Eosha - Okaukuejo, Halali oder was?

11 Antworten · 3'820 Aufrufe · gestartet 13. Okt. 2011 von Nathalie69
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Themenstarter41 Beiträge · seit 201113. Okt. 2011 · #1
Hallo allerseits (einmal mehr:) )

Unsere Planung schreitet voran, oder auch nicht ... Eigentlich war klar, dass wir im Etosha je 2 Nächte in Okaukuejo und Halali verbringen werden. Nun sind wir aber gar nicht mehr soo sicher. Scheinen beide sehr teuer zu sein (wir sind zu viert) und nicht gerade grossen Charme zu versprühen ... Oder täusch ich mich da? Wir sind zwar mit Dachzelten unterwegs, möchten gerne aber 2 Nächte in einer Lodge wohnen. Die anderen beiden Nächte campen.
Was meinen die Erfahrenen unter Euch? Muss man das Geld ganz einfach aufwerfen weil es alleine das Wasserloch einfach wert ist (Okaukejo) oder gibt es evtl. Lodges die zwar ähnlich im Preis aber viel attraktiver sind? Wenn doch unbedingt diese 2 Adressen, welche lohnt sich eher für die Übernachtung in der Lodge?

Das sind einmal mehr viele Fragen ... Herzlichen Dank schon jetzt an alle die uns ihre Erfahrungen mitteilen.

Nathalie
7'272 Beiträge · seit 200613. Okt. 2011 · #2
Hallo Nathalie

Wesshalb bucht Ihr nicht nur die Campsite und macht dafür den Lodgeaufenthalt irgendwo ausserhalb. Da gibt es dann auch eine richtig schöne Loge für das gleiche Geld.

Herzliche Grüsse
Chrigu

P.S. In der Etosha kommt es immer auf die Jahreszeit an wo, welche Region besser ist.
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Themenstarter41 Beiträge · seit 201113. Okt. 2011 · #3
Danke, Chrigu, für deinen Input. Wir sind Ende Juli 2012 im Etosha. Welche Region würdest du da empfehlen?
7'272 Beiträge · seit 200613. Okt. 2011 · #4
Juli ist in Etosha überall gut. Es ist schon trocken und die Tiere kommen ans Wasser. Ich würde aber auch Namutoni noch einplanen. Vielleicht könnt Ihr ja eine schöne Lodge am Rand der Etosha buchen.
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180 Beiträge · seit 201013. Okt. 2011 · #5
Hallo Nathalie
Wir haben letzten Juli auch mit zwei Dachzelten je 2 Nächte in Okaukuejo und Halali übernachtet. Es hat uns ganz gut gefallen, vor allem auch, da wir immer einen Platz am Zaun hatten, also nicht mitten drin. Das einzige, das für uns für ein Chalet gesprochen hätte, wäre gewesen, sofort losfahren zu können, ohne erst zwei Dachzelte zusammen zu räumen. Wenn dann in Okaukuejo, aber da man kaum von einem Chalet aus direkt so gut aufs Wasserloch sieht, wie wenn man direkt an der Mauer steht, wäre uns das der Preis nicht wert.
LG Jacqueline
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4'140 Beiträge · seit 200914. Okt. 2011 · #6
Hallo Nathalie,
wie schon erwähnt - ich mache das seit Jahren immer so - in der Etoscha campen und bei der Anreise (Etoscha Safari Camp = feste Unterkünfte; o.a.) oder bei der Ausreise (Onguma Camp) in eine Lodge. Die Beobachtungen an den Wasserlöchern in der Nacht in Okaukuejo und Halali sind durch nichts zu ersetzen. Juli ist eine gute Beobachtungszeit, allerdings kann es in der Nacht auch ziemlich kalt werden. Also lieber eine Decke mehr im Zelt!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
915 Beiträge · seit 201014. Okt. 2011 · #7
Hallo Nathalie,
schade, dass Du Dich offenbar von Vorurteilen über die Camps in Etosha leiten lässt.

Wie Burschi schon schreibt, die Beobachtungen an den Wasserlöchern in Okaukuejo und Halali sind nicht zu ersetzen. Egal ob Ihr nun campt oder in einem der Chalets übernachtet.

Lass Dich nicht verrückt machen, die Camps sind besonders nach deren Aufarbeitung weitaus besser, als sie hier im Forum oftmals dargestellt werden. Manche Kritikpunkte ließen sich ohne weiteres auch auf die eine oder andere private Lodge übertragen.

