Vorsicht beim Grenzübertritt nach Zimbawe

34 Antworten · 7'146 Aufrufe · gestartet 12. Sept. 2012 von Gawan
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Themenstarter116 Beiträge · seit 200912. Sept. 2012 · #1
Hallo zusammen

Wie alle anderen wurden wir an der Grenze zu Zimbawe abgezockt. Nach der ersten Kurve war schon die erste Polizeikontrolle: 10 Dollar Busse weil angeblich die Nummernschildbeleuchtung zu wenig hell war.

Wir haben den Mund gehalten und bezahlt, zum Glück

erging es uns nicht so
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2'612 Beiträge · seit 200712. Sept. 2012 · #2
Das lese ich hier bei anderen Fomis, die kürzlich in Zimbabwe waren, aber ganz anders...
Gawan schrieb:Hallo zusammen

Wie alle anderen wurden wir an der Grenze zu Zimbawe abgezockt. Nach der ersten Kurve war schon die erste Polizeikontrolle: 10 Dollar Busse weil angeblich die Nummernschildbeleuchtung zu wenig hell war.

Wir haben den Mund gehalten und bezahlt, zum Glück

erging es uns nicht so
Bye bye Forum
2'349 Beiträge · seit 200912. Sept. 2012 · #3
Hallo Gawana,

das tut mir sehr leid für euch. Aber zu schreiben "wie alle anderen" ist sicher übertrieben.

Ich muss ich sagen, dass die meisten Touristen dort nicht abgezockt wurden und ich da bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht habe.

Überhaupt empfinde ich den Grenzübertritt bzw. die Grenzbeamten in Zimbabwe als die Freundlichsten im südlichen Afrika.

Auch die Einfuhr meines VW T5 Busses war mit nur 45 Euro Gebühr schnell und problemlos.

10 Dollar finde ich übrigens sehr günstig für ein schlecht beleuchtetes Nummernschild. Da hast du ja noch mal Glück gehabt.


Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2012
4'129 Beiträge · seit 200812. Sept. 2012 · #4
Hallo, Gawan!

Bitte ergänze mal, von welchem Grenzübergang deine Erfahrung ist. Und: Wie weit hinter der Grenze die Polizeikontrolle stattfand. War es eine regulärer Polizeiposten?

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter116 Beiträge · seit 200912. Sept. 2012 · #5
Nun 360 US Dollar Einreisgebühr ist doch nicht wenig.

Aber eigentlich ging es mir um den Link(anklicken)

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/15575826

Gruss Gawan
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4'129 Beiträge · seit 200812. Sept. 2012 · #6
Keine Antwort ist auch'ne "Aussage".

Na, dann war's ja nicht so wichtig.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2012
2'349 Beiträge · seit 200912. Sept. 2012 · #7
Stimmt... Ist viel...Ich habe wie gesagt nur 45 Euro (eigentlich wären es nur 43 Euro gewesen, wenn der Beamte rausgeben hätte können) gezahlt für mein Auto.

Was für ein Fahrzeug hattest du?
1'003 Beiträge · seit 200813. Sept. 2012 · #8
Hallo,
dass die Polizeikontrollen in ZIM genau sind, ist bekannt. Wenn Du hier eine kaputte Nummernschildbeleuchtung hast, kostet's mehr (unabhängig davon - bis Du nachts gefahren?). Mit unserem Gurtproblem hatten wir auch USD 20 verloren.

Die Preise für eine normale Einfuhr inkl. Versicherung liegen so um die USD 50 für einen Hilux. Visa kosten 30, auch für Kinder, das wars.

Das der schweizer Kollege eingebuchtet wurde, war klar. Da muss man halt mal den Mund halten. Das ist bekannt, dass die in ZIM sowas nicht tollerieren und dass das schwer geahndet wird. Ob einem das passt und ob das mit dem westlichen Verständnis von Meinungsfreiheit zusammengeht ist eine andere Frage. Das ist so, wie wenn Leute bestraft wurden, weil sie in Algerien im Grenzgebiet rumgefahren sind, dass ist bekannt und wenn man das Risiko eingeht, ist es eben so.

Uns ist sowohl an der Grenze als auch im Land keiner der Polizisten dumm gekommen oder hat versucht, uns abzuzocken. Das die Kazungula Grenze problematisch ist, ist bekannt und dass sowohl hinter Beit Bridge als auch hinter Kazungula direkt hinter der Grenze alles mögliche überprüft wird, ist auch schon seit Jahren so. Dass immer wieder Leue bezahlen müssen, weil sie keine Reflektoren, Warndreiecke, gültige Feuerlöscher oder Warnwesten (nicht Herr P. 😎 ?) haben, ist zwar schade, aber dass das gefordert wird, ist auch bekannt.

