Schon nicht schlecht, ich allerdings bevorzuge "fly-in safaris"
Und halt den Marder sollten die Bodyguards auch dabei haben - Game Drive muß sein. 😄
Erika2'338 Beiträge · seit 200730. Sept. 2011 · #22
Hallo zusammen
Werner schrieb:
Kampfeuer zur „Sicherheit“. Dieses ist zum Grillen und Kochen, ist romantisch und wärmt, aber nächtliche (tierische) Besucher werden dadurch nicht ferngehalten, zumindest hätte ich dann viele Ausnahmen erlebt. Übrigens fahren wir ja genau für solche Erlebnisse nach Afrika. Eigentlich sind Feuer und starke Lichtquellen der „Sicherheit“ eher abträglich, weil man geblendet wird und darüber hinaus nichts sieht. Grüße Werner
Wir haben wie Werner die Erfahrung gemacht, dass Kampfeuer die Tiere, insbesondere Hyänen, überhaupt nicht abschrecken. Sobald was Essbares auf dem Feuer brutzelt, werden sie sofort angelockt.
Wie wollt ihr das Problem lösen, wenn ihr schlafen geht? Muss dann immer einer aufstehen, um Holz nachzulegen? Das Feuer sollte man aber ausmachen, wenn man ins Zelt geht. Ein kleiner Windstoss kann nämlich einen Buschbrand entfachen.
Ich behaupte, dass Tiere (die Malariamücke ausgenommen 😈 ) das kleinste Problem sind. Und wenn man mal von lieben Mitmenschen überfallen wird, erfolgt das meistens so unverhofft und schlagartig, dass in der Regel kaum mehr Zeit bleibt, irgendwie zu reagieren, besonders, wenn Schusswaffen eingesetzt werden. Ich finde, man sollte einen Afrikaurlaub möglichst locker und angstfrei angehen und wenn man das nicht kann, sollte man besser in sichere Länder fahren (oder sich so ein wie oben beschriebenes Panzerfahrzeug zulegen 🤩 ).
Nenette1'309 Beiträge · seit 200930. Sept. 2011 · #23
Erika schrieb: Ich finde, man sollte einen Afrikaurlaub möglichst locker und angstfrei angehen und wenn man das nicht kann, sollte man besser in sichere Länder fahren (oder sich so ein wie oben beschriebenes Panzerfahrzeug zulegen 🤩 ).
Grüessli Erika
Hallo Erika, was ist ein sicheres Land? Neulich in der Pfalz:
Besichtigung der anderen Art
Hallole, wir hatten ein tolles Wochenende mit dem Faltcaravan am Clausensee in der Pfalz und haben uns den Luxus einer E-Bike-Tour geleistet. Es war einfach klasse. Bergab rollen lassen, bergauf mit Anschub, Es hat riesigen Spaß gemacht. Weniger lustig war, dass unser Falter in dieser Zeit besichtigt wurde. Es ist nichts geklaut worden. Aber wir haben nicht schlecht gestaunt, als bei der Rückkehr die Eingangstür nicht komplett verschlossen war, die Seitentür komplett offen war und auf der Rückseite das Fenster aufgezippt. Und das passiert mir als Sicherheitsfanatikerin, die lieber dreimal nachschaut, ob alles zu ist, es könnte ja Katze, Hund, Marder, Maus oder sonstwer eindringen! Da wollte wohl jemand erst von hinten ein Blick reinwerfen und hat sich dann von vorne den Falter in Ruhe angeschaut. Wieso er die Türen und das Fenster nicht wieder zugemacht hat, verstehen wir nicht. Vielleicht ist er ja gestört worden und da auf dem Platz hauptsächlich Dauercamper stehen, wäre es eventuell peinlich für ihn geworden. :kopfklatsch: Ganz schön frech jedenfalls! Viele Grüße, Nenette
Hallo Jörg, ich fürchte das wird länger. Ich habe zigmale im Bodenzelt übernachtet und würde das jederzeit wieder tun, wenn das Zelt gut ist und ich noch hineinkriechen könnte (@Sita und Jörg: Bodenzelt noch sicher?). Ich fühlte mich auch ohne Feuer sicher und habe die Bemerkung betr. Feuer und „Sicherheit“ gemacht, weil das für viele Leute so wichtig erscheint und ich persönlich daran nicht wirklich glaube, weil ich 1) auch gegenteilige Erlebnisse hatte und weil es mir 2) nicht logisch erscheint, dass sich die Tiere so einfach durch ein kleines Lagerfeuer „abschrecken“ lassen, falls jemand das überhaupt möchte. Diese Kontakte gehören auch zum Campen ohne Zaun dazu und sie sind auch sicher. Dass man trotzdem manchmal Herzklopfen hat, ist auch verständlich.
