There and back again....

Reisebericht 207 Antworten · 85,9k Aufrufe · gestartet 30. Okt. 2012 von Max Power
836 Beiträge · seit 201206. Jan. 2013 · #121
Hallo Amos,

immer wieder toll mitreisen zu dürfen 😄 tolle Sichtungen

Das mit dem Pavian in Ihaha kommt mir sehr bekannt vor. Hab ich doch letztes Jahr den Atem im Gesicht spüren können und nur weil ich nicht nachgeben wollte. Im nachhinein bekomm ich immer noch weiche Knie 🙄

Liebe Grüße
Claudia
www.claxontour.de **************** Namibia/Botswana 2011 Schokoladenwettessen Namibia/SA 2012 Hoffentlich ist die Katzenklappe zu Namibia 2014 Ein bisschen Westen Norden und Caprivi Namibia 2015 Eine fast normale Tour
Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Jan. 2013 · #122
Tja… damit sind wir an einem Punkt der Reise angelangt wo ich nichts mehr groß geplant hatte. Wir müssen uns entscheiden:
Plan 1. Pan-Handle Runter und über die Dobe Grenze wieder zurück nach Namibia.
Plan 2. Botswana Runde „spontan“ mal schaun was geht
Plan 3…. Zurück nach Namibia und …. Genau das haben wir dann auch gemacht! Wir haben uns für eine Fahrt Richtung Küste… Grobziel Cape Cross entschieden um hier dann das übliche in den 10 verbleibenden Tagen zu machen.
Grund: Wir fühlten uns gefangen. Zum einen in dem Auto. Zum anderen in der Situation:
Im Nationalpark kann man sich eigentlich kaum frei bewegen (außer Auto)
Im Camp geht man auch nirgends groß hin. Einen Abendlichen Stadtbummel macht man auch nirgends. Und wir wollten uns endlich mal wieder bewegen. Memo für den nächsten Namibia Urlaub:
MEHRMALS MEHRTÄGIGE Wanderungen/Bergtouren etc. einplanen, die alles auflockern. Im Folgenden sind wir viel mehr geloffen und haben uns bewegt und schon war der Urlaub angenehmer. (Der Norden und Tiere sind super. Und alles war schön. Aber 3,5 Wochen waren nun leider doch viel)
Und so beginnt unser letzter Morgen im Chobe:

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Kitchig. Ihr glaubt nicht wie oft ich in dem Urlaub gedacht habe: Man Petrus…. Mach mal halblang mit Farben. Das hier ist so was von touristisch. So einen Bunten Himmel nimmt dir niemand ab. Das ist ja wie auf einer Postkarte…. Wir sind übrigends wieder die ersten die Aufbrechen (stolz!)
Der Tag beginnt wie er aufgehört hatte. Mit vielen Geiern:

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Wenige Meter nach dem Camp… 100 Meter vom letzten Schlafplatz entfernt entdecken wir im Busch eine ganze Schar davon

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Uns wird schnell klar, dass hier heute Nacht viel passiert ist. Und wir haben geschlafen, während direkt neben uns ein Zebra verspeist wird. Man muss ich müde gewesen sein. Ich wunder mich bis heute. Später haben wir erfahren, dass die Herde einmal quer durch das Camp gejagt wurde. Nachts. Und ich schlafe! Unglaublich 😉
Auch erstaunlich für mich: Wie nahe der Lebensraum der Menschen hier am Nationalpark liegt und wie sehr alles integriert ist. In Etosha die klar Trennung zwischen drinnen und draußen und hier und im Caprivi…. Irgendwie fließend für mich.

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Irgendwie scheint mir dieses Geflecht von Menschen und Tieren im Park sehr gelungen. Ob es das in Wirklichkeit auch ist? Heute Morgen hatten wir nichts Neues. Deswegen gibt’s nur mal Zebra:

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5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Jan. 2013 · #123
Das Bild hat mir schon damals gefallen. Genauso wie

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Diese Tiere schauen mich immer an als ob sie auf ein Foto warten würden und mir sagen: Drück schon ab!

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We need more Zebras.
Auch schön, wenn auch sicher nur für uns Neulinge waren die Schakale.

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Possierlich und verspielt untereinander. Und offensichtlich angepasst an viele Begebenheiten.

