Hallo, maggus!
Wir könnten uns auch eine lohnenswerte Reise in Botswana vorstellen, ohne mit dem Fahrzeug in die NP’s zu fahren, allerdings vielleicht auch nur deshalb, weil wir die NP’s schon intensiv genießen konnten.
Große Fahrzeuge und hohe Tonnagen waren in den Nationalparks noch nie beliebt, im Moremi brachen sie häufig das Holz der aufwändig gebauten Brücken... das kennen wir aus eigener Erfahrung, von früher(13t). Der war zwar für die Afrika-Durchquerung sehr praktisch, aber im südlichen Afrika eher ein Klotz am Bein. Deshalb fahren wir jetzt auch einen „Kleinen“, - allerdings sind Nationalparkaufenthalte mit ihren teuren Übernachtungen trotzdem ziemlich kostspielig. Botswana kann sich die Preisgestaltung leisten.
Konkret zu deiner Frage bezüglich des nördl. Khwai: Nördlich des Khwai/des Moremi ist Konzessionsgebiet/Jagdkonzession. Überhaupt sind die NP’s quasi von Konzessionen, die eine exklusive eigene touristische Nutzung betreiben, „umzingelt“ und man braucht ziemlich lange bis man da durchsteigt, wo genau was möglich ist (auf manchen Karten sind einige eingezeichnet, siehe hier unter Karten, T4A), - einen weiteren Eindruck kannst du hier bekommen:
http://www.expertafrica.com/map/botswana/okavango-delta.asphttp://www.safari-portal.de/Lodging.BW.Ngamiland.d.htmlbzgl. Jagdkonzessionen, siehe hier:
http://www.africahunting.com/hunting-pictures-videos/showphoto.php?photo=4717&title=map-of-hunting-concessions-of-johan-calitz-safaris-in-botswana&cat=543Das ist das Eine. Das Andere sind die in den letzten Jahren regelmäßig sehr hohen Wasserstände, die manche Pisten nördlich des Moremi z.T. unpassierbar machen, was für den Magirus eher kein Hindernis bedeuten würde, aber Schlamm ist bei deiner Tonnage auch keine wirkliche Freude... Ein Weiteres ist die Tatsache, dass die Konzessionäre z.T. sehr empfindlich auf das „Eindringen“ (denn irgendwo muss man ja auch einen Nachtplatz haben...) in ihre Gebiete reagieren.
Dort oben, nördlich oder auch nordwestlich des Moremi ist es nicht empfehlenswert, ohne Vorbereitung herumzukurven und ohne sehr viel Zeit für Alternativen, ohne die entsprechenden aktuellen einheimischen Info direkt vor Ort (bei dem zeitl. Rahmen, den ihr angebt, eher nicht erstrebenswert).
Allgemein würden wir mit einem sehr großen Fahrzeug in der Delta-Region wohl den Panhandle bevorzugen, Drotzkys Caves, Tsodilo Hills, Drotzkys Cabins, Etsha und von dort aus Touren ins Delta.
Vielleicht eine Fly-in-Safari (ab Maun ins Delta) machen, da gibt es ja auch ein bezahlbares, nicht nur das ganz luxuriöse Preissegment. Man zahlt zwar kräftig, aber man kriegt auch was Gutes dafür. Und der Anflug auf die Lodge/Camp im Delta erspart gleich den üblichen Sight-Seeing-Flug, der Camp-Aufenthalt beinhaltet meist vor Ort eine Mokorofahrt. (Preise für Mokorofahrten ab Maun, als Einzelaktivität, da hat man schon fast eine Übernachtung im Delta... - nur mal so zur Überlegung.)
Ansonsten den Rand der Makgadikgadi Pans (Ntwetwe, Sowa) – im Mai/Juni allerdings eher nicht mit dem Fahrzeug die Pfannen queren, sonst geht’s evtl. nicht mehr nach vorn, sondern nur noch nach unten... (die Flächen sind maximal oberflächlich angetrocknet – wenn nicht sogar noch nass...)
Zudem würden wir uns erkundigen, welche Parks nicht vom DWNP verwaltet sind, dort wäre es möglich, dass noch was mit hohen Tonnagen geht (evtl. hat das Nata Bird Sanctuary eine andere „Preisgestaltung“).
Eine weitere Idee: Hunters Road, auf der Route kann man sich locker mehrere Tage aufhalten. Dort in der Region könnte man sicher auch noch im schon erwähnten, Senyati Camp eine nette Zeit haben.
Man könnte auch einfach entspannt mal den einen oder anderen Ort ansehen. Das ist jedenfalls das, was wir im Moment bedauern, wenn wir mit rel. knappem Zeitrahmen von NP zu NP fahren, ohne uns ausreichend Zeit für Städte und Landeskultur zu nehmen.
Fröhliches Weiterplanen.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt