einer schönen Unterkunft in der Natur vor dem Rückflug. Wenn Ihr natürlich sagen würdet, dass man schon in die Stadt sollte, wenigstens mal einen Tag, würde mir das die Entscheidung leichter machen.

Irgendwie macht mich diese "Hysterie" mit dem Vorbuchen von Unterkünften auch ein bißchen nervös. Ist das im Mai wirklich so dramatisch? Wenn natürlich alle meinen, plötzlich vorbuchen zu müssen, dann bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als das mitzumachen.

Soweit mal meine Fragen. Ich würde mich freuen, Eure Meinung zu kennen.
LG und schonmal vielen Dank.
Andrea
719 Beiträge · seit 201118. Nov. 2012 · #2
Hallo Andrea,

wie ich sehe, bist du fleißig am planen 🙂
Habt ihr die Flüge schon gebucht?

Ich würde die erste Nach in Windhoek bleiben. Da ihr ja schon in der Früh ankommt, falls ihr mit Air Namibia fliegt, könnt ihr euch noch den ganzen Nachmittag Windhoek anschauen oder eine Stadtführung machen.
Meiner Ansicht nach reicht das.

Wir hatten dieses Jahr im Mai im Sossusvlei so Tagestemperaturen zwischen 25-30 °C.

Für Etosha würde ich mindestens 3-4 Tage einplanen. Aber nicht nur den Westteil, sondern vor allem den Ostteil.

Viel Spaß beim weiter planen.
Wir haben jetzt unserer Route fertig geplant und fast alles gebucht.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 200718. Nov. 2012 · #3
Hi Uli,

ja Flüge haben wir gebucht. Da ich mich nicht rechtzeitig durchgerungen habe (obwohl unsere Reisedaten feststanden:( , zahlen wir jetzt 929 Euro anstatt 883. Aber gut. So ist das. Habe als einziges bisher Sossus Dune Lodge vorgebucht. Inzwischen habe ich auch über Veranstalter mal zwei Angebote vorzuliegen.(Komplett mit Mietwagen und Unterkünften). Irgendwie kann ich mich aber des Eindruckes nicht erwehren, dass man letztendlich mehr zahlt und sich die Unterkünfte so nicht aussuchen kann (zumindest nicht, ohne jedesmal wieder Rücksprache gehalten zu haben, was Zeit kostet). Ich befürchte, wir werden nicht so viel Zeit für Etosha haben. Mal sehen, wie es weiter geht. Danke für Deine Tipps!
LG Andrea
8'679 Beiträge · seit 201018. Nov. 2012 · #4
Hallo Andrea,

für Windhoek würde ich persönlich auch nur den Ankunftstag nehmen - da ist es eh besser, wenn man sich ausruhen kann und dann schaut man eben noch ein bisschen Windhoek an (ich bin auch nicht die Stadtfanatikerin 😉 ) Was mir dann am Rückflugtag gut gefallen hat, war das Craft Center...

Ich war 2011 Ende April /Anfang Mai dort und fand die Temperaturen höchst angenehm - trocken, tagsüber warm, aber nie sehr heiß, nachts kühl. Den Regen, den wir hatten, kann man glaub vergessen, das war eher untypisch.

Zum Nicht-Vorbuchen kann ich wenig sagen - bei uns war alles gebucht, manche Unterkünfte kamen mir voll vor, andere aber gar nicht.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
2'397 Beiträge · seit 201118. Nov. 2012 · #5
Hallo Andrea,

Du schreibst leider nicht, ob Ihr reine Lodgehopper seid oder auch zeltet.
Jedenfalls kann ich Dir den Westteil Etoshas wärmstens empfehlen, nicht so überlaufen wie der Osten, und die Dolomite Lodge (einzige Unterkunft dort) ist sehr schön und nicht zu teuer. (U.a. bei Dertour buchbar.)
Falls Ihr die D707 fahrt, kann ich Namtib sehr empfehlen. Man kann dort einen kurzen Naturetrail gehen und auch längere (nicht gekennzeichnete) Wanderungen machen. Bei der Beschreibung gut aufpassen, wir hätten fast nicht zurückgefunden. 😊
Beschreibung zu den Unterkünften (auch viele weitere) findest Du in meinem Kurzbericht in der Signatur. (Herumgefahren wird man dort meines Wissens jedenfalls nicht.)

