Von Marakele nach Mapungubwe

12 Antworten · 3'723 Aufrufe · gestartet 04. Okt. 2011 von mamba29
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Themenstarter835 Beiträge · seit 200604. Okt. 2011 · #1
Hallo,

ich bräuchte bitte eure Hilfe bei der Routenplanung: Wir wollen nächstes Jahr im August eine ca. 3wöchige Tour durch das nördliche SA machen (Pilanesberg, Marakele, Mapungubwe, Krüger und dann zurück nach Joburg.) Unterwegs sind wir mit unserer dann 3 1/2 jährigen Tochter. Sie fährt gerne Auto, trotzdem sollten die Teilabschnitte nicht allzu lang sein.

Im Moment tue ich mich mit der Planung des Abschnitts Marakele nach Mapungubwe ziemlich schwer. Mein Reiseführer schlägt vor, nach Polokwane zu fahren und dann weiter auf der R 521 Richtung Norden.
Könnte man denn nicht auch auf der R 510 und dann auf der R 572 Richtung Nordosten fahren? Wo würdet ihr uns denn eine Zwischenübernachtung empfehlen und wo gibt es Einkaufsmöglichkeiten?
Und zum Abschluss: Eine oder zwei Nächte in Mapungubwe?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2011
28 Beiträge · seit 201004. Okt. 2011 · #2
Hallo Susanne,

wir (zwei Erwachsene) sind eben zurück aus SA und haben eine ähnliche Tour gemacht.

Von Marakele nach Mapungubwe sind wir über die R510 und R572 an einem Tag gefahren, ca. 6 Std. plus Stops in Lephalale (gute Shopping-Center und Infrastruktur) und Alldays (letzte Tankstelle - auf jeden Fall tanken! und kleiner Supermarkt vor Mapungubwe). Die Strecke ist gespickt mit z.T. tiefen Schlaglöchern, aber gut zu fahren und wegen des geringen Verkehrs nicht langsamer als über Polokwane.

Zu Unterkünften als Zwischenstop kann ich leider nichts sagen, da wir in einem "Rutsch" inkl. Einkaufen und Frühstück in Lephalale (gutes Angebot: Pick'n'Pay, SuperSpar, Shoprite) an einem Tag gefahren sind.

Im Mapungubwe waren wir insgesamt drei Übernachtungen, eine im "Limpopo Forest Tented Camp" (Westteil) und zwei im Leokwe Camp (Ostteil), beides wunderschön. Allerdings muss man wenn man im Tented Camp sich einquartieren will, erst am MainGate einchecken und dann die Strasse zurück zum Camp fahren (ca. 30 km). Zwei Tage solltet ihr schon im Mapungubwe bleiben.


Viel Spass beim weiteren planen,

Markus
[
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2011
2'460 Beiträge · seit 200604. Okt. 2011 · #3
Hallo Susanne,
auch wir sind gerade zurück gekommen aus SA und anscheinend die gleiche Route wie MArkus gefahren. Ich zitiere mal aus meinen Aufzeichnungen:
Zuerst ist die Straße wunderbar zu befahren, doch hinter Lephalale häufen sich die Baustellen, an denen wir jedoch zügig vorbei kommen. Unangenehm wird es erst hinter dem Abzweig zum Grenzübergang Grobler’s bridge: Schlagloch reiht sich an Schlagloch. Uns knurrt inzwischen der Magen und besonders mich drückt die Blase. „Picknickplätze“ kommen nun gar nicht mehr, so dass wir uns einfach an einen halbwegs geeigneten Platz am Straßenrand stellen. Fliegen verleiden uns das Essen. Bis auf Baobabs ist die Landschaft sehr eintönig und die Strecke zieht sich. Eingekauft haben wir noch in Thabazimbi, aber in Lephalale ist es auch problemlos möglich. Für die Strecke haben wir 4,5 h Stunden benötigt.
Bleibt mindestens zwei Nächte in Mapungubwe, es lohnt sich (wir waren in Leokwe).
Viel Spaß bei eurer weiteren Plaung.
LG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter835 Beiträge · seit 200605. Okt. 2011 · #4
Danke für eure Antworten. Ich habe die Strecke eben mal im Basecamp eingegeben. 4,37 Stunden. Nachdem es nach eurer Beschreibung da oben nichts wirklich spannendes gibt, werden wir uns das Ganze wohl auch eher durchfahren, anstatt eine Übernachtung im Nirgendwo zu verlieren.

Darf ich neugierig fragen, wie ihr anschließend weitergefahren seit? In den Krüger über das Parfuri Gate oder erst bei Punda Maria rein?

