Quo vadis, SA?

1'048 Antworten · 262k Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2006 von Yoshikawa
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ThemenstarterGast29. Mai 2007 · #141
Moin zusammen!

Einige Artikel zur Energie“versorgung“:
http://www.fin24.co.za/articles/default/display_article.aspx?Nav=ns&ArticleID=1518-24_2119010
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070525020052277C522877
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2118304,00.html

Zwei Artikel zum Erfolg der „Landreform“ in Südafrika:
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_1914997,00.html
Man beachte: „An estimated 600 land-owning families in Limpopo have had their projects collapse under greedy leadership and lack of government monitoring.“

http://www.news24.com/News24/AnanziArticle/0,6935,2-7-1442_1933956,00.html
Man beachte: „Production on these projects, worth more than R100m, has nose-dived since the beneficiaries were awarded them as part of the government's settlement land acquisition grant (Slag) between 1994 and 2002.“

Keine Milch mehr?
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070517115153416C293937
Allerdings kann man dies („The number of dairy farmers has been whittled down from 80 000 to only 3 350 over 40 years.“) wohl nicht der Regierung zurechnen. Immerhin!

Allerdings ist es erstaunlich, wie wenige statistisch bedeutsame Zahlen die südafrikanische Regierung zum „World Summit Food Plan of Action“ der FAO beisteuern kann (Seiten 17 – 22):
ftp://ftp.fao.org/docrep/fao/meeting/009/South_africa.pdf


Gruß, Michael
ThemenstarterGast02. Juni 2007 · #142
Moin zusammen,

hier wieder einige interessante Aspekte aus dem täglichen Leben Südafrikas:

Rechtsprechung:
http://www.news24.com/News24/South_Africa/Politics/0,,2-7-12_2121033,00.html


Die Geschichte von eNaTIS, Südafrikas National Traffic Information System:

Offiziell...
http://www.enatis.com/

...und real
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2116081,00.html
http://www.news24.com/News24/South_Africa/Politics/0,,2-7-12_2118844,00.html
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2122682,00.html


Führerscheine:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070531170027354C284342

Gruß, Michael
ThemenstarterGast04. Juni 2007 · #143
Moin zusammen,

im Zusammenhang mit den Streiks im öffentlichen Dienst heute eine Zusammenstellung zum derzeitigen Zustand des südafrikanischen Gesundheitswesens.


Rassenquoten in der medinizinischen Versorgung:
http://www.sundaytimes.co.za/PrintEdition/Article.aspx?id=481544
Naja! Ich finde man sollte AA-Ärzten schön die Chancen zum Üben geben, die sie als früher Benachteiligte nicht hatten!

Der Zustand einiger Krankenhäuser nähert sich offensichtlich dem allgemeinen schwarzafrikanischen Standard:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070529233023200C385001

Wenn gestreikt wird, braucht man halt keine Ärzte oder Patienten! Das muss man doch verstehen!
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2122804,00.html
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=nw20070601094651814C199179
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2122850,00.html
Wurden wenigstens sie behandelt?

Gruß, Michael
ThemenstarterGast09. Juni 2007 · #144
Moin zusammen,

hier wieder einige interessante Aspekte aus dem täglichen Leben Südafrikas:

http://www.sacanada.org/uploads/harry/other/When_the_loerie_sings_again_30.pdf
Interessant an dieser persönlichen Bestandsaufnahme sind für mich insbesondere der Epilog sowie die Schilderung der AA-Folgen in seiner Firma. Seine Beschreibungen der Geschichte der weißen Besiedelung Südafrikas und des britisch-burischen Antagonismus ist, soweit ich das beurteilen, korrekt. Über seine Beurteilung der Apartheidsjahre kann man sicherlich trefflich streiten. Allerdings bekommen seine Bemerkungen im Zusammenhang mit dem unten stehenden Link zu den Äußerungen Mbekis Bruders doch einen besonderen Touch.

Auswirkungen von AA und BEE am Beispiel ESKOMs:
http://www.fin24.co.za/articles/default/display_article.aspx?Nav=ns&ArticleID=1518-25_2126168


Für Konno die Restaurant-Sicherheit in Durban: 😄
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070606095301368C748496

AIDS und die Zukunft afrikanischer Demokratie:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/6721805.stm

Wieder einmal aus der Rubrik "Uns ärgert etwas, last uns etwas zerstören!" Diesmal: Streikende Lehrer:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070604165506146C146769

Die Ansicht Mbekis Bruders ist für europäische Gutmenschen 😉 vielleicht etwas überraschend:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/3679706.stm
Hinweis auf die im nächsten Beitrag stehende Grafik.

Gruß, Michael

Post geändert von: Yoshikawa, am: 08/06/2007 23:08<br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 08/06/2007 23:11
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ThemenstarterGast09. Juni 2007 · #145
Hier hoffentlich jetzt die Grafik:

ThemenstarterGast11. Juni 2007 · #146
Moin zusammen!

Streik“kultur“:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070608100951619C730444
Ich erinnere hier an die vielen Ermordeten Streikbrecher während des Streiks der Wachleute im letzten Jahr. Kaum einer dieser Fälle wurde aufgeklärt. Wissen muss man dazu, dass nahezu alle Streikbrecher auf den zumeist äußerst geringen Lohn angewiesen sind, um ihre Familien durchzubringen.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/6733377.stm

Taxi-Kriege:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070609083228677C324462
Das sind die Verkehrsmittel, die die Fußballfans benutzen müssten, wenn es nicht, wie die FIFA festgestellt hat, die tollen U- und S-Bahnen in den südafrikanischen Großstädten gäbe.

Mobiltelefonregistrierung:
http://www.internet.org.za/ricpci_amendment_bill_2006.pdf
Wenn dieses Gesetz in Kraft getreten sein wird, muss jeder Besucher eine Fotokopie seines Passes zum Beweis seiner Personenangaben beim entsprechenden Roaming-Partner seines Mobilfunkanbieters hinterlegen. Wenn man daran denkt, wie leicht z.B. Kreditkarteninformationen mit aktiver Unterstützung der Polizei Johannesburgs seinen Weg in die OK gefunden hat, so dürfte es mit der Datenhaltung der dortigen Mobilfunkbetreiber sicher noch etwas einfacher gehen.
Jedoch, selbst wenn die Daten sicher wären, stelle man sich das praktische Handling vor, wenn 2010 tatsächlich die erhofften 350.000 Fußballfans an den internationalen Flughäfen Südafrikas aufschlügen!

Gruß, Michael<br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 11/06/2007 08:17
ThemenstarterGast18. Juni 2007 · #147
Moin zusammen!

Treibstoffkrise in Sicht?
http://www.fin24.co.za/articles/default/display_article.aspx?Nav=ns&ArticleID=1518-25_2126668

Der Staat traut seinen eigenen Institutionen wohl nicht so ganz:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070611135626857C793883
Dafür kann dann halt die Polizei streiken:
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,9294,2-7-1442_2128082,00.html
Soweit zu den Sicherheitsversprechungen für die Zukunft durch die Regierung
http://www.int.iol.co.za/index.php?art_id=vn20070617102639642C754693&set_id=1&click_id=13&sf=

Zur wirtschaftlichen Zukunft des Landes:
http://www.fin24.co.za/articles/default/display_article.aspx?Nav=ns&ArticleID=1518-25_2129275http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2130164,00.html

Diese Armee wurde einmal kurz vor Luanda von den Amerikanern zurück gepfiffen:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/2129563.stm

Mortalität
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2130164,00.html

Landreform:
http://www.mg.co.za/articlePage.aspx?articleid=308821&area=/breaking_news/breaking_news__national/#
"Without land redistribution, the agrarian revolution is impossible," Xingwana said. Wenn diese Revolution etwas anderes als den Einzug des Hungers auch in Südafrika bedeuten wird, wäre ich wirklich und zutiefst überrascht!

In Südafrika sollte man wohl nicht mehr das Wasser aus dem Hahn trinken:
http://www.int.iol.co.za/index.php?art_id=nw20070613144435752C961675&set_id=1&click_id=14&sf=

Gruß, Michael
ThemenstarterGast28. Juni 2007 · #148
Moin zusammen,

hier wieder einige interessante Aspekte aus dem täglichen Leben Südafrikas:

Landbesitz muss strengestens überwacht werden...
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=14&art_id=vn20070621120404968C217807
...man kennt ja diese schrecklichen weißen Farmer!
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2137050,00.html
Aber es werden ja immer weniger:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=nw20070626090236686C820175

Einkaufen will gut vorbereitet sein...
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070626220001196C473339
...genau wie ein Gang durch die Stadt.
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070628024134592C768844
Glücklicherweise gibt es ja die Polizei:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070628023621139C738103
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070627182106700C977435

Taxi-Werbung einmal anders:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070627130159102C436234



Gruß, Michael

Quelle: www.mg.co.za
ThemenstarterGast01. Juli 2007 · #149
Moin zusammen,

der heutige Link weist auf ein Buch über die Folgen der vom ANC betriebenen Landumverteilungspolitik hin. Auch wenn dieses Buch ganz klar aus der Ecke der Farmer, einer Gruppe, die vom Apartheidsregime mit am meisten profitiert hat, kommt, sollte man es nicht gleich als revisionistische Propaganda abtun, da es sich um hier um durch öffentliche Quellen dokumentierte Fälle handelt.

Ich weise noch auf das Kapitel 15 „The Road to Poverty“ , Section D, hin, welche sich mit Namibia befasst.

Zum Lesen im Zusammenhang braucht man sich nicht das PDF-File zusenden zu lassen, sondern man klickt rechts auf den Link und speichert es mit „Ziel speichern unter...“ auf der eigenen Festplatte.

http://greatsalandscandal.blogspot.com/

Gruß, Michael <br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 01/07/2007 11:26
ThemenstarterGast02. Juli 2007 · #150
Moin zusammen,

in Südafrika wird es wohl nicht mehr sehr lange bis zur Einführung der (Selbst-)Zensur der anderen, nicht SABC-Medien, dauern:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=124&art_id=vn20070629121138653C941597

Hier ein Interview mit einem Hijacker in zwei Teilen:
http://www.youtube.com/watch?v=jt_DFwZkfUQ
http://www.youtube.com/watch?v=v9DAw6JJ5Vc&eurl=http%3A%2F%2Fcrimexposouthafrica%2Enet%2Fcrimexp%2Findex%2Ephp%3Foption%3Dcom%5Fcontent%26task%3Dview%26id%3D2019%26Itemid%3D2

Video über Raubüberfälle in der Innenstatdt von Durban:
http://www.youtube.com/watch?v=BmzIc6ANjWI&mode=related&search=

Manchmal ist es auch lustig:
http://www.youtube.com/watch?v=zksexQf8c5M&mode=related&search=


Gruß, Michael
ThemenstarterGast05. Juli 2007 · #151
Moin zusammen,

die neuesten Kriminalitätsstatistiken für Südafrika wurden in dieser Woche veröffentlicht.

Hier eine Wortmeldung des südafrikanischen Sicherheitsminsters vom letzten Jahr:
http://www.youtube.com/watch?v=WwXSIDp3RSM
Die, denen es nicht passte, könnten reden, bis sie blau im Gesicht würden, sie sollten das Land verlassen, aber offensichtlich gibt es wohl doch ein Problem:
http://www.news24.com/News24/South_Africa/Politics/0,,2-7-12_2140969,00.html
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070704002448579C860169

Dies allerdings war die erste Veröffentlichung der SAPS:
http://www.saps.gov.za/_dynamicModules/internetSite/newsBuild.asp?myURL=769
Man sieht ganz viele Minuszeichen und den verschämten Hinweis, dass die kompletten Zahlen bald auf der Site zur Verfügung gestellt würden.

Selbst in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung wurde heute über die Bekanntgabe der südafrikanischen Kriminalitätsdaten erstmals (im Kontext mit der Fußball-WM 2010) berichtet:
http://www.haz.de/newsroom/weltimspiegel/zentral/weltimspiegel/art699,75570

Gruß, Michael
ThemenstarterGast06. Juli 2007 · #152
Moin zusammen,

im Nachgang zu gestern noch einige Aspekte im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der neuesten südafrikanischen Kriminalitätsstatistik:

Auswirkungen auf die seelische Gesundheit:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070705115542973C927288

Polizisten und ihre Familien als Opfer:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070705022704292C264922

„It´s war on Criminals“ in Durban:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070705133907442C756591

Gewalttätige Hausüberfälle steigen überproportional:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070705030806378C634387

Die Polizeiabdeckung wird dünner:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070705030228832C407784

Und wieder einmal Überfälle am Tafelberg;
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_2142219,00.html

Gruß, Michael

Aus dem Citizen: <br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 06/07/2007 11:27
ThemenstarterGast07. Juli 2007 · #153
Moin zusammen,

und noch einmal zum Wochenende!

