deemha412 Beiträge · seit 201131. Juli 2012 · #21Tja, und was lernen wir aus den ganzen Geschichten? Überall auf der Welt kann etwas passieren, oder auch nicht. Gesunder Menschenverstand und eine etwas Vorsicht sind da wohl die besten Partner, egal ob in Deutschland, der Schweiz, Namibia oder sonst wo. Also geniesst einfach euren Urlaub in Namibia, ich werde das in 2 Monaten auch wieder tun, einmal mehr *freu* 😉 .
Gruss Dieter
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200901. Aug. 2012 · #22Taddeltours schrieb: Mein Leben würde ich für ein paar Euros sicher nicht riskieren, lieber gebe ich a bissle Geld her. Arg viel werden wir eh nicht mitführen.
Und genau das ist die völlig falsche Reaktion. Die Kleinkriminellen haben ihr Erfolgserlebnis und versuchen es beim nächsten Touristen wieder. Du weißt gar nicht, wie sehr du damit den anderen Touris schadest, indem du dich wehrlos in die Opferrolle begibst. Ich habe immer mein stabiles Einbeinstatif mit Stahlspitze dabei. Das ist ein gut getarnter Schlagstock. Wenn mir dann einer dumm kommt, gibt es etwas zwischen die Hörner und fertig ist. Nachts habe ich meine Machete stets griffbereit. Im Notfall trage ich die auch am Gürtel. Dann weiß gleich jeder wo er dran ist und dass bei mir keine leichte Beute zu machen ist.
kowo359 Beiträge · seit 201001. Aug. 2012 · #23Nachts habe ich meine Machete stets griffbereit. Im Notfall trage ich die auch am Gürtel. Dann weiß gleich jeder wo er dran ist und dass bei mir keine leichte Beute zu machen ist.
Eigentlich darf man ja auf sowas gar nicht antworten (tue dies hoffentlich im Sinne anderer), aber dir ist hoffentlich bekannt das Schußwaffen hier sehr weit verbreitet sind und auch schneller mal "eingesetzt" werden. In dem Fall hilft dir die süße Machete auch nicht viel.
Gruß aus Windhoek
Kowo
TaddeltoursThemenstarter108 Beiträge · seit 201201. Aug. 2012 · #24Lieber Fritzmann,
danke für deine Nachricht. Wenn ich schreibe, dass ich mein Leben nicht für ein bisschen Geld aufs Spiel setze, heißt das noch lange nicht, dass ich bereitwillig mein Geld her gebe und unter den Kleinkriminellen verteile.
Allen anderen danke ich herzlich für die positiven Rückmeldungen. Ich werde es halten wie schon gesagt. Augen offenhalten, gesunden Menschenverstand einschalten, nix unbeaufsichtigt im Auto lassen (ist eh klar) und mich auf eine schöne Reise freuen 🙂
Viele Grüße
Susanne
Strelitzie2'845 Beiträge · seit 201101. Aug. 2012 · #25Fritzmann schrieb:Taddeltours schrieb: Mein Leben würde ich für ein paar Euros sicher nicht riskieren, lieber gebe ich a bissle Geld her. Arg viel werden wir eh nicht mitführen.
Und genau das ist die völlig falsche Reaktion. Die Kleinkriminellen haben ihr Erfolgserlebnis und versuchen es beim nächsten Touristen wieder. ...
Hallo Fritzmann,
mein Sohn wurde vor zwei Jahren, als er allein in Kapstadt unterwegs war, um Schutzgeld "gebeten".
Sie wollten eigentlich 500 Rand, haben bei Abweisung mit Konsequenzen gedroht und waren dann mit 50 Rand zufrieden!
Ich bin jedenfalls froh, dass mein Sohn so reagiert hat, denn für 5 € lohnt sich alles andere nicht!!!
Wir haben jedenfalls im südlichen Ausland - und das fängt schon in Südeuropa (Venedig, Rom...) an- immer ein kleines extra Portemonnaie mit etwas Geld dabei.
Gruß, Strelitzie
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200901. Aug. 2012 · #26Macht ihr das nur, wie ihr das für richtig haltet. Rückt schön euro Kohle raus und legt die Kamera noch dazu und freut euch, dass ihr euer Leben behalten durftet. Wenn es euch in dieser Opferrolle gut geht, ist das euer Bier. Mir würde das nicht gefallen. Und deswegen wehre ich mich. Vielleicht haben die Täter ja auch eine Antenne für Opferbereite und suchen sich deswegen die aus, die dem Schild auf der Stirn umherlaufen, auf dem steht "ich gebe gern für Kriminelle". Auf meinem Schild steht jedenfalls die Kriegserklärung für jeden Angreifer. Vielleicht hat mich das bei meinen unzähligen Reisen stets davor bewahrt, überhaupt in eine solche Situation zu kommen.
deemha412 Beiträge · seit 201101. Aug. 2012 · #27Hallo Fritzmann
Kleine Rambo's werden oft nicht sehr alt. Ich hatte einen Kollegen, der spielte vor ein paar Jahren in Kapstadt auch den Helden, - und hat es leider nicht überlebt.
Gruss Dieter
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200901. Aug. 2012 · #28deemha schrieb:Hallo Fritzmann
Kleine Rambo's werden oft nicht sehr alt. Ich hatte einen Kollegen, der spielte vor ein paar Jahren in Kapstadt auch den Helden, - und hat es leider nicht überlebt.
Gruss Dieter
Es gibt genügend Gegenbeispiele.
Und auch wenn es unpassend erscheinen sollte: Es gibt ganze Völker, die sich nicht rechtzeitig gewehrt haben, und hinterher waren Millionen tot.
Ich bleibe dabei: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.
Aber auch das muss natürlich relativiert werden und ist situationsabhängig. Natürlich würde ich nicht nach meiner Machete greifen, während ich in in einen Gewehrlauf schaue. Gleichwohl aber, wenn mir jemand mit einem Springmesser gegenüber steht.
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200601. Aug. 2012 · #29Ich habe für den "Fall der Fälle" eine Uralt-Geldbörse dabei, die ich mit halbseitig kopierten Geldscheinen (auf der Rückseite ein Smilie), ein paar Münzen aus aller Welt und einer seit ewigen Zeiten abgelaufener KK bestückt habe. Die würde ich dann protestierend aushändigen. Auf den ersten Blick fällt das nicht auf und ich mache mich nicht der Geldfälscherei verdächtig.
Zum Glück ist mir der Notfall noch nicht passiert, aber ich könnte mir nicht vorstellen, dass die Typen die Börse erst öffnen um zu schauen, ob da auch echtes Geld drin ist, sondern dass sie das Weite suchen... und ich dann auch...
LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
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https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278 LALauraRalf125 Beiträge · seit 201208. Aug. 2012 · #30Hallo lieber Kowo,
was meinst Du denn mit Strandhäusern? Private oder zählt da auch die Beach Lodge zu?
Viele liebe Grüße
DODoris5927 Beiträge · seit 201208. Aug. 2012 · #31Hallo!
Wir kamen gestern zurück und auch ich habe mich durch Reiseführer und Schreckensberichte ziemlich verrückt machen lassen. Es gab keine gefährliche Situation in den 3 Wochen!!! Für den Aufenthalt in Städten hatte ich mir einen Holster gekauft, um das Geld, Schreckkarten und Ausweis körpernah deponieren zu können. Ich fühlte mich so sicherer und musste nicht ständig darauf achten, ob mir jemand zu nahe kam. Auf Campingplätzen- auch wenn sie außerhalb waren- habe ich mich absolut sicher gefühlt. In Windhuk und Swakopmund empfand ich es sehr lästig, dass ständig jemand kam und auf unser Auto aufpassen wollte, dass man sich in der Dunkelheit zum Beispiel nicht auf der Strandpromenade aufhalten soll und mit dem Auto aus Sicherheitsgründen zum Essen gehen fahren muss, obwohl man zu Hause so eine Strecke immer zu Fuß zurücklegen würde, dass es nötig ist, dass jemand die ganze Nacht 3 Autos bewacht, die vor dem Haus stehen. Wenn man sich allerdings mit den Löhnen in Namibia (120€ im Durchschnitt), der Arbeitslosenrate beschäftigt, denkt man über die Autoaufpasser anders. Es ist wohl für viele einfach die Möglichkeit so viel zu verdienen, dass sie genug zum Essen haben. Eigentlich fand ich in den Städten dann auch ganz gut unser voll bepacktes Auto unter Bewachung zu haben.
Nicht verrückt machen lassen!
Gruß
Doris
kowo359 Beiträge · seit 201008. Aug. 2012 · #32Hallo Laura oder Ralf,
wie ich schrieb die Häuser zwischen Jetty und Mole (z.T. privat und z.T. zu vermieten). Die Beach Lodge liegt meines Wissens etwas außerhalb. Die kenne ich auch nicht, daher kann ich dazu nichts sagen.
