Friese114 Beiträge · seit 200909. Nov. 2012 · #161
Hallo, die Erfahrung mit dem Honigdachs haben wir auch schon gemacht. Der kleine Kerl hat sich vor unseren Augen den Joghurtbecher geschnappt, ihn mit beiden Pfoten festgehalten und ausgeschleckt!
Gruß und vielen Dank für den Bericht
Alexa1'249 Beiträge · seit 201210. Nov. 2012 · #162
Hallo Flip, jetzt muss ich mich auch mal als begeisterte Leserin Deines Berichts outen! Es macht total Spass, mit Euch mitzureisen und die Bilder sind ja der Hammer!!! Vielen Dank! Liebe Grüsse, Alexa
Eine runde Sache, eure Namibiareise. Schöne Erlebnisse, tolle Sichtungen (ihr hattet verdammt viel Glück!) und viele schöne Bilder, - das sieht nach einer gelungenen und glücklichen Familienreise aus. Glückwunsch!
Vielen Dank für euren netten Reisebericht!
Grüße lilytrotter
PS: Dein „Shrike?“ vom 1. Juli, ist übrigens ein Mountain Chat. Der ist ziemlich variabel, im Westen haben sie meist einen weißen Bauch.
Und es ist fast schon "unfair", dass du gleich einen Skorpion gefunden hast... ich habe nun schon so oft mit der UV Taschenlampe im Dunkeln geleuchtet und außer einiger winziger Papierschnipsel nie was gefunden...
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #164
casimodo schrieb:Hallo Flip,
ab jetzt musste ich entscheiden, keine Springböcke mehr zu zählen
🙂 🙂 🙂
Ich würde gerne das ganze Logbuch lesen 😎
Viele Grüße Casimodo
@ Casimodo Da will man sich mal entspannen und dann fängt der Nachwuchs mit "to do lists" und" tasks" an. Irgendwas haben wir falsch gemacht!
estefe schrieb:Hallo Philipp, durch Deine wunderbare Beschreibung ist mein Kopfkino wieder online! Doch hätte ich gerne noch Fotos von den Elis und den anderen Tieren gesehen. Habt ihr da den Fotoapparat vergessen? LG Edith
@Edith Da hätte ich mich aber geärgert! Du warst auch wirklich sehr schnell. Ist schon blöd, dass man nicht alles komplett hochladen kann.
engelstrompete schrieb:Hallo Flip. manno manno , was hattet ihr da wieder ein Glück. 🤩 🤩 Nein, taktisch klug. 🤩 🤩 Eure Kinder sind ja wohl total Etosha tauglich , super gemacht. 🤩 🤩 Ja, das sind schon imposante Tiere diese Elefanten, sicher wenn sie so in Massen auftauchen. 🤩
Vielen Dank wiedermal für die Schilderungen und die absolut gigantische Bilder.😃 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
@Cécile Ja, die Elephanten waren toll. Stand der KTP ganz im Zeichen der Katzen, so waren die Elephanten für uns das Schönste an Etosha. Zuerst dachten wir ja, man hätte evtl. auf Etosha verzichten können. Aber nach den Begegnungen mit den Elephanten (es kommen noch mehr) waren wir wirklich versöhnt und fanden, dass es sich allein dafür gelohnt hat.
Friese schrieb:Hallo, die Erfahrung mit dem Honigdachs haben wir auch schon gemacht. Der kleine Kerl hat sich vor unseren Augen den Joghurtbecher geschnappt, ihn mit beiden Pfoten festgehalten und ausgeschleckt!
Gruß und vielen Dank für den Bericht
@Friese Leider habe ich nicht geschaltet und mal ein Foto gemacht. War zwar stockdunkel aber mit der Taschenlampe hätte es wohl geklappt.
