M@rie's on the road again - Reisebericht

Reisebericht 92 Antworten · 39,3k Aufrufe · gestartet 21. Okt. 2012 von M@rie
Themenstarter1'680 Beiträge · seit 200721. Okt. 2012 · #1
Hallo Zusammen

da diese Reise hier im Forum ihren Ursprung hatte und mir hier auch gut weitergeholfen wurde, wollte ich euch meinen RB nicht vorenthalten ... wirklich angekommen bin ich zwar immer noch nicht, aber es nutzt ja nix, irgendwann muss der Alltag ja einziehen - bevor ich jedoch mit dem Reisebericht anfange, will ich etwas zur Vorgeschichte erzählen und vorallem mit dem Fazit beginnen

Schon 2008 war ich mit meiner Freundin in SA unterwegs, für sie war es der erste SA-Aufenthalt, wir haben damals den Kruger sehr genüsslich von Nord nach Süd bereist, zwischendrin etwas Dekadenz (Elephant Plains und Rhino Post Safari Lodge) gepflegt. Schon der Start war holprig, durch einen tech. Defekt haben wir unseren SAA-Flug in FRA verpasst und sind nur mit Glück auf Ethiopian Airways umgebucht worden (einmal und nie wieder diese Airline, aber immerhin haben wir den Kili gesehen ) und kamen mit insgesamt rd 7h Verspätung in Nelspruit an, dann muckte im Kruger noch unser Auto (Nissan XTrail). Ursprünglich war für dieses Jahr eine Wiederholung des Krugers angedacht, ich wollte meiner Freundin "beweisen", dass eine SA-Reise auch reibungslos ablaufen kann . Die Tour war ausgetüftelt (Flug bis Nelspruit, Übernachtungen in Hazyview, Pezulu Tree House Lodge, KaiTani GH in Phalaborwa, Punda Maria, Shimuwini, Satara, Lower Sabie) und stand kurz vor der Buchung, bis ich dann im letzten Jahr den Reisebericht von Annick *wink* las, ich klebte an diesem Bericht mit der Absicht, diese Tour vllt 2014 alleine in Angriff zu nehmen. Dann beging ich einen entscheidenden "Fehler" - ich zeigte meiner Freundin diesen Reisebericht . Noch am selben Tag klingelte das Telefon und sie fragte mich, was eigentlich dagegen spräche, diese Tour anstatt der Kruger-Tour zu machen - meine Antwort: Nada - Niente - Nichts . Ich selber wollte wenige Tage später nach Südafrika aufbrechen und wusste, dass es gerade in der Etosha schnell knapp mit Unterkünften werden kann, also setzte ich mich hin, tüftelte an der Tour, suchte Unterkünfte, telefonierte mit 2-3 Veranstaltern und fühlte mich letztlich bei Abendsonne Afrika am besten (und vorallem kompetentesten) aufgehoben. ASA machte gute Vorschläge, ging aber auch auf meine Wünsche zu 100% ein, schnürte ein Botswana-FlyIn-Päckchen und innerhalb weniger Tage gab es ein komplettes Angebot der Rundreise incl. Buchungsoptionen. Ein kurzer Rückschnack am Telefon mit meiner Freundin und noch bevor ich 2011 nach Südafrika aufbrach, war die Namibia - Botswana - Tour für 2012 gebucht (bis auf Flug und Auto) . Die Tour sah wie folgt aus:

Ankunft in Windhoek und 1 Nacht im Londiningi Guesthouse inkl F
2 N Okaukuejo/Etosha im Waterhole Chalet (DB&B )
2 N Onguma Bush Camp (B&B )
2 N Nunda River Lodge, Caprivi, Popa Falls (DB&B )
2 N Camp Kwando, Caprivi, Mudumu NP (DB&B )
2 N Chobe Safari Lodge, Chobe Riverfront (Fullboard, 2 Game Drives, 1 Sunset Cruise)
1 N Nata Lodge (B&B )
2 N Pom Pom Camp im Okavango Delta (all incl: Fullboard, Aktivitäten, Getränke, Wäscheservice, Flug)
1 N Sedia Riverside Hotel in Maun (B&B )
3 N Zelda Guestfarm, Gobabis, Namibia (B&B )

hier mit google maps

die Chobe Safari Lodge, Nata Lodge und das Pom Pom Camp firmieren unter einem Dach, daher gab es ein sehr gutes Package incl Flug ins Delta - gebucht vor Ort wurde jeweils über Wilderness Safaris, so dass wir sowohl in DLand, als auch in Namibia/Botswana jederzeit kompetente Ansprechpartner hatten - an jeder Unterkunft war sowohl der Vor- als auch der Weiterlauf unserer Tour bekannt, was sich ebenfalls als recht hilfreich erwies.

Mit dem Flug haben wir lange gehadert - die Berichte über Air Namibia und der Ausstieg von Air Berlin auf der Windhoek-Route machten die Entscheidung nicht leichter, nur eins war klar - nicht Air Namibia und so entschieden wir uns für einen Flub mit British Airways über LHR und JNB, wir zahlten pP 1090 EU (ebenfalls über ASA gebucht), mit SAA wäre der Flug rd 200 EU teurer gewesen. Als Mietwagen entschieden wir uns für die Nissan XTrail-Kategorie (gebucht über DerTour), denn einen "richtigen" 4x4 brauchten wir nicht auf dieser Route, aber ein Kleinwagen musste es nun auch nicht unbedingt sein und so ein SUV macht auch schon "Africa-Feelings"

Kostenaufstellung pro Person:
Flug mit BA DLand - LHR - JNB - WDH und zurück: 1090 EU
Mietwagen DerTour: Kategorie SFAR (XTrail): 684 EU
Unterkunftspackage (inkl. Leistungen oben aufgeführt) 3035 EU

Praktische Anmerkungen:
Bezahlen an Tankstellen mit Kreditkarte (Visa und Master) in Katima Mulilo (Namibia), Nata und Ghanzi (Botswana) möglich, ansonsten Cash, Pula waren nicht nötig, Road Tax Zahlung Ngoma Bridge in ZAR, NAM$ oder Pula, Zahlungen bei Lodges in Botswana in ZAR, US$, EU und Pula oder KK (VISA) möglich, bei Lodges in Namibia in ZAR, NAM$ und KK (VISA und Master, stellenweise sogar Maestro)

Mein bzw unser Fazit:
Flug:
meine Bedenken bzgl British Airways waren unbegründet, Alles was auf den Flügen "passiert" ist, kann mit jeder anderen Airline auch "passieren, selbst meine Befürchtungen bzgl Terminal 5 in LHR lösten sich durch den "Service for Disabled People" in Luft auf. Auf der Strecke LHR-JNB bzw JNB - LHR hatten wir in der Boeing 747-400 die Plätze in Reihe 51, diese erwiesen sich als genial , das Personal an Bord war jeweils sehr aufmerksam, freundlich und hilfsbereit - insgesamt empfinde ich BA als empfehlenwert.

Unterkünfte:
Londiningi Guesthouse in Windhoek: für eine Nacht okay, halt "nix besonderes", Manager sehr hilfsbreit, Frühstück 1A (insbs. die Pancakes )

Okaukuejo Waterhole Chalet: einfach genial alleine schon wegen des Wasserlochs, die Unterkunft ist mit den staatl. SAN Parks Unterkünften nicht vergleichbar, vielmehr haben sie Lodge-Charakter, Frühstück und Dinner waren bei uns inkludiert (Frühstück ist bei den Chalets immer inkludiert), beides in Buffet-Form und sehr schmackhaft. Ich hatte im Vorfeld recht negatives über das Restaurant gelesen, muss aber sagen, wer bei der Gesamtauswahl nicht für sich am Buffet findet *schulterzuck* - zum Abend gab es immer ein grosses Salat-Buffet, dazu als Hauptgericht immer 2 Fleischsorten zur Auswahl (eins davon immer Game), dazu die obligatorischen Beilagen (Reis, Kartoffeln, 2 Gemüse etc) und ein Nachspeisen-Buffet. Zum Frühstück das obligatorische, wie in SA auch, das Cooked Breakfast wurde immer frisch nach eigenem Wunsch hergestellt, Kaffee gabs bis zum Abwinken und selbst die eigene Thermoskanne wurde auf Anfrage aufgefüllt - die zuvor gelesene Kritik kann ich nicht wirklich nachvollziehen, die Küche war weit besser als in den Kruger-Restaurants

Onguma Bush Camp - privates GR am Rande der Etosha am Anderson Gate, eine der preiswerteren Unterkünfte der Onguma Unterkünfte, ebenfalls mit Wasserloch, aber bei weitem nicht so spektakulär wie Okaukuejo, wir hatten ebenfalls ein Waterhole Chalet. Das Personal war äusserst freundlich und aufmerksam, dabei aber nie aufdringlich. Das Chalet war zweckmässig, nicht übermässig gross, aber ausreichend für 2 Personen. Frühstück ist obligatorisch inkludiert, SA-typisch. Das Dinner als 3gängiges Menue mit Wahl der Hauptspeise aus 2 Gerichten sehr lecker. Wir können das Onguma Bush Camp als Alternative bspw für Namutoni sehr empfehlen.

Nunda River Lodge - die Lodge liegt direkt am (O)Kavango, wir hatten ein Chalet direkt am Fluss, es war eine der schönsten Unterkünfte, alleine schon vom Platzangebot, dazu die Terrasse direkt zum Fluss mit "Kitsch-Sonnenuntergang". Die Lodge wird von 3 Leuten gemanaged - einem Ehepaar und einem "Rhodesischen Schotten", der hervorragendes Deutsch sprach , sowohl die Ehefrau, als auch der "Schotte" waren äusserst hilfsbereit, den Ehemann erlebten wir als etwas "unfreundlich". Auch hier wurde das Dinner als 3gängiges Menue serviert, mit Auswahl aus 2 Hauptspeisen - am ersten Abend gab es u.a. Kassler mit Rotkraut, das durch viel Zimt sehr weihnachtlich schmeckte - wir empfanden es als etwas "unpassend" . Wir unternahmen eine Sunset Boat Cruise, jedoch gefiel uns Beiden nicht, dass der Führer des Bootes doch sehr den Hippos nachstellte, stellenweise sogar Kollisionen provozierte

Camp Kwando - direkt am Kwando River gelegen, wir hatten ein Insel Chalet, der Kwando in Spuckweite *gg* - insgesamt eines der (sehr positiv gemeint) urigsten Unterkünfte unserer Tour. Die Chalets waren recht klein, wurden per Solar beleuchtet (also kein Strom). Das Camp wird von einem recht jungen und sehr ambitionierten Team geführt, das Personal ist sehr aufmerksam und hilfsbereit. "Kurios" empfanden wir das Dinner - traditionelle afrikanische Küche auf 5* "getrimmt", sprich Bobotie mit Balsamico Reduktion-Deko oder "Biltong Salat" als Vorspeise ... das muss man gesehen haben, ist kaum zu beschreiben - wir haben die Zeit dort sehr genossen! Wir unternahmen euch eine geführte Game Drive in den Mudumu NP, doch es war auffällig, dass die Tiere sehr scheu sind und sofort auf Distanz flüchten, wenn sich ein Auto nähert. Es gibt im Camp Kwando auch sogen. Hochbungalows, die sind luxoriöser ausgetattet und mit (zeitweise) Strom, aber wir würden jederzeit die Inselchalets vorziehen. Es gibt auch eine Campsite, die ebenfalls zu empfehlen ist (soweit ich das beurteilen kann)

Chobe Safari Lodge - obwohl eine recht grosse Anlage, die auch von (grösseren) Reisegruppen angesteuert wird - unser Fazit: jeder Zeit wieder! das mag aber auch an unserem gebuchten Botswana-Package liegen, denn wir 2 wurden sehr zuvorkommend und vorallem persönlich durch eine "Guest-Managerin" betreut. So wurden wir am frühen Nachmittag direkt durch Selelo mit feuchten Tüchern und Willkommensdrink begrüsst, unser Gepäck sofort aufs Zimmer gebracht und nach einer kurzen Rast durch Selelo gebrieft. Wir hatten ein "Rund-um-Sorglos-Paket" mit Vollpension, 2 Game Drives und einer Sunset Cruise gebucht, Selelo führte uns auch gleich zum "Activity-Büro", um alle Termine abzustimmen und so gerieten wir direkt "in Stress", da uns nur kurze Zeit bis zur Game Drive blieb . Unser Zimmer war ein sogen. Safari Room mit 2 Queensize-Lümmelwiesen mit Blick auf den Chobe, alle Mahlzeiten (okay, vom Lunch kann ich es nicht sagen) wurden als Buffet serviert und das war jeweils sehr, sehr umfangreich. Da uns Selelo bei unserem Power-Nap zwischen Game Drive und Sunset Cruise nicht stören wollte, schrieb sie uns einen lieben Brief, wie der weitere Verlauf der Tour ist und das wir bei der nächsten Unterkunft (Nata) erfahren, wann unser Flieger ins Delta geht.

Nata Lodge - vom "Zimmer" her mit einer der besten Unterkünfte, wir bezogen ein "Tatched Chalet" - riesengross und einfach urig (sehr positiv gemeint), einzig das Personal liess mehr als zu wünschen übrig - vllt. waren wir aber auch durch die sehr persönliche Betreuung in der Chobe Safari Lodge "verwöhnt" - nein, das war es nicht ... das Personal war in erster Linie ganz viel "un" - unmotiviert, uninteressiert, teilweise unfreundlich. Meinte Selelo noch, wir würden hier erfahren, wann am nächsten Tag unser Flieger ins Delta ging, so stellten wir fest, dass in der Nata Lodge das Personal schlecht davon zu überzeugen war, dieses für uns in Erfahrung zu bringen, auch sonst war es nicht wirklich hilfsbereit. Bezeichnend fand ich die Situation in der Bar... es war auch eine kleinere Gruppe Südafrikaner angekommen und am Nachmittag wurde das Rugby Championship-Spiel Südafrika-New Zealand live im Fernsehen übertragen.... tschä... hätten die 6 Damen nicht so gelangweilt an der Bar gestanden, sondern die Gäste bedient, hätte sich die Lodge wirklich eine "goldene Nase" verdienen können. Das Dinner war a la Carte, das Steak wirklich fantastisch, das Frühstück halt "business as usual" - leider gibt es in Nata selbst keine wirklichen Alternativen, weiter auf dem Weg (100 km von Nata) nach Maun gäbe es noch das Planet Baobab bei Gweta, m.E. aber für die Tagesetappe von Kasane aus zu weit.

Pom Pom Camp - tschä .... rundherum das Highlight der Reise, hier stimmte einfach Alles und ich will sofort wieder hin , schon der Anflug war ein Event, die Landung erst Recht. Wir wurden am "Pom Pom International" von Rams, unserem Ranger empfangen und zum Camp gebracht, kurz vorher ein Funkspruch und dann begann auch schon die Dekadenz - wir wurden vom Manager Balou und dem Housekeeping mit feuchten Tüchern, einem Willkommensdrink und vorallem einem herzlich geträllerten Dumela begrüsst. Unser Gepäck direkt zum Zelt gebracht, zu dem wir nach einem kurzen Briefing durch Balou ebenfalls hingebracht wurden. Einfach nur *wow* ein Zelt, so gross wie meine halbe Wohnung mit einem Vorraum mit Sitzgarnitur und Schreibtisch, dann das Schlafteil mit anschliessendem Badezimmerbereich und Outdoor-Dusche. Die Mahlzeiten folgten dem Aktivitäten-Zeitplan und waren durchweg fantastisch, die Bar lief nach dem Motto "SOS - service our self" - hier war alles inklusive. Besonders bemerkenswert fanden wir, dass wir bei der Ankunft direkt eine Trinkflasche überreicht bekamen, die konnte jeweils zu den Aktivitäten mit allen Getränken, insbs. Wasser aufgefüllt und mitgenommen werden - das Management hat es dadurch geschafft, den Wasserflaschen-Müll um 90% zu reduzieren

Sedia Riverside Hotel - eigentlich "nur" als Zwischenübernachtung gedacht, können wir dieses Hotel einfach nur empfehlen, insbs. die MA an der Rezeption und der Manager seien besonders "hervorgehoben". Die Zimmer waren praktisch und einfach, die Klimaanlage kurioserweise in Kopfhöhe angebracht, das Frühstück das Schlechteste auf der Tour, dennoch ... wer eine Unterkunft in Maun braucht ist hier bestens aufgehoben

Zelda Guestfarm - diese Unterkunft hatte ich uns zum "runterkommen" und erholen rausgesucht, die liegt nur wenige Kilometer hinter der Grenze und nur rd 250km vom Flughafen entfernt, also recht ideal als "letzter Stopp" vor der Heimreise. Die Zimmer sind recht kurios eingerichtet, aber zweckmässig ... wie soll ich sagen ... "Gelsenkirchner Barock meets Africa" , wir waren stellenweise die einzigen Gäste, dadurch war der Aufenthalt stellenweise eigenartig, letztlich für uns aber genau richtig, denn dadurch konnten wir uns langsam wieder an die Zivilisation gewöhnen und bekamen genau das, was wir suchten - Ruhe!

Fazit der Gesamt-Tour:
Die Tour war einfach klasse, die Route goldrichtig, leider bekam meine Freundin nicht mehr Urlaub, denn mit den jeweils 2 Übernachtungen vor Ort war diese Tour "recht ambinioniert", jeweils um eine Nacht verlängert wäre es die ideale Tour für Namibia-Botswana-Einsteiger. Die Strecken liessen sich jeweils hervorragend fahren, 4x4-Erfahrungen waren nicht unbedingt nötig, auch wenn die Zufahrt zu einigen Lodges/Camps recht "abenteuerlich" waren. Die Betreuung durch ASA bzw WIldernes Safaris war durchweg klasse, würde also jederzeit wieder so eine Tour über Abendsonne buchen. Und wenn euch einige Passagen in meinem/unseren Fazit "nebulös" vorkommen *gg* ... nun, dann hab' ich es ja vllt geschafft und den Spannungsbogen zum folgenden Reisebericht richtig gespannt .... mit dem geht es in den nächsten Tagen los....
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 06. Jan. 2018
1'409 Beiträge · seit 201021. Okt. 2012 · #2
Hallo Marie,

vielen Dank für diesen sehr informativen Bericht. Auch wenn wir eher die Camper-Fraktion sind (obwohl ich Camping eigentlich hasse 🤩 ), juckt es mich wieder in den Fingern, mal wieder in Lodges zu übernachten....

Schönen sonnigen Restsonntag
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2012
886 Beiträge · seit 200721. Okt. 2012 · #3
Hallo M@rie,

auch mal schön mit dem Fazit anzufangen. Bin schon neugierig auf den Bericht.
Sehr witzig finde ich, dass Du Zelda auch "kurios" findest. Ich glaube das ist die perfekte Bezeichnung für diese Farm.

LG
lisolu
8'672 Beiträge · seit 201021. Okt. 2012 · #5
Hallo Marie,

vielen Dank für den ersten Vorgeschmack auf deinen ausführlichen Reisebericht! Besonders toll find ich den Link zu deiner Tour auf google maps 🙂 - ich als Nichtselbstfahrerin hab immer Schwierigkeiten, mir die Strecken vorzustellen - jetzt endlich hab ich mal eine kapiert 😊 !

Mal schaun, was du noch über Pom Pom zu berichten weißt - ich hatte ja das Pech, dass das offizielle Management nicht da war, und es lief auch nicht alles ganz rund. Trotzdem war es toll - auch wenn ich mich nicht so eins mit der Natur gefühlt habe wie in Sango (wo alles einen touch more basic ist).

Du hast sicher auch Fotos von Pom Pom, oder? Ich liebe es, Orte, an denen ich schon selber war, in Berichten zu sehen! Bin schon sehr gespannt!