Durban ist die Raubhauptstadt Südafrikas:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070707093517930C365221

Überfall im St. Lucia Park:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070707091957997C275369

Schlamperei oder Manipulation? In Leseräußerungen südafrikanischer Medien wird häufiger die Auffassung vertreten, dass die Statiastiken „geschönt“ seien:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070706111640411C988049

Flughafensicherheit:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070706111509483C534678

Aber 2010 wird alles gut!
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070706145800448C246057

Das soll`s dann `mal für einige Zeit gewesen sein, mit dem Kriminalitätsschwerpunkt 😉 Für den, der sich selbst informieren möchte, hier gibt`s täglich genug davon:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15

Gruß, Michael
ThemenstarterGast08. Juli 2007 · #154
Moin zusammen,

heute einmal etwas zu Zimbabwe.

So sieht eine richtige Inflationsbekämpfung aus. An den Nebenwirkungen wird noch gearbeitet:
http://www.iht.com/articles/ap/2007/07/07/africa/AF-GEN-Zimbabwe-Prices-Chaos.php
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=84&art_id=nw20070706202707650C747045
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=84&art_id=nw20070706171752555C744528

Das Verschwinden der Treibstoffe aus dem Angebot wird auch dafür sorgen, dass nichts mehr im Land transportiert werden kann:
„Long lines of cars waited at gas stations still selling scarce fuel on Friday after Mpofu ordered the gasoline price halved. Most gas stations ran out of supplies on Saturday.
"It looks like the country will run dry in the next few days and everything could come to a standstill. It doesn't make sense," said one fuel industry executive.
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=84&art_id=nw20070707145647574C463271

Der leise Völkermord:
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/africa/article2042133.ece

Eine Situationsbeschreibung aus dem Land:
http://www.cathybuckle.com/thisweek.shtml

„Zimbabwe - A Warning
Mens News Daily

I hope nobody thinks that next week will be business as usual. This week the
private sector has gradually wound down its operations. The retail sector -
most retailers carry stock for a month approximately, are the last to shut
down but already you can see empty shelves and shortages of all the fast
moving basic items are now widespread.

Butcheries and bakeries that work on stock levels of about a week are
already closed as their stocks ran out. The same with filling stations.
Manufacturers must work with quite significant stock levels - especially of
imported items and they will run these down and then close unless there is a
U-turn on the part of the government and new directives which are half
reasonable.

There are no signs as yet as to what the State will do when this shutdown
occurs. But all that we are seeing and hearing right now are threats and an
insistence that this situation is going to be maintained for some time.

The most immediate problem is the very basics - fuel for transport and the
essential foods, maize meal, rice, bread, meat and milk. By Monday all of
these will be virtually unobtainable. Farmers with pigs and poultry are
pondering what to do with their animals as they run out of stock feed, dairy
farmers also face huge problems as they cannot pay their feed bills and must
start winding down - how do you tell a cow in milk, used to being milked
three times a day, that she must stop producing?

Hundreds of thousands of workers and non-formal sector businesspersons are
being faced with no work and are being forced to stay home - at present on
full pay, but in a few weeks what then? There is no law to turn to; there
are no political leaders to go to with any sort of sense and authority. We
are in the hands of a madman who has nothing to lose but his life and has
his back to the wall and is using the only tools that he knows to try and
stay afloat while the country drowns.

How will the average Zimbabwean respond? Friends of mine are doing a day
trip to Francistown in Botswana - just 200 kilometers away, today. They will
buy what they need for next week and return. A few will do the same. Others
are going on holiday, unable to stand the specter of seeing all that they
have built up over the past decades swept away. They are the lucky ones -
what about the rest?

There is only one way out and that is across the Limpopo. I must warn South
Africa that they will now face a huge upsurge in economic refugees and they
had better brace themselves for that if nothing effective is done to halt
this madness. I mean hundreds of thousands of new, desperate, hungry
Zimbabweans flooding in and disappearing into the vast urban slums that
surround all South African cities.

The alternative is a military coup led by the junior officers with the
compliance of some in the ruling Party who see that this situation is not
sustainable and that it is creating a regional crisis of substantial
proportions. Such an event would close the door to the SADC process under
way today in South Africa and plunge the country and the region into a huge
political crisis that would require military intervention. Am I being
alarmist? I do not think so. The actions of this rogue regime in the past
week have been enough to tip us over and into a state of crisis we have
never faced before.

Irreparable damage is being done to the country and if this is not stopped
in its tracks by immediate and radical measures taken by regional
governments very serious consequences are going to follow.

The humanitarian and economic crisis that is about to break out in Zimbabwe
is simply staggering and certainly way beyond the capacity of the country to
handle on its own.

Eddie Cross
Bulawayo, 7th July 2007“

Eddie Cross ist MDC-Funktionär. Hier ein alter Artikel auch zu Eddie Cross:
http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2137657
Dieser Blick in die Vergangenheit zeigt auch eine der Ursachen für die der ganzen Entwicklung eigentlich zugrunde liegenden wirtschaftlichen Probleme (Kongo; mit namibischer Beteiligung).

Gruß, Michael<br><br>Post geändert von: Yoshikawa, am: 08/07/2007 10:45
ThemenstarterGast16. Juli 2007 · #156
Moin zusammen,

hier wieder eine Sammlung des Wochenendes über das ganz normale Leben:
http://www.sundaytimes.co.za/PrintEdition/Article.aspx?id=515705
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070716060444200C324165
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070716034634243C140807
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=nw20070715145418578C120834
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070715085418715C873071
Wohlgemerkt, eine solche Zusammenstellung kann man nach jedem Wochenende erstellen, und es sind nur die Meldungen, die es in die nationalen Medien schaffen!


Muti-Morde (http://de.wikipedia.org/wiki/Muti_(Zulu)), einmal vor Gericht gekommen und nichts für zarte Seelen:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=13&art_id=vn20070715085548177C476517

Ein Crime-Hotspot an der False Bay:
http://www.news24.com/Regional_Papers/Components/Category_Article_Text_Template/0,,303_2141876~E,00.html

190 gesprengte Geldausgabeautomaten bisher in 2007:
http://www.int.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20070714090623676C184608

„A sickness of the soul“
http://secure.financialmail.co.za/07/0713/cover/coverstoryd.htm

Gruß, Michael
ThemenstarterGast23. Juli 2007 · #157
Moin zusammen,

heute einmal wieder die Landverteilungsfrage im Zusammenhang des südlichen Afrikas.

Die vorgeschlagenen neuen Regeln für die Landverteilung in Südafrika sollen es dem Minister für Landwirtschaft und Landfragen ermöglichen, Land ohne Gerichtsbeschluss verwenden zu können, wenn es ihm im Interesse der Landreform sinnvoll erscheint:
http://www.news24.com/News24/South_Africa/News/0,,2-7-1442_1395059,00.html

Da, wo dies alles schon geschehen ist, in Zimbabwe, müssen die bösen USA Lebensmittellieferungen anbieten:
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=84&art_id=nw20070717215233855C149747
Malawi verkauft Weizen an Zimbabwe! Ob die da jemals Geld für sehen? Oder wird Zimbabwe Malawi dann beliefern, wenn es dort einmal wieder eine Nahrungsmittelkrise gibt?
http://wap.alertnet.org/thenews/newsdesk/IRIN/154c80716f78746aa0fea4aa939f4f08.htm

Ein älterer BBC-Beitrag zur Ernährungssituation in Sambia, auch einmal ein Exporteur von Lebensmitteln:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/4678592.stm

Lesothos Ernährungssituation heute:
http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/6906923.stm

Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass Afrika der Kontinent mit dem höchsten Anteil an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche sei und unterstelle dies zunächst als richtig. Wenn man nun noch in Rechnung stellt, dass es zu Apartheidszeiten möglich war, selbst in einem bei dieser Verteilung nicht so gut weggekommenen Land wie Südafrika, landwirtschaftliche Überschüsse zu erwirtschaften -von Rhodesien/Zimbabwe ganz zu schweigen-, so frage ich mich, warum das nun offensichtlich im südlichen Afrika mehr und mehr nicht möglich ist. Und, politically incorrect, warum soll ich eigentlich dazu beitragen, jemandem, der sich immer wieder selbst ins Knie schießt, Erste Hilfe zu leisten?

Was produziert eigentlich Ongombo West zurzeit?

In diesem Sinne einen schönen Start in die Woche!