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Mit dem Bild verlassen wir den Chobe über die Route am Fluss entlang Richtung NGoma Gate. Und ich sag es euch….. alles westlich von Ihaha ist… na ja… holprig. Mehrmals haben Bäume den Weg blockiert und wir haben extra Abendteuer zum gleichen Preis bekommen! Fahrten auf Grünstreifen von denen man nichts wusste, durch Gebüsch, dass hoffentlich nicht am Lack kratzt und SAND so viel wir tragen konnten.
Aber unterm Strich: Der Chobe und Ihaha ist sein Geld wert. Wenn man vor der Käferplage gewarnt ist und sich drauf einstellt 😉
Und um 6°° im Park zu sein…. Unbezahlbar! Und dafür war es echt billig.
Um Punkt 11°° fahren wir runter zur Grenze und sind aus dem Park. Und nun etwas was uns überrascht hat: Kaum 30 Minuten später fahren wir in Namibia ein!
Damit hatten wir einfach nicht gerechnet. Schon als ich den Ein-Finger-Trifft-Alle-20-Sekunden-Die-Tastatur Freund (von der Einreise!) am Botswanaschalter gesehen habe, gingen wir von 2 Stunden aus. Aber. Zack. Er hat sich an uns erinnert, ein paar Späßchen hier und wir waren durch! In Namibia dasselbe. Stempel hier, zack durch. Und das Beste: auf der anderen Seite (Namibia nach Botswana) ging wohl seit einer Stunde nichts. Dafür waren in dem Haus 6 Leute offensichtlich gerade beim Essen und nur unser Schalter nach Namibia rein war auf. Die Leute da drüben waren vielleicht sauer!
Das hat dazu geführt, dass wir unwahrscheinlich weit kamen. Wir haben es an dem Tag noch bis Rundu geschafft. Das hätte ich nicht gedacht.
Ein besonderes Erlebnis war die Einreise in den Caprivi nach Kongola. Hier wurden wir rechts ran geboten (bei der Brücke). Fischkontrolle. Wie mussten alles Zeigen und beweisen, dass wir keinen Frischfisch an Bord hatten. Glück für uns das wir keine Angler sind. Aber es gab wohl ein Wettangeln in Katimo.
Wir wurden auf der gesamten Fahrt von Südafrikanern überholt die einen Anhänger mit Fischerboot hatten. Die fuhren mit 120-140 km/h an uns vorbei. Alle ohne Fisch?
Den Abend haben wir wieder in N’Kwazi verbracht. Und diesmal haben wir die Tanzeinlage angesehen. War ok. Der gute Wille zählt.
Und: Abends sind wir essen gegangen. Das hat sich endlich mal gelohnt! LECKER. Vorallem der Kudu 😉
In dem Sinne… wir kommen morgen bis Etosha.
Ich hätte nicht gedacht, dass man die Strecke unproblematisch in einem Rutsch schaft. Anstrengend sicher aber kein großes Problem. Die Straße ist wirklich gut.
Liebe grüße Amos

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5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
2'085 Beiträge · seit 201210. Jan. 2013 · #124
Hi Amos,
da will ich mal ganz ehrlich sein - ich bin noch gar nicht ganz durch mit nachlesen (hab gelich mal hinten angefangen) ... aber was ich doch mal wieder sagen kann/muss/will: du erzählst sooo schön! Auch nach längerer Forumspause ein immer noch und immer wieder wunder-voller Bericht.
Grüße Franzicke
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter570 Beiträge · seit 201123. Jan. 2013 · #125
Tja…. Neuer Tag, neues Glück, wir sind auf dem Weg nach Etosha 😉
Wir haben ja beschlossen Richtung Skelettküste zu fahren, den Malerischen Weg durch den Park zu nehmen liegt also auf der Hand. Und ich kann euch jetzt schon sagen, ich bin wieder überrascht, wie gut man vorankommt in Namibia (auf der B Route).
Wir sind nach einem gemütlichen Tee los und haben dem Okavango goodby gesagt. Immer in der Hoffnung: Wer das Wasser des Okavango getrunken hat wird hierher zurückkehren 😉. Wir hatten noch keine Muse einen aTM gefunden zu haben. Es war aber kein Problem mit unseren restlichen N$, Rand und ein paar US$ zu zahlen. Jede Mischung wurde akzeptiert. Unkompliziert.
Wenn ich da daran denke, wie generft ich wäre, wenn irgendein dummer Japaner bei mir mit Dollar und Pfund zahlen wöllte und noch ein paar Lire mit sich rumschleppt.
Vor 20 Tagen hatten wir Probleme an der Kontrolle kurz vor Rundu. Hier hatte ich ja die große Freude mein erstes Mal einen Polizisten bestochen zu haben. Wer kann das schon von sich behaupten. Ich bin mir ja nicht mal sicher, dass es ein Polizist war. Na ja, wie auch immer, wir waren deswegen genau an der Stelle ein bisschen angespannt.
Was wird uns erwarten? Die Antwort ist einfach: Drei super nette Damen die uns mit viel Humor abfertigten. Wir stiegen auch aus und quatschten kurz miteinander. Von einer nahem Kaserne? Hörte man lautes Gewehrfeuer und wir fragten sie ob Angola angreift. Wunderbar wie herzlich jemand lachen kann über so einen müden Witz.
Um nicht mal 10°° sind wir in Tsumeb beim Einkaufen. Was mich ein bisschen ärgert. Ich wäre gerne die nördlich verlaufende PAD gefahren. Aber nach 7 Tagen und den ganzen VET. Posts mussten wir einfach einkaufen. Vor allem, weil die nächsten Tage einfach nicht mehr so viel Möglichkeiten bieten werden. Dieses Problem hab ich zwar vorher gekannt, aber mir war einfach nicht klar, dass es so große Unterschiede gibt. Ich dachte es ist eigentlich Wurscht ob Otjo, Rundu oder Tsumeb. Aber es gibt doch Unterschiede. Wenn Tsumeb möglich ist lohnt es sich doch.

So… 11°° rollen wir Richtung Etosha und buchen gleich mal eine Nacht in Namutoni. Alles kein Problem. Nur nochmal so am Rande… bis jetzt hat sich kein Reservieren gelohnt (mal abgesehen von der ersten Nacht in Windhoek, aus Prinzip). Man muss immer ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten. Die erste Antwort ist oft ein „vielleicht“. Aber irgendwas geht immer, speziell als Camper.
So … Ihr fragt euch vielleicht nun, WIESO Namutoni. Wegen unserem Leopardenglück das letzte mal. Wir wollen nochmal unser Glück versuchen. Den Tag verbringen wir schließlich in der Nähe, vor allem Kalkhoevel, mein Lieblingswasserloch.
Und das Beste. Wir genießen unseren Aufenthalt. Wir haben den ganzen Tag KEIN Foto gemacht. Ich bin im Nachhinein sehr überrascht. Aber dennoch ist es ein schöner Tag gewesen. Kein Highlight. Viele Vögel, Elefanten, Zebras und das übliche. Aber da wir eigentlich alles schon durchhaben können wir ganz entspannt im Auto sitzen und KEIN Foto machen 😉
Kleiner Tipp am Rande: Probiert das einfach mal. Einfach mal ganz ohne Stress Stundenlang Tiere beobachten ohne ständig zur Kamera greifen zu müssen. Fenster Runter, rausschauen und genießen. Im Nachhinein ein perfekter Tag für mich. Wenn auch nicht spektakulär.
Der Abend bringt dann ein bisschen Abwechslung. Während wir versuchen unser Zelt aufzubauen kommen Namibier die deutsch sprechen zu uns rüber und sind beeindruckt von unserem System. Wir fachsimpeln ein bisschen, zeigen ihnen alles. Plötzlich schauen sich beide entsetzt an und sagen uns nur schnell. Schaut mal da …. Ein Sandsturm.
Tjo… und keine 10 Sekunden später ging es los. Sand von allen Seiten. Wie eine kleine Lawine rollte eine Orange Wand über uns. Und Sand versuchte überall einzudringen. Es war nur ein kleiner Staubwind. Kein Sandsturm. Aber es hat uns dermaßen überrascht, natürlich unvorbereitet, dass ich bis heute noch Staune. Ich habe nur schnell die Küche eingefahren und hab versucht alles dicht zu machen. Die meisten Leute waren damit beschäftigt den davonfliegenden Zeltteilen hinterher zu rennen. Verständlicherweise mit wenig Erfolg.
Das Bild das ich vor Augen habe und versuche euch zu beschreiben klingt kitschig und könnte einem Film entrissen sein. Dennoch hatte es viel Komik, all die Leute, die hinter Sachen herrennen.
30 Minuten später war alles vorbei. Und wir sind um eine Erfahrung reicher.
Wir sind dann mal schnell ins Bett. Morgen geht der Wecker wieder kurz vor Sonnenaufgang!
Also gute Nacht
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
8'678 Beiträge · seit 201023. Jan. 2013 · #126
Max Power schrieb:
Und das Beste. Wir genießen unseren Aufenthalt. Wir haben den ganzen Tag KEIN Foto gemacht. Ich bin im Nachhinein sehr überrascht. Aber dennoch ist es ein schöner Tag gewesen. Kein Highlight. Viele Vögel, Elefanten, Zebras und das übliche. Aber da wir eigentlich alles schon durchhaben können wir ganz entspannt im Auto sitzen und KEIN Foto machen 😉
Kleiner Tipp am Rande: Probiert das einfach mal. Einfach mal ganz ohne Stress Stundenlang Tiere beobachten ohne ständig zur Kamera greifen zu müssen. Fenster Runter, rausschauen und genießen. Im Nachhinein ein perfekter Tag für mich. Wenn auch nicht spektakulär.

Amos
Hallo Amos,

vielen Dank für diese Sichtweise - sie bestärkt mich mal wieder in meiner Vorfreude auf meine nächste Afrika-Reise: ich fahre (jetzt schon in Gedanken) ganz entspannt dorthin, habe schon so viel gesehen 2012, ich kenne die Quartiere großteils, so dass ich das Gefühl habe, es kann gar nicht schlecht werden! Und ich freue mich genau darauf: viiiel "einfach-nur-schauen", den Rundumblick genießen, nichts verpassen was sich außerhalb des kleinen Sucherfeldes abspielt..... und nur z.B. diejenigen Vögel fotografieren, die noch in meinem Album fehlen. Meine mitreisende Freundin wird das Serienknipsen schon für mich erledigen - sie wird sich wohl eine ähnlich Kamera wie meine zulegen und die natürlich auch testen wollen.

Ich bin sehr gespannt, wie mir das entspannte Genießen gelingen wird! Ein bisschen so war es schon auf meiner letzten Station 2012 - da waren wir noch so voller Freude über unsere vielen Sichtungen, dass uns das ganze Gedönse um irgendwelche Leoapardenspuren kalt gelassen hat. Und das war soooooo entspannend!

So, jetzt lass ich dich aber weiterschreiben (und keine Sorge, das Hühnchen hab ich noch nichtvergessen;) )

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
Themenstarter570 Beiträge · seit 201130. Jan. 2013 · #129
klappt mit IE 😉

Getreu dem Motto von gestern geht’s weiter. 6°° am Zaun und Tor und damit mal wieder die Ersten 😉 Eine Frage der Ehre. Die herbe Enttäuschung: Wir sind nicht die einzigen, die nach Kalkhoevel fahren. Mit gefühlt 80-90 werden wir von zwei Autos mit weit über 100 überholt…. Tja. Schade.
Und leider auch keine dementsprechenden Tiersichtungen und deswegen genießen wir einfach die Zeit. Ohne Fotos. Das nicht Fotografieren ist gar nicht so schlecht. Sehr entspannt.
Frühstück in Halali mit frisch angeliefertem Weißbrot. Lecker Sache mit all dem Luxus, den man sich nun endlich wieder in Tsumeb kaufen konnte.
Und dann nach dem Frühstück fahren wir über Salvadore. Ich liebe diese Gegend. Ich fühle mich wie in einem Afrikafilm. Weite Graßlandschaft mit echten Afrikabäumen.
Ihr wisst welche Bäume ich meine? Hier stehen viele Bäume rum… aber die meisten sind keine echten Afrikabäume. Ein Afrikabaum muss zwei Stämme haben und eine Bildförmige Haube. Und er muss einsam stehen. Leider gibt es davon nicht viele. Einen haben wir gefunden:
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Aber sonst… nicht viel zu holen. Also weiter. Auf der Pad….. und auf einmal

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Mitten neben der Straße liegen Löwen. Wenige Meter daneben. Und KEIN Auto????? Sind das vielleicht keine Echten Löwen? Bin ich der einzige fähige Guide hier?
Ich muss gestehen, ich bin erst auch an ihnen vorbeigefahren. 10 Meter neben der Straße, maximal.
Wir mussten leider auch wieder zurückfahren, weil ich im ersten Moment die Gruppe nicht gesehen habe. Insgesamt 5 Tiere liegen hier 3 Männchen, 2 Weibchen.

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Und alle sehr verschlafen. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich nicht kapiere in welchen Konstellationen diese Tiere vorkommen? Das klassische Rudel, wie ich es mir vorstelle habe ich auf jeden Fall nicht einmal gesehen. Dafür 8 Rudel/Gruppen in wildesten Kombinationen von Löwinnen, Jungtieren, Männchen, Weibchen und auch solchen mit Dicken Mähnen….. Ich sehe keinen Zusammenhang.
Wir haben einige Zeit bis dann doch die ersten anderen Autos halten. Am Anfang sind viele an uns und unseren Löwen vorbeigefahren. Aber mit der Zeit werden es einfach mehr. Ein parkendes Auto ist einfach zu leicht zu sehen.
Und dann… noch ein Lichtblick.

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ine Gruppe Gnus und Zebras nähert sich dem bewachten Wasserloch! Die Gnus voran und die Zebras hinterher. Und dann kommt auch schon Bewegung auf.

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Das Bemerken sogar die drei schlafenden Löwen. Erst ein Weibchen, die dann die anderen Weckt.
Die drei linken Löwen formieren sich geschmeidig und robben am Boden geschützt voran

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Ich mach es kurz wie das endet…. Die zwei jungen Löwen rechts vermasseln es. Einer von Beiden checkt einfach mal gar nichts und beschließt zwischendrin sich im Staub zu wälzen und ein mords Theater zu veranstalten. Während er sich im Staub wälzt wirft er so viel davon in die Lüfte, dass die riesen Herde das Weite sucht.
Typisch Mann…. Im dümmsten Moment das denkbar ungünstigste Mögliche machen. Der wird sich was von seinen Frauen anhören können… der Arme.
Dennoch was es spannend, aber das ist das Ergebnis:

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Nach zwei Stunden ist hier so viel los…. Und unsere 24 Stunden laufen ab. Wir fahren also zum zweiten Mal raus.

Kurzes Fazit: Die Route über den Park lohnt sich, wenn man ein bisschen Zeit erübrigen kann und die Richtung muss….Ich bereue es nicht. Tsumeb  Outjo geht anders schneller aber kaum schöner.
Nach dem wir in Outjo beim Bäcker waren fahren wir zur Bambatsi Ranch (S20 12.928/E 15 28.250).
Hier erwartet uns eine Überraschung. Ein Deutsch-Namibier in 5ter Generation begrüßt uns und nötigt uns zu Tee und Kuchen. Keine Chance der Sache zu entfliehen, wenn ihr hier her kommt.
Im Laufe des Nachmittags stoßen noch ein paar andere Gäste zu uns. Alle müssen Teetrinken. Keine Diskussion. Und die Aussicht…… Auf einer Terrasse viele Meter über seinem Farmland…. Hier züchtet er Wild. Und man schaut von oben auf seinen weiten Bestand, auch wenn man außer einer Giraffe nicht viel sieht. Aber dennoch bombastisch. Wir vergessen sogar ein Foto zu machen.
Der Campground ist super. Es gibt zwei Stellplätze. Wir haben Gott sei Dank kurz vorher angerufen. Das lohnt wohl schon, bei nur zwei Stellplätzen. Die sind dafür sehr privat und schön gelegen. Kleine Dusche, kleines Klo, aber super idyllisch.
Fazit: „Pflichtstopp“ wenn man eh in der Gegend ist und übernachten will. Und wir reden hier sehr, sehr viel mit den netten Gastgebern. An dem Tag habe ich viel über Namibia und Tourismus aber auch Wildzucht gelernt. DANKE
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
2'085 Beiträge · seit 201230. Jan. 2013 · #130
... wie schön, dass es so schön weiter geht!
Und so lange sie nicht echt verhungert aussehen, sind mir die Löwen, die sich ein bisschen blöd anstellen und Gnu und Zebra davon kommen lassen eigentlich die liebsten.
Auf jeden Fall freu ich mich immer sehr, von dir zu lesen!
Grüße Franzicke
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter570 Beiträge · seit 201103. Feb. 2013 · #131
Ich hab ja gestern schon davon geschwärmt, wie gut man hier nächtigen kann. Habe natürlich vergessen die Bilder einzufügen…. Ich Idiot.

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Wildromantische Dusche und WC. Feuerholz gibt’s genügend dazu. Was mir hier auffiel. ALLES ist im Preis mit inbegriffen. Danach fragen und man bekommt es. Wasser, Feuerholz, Kuchen, Kaffee…. Ich habe mich selten so willkommen gefühlt. Und auch umsorgt.
Tjo… wir sind also weitergefahren. So schön es hier ist, aber es halt doch nur ein Stopp zwischendrin. Aber nochmals: Bitte nicht erst um 19°° antanzen. Hier lohnt es sich schon am Nachmittag anzureisen. Dann gibt’s kostenlos Kaffee/Tee/Kuchen und viele Geschichten und nette Leute + Pool + super Aussicht.
So dann ging es weiter…. D2743.
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in Klassiker… ein Muss, wenn man schon da ist. Der Finger Gottes. Angeblich. Ich habe zu Hause bei uns in der Kirche alle Bilder gecheckt. Es scheinen weiterhin 10 zu sein. Es muss sich hier also um einen Fake handeln.
Ich hab es dennoch als Herausforderung gesehen und ab da rauf.

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Und um die Sache mit Gottes Finger definitiv zu wiederlegen:
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Er ist nicht unspaltbar!
Ok… wie es wirklich geloffen ist….
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Wir sind um den Finger herumgeloffen. Haben vorher 10 N$ Eintritt gezahlt… und na ja. Schöne Sache, Nette Landschaft. Aber irgendwie 😉 Ich bin Geograph. Und selbst ich war nur bedingt begeistert davon. Es ist zwar eine geographische Besonderheit. Wenn man in der Gegend ist SOLLTE man vorbeifahren. Aber ein langer Besuch? Ich wüsste nicht was man hier noch tun kann, außer versuchen lustige Fotos zu machen und die Landschaft zu genießen.

Wir fahren weiter Richtung Khorixas und Petrified Forest.
Und wir nehmen Gott sei Dank die untere Route (D2743) durch den Ugabriver.
PERFEKTE Wahl. Wir finden hier eine wunderbare Landschaft

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Und ein erstaunliches Geschäftsmodell. Hier gibt es einige Familien die davon zu leben scheinen dass Sie Zäune quer über die Straße bauen. Dann gibt es einige Familienmitglieder (entweder sehr alt oder sehr jung) die sofort angerannt kommen wenn ein Auto vorbei kommt. Passiert wohl nicht so oft. Wir treffen kein anderes Auto. Gegen Trinkgeld.
Die Strecke kostet uns viel Zeit und einiges an Kleingeld. Aber sie ist es wert. Die Landschaft ist wirklich schön. Einmal werden wir von Hunden verfolgt und es fällt uns sehr schwer ohne Probleme hier weiter zu kommen. Fahre ich zu langsam holen uns die Hunde ein, fahr ich zu schnell lauf ich Gefahr einen Hund zu überfahren…. Und die waren wirklich hartnäckig 😉
Alles ging gut.
Da fällt mir noch ein. Was ich schon länger mal schreiben wollte. Im ganzen Land habe ich das hier gesehen und leider nicht fotografiert:
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Ich würde mich sehr über ein schönes Foto eines spielenden Kindes mit einem derartigen Auto freuen. Ich wollte es im Unterricht benutzen. Im Nachhinein… ich habe viel zu viele Landschafts und Tierfotos gemacht. Und viel zu viele Bilder der Leute die wir getroffen haben sind nur in meinem Kopf und nicht als Foto vorhanden. Schade.

So später geht’s noch zum versteinerten Wald 😉 Also dranbleiben.
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
794 Beiträge · seit 200703. Feb. 2013 · #132
Hallo Amos,

schön, dass Du wieder back bist und weiterschreibst. Tolle Bilder und ich müsste wieder gut Schmunzeln an einigen Stellen. Danke in diesem Zusammenhang auch für die Info, dass der Finger Gottes ein Fake ist. Gut, dass das endlich mal jemand hinterfragt hat und so eindeutig widerlegen konnte.;-)

Hoffe Du schreibst schnell weiter, denn evtl. bekomme ich dann vor unserem Flug am Donnerstag noch ein bisschen was von dem Rest Eurer Reise mit.

Liebe Grüsse
Tina
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5'479 Beiträge · seit 200904. Feb. 2013 · #133
Max Power schrieb: Im Nachhinein… ich habe viel zu viele Landschafts und Tierfotos gemacht. Und viel zu viele Bilder der Leute die wir getroffen haben sind nur in meinem Kopf und nicht als Foto vorhanden. Schade.
Genauso geht's mir auch immer. Aber man will ja eine nette Begegnung nicht dadurch unterbrechen, dass erst einmal ein Foto gemacht werden muss. Also gibt's ein Foto nur wenn es sich durch Zufall bei der Begegnung ergibt und das ist leider viel zu selten.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2013
Themenstarter570 Beiträge · seit 201105. Feb. 2013 · #137
Absolut Topobär... da muss ich dir Recht geben. Im Nachhinein dennoch schade. Ich hätte gerne meine Urlaubsbekanntschaften als Foto, damit man sich besser daran errinnert. So bleibt nur Kopfkino😐

Ich sag es euch… der Tag heute ist lang. Im Nachhinein bin ich so was von überrascht wie lange der Tag ist! Um 11°° sind wir bei der fingerklippe weggefahren.
Und um 13:30 sind wir hier:

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Und sind so was von positiv Überrascht. Überall an der Straße gibt es Schilder mit der Aufschrift „Petrified Forest“ (ich zähle über 10 Stück) Abfahrten mit super Schildern, etc. Unser Navi sagt aber noch 34 Kilometer und mehr an….. Spätestens bei dem Schild „Better than official petrified forest“ und „Special petrified forest“ war uns klar (steht auch im Reiseführer) das es einen offiziellen und 100 Private gibt. Welcher hier der Beste ist, ist uns unklar. Ich habe dazu zu wenig im Forum vorgelesen. Hier hätte einem sicher vorher geholfen werden können. Aber ich wusste vor dem Urlaub nicht, dass wir hier sind. Ab hier fahren wir ja leider sehr spontan in der Gegend rum. Was super ist. Deswegen habe ich die letzten zwei Wochen so positiv in Erinnerung.
Na ja… wir fahren zu dem offiziellen in T4A verzeichneten Forrest. Im Reiseführer steht drin „Die Führer sind oft sehr Wort-faul und Erklärungen bekommt man selten, meist beschränkt es sich auf ein Zeigen mit dem Stock“.
Absolut nicht! Unser Führer blüht richtig auf! Man muss in viel Fragen. Aber er sieht das wir sehr interessiert sind und erzählt uns einiges. Das schönste. Er kennt sich sehr gut mit Pflanzen aus und wir fragen zu fast jeder Pflanze am weg. Das ist optimal für mich. So ist meine Freundin beschäftigt, während ich zwischen den Steinen rumlaufe und staune.
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n dem letzten Bild sieht man schon, dass meine Freundin so langsam genervt ist 😉

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Aber wie ihr seht. Es gibt viel zu sehen hier. Welwitchias, Echsen, tolle Pflanzen….
Und ich bin immer noch überrascht und beeindruckt von der Tatsache, dass wir zu zweit einen eigenen Führer haben. Das Trinkgeld fällt in etwa so dicke aus wie der Eintritt, einfach weil ich ihn mag. Zum Schluss haben wir viel Spaß da drüber, weil ich ihm übersetze was im Reiseführer drin steht (über Wortkargheit). Er kann es kaum glauben und frägt die anderen Führer wie das da reinkommen kann. Und wir sind uns zum Schluss einig, dass hier Idioten den Reiseführer geschrieben haben. Punkt aus. Es war ein schönes Gespräch 😉 (Deswegen danke an den Reiseführer)
Um halb drei geht’s weiter
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Und mir als Geograph geht hier ein Herz auf in der Landschaft. Hier sieht man gefühlt 100 Anzeichen für Unterirdische Flüsse und Ablagerungen und Erosion für Flüsse. Danke Erde für diese Landschaft. You did it vey well.
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Die Fahr durch diese Landschaft scheint mir hier das eigentliche Ziel.

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Hier übrigends der Grund dafür, dass meine Freundin mir so selten die Kamera in die Hand drückt. In Wirklichkeit sah der Weitblick noch viel toller aus.
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
Themenstarter570 Beiträge · seit 201105. Feb. 2013 · #138
So wir kommen eine Stunde später bei Twyfelfountain an. Und hier trifft das mit der Wortkargheit zu. Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Höhlenzeichnungen bin. Ich bin in Frankreich/Spanien gefühlt in jeder Höhle gewesen. Meine Freundin schreitet manchmal schon ein und sagt maximal drei Höhlen pro Urlaub. Deswegen habe ich mir persönlich sehr viel davon erwartet.
Tjo… Im Nachhinein haben wir 4 Fotos von Felsritzungen gemacht.

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Sie sind nicht schlecht. Aber…. Irgendwie auch nicht so fesselnd wie die Höhlen bei uns. Ich kann euch nicht sagen wieso. Die Führerin war am Ende schon fast enttäuscht, dass wir so wenig Fotos machten. Meine Freundin hat viel Landschaft Fotografiert und teilweise dann zumindest so getan als ob sie fotografiert 😉

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Ich liebe dieses Bild 😉
Für mich als Resümee. Es ist ein Privileg durch diese Landschaft laufen zu dürfen. Deswegen würde ich es wieder machen. Die Führung… ist lustlos und schlecht gewesen. Ich verstehe, dass niemand hier alleine rumlaufen sollte. Dabei passiert zu viel Schaden. Aber die Landschaft ist es wert Stundenlang zu laufen. Wir haben uns für den längsten, machbaren Weg entschieden (was unsere Führerin sehr ungern gesehen hatte, sie war extrem lauffaul). Unterm Strich: Hingehen, aber mit weniger Erwartungen als ich bitte, sonst wird man enttäuscht.