Alexa schrieb:Hallo Flip, jetzt muss ich mich auch mal als begeisterte Leserin Deines Berichts outen! Es macht total Spass, mit Euch mitzureisen und die Bilder sind ja der Hammer!!! Vielen Dank! Liebe Grüsse, Alexa
@Alexa Danke Dir! Dein "Blockbuster" steht bei mir noch ganz oben auf der Warteliste. Freu mich schon drauf, wenn ich hier fertig bin. Man kommt ja zu nix mehr!!! Die Mädels halten mich schon für 'nen Computerjunkie.
lilytrotter schrieb:Hallo, Flip! PS: Dein „Shrike?“ vom 1. Juli, ist übrigens ein Mountain Chat. Der ist ziemlich variabel, im Westen haben sie meist einen weißen Bauch.
Und es ist fast schon "unfair", dass du gleich einen Skorpion gefunden hast... ich habe nun schon so oft mit der UV Taschenlampe im Dunkeln geleuchtet und außer einiger winziger Papierschnipsel nie was gefunden...
@Illytrotter Danke auch für die Vogelbestimmung. Karsten war da ja netterweise schon tätig geworden, nur ich hab ganz vergessen den Mountain Chat einzufügen. Sorry Karsten! Stimmt Illytrotter, das warst ja Du gewesen, die mich auf die UV Lampe gebracht hat. Das war schon kurios, dass es gleich in der ersten Sekunde geklappt hat. Danach war aber auch nix mehr zu sehen. Außer im Aabadi Camp, da wollte Pauline einen Stein der Camp Einfassung hochheben um ihn unter den Reifen zu legen. Ich sagte reflexartig, sie möge aufpassen und prompt war da auch ein Skorpi drunter. War aber nur so ein kleiner, wie es sie auch in Südeuropa gibt. Werde noch mal Dein altes Posting raussuchen und ergänzen.
Kurz vor Sonnenaufgang schaue ich schnell zum Wasserloch, finde es aber wieder verwaist vor. Auf dem Rückweg treffe ich einen südafrikanischen Jungen, der mir erzählt, dass sie nacht's von Löwengebrüll wach geworden seien und die Löwen am Wasserloch beobachten konnten. Tja, das ist leider der Nachteil am Oropax!
Wir überlegen, ob wir heute noch einmal zurück nach Rietfontein auf Löwenjagd gehen sollen oder lieber die Gegend Richtung Namutoni genauer erkunden wollen. Wir entscheiden uns für die Fahrt nach Osten und werden wieder mit fantastischen Elefantenbegegnungen belohnt.
Bis zum Parkplatz bei Springbokfontein, wo wir eine kurze Pause einlegen, sehen wir überhaupt keine Tiere.
Gelbschnabeltokos am Parkplatz bei Springbokfontein
Danach stoßen wir auf die Hauptpad und fahren Richtung Halali. Das Wassserloch Springbokfontein ist fast ausgetrocknet und es stinkt fürchterlich faulig.
Der Zugang nach Batia ist leider gesperrt. Dafür steht eine Herde Zebras mit sehr süßen Fohlen auf der Pad.
Ein Gleitaar
Wir fahren bis Kalkheuwel, wo außer einigen Wasservögeln nichts los ist. Mit viel Mühe kann ich meine eher ungeduldigen Mädels davon überzeugen mal eine volle Stunde hier stehen zu bleiben und zu warten was so passiert.
Ein Kampfadler zieht seine Kreise und landet schließlich weit entfernt auf einem Baum
Eine Herde Impalas erscheint auf der Bildfläche
Grey go-away-birg / Graulärmvogel
Das war's dann aber auch und ich kann mit meiner Geduldsstrategie nicht so wirklich überzeugen.
Wir brechen auf und nehmen noch den Schlenker über Okerfontein
Gleich zu Beginn ein Elefantenbulle beim Fressen
am Parkplatz treffen wir auf unsere Campnachbarn und quatschen uns zum Leidwesen unserer Töchter fest. Außer einigen Gnus und Zebras in der Ebene sehen wir keine Tiere. Der Umweg ist weiter als man denkt und kostet ganz schön viel Zeit, da die Pad recht schlecht ist.
Wieder auf der Hauptpad noch eine Elefantenherde mit Jungtieren.
53076594
Um 13.00 Uhr haben wir eigentlich noch eine Verabredung mit unserer Elefantenherde in Nuamses aber sie ist leider verhindert und so fahren wir zurück ins Camp und gönnen uns einen Nachmittag am Pool.
