nice_197984 Beiträge · seit 201127. Okt. 2012 · #121
Philipp, ich musste bis 8Uhr arbeiten, aber ohne Rotwein, das kommt im Spital nicht ganz so gut an 😉 Und ja, die Living Desert Tour war schon ganz toll, aber ihr müsst ja auch wieder einen Grund haben nach Namibia zurück zu gehen... Schreib bitte schnell weiter
Heute hat Gesche Geburtstag und es ist strahlender Sonnenschein. Der Plan: Geburtstagsfrühstück inkl. Torte in Swakopmund – Geburtstagsbraai irgendwo im Messumkrater.
Die Crew vom Guesthouse hat in meinem Auftrag einen sehr schönen Geburtstagskuchen besorgt und der Start in den Tag gelingt heute besser. Nach dem opulenten Frühstück geht's ans Packen. Wir sind die einzigen Camper und es ist mir etwas peinlich den gesamten Inhalt unseres Kofferraums auf dem kleinen Parkplatz vor dem Frühstücksraum auszubreiten. Aber was sein muss, muss sein und neu sortiert und voll getankt geht's weiter Richtung Norden. Swakopmund war als Break ganz OK, aber jetzt freuen sich alle wieder auf die Wildnis.
Mittlerweile nebelts wieder kräftig, was die zahllosen Angler aber scheinbar weniger stört. Fast alle Geländewagen, die einem hier entgegenkommen haben an der vorderen Stoßstange mehrere voll "aufgetakelte" Angeln in ihren Halterungen stecken.
Um 11.00 Uhr passieren wir Henties Bay und gegen 12.00 Uhr machen wir einen kurzen Stopp in Cape Cross, wo wir uns die obligatorische Robbenkolonie anschauen. Der Gestank ist leider ebenso beeindruckend wie die große Zahl der Tiere und wir fahren zügig weiter. Ob sich ein Halbtagesausflug von Swakopmund lohnen würde bleibt fraglich, ist aber wahrscheinlich "Geschmackssache".
Eine weitere Stunde später ist es dann endlich soweit. Nach Mile 100 geht's rechts auf die D2303 und dann kommt unsere Abzweigung in die echte Wildnis! Kein Schild weist auf die Zufahrt zum Messum Krater hin aber unser GPS übernimmt ab jetzt die Führung und sagt eindeutig: "Abbiegen".
Zu meiner Enttäuschung erwartet uns statt einer kleinen Fahrspur im Flussbett eine ganz frisch gegradderte breite Pad, die keine besonderen Ansprüche an Fahrer bzw. Navigator stellt.
Nach kurzer Fahrt kommen wir an den ersten Welwitschias vorbei. Sie sehen aus, als würden Sie die nächste Trockenzeit nicht überstehen. Kaum vorstellbar, dass einige von ihnen schon 1000 Jahre auf dem Buckel haben sollen.
Um 14.20 Uhr erreichen wir das Zentrum des Kraters, wo uns der einzige Wagen entgegenkommt und fahren einen kleinen Schlenker über einen Aussichtshügel. Die Auffahrt ist recht steil, die Steine extrem spitz aber man hat einen schönen Blick zurück über den Krater und über den folgenden Streckenabschnitt.
Ich liebe dieses karge Nichts und stelle mir einen Sonnenuntegang mit anschließender Übernachung inmitten der Wüste sehr reizvoll vor. Aber das erste mal in diesem Urlaub kommt es an Bord des Hillux zur offenen Meuterei. Für meine 3 Mädels ist hier offenbar die Grenze der Kargheit überschritten und angesichts der Tatsache, dass es erst 14.30 Uhr ist und die Sonne noch bei 33°C auf die schattenlose Steinwüste brennt, lasse ich Barmherzigkeit walten und schlage vor, noch bis zum Rhino Ugab Camp zu fahren.
Die Hauptpad führt scheinbar zu den historischen Siedlungsresten am Fuß des Hügels und ist wahrscheinlich deshalb und wegen der Welwitschias so ausgebaut worden. Wir verlassen also den Krater mit gemischten Gefühlen in nordöstlicher Richtung.
