Botswana/Caprivi von Johannesburg

16 Antworten · 4'327 Aufrufe · gestartet 01. Nov. 2011 von Kathy_loves_Africa
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Themenstarter487 Beiträge · seit 201101. Nov. 2011 · #1
Hallo zusammen,

nun sind wir seit zwei Wochen wieder zurück aus Südafrika (KwaZulu-Natal) und die Planung für unsere nächste Tour hat begonnen. Dank Annicks und bayern schorschs tollen Reiseberichten ist die Wahl auf Botswana und Caprivi gefallen. Den Rahmen der Tour (Juli 2012) haben wir bereits abgesteckt. Flug nach Johannesburg und 3 Wochen Mietwagen (Terios 4x4) sind bereits gebucht. Als Begründung: Der Flug war nur unwesentlich teurer als der Air Namibia-Flug nach Windhoek und der Mietwagen (gleiche Kategorie, gleicher Anbieter, gleiches Versicherungspaket) kostet lediglich ein bisschen mehr als die Hälfte. Zudem müssen von Windhoek aus auch Fahrtage eingelegt werden, um nach Maun bzw. vom Caprivi-Zipfel zurückzukommen.

Durch die nette Hilfe von Annick und bayern schorsch (PNs) haben wir im Bereich Maun-Nata-Kasane-Caprivi schon genauere Vorstellungen, aber die Hin- und Rückfahrt bereitet uns noch etwas Kopfzerbrechen. Unsere Vorstellung ist momentan, über Martin´s Drift einzureisen und dann über Orapa nach Maun zu fahren oder direkt nach Nata zu fahren. Der Rückweg ist von Maun aus über den Trans-Kalahari-Highway (Ghanzi, Kang) angedacht. Die Richtung der Tour machen wir aber von der Verfügbarkeit von Unterkünften abhängig, da wir schon einige Unterkünfte angefragt haben und z.B. die Chobe Safari Lodge zu unseren Zeiten nicht mehr verfügbar ist. Deshalb wollen wir für eine feste Planung auch noch die neuen Kataloge abwarten.

Wir waren bereits dreimal in den Wilderness Camps im KTP und diese Camps spiegeln irgendwie unsere Vorstellungen einer für uns perfekten Unterkunft wider. Auf der einen Seite die Ruhe (kein Trubel wie in großen Lodges) und der allabendliche Braai, auf der anderen Seite der für uns größte „Luxus“, ein eigenes Bad mit fließendem Wasser und Toilette. Dies bedeutet aber nun nicht, dass wir nicht auch einmal die Rundumversorgung in einer Lodge genießen möchten. Wir haben bereits in Südafrika, Namibia und Australien 4x4-Erfahrungen gesammelt, haben aber extra nur einen Terios 4x4 gemietet, weil wir nicht in das CKGR oder nach Savuti etc. fahren möchten, sondern einfach nur bei Gravelroads die nötige Bodenfreiheit haben möchten.

Unsere wichtigsten Fragen:

Wo kann man auch mit dem Terios eigenständig Game Drives machen, da wir nicht immer die geführten Touren der Lodges machen möchten?
Würdet Ihr für Hin- oder Rückweg den Trans-Kalahari-Highway mit Zwischenübernachtung empfehlen oder besser beide Male die östliche Variante nehmen?

Wir sind für ale Tipps von Euch dankbar! Vielen lieben Dank schon im Voraus.

Liebe Grüße
Kathy
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2011
1'003 Beiträge · seit 200801. Nov. 2011 · #2
Hallo Kathy,
mit der Strecke von Johannesburg kann ich Dir leider nicht helfen, aber da gibt es bestimmt bald genug Antworteb.
Mit Eurem 4x4 könnt Ihr auf jeden Fall die Chobe Water Front abfahren (manchmal etwas sandig) und auch im Mahango NP im Caprivi gut selber Fahren (eher einfach zu fahren, es gibt eine sandige Strecke rechts der Straße, aber mit 4x4 gut machbar).
Hoffe, das hilft.
Viele Grüße
Doro
3'383 Beiträge · seit 200901. Nov. 2011 · #3
Hallo Ihr Zwei,

da sind noch nicht viel Antworten da. Leider - aber die kommen schon noch.