Zum Sundowner gehen wir ans Wasserloch, wo ein kleiner Hase seinen Soloauftritt genießt.
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201110. Nov. 2012 · #166
07. Juli, Halali – Onguma, 170 Km Gamedrive – 11°C, 7.30 AM
Der Morgen beginnt mit einer tierischen Überraschung. Eine Zwergohreule hat ihren Schlafplatz in dem Baum auf unserer Campsite. Sie verlässt sich ganz auf ihre perfekte Tarnung.
Heute ist unser letzter Tag in Etosha. Wir fahren zügig auf der breiten Pad nach Osten, während Gesche uns etwas über die Geschichte Namibias vorliest und die Kinder so vor sich hin dösen. Da muss ich mal ein Machtwort sprechen und das fehlende Engagement in Sachen Tiere entdecken, anmahnen. Als Fahrer kann man nämlich nicht alle Details checken und braucht schon links und rechts seinen Ausguck. So ein dunkler Fleck wie da hinten rechts könnte ja schließlich auch was sein und keiner würd's merken. Ich bremse also ab, schnapp mir das Fernglas und richte es auf den Termitenhügel. Der Hügel ist ziemlich länglich und bewegt sich durch's hohe Gras: LÖWE!
Und noch einer dahinter. Und außerdem UNSERE! Der Gegenverkehr braust vorbei, so weit sind sie noch entfernt. Sie laufen parallel, aber kommen langsam näher und näher. Wir sind heute mal richtig gemein und legen die Kameras zur Seite wenn sich andere Wagen nähern. Wir wollen sie noch eine Weile für uns behalten ehe der Trubel losgeht. Vor der nächsten Straßenkreuzung befindet sich ein Platz am Straßenrand, wo einiges an Baumaterial gelagert ist. Genau dorthin zieht es die beiden Löwen, die jetzt sehr nah sind.
Auch Löwen haben mitunter Figurprobleme
Mittlerweile sind sie aber auch nicht mehr zu übersehen und ehe wir uns versehen, sind wir umzingelt. Einige fahren durch den Busch, schneiden uns den Weg auf die Baustelle ab und parken direkt vor den Löwen. Wir können kaum noch ein Foto machen – einige Damen steigen sofort aus und stellen sich hinter ihre Türen zum Fotografieren – als von hinten immer mehr kommen und uns langsam zuzuparken drohen, überlassen wir die Katzen, mit einem Grinsen auf den Lippen dem Menschenrudel und suchen das Weite.
Ein Herde Elefanten mit Jungtieren quert um uns herum die Straße
Wir biegen rechts in den kleinen Loop zum Ngobib Wasserloch ein. Die schmale Pad führt durch dichten Busch. Plötzlich stehen zwei Elefantenbullen vor uns auf der Pad.
Wir halten an und wollen ihnen grade folgen, als Gesche, die sich aus dem Fenster gelehnt hatte um besser filmen zu können, einen riesen Schreck bekommt. Nur wenige Meter neben ihr bricht ein dritter Bulle durch den Busch und folgt den anderen.
Wir sind heilfroh, den ersten beiden noch nicht gefolgt zu sein und warten jetzt etwas länger ab, ehe wir hinterher fahren. Wir fragen uns, wie man sich wohl am besten verhält, sollte man doch einmal zwischen zwei Elefanten einer "Karawane" geraten und der Vordere bliebe stehen. Möglichst weit am Rand stehenbleiben bis der Hintere vorbei geht oder mit dem Wagen in den Busch schlagen, damit der Hintere Inch sauer wird?
Die 3 Halbstarken schlendern jetzt gemeinsam die Pad entlang und rempeln sich immer wieder gegenseitig an.
Der Gegenverkehr legt schon mal den Rückwärtsgang ein.
53010857
Irgendwann bleibt einer zurück und schlägt sich zum Fressen ein paar Meter in den Busch. Wir sind unsicher ob wir passieren sollen, warten eine Weile um nicht zwischen Sie zu geraten und fahren dann aber doch vorbei. Auch das Führungsduo hat sich wieder in die Büsche geschlagen und so ist der Weg frei für uns.
Am Wasserloch Ngobib machen wir länger Pause und versuchen die Tiere herbei zugucken, was aber leider misslingt.
Also weiter nach Namutoni, wo nach dem Tanken schon wieder meine Kreditkarte streikt, was Gesche langsam verdächtig vorkommt, da ihre Karte dann immer herhalten muss.
Da wir nicht zu spät in Onguma ankommen wollen fahren wir gleich weiter und halten noch am Wasserloch klein Namutoni wo einiges los ist.
Dann noch den Dik Dik Drive mit Giraffe aber ohne Dik Dik.
Kurz vor dem Gate dann doch noch ein Dik Dik an der Hauptstraße
Wir verlassen den Park und stehen kurze Zeit später vor dem Eingang zur Onguma Lodge.
Man fährt eine Weile durch den Busch ehe man zum gleichnamigen Camp kommt. Wir werden mit einem Drink empfangen – sind wir als Camper gar nicht mehr gewöhnt – und man beschreibt uns den Weg zu unserer Campsite. Da unsere Vorratskammer ganz schön zusammen geschrumpft ist und wir auf Düsternbrook ein letztes mal in der Wildnis sein wollen, reservieren wir für heute Abend einen Tisch im Restaurant.
Die Campsites liegen etwa 5 Minuten zu Fuß von der Lodge entfernt mitten im Busch. Sie sind im Vergleich zu denen in Etosha natürlich eine Offenbarung aber auf der anderen Seite auch nicht's wirklich besonderes. Durch den dichten Busch zu allen Seiten fühlt man sich ein wenig eingesperrt. Wir haben den Platz "Dik Dik" , der ganz am hinteren Rand liegt und so der ruhigste mit der meisten Privatsphäre sein dürfte.
Jeder Platzverfügt über eine schöne, eigene Dusche mit WC.
In den Bäumen klettern zahlreiche Hörnchen herum.
Gesche geht 'ne Runde laufen, aber der Platz innerhalb des Camps ist relativ begrenzt und so läuft sie fröhlich aus dem gerade offenen Tor und winkt den Guides zu. Die trauen ihren Augen nicht, springen in ihren Wagen und kassieren Gesche hinter der nächsten Kurve wieder ein. Ich hätte Ihr vielleicht sagen sollen, dass es außerhalb des Bush Camps von Löwen nur so wimmelt!
Das sehr stilvoll eingerichtete Restaurant ist ausgebucht aber durch Zufall erhalten wir den Tisch direkt am offenen Feuer, der eigentlich für eine andere Gruppe reserviert war. Damit ist der Abend schon mal gerettet, denn es ist wieder empfindlich kalt geworden und so kann auch Gesche das Abendessen genießen.
Das Menü ist sehr ordentlich und das Preis Leistungsverhältnis wirklich gut.
bin mächtig hinten drin mit deinem Reisebericht gewesen und musste 20 Seiten nachlesen.
Also von mir bekommst du auch ein riesengrosses Kompliment. Wunderschöner Bericht und traumhafte Bilder 🤩 🤩 🤩 . Ich würde mal sagen : ein wirklich gelungener Familienurlaub. TOLL.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201211. Nov. 2012 · #168
Hallo Philip, das von dir verhängte Leseverbot kann ich natürlich nicht lange einhalten, zumal sich die Lage zu unseren Afrika-Plänen inzwischen beruhigt hat - die Botswana-Reise steht und zum Glück gibt's nach der nächsten Reise ja die übernächste ... daran bist du allerdings nicht ganz unbeteiligt 😉 Dein Bericht ist wirklich traumhaft! Grüße Franzicke
Den Bewegungsdrang nach dem stundenlangen Im-Auto-Sitzen von Gesche kann ich gut nachvollziehen, aber die ist ja, was die Laufstrecken angeht, völlig unerschrocken ...
Champagner8'672 Beiträge · seit 201011. Nov. 2012 · #169
@ Gesche: erst die Sache mit der Kreditkarte und dann die unerwähnten Löwen auf dem Jogging-Pfad: aus reiner Frauensolidarität heraus würde ich dir empfehlen, mal die Konditionen deiner Lebensversicherung zu überprüfen 🤩 ! Wer ist der Begünstigte??
Tzzzzz, Phillip, so hätte ich dich gar nicht eingeschätzt! 🤪
Über die Elefanten im Etosha sag ich nichts, aber auch gar nichts (wegen denen musste ich für teures Geld dieses Jahr nach Botswana 😠 ) - die Löwen kann ich euch gerade noch so gönnen (wir hatten ja auch welche, wenn auch ewig weit weg und geteilt mit einer Hundertschaft von Autos) 😉
Wenn ich nochmal so an den Anfang eurer Reise denke, dann mache ich mir Gedanken, wie Ihr diese unzähligen Eindrücke eigentlich verarbeiten konntet (oder seid Ihr noch dabei)? Ich weiß, RB-Schreiben hilft - aber nur bedingt.....
Bin dann mal gespannt wie es weitergeht und ich pass genau auf, wie es Gesche geht 😉 !
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201111. Nov. 2012 · #170
Lil schrieb:Hallo Flip, bin mächtig hinten drin mit deinem Reisebericht gewesen und musste 20 Seiten nachlesen. Also von mir bekommst du auch ein riesengrosses Kompliment. Wunderschöner Bericht und traumhafte Bilder 🤩 🤩 🤩 . Ich würde mal sagen : ein wirklich gelungener Familienurlaub. TOLL. Liebe Grüsse Lil
@Lil Schön, dass Du noch dabei bist, jetzt ist es ja auch fast geschafft! Ich überlege allerdings grade, ob ich den letzten Tag nicht stundenweise einstelle, denn sonst geht der Urlaub ja schon zum 2. Mal zu Ende!!! 🙁 🙁 🙁 🙁 🙁
franzicke schrieb:... ja. Gruß zurück Franzicke
@franzicke Du kannst ja wirklich richtig zicken! War aber auch angebracht! 😉
franzicke schrieb: Den Bewegungsdrang nach dem stundenlangen Im-Auto-Sitzen von Gesche kann ich gut nachvollziehen, aber die ist ja, was die Laufstrecken angeht, völlig unerschrocken ...
@franzicke Ich konnte sie leider nicht zur Lektüre von: "Whatever You Do, Don't Run" bewegen, obwohl es lange auf unserem Nachttisch lag.
Champagner schrieb:@ Gesche: erst die Sache mit der Kreditkarte und dann die unerwähnten Löwen auf dem Jogging-Pfad: aus reiner Frauensolidarität heraus würde ich dir empfehlen, mal die Konditionen deiner Lebensversicherung zu überprüfen 🤩 ! Wer ist der Begünstigte?? LG Bele
@Bele Tja, das mit der Finanzierung der nächsten Reise muss dann irgendwie anders funktionieren. 3 Flüge währen natürlich deutlich günstiger!😗
Liebe Grüße aus dem Biosphärenreservat Elbtalaue – komme eben vom Gamewalk zurück.
Champagner8'672 Beiträge · seit 201011. Nov. 2012 · #171
Flip schrieb: Ich konnte sie leider nicht zur Lektüre von: "Whatever You Do, Don't Run" bewegen, obwohl es lange auf unserem Nachttisch lag.
Hast du es wenigstens gelesen? Hier liegt es gerade auf der Couch neben mir....naja besser gesagt teilweise unter meinem grauen Riesenkater begraben 🙂
Deine Überlegung, den restlichen Bericht in kleinen Stückchen zu posten, damit das Ende nicht zu schnell kommt, kann ich gut nachvollziehen - denn nach dem Berichtschreiben, das einen ein bisschen aus er Realität entführt hat, fällt man in ein tiefes dunkles Loch - und Vorsicht: man macht dann ganz leicht ziemlich teure Sachen (und ich gehe zu deinen Gunsten weiterhin von 4 Flügen aus) 🤩
nana76156 Beiträge · seit 200911. Nov. 2012 · #172
Hallo Flip,
vielen lieben Dank für Deinen tollen Reisebericht und die vielen unglaublich tollen Fotos!😃
Da kommen so viele Erinnerungen wieder hoch. nur haben wir damals leider nicht so viele Tiere in Etosha gesehen. Aber die kann ich ja dann hier nachholen!
