ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201211. Juli 2012 · #1Hallo liebe Tansania-Gemeinde,
meine Partnerin und ich planen für Oktober 2012 unseren ersten Trip nach Tansania. Die Tour soll 12 Tage andauern.
Das Auto (Landrover Defender 4x4) haben wir über Mawenzi (hat jemand Erfahrung mit der Firma) gebucht, inkl. Dachzelt und Campingausrüstung.
Die vorgeschlagene Route sieht wie folgt aus:
--> Ankunft und Ruhetag am Kilimandscharo
--> Moshi und Tarangire NP
--> Tarangire NP
--> Tarangire NP und Lake Manyara NP
--> Lake Manyara NP und Ngorongoro
--> Ngorongoro und Serengeti NP
--> Serengeti NP
--> Serengeti NP und Lake Victoria
--> Lake Victoria
--> Lake Victoria und Serengeti NP
--> Serengeti NP und Ngorongoro
--> Ngorongoro und Moshi
--> Transferflug nach Sansibar
Im Anschluss gibt es noch Strandurlaub an der Ostküste Sansibars. 😎
Aufgrund der Migration ist mir persönlich etwas zu viel Serengeti und zu wenig Arusha in der Routenplanung drin - was meint ihr dazu?
Welche Route würdet ihr denn für Oktober vorschlagen?
Wie sind denn generell die Pisten zu der Zeit? Große Probleme zwecks Schlammschlacht sollten wir ja nicht haben!
Zwei Nächte würden wir gerne in einer Lodge (oder Tented Camp) verbringen. Könnt ihr da vielleicht die eine oder andere empfehlen? Beim Durchsuchen des Internet nach bezahlbaren Übernachtungen kommen mir da ja ein wenig die Zweifel. 😕
Ich freue mich schon auf eure Tipps ... vor Allem auch, um meine bessere Hälfte zu beruhigen! 😄
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201111. Juli 2012 · #2Hallo Zwirni,
willkommen im Forum. Einige ergänzende Infos zu Euch wären ganz sinnvoll gewesen, z.B. erstes Mal Afrika / Selbstfahrer usw.? Auch so habe ich noch einige Rückfragen: Wo kommt Ihr an - Dar oder Arusha? Und was wollt Ihr in Moshi? 😕
Tarangire NP ist toll, für mich einer der schönsten Parks. Für mich ist eine Nacht Manyara auch o.k., der Park ist nicht so groß.
Von da zum Krater, nachmittags game drive und am nächsten Morgen noch einen reicht. (Bin mir aber nicht sicher, ob die inzwischen horrenden Eintrittsgebühren auf 24 h Basis berechnet werden oder pro Einfahrt, erkundigt Euch!) Dann wird es kryptisch, die Serengeti ist groß! 😮 Und dann wollt Ihr raus zum Lake Victoria, was habt Ihr da vor? (Wir waren am L. V. in Musoma, war ganz nett, war aber nur eine Etappe auf dem Weg von der Masai Mara in den Western Korridor. Dann zurück in die Serengeti und wieder in den Krater? Gut, der Krater bietet unglaubliche Tiersichtungsmöglichkeiten, aber die bietet ein Zoo auch. 🤩 Kurz, wenn es Euch Spaß macht als 6. Auto in der Kolonne hinter einer Löwenmama mit 4 cubs herzuzotteln, meinetwegen, aber 2 mal im Urlaub? Und noch mal Moshi???
Und überhaupt nicht verstehe ich Deine Frage:
Aufgrund der Migration ist mir persönlich etwas zu viel Serengeti und zu wenig Arusha in der Routenplanung drin - was meint ihr dazu?
Also: von welcher Migration sprichst Du? Die der Touristen? 🤢 Dann bist Du in Arusha richtig, ist schließlich die Safarihauptstadt des Nordens, groß, laut, dreckig! Und ist sich, seit wir das letzte Mal da waren, noch größer, lauter und dreckiger geworden.