Wg des Autos: wenn Ihr einen 4x4 Terios habt, dann könnt Ihr meines Erachtens überall Eure eigenen Drives machen. Im Caprivi, da kennen wir den Buffalopark, das ist gar kein Problem. Und der Magangu sowieso. Da könntest Du mit einem BMW 5 tiefergelegt 🙂 auch noch fahren.

Ebenfalls bei Kongola, das ist der Mudumupark, kannst Du auch ganz locker selbst fahren. Das haben wir streckenweise sogar mit unserem kleinen Toyota gemacht.

Chobe Safari Lodge: schon ausgebucht? Fast unglaublich.

Aber, verlasst Euch nicht auf die Kataloge. Da kannst Du zwar wahrscheinlich buchen, weil die großen Veranstalter immer gut Kontingente eingekauft haben, aber es ist halt auch teuerer. Wir haben z.B. bezahlt: Chobe Safari Lodge direkt rund 160 Euro HP, über Thomas Cook 212 Euro HP. Fragt mal die Butterblume, die kann Euch was zu Senyanti erzählen. Das muss auch toll sein und würde, soweit ich das beurteilen kann, für Euch vielleicht ganz gut passen.

LG, der bayern schorsch

Ah ja - und danke für die Blumen wegen meiner pm´s.

Und noch was: hier im Forum gibt´s einen relativ neuen Post über Lodgemöglichkeiten in Kasane. Da wurde auch übers Senyanti länger berichtet. Das ist ein paar Tage her.
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
Themenstarter487 Beiträge · seit 201102. Nov. 2011 · #4
Hallo Doro und bayern schorsch!

Lieben Dank für euere Antworten und so bin ich schon etwas erleichtert, dass wir auch mit dem kleinen Terios einige Game Drives alleine unternehmen können! Vielleicht kann man ja auch für einen Tag einen tiefergelegten 5er BMW für den Mahangu Park organisieren 😉

In SA fällt mir die Planung einfach etwas leichter, da wir da schon mehrfach waren. Zurzeit lese ich mich einfach kreuz und quer durch alle die tollen Reiseberichte, die immer wieder sooo interessant sind und aus denen man so viele tolle Infos erhält!!! Daher an alle „Reiseberichtschreiber“ an gaaanz großes Lob! (Wobei ich ja deswegen auch nicht dazu komme, meinen eigenen Reisebericht aus KwaZuluNatal fertig zu machen 🙁 )

Bin weiterhin für alle Tipps sehr dankbar, insbesondere zur Anfahrt von Jo´burg und den Trans Kalahari Highway…

Liebe Grüße
Kathy
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2'167 Beiträge · seit 200903. Nov. 2011 · #5
Hallo Kathy,

Wir hatten uns fuer dieses Jahr folgende Route ausgearbeitet:
Hier der link zum ganzen posting

1. Sodwana – Marakele NP, 883 km, Bontle Camp
2. Marakele Bontle Camp
3. Marakele – Khama Rhino Sanctuary, 416 km
4. Khama – Kubu Island, 228 km
5. Kubu – Makgadikgadi GR, 255 km, Kumaga Camp
6. Makgadikgadi – Shakawe Lodge, 513 km
7. Western Panhandle, Shakawe Lodge
8. Tsodilo Hills day visit - Shakawe Lodge
9. Shakawe – Popa Falls, 58 km
10. Popa Falls – Camp Kwando, 238 km
11. Camp Kwando – Chobe, 239 km, Ihaha
12. Chobe - Ihaha
13. Chobe - Ihaha
14. Ihaha – Victoria Falls, 131 km
15. Victoria Falls – Hwange, 172 km Sinamatella
16. Hwange - Sinamatella
17. Hwange – Gweru, 536 km, Antelope Park
18. Gweru - Antelope Park
19. Gweru - Limpopo River Lodge, 637 km
20. Limpopo River Lodge – Louis Trichardt, 168 km
21. Louis Trichardt – Badplaas, 438 km, Forever Resort (chalet)
22. Badplaas – Sodwana via Swaziland, 451 km

Leider fiel dann das ganze ins Wasser, deshalb kann ich nichts genaueres berichten, aber die Tour wird auf jeden Fall mal nachgeholt.

Du kannst das nach belieben abaendern, Start in Joburg, und Rueckkehr statt durch Zimbabwe, von Kasane ueber Nata etc.
Trans Kalahari Highway wuerde ich vergessen - oede flache Landschaft, viel Vieh und andere Tiere auf der Strasse machen den auch gefaehrlich.

Viel Spass noch bei der weiteren Planung!

Gruss aus Sodwana, wo endlich wieder die Sonne scheint!
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter487 Beiträge · seit 201103. Nov. 2011 · #6
Hallo liebe Maddy,

auch dir ganz herzlichen Dank für die Antwort und schade, dass eure Tour ins Wasser gefallen ist!

Nachholen ist aber immer gut, auch wir werden nächstes Jahr noch eine Tour nachholen, die letztes Jahr leider ins Wasser gefallen ist 🙁

Glaube, wir werden den Trans Kalahari Highway wohl streichen, sei denn es schreiben noch mindestens 10 Fomis, dass man ihn unbedingt fahren muss 😉

Liebe Grüße
Kathy
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Themenstarter487 Beiträge · seit 201110. Nov. 2011 · #7
Hallo zusammen,

mittlerweile haben wir uns für diese Route durch Botswana/Namibia entschieden:

1. Tag Hinflug
2. Tag Martin´s Drift – Kwa Nokeng Lodge
3. Tag Nata – Nata Lodge
4. Tag Kasane – Senyati Safaricamp
5. Tag Kasane – Senyati Safaricamp
6. Tag Kasane – Senyati Safaricamp
7. Tag Caprivi – Camp Kwando
8. Tag Caprivi – Camp Kwando
9. Tag Caprivi – Camp Kwando
10. Tag Kavango – Ngepi Camp
11. Tag Kavango – Ngepi Camp
12. Tag Kavango – Ngepi Camp
13. Tag Maun – Discovery B&B
14. Tag Maun – Discovery B&B
15. Tag Dombo Farm
16. Tag Dombo Farm
17. Tag Dombo Farm
18. Tag Dombo Farm
19. Tag Serowe oder Francistown ???
20. Tag Martin´s Drift – Kwa Nokeng Lodge
21. Tag Sun City ???
22. Tag Rückflug

Da am 19. Tag das Khama Rhino Sanctuary bereits ausgebucht ist, sind wir uns noch nicht sicher, über welche Route wir von der Dombo Farm aus nach Martin´s Drift fahren.

Wenn jemand noch Tipps für Ausflüge oder Sonstiges hat, sind wir als Botswana-Neulinge sehr froh darüber 😉

Liebe Grüße
Kathy
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1'182 Beiträge · seit 200611. Nov. 2011 · #8
Hallo Kathy,

toll! 4 Tage in der Dombo Farm, Ihr lasst es ja ruhig angehen - prima!

Auf dem Weg Richtung Martin`s Drift gibt es noch einige interessante Plätze. Aber besonders schön finde ich die Haina Lodge, die aber ein wenig abgelegen ist - aber es lohnt sich!