Heute habe ich wieder so unglaubliches Fernweh nach Afrika, 🙁 da kommt dieser Reisebericht als Medizin genau zur rechten Zeit. Danke sehr!!!!! 🙂
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201112. Nov. 2012 · #175
Champagner schrieb:
Hast du es wenigstens gelesen? Hier liegt es gerade auf der Couch neben mir....naja besser gesagt teilweise unter meinem grauen Riesenkater begraben 🙂 LG Bele
@ Bele Hab's ehrlich gesagt nur so quer gelesen.
Champagner schrieb: Deine Überlegung, den restlichen Bericht in kleinen Stückchen zu posten, damit das Ende nicht zu schnell kommt, kann ich gut nachvollziehen - denn nach dem Berichtschreiben, das einen ein bisschen aus er Realität entführt hat, fällt man in ein tiefes dunkles Loch - und Vorsicht: man macht dann ganz leicht ziemlich teure Sachen (und ich gehe zu deinen Gunsten weiterhin von 4 Flügen aus) 🤩
Ich merk schon, Du kennst Dich aus!
nana76 schrieb: Da kommen so viele Erinnerungen wieder hoch. nur haben wir damals leider nicht so viele Tiere in Etosha gesehen. Aber die kann ich ja dann hier nachholen!
@ Nana Bei Euren tollen Löwen gleich zu Anfang, hält sich mein Mitleid aber in Grenzen. 😉
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201115. Nov. 2012 · #176
08. Juli, Onguma – Düsternbrook , 528 Km – 10°C, 8.30 AM
Wir packen ein letztes Mal die Dachzelte zusammen und und fahren zur Rezeption des Bushcamps.
Erst um 8.30 rollen wir vom Hof, um die letzte Etappe unserer Reise in Angriff zu nehmen. Mit 500 Km ist es auch die Weiteste, aber da wir fast ausschließlich auf Teer fahren ist es gut zu schaffen. Unterwegs gibt es wenig zu sehen. Auffällig ist, dass die Rastplätze am Straßenrand ganz frisch mit Stacheldraht gesichert wurden.
Wir vertreiben uns die Zeit mit einem Hörspiel und fahren die ganze Strecke in einem Rutsch durch, so dass wir schon um 13.30 Uhr nach Düsternbrook abbiegen.
Die Pad kreuzt mehrfach den Fluss und so kommen wir auch noch zu einer kleinen aber harmlosen Wasserdurchfahrt. Die Umleitungsschilder lassen ahnen wie viel Wasser hier in der Regenzeit fließen kann.
Auf der Farm ist niemand zu sehen. Nach einigem Suchen finden wir eine etwas wortkarge Angestellte in einem düsteren Büro vor, die aber unsere Buchung für's Hippo Chalet sogleich findet und uns den Weg beschreibt.
Wir würden gern mit etwas Wildfleisch unsere Vorräte aufstocken, sollen dafür aber in einer Stunde noch einmal vorbei kommen.
Gar nicht böse, dass wir nicht hier auf der Farm übernachten fahren wir los zu unserer letzten Unterkunft. Der Weg kreuzt noch einmal einen Fluss und wird ziemlich rau bevor wir den kleinen See erblicken.
Die süße grüne Holzhütte liegt ganz allein am Ufer des Sees, an dessen gegenüber liegendem Ufer die Hippos in der Sonne dösen. Das ist mal wieder ganz nach unserem Geschmack.
Leider ist sie verschlossen und wir haben keinen Schlüssel bekommen. Das kommt Gesche ganz gelegen, kommt sie doch so noch zu einer kleinen sportlichen Betätigung. Während wir einen Spaziergang zu den Hippos machen joggt Gesche die 3 Kilometer zurück zur Farm und holt den Schlüssel.
Als wir zurück sind kommt auch Gesche von ihrem "Game Run" zurück und erzählt von einer Horde Paviane, Kudus und mehreren Cheetahs, die plötzlich direkt am Wegesrand standen und ihr einen gehörigen Schrecken eingejagt hätten. Den dazugehörigen Zaun hatte sie erst auf den zweiten Blick wahrgenommen.
Den Schlüssel hat sie mitgebracht und so können wir uns häuslich einrichten. Die Hütte selbst ist ganz einfach, aber sehr charmant in ihrem unprätentiösen Stil. Wir sind total begeistert hier unsere letzte Nacht – allein mit den Hippos – zu verbringen.
Kurz vor Sonnenuntergang fahre ich mit den Mädels noch einmal zur Farm, um das bestellte Fleisch abzuholen. Die Dame im Büro reicht uns wortlos eine Tüte mit einem tiefgefrorenen Klotz. Auf meine Feststellung, dass man das Fleisch wohl heute nicht mehr grillen könne antwortet sie nur lapidar: " That depends on when you will eat." Na Prima!
Auf dem Rückweg begegnen uns die Pferde, auf denen Gesche und die Kinder morgen früh ausreiten möchten. Sie werden schon mal ausgiebig begrüßt. Nach einschlägigen Erfahrungen in Costa Rica und der Tatsache, das ich morgen noch 10 Stunden im Flugzeug sitzen muss, habe ich gerne auf den Ausritt verzichtet.
Zurück bei unserer schnuckeligen Hütte bekomme ich natürlich Schimpfe, ob des mitgebrachten Klotzes und mache mich sogleich an die fachmännische Zerlegung. Das Schneidebrett von Asco wird dabei gleich mit zerlegt.
Das Grillen fällt natürlich aus und die mundgerechten Stücke wandern in den Pojte.
Sundowner auf dem Steg. Die Hippos haben sich mittlerweile ins Wasser begeben und schnorcheln zwischen den abgestorbenen Bäumen umher.
Als wir später im Dunklen auf der Terrasse sitzen und essen, kommen sie ganz nah heran. Jedesmal wenn sie laut prusten und schnauben zucken wir zusammen, könnte man doch meinen sie kämen gerade die Treppe herauf marschiert, so nah klingt es.
Im Licht der Taschenlampe sehen wir sie aber noch direkt am Ufer schwimmen und uns neugierig beäugen.
Auch diese Nacht ist wieder sehr kalt und wir sind froh zusätzlich zu den Decken in der Hütte noch unsere Schlafsäcke zu haben.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200915. Nov. 2012 · #177
Hallo Philip,
danke für die Bilder aus dem Inneren der Hütte, ich kenne sie nur im Rohbau, als wir das letzte Mal auf Düsternbrook waren gab es noch keine Inneneinrichtung (und noch keine Hippos). Jetzt können wir uns ein Bild davon machen wie das ganze fertig aussieht.
lg sasowewi
franzicke2'085 Beiträge · seit 201215. Nov. 2012 · #178
Hey Philipp, sooo zickig bin ich eigentlich gar nicht 😉 manchmal aber sogar sehr verzückt - z.B. wenn ich diese zauberhafte Hütte und die Hippos sehe ... sehr eindrucksvoll ist auch deine Fleischklotz-Aktion und von Gesches Game-Run mal wieder gar nicht zu reden ... Ich bin also mal wieder höchst zufrieden! Danke Franzicke
Hallo Philipp. was für ein Glück hattet ihr . 🤩 🤩 🤩 Wir waren auch in März 2012 am Andreasdamm im Chalet sogar 3 Nächte aber die Hippos wollten und wollten nicht aus dem Wasser kommen. 🙁 Überal waren ihre Fusspuren zu sehen sogar bis an der Farm.;) Vielen dank wiedermal für die schöne Bilder und die tolle Beschreibung. Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Welch ein schöner Bericht, man hat schon fast das Gefühl, man war dabei 🙂
Unser gestern gemeinsam gefasster Entschluss im Jahr 2013 nicht nach Namibia zu fahren, werde ich wohl nicht akzeptieren können. Das wird noch mal Diskussionen geben *g Nach dem Bericht kann ich mit auch gut vorstellen mit dem Dachzelt unterwegs zu sein.