Ab jetzt geht es auf kleiner, sandiger teils auch felsiger Fahrspur weiter. Ohne GPS wäre es hier nicht ganz einfach gewesen, die richtige Spur zu erwischen. Wir kommen wieder ans Messum Revier und folgen diesem nach Osten.
Langsam nähern wir uns dem von der Abendsonne beschienenen mächtigen Brandberg Massiv, das für die nächsten Tage unser ständiger Begleiter sein wird. Leider ist die Luft sehr diesig, so dass der Blick immer etwas trüb ist.
Kurz vor 16.00h erreichen wir die Einmündung auf die D2342 und biegen links Richtung Ugab ab.
Die Landschaft wechselt jetzt schlagartig ihren Charakter. Im Norden tut sich im Gegenlicht der untergehenden Sonne ein beeindruckendes Meer von felsigen Bergen auf, deren geologische Strukturen teilweise im 90° Winkel an die Oberfläche treten.
Nach der Gabelung auf die D2303 tauchen wir dann in dieses bizarre Felsenlabyrinth ein und nähern uns langsam auf abenteuerlicher Pad dem Ugab Tal.
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Am Eingang empfängt uns ein Schlagbaum mit einer kleinen Hütte. Eine Frau kommt ans Auto und wir fragen nach einer Campsite für heute Nacht. Sie erklärt uns den Weg und bittet uns, morgen an der Rezeption zu Bezahlen. Die Wüstenelefanten, sagt sie, seien schon seit Monaten nicht mehr hier gewesen. Schade!
Außer uns sind nur zwei andere Fahrzeuge zu sehen und wir können eine sehr schön abgelegene Campsite in Besitz nehmen. Das Camp ist sehr weitläufig und die einzelnen Plätze liegen weit auseinander. Unsere Site ist die letzte Flussabwärts und ist wie alle anderen auch, von einem Windschutz aus Schilfmatten umgeben. Ein Schild warnt vor Elefanten und Löwen.
Von der Campsite führt ein mit Steinen markierter Weg zum eigenen Plumpsklo.
Außerdem gibt es eine sehr schöne Eimerdusche, deren Benutzung wir aber auf morgen verschieben.
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201129. Okt. 2012 · #125
Hallo Karsten, das mit der Living Desert Tour war wirklich ärgerlich aber es gibt Schlimmeres. Wir schauen dann einfach bald mal Eure Bilder an und lassen uns erzählen: 🤩
Ich habe übrigens nach langem Rumgesuche endlich den unscheinbaren "Fink" gefunden! Es ist ein Lark-like Bunting / Lerchenammer
Im nächsten Teil kommt dann noch mal ein Problemfall für Dich. 🙂
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201129. Okt. 2012 · #126
Hallo Philipp,
ich bin noch nicht überzeugt von dem Larklike Bunting, in meinem Buch sieht der doch viel unscheinbarer aus. Aber wie dem auch sei, ich habe jetzt meinen Telefonjoker 😎 gezogen, ich hoffe, dass er sich demnächst hier meldet.
LG,
Karsten
PS: Ich bin immer noch beim Foto-Bearbeiten, wenn ich damit fertig bin, setzen wir uns zusammen!
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201130. Okt. 2012 · #128
Guten Morgen, ich habe für alle Katzenfans noch dieses Filmchen, dass Pauline von "unserem" Leoparden gemacht hat, in den entsprechenden KTP-Tag eingefügt.
estefe690 Beiträge · seit 200930. Okt. 2012 · #129
Hallo Flip, danke auch für die Videos. Besonders gefreut habe ich mich über das Ugab Video. Ich habe dort im letzten Jahr u.a. auch gefilmt - nur beim Übertragen und verschieben auf dem Laptop und anschließendem Löschen auf der SD Card waren plötzlich alle Videos für immer weg😃 Auch die Karte konnte von zwei Firmen nicht wieder hergestellt werden. Darum hast Du mir hier eine grosse Freude bereitet:) LG Edith
Flip schrieb:Guten Morgen, ich habe für alle Katzenfans noch dieses Filmchen, dass Pauline von "unserem" Leoparden gemacht hat, in den entsprechenden KTP-Tag eingefügt.