LG aus Hamburg,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter31 Beiträge · seit 200718. Nov. 2012 · #6
Hallo an alle,

danke schonmal für die Tipps. Als Lodgehopper würde ich uns deshalb nicht bezeichnen, weil wir auch Guestfarmen etc. buchen würden. Jedenfalls nicht zelten. An Bele: danke auch für die Temp.-Angabe und Tipps zu Windhoek. Es kommt ja meist anders als man denkt. Vorhin haben wir gerade mal einen 4x4 gebucht, die Anmietsation ist in der Stadt. Vorauss. werden wir es jetzt so machen, dass wir das Auto dann abholen und raus aus der Stadt fahren und dann am ende das Auto einen Tag früher wieder in der Stadt abgeben und dann Windhoek anschauen (inkl. Craftcenter:) )
Für weitere Tipps bin ich dankbar, Karsten, Deinen Bericht schau ich gern an
LG Andrea
6'152 Beiträge · seit 200618. Nov. 2012 · #7
hallo Andrea,

wenn Du bzw. Ihr Euch nicht sicher seit- was soll ich buchen- soll ich vorab
buchen--- wie oder was, wir wollten schon mal 2010 eine Reise machen, aber
dann doch nicht- na was denn. Irgendwie sollte man schon etwas konkreter
sein - denn ganz ehrlich --- gebe gerne Tipps über Route - Unterkünfte-
aber zuvor muss derjenige der was wissen will auch seine Hausaufgaben tun,
woher soll ich wissen, was wird bevorzugt, Gästefarmen, Lodges --- in welcher
Preislage, ist Landschaft oder Tiere vorrangig- verstehe bitte nicht falsch,
aber man macht sich Mühe gibt Ratschläge über Tour-Route-Unterkünfte usw.
d.h. auch ich mach mir Gedanken- aber oft kommt noch nichtmals das danke - unten-
zum Tok Tokie wir haben ihn gemacht - was genau willst Du wissen ?Was stellst
Du Dir vor --- das solltest Du bevor zu Tok Tokkie Trail machst genau wissen-
dieser findet sowieso nicht in den Sommermonaten statt.
Wenn Du genau weisst - was Du willst - und hier schreibst , bin ich sofort bereit Hilfe und Tipps weiterzugeben.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 200718. Nov. 2012 · #8
Liebe Hanne,

also so wenig Infos habe ich ja nun auch nicht gegeben. Und ungewöhnlich ist es sicher auch nicht, dass man sich über ein Land informiert und sich dann für ein anderes entscheidet. Immerhin waren wir dann zwei Jahre nacheinander in Südafrika, wußten also schon was wir wollen. Sollte ich meine Fragen nicht konkret genug gestellt haben, dann tut mir das leid, aber daraus zu schließen ich hätte mich nicht damit beschäftigt finde ich nicht zutreffend. Wenn ich alles schon vorher weiß, brauche ich ja nicht mehr zu fragen. Die Beiträge hier tragen doch auch dazu bei, dass man sich für oder gegen eine Route entscheidet oder sie entsprechend ändert. Wegen des Tok Tokkie hatte ich die Frage nach den Temperaturen im Mai gestellt, sorry, dass ich nicht wußte, dass es im Sommer eh nicht stattfindet, trotzdem war die Antwort von Uli hilfreich, wie warm es zu der Zeit in dem Gebiet war. Was genau möchte ich wissen? Zum Beispiel wie es ablief und ob es Dir gefallen hat. Auch hatte ich schon geschrieben, dass wir nicht campen, sondern Guestfarmen und Lodges uns interessieren. Wie bei den meisten hier im Forum, sind wir nicht scharf drauf unnötig viel Geld für Unterkünfte auszugeben, aber wenn es wirklich mal was Tolles ist (z.B. von der Lage her), dann sind wir in der glücklichen Lage, es uns leisten zu können. Ergänzend kann ich sagen, dass uns Landschaften und Tiere vorrangig interessieren. Auch hatte ich nach Meinungen zu konkreten Unterkünften (die ich selbst genannt habe-also Hausaufgaben gemacht)in den Tirasbergen gemacht und von Karsten ja auch eine Antwort bekommen. Und die Frage nach einem Unterkunftstipp in den Naukluftbergen ist doch auch legitim, oder? Noch ein Satz zu dem "Dankebutton". Ich betätige ihn, wenn ich mitlese und den Beitrag hilfreich fand, nicht aber, wenn ich im eigenen Thread schreibe, da bedanke ich mich dann lieber, indem ich es schreibe.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Im Südafrikaforum haben sie diesen Button übrigens für Gäste abgeschafft, weil er ohne Sinn und Verstand massenhaft benutzt worden ist.
4'451 Beiträge · seit 200818. Nov. 2012 · #9
Andrea444 schrieb:Hallo an alle,

danke schonmal für die Tipps. Als Lodgehopper würde ich uns deshalb nicht bezeichnen, weil wir auch Guestfarmen etc. buchen würden. Jedenfalls nicht zelten. An Bele: danke auch für die Temp.-Angabe und Tipps zu Windhoek. Es kommt ja meist anders als man denkt. Vorhin haben wir gerade mal einen 4x4 gebucht, die Anmietsation ist in der Stadt. Vorauss. werden wir es jetzt so machen, dass wir das Auto dann abholen und raus aus der Stadt fahren und dann am ende das Auto einen Tag früher wieder in der Stadt abgeben und dann Windhoek anschauen (inkl. Craftcenter:) )
Für weitere Tipps bin ich dankbar, Karsten, Deinen Bericht schau ich gern an
LG Andrea
Liebe Andrea,
Lodgehopper sind wir auch. 😄 Das sind die die alles außer Campen machen. 😄 Wenn Du magst lese mal unseren Reisebericht"Nach 4 Anläufe als Selbstfahrer in Namibia" Wir waren da auch ende April und Anfang mai unterwegs. Die Temperaturen waren m M nach sehr gut.:)

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
9 Beiträge · seit 201218. Nov. 2012 · #10
Hallo Andrea,
wir waren im Juli 3 Wochen in Namibia und auch in den Tirasbergen. Wir haben zwei Nächte auf der Koiimasis Ranch übernachtet und waren total begeistert. Zwei Nächte sollten es schon sein, da die Zufahrt von der D 707 alleine 45 Minuten dauert, aber es lohnt sich!!! Die Unterkünfte sind in die Felsen gebaut, in der gleichen Farbe angelegt, so dass man von weitem gar nicht erkennen kann, dass dort Gebäude sind. Frühstück und Abendessen sind genial und qualitativ sehr hochwertig und liebevoll zubereitet und serviert. Man kann drei verschiedene Wanderungen machen und in der himmlischen Ruhe herrlich entspannen.
Für Etosha würde ich unbedingt drei Nächte einplanen, zumal für euch die Tiere ja auch wichtig sind,und Etosha ist ein Highlight!!! Lieber was anderes wegfallen lassen.
Empfehlen kann ich dir auch die Bootstour mit Catamaran Charters von Walfish Bay aus (falls ihr Swakopmund auf dem Plan habt, dort dann natürlich auch zwei Nächte). Noch viel Spaß beim weiter planen! Wir zehren immer noch von der tollen Reise, haben gerade gestern Abend unsere Fotoshow mit Freunden angeschaut.
Gruß
Marion
271 Beiträge · seit 201018. Nov. 2012 · #11
Hi,
wir haben damals Swakop mit drei Übernachtungen eingeplant. 1 Tag Catamaran, 1 Tag Desert Tour. Beides würde ich wärmstens empfehlen. Wir sind vom Etosha (da auch mind. mehrer Tage, hier rühig öfter wechseln, Namutoni, Halali usw..) über den Hohenstein und Twyfelfontain nach Swakop gefahren. Ich fand es dadurch nicht anstrengend und sehr entspannend.
Gruß,
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
6'152 Beiträge · seit 200619. Nov. 2012 · #12
hallo Andrea,

da Mai in Namibia nicht Hochsommer ist - denke ich, dass der Tok Tokkie Trail
stattfindet - da solltest Du aber direkt anfragen.
Es ist einfach ein tolles Erlebnis , bei uns war es so - man trifft sich
bis bspätestens 13.00 Uhr auf der Farm wo es losgeht - Du selbst trägst einen
Rucksack mit Getränken und Studentenfutter -Sonnenschutzmittel, eben Kleinigkeiten
für die nächsten 2 Tage richte eine Tasche mit Nachtzeug, Waschzeug , frisches
T-Shirt - diese wird Dir per Auto zur ersten Übernachtungsstelle gebracht.
Man läuft dann gegen 14.00 Uhr los -- bekommt sehr viel erklärt - wie bei
der Living Tour in Swakop -- irgendwann ist man an einer Stelle, wo in den
Dünen Feldbetten stehen - ein Ständer mit Waschschüssel - wo man morgens
Wasser zum waschen gebracht bekommt - man schläft im Freien ohne Zelt, dann
ist noch so eine Art Küche aufgebaut - wo das Essen teilweise fertig gebracht
wird und der Koch es dann für einem zurechtmacht, der Tisch ist wunderbar
im Freien gedeckt, es gibt auch eine Busch-Dusche und Busch WC.
Ach ja - ich glaube es müssen mindestens 4 Teilnehmer sein.
Also die Nacht im Freien ist wirklich ein Traum, bei uns war es ein Sternenhimmel so was hab ich noch nie gesehen, man schläft wenig -man ist
einfach fasziniert. Den nächsten Tag bekommt man ans Bett ,Kaffee - oder Tee
gebracht um den Sonnenaufgang vom Bett aus zu beobachten. Nach dem Frühstück
ist es ein anstregender Tag - Dünen rauf und runter - Berge rauf und runter -
um die Mittagszeit ist 2 Stunden Pause , wo man sein Lunchpaket, vertilgt.
Dann gehts weiter - mit viel Erklärungen über Kleintiere, Pflanzen usw.
und der Abend ist dann wie am Vortag. Den nächsten Tag wandert man zurück zur
Farm und ist dort gegen 13.00 Uhr. Es ist nicht billig - aber ein unvergessliches Erlebnis, jedenfalls für uns.
Andrea war nicht böse gemeint , wegen Auskunft geben.. Aber wenn ich genau
weiss, was Du wissen willst, kann ich gezielter drauf eingehen. Ob Nord-oder
Südtour.
Wenn Du ungefähr Deine Route einstellst weis man ob es Alternativen in
dieser Gegegend gibt.
Viel Spass beim Planen wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter31 Beiträge · seit 200720. Nov. 2012 · #13
Hallo an alle, die geschrieben haben (und noch schreiben werden),
vielen Dank erstmal für Eure Beiträge.
@Hanne: danke auch für die ausführliche Schilderung der Tok Tokkie Tour. Sie gefällt uns, aber wir haben uns nach einigen Überlegungen nun dagegen entschieden. Wir denken, dass wir in diesem Jahr für unsere Vorstellungen auf Koiimas oder Namtib mehr davon haben. Preis ist auch ganz schön heftig. Vielleicht ein anderes mal.:)