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Am selben Tag waren wir auch noch hier. Und auf dem Bild schaut auch alles recht beeindruckend aus:

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Ihr seht schon ein Highlight jagt das nächste. Aber auch hier…. Na ja…. Wir waren echt enttäuscht.
Ich weiß zwar wie die spektakulären Bilder im Reiseführer entstanden sind. Aus der richtigen Perspektive mit dem richtigen Foto kann man Fotos machen auf denen die Säulen riesig und gigantisch aussehen. Aber man kann auch aus der richtigen Perspektive Fotos machen auf denen das alles sehr bescheiden aussieht:
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Hier mal das ganze „Tal“ in dem sich alles abspielt… Nett aber nicht extra eine Reise wert. Ich bin froh das wir hier eh durchwollten und es kein Umweg war. Dann lohnt sich aussteigen natürlich. Aber selbst als Geograph war ich nur mäßig beeindruckt.
Und nun der Tiefpunkt unseres Tages:
Der verbrannte Berg. Felsen die natürlich so aussehen als ob sie verbrannt sind. Im Reiseführer schön fotografiert: In etwa so:

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Aber wenn man es ungünstig macht:

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Was ich damit sagen will. Es ist was Besonderes. Aber vor Ort eher eine Enttäuschung. Und das man überall hinfahren kann… zerstört das Bild sehr. Hier gibt es viele Urlauber die Fotos aus dem Auto machen und deswegen an der Stelle nicht aussteigen. Das prägt die Landschaft sehr.
Wir waren am Anfang nicht mal sicher ob das hier der Berühmte Platz ist, weil er so hoffnungslos aussah. Wir sind am Anfang noch ein Stück weiter gefahren und mussten umkehren. Deprimierend ;-(
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
Themenstarter570 Beiträge · seit 201105. Feb. 2013 · #139
tut mir leid liebe Leser,..... leider kann ich nur noch mit Internet Explorer Posten..... und damit produzier ich nur Müll.

Falls es wer liest: Ich will das wieder mit Firefox bedienen können (Bilder einfügen!!!) BITTE 😈 🤩 🤢

Also weiter:

Dafür endet der Abend schön. Wir übernachten hier:

297.jpg

Angeschlossen an die Lodge (die sehr luxuriös aussieht) sind mittlerweile 13 Campgrounds (ich glaube 6 davon waren fertig. Die anderen am entstehen)
Obwohl die Nachbarn relativ nahe sind ist man doch weit von ihnen Entfernt und man hat das Gefühl einsam zwischen den Felsen zu stehen. Und das Beste. Man hat eine Wunderbare Stimmung abends. Die Lodge hat das glaube ich nicht. Ich weiß nicht wieso die so gebaut wurde, dass die Camper das tolle Abendlicht haben.

298.jpg

Die Duschen und Toilette ist luxuriös. Und endlich haben wir wieder die Möglichkeit unsere Holzvorräte abzubauen. Wir kaufen immer viel zu viel davon um jemand zu unterstützen. Das verheizen/grillen ist dann gar nicht so leicht.

299.jpg

Das die Rohre offensichtlich undicht sind und eine kleine Pfütze nach dem Duschen entsteht ist nicht so wild und tut unserem Bewacher sehr leid. Der heißt Heinrich.
Wir haben mit Heinrich sehr viel Spaß. Einer der motiviertesten Torwächter die ich kenne. Der motivierteste vielleicht sogar. Und der Name….. ich bekomm davon schon fast Kopfweh 😉
Und so vergeht der Abend und wir haben Stundenlang kitschige Farben vor Augen: Ohne Fotoshop:

300.jpg

Der Himmel und die Landschaft wechseln von Oker zu Orange/Rot/Lila…. Als Gott die Erde erschuf hat er es hier ein bisschen mit der künstlerischen Freiheit überzogen und nochmal so richtig Gas gegeben. Es scheint uns als ob er im Nachhinein noch mit Fotoshop alle Effekte ausprobieren wollte die er in seinem Trickkasten hat.
WAHNSINN. So viel Farben nur für uns…. Und die Felsen…. WOW.
In dem Sinne eine gute Nacht und bis morgen
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zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
4'451 Beiträge · seit 200805. Feb. 2013 · #140
Max Power schreibt:

Falls es wer liest: Ich will das wieder mit Firefox bedienen können (Bilder einfügen!!!) BITTE


bei mir geht es auch nicht über FF 😉 , habe es schonmal gemeldet , vielleicht ist aber Chrigu irgendwo in Afrika unterwegs. 🙁

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2013