Danke und viele Grüße
Susanne
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727 Beiträge · seit 200806. Okt. 2011 · #5
Hallo Susanne,

2007 sind wir über die R561 zum Mapungubwe gefahren. Wir sind zwar nicht von Marakele gestartet, sondern von Bela-Bela, aber vielleicht ist die R33 als Querverbindung eine Option? Man könnte dann vielleicht auch noch eine Übernachtung in Welgevonden einschieben. Kenne ich selber zwar nicht, ist mir aber schon öfter empfohlen worden. Vielleicht kann jemand anderes dazu was sagen.

Die R561 ist geteert und wirklich sehr gut und landschaftlich wesentlich schöner als die N1. Ist auch sehr wenig los.

Wir habe insgesamt 6,5h gebraucht.

Ich versuch mal die Strecke als Google-Earth-Datei und GPX anzuhängen.

Zu Mapungubwe und nördlichem Krüger hab ich hier schon einiges geschrieben.

Gruß

Dino
📎 Mapungubwe.zip
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2011
727 Beiträge · seit 200807. Okt. 2011 · #6
Noch ein kleiner Nachtrag. Ich hab oben geschrieben die R561 sei geteert. Ich erinnere mich aber noch, dass irgendwo auf der Strecke auch ein Stück Schotter war. Bin mir aber nicht mehr sicher wo.

Gruß

Dino
1'933 Beiträge · seit 200707. Okt. 2011 · #7
mamba29 schrieb:In den Krüger über das Parfuri Gate oder erst bei Punda Maria rein?

Danke und viele Grüße
Susanne
Hallo Susanne,

Von Marakele zum Mapungubwe sollte ich in einer Tag machen. Ins Kruger Park unbedingt via Pafuri gehen! Das norden von Kruger Park entlang die Luvuvhu rivier is sehr schön! Veilleicht ein tip is Tshipise Hot Water Pools? Das wird die kleine spass machen 😉

Bei YouTube ansehen ↗



Es Grüsst, Hans
zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2011
Themenstarter835 Beiträge · seit 200609. Okt. 2011 · #8
Vielen Dank für den Übernachtungstip, das ist für uns tatsächlich ideal. Dann bleibt uns nämlich tatsächlich ausreichend Zeit, bei einer Übernachtung in Shingwedzi zum Parfuri Gate reinzufahren und und nochmal diese wunderschöne Gegend oben am Fluss anzuschauen.

Ich bastle jetzt mal weiter an meiner Route und stelle sie hier rein, sobald ich komplett fertig bin.

Nochmals danke für alle Tips!

Susanne
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63 Beiträge · seit 201901. Jan. 2020 · #9
Hallo in die Runde und ein gesundes und glückliches neues Jahr an ALLE!
Wir haben Fragen zur Strecke Marakele nach Mapungubwe.
Was ist der aktuelle Stand bzw die beste Strecke? Werden mit einem Toyota RAV 4 unterwegs sein. Ist ein Zwischenstop nötig oder ist die Strecke an einem Tag machbar?
Vielen Dank im voraus für eure Antworten
547 Beiträge · seit 201401. Jan. 2020 · #10
Hallo AfricaLovers

Wir sind die Strecke in umgekehrter Richtung Ende 2017 gefahren. Im Vornherein hat sie uns auch etwas 'Bauchschmerzen' bereitet, war dann aber alles kein Problem. Wir sind um 8 Uhr in Mapungubwe losgefahren und waren mittags in Thabazimbi. Einzig der Abschnitt der R572 zwischen Alldays und Maasstroom hatte viele Schlaglöcher. Ansonsten sind wir mit ca. 100 km/h vorwärts gekommen, mit einen Fortuner 2x4.

Bei Interesse findet ihr in unserem Reisebericht noch weitere Informationen:
https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295786-sa-no-2017-18-where-rivers-and-countries-meet.html?start=78

Gruss
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
63 Beiträge · seit 201902. Jan. 2020 · #11
Hallo Stefanie,
vielen Dank für deine Antwort und den Hinweis zu deinem Reisebericht. Hab ihn mir schon durchgelesen: sehr schön geschrieben und tolle Fotos!
Vielen Dank, jetzt können wir weiter an unserer Tour planen.
Liebe Grüße
3'883 Beiträge · seit 201102. Jan. 2020 · #12
Hallo Africa Lovers,
ich gebe mal meinen Senf dazu, denn mir haben der Mapungubwe NP und der nördliche Krüger NP sehr gut gafallen. Bevor ich jedoch unsere Tour wiederkäue, hier der Link aus unserem Reisetagebuch incl. maps: https://www.fydrich.de/herbert/main/Suedafrika2015%281%29/index.html

LG freshy
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63 Beiträge · seit 201903. Jan. 2020 · #13
Hallo freshy,
auch an dich ein herzlicher Dank! Sind jetzt inzwischen soweit dass wir 3 Nächte in Mapungubwe verbringen möchten, auch eure Fotos und der Bericht dazu begeistern!
Besten Dank und liebe Grüße