In meinem Reisebericht (Verknüpfung sh.unten) habe ich mich etwas ausführlicher zu Okaukuejo geäußert. Vielleicht ist Dir das eine Hilfe.
vg günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2011
4'451 Beiträge · seit 200814. Okt. 2011 · #8
Nathalie69 schrieb:Hallo allerseits (einmal mehr:) )

Unsere Planung schreitet voran, oder auch nicht ... Eigentlich war klar, dass wir im Etosha je 2 Nächte in Okaukuejo und Halali verbringen werden. Nun sind wir aber gar nicht mehr soo sicher. Scheinen beide sehr teuer zu sein (wir sind zu viert) und nicht gerade grossen Charme zu versprühen ... Oder täusch ich mich da? Wir sind zwar mit Dachzelten unterwegs, möchten gerne aber 2 Nächte in einer Lodge wohnen. Die anderen beiden Nächte campen.
Was meinen die Erfahrenen unter Euch? Muss man das Geld ganz einfach aufwerfen weil es alleine das Wasserloch einfach wert ist (Okaukejo) oder gibt es evtl. Lodges die zwar ähnlich im Preis aber viel attraktiver sind? Wenn doch unbedingt diese 2 Adressen, welche lohnt sich eher für die Übernachtung in der Lodge?

Das sind einmal mehr viele Fragen ... Herzlichen Dank schon jetzt an alle die uns ihre Erfahrungen mitteilen.

Nathalie
Hallo Natalie,
ich würde dann 2 Nächte in Okaukuejo campen und die andere 2 Nächte in Halali ein Bushchalet mit 2 Schlafzimmer buchen. Es ist einfach toll Abends an den Wasserlöcher zu verweilen , weil es die ganze Nacht , wenn man Glück hat, ein tolles Erlebniss ist.Auch Morgens, vor dem Frühstück haben wir schon tolle Tiersichtungen gemacht im Park, was ja nicht möglich ist wenn man immer wieder anreisen muss.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2011
3'883 Beiträge · seit 201114. Okt. 2011 · #9
Günter Franz schrieb:
Wie Burschi schon schreibt, die Beobachtungen an den Wasserlöchern in Okaukuejo und Halali sind nicht zu ersetzen. Egal ob Ihr nun campt oder in einem der Chalets übernachtet.

Lass Dich nicht verrückt machen, die Camps sind besonders nach deren Aufarbeitung weitaus besser, als sie hier im Forum oftmals dargestellt werden. Manche Kritikpunkte ließen sich ohne weiteres auch auf die eine oder andere private Lodge übertragen.
Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Die grandiosen Tierbeobachtungen an den Wasserlöchern und im Park sind das eine, Einrichtungen auf den Campingplätzen im Etosha NP das andere. Wir waren angesichts der Preise von den Zuständen enttäuscht. Vieles funktionierte nicht, war defekt: Wasserhähne, Toilettenspülungen und -sitze, Türschlösser. Die Abflüsse der Duschen waren total verstopft. (Hatten wir auch auf anderen Plätzen, aber dort zum halben Preis.;) ) Spiegel in einer Höhe, dass ich beim Hochspringen nur meine Haare sah. Steckdosen teilweise in haarsträubendem Zustand.
Wir hatten vorausgebucht und -gezahlt, erhielten in Okaukuejo für 2 Nächte einen Platz ohne Schatten, direkt neben zwei Bussen mit Reisegruppen, weit weg von den Sanitäreinrichtungen. Ein Bekannter, der vor uns in der Schlange stand, erhielt ohne Voranmeldung für 1 Nacht einen Schattenplatz. Ist es zuviel verlangt, wenn hier differenziert wird?
Für den Staub kann niemand etwas, den muss man als Afrikatouristist lieben lernen, sonst verzweifelt man. Trotzdem: Campingplatz Halali empfanden wir als riesige graue Staubfläche, über die ein böiger Wind pfiff. Sämtliche Bäume waren kahl, Schatten Fehlanzeige, der Aufenthaltsraum mit Tischen und Bänken von einer Reisegruppe belegt. Wir haben weitaus günstigere Campingplätze privater Anbieter genutzt, die mit Matten wenigstens für etwas Schatten sorgten. Unsere Feuerstelle war nicht zu gebrauchen, aus dem Abfalleimer stank es.
In Namutoni wurde uns an der Reception mitgeteilt, dass ein Platzwart die Stellplätze zuteilen würde. Während wir nach ihm Ausschau hielten, suchten sich andere Camper ihre Plätze selbst, wir haben es ihnen schließlich gleich getan. Die Sanitäreinrichtung in unserer Nähe für "Gents" war eine Baustelle, nicht benutzbar. Trotzdem hat uns der Platz am besten gefallen. Wir standen auf Rasen, das Laub eines riesigen Baumes beschattete uns.

Meine Kritik betrifft ausschließlich die Campingplätze. Nie zuvor und danach, nur im Etoshapark hatte ich das Gefühl, als Campingtourist ein Tourist 2. Klasse zu sein.

Wir würden selbstverständlich wieder in den Etoshapark fahren, weil die Möglichkeiten der Tierbeobachtungen unvergleichlich sind. Zoo verkehrt, nicht die Tiere, sondern wir waren eingesperrt. Wir hatten den Eindruck, dass für den NP viel getan wird, und unsere Eintrittsgelder nicht versickern. Allerdings erinnere ich mich an einen Artikel in der AZ, in welchem der seit langem bekannte verheerende Zustand einer Außentoilette kritisiert wurde.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
4'451 Beiträge · seit 200814. Okt. 2011 · #10
Hallo Freshy,
das ist natürlich sehr sehr schade, das es in der Zeit wo ihr dort wart so schlimm auf den Campingplätze ausgeschaut hat . 🙁 Aber nun meine Frage, habt ihr das mal Vorort gemeldet? 😉 Es würde sich sicherlich was ändern wenn das bekannt wird an entsprechender Stelle. Wir waren zwar in einem Chalet und auch mal in ein Doppelzimmer, da war auch mal was nicht in Ordnung , wir sind zur Rezeption und es wurde sofort abgestellt. 🙂
Vorort läßt sich so Einiges regeln.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2011
842 Beiträge · seit 201014. Okt. 2011 · #11
Hallo Nathalie,

zu den Campingplätzen im Park kann ich nichts sagen - wir waren in den festen Unterkünften.

Wegen der Wasserlöcher würde ich aber beim nächsten Mal Folgendes machen:
  • So viele Nächte wie möglichh in Okaaukuejo !!! Das Wasserloch ist gigantisch !! Siwohl tags als auch nachts! Wir hatten jeden Abend mind. 2 Rhinos und einmal sogar zusätzlich bis zu 6 Löwen !!! Das Wasserloch ist gut zu erreichen (auch von den Campingplätzen aus), riesig mit vielen Sitzmöglichkeiten außen herum und viel Tierbesuch.
  • In Halali würde ich nicht mehr übernachten. Bei uns waren nahezu den ganzen Nachmittag/Abend keine Tiere am Wasserloch! OK - vielleicht haben wir Pech gehabt! Aber dazu ist das Wasserloch sehr klein und weit ab vom Camp! Uns hat es dort gar nicht gefallen (- obwohl die Unterkünfte selbst wirklich OK waren!)
  • Weitere Nacht (oder gar 2) im Onguma Bush Camp außerhalb des Parks - eine wunderschöne Anlage mt super Essen - und ganz nah zum Park !!!
Mach was draus 🙂 Es wird bestimmt schön - egal, wie Du Dich enetscheidest !

Liebe Grüße
Antje im Namibiafieber
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2011
3'883 Beiträge · seit 201115. Okt. 2011 · #12
engelstrompete schrieb:Hallo Freshy,
🙁 Aber nun meine Frage, habt ihr das mal Vorort gemeldet? 😉 Es würde sich sicherlich was ändern wenn das bekannt wird an entsprechender Stelle. Wir waren zwar in einem Chalet und auch mal in ein Doppelzimmer, da war auch mal was nicht in Ordnung , wir sind zur Rezeption und es wurde sofort abgestellt. 🙂
Vorort läßt sich so Einiges regeln.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
Hallo Cècile,
es waren vielerlei defekte Dinge, die man hätte bemängeln müssen, nicht nur EIN Wasserhahn, EIN Abfluss. Die Schlampigkeit im Umgang mit notwendigen Reparaturen sah sehr nach System aus. Ich hätte das nicht im Forum gepostet - bastele zur Zeit an einem Schreiben an das NWR, das ich auch an die AZ senden will - aber der Thread passt so ausgezeichnet zu meinem Thema.

@alle: wir waren vom 3. bis 7. Oktober im Etoshapark, haben die verheerenden Brände nicht unmittelbar, aber die riesigen verbrannten Flächen und immer wieder schwarze Rauchwolken gesehen.

Zu den Wasserlöchern:
Okaukuejo ist unschlagbar, dazu wurde alles gesagt.
Halali hat uns begeistert, obwohl das Wasserloch klein ist. Man sitzt wie auf der Tribüne in einem Amphitheater. Unsere Hauptdarsteller waren etwa 30 Elefanten aller Altersklassen, stundenlang haben wir ihrem Treiben aus nächster Nähe zugesehen. In der Dunkelheit ist es angebracht, eine Taschenlampe mitzuführen, denn es sind ein paar Meter Fußweg bis dahin.

Namutoni: Ein Wasserloch ist schön gelegen, zu dem anderen kann ich nichts sagen, aber das Trompeten der Elefanten, die dort waren, war bis auf den Camp zu hören. Wir fanden die Umgebung von Namutoni wunderschön: Fischers Pan, unser Lieblingswasserloch war Chodupo (oder Chudopu?). Dorthin sind wir am Morgen unserer Abreise noch einmal gefahren.

LG freshy
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zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2011