Danke schonmal - lG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 21. Okt. 2012
387 Beiträge · seit 200921. Okt. 2012 · #6
Hallo M@rie,
ich weiß zwar nicht, ob wir jemals so eine Lodge-Tour machen würden, aber Botswana und noch einmal Etosha würden mich schon sehr reizen.
Ich bin gespannt auf deinen Bericht.
Viele Grüße
Katja
Themenstarter1'680 Beiträge · seit 200721. Okt. 2012 · #7
es freut mich, dass wohl Interesse besteht an unserer Lodge-Hopping-Tour 😉

@ lisolu ... also im Nachhinein bin ich froh, das Zelda so ist wie es ist, wir hatten unseren Spass dort, fanden aber genau das, was wir brauchten - Ruhe und Erholung 😉

@ Alexa - ja, an den entsprechenden Stellen gibt es auch Bilder 😗

@ Bele - für uns war das Pom Pom absolut top, was das Ambiente anbelangt genauso was den Service anbelangt, wir hatten einfach nur eine supertolle Zeit dort und wären gerne länger geblieben.

@ Katja - durch meine Gehbehinderung kommt eine Selbstfahrer-Campingreise für mich nicht in Frage, das Lodge-Hopping hat sich für uns als "genau richtig" rausgestellt
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Themenstarter1'680 Beiträge · seit 200721. Okt. 2012 · #8
Welcome on Board with M@rie Airline! Bevor unser Flug startet noch ein wichtiger Sicherheitshinweis: Lesen auf eigene Gefahr! Die Notausgänge kann sich Jeder selber suchen, schnallen Sie sich bitte an und los gehts ...

wie war das? ich wollte meiner Freundin "beweisen", dass eine Anreise ins Südliche Afrika auch reibungslos klappt , irgendwie ist bei uns Zweien der Wurm drin, 3x waren wir bisher gemeinsam mit dem Flugzeug unterwegs und bisher gab es bei keiner Anreise keine Komplikationen und so auch diesmal ... der Zubringer nach LHR hatte Verspätung , mit 40minütiger Verspätung landeten wir am Terminal 5 in LHR, aber dank des "Service for Disabled People" wurden wir bereits am Gate erwartet, im Schnellschritt durch die Security geschleust, mit dem Skytrain von A nach C gebracht, so dass wir dennoch pünktlich unseren Zubringer nach JNB bekamen , dort richteten wir uns in der 51. Reihe ein, stiessen mit GT an und warteten auf die Dinge, die da kommen sollten ... doch es kam nichts weiter, denn der Flug verlief gefühlt ratzfatz und schon landeten wir in JNB. Dort wurden wir wieder vom "Meet & Assist" erwartet und da wir noch Zeit bis zum Weiterflug hatten, beschlossen wir im Transitbereich den ersten Südafrikanischen Kaffee und Sandwiches zu geniessen. O.R. Tambo ist mein Lieblingsflughafen, ich fühl' mich dort einfach "zu Hause" - jedenfalls auf der Hinreise *gg* und so fühlte ich mich schon wie "angekommen". Doch es sollte ja weitergehen und so machten wir uns auf zum Gate, bestiegen die SAA-Maschine nach Windhoek und .... sassen fest - ein zunächst nicht definierbarer technischer Defekt - meine Freundin und ich gucketen uns an ... wieder ein Déjà-vu. Doch nach kurzer Zeit meldete sich der Pilot, eine falsche Fehlermeldung, die sich durch ein Systemreset beheben liesse, zwar mit Verspätung, aber immerhin hoben wir Richtung Windhoek ab. Auch wenn es der letzte Flug auf dem Hinweg war, meine Freundin und ich atmeten erleichtert durch ... wir kamen mit insgesamt nur einer Stunde Verspätung in Windhoek an . Doch wer meint, damit wären alle möglichen Pannen "abgehakt" - weit gefehlt

Wieder wurden wir am Flieger vom "Meet&Assist" erwartet und nahezu im Stechschritt zum Terminal gebracht, meine Freundin kam kaum hinterher, aber es hatte den Vorteil, dass wir schnell durch die Immigration waren und auf unser Gepäck warten konnten ... und warten konnten .... und warten konnten .... Ich hatte bisher schon viel über verspätetes Gepäck auf dem Flug über JNB (nach WDH) gehört, doch bisher war ich noch nie selber betroffen, also rein statistisch hätte es mich schon längst "erwischen" können, aber ausgerechnet auf dieser Reise? während die Reisetasche meiner Freundin wohlbehalten in Windhoek ankam, blieb meine zunächst verschollen , also ging es erst einmal zum "Lost&Found-Schalter", dort bekam ich eine Telefonnummer, bei der ich mich wieder melden sollte (mein Gepäck wurde mir für den nächsten SAA-Flug in Aussicht gestellt, aber wer weiss, ob das wirklich klappt) und so ging es erst einmal unvollständig zum Hertz-Schalter, um nun den Mietwagen entgegen zu nehmen. Doch auch das erwies sich als schwierig, denn da ich offiziell als Mieter eingetragen war, musste ich natürlich auch meine Kreditkarte zur Kaution hinterlegen ... nur ... der KK-Automat wollte keiner meiner 3 Kreditkarten - ich bekam einen mittleren Herzstillstand, weil ich mir das partout nicht erklären konnte, in meinem Kopf gab es Steven King vom Feinsten und ich sah mich, bis auf wenige ZAR, bargeldlos auf dieser Reise, mein innerer Steven King bekam auch noch Futter, als die KK meiner Freundin anstandslos vom Automaten angenommen wurde aber nun gut, wir bekamen unseren Nissan XTrail und machten uns auf zum Londiningi Guesthouse.

