Malariaprophylaxe

56 Antworten · 18,2k Aufrufe · gestartet 30. März 2012 von jmaus
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117 Beiträge · seit 201130. März 2012 · #21
Danke Tobias,

vor fast jeder Fernreise handhabe ich es meistens so, daß ich vorher einen Tropenmediziner zu Rate ziehe. Tropenmediziner halte ich für eine Selbstverständlichkeit, denn ich gehe bei einer Angina auch nicht zum Augenarzt 😄

Liebe Grüße
st@ffi
Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit
zuletzt bearbeitet 30. März 2012
179 Beiträge · seit 200930. März 2012 · #22
Na ja ich denke von dem Gin Tonic in den 4 Wochen Ferien im Jahr wird wohl die Leber keinen grossen Schaden erleiden.
Wie heisst es so schön: Man nimmt nicht unbedingt unmässig zu zwischen Weihnachten und Neujahr sondern zwischen Neujahr und Weihnachten. 🤩
Gruss
Nacktmull
99 Beiträge · seit 201230. März 2012 · #23
Hallo,

ich an deiner Stelle würde mich auch von einem Tropenmediziner beraten lassen. Das funktioniert auch telefonisch, z.B. hier:

http://www.gesundes-reisen.de/

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg bietet diesen Service an, allerdings nicht kostenlos.

Viele Grüße von der
Gnukuh
1'737 Beiträge · seit 201030. März 2012 · #24
Hallo Tobias

darf ich Dich als Arzt mal zu Deiner persönlichen Meinung zu Doxycyclin, wohlgemerkt ausschließlich als Prophylaxe und nicht als stand-by, fragen.

LG
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
3'175 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #25
Tobias schrieb:Hallo zusammen,


Malarone ist wesentlich besser verträglich, auch als Präparat für Kinder erhältlich, dafür deutlich teurer und man muss es jeden Tag und 7 Tage nach Heimkehr einnehmen.



Viele Grüsse
Tobias
Hallo Tobias!

Kannst Du mir bitte erklaeren warum man das Mittel NUR eine Woche nach Verlassen des Infektionsgebietes nehmen muss??

Vielen Dank
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
4'451 Beiträge · seit 200831. März 2012 · #26
Joerg schrieb:
Tobias schrieb:Hallo zusammen,


Malarone ist wesentlich besser verträglich, auch als Präparat für Kinder erhältlich, dafür deutlich teurer und man muss es jeden Tag und 7 Tage nach Heimkehr einnehmen.



Viele Grüsse
Tobias
Hallo Tobias!

Kannst Du mir bitte erklaeren warum man das Mittel NUR eine Woche nach Verlassen des Infektionsgebietes nehmen muss??

Vielen Dank
Hallo Joerg,
ich verstehe das so, man muss jeden Tag das Malarone vorort, also in dem Malariagebiet einnehmen und zusätzlich noch 7 Tage nach Rückkehr nach Zuhause, also außerhalb von dem Malariagebiet.

Liebe Grüße

Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
46 Beiträge · seit 201131. März 2012 · #27
Tobias schrieb:
Lariam macht psychische Nebenwirkungen, die sehr unangenehm sein können
Es wundert mich daß ein Arzt das so unangemessen allgemein formuliert. Lariam macht bei den meisten Menschen überhaupt keine Nebenwirkungen. Auch ich nehme es schon lange immer wieder zur Prophylaxe wenn nötig und es geht mir dabei blendend. Ich würde nie Doxycyclin nehmen wollen.
415 Beiträge · seit 201031. März 2012 · #28
Moin Joerg,

die Wirksamkeit von Malarone ist bis zu 12 Wochen nach letzter Einnahme nachweisbar. Der Wirkstoff von Lariam wesentlich kürzer.
Die Plasmodien können während einer Prophylaxe viele Wochen oder selten Monate u.a. in der Leber des Opfers in einem "stand-by Modus" verharren und auf "bessere (medikamentfreie) Zeiten" warten.

Das ist der Grund, warum auch nach dem Verlassen eines Malariagebietes eine Metaphylaxe notwendig ist.
Dieses möglicherweise auch lange "stand-by" der Plasmodien ist auch der Grund dafür, dass jedes Fieber auch Wochen nach Verlassen eines Malariagebietes zunächst auch als Malariaerkrankung in die Differentildiagnostik des Hausarztes mit eingeschlossen werden muß.

Unterschiedliche Dauer von Medikamentenwirkung hat dann auch eine unterschiedliche Dauer der Metaphylaxezeit zur Folge. Lariam mind. 4 Wochen, Malarone 7 Tage...

Ein schönes WoE
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
1'130 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #29
Bavarese schrieb:
Tobias schrieb:
Lariam macht psychische Nebenwirkungen, die sehr unangenehm sein können
Es wundert mich daß ein Arzt das so unangemessen allgemein formuliert. Lariam macht bei den meisten Menschen überhaupt keine Nebenwirkungen. Auch ich nehme es schon lange immer wieder zur Prophylaxe wenn nötig und es geht mir dabei blendend. Ich würde nie Doxycyclin nehmen wollen.
Nur so zur Kennnis:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/amoklauf-in-afghanistan-wahnvorstellungen-als-nebenwirkung-1.1319342
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
3'175 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #30
JUKoehler schrieb:Moin Joerg,

die Wirksamkeit von Malarone ist bis zu 12 Wochen nach letzter Einnahme nachweisbar. Der Wirkstoff von Lariam wesentlich kürzer.
Die Plasmodien können während einer Prophylaxe viele Wochen oder selten Monate u.a. in der Leber des Opfers in einem "stand-by Modus" verharren und auf "bessere (medikamentfreie) Zeiten" warten.

Das ist der Grund, warum auch nach dem Verlassen eines Malariagebietes eine Metaphylaxe notwendig ist.

Unterschiedliche Dauer von Medikamentenwirkung hat dann auch eine unterschiedliche Dauer der Metaphylaxezeit zur Folge. Lariam mind. 4 Wochen, Malarone 7 Tage...

Ein schönes WoE
Jens-Uwe
Danke Cecile und DAnke Jens-Uwe!

ich wundere mich ja ueber dies kurze Zeit. Macht das Medikament in dieser Zeit alle Plasmodien im Koerper kaputt(laienhaft ausgedrueckt 😉 )????
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
3'175 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #31
Hallo Jens-Uwe!

fast vergessen! HAbe viele Touristen hier gehabt die Lariam genommen haben, so ca70% hatten Magenbeschwerden.

Vielleicht hast du eine Erklaerung dafuer, dass ich seit ich mich vor 16 Jahren einmal selber mit Malaria infizierte, keine Malaria mehr bekomme und ich nehme weder Prophylaxe noch sprue ich mich ein
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
46 Beiträge · seit 201131. März 2012 · #32
Axel schrieb:Nur so zur Kennnis:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/amoklauf-in-afghanistan-wahnvorstellungen-als-nebenwirkung-1.1319342
Danke für diesen interessanten Link! Hab ich mir gleich mal gebookmarkt. Wenn man den Artikel liest kommt man allerdings nicht unbedingt zu dem Ergebnis das die reißerische Überschrift vermuten läßt. Dort steht sogar daß es nicht mal bestätigt ist daß der US-Attentäter das Mittel überhaupt genommen hat!!! Und die Bundeswehr setzt das Mittel ein - wo bleiben hier die Amokläufe und Psychosen? In den letzten 10 Jahren waren ja eine Menge deutsche Soldaten in Afghanistan. Ich glaube auch nicht daß 70% der Bundeswehrsoldaten dort nun Magenprobleme deswegen haben. Das sind lauter so unwissenschaftliche Meinungen, Touristen haben auch in Spanien und Kroatien Magenprobleme, ohne Malariaprophylaxe.

Ich habe keine Veranlassung hier Werbung für Lariam zu machen, aber die schlechte Presse ist unverdient. Wer ein psychisches Problem hat sollte tunlichst die Finger davon lassen. Das ist allgemein bekannt. Die USA suchen natürlich händeringend eine Erklärung damit sie ihrem Soldaten den Kopf aus der Schlinge ziehen können und in der arabischen Welt nicht noch schlechter dastehen, sonst gibt es nur wieder neue Anschläge aus Rache. Erst war er betrunken, dann psychisch krank und nun Lariam, das die US-Armee laut gleichem Artikel aber nur ganz selten einsetzt.
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
Gast31. März 2012 · #33
Moin!
Auch ich will hier sicher keine Werbung für Lariam machen, wie auch, ich bin kein Arzt. Eine umfassende ärztliche Beratung halte ich für jeden, der mit dem Gedanken spielt, das Medikament zu nehmen, für unverzichtbar. Ich habe Lariam bereits bei mehreren Reisen genommen. Beim ersten Mal habe ich den Fehler gemacht, es morgens zu nehmen und dann lustig den Tag verbringen zu wollen. Das war zumindest bei mir ein Fehler, denn mir wurde etwas übel. Seitdem nehme ich es abends nach dem Abendbrot und dann: ab zum Schlafen (in Afrika wird's ja eh schnell finster und durch das frühe Aufstehen durch die Pirschfahrten hab ich wenig Probleme, schnell einzupennen). Und so geht's mir mit dem Medikament gut. Mein Arzt sagt: Wenn ich's gut vertrage, ist es okay. Aber bei jedem einzelnen hängt das ja von x Faktoren ab, also gut beraten lassen.
Grüße, wiw
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
415 Beiträge · seit 201031. März 2012 · #34
Hallo Jörg,

in den vergangenen Jahren habe ich wohl mehrere Hundert Menschen in reise- und tropenmedizinischen Fragen beraten. Die von Dir genannte sehr hohe Rate an Magen-Darmbeschwerden kann ich auch an meinem "reisenden Patientenstamm" bei Weitem nicht nachvollziehen. Um diese wenigen Patienten mit derartigen Nebenwirkungen schon VOR Reiseantritt zu erkennen, beginnen sie bereits zu Hause mit der Prophylaxe. Selten mussten wir dann eine Alternative suchen.

Für Magen-Darmbeschwerden auf Fernreisen (30% aller Fernreisende haben das sowieso - auch in Nichtmalariagegenden) gibt es ja noch viele weitere Ursachen.

Zu Deiner Frage: Es gibt Immunitäten. Besonders hoch wird sie, wenn man schon als Kind in einem sogenannten hyper- bis holoendemischen Gebiet mit stabiler Malaria aufgewachsen ist. Bei späteren Infektionen wird eine Immunität nicht mehr erreicht. Allenfalls eine Teilimmunität ist noch selten möglich (hierbei erhalten viele kleine Infektionen eine Art labilen Grundschutz = sehr dünnes Eis)

LG
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
1'130 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #35
Bavarese schrieb:
Axel schrieb:Nur so zur Kennnis:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/amoklauf-in-afghanistan-wahnvorstellungen-als-nebenwirkung-1.1319342
Danke für diesen interessanten Link! Hab ich mir gleich mal gebookmarkt. Wenn man den Artikel liest kommt man allerdings nicht unbedingt zu dem Ergebnis das die reißerische Überschrift vermuten läßt. Dort steht sogar daß es nicht mal bestätigt ist daß der US-Attentäter das Mittel überhaupt genommen hat!!! Und die Bundeswehr setzt das Mittel ein - wo bleiben hier die Amokläufe und Psychosen? In den letzten 10 Jahren waren ja eine Menge deutsche Soldaten in Afghanistan. Ich glaube auch nicht daß 70% der Bundeswehrsoldaten dort nun Magenprobleme deswegen haben. Das sind lauter so unwissenschaftliche Meinungen, Touristen haben auch in Spanien und Kroatien Magenprobleme, ohne Malariaprophylaxe.

Ich habe keine Veranlassung hier Werbung für Lariam zu machen, aber die schlechte Presse ist unverdient. Wer ein psychisches Problem hat sollte tunlichst die Finger davon lassen. Das ist allgemein bekannt. Die USA suchen natürlich händeringend eine Erklärung damit sie ihrem Soldaten den Kopf aus der Schlinge ziehen können und in der arabischen Welt nicht noch schlechter dastehen, sonst gibt es nur wieder neue Anschläge aus Rache. Erst war er betrunken, dann psychisch krank und nun Lariam, das die US-Armee laut gleichem Artikel aber nur ganz selten einsetzt.
So kann man das auch auslegen. Übrigens haben wir bisher 19 Suicide bei den im Ausland eingesetzten Einsatzkräften.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
46 Beiträge · seit 201131. März 2012 · #36
Axel schrieb:So kann man das auch auslegen. Übrigens haben wir bisher 19 Suicide bei den im Ausland eingesetzten Einsatzkräften.
Genau das meine ich mit unwissenschaftlichem Dahergerede, Gerüchtemacherei, Polemik.

Von den auf http://de.wikipedia.org/wiki/Todesf%C3%A4lle_bei_Auslandseins%C3%A4tzen_der_Bundeswehr#Einzelne_F.C3.A4lle einzeln aufgeführten Auslandstodesfällen bei der Bundeswehr waren 4 Suizide im Kosovo/Bosnien/Mazedonien, einer in Usbekistan und einer in Afghanistan. Bei derzeit 7000 Soldaten im Auslandseinsatz kann man hochrechnen daß etwa 100.000 Soldaten sich jemals im Auslandseinsatz befunden haben. Die "normale" Häufigkeit von Suiziden liegt für Männer um die 25 bei 14 pro 100.000 plus Dunkelziffer, die der Suizidversuche bei einem Vielfachen.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:SelbsttoetungSterblichkeit.png&filetimestamp=20090603204854
Bei einem Auslandseinsatz ist die Belastung hoch und Waffen für einen erfolgreichen Suizid reichlich verfügbar.

Nun lieber Axel sag mir bitte was dein Beitrag oder die Bundeswehrsuizide realistisch betrachtet mit Lariam zu tun hat, oder mit Malariaprophylaxe allgemein. Oder nimmt die Bundeswehr im Kosovo Antimalariamedikamente? In Usbekistan wohl auch nicht.
zuletzt bearbeitet 31. März 2012
1'130 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #37
Langsam fange ich ein wenig an zu grummeln. Zum ersten wird bei den deutschen Auslandkräften ein Mitteleinsatz gezielt durchgeführt, d.h. während der "Mückenzeit, nicht ständig, dabei wird Lariam nur bei nachgewiesener Verträglichkeit verordnet, ansonsten Doxy., speziell beim fliegenden Personal und/oder vielen "speziellen" Nachteinsätzen. Des Einsetzen von psychischen Folgen ist bei Lariam mit einer Verspätung von bis zu 7 Monaten bestätigt.
Was mich ein wenig bei den Kollegen verwundert, ist das Fehlen von zusätzlichen Informationen.
Es gibt nur einen 100% Schutz gegen Malaria wenn man keinen Kontakt zu einer infizierten Mücke hat. Die angesprochenen Mittel verringern die Heftigkeit der (letalen) Folgen, verschleiern aber auch den Krankheitsverlauf. Das kann in einem negativen Fall dazu führen, dass die Krankheit nicht erkannt wird und innerhalb eines Jahres (immer) wieder ausbricht, ohne das der betroffene Patient den behandelnden Arzt auf den Auslandsaufenthalt hinweist bis er dann tot ist.
Doxy ist in D. nicht zur Behandlung von Malaria zugelassen und wird deshalb verwendet, weil die Dosierung niedriger, also verträglicher sein kann. Bei längerem Aufenthalt in sonnigen Gebieten muss mit starker Hautpflege gearbeitet werde.
Ein netter Nebeneffekt kann der beschleunigte Stuhlgang bei allen Präperaten sein, dabei verlieren Frauen gerne den Schutz vor Schwangerschaften. 😗
Ebenfalls fehlt die Info, dass der Einsatz jedwelchen Präperats auch immer vom Gebiet der Resistenz abhängt, also abhängig vom Reisegebiet ist.
Es gibt Empfehlungen für Risikokräfte, bei Einsätzen, die einen ärztlichen Zugang innerhalb von 24 Std erlauben, von einer Einnahme abzusehen, um eine eventuelle Erkrankung sauber daiagnostizieren zu können. Dengue Fieber und andere Fiebererkrankungen haben ähnliche Symptome.
Nun liebe(r) Bavarese, der Einsatz von Mitteln gegen Krankheiten ist bei allen medizinischen Teilen der Streitkräfte, auch bei unseren, genau geregelt. Dazu gehören natürlich auch andere Teile der Erde, in denen wir Einsatzkräfte vor Ort haben, ob zur Ausbildung in French Guinea, zur Weiterbildung in Namibia oder zur Unterstützung an Orten, die nicht genannt werden, das hat aber mit der ursprünglichen Fragestellung nichts zu tun.
Eine exemplarische Aussage über ein potentielles Risiko zu erkranken und was dagegen zu tun ist kann ( sollte) kein Hausarzt ohne Zusatzausbildung fällen, dazu gehören z.B. auch das Wissen über mögliche Vorerkrankungen des Fragestellers und mögliche Wechselwirkungen mit verordneten Medikamenten.
Ach ja, die Aussage " genau das meine ich mit unwissentschaftlichem Dahergerede, Gerüchtemacherei, Polemik" nehme ich nicht persönlich, dafür weißt du wirklich zuwenig über mich.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
1'130 Beiträge · seit 200631. März 2012 · #38
Etwas "off topic"
Wir hatten auch schon in D. den Fall, das sich jemand, der nie in Malariagebieten war, sich in der Klinik mit Malaria infiziert hat, weil in einem Nebenzimmer ein Erkrankter lag.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
117 Beiträge · seit 201131. März 2012 · #39
Hallo!

Somit wir wieder zu der Erkenntnis gekommen sind, das es keinen 100%igen Schutz geben kann!!! Wer sich also in Malariagebiete begibt, sollte vorher zum Tropenarzt und sollte gemeinsam mit ihm entscheiden, was das beste ist. Diese Diskussion hier führt meiner Meinung nach zu nichts!
Duck und weg!

Schönes Wochenende
st@ffi
Wilderness is not a luxury but a necessity of the human spirit