@ 1), eine Auswahl Bei 3rd Bridge haben wir mehrfach erlebt, dass Löwen beim letzten Tageslicht (d.h. Abendbetrieb, Menschen+Getratsche+Feuer+Grillen) über die Brücke gegangen sind (dazu hätte ich für Erika noch ein nettes Schweizer-Gschichtl). Ein high-light war Folgendes: So ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang hatte sich, Tier für Tier, ein Löwenrudel am westlichen Campeingang in Sichtweite versammelt, direkt an der Straße. Auf dieser Seite der Brücke waren so 4 oder 5 Partien, zwei direkt neben der Straße. Alle hatten Feuer, es wurde gegrillt. Kurz vor Sonnenuntergang ist das ganze Rudel dann, wie auf Kommando, aufgestanden und in das Camp marschiert. Die Leute direkt an der Straße waren gerade beim Essen. Der kapitale Pascha ist auf gleicher Höhe mit ihnen stehen geblieben, auf ca. 3 bis 4 m Distanz, hat sie einige unendlich lange Sekunden gemustert, mächtig gegrunzt, dann sind sie weiter durchs Camp und über die Brücke gegangen. Die Leute saßen, no na, vollkommen erstarrt, Gabel auf halben Weg zum Mund eingefroren, bis die Prozession vorbei war. Wir hatten dabei einen Bühnenlogenplatz in ca. 20 m Abstand. Gott sei Dank, damit hatte ich nun nicht gerechnet und so viele Unterhosen hatte ich gar nicht eingepackt.
Ebenfalls bei 3rd Bridge kamen Hyänen, als von unserer Partie noch zwei Personen am niederbrennenden Feuer saßen. Sie haben sich durch Anschreien oder so nicht vertreiben lassen (siehe auch Erika) und haben sich nur immer etwas zurückgezogen. Weggeräumt war sowieso alles und wir sind dann alle schlafen gegangen. In der Nacht haben sie dann überall im Camp und bei den Zelten rumgeschnüffelt und auch die Feuerstelle durchwühlt, ohne uns aufzuwecken.
Hippofeuerwache in Xakanaxa: Wir haben dort ein Mal nahe am Schilf campiert. Ab ca. 22 Uhr, es war schon Nachtruhe am Platz, im Wasser dahinter war ein Hippo zu hören, das langsam näher kam. Vom Autodach aus konnte ich über das Schilf drüber schauen und das Hippo hin und wieder sehen. Plötzlich war es ruhig und das Hippo aus der Sicht und wir haben dann alles zum Schlafengehen bereitgemacht. Meine Frau war gerade vor dem Auto als das Hippo direkt vor ihr Landgang machte…so schnell war sie noch nie am Autodach. Das Hippo hat in aller Ruhe alles gemustert, ist dann zur Feuerstelle gegangen, die ich noch nicht ausgemacht hatte. Es hat versonnen in die Glut gestarrt, mit Scheißerchen sein Revier markiert, praktisch auf mein Feuer gesch… , dann beim Nachbarn dasselbe gemacht und ist dann gemächlich in Richtung zur Lodge verschwunden.
Zum Thema Campfeuer, Licht und Sicht: In Namutoni haben wir zur Abendessen-(Grillzeit) zwei Schakale beobachtet, wie sie mit großer Frechheit die (von ihren Feuern und starken Lampen geblendeten) Touristen ausgeplündert haben. Wir haben unsere Lichter ausgemacht und uns herrlich amüsiert, wie wieder jemand dieses oder jenes suchte, das doch gerade noch da gewesen war.
Das könnte man noch fortsetzen und wenn man das Forum, Bücher und Internet durchstöbert, käme noch einiges dazu. Ich persönlich habe mir daraus den Reim gemacht, dass das mit dem Lagerfeuer nicht immer so funktioniert (was mich gar nicht stört) und dass Löwen sowieso machen was sie wollen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Die „Platztiere“ von Campingplätzen (die sich oft dort aufhalten), wie Hyänen, Schakale und neuerdings auch Elefanten und Hippos, sind m. E. derartig an Menschen und Lagerfeuer gewöhnt, dass sie sich davon überhaupt nicht irritieren lassen, siehe apples in the tent oder jedermanns gleichartige Erlebnisse. Aus diesem Grund würde ich auch nicht im Freien und schon gar nicht am Boden schlafen, das traue ich mich nicht.