Gruß, Michael
470 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #158
Hallo Michael

Es ist verständlich, dass viele Menschen angesichts der nie endenden Korruption und Ruinwirtschaft Afrikas frustriert sind. Dazu zwei Gedanken:

Wir (CH) haben ein Bundesratsmitglied, welches mit einer seiner Firmen jahrelang spezielle Treibladungen nach Südafrika geliefert hat, die von meinen Schwagern während dem Krieg in Angola eingesetzt worden sind(wow, mit dem Ems Chemie Zeugs kann man viel weiter schiessen als die Angolaner mit dem Russenschrott). Dieser Bundesrat (entspricht in DE einem Bundesminister) heisst Christoph Blocher und er hat unlängst gesagt, man müsse Afrika halt sich selber überlassen.

Diese Aussage kann ich grossenteils unterstützen! Die Strukturprobleme Afrikas sind nämlich nur zu einem relativ kleinen Teil durch die afrikanische Bevölkerung verursacht. Zu einem grösseren Teil sind sie durch korrupte Europäer, Amis, Chinesen, Taiwanesen, Koreaner, Inder, Australier und dem mittleren Osten verursacht. Würde man Afrika tatsächlich sich selber überlassen, gäbe es vielleicht durchaus Chancen zur Bessereung.

Solange jedoch der Ressourcenraub vom Westen, Osten, Norden und Süden in Afrika so wie heute vorantegrieben wird, solange hat Afrika auch keine Chance, die Korruption und somit das Elend zu reduzieren. Korruption ist nämlich sehr einfach strukturiert: Der Nehmende und der Gebende sind beide zu 100% schuldig an der Schädigung Dritter.

Der zweite Punkt ist auch ganz klar: Solange die Menschen in Afrika keine Perspektive haben, so lange haben auch die Wildtiere und ihre Lebensräume keine Perspektive. Einige zehntausend Quadratkilometer Naturparks werden daran nichts ändern.

Gruss

Patrick

Vielleicht noch mein Fazit: Überlegt konsumieren, gezielt unterstützen.<br><br>Post geändert von: pme, am: 23/07/2007 10:12
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ThemenstarterGast23. Juli 2007 · #159
Moin Patrick,

Du schriebst:
Solange jedoch der Ressourcenraub vom Westen, Osten, Norden und Süden in Afrika so wie heute vorantegrieben wird, solange hat Afrika auch keine Chance, die Korruption und somit das Elend zu reduzieren.
Der Terminus „Ressourcenraub“ ist in seiner Absolutheit sicherlich diskussionswürdig. Es geht aber beim Thema Lebensmittelsicherheit in seiner südafrikanischen Ausprägung ja nicht darum, Elend zu reduzieren. Die ideologiegetriebene Politik der Regierungen im südlichen Afrika produziert ja geradezu Elend!

Und dies ist ein vom außerafrikanischen Ausland völlig unbeeinflusster Tatbestand. Erst dann, wenn zur Linderung einer akuten Hungersnot überschüssige (-flüssige) Lebensmittel der ersten Welt über Afrika gekippt werden, kann es (und tut es ja auch fast immer) zur (Be-)Verhinderung innerafrikanischer Lösungen kommen.

Aber das ist im südlichen Afrika nicht der Fall, denn dort wurde -und wird zurzeit- eine mehr als ausreichende Lebensmittelproduktion aus ideologischen Gründen einzig und allein aus dem Grund zerstört, dass die Produzenten nicht mehr erwünscht sind. Wenn die notwendigerweise eintretenden Folgen dann sichtbar werden, kommen die Regierungen mit den offenen Händen und den gefüllten privaten Taschen wieder zu ihren "Gimme-Gimme-Tours" in die erste Welt und erzählen die zeitlos gültige und einzig wahre Geschichte vom Erbe des Kolonialismus und der Apartheid.

Gruß, Michael
470 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #160
Zimbabwe ist diesbezüglich eine spezielle Situation, und die Genossen des ANC leisten ihren Beitrag. Aber auch in Zimbabwe rollen Chinesen und Libyer an, um sich für ein Fässchen Öl und ein Köfferchen Dollar umfangreiche Ländereien unter den Nagel zu reissen.

Übrigens, dank der ungemahlenen Gen-Mais Spende von USAid darf Zimbabwe auch künftig keinen Mais mehr in die EU exportieren. Soviel zum Wohlwollen...
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