Ich stelle mal die von mir favorisierte Route ein und würde mich über Eure Meinung sehr freuen. Wenn Ihr noch Tipps für die Route selbst und/oder Unterkünfte habt oder mir meine Vorstellungen bestätigen könntet wäre auch super. Wenn Euch was auffällt, dass ich irgendwo zu lange oder zu kurz geplant habe, nehme ich gern Eure Vorschläge entgegen. Vielen Dank schonmal für Eure Mühe, ich weiß, dass es anstrengend ist das alles anzugucken.

Ankunft WDH 29.04. 06:30, Übernahme Fahrzeug in der Stadt um ca. 9:30
dann Fahrt bis z.B. Barchan Dune Guestfarm (andere Vorschläge???)1 Nacht

2 Nächte Sossus Dune Lodge (gebucht)
2 Nächte Koiimas oder Namtib
2 Nächte Namib Naukluft Lodge, Agama River Lodge, Rostock Ritz(Vorschläge?)
3 Nächte Swakopmung (Unterkunft?)
1 Nacht über Ameib zur Spitzkoppe (Hohenstein Lodge???)
2 Nächte über Brandberg nach Doro Nawas o. Aabadi Mountain Camp (???)
2 Nächte Grootberg Lodge(???)
2 Nächte Etosha Dolomite Camp
2 Nächte Etosha Halali
2 Nächte Etosha Namutoni
1 Nacht Frans Indongo
1 Nacht Immanuel Wilderness Lodge
1 Nacht Windhoek (Tamboti oder Olive Grove?)

Ach ja, hab ich vergessen: das Fahrzeug geben wir am 22.05. vormittags in Windhoek Stadt wieder ab. Rückflug ist 23.05. abends.

Danke !!! und gute Nacht.
LG Andrea
zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2012
6'152 Beiträge · seit 200620. Nov. 2012 · #14
hallo Andrea,

zu Deiner Route -- finde diese noch nicht ausgereift und nicht rund .
Am Ankunftstag zur Barchan Dune für 1 Übernachtung -- würde ich auf keinen
Fall machen, trotz allem ist man nicht ausgeruht - bedenke auch, dass der
Flug später ankommt , dann über den Spreeghoogte Pass- der so beeindruckend
ist - aber auch volle Konzentration verlangt - rat ich persönlich ab.
Ausserdem ist es zu schade auf Barchan Dune nur 1 Nacht zu bleiben.
Dann die Weiterfahrt bis zur D 707 - die beiden Unterkünfte von Dir sind
super gut -- aber dann fährst Du wieder die gleiche Strecke zurück bis
Swakopmund -hat es einen Grund nicht in Sesriem/Sossusvlei Station zu machen ?
Dann Doro Nawas und Aabadi Mountain Camp sind so 2 total verschiedene Unterkünfte - nicht nur im Preis - sondern überhaupt. War in beiden.
Wenn eine Empfehlung gewünscht - zwischen diesen- dann nur Doro Nawas.
Zur Etosha - das beste Wasserloch Okaukuejo lässt Du auch aus, unbedingt
dort 2 Übern. einplanen, bei Namutoni würde ich aussserhalb übernachten,
gibt Onguma, Mokuti, Etosha Aoba, Mushara .
Zu den nächsten 1 Übern. Stops - entweder Frans Indongo 2 Nächte , dann direkt
nach Windhuk oder Immanuel Wilderness Lodge, diese liegt ja nur 20 km von
Windhuk entfernt- also ein Katzensprung. Da würde sich direkt in Windhuk
zu übernachten besser anbieten, da Ihr ja am Anfang nicht in Windhuk verweilt-
und einen kleinen Bummel durchs Craft Center um etwas Afrika-Feeling mit
nachhause zu nehmen - lohnt auf alle Fälle.
Gruss
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
719 Beiträge · seit 201120. Nov. 2012 · #15
Hallo Andrea,

