60-40-30, ... 3 Generationen in Namibia

58 Antworten · 17,3k Aufrufe · gestartet 15. Nov. 2011 von Bello0815
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Themenstarter55 Beiträge · seit 201023. Nov. 2011 · #21
Hallo Liebes Forum,

genug der Pause, mittlerweile wartet ja der eine oder die andere auf die Fortsetzung.
Wie gesagt, nach dem tollen Tag in den Dünen der Namib, hatten wir nun noch einen vollen Tag in Swakopmund.
Um nicht ganz dem Shopping Marathon zu erliegen, fuhren wir am Vormittag erst einmal nach Walvis Bay. Weniger um sie üblichen Bootsfahrten zu unternehmen, als einfach nur der Lagune entlang zu fahren, soweit halt wie möglich.
Wir hielten ausschau nach Seevögeln aller Art. Die erhofften Flamingos bekamen wir nicht zu sehen, Ein paar Pelikane waren dennoch zu sehen.

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Auch die Salzgewinnung in Walvis Bay bot einige Motive die es Abzulichten galt. Als die Straße endete und wir nur noch reine Sandpiste vorfanden, machten wir kehrt.


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Einen kleinen Lunch könnten wir uns noch, bevor wir wieder in Richtung Swakop aufbrachen. Die gute Seele unserer Pension, Harald, sagte noch am morgen zu uns: „ das beste an Walvis Bay ist wenn man es im Rückspiegel sieht“! – irgendwie hatte er recht .
Zurück in Swakop ließen wir dann … die Seele baumeln. Die Mädels sind Shopping gegangen, wir sind einen Schoppen trinken gegangen.


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Das Abendessen war, na ja , OK.- ich weiß aber schon nicht mehr wo das war. Das übliche gute Nacht Bier beendete unseren letzten Tag hier in Swakop.
Von nun an hieß es auf zu neuen Ufern. Die nächste Station war dann die Cape Cross Lodge. Es war nicht wirklich weit zu fahren, somit hatten wir ein gemütliches Frühstück, letzte Besorgungen machen und los sind wir gefahren.

Die Cape Cross Loge erwartete uns mit überschwänglich freundlichen Mitarbeitern und einer recht anspruchsvollen Lodge, die wir so fast nicht erwartet hatten. Die Lodge mussten wir ansteuern, weil sonst die Fahrstrecke entlang der Skeleton Coast bis hin zur Grootberg Lodge einfach zu weit gewesen wäre.
Viel gab es im Umfeld der Lodge nicht zu erleben. Natürlich statteten wir der Robbenkolonie einen Besuch ab.
Der Geruch hat am anfang unsere Nasen recht gehörig beleidigt, das hat sich dann aber gelegt. Wir verbrachten geraume Zeit dort, mal sehen was das so an Fotomotiven hergeben würde.

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Ein anschließender „Strandspaziergang“ brachte uns die Begegnung mit einer Sidewinder Schlange. Heldenhaft erstarrte ich zur Salzsäule als die Schlange mir durch die Beine kroch. Eigentlich war ich total überrascht, sie nicht früher gesehen zu haben, hatte aber auch hier am Wasser nicht wirklich mit einer solchen Begegnung gerechnet.
Am Nachmittag nahmen wir am gemütlichen Kamin einen Kaffee und ein erstaunlich gutes Stück Kuchen zu uns.
Vor dem Abendessen trafen wir uns noch auf einen Trink an der Bar, wo wir dann auch eine kleine, 3 Mann starke Truppe Engländer mit Ihre Guide trafen – zu erstenmal. Wir würden sie später noch in der Grootberg Lodge und in Okakuejo wieder treffen .
Das Abendessen war sehr gut, wieder einmal. Der Wein hat nach längerer Verweildauer an der Luft immer mehr gewonnen.
Unser Kellner hat uns im Anschluss an das Dinner noch den Weinkeller gezeigt, der gut sortiert und recht ordentlich angelegt war. Irgendwie war er richtig stolz uns diesen zeigen zu können.
Danach war dann Schlafen angesagt, um fit zu sein, für den nächsten Tag, der uns eine lange Fahrt entlang der Skeleton Coast bis zur Grootberg Lodge bescheren würde
Gut der, heutige Abschnitt gab jetzt nicht sehr viel her,an Bild und Unterhaltung, das wird aber ab jetz wieder besser, traten doch nun so langsam die Tiere in unsere Reise mit ein.

