Malariaprophylaxe

56 Antworten · 18,2k Aufrufe · gestartet 30. März 2012 von jmaus
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Themenstarter159 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #1
Hallo zusammen,

meine Eltern haben (recht spontan und ohne sich vorher groß zu informieren) eine organisierte "Rundreise" durch Kenia gebucht. Die Reise dauert ca. 10-12 Tage. Davon sind meine Eltern 2 Nächte im Tsavo-Ost NP und den Rest am Bamburi Beach Meine Eltern haben schon diverse Impungen machen lassen, sind sich jetzt aber absolut unsicher, ob sie auch eine Malariaprophylaxe machen lassen sollen (wegen der eventuellen Nebenwirkungen). Ich weiß, dass das im Endeffekt jeder für sich entscheiden muss aber ich hätte trotzdem gerne eure Meinung dazu. Kenia ist ja was Malaria betrifft schon recht "gefährlich". Aber wie sieht es speziell im September im Tsavo-Ost und Bamburi Beach aus? Macht es nicht mehr Sinn, keine Prophylaxe zu machen und eher auf die Sympthome der Malaria zu achten und diese dann nachbehandeln zu lassen?

Vielen Dank und viele Grüße, Jenni
zuletzt bearbeitet 30. März 2012
4'451 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #2
jmaus schrieb:Hallo zusammen,

meine Eltern haben (recht spontan und ohne sich vorher groß zu informieren) eine organisierte "Rundreise" durch Kenia gebucht. Die Reise dauert ca. 10-12 Tage. Davon sind meine Eltern 2 Nächte im Tsavo-Ost NP und den Rest am Bamburi Beach Meine Eltern haben schon diverse Impungen machen lassen, sind sich jetzt aber absolut unsicher, ob sie auch eine Malariaprophylaxe machen lassen sollen (wegen der eventuellen Nebenwirkungen). Ich weiß, dass das im Endeffekt jeder für sich entscheiden muss aber ich hätte trotzdem gerne eure Meinung dazu. Kenia ist ja was Malaria betrifft schon recht "gefährlich". Aber wie sieht es speziell im September im Tsavo-Ost und Bamburi Beach aus? Macht es nicht mehr Sinn, keine Prophylaxe zu machen und eher auf die Sympthome der Malaria zu achten und diese dann nachbehandeln zu lassen?

Vielen Dank und viele Grüße, Jenni
Hallo Jenni,

sei bitte so lieb und sage Deine Eltern, sie sollten den Hausarzt fragen. 🙂 Hier sind ja nur Empfehlungen, wie jeder einzeln das handhaben würde. 🙂 Das kann aber keiner für die Eltern entscheiden. Sie haben sich doch schon impfen lasssen, vielleicht fragen sie da nochmal nach. 🙂

Einen lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 30. März 2012
Themenstarter159 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #3
Hallo Cècile,

den Hausarzt haben meine Eltern schon befragt. Aufgrund der von ihm erläuterten Nebenwirkungen, waren sie jetzt jedoch sehr stark verunsichert. Es geht mir nicht darum, hier einen fundierten ärztlichen Rat zu erhalten, sondern einfach um eure (laienhaften) Meinungen / Erfahrungen zu diesem Thema. Meine Eltern haben mich nach meiner Meinung gefragt. Und ich habe ihnen nur gesagt, dass wir uns gegen eine Malariaprophylaxe entschieden haben (wir gehen nach Südafrika / Namibia). Man muss da halt einfach abwägen: Ist Trockenzeit, wie hoch ist die Chance tatsächlich, gibt es Möglichkeiten, bei rechtzeitiger Erkennung eine Malaria zu behandeln, wie schlimm können die Nebenwirkungen sein, hat die Prophylaxe evtl. sogar Nachteile etc.

Im Endeffekt ist es die Entscheidung von uns bzw. die meiner Eltern und es ist mir auch klar, dass wir / meine Eltern mit den evtl. daraus resultierenden Konsequenzen leben müssen.
119 Beiträge · seit 201030. März 2012 · #4
jmaus schrieb: Es geht mir nicht darum, hier einen fundierten ärztlichen Rat zu erhalten, sondern einfach um eure (laienhaften) Meinungen / Erfahrungen zu diesem Thema.
Gib doch mal bei Suchen „Malaria“ ein.

Dann wirst du genau 173 Seiten mit 2584 Ergebnissen mit mehr oder weniger laienhaften Meinungen finden 🙂
238 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #5
Hallo,

ich schließe mich dem an, aber man kann nicht jedem Hausarzt vertrauen, da diese nicht immer 100% informiert sind! Bei einem Freund sagte der Arzt: "Indien? Warum impfen?" Ne, is klar.

Achtung!
Malarone und Lariam sind die gängisten Mittel. Lariam verträgt nicht jeder, Malarone eher.
Meine Frau wiederum verträgt nur Lariam. Daher im Notfall Lariam zusätzl. mitnehmen und nach der Reise wieder an Freunde verkaufen.

Tip:
Sofern Ihr zur Grenze zu den Niederlanden wohnt: Dort sind die Mittel um einiges günstiger und auch mit deutschen Rezept zu haben. Hier kostet eine Malarone (12er Pack PRO Tablette 5,16 EUR.!)

Und hier ein Auszug aus www.tropeninstitut.de (diese empfehlen Prophylaxe zu nehmen):


Impfempfehlungen

Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Gelbfieber
Poliomyelitis
Hepatitis A

Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Meninokokkenmeningitis (liegt im afrikanischen Meningitisgürtel - Risiko besonders Dezember - Mai) Masern für alle Kinder

Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Bilharziose, Leishmaniasen, Filariosen, Schlafkrankheit

Malaria

Kenia ist ein Malarialand. Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko. Die meisten Touristeninfektionen mit Todesfolge kommen aus Kenia!
a) Ganzjähriges hohes Risiko im gesamten Land < 2000m, auch in Tourismusregionen an der Küste und in den Städten.
b) Geringes Risiko in Nairobi und den Höhenlagen über 2500m der Provinzen Central, Eastern, Nyanza, Rift Valley und Western.
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, >85%. In den Risikogebieten (a) wird die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder als preiswerte Alternative Mefloquin (z.B. Lariam®) empfohlen.
Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
In den mit (b) bezeichneten Gebieten ist die vorbeugende Einnahme von Malariamedikamenten oder die Mitnahme eines Notfallmedikamentes (Stand-By-Therapie) zur Zeit nicht erforderlich.


DEINEN ELTERN EINE GUTE REISE! Nur, daß sie sich jetzt nicht verrückt machen!!! Nur mit der tropica sollten sie wirklich vorsichtig sein. (siehe Punkt a) oben)

Beste Grüße

Sven
238 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #6
noch was: Malaria selbst als Laie zu erkennen ist schwer, da man Grippesymphtome hat oder ähnliches. Durchfall, Kopfschmerzen, Fieber etc. kann ja auch was anderes sein.

Beste Grüße

Sven
Themenstarter159 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #7
Die Forumssuche habe ich natürlich vorher schon bemüht. Es geht mir aber eben speziell auch um die Reise meiner Eltern, die Orte wo sie sein werden und die kurze Reisedauer.

Nachdem was ich so ergoogelt habe, kann man eine Malaria bei rechtzeitiger Erkennung behandeln. Und auch wenn ich sonst bei grippeähnlichen Sympthomen sicher nie einen Arzt aufsuchen würde, würde ich nach Auftreten solcher Sympthome nach einem Afrika-Aufenthalt, wohl dann doch gleich zum Arzt gehen eben weil ich ja weiß, dass es doch auch Malaria sein könnte.

Und wie Bluna schon sagt, sagt einem jeder Arzt was anderes... Von daher gebe ich auf diese Aussagen auch nur bedingt etwas.

Ich habe meiner Mama die Sicherheitshinweise etc. vom auswärtigen Amt zugemailt. Verrückt macht sie sich also jetzt definitiv deswegen 😉
4'451 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #8
Hallo Jenni,

also wir nehmen nichts ein.:) Wir haben aber schon mehrmals Leute getroffen , die verschiedene Malariaprophilaxen eingenommen haben und sich unwohl gefühlt haben.Dafür ist uns der Urlaub zu schade. 🙂 Wenn man sich abends einsprüht, lange Kleidung und Schuhe anzieht, einen GinTonic, wo es der Tonic ist, der die Mücken ein wenig abhällt trinkt, könnte man in den meisten Fällen ohne sich dieses Medikament auszusetzen auskommen.:) Dies ist aber einzigst und alleine unsere Erfahrung. 🙂

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 30. März 2012
Themenstarter159 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #9
Danke Cècile 🙂

Ich kenne eben auch viele, die sich den ganzen Urlaub schlecht gefühlt haben wegen der Prophylaxe...

Laut Aussage des Arztes meiner Eltern kann sich die Prophylaxe auch auf die Psyche auswirken. Aber da meine Eltern ja zu zweit sind, kann der eine den anderen ja rechtzeitig darauf hinweisen, wenn er abdreht 🤩
4'451 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #10
jmaus schrieb:Danke Cècile 🙂

Ich kenne eben auch viele, die sich den ganzen Urlaub schlecht gefühlt haben wegen der Prophylaxe...

Laut Aussage des Arztes meiner Eltern kann sich die Prophylaxe auch auf die Psyche auswirken. Aber da meine Eltern ja zu zweit sind, kann der eine den anderen ja rechtzeitig darauf hinweisen, wenn er abdreht 🤩
Hi Jenni,
das klinkt ja super, wenn einer "abdreht "😄 😄 😄

Wir sind ja auch schon ein wenig "älter" , also, wenn Deine Eltern sonnst keine "Pillenschlucker" sind, sich sonst gesund fühlen, würde ich das Medikament einfach mitnehmen, um ganz sicher zu gehen.:)

Einen lieben Gruß
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
33,1k Beiträge · seit 200630. März 2012 · #11
Hallo Jenni,

ich empfehle Dir: http://namibia-wiki.com/wiki/Kategorie:Gesundheit

Was Nebenwirkungen angeht ist z.B. Lariam bekannt für diese, Malarone hingegen kaum. Ich persönlich nehme in Ländern Westafrikas Malarone, in anderen Ländern höchstens als Standby, in Namibia nichts. Aber wie gesagt.... das muss jeder selber entscheiden bzw. seinem Arzt vertrauen (und ich bin keiner, also mir nicht vertrauen!). Im Endeffekt muss man zwischen Risiko, Nebenwirkungen, Kosten usw. abwägen.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'271 Beiträge · seit 200730. März 2012 · #12
Hallo,

dieses Thema ist irgendwie ein Dauerbrenner und kommt immer wieder auf. Dabei geht es nur bedingt um die Reisedauer, denn es reicht schon eine Stunde im Malariagebiet, wenn die "falsche" Mücke vorbei kommt und zusticht.

Informiert Euch bei einem Tropeninstitut, wenn Du Deinem Hausarzt in dieser Hinsicht nicht traust. Denn diese Frage kann Dir nur ein Arzt beantworten und niemand hier im Forum. Die in Afrika vorkommende Malaria ist sehr gefährlich und es sterben jährlich sehr viele Menschen daran.

Die zuvor genannte Malarone ist sehr gut verträglich und hat wohl die wenigsten Nebenwirkungen. Wenn man sie mit Milchprodukten einnimmt, ist sie recht gut verträglich. Selbst meine Eltern, beide einiges über 70 haben sie schon mehrfach eingenommen und hatten nie Probleme.

Die wichtigste Massnahme gegen Malaria bzw. Mückenstiche ist auf jeden Fall das Einsprühen mit Insektenmittel und lange Kleidung (lange Hose und lange Ärmel), wie Cecile das schon beschrieben hat.

Sprecht mit einem Reisemediziner und lasst Euch dort beraten. Hier ist nicht der richtige Ort.

Schöne Grüße,

Nicole

P.S.: Der von Cecile genannte Gin Tonic mag gut schmecken, aber gegen Mücken bzw. Malaria hilft er definitiv nicht.
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
415 Beiträge · seit 201030. März 2012 · #13
Bitte, bitte hört auf, dieses Thema hier zu diskutieren. Das bringt wirklich nichts und kann im EINZELFALL wenigstens genauso gefährlich sein, wie die Krankheit oder die potentiellen Nebenwirkungen.

Tue Deinen Eltern den Gefallen und sage ihnen, dass sie ihren Hausarzt , ggf. eine ärztliche Zweitmeinung einholen müssen. Das Thema ist viel zu ernst und kompliziert, als dass es in einem Laienforum erschöpfend und richtungsweisend besprochen werden könnte.

Ich würde auch nicht wollen, dass jemand in einem Laienforum die Sicherheitselektronik meines modernen Autos diskutiert und darauf hin an den Platinen rumlötet! Habe nämlich nur dieses eine Leben 😄

Übrigens: ich habe vor Jahren auch einmal einen Beipackzettel nach allen Kriterien der Arzneimittelbehörde geschrieben. Versuchsweise habe ich den dann eingen Menschen vorgelegt und danach gefragt, ob sie das beschriebene Produkt einnehmen würden...... Niemand hätte das gemacht!
(ich hatte Vollmilchschokolade beschrieben.... das Produckt könnte beliebig ausgetauscht werden)

LG
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 30. März 2012
Themenstarter159 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #14
WIR haben uns ohnehin schon entschieden, dass wir keine Prophylaxe machen. Eben weil wir das Risiko in Namibia in der Trockenzeit als sehr gering einstufen. Wir haben uns auch bei unserer Costa-Rica-Reise (Regenzeit) damals gegen eine Prophylaxe entschieden. Ich bin da einfach kein Freund von.

Da es in Kenia aber eben etwas anders aussieht, bin ich mir da nicht ganz so sicher. Ich sehe hier jetzt auch ehrlich gesagt kein Risiko, dass das Thema hier so besprochen wird. Jeder der das hier liest, weiß, dass das nicht die Auskunft von einem Arzt, sondern eben von Laien ist. Darauf wird hier ja auch oft genug hingewiesen 😉 Es ist ja nicht so, dass man sich hier mit einer "Falschauskunft" haftbar machen würde.
354 Beiträge · seit 201030. März 2012 · #15
Hallo Jens Uwe,

neben der Nutzung des Danke Buttons noch ein extra "Danke schön" !
Serengeti
4'451 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #16
Serengeti schrieb:Hallo Jens Uwe,

neben der Nutzung des Danke Buttons noch ein extra "Danke schön" !
Serengeti
Hallo Jens Uwe,
von mir auch ein "Dankeschön". 🙂 Es ist immer gut wenn sich "Leute vom Fach" hier schnell zu Wort melden.:)

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
727 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #17
Jens-Uwe hat es auf den Punkt gebracht!

Noch eine kleine Anmerkung dazu:
Ich habe sehr gute Erfahrung mit der Reiseimpfstelle des städtischen Gesundheitsamtes gemacht. Bin da einfach hingegangen und hab mich beraten lassen. Der Hausarzt ist im Zweifel nicht unbedingt Experte für solche Erkrankungen. Andererseits kennt er den Allgemeinzustand seines Patienten besser.

Also erst zur Impfstelle und dann zum Hausarzt wäre optimal.