die Route ist vom Prinzip nicht schlecht, aber ich würde folgendes anders machen:
Am Ankunftstag würde ich keine weite Strecke mehr fahren. Ich seid müde, der Flug kann Verstätung haben etc. Ich hätte das eher umgedreht gemacht. Die erste Nacht in Windhoek bleiben. So habt ihr am Schluss jetzt fast 2 Tage für Windhoek, da ihr das Auto in der Früh abgeben müsst. Der Flieger geht ja erst am nächsten Tag am Abend. So toll fanden wir Windhoek jetzt auch nicht. Und wir hatten am Schluss absolut keine Lust mehr, nach soviel Tieren und schöner Landschaft, eine Stadt zu besichtigen.
Nach der Sossous Dune Lodge wollt ihr Richtung Süden fahren. Da müsst ihr die ganze Strecke wieder zurück. Würde ich nicht machen.
Die 2 gewonnenen Nächte würde ich lieber noch im Erongogebierge oder Damaraland dranhängen.
3 Tage Swakopmund ist in Ordnung. Empfehlung habe ich keine. Wir waren im Sophia Dale Restcamp.
Okaukuejo lasst ihr ganz aus. Schade. Die Unterkunft ist zwar nicht so toll, aber das Wasserloch ist schon nicht schlecht, vor allem Abends. Das Waterhole Chalet fanden wir nicht so toll; wir haben für nächstes Jahr ein Bush Chalet gebucht, da kann man wohl selber braaien.
Über Namutoni streiten sich die Geister. Wir fanden es dort ganz schön.

Klassische namibische Gästefarmen habt ihr leider fast gar nicht auf dem Programm. Die fanden wir dieses Jahr eigentlich besonders toll.

Ich an eurer Stelle würde versuchen, ob ihr nicht doch erst das Auto am 23.5 abgeben könnt.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
1'816 Beiträge · seit 200820. Nov. 2012 · #16
Hallo Andrea, schließe mich meinen Vorschreibern an, dieses Hin und Her zur D 707 ist nicht so ganz logisch.
Schade, dass die Sossous Dune Lodge schon gebucht ist, denn ich würde am 1. Tag nach Lake Oanab fahren, dann weiter bis Keetmanshoop, 1 N. und von dort 2 Nächte in die Tirasberge. Da kannst du dann den Stopp im Naukluft, wenn du willst sparen, denn von Sossouvlei bis Swakopmund kann man gut durchfahren, auch wenn die Strecke nicht so prickelnd ist.
Okaukuejo ist auch ein Muss für mich!

Gruß Boris
271 Beiträge · seit 201020. Nov. 2012 · #17
Hallo Andrea,

ich baue mir meine Tour inkl. der Entfernungen immer bei google earth auf. Da kann ich immer ganz gut sehen wie weit die Abstände sind und welche Wege ich fahre. Desweiteren arbeite ich parallel immer mit Reiseführern (Buch 😛 ) um zu sehen was in der Gegend so zu sehen ist. UND natürlich mit diesem tollen Forum! Vielleicht hilft Dir das ja noch ein wenig weiter. Deshalb nur Mut! Du/ Ihr müsst Eure Tour toll finden. Wir geben nur Tipps und Hilfe.
Meine Tipps wären also noch:
Unterkunft in Swakop, Sams Giardino Guest House. Er ist Schweizer und Weinliebhaber. Wir haben dort extrem gut gegessen und haben auch eine Weinprobe gemacht. (Zumindest weiß ich jetzt, dass mein Geruchssinn etwas unterentwickelt ist. 😄 ) Wenn Du eine Hundeallegie hast, dann lieber nicht, er hat nämlich einen ganz tollen Bernhardiner. Ansonsten gab es da Internet, zumindest nach "Hummeldumm" erwähnenswert und als "preiswerte" Möglichkeit mal zu skypen.
Die Hohensteinlodge fand ich super. Da waren 6 sehr, sehr, nette Angestellte die unsere Wünsche aus den Augen ablasen. Die Aktivitäten waren inklusiv damals und der Bush Walk richtig toll. Abends dann ein Sundowner auch toll. In der Gegend gab noch die Bulls Party und die Philips Cave, beides auf der benachbarten Lodge und gegen eine Anmeldung (Eintritt?) auch zu besuchen. Hier waren wir halt 2 Nächte.
Im Etosha würde ich auch das Okaukuejo Camp mit zwei Nächten einplanen. Hier aber eine Bush Chalet. Das ist etwas (150m) vom Wasserloch entfernt aber dafür laufen nicht alle Touris vorbei bzw. sitzen vor Deinem Fenster.

Gruß,
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
672 Beiträge · seit 201120. Nov. 2012 · #18
Hallo Andrea,

dann melde ich mich auch mal zu Wort 🙂 .