Am Ende zwingt uns ja niemand, die Länder zu besuchen. Jedenfalls wurden wir an der Grenze mit einem Lächeln begrüßt, wass ich meist von NAM oder insbesonderen Frankfurt Flughafen - Einreisepersonal nicht behaupten kann.

Grüsse
Christian

PS: hier tritt natürlich ein weiteres Problem zu Tage. Bei unseren Autos gingen teilweise von Anfang an die Scheinwerfer oder andere Beleuchtungen nicht und zwei Gurte liessen sich nicht benutzen... .
Themenstarter116 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #9
Hallo christian, Halo Lilly

Genau so haben wir es auch erlebt. Der Tripp zu den Vic Falls war für uns entäuschend. wir wären 2 Tage gebucht gewesen, sind dann aber vorzeitig abgereist.

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt überhaupt nicht und ich kam mir die ganze Zeit dumm verkauft vor, irgedwo hört dann auch bei mir die Afrikaromatik auf und der gesunde Menschenverstand meldet sich:

Der Grenzübertritt war zwar gut organisiert aber teuer. Die Dollarscheine flogen nur so aus meiner Brieftasche. Ich hatte den eindruck es ging nur ums einkassieren.
Das Essen in Vic Falls (Mamma Afrika (Das Bouma wollten wir uns nicht antun)) war mit 28$/Peron nicht nur das teuerste der ganzen Reise sondern auch das schlechteste.
Vic Falls Eintritt am Nachmittag 30$ oder 40$ (weiss es nicht mehr so genau) wenn man 2 h später am Abend die Fälle im Mondschein betrachten will noch mal eintritt.
Eine Flasche Mineralwasser bei den Fällen ist für 5$ zu haben.
Die angebotenen Aktivitäten erinnern eher an Dysneyland als an Afrika und sind auch alle überteuert.
Kaum ist man auf der Strase wird man von ultraauftringlichen Souvenierhändler belagert, man kann sich nie ungestört bewegen in dieser Stadt.
Der 1 tägige Aufenthalt (inkl. Grenze, Polizeikontrollen, Hotel etc) kostete uns mehr als ein Tag im Okovangodelta.

Da passt der Berich vom festgehaltenen Schweizer gut ins Bild.

Es ist schade, dass diese schöne Land den Bach runter geht.

Gruss Gawan
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zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012
Gast13. Sept. 2012 · #10
Hallo,
Gawan schrieb:Es ist schade, dass diese schöne Land den Bach runter geht.
Seit die eigene Währung mit 7stelliger Inflation pro Jahr aufgegeben wurde, besagen so ziemlich alle objektiven Indikatoren das Gegenteil von "geht den Bach runter". Die Wirtschaft ist 2010 um 8,1 und letztes Jahr um 9,3 Prozent gewachsen. Das ist sehr ordentlich - freilich von niedrigem Niveau aus. Der Tourismus wächst wieder. Politisch motivierte Gewaltakte haben abgenommen usw.

Fraglich bleibt die politische Zukunft, wann nun endlich Wahlen stattfinden und ob es in deren Umfeld wieder unruhig wird. Südafrika hat bisher wegen fehlender Voraussetzungen neue Wahlen in Simbabwe verhindert, aber Zuma und Co sind mittlerweile sehr mit eigenen Problemen beschäftigt. Mal sehen, ob der Mugabe-Clan das ausnutzen will.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012
4'129 Beiträge · seit 200813. Sept. 2012 · #12
Hallo, Gawan!

Vielleicht solltest du nicht vergessen zu erwähnen, dass sich die Kosten auf 8 Personen und 2 Fahrzeuge beziehen.

Leider kommen Infos über die angebliche Abzocke hinter der „ersten Kurve“ nicht rüber. So bleibt es insgesamt bei halber Info, die ebenfalls irreführend ist.


Wir können von zwei Reisen über unterschiedliche Grenzübergänge keine negativen Vorkommnisse berichten.

Du schreibst: "Genau so haben wir es auch erlebt. Der Tripp zu den Vic Falls war für uns entäuschend."
Cristian schreib eigentlich das komplette Gegenteil von dem, was du berichtest und ich hatte noch gar nichts über Zim geschrieben, dir allerdings eine Frage gestellt, die du nicht mit Info füttern magst.


Im Übrigen können wir auch über unseren Aufenthalt in Zim nichts Negatives erzählen.
Preise – auf den Souvenirmärkten – afrikanisch eben.
Leute: extrem freundlich.
Polizei: sehr korrekt.
Allgemeiner Eindruck: Für die Bevölkerung ist es in den letzten zwei Jahren einfacher geworden.


Es mag sein, dass es Stellen gibt, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt, wäre nix besonderes – gibt es ja überall. U.a. dafür gibt es ja dieses Forum.

Wir haben auch in Zim wie überall das Gefühl gehabt, wenn man gelassen und freundlich auf die Menschen eingeht und ihre Rolle und ihre Arbeit und ihre Autorität nicht in Frage stellt, läuft es meist bestens. Alles eine Frage der Akzeptanz.

Der teure Eintritt für Vic Falls steht in jedem Reiseführer.
Ist schon klüger dort den ganzen Tag zu bleiben und sich sein Picnic mitzunehmen, wie es viele machen, dann lohnt es sich mehr.
Und die Fälle sind großartig, - warum sollten sie dafür den Eintritt günstiger anbieten?



Aber wenn man schon mit der Überzeugung losfährt, dass in Zim abgezockt wird...
das kann einem schon einiges vermiesen.
Tut mir leid für euch.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012
Themenstarter116 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #13
Vielleicht solltest du nicht vergessen zu erwähnen, dass sich die Kosten auf 8 Personen und 2 Fahrzeuge beziehen
Die Kosten beziehen sich auf 1 Toyota Hilux double cap mit 2.4 L Hubraum und eine 4 köpfige Familie.

Wie all die Gebühren hiessen weiss ich nicht mehr so genau. Es waren mindestens 3 (oder 4 ?) verschiedene Gebühren fällig: Visa, Roadtax/Versicherung und eine Abgabe für Commercial Cars (gelbes Formular) und die beliefen sich insgesammt auf über 300 US Dollar.

Die Leute sind nett auch die Zöllner und die Polizisten. Trotzdem hatte ich immer den Eindruck es ginge ihnen nur darum möglichst viel Cash aus mir und meiner Familie zu pressen. Natürlich ist das überall so, aber in Vic Falls schon sehr offensichtlich. Es gibt ein schlechtes Gefühl, man fühlt sich nicht so recht willkommen.

Ich will niemandem davon abraten nach Zim oder zu den Vic Falls zu gehen. Man muss einfach wissen worauf man sich einlässt v.a wenn man mit dem eigenen Mietwagen fährt. Man kann das ganze auch als Abenteuer sehen oder eben einer Reisegruppe geführt gehen, dann bekommt man manches gar nicht mit.
Es mag sein, dass es Stellen gibt, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt, wäre nix besonderes – gibt es ja überall
Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll. Ich würde nie mehr an den Ballermannstrand nach Mallorca oder in einen Touristenbunker in Tunesien gehen (Jugendsünden 😉 ), dort herrscht eine ähnliche Stimmug wie ich sie in Vic Falls wahrnahm.

Damit wir uns recht verstehen, ich spreche hier nur über meine Erfahrungen in Vic Falls.

Ich habe die Fälle nun gesehen und den Eindruck erhalten sie waren ihr Geld nicht Wert (wenn man die ganzen Kosten für den einen Tag aufrechnet). Auch wenn es sehr eindrücklich war, v.a. die Gischt und das Herumkraxeln am Dangerpoint.

Gruss Gawan
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zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012
1'003 Beiträge · seit 200813. Sept. 2012 · #14
ich muss hier auch noch mal betonen -
es bringt nichts, diese Artikel aus den Zeitungen zu zitieren. Journalisten sind Journalisten. Die können schreiben was die wollen. Oder die lassen Sachen weg. Oder die stellen es anders dar. Oder die haben gar keine Ahnung. Oder die sind ganz schnell dabei Partei für irgendwas zu ergreifen, ohne substantielle Kentnisse zu haben.

Wenn die Vic Falls in Europa wären, würdest Du mit EUR 25 nicht hinkommen - mit einem kostenlosen Parkplatz schon gleich gar nicht.😄

Noch mal generell zu ZIM. Was uns sehr positiv aufgefallen ist, ist, das die Menschen keine Berührungsprobleme mit Weissen haben. Auf einem Markt wird man wie jeder andere behandelt und auch sonst gibt es gegenüber NAM und BW nahezu keine Bettelei. Man freut sich über die Touris.

Abzocke ist das sicher nicht, wenn die ihre Bestimmungen überprüfen. Manchmal ist es halt schwer, diese alle zu kennen.


Nimm's nicht so schwer, dann macht's keinen Spass mehr.😘

und ZIM ist viel mehr als Vic Falls - das ist so , wie Norwegen auf das Nordkapp zu reduzieren und da kommst Du mit EUR 25 nicht weit 😛

Grüsse
Christian

PS: die Commercial Vehicle Abgabe hättest Du nicht zahlen müssen - das wird das viele Geld sein - eigentlich hättest Du maximal USD 30+30+30+30+55 bezahlen müssen - also USD 175
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012
649 Beiträge · seit 200713. Sept. 2012 · #15
fordfahrer schrieb:PS: die Commercial Vehicle Abgabe hättest Du nicht zahlen müssen - das wird das viele Geld sein - eigentlich hättest Du maximal USD 30+30+30+30+55 bezahlen müssen - also USD 175
Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor - mit Grenzbeamten, die bereits einige Dollars von mir bekommen haben und meinen Pass in der Hand halten, die Rechtmäßigkeit einer der geforderten Abgaben zu diskutieren.

Ich habe vor über 10 Jahren den Grenzübertritt in Kazungula - genauso wie dies von Gawan beschrieben wurde - erlebt und bin seitdem aus genau diesem Grund nicht mehr in Zimbabwe gewesen.
3'700 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #16
Offensichtlich wird in Kazungula (war es dort nun überhaupt?) weiterhin die Commercial Vehicle Abgabe kassiert, über die bereits auch mehrfach letztes Jahr hier im Forum berichtet wurde. Wir werden das zum Anlass nehmen und über Pandamatenga einreisen, da ich keine Lust auf langwierige Diskussionen an der Grenze habe. Dort wurde noch nie über so eine Abgabe berichtet.

HG
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2'338 Beiträge · seit 200713. Sept. 2012 · #17
Hallo

Fordfahrer schrieb:
PS: die Commercial Vehicle Abgabe hättest Du nicht zahlen müssen - das wird das viele Geld sein - eigentlich hättest Du maximal USD 30+30+30+30+55 bezahlen müssen - also USD 175
Auf diese Rechnung bin ich genau auch gekommen.
Nachstehend die Details:

Ende 2011 kostete für uns die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug (Mercedes G 2,3 Liter) wie folgt:
Visas 2 x 30 U$ 60 U$
Road Access Fee 10 U$
Carbon tax 15 U$
Versicherung 30 U$
Das macht für 2 Personen total 115 U$, für 4 Personen zusätzlich( 2 x 30) 60 U$ für Visas = 175 U$

Für Mietfahrzeuge kommt in Kazungula noch diese komische Gebühr für „Commercial Car“ dazu, welche je nachdem wie man sich zu wehren weiss zwischen gar nichts und 150 U$ kostet .

Auch wenn die zimbabwischen Beamten meistens sehr nett mit uns sind, darf man nie vergessen, dass die allermeisten von ihnen sehr regierungstreu sind. Da geraten Beleidigungen schon mal in den falschen Hals. Dem verhafteten Schweizer sind offenbar die Sicherungen durchgebrannt. Die Schweizer sind bei der Regierung eh nicht mehr so sehr beliebt, da Nestlé dem Robert keine Milch mehr abkauft und weil man ihm und seinen Begleitpersonen letztes Jahr bei uns die Einreise verweigert hatte.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
521 Beiträge · seit 201113. Sept. 2012 · #18
Gawan schrieb:Hallo christian, Halo Lilly

Genau so haben wir es auch erlebt. Der Tripp zu den Vic Falls war für uns entäuschend. wir wären 2 Tage gebucht gewesen, sind dann aber vorzeitig abgereist.

Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt überhaupt nicht und ich kam mir die ganze Zeit dumm verkauft vor, irgedwo hört dann auch bei mir die Afrikaromatik auf und der gesunde Menschenverstand meldet sich:

Der Grenzübertritt war zwar gut organisiert aber teuer. Die Dollarscheine flogen nur so aus meiner Brieftasche. Ich hatte den eindruck es ging nur ums einkassieren.
Das Essen in Vic Falls (Mamma Afrika (Das Bouma wollten wir uns nicht antun)) war mit 28$/Peron nicht nur das teuerste der ganzen Reise sondern auch das schlechteste.
Vic Falls Eintritt am Nachmittag 30$ oder 40$ (weiss es nicht mehr so genau) wenn man 2 h später am Abend die Fälle im Mondschein betrachten will noch mal eintritt.
Eine Flasche Mineralwasser bei den Fällen ist für 5$ zu haben.
Die angebotenen Aktivitäten erinnern eher an Dysneyland als an Afrika und sind auch alle überteuert.
Kaum ist man auf der Strase wird man von ultraauftringlichen Souvenierhändler belagert, man kann sich nie ungestört bewegen in dieser Stadt.
Der 1 tägige Aufenthalt (inkl. Grenze, Polizeikontrollen, Hotel etc) kostete uns mehr als ein Tag im Okovangodelta.

Da passt der Berich vom festgehaltenen Schweizer gut ins Bild.

Es ist schade, dass diese schöne Land den Bach runter geht.

Gruss Gawan
Hallo Gawan,

vielleicht verstehe ich Dich gerade falsch, aber es liest sich als schließt Du von den Victoriafällen auf ganz Zimbabwe. Ob das so fair ist?
Ich denke, es ist schwierig ein ganzes Land zu beurteilen, wenn man nur eine kleine Ecke gesehen hat. Die Wiesn ist doch auch nicht Deutschland!

Dass die Falls schon seit ewigen jahren extrem touristisch sind, ist ja bekannt und dass die Touristen überteuerte Preise zahlen doch auch. Es gibt ja genügend, die das mitmachen...

Schade, dass Du ein ganzes Land durch Deine eintägige Efahrung beurteilst.

Grüße,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Themenstarter116 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #19
Hallo zusammen
aber es liest sich als schließt Du von den Victoriafällen auf ganz Zimbabwe. Ob das so fair ist?
Da hast du allerdings recht. aber es gibt dieses englische Zitat:
"You Never Get a Second Chance to Make a First Impression"

Dieser erste Eindruck entsteht halt oft bei den Victoria Fällen.
Für Mietfahrzeuge kommt in Kazungula noch diese komische Gebühr für „Commercial Car“ dazu, welche je nachdem wie man sich zu wehren weiss zwischen gar nichts und 150 U$ kostet
Da gab es gar nichts zu wehren. Als wir dort waren ging es in dem kleinen Grenzhäuschen (ja es war Kazungula) zu wie im Mc Donalds am Londoner Piccadilly Circuit.
Gefühlte tausend Leute standen in diversen Schlangen vor diversen Schaltern bis weit auf die Strasse hinaus. Man wurde hin und hergeschickt. Mal mit einem Formular, mal mit einem Fresszettel in der Hand, um überall Gebühren zu entrichten. Stempel da, Stempel dort. Dagobert Duck hätte seine helle Freude.

Da kommt es niemandem in den Sinn einen Aufstand zu machen, man ist froh zügig durch das Gewusel geschleust zu werden und keine grösseren Probleme zu bekommen (siehe Link betr. festgenommenen Schweizer).

Zum Schluss wurde man mit einem Fresszettel, dem sogenannten Gatepass zum Reflektorenhändler geschickt der noch mal ein paar Dollars einkassierte für zwei kleine rote Kleber (ca 2x2 cm) die man, obwohl Reflektoren schon fix im Rücklicht eingebaut sind, laut (offiziellen?) Gatewächter auf die Stossstange kleben müsse.

Ja und dann denkt man, man hätte es endlich geschaft. Allerdings nur bis zur ersten Kurve, denn dort steht bereits die Polizeikontolle bereit. Und schon wird man nochmals ein paar Dollar los 😠 .

Ich liebe Afrika und werde so bald wie möglich wieder dorthin reisen. Aber solange der Mugabe-Clan dort an der Macht ist, sicher nicht mehr nach Zimbawe. Lieber Mozambique, Sambia oder Mali, da war ich noch nie.

Gruss Bakram
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zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012
5'479 Beiträge · seit 200913. Sept. 2012 · #20
Gawan schrieb: Lieber ... ... oder Mali, da war ich noch nie.

Gruss Bakram
Wenn diese Aussage einen Schluß auf die Vorbereitung Deines Zimbabwe-Besuchs zulässt, wundern mich Deine Eindrücke und Erlebnisse nicht.:S
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zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2012