Fluglärmterror über Frankfurt

40 Antworten · 8'890 Aufrufe · gestartet 06. Nov. 2011 von Judith Sabine
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105 Beiträge · seit 201108. Nov. 2011 · #41
Ja, die DHL: zugegebenermaßen ein leicht provokatives und plattes, weil gern zitiertes Beispiel 😉 Der Veränderungsgedanke war ganz allgemein angebracht und steht etwas unglücklich direkt im Anschluss an die DHL Geschichte.

Lärmschutz - oder was auch immer - muss doch nicht zwangsläufig immer eine Lastenumverteilung bedeuten. Idealerweise sollte es für alle zur Ent-lastung führen (und mögliche Einschränkungen sind eben SINNVOLL abzuwägen). Und ich denke , da sind Regelungen (Du nennst es Gradierungen) möglich, ohne dass wir uns deshalb wirtschaftlich ins Aus befördern.

Dass uns aber Globalisierung und Wettbewerb jegliche Alternativen nehmen, bezweifle ich. Und warum auch immer, kommt mir da der Gedanke mit unseren Kernkraftwerken, wo auch immer gern argumentiert wird, wir sind da eingebunden in ein weltweites System und ein Ausstieg mache schon allein deshalb keinen Sinn... Einer muss aber immer den ersten Schritt wagen (Und wir sind da zudem ein Land, dass sich das leisten kann, meine ich). – sonst sind wir alle endlos in einer Spirale drin und meinen ein Spiel spielen zu müssen, dessen Regeln keiner bestimmen kann. (P. S. Dieser Satz ist unabhängig von der Kernkraftdebatte gemeint).

Und ganz nebenbei: vielleicht bin ich da ein Exot: aber ich brauche nicht permanent Springbocksteak oder sämtliche Gemüse- und Obstsorten jeden Tag in 200% Qualität.

Rocky:
„Ähnlich argumentieren z.B. die, die aus der Stadt aufs Land ziehen und dann das Krähen der Hähne oder das Glockengebimmel der Kühe wegklagen!“
lol 😄 was man alles so in den Satz, dass Veränderungen möglich sind, hinein interpretieren kann und das bis hin zu ganzen Klageverfahren, oioioi.

Ja, Du hast Recht, man macht sich vorher schlau... Aber Dinge entwickeln sich nunmal oft anders als geplant. Deswegen muss ich nicht gleich vor Gericht ziehen. Und mit Sicherheit gibt es unzählig viele groteske Proteste und Verfahren. Aber man kann VERSUCHEN, Lösungen zu finden, die allen Beteiligten gerecht werden. Das kann ja auch auf einer Ebene weit unten stattfinden Richtung Community Organizing. Und um nochmal auf die Flugrouten zu kommen: dann kann es wie im Leipziger Raum passieren, dass mehr Flüge über den Süden gehen (was ich hier auch spüre - aber ich kenne auch "Nordlicher", denen ich die "Mehr"-Ruhe gönne 😉 ). Wünschenswert wäre vielleicht, dass da alle Beteiligten zusammensitzen und sich besprechen. Aber so kämpft der Leipziger Norden für sich. Und irgendwann vielleicht mal der Leipziger Süden. Obwohl es eben alle betrifft...

(Sorry, was den Biergarten betrifft, Axel 😛 Da hast Du wohl lange nach einem Post gesucht, wo Du das anbringen konntest – denn das steht NICHT in meiner Aussage).

Grüße
Afrika ASonne
Draai jou gesig na die son en die skaduwees agter jou val.