Meine Freundin hatte sich für das IPhone eine Navi-App runtergeladen, bereits zu Hause mit den entsprechenden Daten gefüttert und so führen wir los. Die Fahrt verlief recht kurz, nur war an dem von der Navi-App angegebenen Adresse das Guesthouse nicht zu finden, wir fuhren dreimal um den Pudding, Strassennamen waren natürlich nicht zu finden und landeten immer wieder vor dem gleichen Haus - eben nur nicht dem Guesthouse. Beim 4. Mal Puddingfahren landeten wir wieder an bekannter Stelle und ... siehe da ... dort war auch das Guesthouse, nur stand vorher immer ein Wagen mit Trailer genau vor dem Schild, welches das Guesthouse kennzeichnet . Wir checkten ein, stellten unser Gepäck ab, sprachen den GH-Manager an, ob/das er sich doch bitte um mein Gepäck kümmern könnte/würde und machten uns auf zum nächsten Pick'n Pay in Laufnähe zum GH. Dort versorgten wir uns mit Cooler Box, Getränken, Rusks, Obst und diversen Drogerieartikeln und fuhren zurück zum GH, natürlich in der Hoffnung, dass meine Reisetasche mittlerweile angekommen ist, doch der GH-Manager begrüsste uns mit einem Kopfschütteln. Für mich war der Tag irgendwie gelaufen, hundemüde, geschafft, irgendwie mit den Nerven am Ende ... naja ... nach Müde kommt doof , mir war nur noch nach einem guten Steak und 1-2 Windhoek Draught und so machten wir uns mit dem Taxi auf zu Joe's Beerhouse.

Joe's Beerhouse - eine Institution in Windhoek, wir waren gespannt und überrascht, wie gross und umfangreich diese Lokalität ist und wir stellten fest - man muss es gesehen haben, aber einmal reicht. Nach gutem Essen und frisch gezapften Windhoek fuhren wir wieder zurück ins Guesthouse, wo wir wieder mit einem Kopfschütteln begrüsst wurden... ich schwankte zwischen heulen und schallend lachen und so machten wir uns bettfertig, nicht ohne noch darüber zu reden, was ich morgen noch einkaufen musste, wenn die Reisetasche erst am nächsten Tag nach Okaukuejo gebracht wird. Etwas gefrustet schlüpfte ich unter die Bettdecke, als es gegen 21:30 Uhr an der Zimmertür klopfte - meine Reisetasche hatte den Weg zu mir gefunden und so kroch ich wieder unter der Bettdecke hervor, liebkoste meine Reisetasche, schnappte mir meine Kosmetiktasche und Schlafanzug und schlüpfte wieder seelig lächelnd unter die Bettdecke.... die erste Nacht in Afrika konnte kommen....
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
690 Beiträge · seit 200922. Okt. 2012 · #9
Danke Marie, ich lese gerne mit:)
Gruß von Edith
4'451 Beiträge · seit 200822. Okt. 2012 · #10
Hi Marie,
Dein RB bringt mich zum Schmunzeln. 😄 Schön wie Du das Ganze Malheur beschreibst. 😄 hast Du auch ein par Bilder, die Du mit uns teilen möchtest, wäre supi.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
2'460 Beiträge · seit 200622. Okt. 2012 · #11
Hallo M@rie,
auch ich bin gespannt auf die Erlebnisse eurer Reise, besonders auf den botswanischen Teil. Dies steht auf meiner "Wunschliste" ganz weit oben, wobei ich momentan mehr zur Dachzeltvariante tendiere, da uns das dieses Jahr im März sehr gefallen hat.
M@rie schrieb:
Wieder wurden wir am Flieger vom "Meet&Assist" erwartet und nahezu im Stechschritt zum Terminal gebracht, meine Freundin kam kaum hinterher, aber es hatte den Vorteil, dass wir schnell durch die Immigration waren und auf unser Gepäck warten konnten ... und warten konnten .... und warten konnten .... Ich hatte bisher schon viel über verspätetes Gepäck auf dem Flug über JNB (nach WDH) gehört, doch bisher war ich noch nie selber betroffen, also rein statistisch hätte es mich schon längst "erwischen" können, aber ausgerechnet auf dieser Reise?
Uns ist es in der letzten Zeit oft passiert, dass unser Gepäck nicht zeitgleich mit uns angekommen ist. Da es immer auf dem Heimflug war, war es nicht weiter schlimm, aber auf der letzten Reise war es auf dem Hinflug - erst mit zwei Tagen Verspätung konnten wir unsere Reisetasche in Empfang nehmen.

So, genug von meiner Seite geschwafelt 😉, schreib lieber schnell weiter.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
8'672 Beiträge · seit 201022. Okt. 2012 · #12
Hallo M@rie, ich bin auch mit Begeisterung dabei! Gibts noch Fotos?

Ohne Gepäck - eine Horrorvorstellung! 🤩 (hatte ich auch schon - das braucht niemand...)

Jetzt wünsche ich frohes Weiterschreiben - lG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
1'409 Beiträge · seit 201022. Okt. 2012 · #13
Hallo Marie,

ich sitze, bin angeschnallt...es kann los- bzw. weitergehen 😏

PS: bin krankgeschreiben, somit hab ich viel Zeit zu lesen 🤩

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
Themenstarter1'680 Beiträge · seit 200723. Okt. 2012 · #14
Welcome on Board with M@ries Chauffeurservice, bitte machen Sie es sich im Fond bequem, leider können wir keine Beinfreiheit garantieren, denn Cooler Box und "Daily Needs" finden leider im Fussraum Platz und wirklich bequem ist es im Fond sicher auch nicht, aber Fotorucksäcke im Kofferraum machen wenig Sinn, wie dem auch sei... wir hoffen, Sie können die Fahrt trotzdem geniessen

die erste Afrikanische Nacht ... auch nicht mehr das, was sie mal waren... ich merke schon in der Nacht, dass die Kombination aus "kaltes Flugzeug", "heisses Namibia" und "Klimaanlage im Auto" nicht unbedingt gesundheitsförderlich ist und so wache ich immer mal wieder mit Schniefnase und Krächzhals auf, am Morgen dann die Gewissheit - es hat mich erwischt , aber auch mit Erkältung lässt sich das fantastische Frühstück im Guesthouse geniessen. Jedoch verzögert sich dadurch unser Zeitplan, denn wegen einer chronischen Grunderkrankung sollte ich für den Notfall Antibiotika mitnehmen und die habe ich natürlich nicht im Gepäck, also ist erst einmal ein Arztbesuch angesagt - das Medical Centre ist ja direkt um die Ecke leider hätte ich dort unbestimmte Zeit warten müssen und wir wollen ja noch in die Etosha, also beschliesse ich, einem Apotheker mein Leid zu klagen, der hat auch ein Einsehen und gibt mir sowohl "normale Erkältungsmedizin" als auch ein Antibiotikum mit, doch damit beginnt das nächste Zittern, wird der Automat meine Kreditkarte akzeptieren? - *strike* sie wird akzeptiert, jeglicher Herzkasper und Steven King war also unnötig *juchhu* meine Laune bessert sich spürbar und so können wir uns auf die B 1 machen . Die eintönige Fahrt wird durch einen kurzen Zwischenstop in Outjo (Tanken und Geld ziehen) unterbrochen, ausserdem sind wir zu Zweit und können uns ablösen, denn das schnöde "immer geradeaus" macht schnell müde. Bald stehen wir vor dem Anderson Gate und ich bin überrascht, dass es hier gänzlich anders abgeht als an den Kruger Gates. Kurz hinter dem Gate werden die Sicherheitsgurte abgelegt und die Kameras startklar gemacht ... frau kann ja nie wissen *gg*

Aber die Fahrt nach Okaukuejo blieb recht ereignislos ... naja ... wir verhielten uns schon wie "Park-Frischlinge" - inkl. Stopp bei den ersten Springböcken und so konnten wir schon bald einchecken, unseren Schlüssel für das Waterhole Chalet in Empfang nehmen und in Chalet Nr 2 einziehen. Als Restcamp kenne ich bisher nur die in SA (Kruger, Ithala, Hluhluwe iMfolozi, Hlane), nun konnte ich mir auch den höheren Preis für die Unterkunft erklären - einfach *wow* und natürlich lockte das Wasserloch, es war schon schwer, sich vom bunten Treiben dort loszureissen. Wir hatten aber recht früh unser Dinner angekündigt (dafür muss/sollte man sich in einer Liste eintragen und eines sei gesagt... Afrikaner lieben Listen, wie sich später noch zeigen sollte ) und so machten wir uns auf zum Restaurant. Sehr freundlich wurden wir dort begrüsst und zu "unserem Tisch" gebracht, die Getränkebestellung entgegen genommen und uns das Buffet erklärt ... und dieses galt es nun zu stürmen . Nach dem leckeren Dinner ging es zurück zum Wasserloch und unsere Rechnung ging auf... wir konnten uns noch sehr gute Plätze aussuchen, denn als wir das Restaurant verliessen, kamen die meisten Gäste erst zum Dinner. Und was uns dort am Wasserloch geboten wurde... einfach nur *wow* ... erst gab es 4 Elibullen und 2 Spitzmaul-Nashörner, auch ein Löwenrudel machte es sich am Wasserloch bequem, als jedoch 2 grosse Eli-Breeding-Herds kamen, sind diese lieber verschwunden , dann gesellten sich noch 2 weitere Spitzmäuler und 2 Breitmaul-Nashörner dazu, von den Schakelen ganz zu schweigen - in der Ferne waren noch Giraffen, aber die trauten sich nicht näher ran. Es fiel uns schwer von der Szenerie zu verabschieden, aber mittlerweile war es schon knapp 23:00 Uhr ... wir hätten die ganze Nacht dort sitzen können