Falls Du aber doch die der Gnus meinen solltest, kann es gar nicht genug Migration geben. Im Oktober haben sie vielleicht die Masai Mara schon verlassen ( bei diesen Biestern weiß man nie!) und sollten ganz vielleicht im Nordosten der Serengeti sein, so Lobo Lodge oder auch schon südlicher, who knows? - Die Park-Ranger am ehesten. 😎
Bezahlbare Lodges, da such mal selbst im Internet, und wenn Du eine gefunden hast, vergiss nicht, mir Bescheid zu geben! 😗
Und die Pisten sind, wie sie halt so sind in Afrika. Nichts wahnsinnig Schlimmes zu dieser Jahreszeit, wenn Ihr nicht verbotenerweise querfeldein fahrt. (Und das würde ich Euch wirklich nicht empfehlen!)
LG aus Hamburg,
Karsten
Bluna238 Beiträge · seit 201111. Juli 2012 · #3Hallo Zwirni,
schau mal bei www.africa-wildtours.com vorbei.
Die beiden Münchner haben bereits sehr viel Erfahrung gesammelt.
LG
Sven
ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201212. Juli 2012 · #4Guten Morgen,
vielen Dank für eure schnellen Antworten.
@ Karsten:
Ja, es ist unser erster Afrikaurlaub - wir sind also blutige Anfänger.
Wir werden in Arusha landen und von dort aus auch weiter nach Sansibar fliegen.
Naja, Wie gesagt, den Ablauf haben wir nicht selbst gemacht, sondern wurde uns so vorgeschlagen. Daher meine Frage, ob der so sinnvoll ist. Zwei Mal den selben NP finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. Was würdest du denn vorschlagen?
Ist der Viktoriasee denn keine Reise wert? Hast schon Recht - viel habe ich nicht darüber finden können! 😕
Macht es mehr Sinn, quasi 10 Tage gen Westen zu fahren und dann zwei Tage für den Rückweg nach Arusha einzuplanen?
Ha ha ... ja die Touristenmigration werden wir sicher auch vorfinden - hoffentlich nicht zuuu viel! 😉 Aber ich meinte eher die der Gnu- und Zebraherden. Wenn ich es richtig gelesen habe, sind diese im Oktober in der Masai Mara, ne!? Und die Serengeti wird da irgendwie nicht so sehr empfohlen ... da bin ich auf den Insider-Tipp angewiesen. Am schönsten soll es ja am Tarangire River und am Lake Manyara sein ... und am Lake Natron.
Und was die Lodges angeht ... verdammt, da sind mir ja erst mal die Äuglein aus dem Gesicht gefallen ... 800,- USD pPpN sind ja keine Seltenheit ... räusper!
Wollte ja eher wissen, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt! 😉
Oh man ... da kommt noch einiges an Arbeit auf mich zu!
@ Sven:
Vielen Dank für den Link. Das wird dann meine Vormittagslektüre! 😉
LG aus Berlin, Jens
URUrsula126 Beiträge · seit 200612. Juli 2012 · #5Hallo Zwirni,
auch ich finde die vorgeschlagene Route verworren; als "Ersttäter" würde ich an deiner Stelle einen guten Tour-Operator beauftragen, der deine Wünsche, Zeit- und Budgetvorstellungen optimal planen kann.Zualler erst aber mußt DU wissen, was DU willst, sonst kann nichts draus werden.
Willst du hauptsächlich die Tierwelt, willst du Land und Leute ...?
Willst du Sehenswürdigkeiten abhacken oder dir Zeit nehmen, nach dem Motto"weniger ist mehr?"
Tansania it ein sehr teures Reiseland, das hast du ja schon bemerkt.
Man kann aber auch mit Fahrer, Koch und Zelt (von einem seriösen Veranstalter)eine wunderbare Safari erleben
Herzliche Grüße
Usula
ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201212. Juli 2012 · #6Hallo Ursula,
vielen Dank für deine Antwort.
Wir möchten einen entspannten Urlaub erleben ... natürlich jede Menge Tiere sehen - ohne aber abhängig zu sein. Wenn es uns in einem NP besonders gut gefällt, möchten wir auch gerne einen Moment länger bleiben und nicht weiter müssen. Von daher haben wir uns für die Selbstfahrer-Safari entschieden.
Das Motto "weniger ist mehr" gefällt mir da schon ganz gut! 😉
LG, Jens
carl1'287 Beiträge · seit 200812. Juli 2012 · #7Hallo Jens,
wir waren 2010 in Tanzania und haben eine ähnlich Strecke (allerdings mit Fahrer) gemacht. Der Hauptunterscheid (neben dem Fahrer) war allerdings, dass wir zurück aus der Serengeti nach Arusha geflogen sind, um dann nach Sansibar weiterzufliegen.
Mein Eindruck der Parks deckt sich mit den hier bereits beschriebenen. Als Selbstfahrer hast Du natürlich die Möglichkeit, den relativ großen Ansammlungen von Touristenwagen bei Tiersichtungen aus dem Weg zu fahren. Da die meisten anderen Autos allerdings per Funk Tiersichtungen durchgeben und sich somit bei den interessanten (Löwe, Leopard, Nashorn) immer ein Haufen Autos einfindet muss Du dann eben überlegen, ob Dir Einsamkeit oder Tiersichtung wichtiger ist. In der Serengeti haben wir einige Male Hinweisschilder zu "Special Camps" gesehen. Ich vermute mal, dass diese ruhiger und abgelegener liegen und ggf. eine Option für Euch seien könnten. Dazu würde ich mal bei der NP Verwaltung nachfragen.
Den Victoriasee fanden wir eher enttäuschend, dass kann aber auch daran gelegen haben mag, dass wir uns nicht so frei bewegen konnten, wie mit einem eigenen Wagen. Gern hätte ich mir noch die Orte am See angeschaut, aber wir wollten unserem Fahrer und uns nach einer guten Woche Safari auch mal ein wenig Freiraum gönnen. Der See selbst ist relativ verschmutz, wir haben eine Bootstour gemacht und ein Fischerdorf besucht.
Als Unterkunft kann ich die
Plantation Lodge zwischen Lake Manyara National Park und Ngorongoro Krater empfehlen. (Übrigens die einzige von uns besuchte Lodge, die aus unserer Sicht das Niveau guter Lodges in RSA oder Namibia hatte)
Gruß
Carl
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Juli 2012 · #8Ich würde zum Beginn nicht nach Moshi, sondern nach Arusha fahren, da Ihr dort erheblich bessere Einkaufsmöglichkeiten habt, um Euch für die Safari einzudecken - unterwegs werdet Ihr Euch nur sehr eingeschränkt versorgen können. Übernachten könnt Ihr am Rande des Arusha NP, dort gibt es Lodges, die auch Campingmöglichkeiten haben.
Der Teil mit Tarangire und Lake Manyara passt gut.
Danach würde ich zwei Nächte in der Ngorongoro CA verbringen und den Tag dazwischen in den Krater fahren.
Die Fahrt an den Lake Victoria würde ich weglassen. Bei Eurer kurzen Safari ist das verschwendete Zeit. Teilt Euren Aufenthalt in der Serengeti am besten auf zwei Gebiete auf. Am besten zuerst in die Seronera Area (dort gibt es unabhängig von der Migration das ganze Jahr über viele Tiere) und dann in die Lobo Area, wo Ihr mit ein wenig Glück auf die ersten Vorboten der Migration treffen könnt.
Wenn Ihr ein weing abenteuerlustig veranlagt seit, und davon gehe ich mal aus (sonst würdet Ihr nicht als ersten Afrikaurlaub eine Selbstfahrer-Safari in Tansania machen), könnt Ihr die Serengeti über Kleins Gate verlassen und über den Lake Natron zurück fahren. Dadurch spart Ihr Euch den teuren Rückweg durch die Nogorongoro CA und lernt ein weiteres Highlight kennen.
Ob man im Pulk mit anderen Fahrzeugen unterwegs ist hängt immer von einem selbst ab. Wir hatten immer tolle Tiererlebnisse ganz für uns allein. Auch im Ngorongoro Crater, den Ihr auf keinen Fall verpassen solltet.