@2, „Abschreckung“ durch Feuer Es brennt ja oft im Busch und das wird auch nicht immer so verheerend sein, wie derzeit hier berichtet. Ich traue den Tieren so viel Urteilsfähigkeit zu, dass sie wohl erkennen, dass mein kleines Lagerfeuer nicht die gleiche (bzw. keine) Gefahr für sie darstellt, wie ein Buschbrand. Manche der Löwen oder Hyänen, deren Spuren wir am nächsten Morgen am Zeltplatz finden, haben uns wahrscheinlich schon einige Zeit vor dem Schlafengehen interessiert beobachtet, ohne dass wir sie bemerkt haben. Dass sie mit ihrem Besuch gewartet haben, bis wir fest schlafen, hat m. E. weniger mit dem nun nicht mehr brennenden Feuer zu tun, sondern mit der nun herrschenden Ruhe. Schön dass sie so rücksichtsvoll sind.
Ist alles natürlich persönliche Meinung eines Laien, würde mich echt interessieren, was Fachleute dazu sagen. Grüße Werner
wir wollen als kleine Gruppe nach Nam fahren, aber mir war nicht bewusst, dass man - von üblichen Sicherheitsvorkehrungen abgesehen - jederzeit "kampfbereit" sein sollte 🙄 Wie wahrscheinlich ist es denn, von "Helfern" bedrängt zu werden?
(Hab ich mir da bisher zu wenig Gedanken gemacht?)
Nebenbei: hier in D hab ich ggf. auch ein Pfefferspray bei...
viele Grüße Sonne
Draai jou gesig na die son en die skaduwees agter jou val.
tolyviva100 Beiträge · seit 201003. Okt. 2011 · #27
Hallo Afrika Sonne - du brauchst keineswegs beunruhigt oder stets "kampfbereit" zu sein. Die Wahrscheinlichkeit bedrängt zu werden ist in D/CH/A bedeutend höher. Es braucht in Namibia keine Bewaffnung - die meisten, die Pfefferspray dabei haben, würden bei der Nutzung desselben wohl den grössten Anteil der "Ladung" selber abbekommen. Aber wenn's beruhigt ... Liebe Grüsse Tolyviva
Nunanani521 Beiträge · seit 201103. Okt. 2011 · #28
Hallo Afrika-Sonne, in Namibia werdet Ihr wahrscheinlich beim Campen keine wilden Tiere sehen, meist sind die Campingplätze eingezäunt oder es gibt keine großen Wilden in der Nähe. Lasst Euch keine Agst machen, Namibia ist ein wuderschönes Land mit in der Regel sehr freundlichen und herzlichen Menschen. Das hängt natürlich auch ein bißchen davon ab, wie Ihr auf die Menschen zugeht. Aber wenn Du davon ausgehst, dass Du Pfefferspray brauchst, ist das für eine Reise nach Afrika eine schlechte Vorraussetzung. Macht Euch da keinen Stress, sondern freut Euch auf Eure Reise!
war meine bisherige Einstellung doch nicht so verkehrt 😉
ja, bin einfach neugierig, gespannt und voller Vorfreude auf das Land...
Viele Grüße Afrika Sonne
Draai jou gesig na die son en die skaduwees agter jou val.
camelthorn409 Beiträge · seit 200903. Okt. 2011 · #30
Liebe Leute, das ist doch nicht zu glauben! Da will jemand ein fremdes Land besuchen, freut sich wahrscheinlich auf die exotische Tierwelt und ist womoeglich gar der einheimischen Bevoelkerung gegenueber interessiert aufgeschlossen und dann besteht die draengendste Sorge darin, wie halte ich sie mir vom Leib? Und schlimmer noch, wie bewaffne ich mich adaequat und optimal. Wer so angstbesetzt ist, braucht kein Pfefferspray sondern eine ordentliche Therapie! Das ist doch krank! In einem Urlaub mit wasauchimmer im Anschlag geht der Erholungswert doch hart gegen Null. Allein die Vorstellung, bei jedem Sonnenuntergang nochmal die Bedienungsanleitung der Spraydose im Geiste durch zu gehen oder das Butterflymesser auf seinen richtigen Sitz im Guertelhalfter zu testen, killt doch jeden Rest von allem was Campen in Afrika ausmacht.
Nein, nein. Ich empfehle die Volksweisheit, wonach es zuhause doch am schoensten sein soll, intensiv zu meditieren.
Camelthorn
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)
😄 Ihr werdet es nicht glauben, es gibt tatsächlich Leute, die mit einem gepanzerten Fahrzeug rumfahren: WIR!!!!
