Ein deutscher Farmer in Angola

26 Antworten · 14,8k Aufrufe · gestartet 26. Juni 2012 von lilytrotter
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28 Beiträge · seit 201311. Sept. 2013 · #21
Hallo Peter,

ich hatte gelesen dass sie eure Reisepässe in Foz du Cunene einkassiert haben. Tja, die tun halt auch nur ihre Pflicht und für uns in einem grenzfreien Europa wirkt dass zunächst einmal irritierend. Wir haben uns dort immer ordentlich angemeldet und ich muss sagen die Stimmung war immer gut. Einmal haben wir denen sogar einen Toy am Strand freigezogen und sie haben sich herzlich bei uns am nächsten Morgen bedankt. Es ist halt einfach ungewohnt aber habt ihr euch in Ilona auch nicht bei der Polizei gemeldet? Da gibt es nämlich auch einen Polizeiposten und wenn man über den Kreisel im Ort fährt kommt man an diesem Posten nicht direkt vorbei.
132 Beiträge · seit 201311. Sept. 2013 · #22
Hallo capekiter,
ich will wirklich nicht alle über einen Kamm scheren. Ich hatte nur den Eindruck, das die Staatshüter im grenznahen Bereich nicht nur von ihrem originären Auftrag geleitet werden. Unsere Unterlagen waren in Ordnung. Das war sicherlich für den einfachen Grenzsoldaten nachts um 22:30 Uhr nicht zwingend erkennbar.
Bei keiner Polizeikontrolle auf der Reise wurden wir unfreundlich angesprochen / behandelt; ganz im Gegenteil. Im grenznahen Bereich haben wir auch gute Erfahrungen gemacht. Ein LKW aus einem Soldatenkonvoi ist liegengeblieben; wir wurden nach einem Sat.-tel. gefragt und ob sie es benutzen dürften. Am nächsten Tag trafen wir die Truppe wieder und sie haben sich nochmals herzlich bedankt. Ähnliche Erfahrungen wie Ihr sie gemacht habt.
In unserem Fall ist es ein Dorf ohne Besonderheiten gewesen; keine erkennbare Station, usw..
Alles in allem aber die einzige Situation, von der ich sagen würde: mmmh muß ich kein zweites Mal haben.
Gruß

Peter
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2013
53 Beiträge · seit 201311. Sept. 2013 · #23
Hallo Strassenkind,
beim Kunenemund ist eine Polizeistation und ich glaube das die schon wissen wollen wer sie da so besuchen will. Ich hörte von einigen S.Afrikanern und Namibiern die sich da auchnicht angemeldet haben und haben auch so einwenig Ärger bekommen. Grenznähe ist imme so ein Heiklesthema. Ich würdr wenn es geht nie in Grenz nähe übernachten egal wo. O.K. Bots. Nam u. SA. da ist kein Problem.
LG.
Jochen
211 Beiträge · seit 201111. Sept. 2013 · #24
strassenkind schrieb:Hallo Zusammen,
ich bin neu hier und stöbere im Forum herum. Dabei bin ich über die Angola-Seite gestolpert.
Wenn jemand Interesse daran hat, wir haben Juni / Juli 2011 eine Tour durch Angola gemacht. Die Beschreibung findet Ihr hier:

Angola 2011

Was ihr seht sind die Seiten eines Fotobuches, dass ich anhand der vielen Bilder von uns allen erstellt habe.
Grüße

Peter
Der RB versteckt sich hinter den Bildern. 🤩
28 Beiträge · seit 201311. Sept. 2013 · #25
Hallo Lilytrotter,

Genehmigung benötigt man (noch) keine für die Strandpassage obwohl der Strand ja zum Ilonapark gehört. Im Ilonapark selber wird normalerweise nahe Tombua eine Eintrittsgebühr an einer Schranke erhoben (vom Hörensagen, da selber noch nicht gefahren).

Wer die Strandpassage fährt sollte dies nur mit min. 2 Fahrzeugen unternehmen. Wer von Süden einfährt sollte nur bei Springtide ab der früheren Landverbindung der Isla dos Tigres 2 Stunden vor lowtide, also an der Tigerbucht einfahren. Am Ende (nach ca. 100 km) kann es problematisch werden da je nach Strömung an 2 Stellen mögliche Felsbarrieren umfahren werden müssen. Mal sind (Sandstein)felsen da, dann ist wieder nichts davon zu sehen. Auf den 3 Bildern von Peter konnte ich auf einem erkennen das die Gruppe die Felsen nicht mehr umfahren konnte, also sind sie wahrscheinlich zu spät, also nicht mit ablaufendem Wasser, an der früheren Landverbindung der Isla dos Tigres eingefahren. Kurz hinter den Felsen werden die Dünen dann niedriger und man hat es geschafft

Wer von Ruacana kommt muss sich bei 3 Polizeiposten melden: Ilona, Voz du Cunene (ehem. Wasserpumpwerk für die Isla), Tombua bei der Polizei und außerdem bei der Einwanderungsbehörde.

Also lillytrotter, man kann und darf ohne permit dort entlang fahren, sollte es sich nur auch sehr gut überlegen. Vor allem sollte man gute Nerven, einige Erfahrung beim fahren im Tiefsand und in Schrägpassagen mitbringen. Evtl. Bergemanöver sollten fix bewerkstelligt werden denn die Zeit läuft. Diese Passage ist in einem eigenen Kapitel im: "TransNamib: Dimensionen einer Wüste" detailliert beschrieben.
132 Beiträge · seit 201311. Sept. 2013 · #26
Hallo Diana in Cape Town,

stimmt ! Aber Versteckspielen wollen wir ja nicht. Danke für den Hinweis, habe ich geändert:


Angola 2011

Gruß

Peter
zuletzt bearbeitet 11. Sept. 2013
Themenstarter4'129 Beiträge · seit 200812. Sept. 2013 · #27
Hallo, capekiter!

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Damit ist für uns endgültig geklärt, dass wir NICHT an der Wasserlinie langfahren werden. Solche kleinen „Abenteuer“ im Salzwasser lieben wir nicht.
Allerdings interessiert uns dort alles andere und wenn es dort keine andere Möglichkeit gibt, entlang des Dünengürtels nach Norden zu kommen - und davon gehe ich jetzt aus, - dann wird’s halt der Track über die Omauha Lodge - Pediva wäre sowieso auf unserer Wunschliste...

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt