Botswana außerhalb der Parks lohnendswert?

8 Antworten · 2'708 Aufrufe · gestartet 26. Feb. 2012 von maggus
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Themenstarter785 Beiträge · seit 200826. Feb. 2012 · #1
Hallo zusammen,


wir wollen dieses Jahr mit unserem Allradwohnmobil im Mai / Juni Botswana bereisen, nur leider sind die Eintritsgebühren in den Parks für schwerere Fahrzeuge extrem teuer und desshalb wollten wir diese bewußt meiden.

Sicherlich werden wir auch ein paar Tage in einem Park verbringen, nur sind halt 10-15 Tage bei Tagessätzen von + EUR 250,.- nicht realisierbar!

Uns würde besonders die Gegend um den Khwai River, nördlich / außerhalb Moremi interessieren, sind aber auch für alle weiteren Tips wo sich schöne Naturerlebnisse zu einigermaßen erschwinglichen Preisen realisieren lassen dankbar!

Danke schon mal vorab


Markus
201 Beiträge · seit 200827. Feb. 2012 · #2
Wir waren vor 2 Jahren in der Gegend znd hatten im Park und außerhalb übernachtet,. Natürlich ist Third Bridge, Xakanaxa etc schon ein Erlebnis, aber außerhalb insbesondere im östl. Teil gibt es zum Beispiel Kazhinii oder so ähnlich community camp und das Dizhaana Camp (Abzweig - dort wo der Reifen an der Hauptstrecke ist).Insbesondere das letztere war ganz toll- wir waren ganz allein und nachts sind Löwen durchs Camp marschiert.
Gruß, Wolfgang
2'167 Beiträge · seit 200927. Feb. 2012 · #3
Hallo Markus,

Das Dizhaana Camp kann ich auch unbedingt empfehlen! Hier sind ein paar Bilder:
http://www.namibia-forum.ch/forum/20-camping/86558-dizhaana-campsite.html#170347

Wir waren im August 2009 dort (nicht 2010 wie ich im anderen thread sagte 😊 ), und soviel ich weiss hat sich dort etliches veraendert, aber mit google solltest du die noetige info finden.

Wir haben jede Menge Tiere dort gesehen, obwohl die game drive route eher limitiert war.
Tiere hast du ausserhalb der Parks dieselben, da es dort ja keine Zaeune gibt.
Vielleicht schaff ich es doch noch mal, vom Botswana trip auch einen Reisebericht zu verfassen - momentan hab ich leider nur eine power point presentation!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
8'054 Beiträge · seit 200827. Feb. 2012 · #4
Hallo Markus,

Ich kann das Dizhaana Camp auch weiter empfehlen! Konnte viele Tiersichtungen machen. Das Highlight, die Löwen!

Nachts hatte ich auch einen Hippobesuch....Habe darüber in meinem Reisebericht "Es geht auch Solo" berichtet.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
2'048 Beiträge · seit 200727. Feb. 2012 · #5
Hallo Markus,
zunächst einmal herzlich willkommen im Forum.
Das Mitschleifen eines so schweren Fahrzeuges macht aus vielen Gründen eigentlich keinen Sinn. Um Geländevorteile zu haben müßtest du schon einen Unimog nehmen.
Ich kann dir die Campsites von Planet Baobab etwa in der Mitte zwischen Maun und Nata empfehlen sowie bei Kasane Senyati Camp. Liegt außerhalb von Chobe, aber das Wasserloch wird von sehr vielen Elefanten besucht und ab und zu schauen auch Büffelherden vorbei.
Bei Southgate Moremi gibt es auch einen guten Campingplatz außerhalb des Parkes. Aber die Parkeintritte wirst du so nicht umgehen können.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter785 Beiträge · seit 200827. Feb. 2012 · #6
Hi,

ich find es wirklich toll, in so kurzer Zeit schon so viele Informationen bekommen zu haben!!!

Euch schon mal vielen Dank hierfür!!!

Natürlich freue ich mich noch auf weitere Tips!!!:) 🙂 🙂


Gruß


Markus

P.S. Wir fahren mit einem Magirus 4x4 also vergleichbar mit Unimog von der Geländegängigkeit.
4'129 Beiträge · seit 200801. März 2012 · #7
Hallo, maggus!

Wir könnten uns auch eine lohnenswerte Reise in Botswana vorstellen, ohne mit dem Fahrzeug in die NP’s zu fahren, allerdings vielleicht auch nur deshalb, weil wir die NP’s schon intensiv genießen konnten.
Große Fahrzeuge und hohe Tonnagen waren in den Nationalparks noch nie beliebt, im Moremi brachen sie häufig das Holz der aufwändig gebauten Brücken... das kennen wir aus eigener Erfahrung, von früher(13t). Der war zwar für die Afrika-Durchquerung sehr praktisch, aber im südlichen Afrika eher ein Klotz am Bein. Deshalb fahren wir jetzt auch einen „Kleinen“, - allerdings sind Nationalparkaufenthalte mit ihren teuren Übernachtungen trotzdem ziemlich kostspielig. Botswana kann sich die Preisgestaltung leisten.

Konkret zu deiner Frage bezüglich des nördl. Khwai: Nördlich des Khwai/des Moremi ist Konzessionsgebiet/Jagdkonzession. Überhaupt sind die NP’s quasi von Konzessionen, die eine exklusive eigene touristische Nutzung betreiben, „umzingelt“ und man braucht ziemlich lange bis man da durchsteigt, wo genau was möglich ist (auf manchen Karten sind einige eingezeichnet, siehe hier unter Karten, T4A), - einen weiteren Eindruck kannst du hier bekommen: http://www.expertafrica.com/map/botswana/okavango-delta.asp
http://www.safari-portal.de/Lodging.BW.Ngamiland.d.html
bzgl. Jagdkonzessionen, siehe hier: http://www.africahunting.com/hunting-pictures-videos/showphoto.php?photo=4717&title=map-of-hunting-concessions-of-johan-calitz-safaris-in-botswana&cat=543
Das ist das Eine. Das Andere sind die in den letzten Jahren regelmäßig sehr hohen Wasserstände, die manche Pisten nördlich des Moremi z.T. unpassierbar machen, was für den Magirus eher kein Hindernis bedeuten würde, aber Schlamm ist bei deiner Tonnage auch keine wirkliche Freude... Ein Weiteres ist die Tatsache, dass die Konzessionäre z.T. sehr empfindlich auf das „Eindringen“ (denn irgendwo muss man ja auch einen Nachtplatz haben...) in ihre Gebiete reagieren.
Dort oben, nördlich oder auch nordwestlich des Moremi ist es nicht empfehlenswert, ohne Vorbereitung herumzukurven und ohne sehr viel Zeit für Alternativen, ohne die entsprechenden aktuellen einheimischen Info direkt vor Ort (bei dem zeitl. Rahmen, den ihr angebt, eher nicht erstrebenswert).
Allgemein würden wir mit einem sehr großen Fahrzeug in der Delta-Region wohl den Panhandle bevorzugen, Drotzkys Caves, Tsodilo Hills, Drotzkys Cabins, Etsha und von dort aus Touren ins Delta.
Vielleicht eine Fly-in-Safari (ab Maun ins Delta) machen, da gibt es ja auch ein bezahlbares, nicht nur das ganz luxuriöse Preissegment. Man zahlt zwar kräftig, aber man kriegt auch was Gutes dafür. Und der Anflug auf die Lodge/Camp im Delta erspart gleich den üblichen Sight-Seeing-Flug, der Camp-Aufenthalt beinhaltet meist vor Ort eine Mokorofahrt. (Preise für Mokorofahrten ab Maun, als Einzelaktivität, da hat man schon fast eine Übernachtung im Delta... - nur mal so zur Überlegung.)
Ansonsten den Rand der Makgadikgadi Pans (Ntwetwe, Sowa) – im Mai/Juni allerdings eher nicht mit dem Fahrzeug die Pfannen queren, sonst geht’s evtl. nicht mehr nach vorn, sondern nur noch nach unten... (die Flächen sind maximal oberflächlich angetrocknet – wenn nicht sogar noch nass...)
Zudem würden wir uns erkundigen, welche Parks nicht vom DWNP verwaltet sind, dort wäre es möglich, dass noch was mit hohen Tonnagen geht (evtl. hat das Nata Bird Sanctuary eine andere „Preisgestaltung“).
Eine weitere Idee: Hunters Road, auf der Route kann man sich locker mehrere Tage aufhalten. Dort in der Region könnte man sicher auch noch im schon erwähnten, Senyati Camp eine nette Zeit haben.
Man könnte auch einfach entspannt mal den einen oder anderen Ort ansehen. Das ist jedenfalls das, was wir im Moment bedauern, wenn wir mit rel. knappem Zeitrahmen von NP zu NP fahren, ohne uns ausreichend Zeit für Städte und Landeskultur zu nehmen.

Fröhliches Weiterplanen.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 01. März 2012
103 Beiträge · seit 200801. März 2012 · #8
There is a new camp opening in June to the East of Chobe and Savute. If you transit Savute from Khwai, you may not need to pay DWNP park fees.
Themenstarter785 Beiträge · seit 200804. März 2012 · #9
Hi Lilytrotter,

Danke für die ausführliche Info!

Die Alternative ab Maun eine Fly In Safari zu machen ist eine gute Idee.

Tja, die Geschichte mit den großen Autos, hat halt nun mal vor- und Nachteile, schon richtig, bis jetzt haben wir es noch nicht bereuht mit so einem "Dickschiff" durch die Gegend zu kurven.


Danke auch nochmal an alle für die guten Tips!


Viele Grüße

Markus