Deine Tour ist vielleicht an der ein oder anderen Stelle nicht 08/15, aber sooo schlimm finde ich sie gar nicht 😉.

Wir haben diesen Mai selbst den Haken von der Sossus Dune Lodge an die D 707 gezogen und sind dann wieder hoch bis Solitaire gefahren. Klar ist es viel Fahrerei - ohne Frage - aber auch Fahrerei in sehr schöner Landschaft und wenn man weiß, worauf man sich einlässt - wieso nicht? Für uns waren die zwei Tage auf der Farm Kanaan an der D 707 das Highlight schlechthin und wir hätten es nicht missen wollen... Aber ja, es ist viel Fahrerei, das muss euch klar sein!

Wir versuchen zudem auch immer möglichst wenig Zeit in Windhoek zu verbringen, - nicht weil uns die Stadt nicht gefällt - sondern weil wir alles andere in Namibia einfach schöner finden 🙂. Ob ich am ersten Tag allerdings über den Spreeghoogte Pass und all die Gravel Straßen fahren wollte, ich weiß nicht ... es ist schon ein ziemliches Stück und eben so gut wie alles auf ungeteerten Pisten! Den Vorschlag mit Lake Oanab finde ich eigentlich gut, da ihr bis dahin viel Teer zu fahren habt, aber schon draußen in der Natur seid und man von dort aus auch gut zur Sossus Dune Lodge kommt. Außerdem würde sich - wenn ihr die D 707 im Programm lasst - dann auch weniger Strecke doppeln, wenn ihr von dort Richtung Swakopmund aufbrecht.

Und dann schließe ich mich dem Rest an: Übernachtet wenigstens einmal in Okaukejo. Ich bin kein wirklicher Fan von der Anlage, aber das Wasserloch ist gerade abends echt ein Erlebnis. Und die Gegend/Tiere/Wasserlöcher drumherum nur auf der Durchfahrt von Dolomite nach Halali mitzunehmen - dafür ist es irgendwie auch zu schade. Von Dolomite nach Halali ist es auch nicht "unweit" und ihr dürft nicht vergessen, dass ihr im Park nicht durchgängig die erlaubten 60 km/h fahren werden, sondern auch bei dem ein oder anderen Tier stehen bleiben werdet. Wenn ihr viel Wert auf Fotografieren legt, dann würde ich um Namutoni herum nicht außerhalb des Parks übernachten, denn bei Namutoni sind mit Chudop und Klein Namutoni zwei Wasserlöcher wo ihr die schönen Lichtstimmungen am Beginn und Ende des Tages vom der ersten bis zum fast letzten Sonnenstrahl genießen könnt. Fand ich ganz genial! Die Zimmer dort fand ich auch nicht schlecht, Essen tausendmal besser als in Okaukuejo 🙂 .

Hohenstein Lodge hat uns super gefallen - liegt perfekt um bei der Hinfahrt aus Swakomund der Farm Ameib einen Abstecher abzustatten. Frans Indongo ist auch super schön - an eurer Stelle würde ich aber zwei Nächte dort einplanen, dann könnt ihr ggf. den Cheetah Conservation Fund oder anderes in der Umgebung besuchen. Bei nur einer Nacht könnte das ggf. knapp werden.... In der Grootberg Lodge waren wir im Januar 2011 und waren sehr angetan - werden dorthin auch 2013 für einen Abstecher zurückkehren 🙂 .

Jetzt ist es doch ein bisschen mehr geworden 🙂 . Ich hoffe, ich konnte dir helfen...

LG
Steffi
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5'538 Beiträge · seit 200820. Nov. 2012 · #19
Hallo Andrea,

es ist fast alles schon gesagt. Trotzdem möchte ich Dir einmal aufzeigen, wie ich die Tour gestalten würde. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Sossus Dune zwar schon gebucht ist, aber noch um ein paar Tage verschoben werden kann. Das sollte um die von Dir geplante Jahreszeit kein Problem sein. Übrigens würde ich keinen 4 x 4 nehmen, denn um diese Zeit sollten die Regenfälle vorbei sein und Ihr braucht den eigentlich nur auf den letzten 5 km im Sossusvlei. Da würde ich lieber den Shuttle nehmen. Einen Toyota Condor bekommt Ihr noch immer bei Pegasus.