Gruß,
Bernd
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1'490 Beiträge · seit 200611. Nov. 2011 · #9
Und der Magangu sowieso. Da könntest Du mit einem BMW 5 tiefergelegt auch noch fahren.

naja, das würde ich so nur teilweise unterschreiben. Wenn du die direkte Straße nach Botswana nimmst, dann kann du mit einem normalen PKW da durch. Aber durch den Park selbst kann das ganz anders aussehen. Wir mussten im Mai 2009 zwei Australier rausziehen.
IMG_1834.JPG


Aber in diesem Jahr waren die Wege besser.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Liebe Grüße,
helen
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449 Beiträge · seit 201011. Nov. 2011 · #10
Hallo Kathy,
habe deine Route eben ein paar durchgelesen und auf der Karte nachgeschaut und habe ein Fragezeichen. Ist es richtig, dass ihr erst von Kasane in den Caprivi fahrt und dann wieder zurück nach Maun? Ist meiner Meinung nach viel Fahrerei!
Ansonsten natürlich super! Senyati ist ungeschlagen ( gehöre wie Marina zum Fanclub ) und Discovery erwähne ich ja auch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit 🙂
Einen Tipp hätte ich noch statt Suncity ( was ich mir ja gruselig vorstelle ): wir waren vor einigen Jahren im Pilanesberg NP und hatten im Bakgatla Camp ein festes Zelt, toll wars und weniger als 200 km bis Jhb. Ist also locker zu machen bis zum Abflug.
Fröhliches Weiterplanen und lieben Gruß von
Sille
Themenstarter487 Beiträge · seit 201111. Nov. 2011 · #11
Hallihallo!

@ Bernd
Haina Lodge sieht wirklich toll aus, liegt für uns aber wahrscheinlich eher etwas ungünstig an der Strecke. Aber wer weiß, es gibt bestimmt ein nächstes Mal 😛

@helen
Danke für deine Info! So mag ich nämlich nicht mit dem kleinen Terios im Sand versinken! Das Schlammloch vom Frühjahr reicht mir noch, als wir glücklicherweise dann von einem Bagger raus gezogen wurden, und das war damals kein kleiner Terios… In ein paar Jahren vielleicht mal wieder 😕 Und glücklicherweise gibt es ja in Afrika immer irgendwo Menschen die einem helfen!!!

@ Sille
Um dein Fragezeichen zu beantworten: Wir wollen von Kasane aus bei Ngoma über die Grenze nach Namibia, dort dann 3N Kwando Camp und 3N Ngepi Camp und dann wieder bei Mohembo/Shakawe nach Botswana und Maun. Von dort ist auch der Weg nicht so weit bis zur Dombo Farm.

Suncity sind wir eben noch am überlegen, ob wir es uns wirklich einmal anschauen sollen, denn wie du geschrieben hast, ist es sicherlich etwas „gruselig“ nach fast 3 Wochen Natur…
Gegen Pilanesberg spricht für uns nur, dass wir dort schon im April 2 Nächte verbringen werden, deshalb kamen wir erst auf die Idee mit Suncity. Im April hätte ich Suncity auch einplanen können, habe es aber bei einem zweiwöchigen Urlaub extra nicht gemacht, da mir da die anderen Dinge wichtiger sind! Deshalb ist es für den Sommer eine Überlegung, einfach einmal eine Nacht in Suncity einzulegen, um es einmal gesehen zu haben. Mal schauen, vielleicht kommen wir auch noch auf andere Ideen…

Lieber Gruß und vielen Dank für eure Antworten!
Kathy
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6 Beiträge · seit 201112. Nov. 2011 · #12
Hallo!

Wir machten heuer Ende August eine dreieinhalbwöchige Tour durch Botswana mit dem gleichen Mietwagen (Terios) von Johannesburg aus. Bis auf die Nächtigungen in Johannesburg waren wir immer auf Campsites (Zelt, Schlafsäcke und Luftbett sind unser Standard-Equipment für Reisen ins südliche Afrika).
Unsere Stationen waren:
- Pilanesberg Nationalpark (dort würden wir nächstes Mal länger als nur eine Nacht bleiben)
- Mokolodi Nature Reserve (Wildnis pur, wir waren auch die einzigen Camper)
- Nata Lodge
- Kaziikini Campsite (in den Moremi trauten wir uns mit dem kleinen Terios nicht, der Gamedrive im Konzessionsgebiet des Camps war aber auch interessant)
- Etsha 13: auf dem Weg dorthin Rundflug über das Okavangodelta - unbedingt empfehlenswert; danach Mokoro-Tour mit Nächtigung im Delta (Real Mokoro Safaris, ein Projekt direkt von der dortigen Community, günstiger als die Anbieter in den Camps)
- Caprivistreifen (Mahangu Park, Zambezi River; würden wir nächstes Mal mehr Zeit dort einplanen, sehr schöne Gegend und freundliche Leute)
- Chobe Park (Senyati Camp ist defintiv ein Muss mit dem beleuchteten Wasserloch - bei uns kam abends neben den Elefanten auch eine riesige Büffelherde)
- Fransictown
- Khama Rhino Sanctuary (durchaus einen Besuch wert)
- Limpopo River (African Ranches River Camp)
- Marakele Nationalpark (schöne Landschaft, Tierbestand nicht so groß)