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LG Philipp
Hallo Pauline, tolle Camereführung.😃 🤩 Toll wie Du den Leo so am Horizont hast "stehen" lassen, da kann man so richtig sich ausmalen was er da wohl so sieht. 😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201130. Okt. 2012 · #131
Hallo Philipp,
mein Telefonjoker (es handelt sich eher um einen PM-joker: Maddy) bestätigt den Larklike Bunting und hat den gelben als Weibchen des Southern Masked Weavers bestimmt.
LG,
Karsten
Ach, ja, und der Leopard 🤢 , das tut weh: Im Nakuru NP 2003 hatten wir unsere bisher schönste Leopardensichtung: Wir beide ganz allein neben einem Leoparden, der sich auf einem toten Baum räkelt, dann gemächlich aufsteht und davon schleicht. Und Véro war so fasziniert, dass sie nicht gefilmt hat! (Das ich mich nicht habe scheiden lassen, verstehe ich heut noch nicht so richtig! 😈 Allerdings war ich auch so aufgeregt, dass meine fotos alle unterbelichtet sind! 😈 😈 ) Also: Großes Kompliment an Pauline!
franzicke2'085 Beiträge · seit 201230. Okt. 2012 · #132
Hi Philip, vor lauter eigenen Botswana-Plänen und Wasserdurchfahrten-Befürchtungen hab ich fast den Anschluss bei deinem tollen Bericht verloren - aber nur fast. Jetzt bin ich endlich zu den letzten Etappen gekommen und bin mal wieder begeistert ... über deine Bilder, über euch als Reise-Familie und ganz besonders über Paulines Leoparden-Film. So hätte ich das auch gern. Also, ganz dickes Kompliment an sie! Mit verzückten Grüßen Franzicke
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201130. Okt. 2012 · #133
01. Juli, Rhino Ugab Camp – Doros Krater Wild Camp, 50 Km – 21°C/10:40 AM
Bei weiterhin milden Morgentemperaturen streife ich bei Sonnenaufgang ein Stück das Tal hinab. Es ist mal wieder eine traumhaft schöne Kulisse. Das Grün des Flusstals bildet einen tollen Kontrast zu den aufgeworfenen Gesteinsformationen drum herum. In einiger Entfernung sehe ich eine Horde Paviane unter einer Baumgruppe im Tal.
Verschiedene Vögel zwitschern herum und hier und da scheuche ich Wild auf, dass raschelnd im Busch verschwindet. Die Wahrscheinlichkeit auf Löwen zu treffen ist hier wohl verschwindend gering und so mache ich mir darüber keine weiteren Gedanken.
Da wir heute nicht sehr weit zu fahren haben, lassen wir uns Zeit, Frühstücken ausgiebig und genießen die Umgebung in aller Ruhe.
Die gut funktionierende Eimerdusche ist klasse!
Die Mitarbeiter wohnen in Kunststoffiglus, die aussehen als wären Sie einer Star Wars Episode entsprungen.
Bevor wir aufbrechen schauen wir uns noch das kleine Museum des Save The Rhino Trust an, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die seltenen Spitzmaulnashörner in der Region zu schützen.
Um 10.40 machen wir uns auf den Weg zum Doros Krater. Vor diesem Abschnitt wird in vielen Reiseführern und teilweise auch im Forum gewarnt. Es kommt wohl immer wieder vor, dass sich Touristen in der Annahme, es handele sich um eine "normale" Verbindungsstraße, hier völlig unvorbereitet verirren und in echte Gefahr geraten.
Ich hatte mir die Route daraufhin schon aus dem Kopf geschlagen aber da hatte ich mich schon so viel damit beschäftigt, dass mich der Gedanke an diesen Abschnitt einfach nicht mehr los ließ.
Den endgültigen Ausschlag für diese Route gab uns dann letztendlich der sachkundige Zuspruch von verschiedener Seite hier aus dem Forum. Danke noch mal für die richtige Einschätzung!
Wir sind also entsprechend ausgerüstet und haben Wasser/Essen für c.a. 7 Tage, SAT-Phone, detailliertes Kartenmaterial, 2 Garmin GPS mit T4A, sowie entsprechende Notfallnummern dabei.
Im Gegensatz zum weit schwierigerem Divorce Pass weiter östlich, beginnt unsere Route direkt beim Camp und führt zuerst steil hinauf durch eine steinige Seitenschlucht des Ugab.
