wir waren vor 6 Tagen nun auch mal im Dolomite Camp. Verglichen mit anderen Unterkünften in ungefähr dieser Preisklasse (z.B. Okaukuejo, Kieliekrankie, Desert Camp, ...) kann ich das Dolomite Camp derzeit eigentlich nur als Schnäppchen bezeichnen (Wir haben für 2 Personen plus kostenfreiem 4jährigen Kind 140 EUR über DerTour bezahlt). Das Allerbeste: Neben der schönen Unterkunft ist eine Buchung im Dolomite Camp gleichzeitig die eigentlich unbezahlbare Eintrittskarte für den sonst nicht zugänglichen Westbereich des Etosha NP. Und der war zumindest vor einer Woche sehr tierreich. An jedem Wasserloch viele hundert Zebras, Springböcke, Massen an Giraffen und auch Elefanten und Löwen gesehen. Und im Gegensatz zum normal zugänglichen Teil des Etoshas waren wir hier an jedem Wasserloch ganz allein. Bei den Löwen hatten wir besonders Glück: 6 Löwen hatten ein Zebra direkt an der Piste gerissen. Wir konnten die voll gefressenen Katzen in 1 Meter Entfernung beobachten und fotografieren.
vielen Dank für diese schöne Bilder und die Infos über den Westteil im Etosha.:) Wir waren 2009 mit einem Guide auch im Westteil und fanden damals das es weniger Tiere in dem Westteil gab. 😉 Schön wenn diese "Wanderung" nun dann doch stattgefunden hat. 😁
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
super hattest Du ein Glück -da kommt doch Freude auf und so viele Tiere im westlichen Teil - das war bisher ungewöhnlich. Danke für die Info und die schönen Bilder. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
vielen Dank für die tollen Bilder! Da kommt bei uns eine volle Vorfreude auf wenn wir anschließend nach Palmwag zum Dolomite Camp fahren. Vielleicht haben wir mit der Tiersichtung auch etwas Glück. Aber man darf die Erwartungen nicht zu hoch stecken, der schönste Park ist halt kein Zoo!(zum Glück!) LG
da ich das erste Mal im Westteil war, fehlt mir natürlich die Erfahrung, um zu sagen, ob so viele Tiere nun die Regel sind. An der roten Route waren fast alle Wasserlöcher außer Betrieb und wenig los. An der grünen Route war aber an allen Wasserlöchern tierisch etwas los. Diese Route waren wir vor dem Checkin im Dolomite Camp schon das erste Mal abgefahren.
Und es ist einfach so herrlich ruhig und einsam dort. Im normal zugänglichen Teil des Etoshas ist an guten Tagen wahrscheinlich eine 4stellige Zahl an Besuchern in ein paar hundert Autos unterwegs. An den Wasserlöchern sieht man dann viele rangierende Autos, hört Motorenlärm und einige bekommen den Motor immer noch nicht aus, weil natürlich die Klima laufen muss. Im gesamten Westteil sind vielleicht 40 Leute mit 10-20 Autos unterwegs und das ist eine ganz andere Qualität.
Nach dem Dolomite Camp waren wir für eine Nacht in Okaukuejo. Da gab es zu dem Zeitpunkt deutlich weniger Tiere als im Westteil. Und der Massentourismus in Okaukuejo war dann fast ein Kulturschock. Wir waren da nur auf der Campsite und das war grauenhaft. Ich hatte das nicht so schlimm in Erinnerung. Vielleicht lag der subjektive Eindruck aber auch an unserer vorherigen Reiseroute. Wir waren vor dem Dolomite Camp 2 Tage im Damaraland und 8 Tage im Kaokoveld unterwegs (Ugab, Huab, Aba Huab, Hoanib, Hoarusib, Khumib, Marienflusstal). Das war alles sehr schön einsam und Natur pur.
ANNICK schrieb: Scheint der Vergangenheit zu gehören....Deine Aufnahmen sind echt gelungen.:)
Naja, die meisten Tiere in Etosha haben halt Beine und bewegen sich. 😉 Es gibt eine Jahreszeitliche Migration. Am Ende der Regenzeit hat es viele Tiere in den Grasflächen im Westen. In der Trockenzeit wandern viele wieder in den Osten.
Herzliche Grüsse Chrigu
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ANNICK schrieb:Uebrigens, hast Du zufälliger Weise Bilder vom Zimmer und so?😁
Ich hatte kein Weitwinkelobjektiv dabei. Deshalb habe ich nicht wirklich brauchbare Bilder vom Zimmer. Da gibt es sicher bessere Quellen. Je nachdem, ob man ein Chalet zur Ost- oder Westseite hat, kann man auf der Terrasse und vom Bett aus einen fantastischen Sonnenauf- oder untergang mit weitem Blick in die Landschaft genießen. Das Personal macht einen motivierten und überaus freundlichen Eindruck. In Details kann der Service noch etwas professioneller werden, aber insgesamt sehr OK. Für das 4gängige Dinner haben wir mit einem Glas Rotwein, einem Glas Weißwein und einer Flasche Wasser 408 NAD in Rechnung gestellt bekommen. Da kann man meines Erachtens auch nicht meckern.
Normales Zelt (nicht die Luxusvariante mit eigenem Abkühlbecken).
Lounge
Eines der beiden Restaurant-Zelte (Rechts sieht man unseren schlafenden Sohn. Aus Sitzkissen hat er schnell ein Bett gebaut bekommen)
Nachts sind alle Wege nett beleuchtet.