bis morgen

Bello
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2011
Themenstarter55 Beiträge · seit 201025. Nov. 2011 · #22
Hallo Forum,
nach dem ich nun mal eine kurze schöpferische Pauuse eingelegt hatte, soll es nun weitergehen.
Nach dem kurzen Aufenthalt in der Cape Cross Lodge, die wir sehr genossen haben, ging es nach dem zeitigen Frühstück wieder „On the Road“.
Ab nun , so hofften wir, würden auch die Temperaturen so langsam auf das normale namibische Maß ansteigen. Nicht das wir gefroren hätten, aber wir hatten das schon wärmer erlebt.
Wir hatten uns entschieden der Skeleton Coast entlang zu fahren, bis kurz vor Torra Bay, um dann auf der C39 wieder Landeinwärts in Richtung Grootberg Lodge weiter zu fahren.
Die Straße erwies sich als annehmbar gut, somit kamen wir gut voran .

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Am Eingangstor zum Skeleton Park wurden die üblichen Fotos geschossen, das gehört halt dazu.

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Der nette Beamte am Tor hatte wohl einen ausgesprochen guten Tag erwischt. Wir hatten viel Spass mit Ihm und am Ende wollte er keine Gebühr von uns. – netter Zug von Ihm. Ein rießen Loch hätte es zwar nicht in unsere Kriegskasse gerissen- aber wir haben es dankend angenommen. Zum Dank ließen wir ein paar T-Shirts und Kekse für die Kids zurück. Also auf geht´s.
Die Fahrt war nicht sehr Spektakulär, die Landschaft schon. Auch eine fast trostlose Landschaft hat so ihre Reize.

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Desöfteren hielten wir an um ein paar Bilder zu machen, andere Fahrzeuge haben wir auf der ganzen Strecke eigentlich keine getroffen, vielleicht am anfang noch den einen oder anderen Angler, aber das ließ dann auch nach.
Als wir wieder einmal stoppten, sagte Inge plötzlich:“ … das darf doch nicht wahr sein….. ein platten“!. Tatsache, hinten rechts war die Luft raus. Wohl im Moment des anhalten hat irgend etwas den Reifen auf der Lauffläche aufgeschlitzt. Fast konnte man , vom umstand des Reifen Wechselns abgesehen, die Aktion als Abwechslung zur Stupiden Fahrerei sehen. Wir hatten fast Spaß bei der Aktion, ist ja auch noch alles gut wenn Du noch ein Reserverad zur Verfügung hast.

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Fest stand aber auch dass wir den kaputten Reifen möglichst bald flicken oder gar ersetzen lassen würden.
Nach der nun erzwungenen Pause setzen wir die Fahrt fort, wir waren auch schon kurz vor dem Abzweig auf die C39,- also weg von der Küste zurück ins innere des Landes.
Langsam wurde auch die Vegetation wieder üppiger, hin und wieder sogar in überschwänglichem Grün.


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Die Fahrt führte uns entlang des Vet Zaunes, immer in Richtung Palmwag und Grootberg.


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Vorbei kamen wir auch nochmals an einem rießigen Feld mit Welwischias, hätten wir das gewußt, hätte man sich den Abstecher zum Welwitchia-Drive bei Swakopmund fast schenken können, diese hier hatten sogar Blüten



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Weibliche Blüte

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Männliche Blüte

In der ferne war schon der Grootbergpass zu erahnen.Langsam kamen auch die Berge am Horizont näher, und die Szenerie hatte etwas von Grand Canyon oder Utah in den USA, wenn auch kleiner.