Gruß aus Windhoek
Kowo
Armin2'346 Beiträge · seit 200608. Aug. 2012 · #33Doris59 schrieb:...Für den Aufenthalt in Städten hatte ich mir einen Holster gekauft, um das Geld, Schreckkarten und Ausweis körpernah deponieren zu können.
Hallo Doris,
was sind Schreckkarten? Kann man die zur Abwehr von Übeltätern einsetzen? 😎
Gruß
Armin
Serengeti354 Beiträge · seit 201008. Aug. 2012 · #34Pascalinah schrieb:Ich habe für den "Fall der Fälle" eine Uralt-Geldbörse dabei, die ich mit halbseitig kopierten Geldscheinen (auf der Rückseite ein Smilie), ein paar Münzen aus aller Welt und einer seit ewigen Zeiten abgelaufener KK bestückt habe. Die würde ich dann protestierend aushändigen.
Auweia,
das hatte ein guter Bekannter von uns mal in Joburg praktiziert. In aller Ruhe wurde die Geldbörse untersucht. Mann, waren die sauer. Feste Nahrung war dann mal ne Zeitlang nicht. Aber er lebt Gott sei Dank noch. Hätte noch schlimmer ausgehen können.
Serengeti
tut23 Beiträge · seit 201209. Aug. 2012 · #35Wir sind seit über 2 Monaten in Südafrika und Namibia unterwegs,ohne dass etwas passiert ist. Diese Woche war es dann soweit: wir sind nachts auf einer Campsite in Namibia überfallen worden. Die Diebe haben die Scheibe unseres Landcruisers eingeschlagen, während wir darüber im Dachzelt gepennt haben. Das Skurile: Man hört davon nichts! Wir sind nur von dem leichten Schaukeln des Autos aufgewacht, haben den Reißverschluss vom Zelt aufgemacht und die Diebe angebrüllt. Sie sind umgehend in der Dunkelheit verschwunden, haben es aber noch irgendwie geschafft, sich vorher zwei Rucksäcke aus dem Auto unterm Arm zu klemmen.
Wir hatten sehr viel Glück: uns ist nichts passiert, die Polizei war nach 3 Minuten an Ort und Stelle und der Eigentümer war sehr hilfsbereit und heuerte Bushmen zum Spuren lesen an, sowie eine private Sicherheitsfirma und einen Hobby-Detektiv. Dieser hat sogar unsere Papiere und andere Habseligkeiten aus dem Rucksack wiedergefunden. Der Laptop blieb natürlich verschwunden.
Durch den Vorfall haben wir gelernt, dass man immer auf der Hut sein muss und sich keine Fehler erlauben darf. Wir haben wichtige Dokumente, Geld und Wertsachen immer an verschiedenen Stellen im Auto gelagert, so dass im Falle eines Diebstahls nicht gleich alles weg ist.
Daher war der Überfall diese Woche für uns keine Katastrophe und wir geniessen es weiterhin dieses Land zu erkunden. Der gleiche Vorfall hätte sich auch zu Hause ereignen können.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200809. Aug. 2012 · #36Hallo, tut!
Ach, du Schei..!
ist ja mega-ärgerlich.
Hoffentlich habt ihr eure Daten noch irgendwo zusätzlich gesichert.
Andererseits, ein Glück, dass es "nur" Sachschaden gab.
Magst du erzählen, wo das passiert ist?
Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
TaddeltoursThemenstarter108 Beiträge · seit 201209. Aug. 2012 · #37Oha, vielen Dank für den Beitrag. Tja, so isses... wirklich sicher ist man nirgends. Es ist nur gut, dass euch nix passiert ist. Aber da ihr euren weiteren Aufenthalt genießt, freue ich mich auch schon auf unsere Reise. Nächste Woche Sonntag geht's los *freu*
2 Monate seid ihr schon unterwegs. Neid... 😉
Viele Grüße
Susanne
Namibia07373 Beiträge · seit 200710. Aug. 2012 · #38Hallo Tut
Da habt ihr echt noch mal Glück im Unglück gehabt! Aber wie du selber sagst, solche Ueberfälle können überall passieren....
Wir haben uns in Namibia und Botswana auch immer sicher gefühlt.
Wünsche euch eine tolle Reise und macht euch nicht zu viele Sorgen!
Namibia07
LALauraRalf125 Beiträge · seit 201210. Aug. 2012 · #39Hallo Tut,
finde ich total klasse, dass ihr die angebrüllt habt. Glaube ich wäre vor Angst erstarrt.
WENN ich mir überhaupt Gedanken mache, eigentlich gar nicht so um meine Sachen, sondern HÖCHSTENS um mich.
Liebe Grüße