Gleich zu Anfang kommt die einzige etwas schwierigere Passage, an der eine Quelle entspringt und die ausgewaschene Piste feucht und rutschig macht. Erstaunlich, wie der Wagen in 4L und diff lock da hoch zieht, ohne dass die Räder auch nur ein einziges mal durchdrehen.
Die Kulisse ist einfach grandios! Etwas bedrohlich vielleicht, aber toll anzuschauen und vor jeder Kurve ist man gespannt, wie es weiter geht. Das Tempo schwankt so zwischen Schritt und 30 km/h. Die Mädels genießen die Fahrt, auf den Fenstern sitzend und auch Gesche findet gefallen an dieser Art des Reisens.
Nach etwa einer Stunde weitet sich die enge Schlucht und nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir eine offene Ebene und lassen die unwirtlichen Schluchten hinter uns zurück.
Bald kommen wir an die Abzweigung nach Gai Ais, an der wir uns eher östlich halten. Wir durchqueren wieder einige Trockenflusstäler und genießen die menschenleere Landschaft. Autos sollten uns erst wieder am folgenden Tag in Twyfelfontein begegnen.
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In der Ferne sieht man die charakteristische Form der Mikberge, während südlich ein Bergmassiv in's Blickfeld kommt, dass wir als Doros Krater identifizieren. Wir fahren nördlich am Kraterberg entlang bevor wir an seinem Ende auf eine Piste aus Süden treffen. Nach Twyfelfontein müssten wir eigentlich auf unserer Piste bleiben, wir biegen aber ab um uns hinter dem Krater ein schönes Plätzchen zum Übernachten zu suchen.
Das ist aber leichter gesagt als getan, will man nicht mitten auf dem Weg stehenbleiben. So fahren wir noch eine halbe Stunde bis wir eine schönes Bäumchen etwas abseits der Piste entdecken.
Ich schnapp mir gleich die Kamera und 'ne Flasche Wasser, um noch eine Wanderung auf den Kraterrand zu machen. Zuerst benutze ich die zahlreichen Tierpfade aber vom Fuß des Kraters muss ich querfeldein über lose Gesteinsbrocken hinaufklettern. Der Rundumblick ist fantastisch.
Gipfelpanorama
Weit unten sehe ich unser Camp und stelle fest, dass wir genau auf einem Wildwechsel stehen.
Das einzige Tier, dass mir begegnet, ist ein kleiner Skink direkt am Gipfel.
Trachylepis variegata
Der Abstieg hat's etwas in sich aber ich komme heil unten an.
Gesche ist in der Zwischenzeit auf Ihrem Abendlauf über diese Riesenkacke gestolpert, die wir eindeutig einem Nashorn zuordnen können.
Mittlerweile ist ein Wind aufgekommen und unser Platz entpuppt sich als recht zugig und ungeschützt. Da wir außerdem ungern auf dem Wilpfad nächtigen wollen, fahren wir noch ein Stück weiter bis wir einen viel schöneren Platz in einem kleinen Bachbett aus grobem dunklen Sand entdecken.
Wieder mal eine Traumkulisse und wir können unser Glück kaum fassen, als Familie hier so ganz allein in der afrikanischen Wildnis zu übernachten. Was für ein Privileg!
So schön die bisherigen Campsites auch waren, dieser Übernachtungsplatz allein in der Wildnis war für uns eines der absoluten Highlights des ganzen Urlaubs. Mittlerweile wird dieser Begriff ja etwas inflationär, aber es war bis jetzt wirklich eine einzige Aneinanderreihung von Höhepunkten. Bei einer zukünftigen Reise würde ich diese Komponente gerne weiter ausbauen.
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201130. Okt. 2012 · #134
estefe schrieb:Hallo Flip, danke auch für die Videos. Besonders gefreut habe ich mich über das Ugab Video. Ich habe dort im letzten Jahr u.a. auch gefilmt - nur beim Übertragen und verschieben auf dem Laptop und anschließendem Löschen auf der SD Card waren plötzlich alle Videos für immer weg😃 Auch die Karte konnte von zwei Firmen nicht wieder hergestellt werden. Darum hast Du mir hier eine grosse Freude bereitet:) LG Edith
@Edith Das mit Deinen Filmen ist natürlich ärgerlich, zumal es über diese Gegend ja fast kein Filmmaterial im Netz gibt. Seid Ihr damals vom Ugab auch weiter nach Norden gefahren?
engelstrompete schrieb: Hallo Pauline, tolle Camereführung.😃 🤩 Toll wie Du den Leo so am Horizont hast "stehen" lassen, da kann man so richtig sich ausmalen was er da wohl so sieht. 😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
@Cécile Ich hatte gar nicht gemerkt, dass Pauline den Leo gefilmt hat. War 'ne schöne Überrschung als ich jetzt die Filmschnippsel durchgeschaut habe. 🤩 Wir hatten nämlich nur sehr sporadisch mal etwas mit der Fotokamera gefilmt. Pauline ist übrigens noch bis Weihnachten in Dundee 🙁 , aber sie liest fleißig mit.
KarstenB schrieb:Hallo Philipp,
mein Telefonjoker (es handelt sich eher um einen PM-joker: Maddy) bestätigt den Larklike Bunting und hat den gelben als Weibchen des Southern Masked Weavers bestimmt.
LG,
Karsten
Ach, ja, und der Leopard 🤢 , das tut weh: Im Nakuru NP 2003 hatten wir unsere bisher schönste Leopardensichtung: Wir beide ganz allein neben einem Leoparden, der sich auf einem toten Baum räkelt, dann gemächlich aufsteht und davon schleicht. Und Véro war so fasziniert, dass sie nicht gefilmt hat! (Das ich mich nicht habe scheiden lassen, verstehe ich heut noch nicht so richtig! 😈 Allerdings war ich auch so aufgeregt, dass meine fotos alle unterbelichtet sind! 😈 😈 ) Also: Großes Kompliment an Pauline!
LG, K.
@Karsten Danke für die Mühe, dann kannste Dich ja gleich auf die neue "Aufgabe" stürtzen. 😉 Ich habe nichts vergleichbares mit einem schwarzen Bauch gefunden. Vielleicht hast Du eine Idee. Bzgl. Leofilm seid Ihr dann ja wohl quitt gewesen!
franzicke schrieb:Hi Philip, vor lauter eigenen Botswana-Plänen und Wasserdurchfahrten-Befürchtungen hab ich fast den Anschluss bei deinem tollen Bericht verloren - aber nur fast. Jetzt bin ich endlich zu den letzten Etappen gekommen und bin mal wieder begeistert ... über deine Bilder, über euch als Reise-Familie und ganz besonders über Paulines Leoparden-Film. So hätte ich das auch gern. Also, ganz dickes Kompliment an sie! Mit verzückten Grüßen Franzicke
@Franzicke Bist entschuldigt – eigene Planung geht natürlich vor. Aber schön, dass Du trotzdem noch dabei bist! 🙂
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201130. Okt. 2012 · #135
Hallo Philipp,
bei dem Shrike??? dürfte es sich um das Männchen des Mountain Chat oder M. Wheatear handeln (Bergsteinschmätzer). Die Färbung kann sehr unterschiedlich ausfallen, deshalb hat man immer wieder andere Bilder des M.C. Weißer Schulterfleck und Schwanzseiten sind charakteristisch.
estefe690 Beiträge · seit 200931. Okt. 2012 · #136
Guten Morgen Philipp, was für ein Morgen für mich , diese Aufnahmen zu sehen!:) Ja, wir haben den gleichen Weg nach Norden genommen und fanden es traumhaft. Wir sind auch oft ausgestiegen, um diese fantastische Landschaft zu geniessen. Danke, Philipp für's mitnehmen! Noch einen schönen Tag von Edith
franzicke2'085 Beiträge · seit 201231. Okt. 2012 · #137
... WOW! Ihr macht ja echt tolle Sachen (muss wohl an der Familie liegen). Das ist ja fast schon unwirklich schön! TraumBilder!!! Danke
Hallo Flip Wow !! Dein toller Reisebericht mit den vielen super schönen Aufnahmen ist eine Wucht. Gerade die Tourbilder aus dem Ugab und Dorso Crater. Bin die Strecke mal mit dem Motorrad gefahren vor 3 Jahren. Jetzt geht es nochmals dort hin. in einem Monat starten wir, jedoch mit einem 4x4. Freue mich jetzt schon riesig auf diese einsame Gegend.
Danke vielmals
Gruss Sukram
Sukram
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201103. Nov. 2012 · #139
Hallo zusammen, Ich hab noch nicht schlapp gemacht! 😁 Hatte letzte Woche nur leider überhaupt keine Zeit zum Weiterschreiben. Nun sollte es endlich weitergehen aber ich habe das Ladekabel nicht mit ins Wochenende genommen und bin jetzt fast ohne Strom. 🙁 Ich versuch mal wie weit ich noch komme.
@Karsten Danke, auf Dich ist Verlass. Der ist es! Beim Googeln kommen auch einige mit schwarzer Brust.
@Edith, Franzicke Die Stimmung im Abendlicht war tatsächlich so ein bisschen unwirklich und wunderschöööön!
@Sukram Mit 'ner Enduro muss es da wirklich toll sein. Aber mit 4x4 werdet Ihr es auch genießen. Viel Spaß!
FlipThemenstarter234 Beiträge · seit 201103. Nov. 2012 · #140
02. Juli, Doros Krater – Twyfelfontein Aabadi Mountain Camp 50 Km – 22°C/9:00 AM
Frühstück um 8.00 Uhr bei schon sommerlichen Temperaturen
Toni experimentiert mit Wasser und Sand:
Alle Spuren unserer Anwesenheit werden beseitigt und wir fahren bis zur Abzweigung nach Twyfelfontein zurück.
Mehrere Zebraherden und Springböcke kreuzen unseren Weg.
Wir saugen die letzte Stunde Wildnis in uns auf bevor wir am verbrannten Berg in die Zivilisation zurückkehren.
Nach einem kurzen Blick auf die Organ Pipes, inspizieren wir das Aba-Huab Rest Camp im Vorbeifahren. Es liegt direkt an der Pad und wirkt relativ groß und ungemütlich. Wir steuern wie geplant das Aabadi Mountain Camp an.
Die Begrüßung fällt etwas unterkühlt aus aber immerhin erfahren wir, dass die Wüstenelefanten bis gestern am Camp waren aber leider weiter in die Berge gezogen sind. Es sind nur zwei Plätze belegt und so haben wir mal wieder freie Auswahl. Für europäische Verhältnisse ein super Campingplatz – für Namibia aber eher nichts besonderes. Die teuren Zeltunterkünfte liegen wenig privat um das Zentrum der Anlage herum. Wir wählen einen Platz direkt am Abbruch zum Huab.
Auf der Campsite sind noch die Fußspuren der Elefanten zu sehen und auch das sandige Flussbett ist übersät mit ihren frischen Hinterlassenschaften.
Nach einer kleinen Mittagspause fahren wir ein Stück zurück zum Living Museum der Damara. Wir können sofort zu einem kleinen Bushwalk mit 2 sympathischen Damen aufbrechen, die uns die heilenden Kräfte verschiedener Pflanzen erklären. Später kommt noch ein junger Mann dazu, der uns verschiedene Jagdmethoden demonstriert.
Von der Jagd auf Rock Dassies wird uns nur erzählt aber die drei Damara amüsieren sich köstlich. Man stellt Schüsseln mit alkoholischen Getränken vor die Felsenhöhlen, wenn die Dassies dann betrunken sind kommen sie aus ihren Verstecken und man kann sie mit Knüppeln erschlagen. Na Prost!
Weiter geht's im Touri Programm mit der Besichtigung der Felsgravuren von Twyfelfontein.
Der Ottifant
Bradfield's Namib Day Gecko (Rhotropus bradfieldi)
Danach geht's in die nett gemachten Duschen vom Camp und anschließend spazieren wir noch etwas im Flussbett herum.
Abends, als wir noch am Feuer sitzen, bekommen wir Besuch von einer Ginsterkatze. Im Schutz der Dunkelheit kommt sie sehr nah heran, flüchtet aber verständlicherweise sobald man sie mit der Taschenlampe anleuchtet. Den Rest des Abends versuche ich sie mit der Kamera zu erwischen, was mir irgendwann auch, mehr schlecht als recht, gelingt.