Allerdings nicht weil wir das aus Sicherheitsgründen brauchen, sondern weil die Kiste halt so war..... Gebraucht haben wir den "sicheren" Aufbau bisher nie.
🙂 die Schweizer! WIe lustig, Armeebewaffnung: ein Taschenmesser, ein Flaschenöffner und ein Korkenzieher!
Da ist alles dabei für so nen Einsatz!
Kein Wunder, dass sie sich aus allem 'raushalten!
LG Nica
Namibia vom 30. März -15.April 2012
ich möchte zurück!
La Leona2'779 Beiträge · seit 200717. Feb. 2012 · #33
Das Thema Sicherheit beim wild campen vermindert das Afrika feeling nicht. Das viel zitierte Feuer ist vorallem nützlich weil es Licht spendet. Licht ist Schutz, das wissen die caravaning erprobten Südafrikaner und deshalb beleuchten sie ihren campsite mitten im bush mit kräftigen und sehr romantischen leds und lassen dafür den Dieselgenerator ebenso romantisch laufen.
Licht ist Sicherheit. Vorigen September haben wir eine camping Reise (in nichteingezäunten camps) durch Botswana gemacht mit 3 kleinen Kindern 3,6 und 7 Jahre alt. Ich kann euch versichern dass ein Lichtkreis aus gebastelten Kerzenlaternen (5-liter Wasserflasche aufschneiden, Sand und Kerze reinstecken) uns allen geholfoen haben jeden Abend am Lagerfeuer zu geniessen. Der äussere Kreis ca. 2 Meter hinter uns waren Laternen, manchmal 4 manchmal 6, je nach Gelände und Bewaldung.Der innere Kreis waren wir 6 Erwachsenen und die Kinder auf Klappstühlen und in der Mitte das Feuer. Alle konnten das Afrikafeeling geniessen. Wir haben mit Stirnleuchten jeder auf seinem Stuhl sitzend gegessen, nicht um einen Tisch herum. Die Teller waren aus Pappe mit paperplate holder. Abwasch war einfach, man übergab die Teller den Kindern und die hatten Spass alles zu verbrennen!
Wir hatten Tierbesuche, vorallem Hyänen und Paviane. Nach Einbruch der Dunkelheit durften die kleinen Jungs nicht mehr alleine auf ihren Stühlen sitzen oder hinter uns zumrennen, sie mussten zu den grossen auf den Schoss. Das haben sie aber sehr genossen, weils doch auch etwas kälter wurde abends ;=). Wir Grossen fanden das auch echt schön.
Jeder von uns hatte einen Pfefferspray in der Hemdtasche eingesteckt. Wir haben noch nie einen spray benutzt, aber es hilft weil man glaubt zu wissen dass man einem alpha Pavian dann besser gegenüberstehen kann.
Gruss Leona
Rodrigo1'125 Beiträge · seit 200617. Feb. 2012 · #34
Hallo zusammen! La Leonas Idee mit den Funzeln ist gut. Haben wir auch einmal im Mamili NP am Linyanti gemacht. Besonders gut geeignet sind dafür in der Mitte durchgeschnittene Cola-PET-Flaschen, besser als 5l-Kanister. Aber als Schutz vor Pavianen in der Nacht oder der Dunkelheit? Ich habe noch nie gesehen, dass Paviane im Dunkeln herumstreifen. Alle anderen Viecher ja, aber die nicht. Oder seid Ihr da Mutationen begegnet? Wenn nur alle Kinder so brav beim Dunkelwerden zu Bett gingen wie die Paviane, gäbe es mehr Familienfrieden .... Rodrigo
Omnia vincit amor
La Leona2'779 Beiträge · seit 200718. Feb. 2012 · #35
Rodrigo schrieb:Aber als Schutz vor Pavianen in der Nacht oder der Dunkelheit? Ich habe noch nie gesehen, dass Paviane im Dunkeln herumstreifen. Alle anderen Viecher ja, aber die nicht. Oder seid Ihr da Mutationen begegnet?
ob wir da Mutationen begegnet sind weiss ich nicht, aber die Paviane in Ihaha sind jedenfalls sehr aktiv ca 1-2 Stunden nach Einbruch der Dunkelheit und können einen ganz schön erschrecken 🤨
Gruss Leona
Max Power570 Beiträge · seit 201118. Feb. 2012 · #36
Ich schließe mich hier mal an - eine Frage die mich schon länger beschäftigt.
Oft wird man gewarnt - NIE anhalten, wenn ein Wagen am Wegesrand steht und Hilfe benötigt. Das findet sich so auch in nahmhaften Reiseführern.. Das ist ein Gedanke den ich einfach nicht ganz verinnerlichen kann, weil er meinen Grundeinstellungen total wiederspricht.
Deshalb meine Frage: Wie handhabt ihr das? Ich habe zwar schon beide Meinungen im Forum gelesen würde mich aber für euer Vorgehen interessieren. Wenn jemand steckenbleibt und herausgezogen werden soll ist nunmal oft auch Buschwerk und Verstecke in der Umgebung. Und Erfahrungsgemäß brauchen Geübte keinen Busch oder Baum um einen Hinterhalt anzulegen.
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200918. Feb. 2012 · #37
Hallo Amos,
ich denke man muss es immer situationsbedingt und mit gesundem Menschenverstand angehen. Wenn ich irgendwo im Nationalpark auf ein liegengebliebenes Auto treffe ist es selbstverständlich das ich anhalte und helfe, das gleiche würde ich ja auch von anderen erwarten. Wo sollen da die bösen Menschen herkommen, in den Parks wohnt doch eh keiner.
Oder wie im letzen Jahr auf der Rückfahrt vom KTP nach Upington. Da ist 250km nichts und wenn da ein Auto am Strassenrand steht halte ich auch, wir konnten mit zwei Flaschen Wasser für den Kühler dafür sorgen das die beiden Jungs ihre Schafe weitertransportieren konnten die sie auf der Ladefläche ihres Bakkies hatten.
Im dicht besiedelten Stadtgebiet oder da wo alle paar Minuten ein Auto vorbeikommt würde ich auch nicht unbedingt anhalten, das überlasse ich dann anderen...
LG sasowewi
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200618. Feb. 2012 · #38
Hallo Amos
Wir haben schon oft angehalten und geholfen oder zumindest nachgefragt ob wir helfen können. Allerdings machen wir das nicht wenn das Bauchgefühl nicht stimmt. Dann fahren wir weiter.
Meist machen wir es so, dass wir erst etwas weiter anhalten (nach ca. 10 Meiter), den Motor laufen lassen, das Fenster herunter kurbeln und mal nachfragen was das Problem ist.
Andererseits haben wir es auch schon öfters erlebt, dass auch auf einsamen Strecken und mit ganz klaren Zeichen unsererseits die Leute (häufig deutlich als Touristen zu erkennen) einfach vorbeifahren und noch beschleunigen 😠
Ich kann es ja verstehen. Man ist unsicher und hat Angst von den bösen Schweizern ausgeraubt zu werden. Aber in der Situation ärgert es mich dan schon etwas.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Hallo Amos, in wenig besiedelten Gebieten halte ich immer, in dichte besiedelten und wenn die Leute mit Handy am telefonieren sind mache ich es von der Situation abhängig. Ich verstehe wenig von Motoren etc., kann bei Pannen also eher nicht helfen. Wenn ich Anhalte, dann halte ich seitlichen Abstand, stelle mich so hin, dass ich weiterfahren kann. Ich öffne das Fenster (wenn ich es nicht eh offen habe), halte meine Türen aber verriegelt. Ich spreche dann mit den Leuten und kläre die Situation. Bevor ich Aussteige prüfe ich die Notwengigkeit sehr genau. Es ist genauso möglich auf die nächste Farm zu fahren (ohne jemanden mitzunehmen) und dort bescheid zu sagen. Will ich nicht anhalten, dann verringere ich massiv mein Tempo und zeige den Leuten meinen erhobenen Daumen. Meist antworten Sie genauso, also alles ok - Hilfe etc. kommt schon oder sie bitten mich zu stoppen. Das mache ich dann parallel zum Pannenfahrzeug auf der Straße. Vorher sichere ich nach hinten, ob in meiner Staubfahne ein Fahrzeug näherkommt. Dieses würde mich sonst von Hinten rammen, wovor ich mehr Angst habe als vor einem Überfall. Viele Grüße jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Ich nehme zum Campen immer Messer und Ess- Besteck mit, sowie eine gute Taschenlampe. Sowie Feuer und Grillanzünder. Von Pfefferspray halte ich Abstand, genauso wie von Schlagringen, Teleskopschlagstäben etc. Meiner Meinung wirkt das nur Provozierender. Eine eskalation der Situation wird herraufbeschworen (Bei Raubüberfällen). Bei Tieren, einfach ruhig bleiben, wenn ,man sich vom feuer weg bewegt, alles ausleuchten. Und wenn etwas kommt nicht weg laufen.
Aber ich hatte bis jetzt noch nie negative Erfahrungen gehabt. Es kommt auch immer darauf an wo man campen will. man sollte sich den Platz schon genau anschauen.