Da das Gate erst um 6:45 öffnete konnten wir um kurz nach 6:00 schon genüsslich frühstücken gehen und eine gute Stärkung war angesagt, denn immerhin wollten wir den ganzen Tag den westlichen Teil der Etosha erkunden. Ich kenne ja eine ganze Reihe von Landschaften, aber Etosha ... das ist noch einmal eine ganz andere "Hausnummer"
weitläufig, platt ... oder wie man in einem Uralt-Ostfriesenwitz sagt: "man kann heute schon sehen, wer übermorgen zu Besuch kommt" ... die Landschaft ist faszinierend, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob die mir gefällt wir fahren über über die Wasserlöcher/stellen Wolfsues, Okondeka, Adamax, Natco, Sprokieswood (Strecke nach Grünewald haben wir abgebrochen, da Tiefsandpiste) und entdecken dabei sogar Löwen
unter einem Baum, im hohen Gras können wir sogar noch eine Löwin und einen Lionking entdecken, aber das hohe Gras ist im Weg ... später können wir sogar eine Afrikanische Wildkatze im hohen Gras aufspüren .... leider ist auch hier das Gras zu hoch, um ein gutes Foto zu schiessen. Beeindruckend sind aber auch die Oryx-Antilopen, die mittags gerne unter Bäumen stehen oder auch liegen
Und dann sehen wir eine grosse, weisse Staubwolke ... wir denken Wunder, was los ist, aber es ist "nur" ein Gnu, dass sich im Staub wälzt
Insgesamt fahren wir (im Verhältnis zu anderen Strecken) nur wenige Kilometer, sind aber den ganzen Tag unterwegs und so kommen wir kurz vor Toresschluss wieder in Okaukuejo an und stürmen direkt zum Wasserloch ... apropos "stürmen" ... es war sehr windig geworden, nahezu stürmig und neben uns sortierten sich eine Gruppe ein ... abgesehen davon, dass sie recht laut waren, sie wollten ein Picknick am Wasserloch veranstalten ... sie holten Plastikteller aus einer Tüte und *schwups* waren sie weggeweht ... dann holten sie Chips raus ... ich muss gestehen, wir warteten eigentlich darauf, dass sie die Chips auf einen Plastikteller füllen Wir machten uns dann auf zum Dinner, dort mussten wir aufpassen, dass uns das Impalla nicht vom Tisch geweht wurde ... es war ungemütlich, aber auch irgendwie spannend *gg* Zurück am Wasserloch hofften wir auf ein ähnliches Spektakel wie am Vorabend, aber *göttinseidank* war heute nichts weiter los, bis auf eine Stipvisite einer Löwin und da der Wind empfindlich kalt und wir am nächsten Tag weiter nach Onguma wollten, waren wir ganz froh, dass auch die Tiere bei diesem Wetter nicht vor die Tür gingen, denn so konnten wir schon gegen 21:30 unter die Bettdecke krabbeln
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
4'451 Beiträge · seit 200823. Okt. 2012 · #15
Hallo Marie,
klasse , wieder ein RB mit tolle Bilder. 🤩 🤩 . Deine Schilderungen sind sehr individuel geschrieben.Freue mich sehr das ich mitfahren darf. 😁

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
690 Beiträge · seit 200924. Okt. 2012 · #17
Hallo Marie, auch mir macht es Spass mitzureisen!
Hoffentlich geht die Reise bald weiter.
Gruß von Edith
1'409 Beiträge · seit 201024. Okt. 2012 · #18
Hallo Marie,

schöner RB, tolle Bilder. Nachdem ich nun meine Beine ausgestreckt habe, kann es wieder weitergehen 😗

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2012
3'383 Beiträge · seit 200924. Okt. 2012 · #19
Guten Abend Marie,

nach drei Wochen Abstinenz vom Namibia-Forum ist das mein erster Beitrag.

Schön, dass Du hier einen RB reinstellst. Ein Teil Eurer Unterkünfte stand im vergangenen Jahr auch bei uns auf dem Plan.
Nunda River Lodge, Camp Kwando, Chobe Safari Lodge und Natalodge.


Das, was Du über diese accomodations schreibst deckt sich zu 100 % mit unserer Erfahrung. Wir sind mit Dir völlig einer Meinung.

Bei mir wird´s noch etwas dauern, bis ich mit meinem RB anfange. Erst mal ankommen. Aber eins vorweg: Deine Tipps für St. Lucia, Hluhluwe und Ithala waren "GOLD WERT". Mehr dazu bei anderer Gelegenheit.

Liebe Grüße
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2012