Der Terios ist durchaus sehr geländegängig, nur das Reifenprofil setzt manchmal Grenzen (was bei den meisten Singlecabs- und Doublecabs-Mietwagen aber auch nicht besser ist). Die Riverfront im Chobe ließ sich problemlos befahren, allerdings war die Hauptstichstraße wesentlich sandiger und eher stressig zu fahren (in den Reiseführern wird dies meist umgegekehrt dargestellt).
Nach den drei Wochen hatten wir durch diverse Ausflüge ins Gebüsch jede Menge Kratzer im Wagen: eine Herausforderung für die Car Cleaner bei der Eastgate Shopping Mall in Johannesburg, die es tatsächlich hinbekamen so gut wie alles rauszupolieren - die 5 Euro dafür waren gut investiert um allfällige Streitigkeiten mit der Mietwagenfirma zu vermeiden. Ansonsten zwei Platten, die mit dem gängigen Klebemittel vor Ort geflickt wurden.
Unsere Rundreise kostete inkl. aller Nebenkosten (Flug, Mietwagen, Unterkünfte, Verpflegung etc.) pro Person ca. 1800 Euro - man kann Botswana also auch preiswert bereisen.

Liebe Grüße Wolfgang
Themenstarter487 Beiträge · seit 201120. Nov. 2011 · #13
Hallo,

die Unterkünfte sind nun alle gebucht, außer der 19. Tag (Serowe oder Francistown???) und der 21. Tag (Sun City???).

Am 19. Tag werden wir uns wohl für Francistown entscheiden, haben auch schon das Woodlands Stop Over als Tipp bekommen. Am 21. Tag werden wir Sun City streichen, denn einerseits liegt uns der Trubel nun wirklich nicht und andererseits sind €137,- pro Person für das billigste Hotel dort doch recht happig. So haben wir jetzt den Marakele National Park und das Tlopi Tented Camp ins Auge genommen. Das Einzige, das uns ein wenig Bauchschmerzen macht, ist die lange Strecke zum Flughafen. Wer von Euch ist die Strecke schon gefahren? Glaubt Ihr, dass die Strecke gut machbar ist? Unser Flug geht am Abend um 19:25 Uhr.

Liebe Grüße
Kathy
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
zuletzt bearbeitet 20. Nov. 2011
6 Beiträge · seit 201121. Nov. 2011 · #14
Beim Woodlands Stopover waren wir auch, beliebt bei Südafrikanern bei der Hin- oder Rückreise. Die Stellplätze sind dort allerdings sehr dicht nebeneinander, war für uns recht ungewohnt "europäische" Campingplatzverhältnisse im südlichen Afrika zu haben. Dafür hat man schnell Anschluss an Burenwurstgrillende Südafrikaner.
Vom Marakele Park bis Johannesburg fährt man ca. 3,5 bis 4 Stunden, ist bei Abfahrt am Morgen also durchaus machbar. Die Strecke ist auch nicht sehr befahren, nur sollte man Reserven für allfällige Staus in und rund um Johannesburg einplanen.
Liebe Grüße Wolfgang
570 Beiträge · seit 201111. Jan. 2012 · #15
fliege schrieb:Hallo!