Westteil des Camps
Blick vom Camp auf die Zufahrt und die überdachten Parkplätze am Fuss des Berges (Man wird mit Golf-Clubcars hochgefahren).
Beste Grüße
Guido
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201116. Mai 2012 · #10
Hallo Guido,
wie schön! (Alles, die Fotos, Deine Beschreibung ...) Und die Vorfreude bei uns, wir haben ja nun doch 2 Nächte im Dolomite Camp bekommen. Und wenn im August nicht so viele Tiere da sind, macht das auch nichts, die Landschaft und wenig Touris, herrlich! Okaukejo scheint seit '99 aber nicht angenehmer geworden zu sein, wir haben eine Nacht gebucht als Zwischenstopp. Der (Un-)Kulturschock wird auch uns treffen, wir sind wie Ihr vorher im Kaokoveld.
wir sind in zwei Monaten im Dolomite Camp und im Westteil des Etosha. Zwei Nächte haben wir gebucht und durch dich noch einmal bestätigt bekommen, dass es eine gute Wahl war.
Herzlichen Dank für die tollen Eindrücke und die vielen Bilder.
Beste Grüße, Manuel
Nane421'362 Beiträge · seit 201116. Mai 2012 · #12
Hallo Guido,
Wie gewohnt von Dir : total klasse Fotos !!! (wobei mein absolutes Lieblingsbild immer noch das ist mit der echten und der Stoffgiraffe 🙂 😉 ) Gibts denn bald einen vollständigen Reisebericht auf deiner Homepage ??
Plane im Dez. eine ähnliche Tour und das Dolomite Camp steht nun auch auf meiner Favoritenliste. Besten Dank für deine Eindrücke. Weiss nicht ob du wieder so einen tollen Reisebericht verfasst wie im 2011. Habe mir diesen sicher schon 10x durchgesehen. Kompliment ! Freuen würde ich mich auf alle Fälle riesig. Gruss Sukram
ich habe gerade Deinen Bericht über das Dolomite Camp gelesen und endlich habe ich wieder einen Grund meinen Mann zu überzeugen, dass wir auch mal wieder in die Etosha fahren 😄. Deine Bilder sind ja ein Traum, da habt Ihr echt viel, viel Glück gehabt! Sag mal wo ist denn das Bild mit dem Camper unter dem großen Felsen aufgenommen? Ds sieht ja auch traumhaft aus!
Bezüglich des Reiseberichtes bin ich guten Willens, habe aber eigentlich noch ein paar ältere Reisen abzuarbeiten...
@Bärbel: Die Campsite mit dem großen Felsen ist die "Kanamub Mountain Campsite" knapp 20 Kilometer hinter Sesfontein (Schreibweise gemäß T4A, der nahe liegende Trockenfluss wird sonst ja meistens Ganamub geschrieben).
Wir wollten an dem Tag eigentlich auf der Elephant Song Campsite im Hoanib übernachten, damit wir am Morgen möglichst früh im Hoanib umher fahren können. Also haben wir uns eine Dreiviertelstunde lang die üble Anfahrt angetan. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass die Campsite mal wieder außer Betrieb war. Kein Wasser. Vieles verdreckt. Nach dem langen Tag hatten wir aber große Lust auf eine richtige Dusche. Was tun? Noch einmal eine Dreiviertelstunde die Rüttel-Schüttel-Anfahrt zurück fahren und dann weiter zur Kanamub Campsite fahren, von der ich vorher bereits Fotos gesehen hatte.
Da kamen wir erst bei Sonnenuntergang an. Nur gab es da leider auch kein Wasser. Der Tank war leer. Da es dunkel war, blieben wir trotzdem dort. Irgendwann kamen 2 Männer angeritten, die durchaus freundlich waren, aber 200 NAD für die Campsite kassieren wollten. Auf mein Argument, dass 200 NAD für eine Campsite ohne Wasser exorbitant teuer sind, wollten sie sich aber nicht einlassen. Ich wollte auch keinen Stress und unerwünschten nächtlichen Besuch provozieren und habe letztlich zähneknirschend bezahlt. Andere außerordentlich schöne Community-Campsites mit gutem Management wie Purros, Khowarib oder Okahorombo am Kunene berechnen durch die Bank 60 NAD pro Erwachsenen - inklusive Dusche, Toilette mit Wasserspülung usw.
Insofern das Fazit: Campsite sehr schön, auch die (Trocken)Dusche. Preis-/Leistung in unserem Fall nicht angemessen. Im Gesamtkontext so einer Reise sind 80 Namibia-Dollar mehr oder weniger natürlich absolut Kategorie Peanuts, aber wir kamen uns ein bisschen abgezockt vor, weshalb ich die Campsite nicht ganz uneingeschränkt empfehlen kann.
Ich kann dir nur zustimmen, Guido. IWr haben uns das Dolomite gegönnt, nach dem Kaokoveld kam uns ein wenig Luxus ganz gelegen... und haben die Zeit genossen. Wir hatten auch Löwen, aber nicht soooo nah! HAMMER!
Wir fanden es auch besonders schön, immer alleine am Loch zu stehen und so in die Umgebung eintauchen zu können.
Uns kamen die Tiere auch hmm wilder? vor!
Hattet ihr die Hütte 4?
LG Nica
Namibia vom 30. März -15.April 2012
ich möchte zurück!