Als kleinen Denkanstoss empfehle ich die Lektüre dieses Erfahrungsberichtes: http://dt800.de/malaria_ernstfall.htm

Gruß

Dino
5'538 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #18
Hallo jmaus,

ich kann Dir nur sagen, dass das Malaria-Risiko, wie Du schon selbst erkannt hast, in Kenia umd diese Jahreszeit und besonders an der Küste sehr hoch ist. Was Ihr da draus macht, ist Eure Sache.

Liebe Grüße
Gerd
499 Beiträge · seit 200630. März 2012 · #19
Hallo zusammen,

irgendwie ist es spassig, dass viele hier als Erstes darauf hinweisen, dass das Geschriebene nicht ernst zu nehmen sei und daher unsinnig und trotzdem soviele ihre Meinung kundtun.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dies auch schon mehrmals zum Thema Malaria getan habe.
Um es vorweg zu nehmen: ich BIN Arzt und einigermassen afrikaerprobt. Mir ist dieses "Russische Roulette" mit der Gesundheit sehr unverständlich. Immerhin ist Malaria weltweit Todesursache Nr. 1. Und es ist für einen Laien extrem schwierig, eine Malaria tropica RECHTZEITIG zu erkennen, und nur dann kann man sie wirklich erfolgreich behandeln.

Lariam macht psychische Nebenwirkungen, die sehr unangenehm sein können, dafür ist es billig und man muss es nur einmal pro Woche nehmen.
Malarone ist wesentlich besser verträglich, auch als Präparat für Kinder erhältlich, dafür deutlich teurer und man muss es jeden Tag und 7 Tage nach Heimkehr einnehmen.

Das mit dem Tonic ist garnicht so falsch. Früher (zu Hemmingway's Zeiten) war im Tonic Water sehr viel Chinin, dass damals das einzige Malariamittel war. Daher hat regelmässiger Gin Tonic Genuss einen gewissen Schutz vor Malaria gebracht, aber leider auch eine Leberzirrhose...

Viele Grüsse
Tobias
4'451 Beiträge · seit 200830. März 2012 · #20
Tobias schrieb:Hallo zusammen,

irgendwie ist es spassig, dass viele hier als Erstes darauf hinweisen, dass das Geschriebene nicht ernst zu nehmen sei und daher unsinnig und trotzdem soviele ihre Meinung kundtun.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dies auch schon mehrmals zum Thema Malaria getan habe.
Um es vorweg zu nehmen: ich BIN Arzt und einigermassen afrikaerprobt. Mir ist dieses "Russische Roulette" mit der Gesundheit sehr unverständlich. Immerhin ist Malaria weltweit Todesursache Nr. 1. Und es ist für einen Laien extrem schwierig, eine Malaria tropica RECHTZEITIG zu erkennen, und nur dann kann man sie wirklich erfolgreich behandeln.

Lariam macht psychische Nebenwirkungen, die sehr unangenehm sein können, dafür ist es billig und man muss es nur einmal pro Woche nehmen.
Malarone ist wesentlich besser verträglich, auch als Präparat für Kinder erhältlich, dafür deutlich teurer und man muss es jeden Tag und 7 Tage nach Heimkehr einnehmen.

Das mit dem Tonic ist garnicht so falsch. Früher (zu Hemmingway's Zeiten) war im Tonic Water sehr viel Chinin, dass damals das einzige Malariamittel war. Daher hat regelmässiger Gin Tonic Genuss einen gewissen Schutz vor Malaria gebracht, aber leider auch eine Leberzirrhose...

Viele Grüsse
Tobias
Hi Tobias,
auch Dir ein Dankeschön, für Dein Statement als Arzt. 🙂

Wenn wir oder besser ich einmal im Jahr meinen Gin Tonic mal 4 Wochen genieße und versuche das mit dem Gin nicht zu übertreiben. 😄 😄 Hoffe ich nicht ,das meine Leber da einen Schaden erleidet. 🙂 So habe ich das ja auch mir erzählen lassen , mit dem Chinin. 🙂
Ganz herzlichen Grüßen
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 30. März 2012