- Etsha 13: auf dem Weg dorthin Rundflug über das Okavangodelta - unbedingt empfehlenswert; danach Mokoro-Tour mit Nächtigung im Delta (Real Mokoro Safaris, ein Projekt direkt von der dortigen Community, günstiger als die Anbieter in den Camps)


Liebe Grüße Wolfgang
In exakt dieser Schreibweise ist das irgendwie nicht zu googeln und auch nicht im Forum zu finden (glaube ich) - kennt jemand hier diesen Community Anbieter? Kann man den finden? Zumindest vor Ort (das würde mir ja schon langen ;-))

Ich unterstütze solche Projekte sehr gerne aus überzeugung. Aber wenn man nichts findet geht man evtl. dann doch von der Guma Lagoon oder ähnlichem aus auf Mokoro Tripp - was eigentlich schade für die Leute vor Ort wäre.

Grüße Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2012
570 Beiträge · seit 201115. Jan. 2012 · #17
Habe gerade eine ausführliche Berichterstattung von "Fliege" aka Wolfgang bekommen und ihm gesagt, dass ich sie an dieser Stelle veröffentliche - für alle die nach dem Real Mokoro Tour suchen:

Ich würde dir empfehlen zwei bis drei Tage vorher anzurufen und dabei nähere Details zu vereinbaren. Ich hatte ca. drei Wochen vorher angerufen und einen Termin vereinbart, der dann bei einem neuerlichen Anruf einen Tag vor unserer Tour schon wieder vergessen war. Also kurzfristige Terminvereinbarung klappt sicher besser.

Was auf der Homepage von Real Mokoro Tour steht ist nicht mehr aktuell. Aus dem Gemeinschaftsprojekt ist unserem Eindruck nach ein Ein-Mann-Unternehmen (Dodo) geworden, er war ein sicherer und umgänglicher Guide, aber auch ein bisschen ein Schlitzohr, da er zunächst den doppelten Tagestarif verlangte als auf der Homepage angeführt und es mit gestiegenen Kosten, Vergleichen zur professionellen Konkurrenz u.ä. begründete. Wir einigten uns letztlich in der Mitte und zahlten 600 Pula am Tag.

Wir machten die kurze Tour, wo man in der Früh mit dem Auto zur Ablegestelle fährt (Allrad zwingend notwendig), dann ins Delta fährt, auf einer kleinen Insel nächtigt, am Nachmittag nochmals ins Delta fährt und am nächsten Tag am Vormittag zurückkommt. Bei der längeren Tour über zwei bis drei Nächte kann man ins Delta noch weiter rein fahren und angeblich auch einiges mehr von der Tierwelt beobachten - würden wir beim nächsten Mal wahrscheinlich machen, ging sich aber zeitlich nicht aus.

Da wir am Nachmittag in Etsha 13 ankamen und da eine Fahrt ins Delta nicht mehr möglich war nächtigten wir im Vorgarten von Dodo und schlugen dort unser Zelt auf - wir waren die Attraktion für die Nachbarskinder 🙂
Wir hatten unser Zelt mit dabei, braucht man auch für die Nächtigung auf der Insel. Während der Tour blieb das Auto in einem Mini-Dorf von Einheimischen im Delta stehen - war überhaupt kein Problem, alles sehr sicher.

Summa summarum: Als community based Projekt würde ich es nicht unbedingt bezeichnen, man ist trotzdem sehr nahe am Leben der Einheimischen, gutes Verhandlungsgeschick ist gefragt. Was mich überraschte: Dodo hatte einen niedrigen Bildungsabschluss (Grundschule), wußte aber über das politische und gesellschaftliche Leben in Botswana bestens Bescheid, man konnte sich sehr angeregt mit ihm unterhalten - wobei im Delta selbst ja eher die Ruhe und Stille beim Gleiten durch die Kanäle im Vordergrund steht.

Wenn du noch Fragen hast melde dich einfach! LG Wolfgang



danke dir und grüße
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2012