Jetzt mein Routenvorschlag:

Tag 01 WDH - Rehoboth (entweder dort am Lake Oanob bleiben) oder weiter über den Spreetshoogte Pass zum Barchans Dune Retreat. Ja - die Fahrt dorthin ist lange (ca. 3 Stunden), aber bis Rehoboth habt Ihr Teerpad und erst dann geht es auf Gravel. Hier eine Anreisebeschreibung von Barchan selbst:

From Windhoek drive on the B1 in the direction of Rehoboth (90km tarred road). Four Kilometers outside Rehoboth turn to the right at the sign KLEIN AUB. Drive on the C24 (gravel road) till you reach the sign NAUCHAS on the right hand side turn off on the C1261. Stay on the D1261 till you reach Nauchas, then turn to the right at the sign SPREETSHOOGTE on the D1275.
After the Spreetshoogte Pass it is another 20km till you reach the sign of BARCHAN DUNE RETREAT on the left. After the entrance it is 3km to us.

Wenn Ihr Euch beim Fahren abwechselt und vor allen Dingen gegenseitig wach haltet, dann solltet Ihr schon um die Mittagszeit dort sein. Es ist eine wunderschöne Unterkunft in fantastischer Landschaft. Das Richtige, um in Afrika anzukommen. Deshalb würde ich auch

Tag 02 dort verbringen.

Tag 03 Fahrt über die D 1275 bis zur C 14 bis Solitaire, dort auf die C 19 und kurz vor Sesriem dann auf die C 27 bis Betta (Tanken) und dann weiter bis Spes Bona. Dort auf die D 707 und Fahrt bis Namtib. Das sind etwa 250 km und die könnt Ihr mit allen Fotostopps in gut 4 - 5 Stunden schaffen.

Tag 04 Namtib

Tag 05 Namtib - D 707 in Richtung Süden (!) bis zur C 13. Dort links ab in Richtung Helmeringhausen (Tanken) und dann wieder auf die C 27 über Betta (etwa auf halber Strecke zwischen Helmeringhausen und Betta findest Du auf der rechten Seite eines der größten Siedelwebervogelnester im südlichen Namibia mit ca. 500 Eingängen)und Wolwedans nach Sesriem. Das sind dann etwa 350 km, die Ihr gut in 5 - 6 Stunden inkl. aller Foto- und sonstigen Stopps schafft. Ü in der Sossus Dune Lodge. Die Tage sind nicht mehr so lang, deshalb würde ich nachmittags höchstens noch den Sesriem Canon und oder die Elim Düne besuchen.

Tag 06 Sossus Dune Lodge - 2 x 4 Parkplatz und dann entweder mit dem Shuttle oder zu Fuß zum eigentlichen Sossusvlei. Wenn Ihr auch noch zum Deadvlei wollt und/oder auf Big Daddy bzw. die kleine Sossusvlei-Düne wollt, solltet Ihr aber den Shuttle nehmen, weil das alles zu Fuß nicht zu schaffen ist.

Tag 07 2 Nächte Namib Naukluft Lodge, Agama River Lodge, Rostock Ritz(Vorschläge?) Die würde ich ganz weglassen, denn die Strecke von Sesriem bis Swakop könnt Ihr gut an einem Tag schaffen. Wenn überhaupt würde ich Rostock Ritz wählen (etwa halbe Strecke nach Swakop), aber maximal für eine Nacht.
Vor der Abfahrt in Sesriem würde ich mich noch ein Permit für die Naukluft besorgen, damit Ihr dann nach der Durchquerung des Kuiseb Passes und kurz hinter dem Abzweig auf die D 1998 auf der Privatstrecke (Permit Required) über Hotsas zur C 28 fahren könnt.

Tag 08 bis Tag 10 - 3 Nächte Swakopmund. Unterkünfte gibt es so viele und da ich Deinen Geschmack nicht kenne, fällt mir eine Empfehlung schwer. Gut/luxuriös ist das neue Beach Hotel und nicht weit von den Restaurants in der Stadt. Ebenfalls gut, aber außerhalb ist die Beach Lodge mit dem sehr guten Restaurant Wreck, preiswert die Pension Rapmund oder La Mer - beide ebenfalls nicht weit vom Meer und in Stadtnähe. Aber wie gesagt - es gibt noch viele andere wie z. B. das Hansa Hotel (mein Favorit, wenn wir Gäste haben) und, und, und. Aktivitäten in Swakop siehe hier http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html

Tag 11 hier habe ich mal einen ganz anderen Vorschlag: Farm Wüstenquell
Die Anfahrt geht über die Welwitschia Plains und dauert nicht ganz zwei Stunden. Wunderschön sind die beiden Rock Chalets, aber auch die Zimmer sind gut und vor allen Dingen preiswert. Weitere Infos: Siehe Bericht von J.U. Koehler, der gerade im Oktober dort war.
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/261404-reisebericht-tsaobis-wuestenquell-tsondab-kanaan.html?limit=6&start=12

Die Farm bietet so viel Abwechslung, dass ich auch

Tag 12 dort bleiben würde.

Tag 13 Farm Wüstenquell - Usakos - 1 Nacht über Ameib zur Spitzkoppe (Hohenstein Lodge???) - Ich kenne dort keine vernünftige Unterkunft, weil ich noch nie dort übernachtet habe.

Tag 14 und 15 2 Nächte über Brandberg nach Doro Nawas o. Aabadi Mountain Camp (???) Beide Unterkünfte kenne ich nicht und muss deshalb mit einer Empfehlung passen.

Tag 17 und 18 Nachdem Palmwag wieder in festen Händen ist, würde ich wahrscheinlich Palmwag bevorzugen. Meine Einschätzung siehe hier: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/263362-route-swakopmund-kamanjab.html?limit=6&start=12

Tag 19 und 20 2 Nächte Etosha Dolomite Camp - ein wunderschönes Camp für Gesunde, da Fußkranke und noch schlimmer Gehbehinderte ihre Probleme mit den Wegen haben werden. Aber ansonsten sehr schöne Zimmer, gutes Essen und tolle Aussichten.

Tag 21 und 22 Der Weg vom Dolomite Camp bis Halali ist zu lang. 240 km mit -zig Wasserlöchern. Da kommt Ihr in arge Zeitprobleme. Schon deshalb unbedingt mindestens

Tag 23 eine Nacht Okaukuejo einschieben.

Tag 24 Eine Nacht Halali oder Namutoni - Ich würde Halali bevorzugen und von da aus Pirschfahrten bis Kalkheuvel oder sogar Chudop machen.

Tag 25 1 Nacht Frans Indongo Lodge und dann ist der Urlaub auch schon vorbei, denn am nächsten Tag musst Du nach Windhoek.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter31 Beiträge · seit 200720. Nov. 2012 · #20
Hallo,

vielen Dank für die bisherigen Rückmeldungen und Empfehlungen.

Hier meine Anmerkungen/Fragen dazu:

@Hanne: das gleiche Gefühl mit der „Unrundheit“ habe ich auch, aber Ihr arbeitet ja mit mir zum Glück dran 🙂
In Sossusvlei habe ich 2 Übernachtungen drin (hast wahrscheinlich übersehen), ich wollte halt danach den Schlenker über die D 707 machen, weil die Ecke so landschaftlich schön sein soll. Doppelt hätte ich dann die Strecke zwischen Sossusvlei und der Unterkunft (Koiimas oder Namtib). Da sie nicht sooo lang ist und wie gesagt schön sein soll, dachte ich, das könnte man so machen. Aber hört sich dann doch nach einer größeren Aktion an…

@Uli.S / Das Auto ist fest und online gebucht, ich glaube nicht, dass man da am Rückgabedatum noch was machen kann. Die wollen ja keine Arbeit mehr nach der Buchung haben.
Wo würdest Du denn im Erongo/Damaraland noch bleiben? Nach Opuwo/Epupa hochzufahren dauert zu lange, es sei denn ich streiche Namutoni raus, gehe stattdessen nach Okaukuejo, verlasse Etosha dort und nehme die frei gewordenen Tage für Opuwo/Epupa. Dann hätten wir nicht so viel von Etosha, was auch wieder dumm ist, aber die Zeit ist nun mal begrenzt.

Das mit den fehlenden Gästefarmen ist keine Absicht, hat sich so ergeben. Wo würdest Du sie denn austauschen? Düsternbrook hab ich jetzt nicht gemacht, weil wir am Morgen des 22. bis 09:30 Uhr in Windhoek sein sollten wegen der Fahrzeugrückgabe und die Anfahrt von dort abhängig vom Wetter teilweise abenteuerlich beschrieben wird. Da dachte ich, sind wir mit Immanuel vielleicht geschickter, weil näher dran.

@Boris, ja ich war vielleicht etwas zu schnell mit der Sossus-Buchung, aber ich wollte nicht riskieren, dass man nichts mehr bekommt.

Okaukuejo hatte ich bewußt ausgelassen, weil ich teilweise haarsträubende Dinge über das Camp gelesen habe (saufende, gröhlende Busladungen am Wasserloch, jammernde Leute, die von dort kamen wie furchtbar dort das Personal und ungepflegt das Camp sei und wie herrlich das Dolomite dagegen usw.) und mich dann da gar nicht mehr ran traute. Da Ihr Euch aber einig seid überdenke ich die Sache.

Jetzt hab ich noch die vielen Tipps von Gerd gerade gesehen. Vielen Dank dafür. Weiß nicht, ob man Sossus Dune umbuchen kann, habe nicht direkt, sondern über einen deutschen Veranstalter online gebucht. Könnte es versuchen. Mit dem Wüstenquell habe ich auch schon geliebäugelt, habe die Anfahrt aber schon so verstanden, dass man einen 4x4 oder einen Tourveranstalter haben sollte, wenn man auf die Welwitschia Plains will. Aber den 4x4 haben wir ja auch eh schon gebucht.

Also allen nochmal vielen Dank! Da hab ich wieder Denkarbeit.

Liebe Grüße
Andrea