Die special campsites müssen im voraus angemeldet werden, sind erheblich teurer und haben keinerlei sanitäre Infrastruktur. Insofern stellt sich die Frage, ob die das Richtige für Euch sind. Wir haben auch auf den Public campsites immer eine ruhige Ecke für uns gefunden.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Juli 2012 · #9Hallo Jens,
kennst Du die Seiten von TANAPA? (Bin gerade zu faul, den Link einzustellen) Da (2. Seite des Formulars Gebühren, die 1. ist auf Kisuaheli) siehst Du, was die billigste Version kostet, also nur Zelten. Wobei ich Dir nicht mal die public CS (die billigsten) empfehlen möchte, weil die häufig überfüllt sind. Auf den special CS bist Du allein, allerdings ohne jede Infrastruktur (bestenfalls Plumpsklo hinterm shelter, sonst Deine eigene Schaufel). Dafür sind sie auch teurer. 😈 Die special CS musst Du aber vorher buchen, da fällt das Spontane schon mal weg. Ohnehin würde ich Euch buchen empfehlen, ich garantiere Euch, dass Euch jeder Park gefallen wird! 😁
Zur Tour:
!. Eine Nacht Arusha, Einkaufen
2. Fahrt zum Lake Manyara NP, 1 oder 2 Nächte
3. Fahrt zum Ngorongoro Krater, Game drive, 1 Nacht am Kraterrand, nächsten morgen Game drive (Gebühren sind für 24 h)
4. Serengeti bel. viele Nächte auf verschiedenen CS, unter anderem nähe Lobo Lodge (gute Chance auf die Migration), Seronera Valley (soll viele Leoparden geben, wir haben dort nie einen gesehen) und zum Schluss Lake Ndutu (tolle Gegend).
5. Tarangire NP 2 oder 3 Nächte
6. Zurück nach Arusha
Kann man gut als Selbstfahrer machen, wenn Ihr doch lieber einen Fahrer/Guide dabei hättet: Roy Safaris Ltd. War bei unserer einzigen geführten Tour eine sehr gute Wahl (falls er immer noch dort arbeiten sollte: Guide Thomas verlangen!).
LG aus dem sonnigen Hamburg,
Karsten
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201112. Juli 2012 · #10Und was mir gerade noch einfällt: wenn Ihr zum Lake V. wollt, gibt es auf dem Weg dahin das Ikoma Bush Camp. Hat uns damals sehr gut gefallen, liegt außerhalb des Parks, von daher keine Gebühren. Wie teuer das heute ist, keine Ahnung. Die damaligen sehr netten Eigentümer haben das vor ein paar Jahren verkauft.
LG,
Karsten
ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201212. Juli 2012 · #11Hey, vielen Dank für die tollen Antworten ... ich werde mich weiter schlau lesen und mal den Routenplan verfolgen!
Damit kann ich meine bessere Hälfte erst einmal ruhig stellen! 😄
Perfekt!
URUrsula126 Beiträge · seit 200612. Juli 2012 · #12Hallo nochmals,
folgendes möchte ich noch zu bedenken geben: wunderbar, wenn man Zeit hat, flexibel zu sein um mal da, mal dort etwas länger zu bleiben. Aber die Realität ist nun mal, am Ende wartet ein Flieger, den man erreichen muß. Die Strecke die ich heute nicht fahre kommt morgen dazu usw., usw. Und was das zum Teil für Strecken sind!! Und - der Tag ist kurz, sprich,keine Fahrten in der Nacht. Von einem gewissen Zeitpuffer( Pannen etc) ganz abgesehen.
Frohes Planen
Ursula
Eto557 Beiträge · seit 200913. Juli 2012 · #13Hallo und guten Tag Zwirni,
wir haben Februar 2010 eine in Abschnitten ähnliche Reise, aber mit Fahrer, gemacht. Ihr solltet am Anfang und Ende der Planung kürzen, weniger Ziele ansteuern, denn mit 12 Tagen ist der Zeitraum nicht lang.
Die Plantation- und Ndutu-Lodge kann ich auch empfehlen. Weitere stehen in meinem Reisebericht:
http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.htmlHerzliche Grüße
Eto
ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201216. Juli 2012 · #14Hallo Eto,
ich habe deinen Bericht gelesen und muss sagen, er macht Lust auf Oktober. Kann es nun kaum erwarten.
Ich versuche heute Abend unsere "neue" Route zusammenzustellen und werde sie dann mal posten.
Viele Grüße und einen schönen Start in die Woche,
Jens
ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201216. Juli 2012 · #15Hallo alle miteinander,
nun habe ich es endlich mal hinbekommen, die Route etwas zu verändern.
Es wäre super, wenn ihr mir sagt, was ihr davon haltet ... zu viele Tageskilometer etc.!?
Ankunft Airport Kilimandscharo
Fahrt zum Tarangire NP
Tarangire NP
Fahrt zum Lake Manyara
Lake Manyara
Fahrt zum Lake Ndutu
Fahrt ins Serenora Valley
Serenora Valley
Fahrt zur Lobo Lodge
Fahrt zum Ngorongoro-Krater
Ngorongoro-Krater
Fahrt zum Arusha NP
Airport Kilimandscharo
Als nächstes werde ich mir die Lodges vornehmen. Aber bis hierhin, soweit in Ordnung? 😕
Viele Grüße aus Berlin, Jens
URUrsula126 Beiträge · seit 200617. Juli 2012 · #16Hallo Zwirni,
sag mal, wie lange bist du unterwegs? Du weißt schon, dass diese Tour ganz schön straff ist? Falls eine Zeile einem Tag entspricht würde ich dringend raten, das Programm zu kürzen.
Wenn der Flieger (wie bei uns) in der Nacht am KILI airport landet willst du gleich nach Tarangire weiter fahren? Auto übernehmen usw inklusive?? Aber hallo!
Du fährst ja gerne Auto, wie du schriebst,aber du möchtest doch auch die Landschaft, die Tiere genießen - mal stehen bleiben und nicht dauernd auf die Uhr schauen zu müssen. Wenn nicht, solltest du dir ein anderes Urlaubsziel aussuchen, wo du auf guten Strassen fahren und fahren kannst.
Warum z.B. fährst du nach Ndutu um am nächsten Tag gleich wieder in die Seronera weiter zu fahren? Abgesehen davon, dass im Oktober im Ndutu wenig los ist und du extra dafür ein Permit brauchst? Und es dort nur Pisten gibt, die, je nach Wetter z.T.Schrittgeschwindigkeit erfordern?
Wozu so weit in die Lobo Region praktisch nur zum Übernachten?? Du weißt schon,wann es in der Serengeti finster wird? Wo es doch im Seronera so wunderschön ist, zwischen den Kopjes umher zu fahren.
Falls der Arusha NP nur zum Übernachten gedacht ist, ist eigentlich auch schade drum. Da würde ich den Lake Manyara auf der Rückfahrt machen und von dort dann direkt nach Arusha bzw. zum Airport fahren.
Falls du mehr als 13 Tage bleiben willst, sollte das aber im Programm ersichtlich sein, sonst wird man deine Frage bez. Tageskilometer usw nicht wirklich beantworten können.
Ich war übrigens heuer im Februar da und weiß wovon ich rede.
Gruß Ursula
ZWZwirniThemenstarter9 Beiträge · seit 201217. Juli 2012 · #17Hey Ursula,
vielen Dank für deine Nachricht.
Wir kommen in der Nacht auf den 30. September am Kilimandscharo an. Am 1. Oktober geht es aber erst weiter, so dass wir den ganzen 1. Tag quasi Zeit haben das Auto zu übernehmen und die Einkäufe etc. zu erledigen.
In die Lobo Region würden wir gerne, um die Vorboten der Migration zu erleben ... vielleicht haben wir ja Glück und sie kommen etwas früher aus der Maasai Mara zurück.
Der "Plan" ist nur ein ganz grober Ablauf, den wir vor Ort quasi konkretisieren würden. Wenn es uns in der Seronera gefällt, bleiben wir einfach dort! 🙂
Am Lake Manyara sind wir ja zu Beginn 2 Tage und wir wollten zum Abschluss noch mal den Blick auf den Kilimandscharo genießen.
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201117. Juli 2012 · #18Hallo Jens,
die Fahrt von Ngorongoro nach Arusha ist zu weit! Du solltest entweder Lake Manyara oder Tarangire auf der Rückfahrt einbauen.
Ansonsten ist es straff, aber machbar!
LG,
Karsten
URUrsula126 Beiträge · seit 200617. Juli 2012 · #19Hallo Zwirni,
also sei mir nicht böse, aber ich glaube du hast arg falsche Vorstellungen von einer Camping-Tour in Tansania.Oder aber, dass du ohne Reservierung so auf die Scnelle in einer Lodge unterkommst. Nochmals, aber keine Angst, ist das letzte Mal: hol dir die NEUESTEN Informationen aus dem Gebiet. Du stellst dir das "vor Ort entscheiden" sehr (entschuldige) naiv vor. Du hast doch bei diesem engen Zeitrahmen gar keine Möglichkeiten noch noch groß etwas zu ändern.Abgesehen davon, dass du, wie gesagt, in den Parks sowieso nur game-drive Geschwindigkeiten fahren darfst. Außerdem mußt du im VORHINEIN die Parkfees zahlen. Ich kann dir nur raten, dich diesbezüglich genau zu erkundigen. Diese überbordende Bürokratie ist in Tansania ein Problem, von dem alle, die mit Fahrer unterwegs sind, nichts merken. Warum wohl sind sehr wenige Selbstfahrer dort unterwegs?
Gruß Ursula
Topobär5'479 Beiträge · seit 200918. Juli 2012 · #20Zwirni schrieb:Hallo alle miteinander,
nun habe ich es endlich mal hinbekommen, die Route etwas zu verändern.
Es wäre super, wenn ihr mir sagt, was ihr davon haltet ... zu viele Tageskilometer etc.!?
Ankunft Airport Kilimandscharo
Fahrt zum Tarangire NP
Tarangire NP
Fahrt zum Lake Manyara
Lake Manyara
Fahrt zum Lake Ndutu
Fahrt ins Serenora Valley
Serenora Valley
Fahrt zur Lobo Lodge
Fahrt zum Ngorongoro-Krater
Ngorongoro-Krater
Fahrt zum Arusha NP
Airport Kilimandscharo
Als nächstes werde ich mir die Lodges vornehmen. Aber bis hierhin, soweit in Ordnung? 😕
Viele Grüße aus Berlin, Jens
Einkaufen und dann die Weiterfahrt zum Tarangiere NP passt. Man fährt bis 6km vor dem Gate auf gutem Asphalt.
Nachfolgend mal ein Vorschlag, wie ich die Tour umgestalten würde. Dabei bleiben alle Ziele außer Lake Ndutu und Arusha NP erhalten. Lake Ndutu lohnt sich in der Zeit eher wenig und wenn es Euch nur um den Blick auf den Kili geht empfehle ich Euch die erste und/oder letzte Nacht in der KIA Lodge zu verbringen. Ist die perfekte Unterkunft vor/nach dem Flug und bietet einen schönen Blick auf den Berg (wenn er mal nicht in den Wolken ist).
1. Ankunft KIA
2. Einkauf Arusha, Fahrt zum Tarangire NP
3. Game Drive Tarangire NP
4. Fahrt zur Seronera Area
5. Game Drive Seronera Area
6. Game Drive Seronera Area
7. Fahrt zur Lobo Area
8. Game Drive Lobo Area
9. Game Drive Lobo Area
10. Fahrt zur Ngorongoro CA
11. Game Drive im Krater
12. Fahrt zum Lake Manyara NP, dort Abend Game Drive
13. Morgen Game Drive im Lake Manyara NP, Fahrt nach Arusha