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An der Kreuzung nach Palmwag entschlossen wir uns kurzer Hand auch abzubiegen, denn in Richtung Grootberg und auch danach zeigte uns unser GPS erst einmal keine Tankstelle an. Also mussten wir die VEt – Kontrolle passieren, denn die Tankstelle lag dahinter. Wichtig wurden die Autokennzeichen notiert, wohin wir wollten, fragte uns der Beamte im Tarnfleck Anzug. Zur Tankstelle, war unser Ziel., auch das wurde notiert. Chef im Ring war aber eine „ La Mama“. die den ganzen Posten im Griff hatte. „ ..ob wir uns vorstellen könnten sie zu heiraten“ wollte sie von uns wissen.“… aber sicher. Nur nicht gleich“ haben wir entgegnet. Gut , das war mal geklärt, somit konnten wir die Tankstelle anfahren. Tanken war ok. Aber Reifen konnte er keine Flicken. Das könne man aber in der Palmwag Lodge erledigen. Nun gut, auf zur Palmwag Lodge, die hatten wir ja auch mal auf dem Schirm, bevor wir uns für Grootberg entschieden hatten.
In der Lodge wurden wir gleich in den Wirtschaftshof verwiesen, dort würde man uns weiterhelfen. Schnell war auch der „Master of tyre“ gefunden. Wortlos nahm er den kaputten Reifen von der Felge, hantierte mit dem Schleifgerät, einer Paste und einem Flicken, und schon war der Reifen wieder auf der Felge, von dem ich annahm das der nicht mehr reparabel war. Die ganze Aktion dauerte etwa 15 Minuten, kostete ca 13 !! Euro, und wir waren wieder bestens versorgt.
Wenn wir schon mal da waren , so entschlossen wir uns einen Drink einzunehmen, bis zur Grootberg Lodge war es ja nun eh nicht mehr weit. Also genossen wir ein kühles Getränk, erledigten sonstige Bedürfnisse und nahmen danach das letzt Stück der heutigen Strecke unter die Räder. Natürlich mussten wir wieder durch den Vet Zaun, die ganze Prozedur wieder Rückwärts, da der nette Kollege am Tor seinen Kugelschreiber nicht finden konnte, gab ich Ihm meinen, der war Happy, La Mama versprachen wir die Hochzeit, für das nächste mal ,wenn wir wieder vorbeikommen würden. „Sie würde warten“- Palmwag werden wir wohl bei einer erneuerten Tour durch Namibia ersteinmal weitläufig umfahren- besser ist das.

Die Straße führte uns von nun an in Serpentinen den Grootberg Pass hinauf. Die Lodge lag immerhin auf 1700 Metern.
Am Fuße der Lodge angekommen, mussten , oder besser durften wir den steilen anstieg zur Lodge selbständig fahren, 1. Gang kleinste Übersetzung und ab dafür.

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Inge und Engelbert im Hyndai wurden in einem Geländegängigen Fahrzeug abgeholt.—Das selber fahren war , so möchte ich zu behaupten die Krönung des heutigen Tages, mal abgesehen von der Lage der Lodge.

So nun werde ich das ganze mal hochladen, um dann weiter an der Grootberglodge zu arbeiten

Grüsse
Bello
www.Susiebello.de
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2011
7 Beiträge · seit 201125. Nov. 2011 · #23
Hallo Bello

ja, ist schon eine tolle Gegend, ich fand ja die Landschaft in der
Gegend am beeindruckendsden überhaupt, alle die, die schon mal in
USA waren und dort den Grand Canyon angesehen haben bekommen bei
dem Anblick der um Grootberg ist bestimmt PIPI in die Augen.
Ging uns genauso.

mach ganz schnell weiter, wir warten schon auf den nächsten Bericht

Teufelchen
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2011
1'242 Beiträge · seit 200926. Nov. 2011 · #25
Hallo Bello,

ich schliesse mich Teufelchen und Maddin an. Wunderschöne Landschaftsfotos 😁 😁 😁.

Danke dafür.

Liebe Grüsse aus Luxembourg
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2011
Themenstarter55 Beiträge · seit 201026. Nov. 2011 · #26
Willkommen Zurück,

@ alle, Danke für das gefallen der Landschaftsbilder.

Ja, nach einer langen und staubigen Fahrt haben wir nun die Grootberg Lodge in der luftigen Höhe von 1700 m erreicht- voller Spannung !


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Warum voller Spannung ?

Ja , die Grootberg Lodge war hier im Forum schon einige male Gegenstand heißer Diskussionen. Die Lage wurde immer als Super beschrieben, der Rest, Unterkunft und Essen, eher als nicht erwähnenswert. So nun waren wir hier um das heraus zu finden. Ich will es auch gleich einmal in das Licht rücken ,wie wir es empfunden haben.
Lage: ist unbeschreiblich und ohne tadel
Unterkünfte : Waren für uns sehr zufriedenstellend, afrikanisch, sauber völlig ausreichend.
Das die eine oder andere Dassie Rat über die Holzspanten läuft, gebiert der Umstand das man in der totalen Natur unterwegs ist. Und Dassie Rats, haben mit den Namensvettern Rats nichts gemeinsam.

Essen : Da ich manchmal das Gefühl habe das viele Gourmets in Namibia unterwegs sind, kann ich nur kund tun – die Mahlzeiten die wir eingenommen haben waren alle den Ansprüchen genügend.
Wir hatten 3 Nächte, somit auch 3 Abendessen und waren zufrieden. Natürlich muss man mit der einen oder anderen Item der Speisen leben, der nicht ganz den Geschmack von und Europäern trifft. Kürbis andere Sorten als bei uns bekannt, oder Bataten und Maisgrieß. z.B. – aber hallo, Schnitzel gibt´s auf Malle. Einziger Kritikpunkt wäre bestenfalls, für den einen oder anderen hätten die dargebotenen Speisen vielleicht etwas heißer sein können. Für mich als ausgesprochenen „Kaltesser“ eher optimal.

Strom: Die Bungalows waren zu jederzeit mit Beleuchtung ausgestattet. Das laden von Akkus oder Internet war aber nur im Haupthaus an der Rezeption möglich- stellte aber auch kein Problem dar

Aktivitäten: sind recht teuer, und nicht immer von Erfolg gekrönt, was die Sichtungen betrifft, ist aber auch kein Zoo, sondern die Natur.
So nun genug der Besserwisserei.
Nun waren wir da und wurden äußerst freundlich aufgenommen. Die Drives wurden uns beim Empfangscocktail erklärt, entscheiden mussten wir uns aber nicht sofort. Leider waren die angebotenen Wandermöglichkeiten zu Zeit nicht nutzbar, offensichtlich waren Löwen und ein Leopard auf dem Areal unterwegs. Das mit dem Leopard hatten wir schon von Kücki auf Rostock Ritz gehört, musste also was dran sein.-Schade eigentlich, dafür hatten wir einen kompletten Tag eingeplant.
Na egal, nach dem Empfang bezogen wir erst einmal unsere Bungalows und erfreuten uns an der Aussicht.

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Der heutige Sonnenuntergang fiel heute aus, zu viele Wolken, was auch bedeutete kein Sternenhimmel.


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Wir genossen das Abendessen, wir wurden im übrigen im Vorfeld gefragt, ob irgendetwas zu ändern wäre, wegen unverträglichkeit, oder einfach weil jemand kein en Fisch mag.!!
Für den nächsten Tag ließen wir uns für die Eli- Tour eintragen, wie gesagt hatte seinen Preis, aber egal, die Himba –Tour kam für uns nicht in Frage, Elefanten waren angesagt.
Ein frühes Frühstück ließ uns in den nächsten Tag starten, um 8:00 Uhr war der Start der Elefanten Tour angesagt. Kein anderer hatte sich für die Tour interessiert , somit waren wir zu sechst alleine auf dem Land Cruiser. Alleine die Abfahrt von der Lodge ins Tal hatte schon das gewisse etwas.
Die beiden Guides fuhren uns kreuz und quer durch die Walachei, immer auf der Suche nach Elefantenspuren, die sie auch wirklich fanden.

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Durch befragen der dort ansässigen Bevölkerung war auch recht bald die Richtung ausgemacht, in der die Elefanten vermutet, und später sogar gefunden wurden.

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Lunchtüten waren vorbereitet, die wir im Schatten eines Baumes einnahmen. Viel wurde uns erklärt, gerade was das zusammenleben von Mensch und Tier hier in der Gegend für Schwierigkeiten heraufbeschwört. Alles in allem war es ein sehr kurzweiliger Drive, der sicherlich leicht überteuert war, aber das sind die Parkhausgebühren bei uns auch.
Am frühen Nachmittag kamen wir zurück und ließen den Rest des Tages an dem traumhaften Pool ausklingen.


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Nach dem das Heiße Wasser bereitet war genossen wir die Dusche und das anschließende Abendessen. Noch länger saßen wir zusammen, am nächsten morgen war ausschlafen angesagt.
Ausschlafen ! um 5:54 standen wir zu Dritt auf unserer Veranda und Warteteten auf den Sonnenaufgang.


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Fantastisch auch die Vielfalt der Tierstimmen, in der Masse Vögel, die den neuen Tag ankündigten. Als die Sonne hoch genug stand machten wir einen Adler aus, der auf einem Baum sitzend nach seinem Partner rief. Die beiden würden uns noch den ganzen Tag beschäftigen.


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Ein gemütliches Frühstück, ein zweiter Kaffee auf der Terrasse ließ uns so richtig entspannen. Wir waren bis zum frühen Nachmittag die einzigen Gäste in der Lodge.


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In all diese Ruhe fielen da die Rufe „ Schlange , Schlange“ wie Donnerschläge. Miri hatte auf dem Weg von den Bungalows zum Haupthaus eine Begegnung. Andere aus unserer Truppe haben sie auch noch gesehen. Wir setzten einen Guide darauf an, der aber ganz ruhig der Sache nachging, natürlich das Getier nicht mehr finden konnte. Mit den Worten „ we are here in Afrka –that´s normal“. Da war es wieder “ that´s Afrika”
Für eine Zeitlang verließ keiner die Terrasse, wenn aber doch, etwas lauter stampfend oder schlurfend als sonst. Bis zum Nachmittagskaffee verbrachten wir die Zeit mit der Pflege der Kameraausrüstung, laden der Akkus und ähnlichem. Wir wollten schließlich gerüstet sein für Etosha. Die Adler zeigten uns den ganzen Tag ihre Flugkünste, somit kam keine Langeweile auf.


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Auch sonst gab es genug Kleingetier, auf das man mit dem Fotografischen Auge Jagt machen konnte.


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Als nach und nach die neuen Gäste eintrafen, konnten wir auch wieder die 3 Engländer mit Ihrem Guide begrüßen, war die wir später auch in Okaukuejo wieder treffen würden. Der Sonnentergang war heute wieder auf afrikanischem Niveau, so auch das abschließende Abendessen.


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Nach dem Frühstück am nächsten morgen verließen wir die Grootberg Lodge, an die wir uns gerne zurück erinnern.
Heute gibt es nochmals mehrheitlich Landschaftsfotos, die einigen von Euch ja gefallen. Aber ab dem nächsten Abschnitt werden die Tierfotos dominieren – das ist versprochen, schließlich geht es nach Etosha

Bis dahin
euer
Bello
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zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2011
5'479 Beiträge · seit 200928. Nov. 2011 · #27
Sehr schöner Bericht. Ich freue mich über jedes neue Kapitel.

Den Reifenmeister der Palmwag Lodge mußten wir beim letzten Mal auch in Anspruch nehmen. Ich war beeindruckt, mit welch einfachen Mitteln dort gute Arbeit abgeliefert wird.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter55 Beiträge · seit 201003. Dez. 2011 · #28
So, endlich zurück

Hallo Fomis,

nach einer nun turbulenten Woche, habe ich nun wieder einmal Zeit gefunden meinen/ unsren Bericht fort zu führen.

Etoscha die 1.
Nach dem wir nun genug Landschaft genossen hatten, sollte ab jetzt die Tierwelt dominieren.

Unser nächstes Ziel war nun der Etosha Park. Wir waren hier ja nicht zum ersten mal, wahrscheinlich auch nicht zum letzten mal. Wir haben uns wieder in Okaukuejo einquartiert.
Ich höre schon das stöhnen von einigen, nein wir haben keine Großen Negativ Erfahrungen mit der Verpflegung gemacht. Sicher ist immer noch Platz nach oben, keine Frage. Man muß halt den Unterschied zu einer kleinen Privat geführten Lodge akzeptieren und sich darauf einstellen. Wir jedenfalls konnten damit umgehen und waren zufrieden.

Die Fahrt von Grootberg führte uns nochmals durch eine Reizvolle Landschaft, in Kamanjab haben wir nochmals aufgetankt, und dann auf Teerstraße zügig nach Outjo zu rollern. In Outjo war noch mal ein ausgiebiger Einkaufs,- Kaffeetrink,- und Tankstopp geplant . Aber je näher wir Outjo kamen, um so mehr dämmerte es mir das heute ja Sonntag war; - und es kam wie es kommen musste. Außer der Tankstelle war Outjo total ausgestorben. Pech gehabt ! Also nur tanken, eine Tüte Chili Biltong als Wegzehrung und ab nach Etosha.

Entlang der Straße zum Eingangstor reihten sich die Bienenfresser auf den Stromleitungen auf. Leider zu weit weg, und auch zuviel Gegenlicht, als dass man ein brauchbares Foto hinbekommen konnte.
Bald war das Tor erreicht, der übliche Papierkram mit „ La Mama“ am Tor und schon waren wir im Park.

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Gleich das erste Wasserloch ( Ombika) war dann schon unsers. Es soll ja bekannt für Nashörner sein, die haben wir nicht gesehen, aber dafür jede Menge Hartman Bergzebras., klar Zebras gibt es genug im Etosha, aber es waren halt Bergzebras und die ersten so richtig nah auf dieser Reise.

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Eine weile beobachteten wir die gestreiften Gesellen, bevor wir dann relativ direkt ins Camp fuhren.
Der Andrang an der Reception hielt sich in Grenzen, zu erklären brauchte uns das Mädel auch nicht viel, schließlich waren wir ja „ returning Guests“. Auch Zimmer waren schon bezugsfertig, somit war alles geregelt und wir konnten unsere Chalets beziehen.
Klar war aber auch, dass, bevor der erste Koffer den Weg ins Chalet fand, erst einmal der Weg ans Wasserloch gefunden wurde.
Elefanten, auch das war fasst ein Novum für uns, hatten wir doch in den letzten Jahren hier im Etosha nur wenig Elis zu Gesicht bekommen, und wenn dann nur Nachts, eben hier am Wasserloch. Aber dieses Jahr sollte vieles anders sein, dass wussten wir aber zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht.

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Auch den Vögeln war es warm

Nach einer Weile beschlossen wir aber doch erst einmal unsere sieben Sachen in die Chalets zu räumen, eine Dusche zu nehmen und noch etwas Wasser einzukaufen. Die Temperatur war ja nun im Gegensatz zu unserer Zeit vor Etosha doch recht deutlich gestiegen. Vor dem Abendessen trafen wir uns noch einmal am Wasserloch, bevor wir uns zum Abendessen begaben.
Auf das Essen gehe ich nun nicht näher ein, viele haben da ihre eigene Meinung, wir auch, somit ist alles gesagt.
Genaugenommen haben wir während des Essens schon an das Wasserloch gedacht. 4 von uns kannten es ja schon, die beiden anderen waren eh schon gespannt.


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Da wir sehr zeitig beim Essen waren , waren wir auch schon früh am Beleuchteten Wasserloch. Die Kameraausrüstung war schon vor den Essen gerichtet, so mussten wir nur noch eine guten Platz ergattern. Wobei so richtig schlechte gibt es ja fasst gar nicht.
Elefanten waren schon da, und auch Nashörner, inklusive das hier im Forum bekannte „Arschloch“ – Nashorn.
Es verschwendete viel Zeit damit das Wasserloch gegenüber anderen Nashörnern zu verteidigen. Am Ende wurde es aber ruhiger, somit war der Weg frei für andere Hornträger.
Giraffen, die Elis, die Nashörner, also die üblichen Verdächtigen waren für den Anfang genug.


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Da sich nicht viel mehr tat an diesem Abend, sind wir nach und nach auf die Matratzen verschwunden. Morgen um5:00 Uhr sollte die Nacht ja wieder vorbei sein. In all den Jahren zuvor sind wir nie bei Tor Öffnung los gefahren, das wollten wir dieses Jahr mal nachholen.

Morgen würde ein neuer Tag sein, wir waren bereit

Bis zu nächsten Teil

Grüsse

Euer Bello
zuletzt bearbeitet 03. Dez. 2011
7 Beiträge · seit 201104. Dez. 2011 · #29
Hallo Bello
kann´s kaum erwarten bis es weitergeht.
Klasse Bericht bisher tolle Bilder
Gruß Teufelchen
Themenstarter55 Beiträge · seit 201005. Dez. 2011 · #30
sorry aber ich habe probleme mit meinem W-Lan
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2011
Themenstarter55 Beiträge · seit 201005. Dez. 2011 · #31
Ich gebe es auf.
Heute bekomme ich nichts hochgeladen, in dem Fall verschiebe ich das ganze mal auf morgen, aber dann !

Grüsse Bello
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2011
30 Beiträge · seit 201009. Dez. 2011 · #32
Hallo liebe Forumler und Mitleser!

Bell0815 hat mich gebeten, euch mitzuteilen dass er seinen Reisebericht
60-40-30,... 3 Generationen in Namibia im Moment wegen Internetproblemen an seinem neuen Wohnort Arosa nicht weiter schreiben kann.
Sobald das Problem gelöst ist, soll's zügig weitergehen.
Gruß ebert
Themenstarter55 Beiträge · seit 201016. Dez. 2011 · #33
So jetzt werde ich mal testen ob dass mit dem Hochladen wieder funktioniert

Grüsse
Bello
Themenstarter55 Beiträge · seit 201016. Dez. 2011 · #34
So jetzt mal als Test mit einem Bild, denn der volle Bricht wollte nun noch nicht so wie ich es wollte


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Also Testbild, und ein kleiner Vorgeschmack was noch so kommt

Grüsse
Bello
Themenstarter55 Beiträge · seit 201016. Dez. 2011 · #35
Hallo liebes Forum
Jetzt aber weiter mit Volldampf. Da ich mich zu Zeit in der Schweiz aufhalte, war auch ich von dem Swisscom Problem, welches auch immer, jedenfalls konnte ich das Forum nicht öffnen.
Seit gestern geht es wieder , somit kann ich nun weiter unseren Reisebericht vervollständigen.


Etosha, Klappe die 2te,

Mit den ersten Eindrücken vom Wasserloch von Okaukuejo sind wir letzte Nacht in die Betten gegangen. Nach einer guten Nacht Schlaf war um 5:00 Uhr die Nacht vorbei. Eigentlich waren wir eh jeden morgen um diese Zeit wach, stellte also keinen Umstand dar. Wenn man das zuhause erzählt, im Urlaub so früh aufzustehen erntet man meistens nur leichtes Unverständnis. – Aber ich denke hier im Forum weiß jeder um die Notwendigkeit dieser Tatsache.
Also nix wie raus in die Natur. Um kurz nach 6:00 Uhr wurde dann das Tor geöffnet, es konnte also los gehen.
Wir hatten uns für eine Tour in Richtung „ Märchenwald“, also raus aus dem Tor und links weg, entschieden.
Im warmen Licht der aufgehenden Sonne sahen wir zuerst die üblichen Verdächtigen wie Zebras und Antilopen. Giraffen und Elefanten reihten sich bald ein in die Liste der Sichtungen.

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All diese Tiere sahen im Morgenlicht noch einmal so schön aus. Wir genossen die Rundfahrt und kehrten irgendwann ins Camp zurück, gerade noch rechtzeitig um ein Frühstück einzunehmen.
Lange hielten wir uns dann nicht mehr im Camp auf, immer getrieben nichts verpassen zu wollen. Wasservorräte und Kekse aufgefüllt und schon waren wir wieder unterwegs. Nicht wissend was uns bald so über den Weg laufen sollte.

Hier unterbreche ich kurz, um dann gleich den zweiten Teil hoch zu laden, daß scheint im Augenblick besser zu funktionieren

Bis gleich

Bello
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2011
Themenstarter55 Beiträge · seit 201016. Dez. 2011 · #36
So und schon wieder da,

ja manchmal muß man wohl Umwege gehen, aber was solls.

Gemütlich rollerten wir durch den Park, erreichten dann mal das Nebrownii Wasserloch. Auch hier waren erst einmal nur die üblichen Verdächtigen, Zebras, Kudus, Oryx, Böckchen. Wir verließen das Wasserloch wieder, und angekommen auf der C38 fuhren wir noch ein paar Meter und trauten kaum unseren Augen. Von links kam eine ganze Löwenbande angelaufen. Sie machten auch vor der Straße nicht halt, warum auch? Sie überquerten die Straße, mitten durch die mittlerweile vermehrt angekommenen Fahrzeuge.

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Wir ließen es geschehen, machten unsere Fotos und gingen recht in der Annahme, daß es die Löwen an das Wasserloch zog.
Also alle kehrt, in dem Fall reagierten wir zuerst und führten die Kolonne an, hatten also die Pole Position am Wasserloch.

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Nach ausgiebiger Wasseraufnahme machten die Löwen kehrt und liefen zurück in Richtung Straße. Wir ließen ihnen einigen Vorsprung und folgten ihnen in angemessenen Abstand. Sie überquerten die Straße allerdings nicht, sondern verschwanden in einem Rohr unter der Straße, wo sie wohl die Mittagshitze über abwarten wollten. Sie tauchten jedenfalls auf der anderen Straßenseite nicht wieder auf. Eine Weile warteten wir noch, zogen dann aber auch weiter. Löwen hatten wir in der Etosha schon früher gesehen, nicht aber so nah.
Nach dieser Begegnung kehrten wir alsbald in das Camp zurück und verbrachten den heißen Nachmittag auch dort.

Anscheinend funktioniert das so ganz gut. Also werde ich Euch die nächsten Teile unserer Reise die nächsten Tage, sowie es der Job zulässt, recht zügig zukommen lassen

Also bis zum nächsten Upload

Grüsse

Bello
www.Susiebello.de
zuletzt bearbeitet 16. Dez. 2011
1'242 Beiträge · seit 200917. Dez. 2011 · #37
Hallo Bello,

wow, ich bin begeistert von eurer Löwenbegegnung 🤩 🤩 🤩 .

Ich freue mich dass es wieder weitergeht 🙂 .

Liebe Grüsse aus Luxembourg
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
30 Beiträge · seit 201017. Dez. 2011 · #38
Hallo Bello

Hurra...... und ein herzliches Dankeschön an die SWISSCOM !!!!
jetzt kann's endlich weitergehen
freuen uns.
Gruß Inge + Engelbert
3 Beiträge · seit 201117. Dez. 2011 · #39
🤩

HOPP SWISSCOM!!!!!!!

Auch wir freuen uns, dass es endlich weitergeht!

Viele Grüße in die Schwiiz und an den Bodensee!!

Miriam & Sebastian
139 Beiträge · seit 200918. Dez. 2011 · #40
Hallo Bello,

schön, dass es mit Deinem Bericht weiter geht.
Tolle Bilder sind Dir da gelungen.
Was für ein Tele hast Du benutzt.
Ich bin immer noch am überlegen, ob eine Reiseobjektiv,welchen den gesamten Range bis 250 mm abdeckt, genügt oder doch investiere und wenigstens ein 400-er erwerbe.

LG
Micha
LG Micha